1 SCHWEIZERISCHE MATURITÄTSPRÜFUNG SOMMER 2009 PRÜFUNG GEISTESWISSENSCHAFTEN IM GRUNDLAGENFACH WIRTSCHAFT UND RECHT Dauer : 75 Minuten Maximale Punktzahl : 25 Punkte Name : Vorname : Gruppe : Erreichte Punktzahl : Wirtschaft : /17 Recht : / 8 Total : /25 Examinator 1 : Examinator 2 :
2 Erster Teil : WIRTSCHAFT Frage 1 Allgemeine Kenntnisse / Definitionen 7 Punkte 1) Was unterscheidet die Mikroökonomie und die Makroökonomie? 2) Nennen Sie zwei Inflationsursachen und erklären Sie diese kurz. /0.5 Pt 3) Verteilen Sie die vier folgenden Länder in der Tabelle gemäss ihrer Steuerbelastung in Prozenten ihres Bruttoinlandproduktes : Länder : Schweiz, Frankreich, Schweden und USA. 50 40 43 % 51 % 30 20 10 26 % 30 % Land : 0 /1 Pt
4) Kreuzen Sie die folgenden Energien an entsprechend ihren Auswirkungen auf die Umwelt. 3 Erneuerbare Energien Nicht erneuerbare Energien Erdöl Geothermie Windenergie Gas Kernenergie Sonnenenergie Wasserenergie Kohle 85 % des Weltverbrauchs 15 % des Weltverbrauchs 5) Vervollständigen Sie die untenstehende Tabelle indem Sie bei jeder der genannten Situationen die Art der Arbeitslosigkeit bestimmen. Art der Arbeitslosigkeit Situationen Die arbeitslosen Personen besitzen die verlangten Qualifikationen nicht. Diese Arbeitslosigkeit tritt auf in Rezessionszeiten. Es handelt sich um eine kurze Arbeitslosigkeit zwischen zwei Anstellungen. /1.5 Pte
4 Frage 2 Allgemeine Kenntnisse 4 Punkte Beantworten Sie die folgenden Aussagen mit einem. Richtig Falsch 1. Im Allgemeinen erlaubt die Einführung der Arbeitsteilung in einem Unternehmen die Produktivität zu steigern. 2. Die Produzenten reagieren bei einer sehr elastischen Nachfrage stark auf Preisänderungen. 3. Das Buchgeld setzt sich aus den Münzen und Banknoten zusammen, welche sich im Umlauf befinden. 4. Ein Generikum ist ein Komplementärgut eines Originalmedikamentes. 5. Der Preis des Komplementärgutes beeinflusst den Konsum des Hauptgutes. 6. Die schädlichen Wirkungen eines Produktes haben einen sofortigen Einfluss auf die Nachfrage. 7. Der Marktpreis befindet sich im Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve. 8. Es gibt viel weniger Buchgeld als Papiergeld. 9. Der Bundesrat führt die Geldpolitik. 10. Im Falle einer Rezession (schwache Konjunktur) wird die Schweizerische Nationalbank ihre Zinssätze senken.
5 Frage 3. Graphische Studie 6 Punkte 1) Welches ist der Unterschied zwischen den Reallöhnen und den Nominallöhnen? Der Nominallohn: Der Reallohn: 2) Was zeigt die Kurve des Indexes der Konsumentenpreise? Wie berechnet man den Index der Konsumentenpreise?
6 3) Formulieren Sie zwei zutreffende Aussagen zur obenstehenden Graphik. Zweiter Teil: RECHT Frage 4. Die Rechtsquellen 4 Punkte Hier ein Auszug aus dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch: a) Nennen Sie alle Rechtsquellen auf die sich dieser Artikel bezieht: /1 Pt
7 b) Sind Sie der Auffassung, dass es eine Hierarchie gibt zwischen diesen Quellen? Wenn ja, nennen Sie die Quelle, welche im Bedarfsfall zuerst konsultiert werden müsste und warum! Wenn nein, erklären sie warum! c) Was verstehen Sie unter dem Begriff «la doctrine»?: /1 Pt
8 Frage 5. Die Einteilung des Rechts 2 Punkte Kreuzen Sie in der folgenden Darstellung nur an, was zum nationalen öffentlichen Recht gehört: Umweltschutzgesetz Obligationenrecht (Verträge) Strafrecht Familienrecht (Verlobung, Heirat, etc.) Frage 6. Praktischer Fall 2 Punkte Lesen Sie folgenden Textauszug aus der "Tribune de Genève" vom 20./21. März 2004 : Der Journalist verwendet den folgenden Ausdruck: " ( ) demander un divorce immédiat ( )". Welches Rechtsmittel sieht das Gesetz vor? Erklären Sie! Verwenden Sie die juristische Terminologie!