Planungsatlas - Gliederung



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Transkript:

Planungsatlas - Gliederung Vorwort 2 1. Leitbild Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg 3 2. Flughafenumfeld BBI 4 A Rahmenbedingungen 3. Gemeinsame Landesplanung 8 3.1 Vom LEPro zum LEP B-B 8 3.2 Landesentwicklungsplan und Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) 12 4. Hauptstadt-Airport BBI 14 4.1 BBI in Kürze 14 4.2 Planfeststellungsbeschluss 16 4.3 Schallschutzprogramm 18 5. Wirtschaftliche Entwicklung 20 5.1 Regionale Wachstumskerne und Branchenkompetenzfelder 20 5.2 Ansiedlungskompetenz - Das Airport Region Team 22 B Flughafenumfeldentwicklung ein gemeinsamer Planungsprozess 6. Gemeinsames Strukturkonzept Flughafenumfeld BBI 26 6.1 Leitbild 26 6.2 Gemeinsames Strukturkonzept FU-BBI 28 6.3 Gewerbe- und Wohnbaufl ächen 30 6.4 Verkehr, Natur- und Erholungsräume 32 7. Strategiekonzept integrierte Verkehrsentwicklung 34 7.1 Straßennetz 34 7.2 Schienennetz und Güterverkehr 36 7.3 Erschließung der Baupotenziale 38 7.4 Handlungserfordernisse aus Sicht der Kommunen 40 7.5 Handlungserfordernisse und Straßennetz 42 7.6 Handlungserfordernisse und Schienennetz 44 7.7 Wohnbaufl ächen und Handlungserfordernisse 46 7.8 Gewerbefl ächen und Handlungserfordernisse 48 7.9 Überblick der gesicherten Planungen 50 7.10 Radwegenetz 52 8. Vertiefendes Freiraumkonzept 54 8.1 Freiraumplanerisches Leitbild 54 8.2 Freiraumkonzept 56 8.3 Landschaftswasserhaushalt 58 8.4 Erholung und Tourismus 60 8.5 Erschließung von Naherholungsräumen 62 8.6 Eingriffs- und Ausgleichspotenzial 64 9. Städtebauliche Rahmenplanung und Soziale Infrastruktur 66 9.1 Städtebaulicher Rahmenplan 66 9.2 Potenzialfl ächen Wohnen und Gewerbe 68 9.3 Soziale Infrastruktur im Tagschutzbereich 70 9.4 Soziale Infrastruktur - Achse Anhalter Bahn 72 9.5 Soziale Infrastruktur - Achse Dresdner Bahn 74 9.6 Soziale Infrastruktur - Achse Dresdner Bahn und Görlitzer Bahn 76 9.7 Soziale Infrastruktur - Achse Görlitzer Bahn 78 10. Maßnahmenprogramm 80 C Kommunale Planungen und kommunale Zusammenarbeit 11. Stadtentwicklung Berlin 84 11.1 Flächennutzungsplan 84 11.2 Strategieräume in Berlin und Planwerk Südostraum 86 11.3 Berlin Adlershof Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien 90 12. Masterplan Gateway BBI 92 12.1 Entwicklungsleitlinien 92 12.2 Entwicklungsstrategie 94 12.3 Standortentwicklung BBI: BBI Airport City und BBI Business Park Berlin 96 13. Entwicklungskonzepte und Flächennutzungspläne der Gemeinden 98 13.1 Blankenfelde-Mahlow 98 13.2 Eichwalde 100 13.3 Gosen - Neu Zittau 102 13.4 Großbeeren 104 13.5 Königs Wusterhausen 106 13.6 Ludwigsfelde 108 13.7 Mittenwalde 110 13.8 Rangsdorf 112 13.9 Schönefeld 114 13.10 Schulzendorf 116 13.11 Wildau 118 13.12 Zeuthen 120 14. Dialogforum und Dialogprozess 122 Ansprechpartner/ innen S.124 / Umschlag hinten

Ein Jahr Bauarbeiten Dr. Rainer Schwarz (Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen) Vorwort Ingeborg Junge-Reyer (Senatorin für Stadtentwicklung von Berlin) und Der Flughafen Berlin Brandenburg International BBI in Schönefeld ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Ostdeutschland und eines der größten Verkehrsvorhaben in Deutschland. Im Jahre 2006 hat die Landesregierung mit zwölf Brandenburgischen Städten und Gemeinden, drei betroffenen Berliner Bezirken der Flughafenregion und dem Flughafen einen Dialogprozess eingeleitet, der im Mai 2007 zu einer gemeinsamen Abschlusserklärung geführt hat. Alle Akteure haben ein Gemeinsames Strukturkonzept mit einem Leitbild für die Flughafenregion des BBI beschlossen. Ziel ist es, die Potenziale dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts für die Region optimal nutzbar zu machen. Darüber hinaus ist es gelungen, die unterschiedlichen Interessenlagen der betroffenen Gemeinden zu erfassen, zu bewerten und daraus Prioritäten hinsichtlich zukünftiger Handlungserfordernisse abzuleiten. Der Kommunikationsprozess zwischen allen Akteuren ist in das Dialogforum übergeleitet worden. Die bevorstehende Übertragung des Dialogforums in die regionale Verantwortung gibt Anlass, eine erste Bilanz zu ziehen. Der vorliegende Planungsatlas dokumentiert die seit 2006 erarbeiteten und abgestimmten Planungen der Kommunen, der Länder und der weiteren Akteure im Flughafenumfeld und stellt sie der Öffentlichkeit vor. Die internationale Erreichbarkeit und der Anschluss an die Weltmärkte ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes. Der Flughafen BBI ist ein Meilenstein für die Region Berlin-Brandenburg sowie für den Osten Deutschlands insgesamt. Auch die Wirtschaftsräume in und um Posen, Stettin und Breslau im benachbarten Polen werden vom BBI und der Entwicklung des Flughafenumfeldes profi tieren. Das stärkt historische Bezüge und Verbindungen und stimuliert regionale Zusammenarbeit für eine gemeinsame Entwicklung in der Mitte Europas. Der Flughafen BBI ist gleichzeitig ein Motor für die Entwicklung des gesamten Südostens Berlins. Mit der durchgehenden Autobahnverbindung über die BAB 113 ist eine schnelle Verbindung von der Berliner Innenstadt zum Flughafen geschaffen worden. Für die Profi lierung des Flughafenumfeldes im nationalen und internationalen Bereich so wie für die Städte, Gemeinden und Landkreise eröffnen sich durch den Flughafen BBI neue Entwicklungschancen. Auf Grundlage der Ergebnisse des bisherigen Dialogprozesses gibt es gute Voraussetzungen, das Umfeld des Flughafens zu einem Zukunftsstandort für die gesamte Region zu machen. Der Flughafen Berlin Brandenburg International BBI ist das derzeit wichtigste Zukunftsprojekt der Hauptstadtregion. Mit dem Flughafen BBI wird ab 2011 der gesamte Flugverkehr aus Berlin und Brandenburg auf dem BBI konzentriert. Und die Region profi tiert schon jetzt: Aufträge im Wert von über einer Milliarde Euro sind bereits vergeben worden, 85 Prozent davon an die heimische Wirtschaft. Der Flughafen BBI ist Jobmotor und Wirtschaftslokomotive der deutschen Hauptstadtregion. Er sichert langfristig die Teilhabe der Region an den globalisierten Märkten und damit die Zukunftsfähigkeit von Berlin und Brandenburg. Durch steigende Passagierzahlen, eine signifi kante Verbesserung der Standortgüte und zusätzliche Kaufkrafteffekte werden bis 2012 rund 40.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die konzertierte Umfeldentwicklung und eine enge Abstimmung mit den umliegenden Städten, Gemeinden und Unternehmen ist für die Region von entscheidender Bedeutung. Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, wurde das Gemeinsame Strukturkonzept Flughafenumfeld BBI erarbeitet. Denn: Nur ein gemeinsames Leitbild sichert eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region. Reinhold Dellmann (Minister für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburg) (v.l.n.r.) Quelle: Berliner Flughäfen Marion Schmieding / Alexander Obst Zeitplan 1996 Beschluss zum Bau des BBI in Schönefeld 1999 Einreichung Planfeststellungsantrag 2004 August, Planfeststellungsbeschluss für den BBI; Abschluss der Umsiedlung von Diepensee 2006 März, Gerichtsurteil des Bundesverwaltungsgerichtes zum Flughafenausbau 2006 September, Baubeginn des BBI 2008 Oktober, Schließung des Flughafens Tempelhof 2011 Mai, Probebetrieb des BBI; Oktober, geplante Inbetriebnahme des BBI Reinhold Dellmann Minister für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburg Ingeborg Junge-Reyer Senatorin für Stadtentwicklung Berlin Dr. Rainer Schwarz Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen 2012 Schließung des Flughafens Tegel, geplant 2 Einleitung

1. Leitbild Hauptstadtregion Berlin - Brandenburg Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg hat sich zu einer dynamischen Metropolregion mitten in Europa entwickelt. Es ist das gemeinsame Ziel der beiden Länder, ihre jeweiligen Stärken zu nutzen, ihre Kräfte zu bündeln und zusammen mit den Menschen die Zukunft der Hauptstadtregion zu gestalten. Zum ersten Mal in Deutschland haben die zwei Länder dafür ein gemeinsames Leitbild vorgelegt. Innerhalb eines Jahres wurde es in einem breit angelegten öffentlichen Dialogprozess unter Federführung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg entwickelt und von den Landesregierungen am 1. August 2006 verabschiedet. In mehreren Fachkonferenzen und Regionaldialogen sowie über ein Internetangebot wurden alle relevanten gesellschaftlichen Akteure und auch die Bürgerinnen und Bürger intensiv in den Prozess einbezogen. Das Leitbild bietet einen Orientierungsrahmen für die gemeinsame Entwicklung der beiden Länder in den nächsten 15 Jahren. Es beschreibt die Ziele und benennt Schritte zu ihrer Umsetzung. Es richtet sich in seiner Wirkung und Intention dabei sowohl nach innen als auch nach außen. Nach innen soll es der Selbstverständigung der Region dienen und gemeinsame Zukunftsperspektiven und die komplementären Stärken aufzeigen. Nach außen soll das Leitbild die Stärken und Potenziale der Hauptstadtregion deutlich machen und so für den Standort Berlin-Brandenburg werben. Das Leitbild soll auch zu der Erkenntnis beitragen, dass Berlin und Brandenburg zusammengehören. Zwingende Voraussetzung für das gemeinsame Wachsen der Region ist die Entwicklung einer gemeinsamen Identität. Zu den Stärken der Region zählen die exzellente Forschungs- und Wissenschaftslandschaft, die fl exible, innovationsfähige Wirtschaft, das vielfältige kulturelle Angebot, die großen Potenziale der Bundeshauptstadt und die Komplementarität von Metropole und Region. Im Zuge der Erstellung des Leitbildes wurde die Metropolregion offi ziell als Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg benannt und ist unter diesem Namen auch in die Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland des Bundes und der Länder aufgenommen worden. Es gilt nun, das Leitbild umzusetzen und mit Leben zu erfüllen. Auf Seiten der Landesregierungen haben die Senatskanzlei Berlin und die Staatskanzlei Brandenburg die Koordination und Kommunikation des weiteren Leitbildprozesses federführend übernommen. Um die Hauptstadtregion national, aber auch international in den Netzwerken anderer Metropolregionen zu verankern, vertritt die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg aufgrund der überfachlichen Ausrichtung der Raumordnungspolitik die Hauptstadtregion sowohl im Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) als auch im Europäischen Netzwerk der Metropolregionen METREX, dem die Hauptstadtregion 2006 beigetreten ist. Einleitung 3

çççççççç ç in Zusammenarbeit mit ImAuftrag der Gemeinsamen Landesplanung der Länder Berlin und Brandenburg 2. Flughafenumfeld BBI Flughafenumfeld BBI (FU-BBI) Grußwort der Bürgermeister Deutschlands derzeit bedeutendstes Infrastrukturprojekt entsteht in unserer Mitte oder besser mitten unter uns. Und eben auch über uns. Damit werden wir leben und wir werden uns darauf einrichten. Die Devise lautet: Belastungen reduzieren, Lebensqualität sichern, Nutzen optimieren Mit der Arbeit am Gemeinsamen Strukturkonzept GSK FU-BBI sind wir in einen Dialog eingetreten, der für alle Beteiligten in Bezug auf Entwicklungsspielräume einen Erfolg gebracht hat. Restriktive Vorgaben der Landesplanung sind entfallen, das Flughafenumfeld ist für die verschiedensten Ansiedlungswünsche hervorragend aufgestellt. Hamburg, Rhein/Ruhr Rhein/ Ruhr Paris Potsdam Leipzig/ München Hamburg, Rostock Ludwigsfelde ççççççççççççççççççççççççççççççç ççççççççççççççç çççççççççççççççççç ççççççççççççççççççççççççç Großbeeren ççççççççç çççççççççççççççççççççççççççç ççççççççççççççççç Landkreis Teltow-Fläming Berlin Tempelhof- Schöneberg ççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççç Blankenfelde-Mahlow Rangsdorf Dresden Neukölln Schönefeld ççççççççççççççççççççççççççççççççççççççç o Bra ndenburg Dieser Erfolg war nur möglich, weil innerhalb der kommunalen Familie ein Zusammenhalt besteht und ein interner Abstimmungsprozess stattgefunden hat, der unterschiedliche Interessenlagen berücksichtigen konnte. Jetzt gilt es, diese positiven Erfahrungen und bewährten Umgangsformen auf weitere Handlungsfelder auszudehnen. Das zentrale Thema der Zukunft wird sein, wie die unterschiedlichen Interessen, die im Umfeld eines internationalen ççççççççççççççççççççççççççççç Mittenwalde çççççççççççççççççç ççççççççççççççççç Eichwalde Schulzendorf Dresden/ Prag Zeuthen Wildau Treptow-Köpenick çççççççççççç çççççççççççççççççççççççççççç ççççççççççççççççççççç ç çççççççç çççççç çç ççççççççç ççççççççççççççççççç KönigsWusterhausen Prenzlau, Stettin ççççççççççç ç ççç ç ççççççç çççççççç çççççççççççççççççççççççççççççççççç Gosen- Neu Zittau Landkreis Dahme-Spreewald Frankfurt (Oder), Polen Landkreis Oder-Spree Frankfurt/ Oder Warschau Moskau Dr. TROMMELS RABBE HEMEIER FRITSCH Flughafens naturgemäß aufeinanderprallen, ausbalanciert werden können. Dieser Interessenausgleich kann und soll nicht in Hinterzimmern, quasi nebenbei, ausgehandelt werden, sondern macht vielmehr ein dauerhaftes, offenes Ringen um ehrliche und konstruktive Lösungen erforderlich. Aus diesem Grund haben die kommunalen Gebietskörperschaften beschlossen, in der BADC ihre Kräfte zu bündeln, um als ebenbürtiger Partner gehört zu werden, wenn es darum geht, das Umfeld des BBI zukünftig als attraktiven Lebensraum zu gestalten. Bewahrenswerte Heimat für die jetzigen Bewohner und attraktive Umwelt für die Menschen, die wir einladen wollen, an der gemeinsamen Zukunft mitzuarbeiten. Schönefeld, im August 2008 Bürgermeister Ortwin Baier (Blankenfelde- Mahlow), Bürgermeister Dr. Ekkehard Schulz (Eichwalde), Bürgermeister Horst Buch (Gosen-Neu Zittau), Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Großbeeren), Bürgermeister Stefan Ludwig (Königs Wusterhausen), Bürgermeister Frank Gerhard (Ludwigsfelde), Bürgermeister Uwe Pfeiffer (Mittenwalde), Bürgermeister Dr. Udo Haase (Schönefeld), Bürgermeister Dr. Herbert Burmeister (Schulzendorf), Bürgermeister Dr. Uwe Malich (Wildau), Bürgermeister Klaus Rocher (Rangsdorf), Bürgermeister Klaus-Dieter Kubick (Zeuthen), Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (Bezirk Berlin Neukölln), Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (Bezirk Berlin Tempelhof- Schöneberg), Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler (Bezirk Berlin Treptow-Köpenick) Gruppenfoto - unter anderem mit den Bürgermeistern und dem Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg Ulrich Junghanns - von der konstituierenden Sitzung am 23. April 2008 der Berlin Brandenburg Area Development Company GmbH (BADC) Brandenburger Gemeinden im FU-BBI Landkreis Dahme-Spreewald Gemeinde Eichwalde Stadtverwaltung Königs Wusterhausen (nur die Ortsteile Königs Wusterhausen, Niederlehme, Zernsdorf und Wernsdorf) Stadtverwaltung Mittenwalde (nur die Ortsteile Mittenwalde, Brusendorf, Ragow, Schenkendorf) Gemeinde Schönefeld Gemeinde Schulzendorf Gemeinde Wildau Gemeinde Zeuthen Landkreis Oder-Spree Gemeinde Gosen - Neu Zittau Landkreis Teltow-Fläming Gemeinde Blankenfelde - Mahlow Gemeinde Großbeeren Stadtverwaltung Ludwigsfelde Gemeinde Rangsdorf Bezirke von Berlin im FU-BBI Treptow-Köpenick (nur die Ortsteile Altglienicke, Adlershof, Bohnsdorf, Grünau, Johannisthal, Müggelheim, Niederschöneweide, Oberschöneweide und Schmöckwitz), Neukölln (nur die Ortsteile Buckow und Rudow), Tempelhof-Schöneberg (nur die Ortsteile Lichtenrade und Marienfelde) Übersichtsplan Der engere Wirkbereich des Flughafens BBI mit seinen administrativen Landes-, Kreisund Gemeindegrenzen ist zugleich das Flughafenumfeld BBI (FU-BBI). 4 Einleitung

Skandinavien / Ostsee Hamburg / Neuruppin Ostsee / Neubrandenburg / Oranienburg Das Flughafenumfeld des Flughafens Berlin Brandenburg International (FU-BBI) umfasst 62.500 ha und entspricht dem engeren Wirkbereich gemäß G10 des Landesentwicklungsplans Flughafenstandortentwicklung (LEP FS). A24 A10 Berliner Ring B 96 Ostsee / Eberswalde A11 Der engere Wirkbereich ist als Raum spezifi scher Entwicklungs- und Anpassungsmaßnahmen zur fl ughafeninduzierten Bedarfsbefriedigung defi niert. Zu ihm gehören die unterschiedlich stark betroffenen Gemeinden und Ortsteile in Berlin und Brandenburg. Das Flughafenumfeld befi ndet sich in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Brandenburg/ Rhein / Ruhr Paris Potsdam A115 L 40 Spandau Ludwigsfelde ICC A111 A100 B101 n Nordkreuz - Gesundbrunnen Hauptbahnhof City Ost City West Großbeeren L 76 Potsdamer Platz BERLIN Südkreuz B96 B179 Schönefeld B96a n B96 n Blankenfelde - Mahlow A113 SOV B96a TVO A117 Eichwalde Schulzendorf Zeuthen Wildau A10 Berliner Ring Gosen Neu-Zittau A12 Der Flughafen BBI ist in ein leistungsstarkes Verkehrsnetz im Süden der Hauptstadt Berlin eingebunden. Mit der Konzentration des Luftverkehrs am Standort Schönefeld werden vorhandene Infrastrukturen weiterhin genutzt. Dadurch ergibt sich eine optimale regionale und überregionale Erreichbarkeit mit entsprechenden Vorteilen hinsichtlich Flächenverbrauch und Kosten. Das Flughafenumfeld wird in den nächsten Jahren einen enormen Entwicklungsschub erfahren. Um die planungsrechtliche, einvernehmliche Entwicklung vorzubereiten, wurde im gemeindeübergreifenden Planungs- und Abstimmungsprozess zwischen betroffenen Gemeinden und Berliner Bezirken, mit den Landkreisen, Regionalen Planungsgemeinschaften, Fachverwaltungen der Länder und der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH das Gemeinsame Strukturkonzept Flughafenumfeld BBI (GSK FU-BBI) entwickelt. Hauptstadtregion Einwohner: 5,9 Mio 1 Fläche: 30.370 km² 2 Leipzig A9 A10 Berliner Ring Anhalter Bahn (leipzig) Luckenwalde Dresdner Bahn Rangsdorf Dresden A13 Mittenwalde B179 n Cottbus / Polen Dresden / Tschechien Görlitzer Bahn Königs Wusterhausen Frankfurt-Oder / Polen Berlin Einwohner: 3,4 Mio 1 Fläche: 892 km² 2 Brandenburg Einwohner: 2,5 Mio 1 Fläche: 29.479 km² 2 Engerer Wirkbereich Flughafen BBI Einwohner: ca. 0,47 Mio 1 Fläche: ca. 625 km² 2 1) Amt f.statistik Berlin-Brandenburg 2007; SenStadt 2006 2) Amt f. Statistik Berlin-Brandenburg 2005; Statistisches Landesamt Berlin 2004 Einleitung 5

6 Einleitung

Rahmenbedingungen Teil A

3. Gemeinsame Landesplanung 3.1 Vom LEPro zum LEP B-B Das Landesentwicklungsprogramm 2007 (LEPro 2007) baut auf dem Leitbild der Hauptstadtregion auf. Es bildet den übergeordneten Rahmen der gemeinsamen Landesplanung für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, insbesondere für den Landesentwicklungsplan Berlin - Brandenburg (LEP B-B). Die Hauptstadtregion ist eine europäische Metropolregion und umfasst das Gesamtgebiet der beiden Länder. Das Leitbild der dezentralen Konzentration wird durch das neue Leitbild Stärken stärken abgelöst, womit den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung getragen wird. Im LEPro 2007 werden eine polyzentrale und nachhaltige Entwicklung der Hauptstadtregion mit der Bundeshauptstadt Berlin in der Mitte und eine Stärkung der vielfältigen Teilräume Brandenburgs verankert. Künftig soll Wachstum in räumlichen und sektoralen Schwerpunkten unterstützt werden. Die Sicherung zukunftsfähiger räumlicher Rahmenbedingungen ist eine übergeordnete Aufgabe der Raumordnung. Dazu sollen die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ansprüche an den Raum im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips miteinander in Einklang gebracht werden, um so auch unter veränderten Rahmenbedingungen langfristig eine hohe Lebensqualität zu sichern. Die Zentralen Orte sollen als Siedlungsschwerpunkte und Verkehrsknotenpunkte die öffentliche Infrastrukturversorgung und die Sicherung der Daseinsvorsorge durch eine effi ziente Bündelung von privaten und öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungen übernehmen. Die überregionale Einbindung der Hauptstadtregion in die transeuropäischen Verkehrsnetze und die Weiterentwicklung eines leistungsfähigen Verkehrsnetzes einschließlich des ÖPNV, orientiert auf Berlin und die übrigen Zentralen Orte, soll verbessert und eine bedarfsgerechte verkehrliche Erschließung innerhalb des Gesamtraumes gewährleistet werden. System der räumlichen Planung in Berlin und Brandenburg Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg (LEP B-B) Maßstab 1 : 250.000 Landesentwicklungsprogramm 2007 der Länder Berlin und Brandenburg (LEPro 2007) Landesentwicklungsplan Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) Maßstab 1 : 100.000 Braunkohlen- und Sanierungspläne Brandenburg Maßstab 1 : 50.000 Brandenburger Regionalplanung Maßstab 1 : 100 000 Regionalplanerische Elemente des Berliner FNP Maßstab 1 : 25.000 Kommunale Bauleitplanung und Fachplanung Als wesentliche Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität in der Hauptstadtregion werden der Erhalt der natürlichen Ressourcen und eine intakte Natur, auch in ihrer Funktion als Erholungsraum, angestrebt. Eine große Stärke der Hauptstadtregion sind die vielfältigen Kulturlandschaften; diese zu erhalten und weiterzuentwickeln ist Aufgabe einer zukunftsorientierten Raumordnung. Das LEPro 2007 wurde als Staatsvertrag in beiden Ländern ratifi ziert und trat am 1. Februar 2008 in Kraft. Übersicht des neuen Planungssystems in Berlin und Brandenburg Neue zentralörtliche Gliederung Neues Leitbild Stärken stärken : Im LEPro 2007 wird eine polyzentrale und nachhaltige Entwicklung des Gesamtraumes und die Stärkung der Teilräume verankert. Die zum LEP B-B gehörende Abbildung visualisiert diesen Grundgedanken. Ansprechpartner Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg, Referat GL 3, Referatsleiter Klaus Ermer 8 Teil A Rahmenbedingungen

Stettin / Baltischer Raum Hamburg / Atlantischer Raum Rostock / Skandinavien Metropole Hannover / Rhein-Ruhr / Paris Posen / Warschau / Moskau Oberzentrum Mittelzentrum Mittelzentren in Funktionsteilung Transnationaler Verkehrskorridor Leipzig / München / Mailand Breslau / Kiew Gestaltungsraum Siedlung Freiraumverbund Flughafen BBI Dresden / Wien / Adriaraum Teil A Rahmenbedingungen 9

3. Gemeinsame Landesplanung Im neuen Landesentwicklungsplan für den Gesamtraum Berlin - Brandenburg (LEP B - B) werden die Ziele und Grundsätze der Raumordnung für den Gesamtraum Berlin und Brandenburg festgelegt. Der LEP B - B soll die Inhalte der bisherigen Landesentwicklungspläne LEP I (Zentralörtliche Gliederung), LEP ev (engerer Verflechtungsraum Berlin - Brandenburg) und LEP GR (Gesamtraum Berlin - Brandenburg) zusammenführen. Entwicklungen sollen insbesondere dort stattfinden, wo Verkehrsgunst, wirtschaftliche Dynamik und Bevölkerungskonzentration gute Voraussetzungen dafür bilden. Der LEP B - B wird mit dazu beitragen, die Entwicklung des Gesamtraums zu unterstützen und die Daseinsvorsorge für die Bevölkerung dauerhaft sicherzustellen. Der LEP B - B soll im ersten Quartal des Jahres 2009 als Rechtsverordnung in beiden Ländern in Kraft treten. Der LEP B - B: bindet die Hauptstadtregion in nationale und internationale Verflechtungen ein, ermöglicht Wachstum, ordnet räumlich die Daseinsvorsorge und die Entwicklung großflächigen Einzelhandels, orientiert die Infrastrukturentwicklung auf räumliche Schwerpunkte, schützt Freiräume und natürliche Ressourcen und regt nachfolgende Akteursebenen zur Gestaltung von Handlungsräumen an. 3.1 Vom LEPro zum LEP B - B Das neue Zentrale Orte System (siehe Abbildung S. 9) orientiert die Daseinsvorsorge oberhalb der Grundversorgung auf die Metropole und die Ober- und Mittelzentren, die für ihren jeweiligen Verflechtungsbereich den räumlichen Schwerpunkt der Versorgung bilden sollen. Das System Zentraler Orte wurde grundlegend überarbeitet. 54 Gemeinden sollen künftig eine zentralörtliche Funktionszuweisung erhalten. Großflächiger Einzelhandel wird in Zentralen Orten auf städtische Kernbereiche orientiert. Städtische Kernbereiche sind in der Regel gewachsene zentrale Lagen im Siedlungsbereich Zentraler Orte, die in enger räumlicher Nachbarschaft wesentliche zentrenbildende Funktionen konzentrieren. Eine besondere Ausprägung eines Städtischen Kernbereiches ist die BBI Airport City. Hier ist von einem relativ hochwertigen Einzelhandelsangebot auszugehen, das überwiegend auf die Nachfrage von Flugpassagieren sowie Beschäftigen und Besuchern dieses Verkehrsund Dienstleistungsstandortes orientiert ist und nur in geringerem Umfang Versorgungsfunktionen für den Mittelbereich übernimmt. Ausschnitt Gemeinsamer Landesentwicklungsplan für den Gesamtraum Berlin - Brandenburg (LEP B - B) Der neue Landesentwicklungsplan führt die Festlegungen der Landesplanung zusammen. Er soll im ersten Quartal des Jahres 2009 beschlossen werden und den LEP ev sowie den LEP GR ablösen. Städtische Kernbereiche und BBI Airport City Städtische Kernbereiche BBI Airport City Ansprechpartner Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin - Brandenburg, Referat GL 3, Referatsleiter Klaus Ermer 10 Teil A Rahmenbedingungen

Teil A Rahmenbedingungen 11

3. Gemeinsame Landesplanung 3.2 Landesentwicklungsplan und Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) Der Gemeinsame Landesentwicklungsplan Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) ist Grundlage für die Flughafenentwicklung in Berlin und Brandenburg. Dieser legt die Weiterentwicklung des Flughafens Berlin-Schönefeld zum alleinigen Standort für den nationalen und internationalen Luftverkehr der beiden Länder Berlin und Brandenburg fest (Z1). Der LEP FS ist nach Durchführung eines ergänzenden Verfahrens in der Fassung vom 30. Mai 2006 am 16. Juni 2006 neu in Kraft getreten. Der LEP FS beinhaltet zur Gewährleistung der Standortsicherung BBI beachtenspfl ichtige Ziele und abwägungsrelevante Grundsätze. Der LEP FS enthält u. a. planerische Festlegungen zur Sicherung der Flughafenfl äche, der Trassen und Korridore, der Verkehrsanbindung sowie die Planungszonen für die Siedlungsbeschränkung und die Bauhöhenbeschränkung. Mit der Planungszone Siedlungsbeschränkung soll im Rahmen der planerischen Vorsorge der Konfl ikt zwischen angrenzender Siedlungstätigkeit und der lärmverursachenden Flughafennutzung minimiert werden. In dieser Zone dürfen keine neuen Flächen für Wohnnutzungen und / oder besonders lärmschutzbedürftige Einrichtungen wie beispielsweise Schulen und Krankenhäuser geplant werden. Ausnahmsweise können neue Wohnbaufl ächen im geringen Umfang zur Abrundung vorhandener Wohngebiete in Anspruch genommen werden, vorausgesetzt, es besteht nur innerhalb der Planungszone Siedlungsbeschränkung ein Entwicklungspotenzial für die Gemeinde oder den Bezirk. Auch können besonders lärmschutzbedürftige Einrichtungen in dieser Zone entstehen, wenn vorhandene Bedarfe nicht außerhalb gedeckt werden können. In beiden Fällen müssen ausreichende bauliche Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen werden (Z5). Im Verfahren befi ndliche Bauleitpläne bzw. Neuplanungen, die dem LEP FS widersprechen, können nicht weitergeführt werden. Im engeren Wirkbereich des Flughafens BBI, der im LEP FS räumlich bestimmt ist, besteht infolge der von der Flughafenentwicklung ausgehenden Wachstumsdynamik ein besonderer Handlungsbedarf zu einer abgestimmten Umfeldentwicklung, die sowohl den benachbarten Gemeinden in Brandenburg und Bezirken in Berlin als auch dem Flughafen dient. Dieser Handlungsbedarf für den engeren Wirkbereich ist im LEP FS als gemeindeübergreifender Handlungsschwerpunkt Flughafenumfeldentwicklung festgelegt. Dafür sind maßgebliche Handlungsgründe und Handlungsziele defi niert (G 10 und G 11). Handlungsziele für den gemeindeübergreifenden Handlungsschwerpunkt Flughafenumfeldentwicklung in Berlin: Städtebauliche Neuordnung und stadtökologische Aufwertung, Gewerbeflächensicherung und -entwicklung, Entwicklung der verkehrlichen Infrastruktur für die Flughafenerschließung, Ausgleich flughafeninduzierter Belastungen in Brandenburg: Stärkung der zentralörtlichen Funktion, Ausgleich funktionaler Defizite, Ausgleich flughafeninduzierter Belastungen, Konzentration der Siedlungsentwicklung, Ökologisch wirksame Aufwertung der Landschaft, Gewerbeflächensicherung und -entwicklung, Entwicklung der verkehrlichen Infrastruktur für die Flughafenerschließung LEP FS 05/ 2006 sichert die Weiterentwicklung des Flughafenstandortes BBI, als alleinigen Flughafen für die beiden Länder Berlin und Brandenburg Deckblatt Informationsbroschüre zum LEP FS 05/ 2006 Ansprechpartner Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg, Referat GL 5, Referatsleiter Ernst-Wilhelm Zühlke 12 Teil A Rahmenbedingungen

Teil A Rahmenbedingungen 13

4. Hauptstadt-Airport BBI 4.1 BBI in Kürze Der Kurs für die Zukunft ist gesetzt: Bis 2011 wird der gesamte Flugverkehr der Region Berlin-Brandenburg auf dem zukünftigen Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International BBI konzentriert. Der Flughafen Schönefeld wird im Zuge des Ausbaus zum BBI um eine Fläche von 970 ha erweitert. Die Flughäfen Tegel und Tempelhof werden im Gegenzug geschlossen. Insgesamt wird der neue Flughafen 1.470 ha groß, das entspricht rund 2.000 Fußballfeldern. Der BBI wird nach einem kurzen Probebetrieb im Oktober 2011 in Betrieb genommen. Vorgesehen ist für 2011 eine Startkapazität von 22 bis 25 Millionen Passagieren. Je nach Passagierentwicklung kann der Flughafen für bis zu 560.000 Flugbewegungen, das entspricht rund 40 Mio Passagieren, ausgebaut werden. Damit stellt der BBI genug Kapazitäten für die nächsten Jahrzehnte zur Verfügung. Die Passagiere werden auf dem BBI alle Flugangebote von innerdeutschen über innereuropäische bis hin zu Interkontinentalfl ügen unter einem Dach im zentralen Terminal fi nden ( One-Roof-Konzept ). Bis zu 6.500 Personen werden in einer typischen Spitzenstunde auf dem BBI starten oder landen. Runways und Rollwege werden so dimensioniert sein, dass auch moderne Großraumfl ugzeuge (New Large Aircraft, NLA) problemlos auf dem BBI starten und landen können. Das Terminalgebäude des BBI wird sich zwischen zwei parallel angelegten Start- und Landebahnen, die aufgrund des seitlichen Abstandes von 1.900 m unabhängig voneinander betrieben werden können, befi nden. Terminal, Gate-Positionen und Parkplätze liegen ebenfalls kompakt zwischen den Runways. Ein Großteil des Bodenlärms bleibt dadurch innerhalb des Flughafenzauns. Der Flughafen wird über einen eigenen Autobahnanschluss und einen unterirdischen Bahnhof verfügen. Das Terminal wird Mittelpunkt der neuen BBI Airport City sein (siehe Kapitel 12.3). Der BBI-Infotower ist seit November 2007 das Kernstück des Baustellenmarketings und seit Juni 2008 öffentlich zugänglich. Er steht direkt neben der Baustelle und symbolisiert den Aufbruch, der vom Flughafenausbau für die deutsche Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ausgeht. Durch die Verdrehung der dreieckigen Grundform entstand ein markantes Bauwerk mit spektakulären Perspektiven aus jeder Blickrichtung. Der BBI- Infotower wird über die gesamte Bauzeit ein sichtbares Symbol für den BBI sein. 1 - Terminal 2 - Hauptpier 3 - Walk Boarding Positions BBI aus der Vogelperspektive Eine der mittlerweile bekanntesten und beliebtesten Perspektiven aus der Luft auf den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International BBI. Zu sehen sind die Rollfelder und das Terminal. Quelle: Berliner Flughäfen / EVS Digitale Medien GmbH BBI-Infotower Symbolische Aufbruchstimmung geht vom architektonischen Highlight des BBI-Infotowers aus, der für die gesamte Bauzeit interessierten Besuchern/innen Ausblick über die Großbaustelle verschafft. Quelle: Berliner Flughäfen / Marion Schmieding / Alexander Obst; Zeidler Partnership Architekten Baustelle BBI (Foto Mitte) Tiefbauarbeiten zum unterirdischen Bahnhof unter dem geplanten Terminalgebäude des BBI. (Foto unten) Aus der Luft aufgenommen: Baufelder der BBI Airport City. Quelle: Berliner Flughäfen / Marion Schmieding / Alexander Obst; Photur / Günter Wicker BBI in Zahlen Gesamtfläche: 1.470 ha Terminalgrundfläche: 22 ha Passagierkapazität 2011: 22-25 Mio. Passagiere 6.500 Passagiere in der Spitzenstunde Informationen airportworld bbi, Besucherzentrum der Berliner Flughäfen am Flughafen Schönefeld 14 Teil A Rahmenbedingungen

Teil A Rahmenbedingungen 15

4. Hauptstadt-Airport BBI 4.2 Planfeststellungsbeschluss Der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Verkehrsfl ughafens Berlin-Schönefeld vom 13. August 2004, in Verbindung mit den zwischenzeitlich dazu ergangenen Planänderungsbeschlüssen, enthält die Zulassung für die Erweiterung der Flugbetriebsfl ächen und des Flughafenareals, die notwendige Erweiterung und Anpassung der Verkehrserschließung und der technischen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur sowie die Regelungen der Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen für das Vorhaben. Die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger (Luftverkehr, Schienen- und Straßenverkehr) wird durch das planfestgestellte Vorhaben sichergestellt. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens sind die Konfl ikte bewältigt worden. Im Planfeststellungsbeschluss sind u. a.: die Parameter festgelegt, aus denen sich der Bauschutzbereich ergibt, der eine Höhenbeschränkung für das Bauen festlegt, sowie die Lärmschutzgebiete, in denen Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen besteht und das Entschädigungsgebiet Außenwohnbereich defi niert, in dem die Beeinträchtigung des Außenwohnbereichs (Terrassen, Balkone u. a.) zu entschädigen ist. In dem Bauschutzbereich gem. 12 LuftVG, der im Rahmen der luftrechtlichen Genehmigungsanpassung festgesetzt wird, gelten Höhenbeschränkungen für Bauwerke. Sie dienen der Hindernisfreiheit und somit der Sicherung des Luftverkehrs und der Anwohner/innen. In Baugenehmigungsverfahren, die Bauvorhaben im Bauschutzbereich betreffen, ist die Luftfahrtbehörde zu beteiligen. Sie holt eine gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) ein und entscheidet unter Berücksichtigung der Stellungnahme der DFS über die luftrechtliche Zulässigkeit des Bauvorhabens. Beteiligungsverhältnisse Berliner Flughäfen: SXF THF TXL Land Brandenburg Bundesrepublik Deutschland 37 % 26 % 37 % FEW Flughafen Energie & Wasser GmbH 100 % Auch innerhalb der Höhenbeschränkungen des Bauschutzbereichs sind Bauvorhaben im Einzelfall, ggf. unter Berücksichtigung von Aufl agen, möglich. Gemäß 13 LuftVG können für ein zusammenhängendes Gebiet im Bauschutzbereich, z.b. im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, in dem die Baubeschränkungen gem. 12 LuftVG nicht notwendig sind, von der Luftfahrtbehörde Bauhöhen festgelegt werden, bis zu welchen Bauwerke ohne ihre Zustimmung genehmigt werden können. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil zum Flughafenausbau am 16. März 2006 hinsichtlich des Lärmschutzes Nachbesserung gefordert. Flughafen Berlin Schönefeld GmbH 100 % Berliner Flughafen Gesellschaft mbh 10 % 100 % Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) Land Berlin FMT Facility Management Tempelhof GmbH Dies betrifft eine erneute Entscheidung über die weitergehende Einschränkung des Nachtfl ugverkehrs, die Anordnung passiver Schallschutzmaßnahmen bei Nachtfl ug und die Grenzziehung des Entschädigungsgebietes Außenwohnbereich. Dagegen wurde das Tagschutzgebiet vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt und ist damit bestandskräftig festgesetzt. In dem laufenden ergänzenden Planfeststellungsverfahren entscheidet die Planfeststellungsbehörde des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung, unter Beachtung der Rechtsauffassung des Bundesverwaltungsgerichts, über die entsprechende Neufassung des Lärmschutzkonzeptes BBI. Beteiligungsverhältnisse Flughafen Berlin Brandenburg International BBI 1. August 2008 Quelle: Berliner Flughäfen Planfeststellungsbeschluss Geländenutzungs- und Funktionsplan 13. August 2004 Mit dem Planfeststellungsbeschluss hat die Planfeststellungsbehörde den Plan für den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld festgestellt. Der Beschluss umfasst neben dem eigentlichen Text mit drei erläuternden Anlagen 530 Pläne und Verzeichnisse, die Gegenstand der Planfeststellung sind, insgesamt 27 Aktenordner. Ansprechpartner Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, Ref. 44 -Luftfahrt, Referatsleiter Michael Bayr 16 Teil A Rahmenbedingungen

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4. Hauptstadt-Airport BBI 4.3 Schallschutzprogramm Zur Umsetzung der Lärmschutzaufl agen aus dem Planfeststellungsbeschluss vom 13. August 2004 dient ein umfangreiches Schallschutzprogramm der Flughafen Berlin- Schönefeld GmbH (FBS). Dieses soll sicherstellen, dass nach dem Ausbau des Flughafens BBI im Sinne einer Vorsorge keine erheblichen Lärmbelästigungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Lärmemissionen der Luftfahrzeuge für die Anwohner/innen zu befürchten sind. Die FBS sieht dafür ein umfangreiches Maßnahmenpaket an Schallschutzvorrichtungen bzw. Entschädigungen vor. Die Anwohner/innen können sich individuell über die bestehenden Möglichkeiten beraten lassen. Die FBS setzt sich aktiv dafür ein und trägt für die Umsetzung des Schallschutzprogramms Sorge. Das Schallschutzprogramm richtet sich an alle Haus- und Wohnungseigentümer innerhalb des Tag- und Nachtschutzgebietes, deren Grundstücke am Stichtag 15. Mai 2000 bebaut oder bebaubar gewesen sind. Diese Eigentümer haben grundsätzlich Anspruch auf die Durchführung von Schallschutzmaßnahmen durch die FBS oder die Erstattung diesbezüglicher eigener Aufwendungen, aber keinen Anspruch auf die pauschale Gelderstattung anstelle der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen. Vor Fluglärm geschützt werden alle Wohn-, Büro-, Praxis- und sonstige nicht nur vorübergehend betrieblich genutzte Räume. Die Häuser bzw. Wohnungen, die innerhalb des Entschädigungsgebietes Außenwohnbereich (Terrassen, Balkone) liegen, haben zusätzlich Anspruch auf einen einmaligen pauschalen Entschädigungsbetrag für einen vorhandenen Außenwohnbereich. Das Schallschutzprogramm beinhaltet als Schutzziel für alle Wohn-, Büro-, Praxis und Schlafräume, dass bei geschlossenen Fenstern der Maximalpegel von 55 db(a) im Rauminneren nicht überschritten wird. Für Schlafräume gilt zusätzlich, dass geeignete Belüftungseinrichtungen eingebaut werden, wenn das Schutzziel nur mit geschlossenen Fenstern erreicht werden kann. Gemäß Planfeststellungsbeschluss vom 13. August 2004 sind folgende Schutz- und Entschädigungsgebiete für die Anwohner/ innen des BBI vorgesehen: Beratung in der Beratungsstelle airportwold bbi Quelle: Berliner Flughäfen Marion Schmieding/ Alexander Obst Schallschutzkarte 25. August 2005 Der Planfeststellungsbeschluss beinhaltet die Festlegung des Tag- und Nachtschutzgebietes, innerhalb derer die Haus- und Wohnungseigentümer/innen Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen haben. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Nachtschutzgebiet aufgehoben und die Planfeststellungsbehörde aufgefordert, über die Grenzziehung des Nachtschutzgebietes unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts in einem ergänzenden Verfahren erneut zu entscheiden. Beratungsstelle airportworld bbi Besucherzentrum der Berliner Flughäfen Flughafen Schönefeld 18 Teil A Rahmenbedingungen

Ortslagen, die komplett sowohl im Tagals auch im Nachtschutzgebiet liegen: Glasow Selchow Siedlung Hubertus Siedlung Waltersdorf Ortslagen, die ganz oder nur teilweise im Nachtschutzgebiet liegen: Dahlewitz Gosen Genshagen Ludwigsfelde Rotberg Ortslagen, die jeweils ganz oder nur teilweise im Tag- und Nachtschutzgebiet liegen: Berlin-Bohnsdorf Berlin-Müggelheim Blankenfelde Diedersdorf Eichwalde Karolinenhof Mahlow Schulzendorf Waltersdorf Waßmannsdorf Schmöckwitz Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 16. März 2006 der Planfeststellungsbehörde aufgegeben, über eine weitergehende Einschränkung des Nachtfl ugbetriebes in Teil A II 5.1.1, über die Anordnung passiver Schallschutzmaßnahmen in Teil A II 5.1.3 und über die Grenzziehung des Entschädigungsgebietes Außenwohnbereich in Teil A II 5.1.5 Nr. 2 des Planfeststellungsbeschlusses vom 13. August 2004 in der Fassung vom 21. Februar 2006 unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts erneut zu entscheiden. Mit der Entscheidung im Planergänzungsverfahren Lärmschutzkonzept BBI ist voraussichtlich im Laufe des Jahres 2009 zu rechnen. Entschädigungsgebiet Übernahmeanspruch Entschädigungsgebiet Außenwohnbereich Tagschutzgebiet Nachtschutzgebiet Teil A Rahmenbedingungen 19

5. Wirtschaftliche Entwicklung 5.1 Regionale Wachstumskerne und Branchenkompetenzfelder Das Land Brandenburg hat seit dem Jahr 2005 seine gesamte Förderpolitik auf die Bildung regionaler und sektoraler Schwerpunkte neu ausgerichtet. Nach dem Motto Stärken stärken konzentriert sich die Politik der Landesregierung Brandenburgs aller Ressorts künftig verstärkt auf 15 Regionale Wachstumskerne (RWK), die aus einer oder mehreren Städten bestehen. Die RWK zeichnen sich durch überdurchschnittliches wirtschaftliches und/ oder wissenschaftliches Potenzial und eine Mindesteinwohnerzahl von über 20.000 aus. Die Landesregierung unterstützt auf der Grundlage von Standortentwicklungskonzepten ausgewählte Maßnahmen in den RWK, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den RWK zu stärken, höhere Wachstumseffekte zu erzielen, Arbeitsplätze zu schaffen, Investoren attraktivere Standorte zu bieten und die Ausstrahlfunktion der RWK auf ihr Umland weiter zu verbessern. Die RWK erhalten in sämtlichen einschlägigen Förderprogrammen und Haushaltsansätzen einen Fördervorrang bzw. einen höheren Fördersatz. Im Flughafenumfeld befi nden sich die RWK Schönefelder Kreuz (Schönefeld, Wildau, Königs Wusterhausen) und Ludwigsfelde, deren bevorzugte Förderung auch ihrem Umland zugute kommt. Die Wirtschaftsförderung wird auf 15 Branchenkompetenzfelder konzentriert, die besondere Entwicklungspotenziale aufweisen, deren Entfaltung durch wirtschaftspolitische Maßnahmen gefördert werden soll. Bei der Auswahl der Branchenkompetenzfelder wurden die gegenwärtigen Wirtschaftsstrukturen, die Entwicklungsperspektiven und die länderübergreifende Vernetzung mit Berlin berücksichtigt. In den Branchenschwerpunktorten werden neu anzusiedelnde Unternehmen mit Potenzialförderung unterstützt, wenn sie den lokalen Branchenschwerpunkten entsprechen, Ansiedlungen sollen konzentriert werden, damit branchenbezogene Synergien entstehen und die Infrastrukturen intensiv genutzt werden. Im Land Berlin hat sich die Kompetenzfeldstrategie in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Bezugspunkt der Innovationspolitik entwickelt. Die Bündelung der innovativen Kräfte in den Kompetenzfeldern: Informations- und Kommunikationstechnik/ Medien, Biotechnologie, Medizintechnik, Verkehrssystemtechnik und Optische Technologien fand ihre konzeptionelle Fortsetzung durch die Erarbeitung von Masterplänen und der Defi - nition dreier für die Berliner Innovationspolitik zentraler Innovationscluster: Gesundheitswirtschaft, Verkehr und Mobilität sowie Kommunikation, Medien und Kulturwirtschaft. Durch die Schaffung dieses umfassenderen Kontextes sollen die Kompetenzfelder noch stärker in die regionalen Wertschöpfungsketten eingebunden und weiterentwickelt werden. Als weiteres eigenständiges Kompetenzfeld ist für Berlin der Bereich Optische Technologien / Mikrosystemtechnik zu nennen. Wirtschaft 7.16 Regionale Wachstumskerne 2006 Grenzen Staatsgrenze Landesgrenze Kreisgrenze Strukturatlas Regionale Wachstumskerne Velten Regionaler Wachstumskern Gemeindename beimehrpoligen Regionalen Wachstumskernen Metropole Berlin Landesamt fürbauen und Verkehr, Raumbeobachtung Ministerium für Wirtschaft Kartografie: LBV Dezernat Raumbeobachtung Kartengrundlage: Digitale Daten des LGB Brandenburg Quelle: MW Gebietsstand: 31.12.2006 2. Auflage 2007 Technologie-, Innovations- und Gründerzentren in Berlin 2008 Branchenkompetenzfelder Brandenburg 12/ 2006 Unter dem Leitgedanken Stärken stärken werden in Brandenburg Fördermittel sektoral und regional fokussiert. Im Land Berlin hat sich die Kompetenzfeldstrategie in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Bezugspunkt der Innovationspolitik entwickelt. Darüber hinaus haben Berlin und Brandenburg beschlossen, die fünf wichtigsten Kompetenzfelder der Hauptstadtregion gemeinsam zu entwickeln. Regionale Wachstumskerne in Brandenburg 12/ 2006 Die Regionalen Wachstumskerne in Brandenburg erhalten als wirtschaftliche und wissenschaftliche Zentren eine besondere Unterstützung, die positive Ausstrahlungseffekte für die Region entfalten soll. Ansprechpartner für die Regionalen Wachstumskerne Brandenburg Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Abteilung Regierungsplanung, Koordinierung, Ref. Wirtschaft, Arbeit, Technologie und Finanzen, Referatsleiter Hendrik Fischer Ansprechpartner für die Berliner Kompetenzfelder Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen Abt. Wirtschafts- und Technologiepolitik, Wirtschaftsordnung Ref. Technologie- und Innovationspolitik, Referent Andreas Schuler 20 Teil A Rahmenbedingungen

Strukturatlas Wirtschaft 7.17 Branchenschwerpunktorte Branchenschwerpunktorte Branchenschwerpunktorte Standorte Technologie-, Innovationsund Gründerzentren in Berlin Perleberg/ Name beimehrpoligen Karstädt Branchenschwerpunktorten Gemeindegrenze beimehrpoligen Branchenschwerpunktorten Branchenkompetenzfelder 1 Automotive 2 Biotechnologie/Life Science 3 Energiewirtschaft/-technologie 4 Ernährungswirtschaft 5 Geoinformationswirtschaft 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Holzverarbeitende Wirtschaft Kunststoffe/Chemie Logistik Luftfahrttechnik Medien/IKT Metallerzeugung, -be- und -verarbeitung/ Mechatronik Mineralöl/Biokraftstoffe Optik Papier Schienenverkehrstechnik Grenzen Staatsgrenze Landesgrenze Kreisgrenze Gemeindegrenze Landesamt für Bauen und Verkehr, Raumbeobachtung Ministerium für Wirtschaft Kartografie: LBV Dezernat Raumbeobachtung Kartengrundlage: Digitale Daten des LGB Brandenburg Quelle: MW (Richtlinie GA-G vom 1.9.2007) Gebietsstand: 31.12.2006 2. Auflage 2007 Teil A Rahmenbedingungen 21

5. Wirtschaftliche Entwicklung 5.2 Ansiedlungskompetenz - Das Airport Region Team Ready for take off 2011: Airport Berlin Brandenburg International Ready for take off 2011: Airport Berlin Brandenburg International Ready for take off 2011: Airport Berlin Brandenburg International Ready for take off 2011: Airport Berlin Brandenburg International Willkommen im Netzwerk. Berlin-Brandenburg: Hier haben 350.000 Menschen Kreativität und Kommunikation zu ihrem Beruf gemacht. Bereits mehr als 11.000 Medien-Unternehmen nutzen die attraktiven und günstigen Bedingungen der Hauptstadtregion. Sie hat eine Spitzenposition bei der Entwicklung elektronischer Spiele. Sie ist als Testmarkt für IT-Anwendungen und Dienste ideal. Die Region hat Tradition als Verlagsstandort und ist wegweisend in der Film-, TV- und Radioszene. Sie ist als Musik- und Medienstandort tonangebend sowie als Design- und Modestätte angesagt. Berlin-Brandenburg zieht an vor allem junge Menschen! Hier finden Sie Ihre kreativen Köpfe. Nutzen Sie die Chance: More value for your investment. Ihre Ansprechpartner in der Hauptstadtregion: alexander.koelpin@berlin-partner.de stephan.worch@zab-brandenburg.de www.businesslocationcenter.de/medien Anzeigenmotive Foto: www.scienion.com Fortschritt liegt in unserer Natur. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist einer der führenden Life Science Standorte in Europa. Jeden Tag entstehen hier neue Produkte, Methoden und Therapien. Zahlreiche Forschungseinrichtungen, Europas größtes Universitätsklinikum und rund 440 Unternehmen der Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikbranche bilden ein ideales Klima für Wissenschaftler und Spezialisten aus der ganzen Welt. More value for your investment. Ihre Ansprechpartner in der Hauptstadtregion: carolin.clement@berlin-partner.de andreas.pachten@zab-brandenburg.de www.businesslocationcenter.de/lifesciences THE GERMAN CAPITAL REGION MORE VALUE FOR YOUR INVESTMENT Die beiden Wirtschaftsfördergesellschaften von Berlin und Brandenburg - Berlin Partner GmbH und ZukunftsAgentur Brandenburg - haben im Rahmen des unter der Leitung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie des Ministeriums für Wirtschaft stehenden Berlin-Brandenburger Projektes Aufbau zukunftsorientierter Wirtschaftsstrukturen im Umfeld des BBI 2007 eine gemeinsame Ansiedlungs- und Standortmarketingstrategie für die Flughafenregion entwickelt. THE GERMAN CAPITAL REGION MORE VALUE FOR YOUR INVESTMENT Diese Ansiedlungs- und Standortmarketingstrategie wurde vom Lenkungsausschuss des Projektes beschlossen und hat damit die Zustimmung der im Projekt vertretenen Kammern und Verbände, der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH sowie der betreffenden Gemeinden, Landkreise, Kommunen und Berliner Bezirke gefunden. der aktuellen Branchenkampagne, die von Berlin Partner und der ZukunftsAgentur Brandenburg in nationalen und internationalen Fachzeitschriften geschaltet werden. Mit dieser gemeinsamen Kampagne wird die Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg als Standort für die Wachstumsbranchen Life Sciences, Dienstleistungen, Medien/ Kreativwirtschaft sowie Industrie/ Mobilität/ Clean Technologies beworben. Quelle: Dorland Werbeagentur GmbH Ansprechpartner/ in Airport Region Office von Berlin Partner GmbH und ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Mittelstraße 7, 12529 Schönefeld, Tel. +49 (0)30 / 63 499 399-0 22 Teil A Rahmenbedingungen

Ready for take off 2011: Airport Berlin Brandenburg International Ready for take off 2011: Airport Berlin Brandenburg International Wachstum mit der Kraft der Sonne. In der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist das europaweit wachstumsstärkste Netzwerk der Solarindustrie zu Hause. Mit der höchsten Konzentration an Solarenergieforschung und -entwicklung bietet die Region eine einzigartige Plattform für Produzenten, Zulieferer und Dienstleister. Bereits jetzt sind über 4000 Arbeitsplätze rund um die Solarindustrie entstanden. Informieren Sie sich über die Zukunft der Solarenergie in Deutschlands Hauptstadtregion. THE GERMAN CAPITAL REGION MORE VALUE FOR YOUR INVESTMENT Ihre Ansprechpartner in der Hauptstadtregion: roland.quast@berlin-partner.de wilfried.lauterbach@zab-brandenburg.de www.businesslocationcenter.de/solar Die Ansiedlungs- und Standortmarketingstrategie sieht einen speziell auf die Flughafenregion ausgerichteten Veranstaltungs- und Maßnahmenplan vor, der im Interesse erfolgreicher Ansiedlungen bereits bestehende Strategien, insbesondere die im Land Berlin und Land Brandenburg in Kraft gesetzten Innovationsstrategien, sinnvoll ergänzt. Damit wird eine wirkungsvolle Standortwerbung mit internationalem Fokus sichergestellt. Der Projektlenkungsausschuss hat die beiden Wirtschaftsfördergesellschaften aufgefordert, das Airport Region Team (gemeinsames Ansiedlungsteam) für die Flughafenregion zu beauftragen, die Ansiedlungs- und Standortmarketingstrategie umzusetzen. In diesem Zusammenhang wurde im März 2008 das Airport Region Offi ce in Schönefeld eröffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in Schönefeld interessierten Investoren für alle Fragen im Zusammenhang mit einer Ansiedlung in der Flughafenregion (Standortentscheidung, Immobilien, Förderung etc.) kompetent zur Verfügung. Das Team leistet umfassende Begleitung bei der Standortauswahl und koordiniert bei standortvorbereitenden Maßnahmen die reibungslose Zusammenarbeit der zuständigen Stellen. Außerdem bietet das Airport Region Team maßgeschneiderte Pakete für eine erfolgreiche Niederlassung an, z. B. das Business Recruiting Package. Service rund um die Uhr. In der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg leben mehr als 2 Millionen Menschen davon, anderen das Leben einfacher zu machen. Ob Call-, Customer Care-, Shared Service Center, Werbung oder Finanz services Unternehmensdienstleistungen gehören in der Region zu den Wirtschaftsbereichen mit optimalen Wachstumschancen. Hervorragend ausgebildete Mit arbeiter, günstige Mieten und eine erstklassige Infrastruktur sind hier die entscheidenden Standortvorteile. More Value for your Investment. Ihre Ansprechpartner in der Hauptstadtregion: marion.messmer@berlin-partner.de stephan.worch@zab-brandenburg.de www.businesslocationcenter.de/dienstleistungen THE GERMAN CAPITAL REGION MORE VALUE FOR YOUR INVESTMENT Teil A Rahmenbedingungen 23