Im Ebenenmanager die Geschosse und deren Höhen einstellen. Modell neu für die Ersteingabe, bei Änderungen: Modell modifizieren Das Projekt erstellen Wählen Sie Dat e i -> Pr o j e kt öffnen und drücken Sie auf den Schalter Pr o j e kt n e u um ein neues Projekt zu erstellen. Danach vergeben Sie den Projektnamen und übernehmen die weiteren Einstellungen. Empfehlenswert ist es, auf die Frage, ob der Ordnernamen gleich dem Projektnamen sein soll mit Ja zu antworten. Projekt einrichten mit Bauwerksstruktur Um die Geschosse in ihrer Höhe festzulegen und eine sinnvolle Struktur der Teilbilder zu erhalten, kann man sich der Bauwerksstruktur bedienen. Mit projektbezogen öffnen kommen Sie in das Dialogfeld zum Einstellen von Zeichnungen und Teilbildern sowie der Bauwerksstruktur. Im Prinzip ist dies das Gleiche, da Sie immer auf Teilbildern zeichnen, welche als eigene Dateien gespeichert werden. Zeichnungen oder Geschosse der Bauwerksstruktur dienen dazu, Sichtberkeitsschaltungen der Teilbilber zu speichern. Die Bauwerksstruktur bietet darüber hinaus die Möglichkeit, vorab den Teilbildern Höhen zuzuweisen und diese anschaulich darzustellen. Klicken Sie auf die Registerkarte Bauwerksstruktur. Im darauf erscheinenden Dialogfeld, das Sie informiert, dass in diesem Projekt noch keine Bauwerksstruktur existiert, wählen Sie den untersten Schalter, um eine Bauwerksstruktur selbst zu erstellen. Die Bauwerksstruktur ist vorerst leer, klicken Sie auf Eb e n e n m a n ag e r, um die Einstellungen vorzunehmen. Im Nächsten Dialogfeld klicken Sie auf ja oder nein, da Sie ohnehin noch keine Einstellungen vorgenommen haben. Es erscheint dann der leere Ebenenmanager. Klicken Sie auf den Schalter Mo d e l l n e u. Hier geben Sie den Namen des Modells an, die Anzahl der Geschosse über (2) und unter (1) dem Niveau ±0,00 ein, die lichte Höhe zwischen den Decken (251 cm), sowie die Deckenstärke (18 cm). Mit einem Häckchen bei Bauwerksstruktur anlegen und OK kommen Sie ins nächste Dialogfeld. Dort geben Sie ein, welche Teilbildnummern für die jeweiligen Geschosse vorgesehen sind. Bei Schrittweite wählen Sie, wie viele Teilbilder pro Geschoss reserviert werden. Setzen Sie ein Häckchen bei An s i c h t e n hinzufügen, geben bei der Anzahl 3 ein, Start Teilbild 50, Schrittweite 2. Fügen Sie einen Schnitt ein mit Startteilbild 60, Schrittweite 5. Es erscheint dann der Ebenenmanager mit einer schematischen Darstellung Ihres Schnittes. Mit Mo d e l l modifizieren können Sie Änderungen vornehmen, falls Sie eine Einstellung korrigieren wollen. In der darauf folgenden Dialogbox von Projektbezogen öffnen sehen Sie Ihre Bauwerksstruktur bereits eingetragen. Haben Sie bei der Bauwerksstruktur etwas vergessen, können Sie die Bauwerksstrur komplett löschen, indem Sie diese markieren, die rechte Maustaste klicken und Bauwerksstruktur l ö s c h e n wählen. Sie können auch mit Strukturstufe hinzufügen Schnitte und Ansichten hinzufügen. Wollen Sie aber ein zusätzliches Geschoss einfügen, markieren Sie im Projektmanager die Hierarchiestufe darüber, rechte Maustaste, und wählen Sie Strukturstufe einfügen. Ist Ihre Struktur vorläufig in Ordnung, klappen Sie Das fertige Projekt siehe auch: Pläne auf Seite 20 BAUWERKSSTRUKTUR Projektbezogen öffnen: Bauwerksstruktur anklicken und danach selbst erstellen auswählen. Ebenenmanager aufrufen und Modell neu wählen. 1
Teilbilder benennen und abweichende Höhen zuweisen Einstellungen der Bauwerksstruktur verändern Höhe ändern im Ebenenmanager Höhen anderer Ebenen anpassen Höhenzuordnung mit Standarebenen listen im Projektmanager die einzelnen Geschosse auf und benennen Sie die Teilbilder. Vorgabemäßig erhalten die Teilbilder die Höhenzuordnung des Geschosses. Bei manchen Teilbildern, wie etwa bei der Decke, sind andere Höhenzuweisungen sinnvoller. Wählen Sie das Teilbild, rechte Maustaste, und klicken Sie auf Ebenen zuweisen. Dann erscheint wieder der schematische Schnitt des Ebeenmanagers und Sie können die gesuchten Ebenen anklicken. Wollen Sie die Höhen verändern, klicken Sie auf Eb e n e n m a n ag e r. Die Frage, ob die Ebenenzuweisungen aktualisiert werden sollen, beantworten Sie mit ja. Wählen Sie die zu verändernde Höhe, rechte Maustauste, und wählen Sie aus dem Kontextmenü Hö h e ä n d e r n. Sie bekommen die Abfrage, wie sich die darüber- und darunterliegenden Ebenen verhalten sollen. Wollten Sie das Erdgeschoss höher machen, wählen Sie, dass die darüberliegenden Ebenen nach oben verschoben werden, die darunterliegenden aber die Höhe behalten. Weitergehende Veränderungen nehmen Sie mit Modell modifizieren vor. Wollen Sie die Höhenzuweisung einer Ebene ändern, können Sie dies im Ebenenmanager tun oder im Fenster Projektbezogen öffnen. Mit Rechtsklick auf die zu verändernde Höhe, kommt im Kontextmenü Ebenen zuweisen und Sie können im Ebenemanger die Zuweisung vornehmen. Im Erdgeschoss benennen Sie das Teilbild 11 als KG Decke und ordnen ihm die entsprechenden Höhen zu, EG Wand ist Nr. 12. Dem brauchen Sie keine Höhen zuordnen, da sie von der Geschosseinstellung nicht abweichen. Entsprechend bei anderen Geschossen. Wollen Sie ein Teilbild einem anderen Geschoss zuordnen, markieren Sie das Teilbild, rechte Maustaste, Teilbildzuordnung lösen. Weisen Sie es einem anderen Geschoss zu, indem Sie das Geschoss markieren, rechte Maustaste und Teilbilder z u o r d n e n wählen. Geben Sie dann die Teilbildnummer ein. Die Struktur mit Zeichnungen erstellen Der ganze Aufwand des Anlegens der Bauwerksstruktur kann auch dadurch ersetzt werden, dass Sie bei projektbezogen ö f n n e n die Registerkarte Zeichnungsstruktur wählen, und dort mit Ze i c h n u n g n e u Zeichnungen erstellen. Erstellen Sie für jedes Geschoss eine Zeichnung und eine Zeichnung 3D, in die alle Geschosse ohne Bemaßungen kommen, sowie Zeichnungen für Ansichten und Schnitte. Markieren Sie dann im rechten Teil des Dialogfeldes die gewünschten Teilbilder und ziehen Sie diese in die Zeichnung links. Die Höhenzuordnung erfolgt dann über Architektur -> Architektur allgemein -> Standardebenen listen. Dort können Sie den geöffneten Teilbildern die Höhen zuweisen. Der Vorteil der Bauwerksstruktur ist, dass bei einer Veränderung der Geschosshöhe im EG alle darüberliegenden Geschosse angepasst werden können, bei der Höhenzuordnung mit Standardebenen listen ist dies nicht der Fall. Vorteilhaft bei der Zeichnungsstruktur ist, die Möglichkeit einem Geschoss Teilbilder anderer Geschosse zuzuordnen, ohne die Zuordnung beim ursprünglichen Geschoss lösen zu müssen. Das kann bei einem Bauteil, der über mehrere Geschosse geht vorteilhaft sein, oder für das Zuordnen eines anderen Geschosses, um es teilweise nachzuzeichnen. Wenn Sie die Höhen mit Architektur allgemein -> Standardebenen listen einstellen und Sie haben Die fertige Bauwerksstruktur im Ebenenmanager als Übersichtsschnitt dargestellt TEILBILDER + ZEICHNUNGEN Verändern der Bauwerkssruktur: Strukturstufe einfügen und Ebenen zuweisen. Die fertige Bauwerksstruktur mit benannten Teilbildern und zugewisenen Höhen. Geschoss Teilbild Nr Name Höhe unten Höhe oben 11 KG Decke 018 ± 000 12 EG Wand EG 13 EG Boden 14 EG Sanitär ± 000 + 251 15 EG OG Treppe 16 EG Bemaßung 21 EG Decke + 251 +269 22 OG Wand 23 OG Boden OG 24 OG Sanitär 26 OG Bemaßung +269 +520 28 Dach innen 29 Sparren 30 Dach 41 Fundamentpl - 294-269 KG 42 KG Wand 43 KG Boden - 269 018 44 KG Sanitär Geschosse, Teilbilder und Höhen. Rot dargestellte Höhen weichen von der Geschosseinstellung ab. 2
GEBÄUDEUMRISS, DECKE Helmut Sommer, Dezember 2009 Höhen zuweisen Geschosse kopieren Teilbild aktivieren Maßstab und Zeichnungseinheit Hilfskonstruktion eine Bauwerksstruktur erstellt, können Sie bei Eben e n n a m e auf die in der Bauwerksstruktur eingestellten Höhen zugreifen. Sie können aber auch abweisende Höhen eingeben bei Hö h e u n t e n und Hö h e o b e n. Haben Sie keine Bauwerksstruktur eingegeben, erfolgt die Höhenzuweisung lediglich über Hö h e u n t e n und Hö h e o b e n. Bei Geschossen ist dies normalerweise die Rohbauunterkante (= Deckenoberkante darunterliegendes Geschoss) und die Rohbauoberkante (= Deckenunterkante). (Sie könnten auch die Geschosshöhe von Deckenoberkante bis Deckenoberkante eingeben. Bei den Wandhöhen wäre dann die Deckenstärke abzuziehen, die Decken müssten dann an der oberen Standardebene angehängt werden. Diese Einstellung wird im weiteren nicht beschrieben.) Die Zeichnung beginnen Wenn Sie das Gebäude betrachten, sehen Sie, dass die Geschosse in ihrer Struktur ähnlich sind. Es bietet sich daher an, das Erdgeschoss weitgehend auszuarbeiten und die weiteren Geschosse aus einer Kopie des Erdgeschosses zu erstellen. Dies geschieht mit Dat e i -> Dokumentübergreifend kopieren. Damit können Sie Elemente auf ein ausgeschaltetes Teilbild kopieren oder verschieben. Ist das Zielteilbild leer, wird der Name und die Höheneinstellungen des aktiven Teilbildes mitkopiert. Darauf wird später noch einmal verwiesen, derzeit gibt es ja noch nichts zu kopieren. Mit projektbezogen öffnen schalten Sie das das Teilbild 11 KG Decke aktiv und beginnen im Modul Ko n s t r u kt i o n Allgemein eine Hilfskonstruktion zu zeichnen. Vorher kontrollieren Sie noch, welche Zeichnungseinheit Sie verwenden. Am rechten unteren Bildschirmrand wird dargestellt, in welchem Maßstab Sie zeichnen und welche Zeichnungseinheit Sie verwenden. Stellen Sie den Maßstab auf 1:100 indem Sie auf die dargestellte Zahl drücken und den Maßstab aus der Auswahlliste wählen. Wählen Sie auf gleiche Weise die Zeichnungseinheit cm. Achtung: Alle Beschreibungen im Text beziehen sich auf cm, bemaßte Pläne sind in der normgerechten Darstellung mit m für Maße über 1 m und cm für kleinere Maße abgebildet. Drücken Sie den Schalter Hilfskonstruktion und zeichnen Sie ein Rechteck mit 749 x 836,5 cm. Zeichnen Sie eine Parallele mit 164 cm Abstand zur rechten Kante. Den Halbkreis können Sie z.b so erstellen: Sie wählen Kreis m i t Mittelpunkt u n d Radius, stellen sich an die rechte obere Ecke des Rechtecks, bewegen das Fadenkreuz ohne zu Klicken entlang der senkrechten Linie nach unten und tippen die Entfernung von der Ecke zum Mittelpunkt ein: 386,5/2. Für die Radiuseingabe klicken Sie wieder auf die rechte obere Ecke des Rechtecks, danach für die Bestimmung des Anfangswinkels senkrecht nach unten ziehen, für den Endwinkel senkrecht nach oben. Schalten Sie nun die Hilfskonstruktion wieder aus. Kellerdecke Stellen Sie den Stift auf 0,25 mm. Wechseln Sie in den Modul Architektur ->Basis: Wä n d e, Öf f n u n g e n, Bauteile und wählen Sie Decke. Drücken Sie auf das Häckchen um die Einstellungen vorzunehmen. Geben Sie als Füllfläche die Farbe 76 für Stahlbetonbauteile ein. Drücken Sie dann auf den Schalter Höhe um die richtige Deckenstärke einzustellen. Zeichnungsstruktur mit Zeichnungen für die Geschosse Standarebenen listen zur Höheneinstellung Aktiv Schalten des Teilbildes 11 KG Decke in der Ansicht der Zeichnungsstruktur und der Bauwerksstruktur 8.36 5 4.50 3.86 5 Maßstab und Zeichnungseinheit einstellen. Der Maßstab bestimmt das Verhältnis von Textgröße und Schraffurdicht zu Zeichnung. 90 7.49 1.64 Hilfskonstruktion für den Umriss der Kellerdecke. Da in einem Halbkreis nur rechte Winkel auftreten, ist der gesuchte Punkt der Spitze am Schnittpinkt des Halbkreises und der parallelen Linie Deckeneinstellungen 3
Deckenhöhe einstellen Decke mit automatischer Geometrieermittlung zeichnen mehrschichtige Außenand Wandhöhen für einzelne Schichten unterschiedlich einstellen Wandhöhen einstellen Grundrißdarstellung der Wand festlegen Eingabeachse der Wand festlegen Die Deckenhöhe ergibt sich dadurch, dass die Decke mit den vorab eingestellten Höhen verknüpft wird. Die Oberkante wird mit an die obere Ebene des Teilbildes gebunden, der Abstand beträgt 0,00. Ebenso wird die Unterkante mit ohne Abstand an die untere Ebene gebunden. Ist alles richtig eingestellt muss bei Deckenhöhe 18 cm angezeigt werden. Nun können Sie die Figur mit der Decke nachzeichnen. Um die Decke zu schließen, klicken Sie zum Schluss nocheinmal auf den ersten Punkt, den Sie eingegeben haben oder drücken Sie Esc. Haben Sie die Hilfskonstruktion so gezeichnet, dass der Umriss allseitig geschlossen ist und keine Linien innerhalb des Umrisses die Fläche teilen, können Sie die Decke auch mit der automatischen Geometrieermittlung zeichnen. Achten Sie darauf, dass der Schalter für die a u to m at i s c h e n Geometrieermittlung eingedrückt ist. Positionieren Sie das Fadenkreuz irgendwo innerhalb des Umrisses und drücken die linke Maustaste. Dann wird der Umriss automatisch gefunden und damit die Decke erstellt. Wände Erdgeschoss Setzen Sie das Teilbild 12 EG Wand aktiv. Wechseln Sie in den Modul Architektur ->Basis: Wä n d e, Öf f n u n g e n, Bauteile und wählen Sie Wa n d. Klicken Sie auf das Häckchen, um das Einstellungsfenster zu öffnen. Bei Anzahl der Schichten wählen sie 3. In der Registerkarte Parameter, Attribute klicken Sie auf die Zahl in der Spalte Dicke um die Schichtdicken einzustellen. Die Wände bestehen aus 17,5 cm Mauerwerk und 20 cm WDVS. Da die Fenster in der Wärmedämmebene liegen und der Fensterrahmen überdämmt wird, muss ein 3-schaliges Mauerwerk eingegeben werden. Die 1. Wandschale ist das 17,5 cm Mauerwerk, die 2. Wandschale ist mit 7,8 cm so dick wie der Fensterrahmen, die 3. Wandschale ist der Rest auf 20 cm daher 12,2 cm dick. Die Höhen können Sie gemeinsam für alle Schichten einstellen, wenn bei gleich in allen Schichten ein Häckchen gesetzt ist und Sie auf den Schalter Hö h e drücken. Wie bei der Decke wird die Oberkante mit an die obere Ebene des Teilbildes gebunden, der Abstand beträgt 0,00. Ebenso wird die Unterkante mit ohne Abstand an die untere Ebene gebunden. Die Wandhöhe ist damit 251 cm. Um die Höhen einzelner Schichten unabhängig zu verändern, das Häckchen bei gleich in allen Schichten wegklicken und auf den Schalter Höheneinstellung der Schicht drücken um die Höhe einzustellen. Mit Formateigenschaften legen Sie fest, dass die erste Wandschicht die tragende Schicht mit dem Stift 0,35 mm gezeichnet wird, die weiteren die Dämmschichten mit 0,25 mm. Bei Fl ä c h e n da r s t e l lu n g stellen sie die Füllfarbe für das Mauerwerk auf die Farbe 107 ein, für die Dämmung 153. Linien zwischen Wandschichten gleicher Füllung werden nicht dargestellt, daher erscheint die Wand wie ein 2-schaliges Mauerwerk. Im Oberen Teil der Wandeinstellungen unter Achse kann bestimmt werden, welcher Linienzug gezeichnet wird um die Wand darzustellen. In diesem Fall ist die Kante der Decke, die mit der Wand nachgezogen wird, die Außenkante der tragenden Wandschicht. Setzen Sie die Eingabeachse der Wand dorthin. Zeichnen Sie nun die Deckenkante mit der Wand DECKE, WAND Die Höhen von Decken und allen sonstigen Bauteile können an folgende Höhen angebunden werden: Untere Standardebene des Teilbildes. Obere Standardebene des Teilbildes. Absolute Höhenkote. Unterkante eines bestehenden Bauteils. Oberkante eines bestehenden Bauteils. Die Höhe des Bauteils beträgt ein festes Maß. Abstände von den Ebenen, die mit den o.a. Schaltern festgelegt werden sind nach oben mit positiven Werten einzugeben, nach unten mit negativen. 4.26 3.58 7.14 Position der Eingabeachse der Wand festlegen Außenwände gezeichnet. Zeichnen Sie in einem Zug die mehrschligen Wände, schalten Sie dann, während der Befehl noch aktiv ist, um auf eine 1-schalige Wand. Die erste Wandschale bleibt dann übrig. 4
einschalige Wände nach. Die linke Wand ist nur einschalig, da hier das Nachbarhaus anschließt. Setzen Sie die Wandeinstellung auf einschalige Wand und zeichnen Sie diese. Falls sie Wand dann außerhalb der Deckenkante Wandrichtung während der Eingabe umdrehen Die tragende Mittelwand ist ebenso einschalig und zu liegen käme, drücken Sie auf umdrehen. 17,5 cm stark wie die Wand zum Nachbarhaus. Zeichnen Sie die Wand mit 426 cm Abstand von der unteren Wand horizontal nach rechts, bis Sie mit der schrägen Wand verschneidet. Benützen Sie wieder umdrehen um sicherzustellen, dass die Raumbreite von 426 cm nicht um die Wandstärke verkleinert wird. Achten Sie darauf, dass die Wand exakt horizontal verläuft, da bei der schrägen Wand ein Endpunkt gefangen werden kann, der einen anderen Abstand zur horizontalen hat. Sie können dafür die Winkelsperre benutzen. dünne Zwischenwände Fensterhöhen bestimmen Um die Zwischenwände zu zeichnen, öffnen Sie die Wandeigenschaften und stellen eine einschalige Wand mit 8 cm Stärke ein. Alle weiteren Einstellungen bleiben erhalten. Zeichnen Sie jetzt die erste Wand mit 243,5 cm lichter Raumbreite rechts von der linken oberen Ecke mit 175 cm Länge, danach nach links bis zur Trennwand zum Nachbarn. Schornstein Den Kamin zeichnen Sie auch auf dem Teilbild EG Wand mit dem Befehl Sc h o r n s t e i n. Öffnen Sie die Einstellungen und wählen Sie den Typ 6, 2 Züge, 1 Lüftung. Die Breite beträgt 86,5 cm, die Dicke 36,5 cm. Die Züge haben 18 cm Durchmesser, die Lüftung ist 12 cm breit, 25 cm dick. Wählen Sie als Flächenfüllung wieder die Farbe 107. Klicken Sie auf den Schalter Höhe. Da der Kamin geschossweise wird gezeichnet, kann er die Höhen der Wände übernehmen. Um den Kamin aber nicht mit der Wand verschmelzen zu lassen, stellen Sie die untere Höhe auf -1 cm ein. Fenster Bleiben Sie auf dem Teilbild EG Wand und zeichnen Sie die Fenster und Türen. Wenn Sie das Obergeschoss aus einer Kopie des Erdgeschosses erstellen, sollte mdas EG möglichst komplett sein. Dann müssen Sie nur mehr wenige Änderungen vornehmen, das ist praktischer als eine Neueingabe. Wählen Sie den Befehl Fenster und stellen Sie mit Eigenschaften die gewünschte Größe ein. Für das Fenster links im Wohnraum: Breite 201 cm, Brüstungshöhe 75 cm, Öffnungshöhe 163,5 cm. Die Höheneinstellungen der Fenster können mit dem Schalter Hö h e genauso bestimmt werden, wie bei anderen Bauteilen. Sie könnten die Unterkante an die untere Ebene des Teilbildes binden und die Oberkante an die obere Ebene.Sie könnten die Unterkante an die untere Ebene des Teilbildes binden und die Oberkante an die obere Ebene. Geben Sie die Maße aber im rechts dargestellten Dialogfenster ein, wird die Brüstungshöhe von der Unterkante des Teilbildes gemessen, die Höhe des Fensters ist dann eine feste Bauteilhöhe, die von der Brüstungshöhe gemessen wird. Dies ist hier eine sinnvolle Einstellung, es gibt aber Fälle, wo es anders besser wäre: Wenn beispielsweise Fenster die gleiche Brüstungshöhe und den gleichen Abstand zur Decke aufweisen, die Geschosse aber unterschiedlich hoch sind. Setzen Sie nun das Fenster in der Wand ab. Achten Sie darauf, dass die rote Linie an der Außensei- Erstellt mit einer Studentenversion von Allplan 75 25 1.18 5 8 1.17 36 5 1.52 86 5 WÄNDE, KAMIN, FENSTER Wand in die andere Richtung zeichnen. Für die Mittelwand hier klicken. Der Punkt wird markiert. Der Bezugspunkt wird mit einem Dreieck markiert und der Abstand vom markierten Punkt zum Bezugspunkt abgefragt. Geben Sie als Abstand 426 ein. 8 1.75 2.43 5 8 2.10 5 8 4.26 17 5 3.58 Dialogfenster für die Schornsteineingabe Ausrichtung der Wand beim Zeichnen beachten. Lage der Zwischenwände und des Kamins im EG. Fenster: Form, Größe und Brüstungsdarstellung bestimmen 5
Absetzpunkt Lage der Öffnung in der Wand Lage des Fensters in der Öffnung Türen zeichnen Die Programmvorgabe ist, dass Fenster nach außen aufgehen, dies bei jedem Makro ändern. te der Wand liegt. Welcher der Punkt ist, an dem Sie das Fenster absetzen, bestimmen Sie mit. Günstiger für das Platzieren des Fensters ist es, die direkte Ab s ta n d s e i n g a b e auszuschalten. Dann wird ein Bezugspunkt von dem gemessen wird mit einem Dreieck markiert und der Messpunkt am Fenster mit einem Quadrat. Sie werden danach gefragt wie groß der Abstand sein soll. Sie können aber auch einen Punkt anklicken, um einen anderen Bezugspunkt auszuwählen. Schließen Sie die Fenstereingabe noch nicht ab, sondern klicken Sie wieder auf Eigenschaften, da noch zu bestimmen ist, wie das Fenster in der Wand liegt und wie der Fensteranschlag aussieht. Dies kann erst erfolgen, wenn dem Programm bereits bekannt ist, dass das Fenster in einer mehrschaligen Wand liegt. Wechseln Sie nun in die Registerkarte An s c h l ag, wählen Sie den Typ und geben Sie Folgendes ein: Leibungselement erzeugen, Fenstertiefe: 7,8 cm, Leibung außen 12,2 cm. Rechts geben Sie für die Breite des Anschlags 5 cm ein. Dieses Maß wird für die andere Seite und oben übernommen. Dann erst beenden Sie den Dialog zur Fensterplatzierung mit Eingabe des Abstands zum Bezugspunkt und Öffnungsbreite. Der Befehl bleibt aktiv und Sie können gleich die nächsten Fenster einsetzen. Außentüren sind im Prinzip wie Fenster gebaut. Daher gelten die oben angeführten Maße für Anschläge genauso. Stellen Sie die Brüstungsdarstellung auf außen. Denken Sie beim Einsetzen der Tür daran, dass die rote Linie außen liegt. Wählen Sie bei Aufschlag die einflügelige Tür, auch wenn dies bei der 401 cm breiten Tür ein eigenartiges Bild ergibt. Wenn Sie danach mit Makros Rahmen und Flügel einfügen, ergibt sich eine gute Darstellung. Die Außentür in der schrägen Wand platzieren Sie am besten irgenwo in der Mitte der Wand und schieben Sie danach genau in die Ecke der Außenkante des Wärmedämmverbundsystems. Innentüren liegen in einschaligem Mauerwerk und weisen keinen Anschlag auf. Stellen Sie die Brüstungsdarstellung auf keine und nehmen Sie das Häckchen bei Leibungselement erzeugen weg. Platzieren Sie nun die Türen und setzen Sie die Öffnungsrichtungen sinnvoll. Fenstermakros Rahmen und Flügel werden mit Fenster- und Türmakro erzeugt. Wählen Sie die Öffnung, und danach den Rahmentyp Fensterrahmen und geben Sie als Breite 88 mm und als Tiefe 78 mm ein. Danach drücken Sie auf die 3 Pfeile um den Rahmen hinzuzufügen. Wählen Sie danach die senkrechte Teilung. Die Voreinstellung mit 2 gleich breiten Feldern nicht ändern und mit hinzufügen. In der Voransicht ist die linke Hälfte des Fensters rot umrandet, dort können Sie einen Flügel hinzufügen. Die Breite beträgt 68 mm, die Tiefe 78 mm. Wählen Sie den Drehkippflügel, markieren Sie als Öffnungsrichtung innen und fügen Sie ihn hinzu. Der rechte Flügel, ein Drehflügel kann nun hinzugefügt werden, womit das Makro fast fertig ist. Wenn etwas nicht stimmt mit das letzte Element wieder entfernen und neu eingeben. 5563 5 76 BRH 1.75 1.01 2.51 24 BRH 0.00 2.13 76 76 21 88 5 30 2.10 5 2.26 2.26 1.52 86 5 6 5 88 5 3.13 88 5 2.26 2.26 FENSTER, FENSTERMAKROS 1.24 1.01 1.26 BRH 1.125 1.61 5 76 75 2.26 BRH 0.75 BRH 0.00 30 5 2.01 1.63 5 99 4.01 2.38 5 5 17 BRH 0.00 BRH 0.00 62 1.01 2.38 5 Fenster platzieren: Die rote Linie stellt die Außenseite des Fensters dar. Der Bezugspunkt in der Wand und der Messpunkt am Fenster werden markiert Nach Einstellung des Anschlages ist das Fenster fertig platziert. 17 5 1.01 1.61 5 1.01 2.38 5 Lage und Größe von Fenstern und Türen im EG Die Fensteröffnung im Treppenhaus ist wegen der Verputzstärke der Leibung um 3 cm breiter als der Abstand der unverputzten Zwischenwände. Auch die Eingangstür ist gegenüber der Zwischenwand um 1,5 cm versetzt. Oben: Dialogbox für die Makroerstellung Links: Einstellungen für den Fensterrahmen 6 2.38 5 62 5
Fenstermakros kopieren Es fehlt noch die Einstellung der Darstellung. Abhängig vom Maßstab oder Zeichnungstyp kann die Darstellung detaillierter oder einfacher erfolgen. Drücken Sie auf um das Dialogfenster zu öffnen. Stellen Sie die Darstellung so ein, dass dem Maßstab 1:100 bzw der Bauvorlagenzeichnung die Darstellung mit Fensterrahmen zugeordnet ist. Verfahren Sie für das Fenster in der Küche genauso, fügen Sie aber keine Teilung ein, sondern nur einen Drehkippflügel. FENSTER- U. TÜRMAKROS Das Makro für das WC-Fenster brauchen Sie nicht neu zu konstrieren. Wählen Sie Makro in Öf f n u n g einsetzen, klicken Sie auf das Küchenfenster um das Makro zu übernehmen und danach des WC-Fenster. Sie können die Richtung mit Linksklick ändern, mit Rechtsklick wird die Eingabe bestätigt und das Makro ist fertig eingesetzt. Dies funktioniert nur, wenn das Teilbild der Öffnung aktiv ist. Das Fenster im Treppenhaus ist 3-teilig und bekommt Teilung des Treppenhausfensters mit Pfosten 2 Pfosten statt der Teilung. Die Pfosten sind 78 mm breit und tief. Die Aufteilung ist zuerst 3:1, das breitere Feld wird nocheinmal mit einem Pfosten im Verhältnis 1:2 geteilt. Fügen Sie dann in jedes Feld einen Drehkippflügel ein, achten Sie wieder darauf, dass die Flügel nach innen öffnen. Makros für die Außentüren Die Außentüren bekommen einen Türrahmen mit Schwelle. Der Rahmen ist wieder 88 mm breit und 78 mm tief, die Schwelle 140 mm hoch. Die 101 cm breiten Fenstertüren in Küche und Wohnraum bekommen je einen Drehkippflügel. Die Flügelmaße sind wieder 68 mm Breite, 78 mm Tiefe. Achten Sie darauf, dass die Tür nach innen öffnet. Drücken Sie auf und wählen Sie statt der Türdarstellung die Fensterdarstellung wie zuvor. Bestätigen Sie die Einstellungen mit rechter Maustaste, speichern Sie das Makros nicht und geben Sie die Öffnungsrichtung der Türe ein. Kopieren Sie mit Makro in Öf f n u n g einsetzen das Makro in die beiden anderen gleichartigen Öffnungen. Wenn Sie die Öffnungrichtung umdrehen wollen, Doppelklick auf den Türbogen, die Öffnungsart auswählen und die Richtung angeben. Die Hauseingangstüre wird genauso gebaut, nur gibt es hier einen Drehflügel. Das 401 cm breite Fenstertürelement besteht aus 4 Teilen. Bauen Sie wieder einen Türrahmen mit Schwelle, fügen Sie dann einen Pfosten ein mit je 78 mm Breite und Tiefe. Der 1. Pfosten wird in der Mitte eingefügt Aufeilung 1:1. Der 2. Pfosten wird im rechten Teil wieder mit der Aufeilung 1:1 eingefügt. Links kommt in der Mitte eine Teilung. Die linke Hälfte bekommt einen Drehkippflügel und einen Drehflügel, die rechte Hälfte bleibt ohne Flügel festverglast. Makro für die Innentüren Die Innentüren weisen eine Holzzarge und ein volles Türblatt auf. Wählen Sie den Türrahmen, die Umfassungszarge und belassen die voreingestellten Werte für die Abmessungen. Wählen Sie feste Türblatthöhe und reduzieren Sie den angezeigten Wert um 105 mm Höhe des Fußbodenaufbaus plus Fuge. Fügen Sie den Rahmen hinzu und anschließend ein volles Türblatt mit 40 mm Stärke. Makro für die schmalen Fenstertüren Makro für das breite Fenstertürelement Makro für die Innentüren Türdarstellung Maßstabsabhängige Fensterdarstellung. 7
Kellerdecke kopieren Wände modifizieren Erdgeschoss kopieren Decke über dem Erdgeschoss Sie brauchen diese nicht neu zu zeichnen, da Sie die Kellerdecke mit Dokumentübergreifend kopieren zu Ihrer EG Decke machen können. Kopieren Sie die Kellerdecke auf das bereits benannte Teilbild 21 EG Decke. Dieses muss ausgeschaltet sein, damit Sie etwas darufkopieren können. Kontrollieren Sie nach dem Kopieren, ob die Höheneinstellungen noch stimmen. War das Teilbild leer, wurden die Höheneinstellungen der Kellerdecke übernommen und Sie müssen diese wieder mit Standardebenen listen neu vornehmen. Klicken Sie auf Eb e n e n n a m e um in das Dialogfeld Ebenen zuweisen zu gelangen. Die Decke ist bis zur Außenkante der Rohbauwand gezeichnet. Es fehlt noch die Wärmedämmschicht der Deckenstirn. Um diese zu erzeugen gibt es 2 Wege: 1. Randdämmung der Decke mit Aufkantung Am Teilbild EG Decke wählen Sie im Modul Architektur-> Spezial Wä n d e, Öf f n u n g e n, Bauteile die Au f k a n t u n g. Das Programm fragt, auf welcher Wand die Aufkantung erzeugt werden soll. Zeigen Sie die linke obere Außenwand. Öffnen Sie dann die Einstellungen und stellen Sie die Darstellung und die Höhe ein. Wie bei der Decke wird die Oberkante mit an die obere Ebene des Teilbildes gebunden, der Abstand beträgt 0,00. Ebenso wird die Unterkante mit ohne Abstand an die untere Ebene gebunden. Die Höhe ist damit 18 cm. Die Dicke der Aufkantung beträgt 20 cm, der Stift wieder 0,25 mm, die Flächenfüllung mit Farbe 153 wie die Dämmung. Zeichnen Sie nun die Aufkantung wie eine Wand entlang der Deckenkante. Mit Um d r e- hen können Sie die Ausrichtung verändern. 2. Randdämmung durch Hochziehen der äußeren Wandschichten Sie könnten bei der Eingabe der Wände die beiden äußeren Wandschichten um die Deckenstärke höher zeichnen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass bei einer Veränderung der Deckenstärke alle Wände korrigiert werden müssen, während beim Konstruieren mit Aufkantung lediglich die Höhen der Standardebenen angepasst werden müssten. Klicken Sie doppelt auf eine Wand um in die Wandeinstellungen zu kommen. Dort entfernen Sie das Häckchen bei g l e i c h in allen Schichten: Hö h e und verändern die Höhen der Schicht 2 und 3 so, dass die Oberkante 18 cm über der Standardebene oben liegt. Sie können auch mit allgemeine Architektureigenschaften modifizieren die Höhen mehrerer Wände gleichzeitig verändern. Wählen Sie nun alle Dämmschichten, und dann anwenden. Obergeschoss Mit Dokumentübergreifend kopieren erstellen Sie eine Kopie ihres Teilbildes EG Wand am Teilbild OG Wand. Achten Sie darauf, dass die Decken nicht aktiv sind, sonst werden sie vielleicht irrtümlich mitkopiert. Stellen Sie die Höhen wieder mit Standardebenen listen ein, damit das Obergeschoss auch wirklich über dem Erdgeschoss liegt. Klicken Sie in die Spalte Eb e n e n n a m e und setzen Sie bei Ebenen zuweisen ein Häckchen im 1.Obergeschoss, damit werden die Höhen übernommen. Verändern Sie nun die Innenwände. Die 3 Innenwände, die von der Mittelwand zur Außenwand reichen. DECKENRAND DÄMMEN Dokumentübergreifend kopieren und Ebenen einstellen Einstellungen der Aufkantung Wandeinstellung für das Hochziehen der Dämmschichten Höheneinstellung für die Modifikation der Dämmschichten. 17 5 1.25 1.01 24 2.13 5 1.13 5 1.01 BRH 1.00 BRH 0.00 94 25 2.38 5 11 5 2.13 5 11 5 50 88 5 2.26 6 5 88 5 88 5 6 5 2.26 2.26 3.51 11 5 3.51 5 1.24 1.01 1.13 5 BRH 1.00 BRH 0.75 BRH 0.75 30 5 2.01 3.99 1.01 17 5 1.63 5 1.63 5 Mit Allgemeine Architektureigenschaften modifizieren können Sie alle Bauteileigenschaften verändern, außer dem Schichtaufbau und der Wandstärke. BRH 0.75 BRH 0.00 62 1.01 2.38 5 17 5 1.01 1.61 5 1.01 62 5 1.63 5 2.38 5 Nach oben kopiertes Erdgeschoss Die hier dargestellten Rolladenkästen werden später beschrieben Wände, Fenster und Türen im Obergeschoss 8
Zwischenwände verändern Fenster und Türen verändern Dachebene Wände an die Dachschräge anpassen Wändehöhen anpassen Dachebene kopieren Pfette Sie sind im Obergeschoss als 11,5 cm starke aussteifende Querwände ausgebildet, da darüber die Deckenscheibe fehlt. Verändern Sie nun die Einstellungen für die Nordseite und klicken Sie auf diese. Schließen Sie den Befehl mit Esc ab. Damit ist die Dachebene erstellt und die Wände sollten sich ihr angepasst haben. Die Dachebene ist hier die Unterkante des Dachstuhls. Die Außenwände werden später noch bis zur Dachhaut hochgezogen. Die beiden Außenwände entlang der Traufe können gleich jetzt so verändert werden, dass die Höhenlage der Pfetten gut bestimmt werden kann. Die Tragschicht der südseitigen Außenwand soll 258 cm hoch sein und die der nordseitigen 226 cm. Entfernen Sie das Häckchen bei g l e i c h in allen Schichten und messen Sie die Oberkante der Tragschicht von der Unterkante der Standardebene. Die Mittelwand verändern Sie so, dass die Oberkante horizontal unterhalb der Dachebene abschließt. Kopieren Sie die Dachebene nur diese mit Dokumentübergreifend kopieren 3 mal auf die Teilbilder 28 Dach innen, 29 Sparren und 30 Dach. Damit Sie sicher nur die Dachebene erwischen, können Sie auf die Frage was kopieren den Architekturfilter verwenden und dort die Dachebene auswählen. Dachstuhl - Pfetten Schalten Sie auf das Teilbild 29 Sparren aktiv und schalten Sie das Teilbid OG Wand sichtbar. Wechseln Sie in den Modul Architektur -> Skelettbau: Sparren, Pfetten und erzeugen Sie Pfetten. Klicken Sie auf Eigenschaften und bestimmen Sie Breite und Höhe mit 12/8 cm. Die geringe Höhe kommt daher, dass die Pfetten auf den Außenwänden und der Mittelwand aufliegen. Wählen Sie im Grundriss die Tragschicht einer Traufenwand und bestätigen Sie die Höhenlage. Geben Sie dann die beiden Innenecken der Außenwand an. Danach die Ausdehnungsrichtung seitlich so zeigen, dass die Pfette über der Wand liegt. Wenn Sie in eine Seitenansicht wechseln, sehen Sie, dass die Höhenlage nicht stimmt und Sie die Pfette verschieben müssen. Hätten Sie auf die Frage nach der Höhenlage in eine Seitenansicht gewechselt, wäre das Bestimmen der OBERGESCHOSS, DACHEBENE Verändern Sie auch Fenster und Türen. Löschen Sie das 401 cm breite Fenstertürelement, die Fenstertür an der Ecke und das kleine WC Fenster. Anstelle der gelöschten Fenstertüren kommen an der Ecke Fenster mit 101 cm Breite, 75 cm Brüstung und 163,5 cm Öffnungshöhe. Verändern Sie die Fenster links und rechts vom Treppenhaus, damit die Brüstungshöhe 100 cm und die Höhe 113,5 cm beträgt. Die Höhe des Treppenhausfensters ändern Sie auf 101 cm. Süddach mit 30 Neigung, Traufe 507,50, Unterkante 269 Dachebene Das Obergeschoss ist bislang noch mit gleich hohen Norddach mit 15 Neigung, Traufe 482,50, Unterkante 269 Wänden gezeichnet. Da es aber unter einem Satteldach liegt müssen die Wände an dieses angepasst werden. Dies geschieht mit Architektur -> Architektur allgemein -> Dachebene. Stellen Sie nun die Dachebene ein wie rechts dargestellt. Zeichnen Sie einen Polygonzug um die Außenkante der Außenwände. Ist dieser geschlossen fragt das Programm: Schräge an Kante. Dann klicken Sie auf die Südkante (unten). An die Dachebene angepasste Wände im Obergeschoss Südwand: Höheneinstellung der Tragschicht Höhen: Dämmschichten Filtern nach Bauteilen Mittelwand Pfetteneinstellung Lage der Pfetten in Grundriss und Schnitt 9
Pfetten in der Seitenansicht kopieren Sparren Sparren verlegen Sparrenverlegung modifizieren Einzelne Sparren modifizieren Höhenlage einfacher gewesen. Sie müssten nur die Oberkante der Tragschicht der Wand zeigen. Dann nimmt das Programm allerdings diesen Punkt als Oberkante der Pfette. Diese müsste man dann wieder um die Pfettenhöhe hinaufschieben. Da die richtige Höhenlage nicht so einfach zu bestimmen ist, kann man einfach die eine Pfette an die anderen Positionen kopieren, statt sie neu einzugeben. Sparren Wählen Sie den Befehl Sparren. Auf die Frage in welcher Ebene? klicken Sie auf die Dachseite mit 30 Neigung, dann können Sie mit Eigenschaften die Sparren dimensionieren. Der Sparrenquerschnitt beträgt 8/24 cm, um genügend Dämmung unterzubringen. Bei Höhe über Dach geben Sie die Sparrenhöhe an, die Gegendachneigung ist 15. Auf der Südseite gibt es keinen Dachüberstand, der Sparrenüberstand ist mit -20 cm so bemessen, dass die Sparren hinter der Dämmung enden. Geben Sie nun als Verlegeanfangspunkt das Ende der Pfette an. Das Programm fragt nun Abstand zum Bezugspunkt. Vergrößern Sie den Abstand um 3 cm. Verfahren Sie am anderen Pfettenende genauso. Dann können Sie die Sparren aufteilen. Wählen Sie Anzahl fest, Abstand errechnet sich und 8 Sparren. Das ergibt einen Abstand von 100 cm. Beenden Sie die Verlegung mit OK und wechseln Sie auf die andere Dachseite. Die Einstellungen für das 15 geneigte Norddach sind etwas anders: Dachüberstand 45 cm, Gegendachneigung 30, die Sparren werden an der Traufe horizontal abgeschnitten. Nehmen Sie als Verlegeanfangspunkt das linke Ecke der Pfette, vergrößern Sie wieder den Abstand zum Bezugspunkt um 3 cm, als Verlegeendpunkt nehmen Sie die entfernteste Ecke der Tragschicht an der Spitze des dreieckigen Teiles. Verlegen Sie nun die Sparren, wählen Sie diesmal aber An z a h l fest, Ab s ta n d fest, v o m An fa n g und geben Sie 100 cm Abstand und 9 Sparren ein. Wollen Sie etwas verändern, klicken Sie doppelt auf einen Sparren, dann können Verlegung oder Sparreneinstellungen neu vorgenommen werden. Nur der Verlegebereich kann nicht verändert werden. Der Sparren am 3 eckigen Gebäudeteil sollte keinen Vorsprung haben. Da er zur Verlegung mit Dachvorsprung gehört, kann man den einzelnen Balken entweder mit Pu n kt e modifizieren verändern, was bei einer Veränderung der Sparrenlage aber nicht erhalten bleibt, oder man wählt eine eigene Verlegefläche für den dreieckigen Teil. Um den Soarren mit Punkte modifizieren zu verkürzen, wechseln Sie in eine axonometrische Ansicht, zoomen nahe hin und verziehen die Endpunkte entlang der Kante des Sparrens. Achten Sie darauf, das in der Quickinfo Erweiterung steht. Die Dachstuhlkonstruktion kann noch verbessert werden, da entlang der schrägen Wand keine Pfetten laufen und ein Wechsel für den Kamin fehlt, doch die bisherige Darstellung reicht, um einen Schnitt und 3D Bilder zu erzeugen. Sparreneinstellungen für das 30 Süddach Sparreneinstellungen für das 30 Süddach Sparreneinstellungen für das 30 Süddach Sparren kürzen mit Punkte modifizieren DACHSTUHL, SPARREN 10
Dachhaut mit Dachüberstand eingeben: Im Gegenuhrzeigersinn wird der Abstand nach außen abgetragen. Beginnen Sie mit Abstand 0,0 cm, können Sie danach keinen Abstand mehr eingeben. Randdämmung der Kellerdecke Dachhaut Kopieren Sie, falls noch nicht geschehen, die Dachebene mit Dokumentübergreifend Kopieren auf das Teilbild 30 und zeichnen Sie dort mit dem Befehl Dachhaut die Schichten des Daches, die oberhalb der Sparren liegen. Bei Massivdächern könnte damit der gesmte Dachaufbau dargestellt werden. In diesem Fall sind es 2 Schichten, die untere stellt die Unterdachdämmplatte dar, die obere Schicht Konterlattung, Lattung und Deckung. Geben Sie als Höhe der Unterkante über der Dachebene die Sparrenhöhe von 24 cm an. Die 1. Schicht die obere ist 9 cm stark, die 2. Schicht 4 cm. Bevor Sie die Dachhaut zeichnen, Einstellung für die Dachhaut geben Sie als Abstan d 20 cm ein den Dachüberstand. Wählen Sie als ersten Punkt den linken unteren Eckpunkt des Gebäudeumrisses. Gehen Sie zum Dachüberstand mit Abstand eingeben. Im Gegenuhrzeigersinn zeichnen, sonst wird er nach innen abgetragen. rechten unteren Punkt und verändern Sie den Dachüberstand auf 10 cm und zeichnen den Umriß nach bis zur rechten oberen Ecke. Dort verändern Sie den Abstand auf 50 cm, bei der linken oberen Ecke auf 0,0 cm, zum Abschluß klicken Sie noch auf den ersten Dachhaut für die Schichten unterhalb der Sparren Punkt, den Sie eingegeben haben, oder drücken Esc. Wechseln Sie auf das Teilbild 28 Dach innen. Sie benötigen wieder eine Kopie der Dachebene. Stellen Sie eine Dachhaut ein mit -7,5 cm Höhe über der Dachebene und 7,5 cm Dicke. Die Traufe und der First sollten senkrecht abgeschnitten sein. Zeichnen Sie die Innenkanten der 17,5 cm starken Wände entlang mit Abstand 0,0 cm. Keller Ob Sie den Keller neu zeichnen oder aus einer Kopie erstellen bleibt Ihnen überlassen. Vielleicht wäre auch eine Kombination günstig. Sie könnten die Kelleraußenwand neu eingeben und die Innenwände vom Obergeschoß kopieren. Dann müssten Sie nur die Wandstärken von 11,5 cm auf 8 cm verändern und die Lage zweier Türen korrigieren. Wechseln Sie auf das Teilbild 32 KG Wand und schalten Sie die Kellerdecke passiv in den Hintergrund um Sie nachzeichnen zu können. Kontrollieren Sie mit Standardebenen listen die Höheneinstellung. Die Höhe der unteren Ebene beträgt -269 cm, die der oberen -18 cm. Die Kelleraußenwand stellen Sie wieder als 3-schalige Wand ein. Die erste Wandschale ist 24 cm stark und mit Stift 0,35 und der Farbe 76 als Stahlbetonbauteil dargestellt. Die zweite Wandschale ist wieder 7,8 cm dick, die dritte Wandschale diesmal 10,2 cm, sodass die Stärke der Dämmschichte 18 cm beträgt. Die Dämmschichten werden mit dem Stift 0,25 und der Füllfarbe 153 dargestellt. Die Höhe der Wand ist mit Abstand 0,0 cm an die untere und die obere Ebene des Teilbildes gebunden. Wenn Sie die Randdämmung der Kellerdecke nicht mit einer Aufkantung zeichnen wollen, stellen Sie die Höhe der beiden äußeren Wandschichten auf 18 cm von der oberen Ebene gemessen ein. Die tragende Mittelwand ist eine 17,5 cm starke Mauer, die Zwischenwände sind 8 cm stark, beide mit Stift 0,35 und der Füllfarbe 107. Kellerfenster Die Kellerfenster haben alle das Maß 101 x 76 cm, Brüstungshöhe 162,5 cm. Lassen Sie beide Brüstungslinien darstellen. In der Registerkarte An s c h l ag, wählen Sie den Typ und geben wie rechts ein: 30 1.01 76 2.43 5 8 2.10 5 8 6 5 88 5 4.74 1.01 76 BRH 1.625 1.52 86 5 BRH 1.625 1.30 1.01 76 88 5 24 88 5 5.18 43 88 5 18 24 4.19 5 17 5 3.51 5 17 5 3.53 8 3.46 5 24 18 BRH 1.625 Einstellungen für die Kellerfenster: 1.49 1.01 76 DACH Einstellungen für die Kelleraußenwand Wände und Öffnungen im Keller Leibungselement erzeugen, Fenstertiefe: 7,8 cm, Leibung außen 10,2 cm, Versatz 5 cm. Die Kellerfenster bekommen wieder ein Makro wie die anderen schmalen Fenster mit einem Drehkippflügel. Siehe Seite 7 oben. 11
automatische Geometrieermittlung Kellerdecke kopieren Absetzpunkt Treppe beim Absetzen drehen KELLER, TREPPEN Lichtschächte erzeugen Sie am besten auf einem eigenen Teilbild, da Sie dieses dem Plan EG und dem Plan KG zuordnen werden. Die Höheneinstellung dieses Teilbildes kopieren Sie am besten vom Keller. Stellen Sie Lichtschächte mit Wänden dar, die Wandstärke beträgt 8 cm, es gibt keine Schraffur oder Flächenfüllung, der Stift ist 0,25. Die Höhe der Oberkante beträgt +24 cm oberhalb der oberen Ebene von -18 cm. Die Höhe geben Sie am besten als feste Bauteilhöhe Kellerfenster und Lichtschächte mit 150 cm an. Die Innenmaße der Lichtschächte betragen 101 x 51 cm. Dämmung der Kellerdecke Wechseln Sie wieder auf das Teilbild Kellerdecke und zeichnen Sie mit Decke eine Dämmschicht unterhalb der Kellerdecke. Die Oberkante ist mit Abstand 0,0 cm an an die Unterkante des Teilbildes gebunden, die Höhe ist eine feste Bauteilhöhe mit 12 cm. Stellen Sie die Flächenüllung auf 153. Mit Stift 0,25 zeichnen Sie nun die Kellerräume ohne das Treppenhaus nach. Ist der Schalter der a u to m at i s c h e n Geometrieermittlung eingedrückt, brauchen Sie nur innerhalb der Räume zu klicken und die Decke wird gezeichnet. Fundamentplatte Kopieren Sie die Kellerdecke auf das Teilbild Fundamentplatte und kontrollieren Sie mit Standardebenen Einstellungen für die Dämmung unterhalb der Kellerdecke listen die Höheneinstellung. Die Höhe der oberen Ebene beträgt -269 cm, die der unteren -294 cm. Fügen Sie dann eine weitere Decke unterhalb der Fundamentplatte als unterseitige Dämmschicht mit 12 cm Dicke, Stift 0,25 und Flächenfüllung 153 hinzu. Die Dämmung der Kellerwände ziehen Sie entweder 37 cm unter die untere Ebene des Teilbildes, oder Sie erzeugen eine Aufkantung mit 18 cm Stärke am Teilbild Fundamentplatte um den Rand der Bodenplatte zu dämmen. Treppen Beginnen Sie mit der Treppe ins Obergeschoss. Dafür schalten Sie das Teilbild OG Wand bearbeitbar und das Teilbild Treppe EG-OG aktiv. Mit dem Treppenassistenten können Sie die Treppe bequem erstellen. Wählen Sie die u-förmige Treppe und gegebenenfalls mit Laufrichtung umdrehen die Richtung. Wählen Sie die Maße wie rechts dargestellt: Laufbreite: 100 cm Schenkellänge a: 210 cm Schenkellänge b: 206 cm Gesamtbreite c: 213,5 cm Die Höhe geht von Fußbodenoberkante bis Fußbodenoberkante. Unten 10 cm oben 279 cm. Wählen Sie 15 Steigungen und Austrittsstufe auf Deckenhöhe erzeugen. In der rechten Spalte wählen Sie nur Trittstufen darstellen, die Unterschneidung sollte 0,0 cm betragen, sonst kann das Programm bei einer derart schmalen Spindel keine korrekte Treppe erzeugen. Wenn Sie die Treppe absetzen, können Sie den Absetzpunkt wählen und gegebenfalls mit der + Taste im angegeben Winkelsprung die Treppe drehen. Haben Sie die Treppe abgesetzt, können Sie die Beschriftung hinzufügen. Um die Größe der Beschriftung zu verändern, drücken Sie auf. Die Treppe, die somit erzeugt wurde, hat eine zu geringe Auftrittsbreite. Die Auftrittsbreite sollte 27,0 cm Höheneinstellung für die Dämmung der Kellerwand, falls die Dämmung nicht mit Aufkantung erzeugt wurde. Treppe ins Obergeschoss mit Treppenassistent erstellen Treppenbeschriftung einstellen Absatzpunkt der Treppe Winkelsprung 12
Treppengeometrie nachträglich verändern Treppe mit Abstand von der Umfassungswand konstruieren detaillierte 3D Treppe Plandarstellung der Treppe Verdeckt- Berechnung Treppe kopieren betragen, dafür wird die oberste Stufe, die sich auf der Fußbodenhöhe oben befindet, gekürzt. Klicken Sie doppelt auf die Lauflinie um die Treppeneinstellungen verändern zu können und überschreiben Sie die Auftrittbreite mit 27,0 cm. TREPPEN Bedenken Sie, dass die Breite des Treppenhauses im Obergeschoss 213,5 cm beträgt, in den anderen Geschossen aber 210,5 cm, da die Zwischenwände im OG verputzt werden, die dünneren Gipswände im EG und KG jedoch nicht. Damit die Treppe im EG Treppe vom Assistenten erstellt und nach der Überarbeitung auch noch ins Treppenhaus passt, ist noch eine kleine Änderung vorzunehmen. Die Treppe ist als Holztreppe mit Metallunterkonstruktion konzipiert. Dabei werden die Trittstufen nicht bis zur Wand geführt, Dialogfenster, um die Treppeneinstellungen zu verändern sondern enden mit einem Abstand von 5 cm vor der Rohbauwand. Drücken Sie im Dialogfenster Treppe-Geometrie das Häckchen um die Darstellung der einzelnen Bauteile zu definieren. In der Registerkarte Geometrie 3D wählen Sie die Trittstufe und geben als Abstand von der Außenkante 5 cm ein. Mit Schließen verlassen Sie die Treppeneinstellungen, quittieren den Hinweis, dass die Treppe gekürzt werde mit ok, und fügen nocheinmal die Beschriftung ein. Wollten Sie die Treppe in 3D detaillierter darstellen, können Sie Wangen definieren für eine eingstemmte Holztreppe, einen Unterbau für eine aufgesattelte oder massive Treppe. Geländer werden mit Handlauf und Frei erstellt, doch eher schematisch. Die schmale Spindel in diesem Projekt lässt einen Unterschnitt und eine Setzstufe nicht zu. Für eine korrekte Plandarstellung legen Sie die 3D Elemente auf einen Layer, den Sie für die Plandarstellung abschalten können. Treppenloch in der Decke über EG Schalten Sie das Teilbild EG Decke aktiv, wählen Sie den Deckendurchbruch. Wählen Sie die Decke, danach die Form des Durchbruchs. Sie können einen rechteckigen Durchbruch wählen oder einen polygonalen und dann das Rechteck für den Durchbruch zeichnen, indem Sie die diagonalen Eckpunkte eingeben und danach Esc drücken. Der Durchbruch hat die Breite des Abstandes der Zwischenwände 213,5 cm und ist in y-richtung 206 cm breit, beginnend bei der Außenmauerinnenkante. 2D Abbild der Treppe Sie sehen, dass die Kante des Deckendurchbruches die Antrittsstufe teilweise verdeckt. Um eine richtige Grundrissdarstellung für das OG zu bekommen, muss daher von der Treppe ein 2D-Abbild erzeugt werden, bei dem Sie dann die Antrittskante weglöschen können. Weiters benötigen Sie das 2D-Abbild für die Darstellung der Treppe im EG, da dort die Treppe ins OG in ca. 1m Höhe schräg abgeschnitten wird und darunter die Kellertreppe sichtbar sein soll. Schalten Sie nur das Teilbild Treppe EG-OG aktiv und wählen Sie Verdeckt-Be r e c h n u n g. Sie bekommen die Treppe als Linien dargestellt, die Lauflinie und die Beschriftung wird nicht mit erzeugt. Mit Schließen des Fensters, in dem die Verdeckt-Berechnung dargestellt wird, können Sie diese als Teilbild speichern. Benennen Sie das Teilbild Treppe OG 2D. Verdeckt-Berechnung Kellertreppe Mit Dokumentübergreifend kopieren erstellen Sie eine Kopie ihrer Treppe am Teilbild Treppe KG-EG. Schalten Sie dieses und die Kellerwand sichtbar. Da die Kellerwand dicker ist muss die Treppe um 6,5 cm nach unten verschoben werden. Treppenbauteile 3D Deckendruchbruch Trittstufe mit Abstand außen Diesen Hinweis mit Ok quittieren. 13
Höhenlage der Teppe korrigieren Antritt und Austritt der Treppe verschieben Plandarstellung der Kellertreppe Plandarstellung der Treppen im Erdgeschoss Balkonplatte Vordach Geländer mit dem Befehl Geländer zeichnen Da aber die Austrittsstufe genau unter der Austrittsstufe der Treppe ins Obergeschoss liegen soll, ist die Treppe noch zu überarbeiten. Klicken Sie doppelt auf die Lauflinie und verändern Sie zuerst die Höhen: Höhe unten -259 cm, oben +10 cm. Wählen Sie danach Laufpunkt. Verschieben Sie zuerst denn Antritt um 6,5 cm nach unten, dann den Austritt um 6,5 cm nach oben. Lassen Sie sich durch das wiederholt auftauchenden Warnfenster nicht irritieren und setzen Sie die Beschriftung ab. 2D Darstellung der Kellertreppe Für die Darstellung im Kellerplan benützen Sie den Treppenschnitt. Wählen Sie die Treppe an der Lauflinie, stellen Sie den Strich oben auf Strichart 9 und zeichnen Sie dann eine Schnittlinie durch die Treppe. 2D Darstellung der Treppen im EG Erstellen Sie wieder ein 2D Abbild der Kellertreppe mit Verdeckt-Be r e c h n u n g und speichern Sie diese im Teilbild KG Trp 2D. Kopieren Sie das Teilbild OG Trp 2D auf ein Teilbild EG Trp 2D. Schalten Sie nun das Teilbild KG Trp 2D aktiv, das Teilbild EG Trp 2D passiv in den Hintergrund. Zeichnen Sie die Schnittlinien und löschen Sie danach alles von der Antrittsstufe bis zur 2. Schnittlinie. Dann schalten Sie die Teilbilder umgekehrt aktiv und passiv und löschen den Teil der Treppe ins OG von der 1. Schnittlinie bis zum Austritt. Zeichnen Sie dann noch mit Linien und Bögen die Lauflinie. Die Beschriftung können Sie kopieren oder neu eingeben. Treppenloch in der Kellerdecke Schalten Sie das Teilbild KG Decke aktiv und erzeugen Sie einen Deckendurchbruch. Wählen Sie die Decke und zeichnen Sie einen rechteckigen Durchbruch mit den Maßen des Abstandes der Zwischenwände von 210,5 cm und von der Außenmauer bis zur verkürzten Austrittsstufe von 199,5 cm. Balkon und Vordach Wechseln Sie ins Obergeschoss, schalten Sie das Teilbild EG Decke aktiv und zeichnen Sie den Balkon als Decke mit den Höheneinstellungen Unterkante 0,0 cm und Oberkante +5 cm nach den rechts dargestellten Maßangaben. Am Teilbild OG Wand zeichnen Sie die Umrandung des Vordachs als Wand mit 8 cm Dicke, Stift 0,25 und den Höhen Unterkante 0,0 cm und Oberkante mit fester Bauteilhöhe 100 cm. Am Teibild EG Decke erstellen sie nun eine Decke innerhalb der Vordachwand mit der automatischen Geometrieermittlung und den Einstellungen der Balkonplatte. Balkongeländer Mit der Funktion Geländer lässt sich das Balkongeländer komfortabel erstellen. Man definiert die horizontalen und die vertikalen Elemente sowie die Füllelemente und zeichnet dann die Balkonkante nach. Bei Offs Y geben Sie den Abstand der Geländerachse von der Balkonkante ein. Mit Te i lu n g wird definiert, in wie viele Felder zwischen den Pfosten ein Bereich geteilt wird, mit Offset Start und En d e der Abstand der Pfosten von der Ecke. Mit Bereiche erstellen lässen sich an der Ecke Endpfosten positionieren. Dazu das Geländer an der Ecke in 2 Bereiche teilen. Kellertreppe: Verschieben von Antritt und Austritt Kellertreppe mit Schnittdarstellung im Grundriss TREPPEN, BALKON, GELÄNDER Zeichnen der 2D Darstellung der Treppen im Erdgeschoss 2.72 5 6,5 cm 6,5 cm 1.00 15 STG 17.9/27.0 Deckeneinstellungen für Balkon und Vordach 50 90 2.50 Maßangaben für Balkon und Vordach Geländereinstellungen 14
Geländer mit 3D Modellieren zeichnen In 3D Elemente wandeln 3D Elemente drehen 3D Körper erstellen 3D Körper in die richtige Posizion verschieben Steht die Funktion Geländer nicht zur Verfügung, kann dieses mit Modellieren 3D leicht erstellt werden. Für die horizontalen Stäbe zeichnen Sie zuerst mit Paralleler Li n i e n z u g die Geländerachse im Abstand von 2,5 cm von der Balkonkante. Kopieren Sie den Linienzug 200 cm nach rechts. Zeichnen Sie am Ende des einen Linienzugs einen Kreis mit 1 cm Radius, am Ende des zweiten einen Kreis mit 1,5 cm Radius. Im Modul Modellieren 3D wählen Sie Elem e n t e Wa n d e l n dann Ko n s t r u kt i o n s e l e m e n t e in 3D. 2D Konstruktion in 3D Elemente wandeln Die Frage z u s a m m e n aktivierte Elemente in gemeinsames 3D Element beantworten Sie mit Ja, dann wählen Sie zusammen die beiden Linien eines Linienzuges. Dazu entweder ein Fenster von rechts nach links über die Ecke ziehen oder zuerst mit rechter Maustaste die Summenfunktion aktivieren, danach die beiden Linien anklicken, danach wieder die rechte Maustaste. Wählen Sie dann den zweiten Linienzug, danach die beiden kleinen Kreise. Mit 3D Elemente drehen drehen Sie die Kreise so, dass sie normal zum Linienzug stehen. Dazu veränden Sie den Systemwinkel indem Sie die Linie, an deren Ende der Kreis liegt anklicken. Danach geben Sie als Drehwinkel 90 ein, als 1. Punkt der Drehachse den Mittelpunkt, als 2. Punkt einen beliebigen Punkt senkrecht darüber oder darunter. Rufen Sie dann den Befehl Tr a n s l at i o n s k ö rp e r auf, wählen Sie als Fahrweg den Linienzug und als Profil den Kreis. Wiederholen Sie das für das zweite Geländerrohr. Ihre Geländerrohre liegen nun in der Höhe 0,0. Verschieben Sie nun die Geländerrohre so, dass der Handlauf (mit 1,5 cm Kreisradius) in 375 cm Höhe liegt. Falls der Handlauf aus der nach rechts verschobenen Konstruktion entstanden ist, als 2. Punkt der Verschiebung x -200 cm und z 375 cm angeben. Verschieben Sie das horizontale Rohr nach z 290 cm, danach kopieren Sie es 4 x in z - Richtung 15 cm. Stütze unter der Balkonecke Der Balkon benötigt eine Stütze. Am Teilbild EG Wand zeichnen Sie eine runde Stütze mit 5 cm Radius und der Höheneinstellung Unterkante 0,0 cm und Oberkante 0,0 cm. Rollläden Trotz der bauphysikalischen Probleme sind Rollläden noch immer beliebt. Um die Wärmebrücke zu verringern sollen hier Rollldenkästen eingesetzt werden, die in der äußeren 12,2 cm dicken Dämmschicht liegen, damit dahinter wenigstens noch die Dämmung in Stärke des Fensterrahmens durchgeht. Am Teilbild Wand wählen Sie im Modul Architektur -> Spezial den Rolladenkasten. Die Auflagertiefe links und rechts beträgt jeweils 0,1 cm, die Höhe beträgt 17,5 cm, die Tiefe 16,0 cm. Die Oberkante ist mit 0,0 cm an die obere Ebene des Teilbildes gebunden. Klicken Sie auf die äußere Linie des Fensterrahmens, danach auf Eigenschaften um die Höhe einzustellen, dann geben Sie die Tiefe von 16 cm ein. Der Rolladenkasten sollte dann hinten mit dem Fenster abschließen und 3,8 cm vor die Wand ragen. Falls der Rollladen nicht richtig in der Wand sitzt, verschieben Sie ihn. GELÄNDER, ROLLLADEN Geländerprofile in 3D erstellt und in die Position gebracht Um die Geländerpfosten zu positionieren zeichnen Sie am besten eine Hilfskonstruktion mit parallelem Linienzug für die Geländerachse, Kreisen für den Abstand von Rand und Ecke und Element teilen für die Zwischenpunkte. Die Geländerpfosten zeichnen Sie am einfachsten als Zy l i n d e r mit 3 cm Durchmesser und 98 cm Höhe. Sie müssen diese dann in z- Richtung um 275 cm Fertiges Geländer und Stütze unter der Balkonecke nach oben schieben. Einstellungen der Stütze unter der Balkonecke Einstellungen des Rollladenkastens 15
Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche Fassadenkollektor im OG Wechseln Sie auf das Teilbild OG Wand. Erzeugen sie eine Wa n d n i s c h e für den Kollektor zwischen den Fenstern. Die Nische ist genauso breit wie der Abstand der Fensteraußenkanten, die Höhe entspricht den Fenstern und den Rolladenkästen. Die Tiefe der Nische beträgt 7 cm. Die durchgehende rote Linie bei der Eingabe der Nische ist die Außenseite. In diese Nische setzen Sie ein Makro ein. Wählen Sie als Rahmenbreite 30 mm, Rahmentiefe 70 mm und fügen Sie dann Pfosten mit gleichen Maßen ein und teilen das Element in 4 Felder. Um hinter dem Glas eine dunkle Fläche zu erhalten, fügen Sie an der Rückseite der Nische eine Wand mit den Maßen der Nische, einer Stärke von 0,1cm und einer dunkeln Oberfläche ein. Photovoltaikanlage am Dach Das 30 Süddach ist ideal geneigt für eine Photovoltaikanlage. Wechseln Sie auf das Teilbild Dach. Die PV Module weisen eine Größe von 98 x 148 cm auf und werden im Raster von 100 x 150 cm verlegt. Da die Elemente die 148 cm in der Neigung gemessen aufweisen, Sie aber die Dachhaut in der Grundrissprojektion eingeben müssen, benötigen Sie eine Hilfskonstruktion. Zeichnen Sie eine 3D Linie mit 5 cm Abstand parallel zur Traufe. Kopieren Sie diese 148 cm in y-richtung und dann beide 3D Linien 150 cm in y-richtung. Zeichnen Sie eine vertikale Linie 32,5 cm parallel zur linken Dachkante, kopieren Sie diese um 98 cm nach rechts. Mit 3D Elemente drehen drehen Sie die gesamte Hilfskonstruktion in die Dachebene. Drehachse ist die Traufe, Drehwinkel 30. Nun können Sie mit Dachhaut die beiden Dachhauteinstellungen für die Photovoltaikelemente PV Module nachzeichnen. Kopieren Se diese dann 6 mal 100 cm nach rechts. Außenanlagen Terrassen, Wege und Grünflächen zeichnen Sie auf einem eigenen Teilbild mit Decke nach den rechts stehenden Maßangaben. Terrassen und Wege haben eine Oberkante von +7,0 cm, die Grünflächen 0,0 cm. Damit die Flächen im Grundriss nicht verschneiden, geben Sie unterschiedliche Unterkanten ein. Bodenflächen Legen Sie für jedes Geschoss ein Teilbild Boden an. Die Höheneinstellungen dieser Teilbilder entsprechen denen der Wände. Die Bodenflächen dienen in erster Linie zur Flächenbemaßung der Räume. Nach der Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche werden die lichten Maße zwischen den verputzen bzw. verkleideten Wänden berechnet. Weiters werden Tür- und sonstige Nischen, die bis zum Boden reichen, ab einer Tiefe von 13 cm mitberechnet. Das Baugesuch ist aber nach Rohbaumaßen gezeichnet, Putzschichten werden nicht dargestellt. Um zu einer korrekten Flächenberechnung zu kommen muss daher bei allen gemauerten Wänden von 11,5 cm und mehr sowie beim Kamin ein Verputz von 1,5 cm berücksichtigt werden. Die Stahlbetonwände im Keller und die 8 cm starken Gipswände werden nicht verputzt. Die Türnischen in den Wänden ab 11,5 cm und die Nischen der Fenstertüren in den Außenwänden sind mitzuberücksichtigen. In Bad und WC ist zusätzlich noch eine Fliesenverkleidung von 1 cm vorhanden, daher an verputzen Wänden ein Abstand von 2,5 cm von der Rohbaukante. SONNENKOLLEKTOREN Einstellungen der Nische für den Fassadenkollektor Makro für den Fassadenkollektor 51 90 1,25 15 STG 17.9/27.0 2 2,69 5,00 1,00 2,71 4,50 1,50 2,17 12,00 1,50 50 1,50 1,00 3,00 90 3,73 5 2,50 1,71 1,20 5,85 3,00 18,00 16
Layer verwenden Raumbeschriftung und Flächenbemaßung Bodenfläche modifizieren Verdeckt- Berechnung Im Modul Architektur -> Mengen, Rä u m e,.. wählen Aktuellen Layer einstellen Sie die Bodenfläche. Damit können Sie den Boden 3D darstellen und gleichzeitig die Bemaßung der Fläche anschreiben. Dies wäre auch über die Funktion Raum möglich, doch diese erkennt die Türnischen nicht und kann nur eine überall gleich dicke Putzstärke abziehen. Daher ist es günstiger die Räume im Grundriss mit der Bodenfläche nachzuzeichnen. Der Umriss der Bodenfläche soll in den Plänen nicht dargestellt werden. Dafür machen Sie den Layer RA_BO zum aktuellen Layer. Dieser kann dann vom Plotten ausgeschlossen werden. Wählen Sie nun Bodenfläche und stellen Sie Einstellungen der Bodenfläche die Höhe wie rechts auf 10 cm ein. Auf die Frage 1. Po ly g o n p u n kt/ab s ta n d geben Sie den Abstand von 1,5 cm ein und beginnen an einer Wand mit Verputz. Umfahren Sie den Raum im Uhrzeigersinn, sonst wird der Abstand in die Wand hinein abgetragen. Kommen Sie zu einer unverputzten Wand oder einer Fenstertür, ändern Sie den Abstand auf 0,0 cm. Wenn Sie mit Abstand 0,0 beginnen, können Sie danach keinen Abstand mehr eingeben. Haben Sie den letzen Punkt eingegeben oder die Polygoneingabe mit Esc beendet hängt die Beschriftung am Fadenkreuz. Meist ist nur ein Strich und die Bodenfläche dargestellt. Setzen Sie die Beschriftung ab und machen Sie weiter. Wenn die Bodenflächen eingegeben sind, klicken Sie doppelt auf die Striche und ersetzen diese mit den Raumbezeichnungen. Die Flächenbemaßungen sind assoziativ, daher passen sie sich Veränderungen der Bodenfläche an. Wenn Sie beispielsweise eine Türnische vergessen haben, ist es einfacher die Bodenfläche mit Linie knicken und Pu n kt e modifizieren zu verändern, als sie neu einzugeben. Wenn Sie die Raumbezeichnungen überarbeitet haben, verändern Sie noch mit Formateigenschaften modifizieren den Layer der Texte und Flächenbemaßungen auf Standard. Benutzen Sie dazu den Elementfilter und wählen Sie Text. Schnitt Vom fertigen 3D Modell können Sie nun Schnitte ableiten. Schalten Sie alle 3D relevanten Teilbilder und Layer sichtbar. Wählen Sie Schnittführung. Mit Eigenschaftenen können Sie festlegen, wie die Schnittlinie dargestellt wird und wie hoch der Schnittkörper ist. Zeichnen Sie dann die Schnittlinie durch das Gebäude. Die Linie darf verspringen. Nach dem letzen Punkt drücken Sie Esc und bestimmen Blickrichtung und Sichttiefe. Klicken Sie am unteren rechten Bildschirmrand auf Schnittdarstellung. Sie sehen eine Ansicht von rechts auf das durchgeschittene Gebäudemodell. Mit Verdeckt-Be r e c h n u n g können Sie diese Ansicht als 2D Grafik für die weitere Überarbeitung auf einem eigenen Teilbild speichern. Im Eigenschaften Fenster der Verdeckt- Berechnung klicken Sie auf um die Darstellung der geschnittenen Architektuelemente zu steuern. BODENFLÄCHE, SCHNITT Bodenfläche im Obergeschoss hier grau dargestellt Layer modifizieren Schnittführung Elementfilter Schnitt vor der Überarbeitung Helmut Sommer, Dezember 2009 Erstellt mit einer Studentenversion von Allplan 17
Ansichten ohne Bauwerksstruktur erstellen Schnitt mit Bauwerksstruktur erstellen Sie können auch die Bauwerksstruktur verwenden, um den Schnitt zu erstellen. Dabei lässt sich der Schnitt Änderungen anpassen, wenn Berechnungsergebnis aktualisieren gewählt wird. Erstellen Sie wie oben beschrieben eine Schnittlinie auf einem eigenen Teilbild. In der Bauwerksstruktur unter Schnitte markieren Sie den Schnitt A, rechte Maustaste, und wählen Quellteilbilder für Sc h n i t t. Setzen Sie in der Auswahlliste alle 3D-relevanten Teilbilder aktiv (am einfachsten die Zeichnung 3D). Auf die Frage welche Schnittführung, wählen Sie den Schnitt A. Bei markiertem Schniit A wieder rechte Maustaste und Ei n s t e l lu n g e n für Sc h n i t t auswählen. Damit kommen Sie in die Einstellungen für Verdeckt- Berechnung. Danach mit Sc h n i t t generieren den Schnitt vom 3D Modell ableiten lassen. Das Ergebnis sieht bei gleichen Einstellungen genauso aus, wie bei der vorigen Methode. Ansichten können genauso wie Schnitte erstellt werden. Wenn Sie die Ansichten aus der Bauwerksstruktur erstellen, werden Sie bei Ansicht generieren nach der Ansichtsrichtung gefragt. Ohne die Bauwerksstruktur zu verwenden, erzeugen Sie Ansichten indem Sie alle 3D-relevanten Teilbilder aktiv schalten, in eine Ansicht wechseln, die Verdeckt- Be r e c h n u n g aufrufen und das Ergebnis als Teilbild speichern. Alle vom Programm erstellten Schnitte und Ansichten bedürfen danach noch einer Überarbeitung. Es sind reine 2D Grafiken, die mit den Funktionen aus dem Modul Allgemeine Ko n s t u kt i o n bearbeitet und ergänzt werden können. Einstellungen der Verdeckt-Berechnung SCHNITT, ANSICHTEN Quellteilbilder für den Schnitt wählen Die Schnittführung auswählen Ansicht generieren und Ansichtsrichtung wählen Helmut Sommer, Dezember 2009 Bemaßung von Schnitt und Ansicht Erzeugen Sie die Bemaßung auf einem eigenen Teilbild mit dem Befehl Masslinie für vertikale Maßketten und Kot e für Höhenkoten. Differenzieren Sie zwischen Rohbaukoten mit gefülltem Pfeil und Fertigkoten mit Umrisspfeil. In einer Maßette sollten nur entweder Rohbau- oder Fertigmaße stehen. Denken Sie an die Höhenkoten außen, Traufenhöhe und Firsthöhe. Die vertikalen Maßketten beinhalten: 1. Geschosshöhen Rohbaudeckenoberkante 2. Rohbaulichtmaße, Deckenstärken 3. Fertiglichtmaße, Fußbodenaufbauten 4. Brüstungs-, Fenster- und Sturzhöhen. Beschriften Sie die Geschosse im Schnitt mit KG, EG, OG jeweils bei der zugehörigen Höhenkote Rohbau. In den Ansichten werden nur die Maße eingetragen, die nicht in den anderen Plänen darstellbar sind, Erstellt mit einer Studentenversion von Allplan daher sind Ansichten häufig frei von Bemaßungen. Vom Programm erzeugte Ansicht Kotenbemaßung einstellen 18
Wäande bemassen wird hier nicht verwendet Maßlinie horizontal vertikal im Winkel Ordnung der Maßketten Öffnungshöhen bemaßen Plotter wählen und Seite einrichten Planrahmen und Plankopf Teilbilder zum Plotten einfügen Plotreihenfolge bestimmen Plankopf zeichnen Bemaßung der Grundrisse Meist ist es am günstigsten die Bemaßung auf einem eigenen Teilbild zu erzeugen. Das Programm sieht auch eine automatische Wandbemaßung vor, die am selben Teilbild wie die zu bemaßende Wand erstellt sein muss um assoziativ zu sein. Diese Art der Bemaßung funktioniert bei mehrschaligen Wänden, deren Dämmschicht den Fensterrahmen überdämmt, nicht richtig, weshalb sie hier nicht behandelt wird. Mit dem Befehl Masslinie können Sie ganau steuern, was Sie bemaßt haben wollen und in welcher Form. Die Bemaßungsketten werden größtenteils außerhalb des Gebäudes angeordnet, sodass die Maße, die sich auf innen liegende Dinge beziehen, näher zum Gebäude angeordnet sind, als die weiter außen liegenden Maße. Die Ordnung könnte so aussehen: 1. Anstoßende Innenwände 2. Tragkonstruktion 3. Fenster und Außentüren 4. Außenmaße 5. Gesamtmaß Die Maßketten haben untereinander immer denselben Abstand, den Sie bei der Bemaßungseinstellung definieren können. Vom Gebäude ist der Abstand der ersten Maßkette immer gleich groß einzugeben. Auf die Frage Masslinie durch Pu n kt geben Sie den Standort der Maßkette an, dann klicken Sie die zu bemaßenden Punkte an uns schließen mit Esc ab. Wollen Sie die Öffnungshöhe bemaßen, setzen Sie bei Bauteilhöhe ein Häckchen und übernehmen die Öffnungshöhe mit der Pipette an der Innenseite der Öffnung. Nachtäglich können Sie die Öffnungshöhen mit Bauteilhöhe modifizieren hinzufügen. Mit Planelemente Listen, dann Alles bestätigen, können Sie die Reihenfolge der Teilbilder steuern. Achten Sie darauf, dass die Teilbilder mit den wesentlichen Inhalten oben liegen. Teilbilder mit Füllflächen Ploteinstellungen: Stifte und Farben, zu plottende Elemente müssen ganz unten liegen. Zeichnen Sie dann mit Ko n s t r u kt i o n den Plankopf am Planblatt. Hier zeichnen Sie im Maßstab 1:1. Beschriften Sie Ihn mit Text. Kehren Sie zu Planz u s a m m e n s t e l lu n g, Plotten zurück und wählen Sie Pl ä n e Plotten. In der Registerkarte Ei n s t e l lu n g e n bestimmen Sie bei Stift- u n d Fabrzuweisung, dass die Linien in schwarz gedruckt werden. BEMASSUNG, PLOTTEN Der Befehl Maßlinie und Einstellungen der Bemaßung Maßlinie ändern Befehle: Häufig werden benötigt: Masspunkt einfügen, Masspunkt l ö s c h e n, Masszahl verschieben, Masslinie verschieben und Masslinie modifizieren. Bemaßung der Öffnungshöhen Bauteilhöhe modifizieren oder nach- Plotten Schalten Sie um auf die Pl a n b e a r b e i t u n g. Mit projektbezogen öffnen können Sie Pläne öffnen und träglich einfügen. benennen. Richten Sie danach Ihren Plotter ein. Wählen Sie den Drucker das Papierformat A4 hoch. Planelemente absetzen am besten über Zeichnung Das Blatt wird nun mit einem violetten Rand dargestellt. Platzieren Sie nun den Planrahmen DIN A4 vertikal. Dann könnten Sie einen vorgefertigten Plankopf mit Beschriften einfügen, doch für dieses Projekt ist keiner davon geeignet. Nun Platzieren Sie Ihre Zeichnungen mit Planelement. Klicken Sie auf das Feld Ze i c h n u n g, damit Planelemente absetzen: Zeichnung und Teilbilder auswählen Sie mehrere Teilbilder auf einmal und somit zueinander lagerichtig absetzen können. Sie bekommen eine Auswahlliste Ihrer Zeichnungen. Die Zeichnung Keine Zeichnung steht immer zur Verfügung. Nach der Zeichnungswahl werden alle Teilbilder aufgelistet, die dieser Zeichnung zugeordnet sind. Achten Sie auf den Maßstab. Wählen Sie nun die Teilbilder, die Sie benötigen, und setzen Sie diese am Plan ab. Planelemente Listen 19
HELMUT SOMMER 20.03.2013 ALLPLAN CAD DOPPELHAUSHÄLFTE EG, ANSICHT SÜD 1:100 ANSICHT SÜD A 7.61 1.79 5 7.49 1.64 27 2.50 8.76 5 3.00 20 8.36 5 20 17 5 4.26 17 5 1.75 8 1.75 17 5 1.00 75 36 5 27 55 63 5 24 1.01 24 2.13 5 1.24 1.01 43 76 2.51 76 1.26 17 5 1.17 8 1.17 8 2.13 5 8 2.49 5 1.50 5 25 BRH 1.75 WC WF 1.80 m² 2.23 m² 1.52 86 5 BRH 0.75 BRH 0.00 15 STG 17.9/27.0 VORR 7.31 m² WOHNEN 31.42 m² BRH 1.125 KÜCHE 11.70 m² 3.13 88 5 1.61 5 76 75 1.01 2.38 5 62 17 5 7.14 17 5 2.58 5 30 5 2.01 99 4.01 17 5 1.64 27 1.63 5 2.38 5 7.49 20 1.69 87 2.71 17 5 4.26 17 5 3.58 17 5 17 5 1.01 1.61 5 1.01 2.38 5 2.38 5 69 91 2.95 5 20 4.50 3.86 5 20 1.50 1.00 4.58 95 3.23 5 7.69 1.71 A GRUNDRISS ERDGESCHOSS
HELMUT SOMMER 01.03.2010 ALLPLAN CAD DOPPELHAUSHÄLFTE OG, ANSICHT OST 1:100 ANSICHT OST A 7,61 1,79 5 7,49 1,64 27 1,42 5 1,01 24 2,13 5 1,24 1,01 43 1,13 5 1,01 1,13 5 17 5 2,38 5 11 5 2,13 5 11 5 2,46 1,50 5 8,76 5 1,00 20 8,36 5 20 17 5 4,26 17 5 3,58 17 5 1,48 2,10 25 94 BRH 1.00 15 STG BRH 1.00 17.9/27.0 BAD 7.72 m² 11.49 m² 86 5 36 5 ZIMMER 14.72 m² BRH 0.75 FLUR 3.73 m² ZIMMER 14.93 m² ZIMMER BRH 0.75 1,01 2,38 5 62 87 2,71 BALKON 5.12 m² 17 5 4,26 17 5 3,58 17 5 2,38 5 69 91 2,95 5 20 4,50 3,86 5 20 17 5 1,01 1,61 5 1,01 1,63 5 1,70 5 1,38 1,49 5 95 3,23 5 17 5 3,51 11 5 3,51 5 17 5 30 5 2,01 3,99 1,01 17 5 1,64 27 1,63 5 1,63 5 7,49 20 1,71 7,69 1,31 5 1,17 5 A GRUNDRISS OBERGESCHOSS
HELMUT SOMMER 02.03.2010 ALLPLAN CAD DOPPELHAUSHÄLFTE KG, ANSICHT NORD 1:100 ANSICHT NORD A 7,59 5 1,78 7,49 1,64 24 5 30 1,01 4,74 1,01 43 76 76 17 5 2,43 5 8 2,10 5 8 2,47 5 1,45 5 1,52 86 5 5 2,37 5 1,55 5 59 8,72 5 59 18 8,36 5 18 24 4,19 5 17 5 3,51 5 24 1,32 5 2,19 BRH 1.625 HAUSTECH 8.18 m² 36 5 KELLER 14.76 m² BRH 1.625 15 STG 17.9/27.0 FLUR 4.35 m² zuzügl. h< 2,0 0.81 m² KELLER 14.48 m² BRH 1.625 KELLER 11.15 m² BRH 1.625 4,19 5 17 5 3 24 4,40 86 2,62 24 2,00 91 2,95 5 1,49 1,01 76 18 4,50 3,86 5 18 4,57 5 94 5 3,20 5 17 5 3,53 8 3,46 5 24 1,30 1,01 76 5,18 1,64 24 5 7,49 18 59 7,67 1,70 5 A GRUNDRISS KELLERGESCHOSS
HELMUT SOMMER 01.03.2010 ALLPLAN CAD DOPPELHAUSHÄLFTE SCHNITT 1:100 LAGEPLAN 1:100 1:200 +6,90 5 ±0,00 5,22 1,68 5 +5,22 15 STG 17,9/27,0 15 STG 17,9/27,0 OG +2,69 +2,79 EG ±0,00 +0,10 KG -0,30-2,69-2,59 25 2,51 18 2,51 18 2,58 5 58 12 10 2,29 12 10 2,41 10 2,41 5 1,22 5 75 1,63 5 20 75 1,63 5 12 5 1,62 5 76 12 5 5,50 1,40 5 +0,07 +5,50 ±0,00 SCHNITT A NR. 28 NR. 26 WEG WEG 2,00 18,00 2,00 2 7,69 1,71 2,58 PP PRIVAT NR 28 PP PRIVAT NR 26 STRASSE 12,00 5,00 6,00 LAGEPLAN 1:200