3. Personal und Organisation Das Referat Personal und Organisation ist mit insgesamt 17 Mitarbeiter/innen (12,0 Stellen) als interner Service-Dienstleister für alle Dezernate und Einrichtungen der Stadt Wertheim sowie für ihre Eigenbetriebe und Gesellschaften tätig. Darüber hinaus erledigt die Personalabrechnungsstelle auch Auftragsangelegenheiten Dritter. Die Dienstleistungen des Referats Personal und Organisation umfassen im Wesentlichen die nachstehend genannten Produktgruppen/Produkte, die im Einzelnen im Produktbuch der Stadt Wertheim vom 1. September 2004 definiert sind. Steuerungsunterstützung/Controlling Konzepte, Strategien, Handlungsrahmen Organisatorische Dienstleistungen Organisationsberatung Dienstleistungen im Bereich technikunterstützte Informationsverarbeitung Kundenbetreuung/ Benutzerservice Entwicklung, Pflege und Betreuung von Anwendungen Betreibung und Unterhaltung von TuI-Anwendungen auf zentralen Rechnersystemen Betrieb und Unterhaltung des zentralen Netzes einschl. Telekommunikationsanlagen Weitere zentrale Dienstleistungen Einkauf Hausdruckerei und Vervielfältigungen sonstige zentrale Dienstleistungen (Hausdienste, Pforte) Personaldienste Personalbedarfsdeckung Personalbetreuung Ausbildung Fort- und Weiterbildung Bezügeabrechnung Freiwillige soziale Leistungen Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Statistiken Staatliche Statistiken Kommunale Statistiken/Statistisches Informationssystem Dienstleistungen der Statistik für die Verwaltungsspitze und die Dezernate Wahlen Vorbereitung und Durchführung von Wahlen und Abstimmungen Leistungen des Fuhrparks Transport- und Beförderungsleistungen Betreuung von Fahrzeugen und Geräten 1
3.1. Personal Zahlen und Daten 3.1.1. Personalstand der Stadt Wertheim (einschl. Auszubildende, geringfügig Beschäftigte, Beschäftigte in Elternzeit) Stichtag: 31. Mai Beamte Beschäftigte gesamt 2012 2013 2012 2013 2012 2013 Stadtverwaltung vollb. 24 23 92 93 116 116 teilzeitb. 24 24 111 113 135 137 Zwischensumme: 48 47 203 206 251 253 Eigenbetrieb vollb. 1 1 17 17 18 18 Abwasserbeseitigung teilzeitb. 4 3 4 3 Zwischensumme: 1 1 21 20 22 21 Eigenbetrieb vollb. 1 1 28 28 29 29 Baubetriebshof teilzeitb. 6 7 6 7 Zwischensumme: 1 1 34 35 35 36 Eigenbetrieb vollb. Burg teilzeitb. 1 1 Zwischensumme: 1 1 Eigenbetrieb vollb. 17 18 17 18 Gebäudemanagement teilzeitb. 72 72 72 72 Zwischensumme: 89 90 89 90 Eigenbetrieb vollb. 3 3 3 3 Wald teilzeitb. Zwischensumme: 3 3 3 3 Bädergesellschaft vollb. 3 3 3 3 Wertheim GmbH teilzeitb. 3 5 3 5 Zwischensumme: 6 8 6 8 Stadtwerke vollb. 54 54 54 54 Wertheim GmbH teilzeitb. 14 15 14 15 Zwischensumme: 68 69 68 69 TOURISMUS - vollb. 1 1 5 4 6 5 WERTHEIM GmbH teilzeitb. 4 4 4 4 Zwischensumme: 1 1 9 8 10 9 Stadtentwicklungs- vollb. 6 6 6 6 gesellschaft mbh teilzeitb. 7 8 7 8 Zwischensumme: 13 14 13 14 Insgesamt: 51 50 446 545 497 504 2
3.1.2. Entwicklung der Personalkosten Im Vergleich zu den Gesamtausgaben des Verwaltungshaushalts haben sich die Personalkosten in den Jahren 2011 bis 2013 wie folgt entwickelt: in Tsd. Euro 55.000 50.000 45.000 40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0 2011 2012 2013 (Plan) Ausgaben des Vw-HH Personalkosten 3.1.3. Personalstruktur 3.1.3.1. Bedienstete der Stadtverwaltung nach Anstellungsverhältnis (einschl. Eigenbetriebe) Aufteilung nach Beschäftigungsgruppen Beamte (ohne OV) 9% Beschäftigte 91 % 3
3.1.3.2. Personalverteilung nach Beschäftigungsmaß und Geschlecht (einschl. Eigenbetriebe) Nachstehende Graphiken geben einen Überblick über die Voll- und Teilzeitbeschäftigungsquote der männlichen und weiblichen Beschäftigten der Stadt Wertheim, jeweils gegliedert nach den Beschäftigungsgruppen Beamte und Beschäftigte. Beamte Beschäftigte w eiblich 15% w eiblich 45% w eiblich 11% männlich 63% w eiblich 23% männlich 3% männlich 28% männlich 12% vollbeschäftigt teilzeitbeschäftigt vollbeschäftigt teilzeitbeschäftigt Der Frauenanteil beträgt insgesamt 58,1 %. Die Teilzeitquote liegt insgesamt bei 54,1 %, davon 79,4 % Frauen. 3.1.3.3. Schwerbehinderte (einschl. Eigenbetriebe, ohne OV) Schwerbehindertenquote 8,17 % 8,16 % 7,89 % 7,40 % 7,50 % 5% 2008 2009 2010 2011 2012 Die Stadt Wertheim erfüllt kontinuierlich die Pflichtquote zur Beschäftigung Schwerbehinderter (5 % seit 2001). 4
3.1.3.4. Altersstruktur (einschl. Eigenbetriebe, ohne OV und Auszubildende) Männer Frauen 60 Jahre und älter 55 bis 59 Jahre 50 bis 54 Jahre 45 bis 49 Jahre 40 bis 44 Jahre 35 bis 39 Jahre 30 bis 34 Jahre 25 bis 29 Jahre unter 25 Jahre 40 20 0 20 40 In der Statistik sind Mitarbeiter/innen über 65 Jahren, die nur in geringfügigem Umfang bei der Stadt Wertheim beschäftigt sind, nicht berücksichtigt. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten betrug im Jahr 2013: 47,0 Jahre Bereich Stadtverwaltung EigB Abwasserbeseitigung EigB Baubetriebshof EigB Burg EigB Gebäudemanagement EigB Wald Altersdurchschnitt 46,3 Jahre 45,7 Jahre 43,4 Jahre 51,0 Jahre 50,2 Jahre 46,0 Jahre 3.1.4. Altersteilzeitarbeit Altersteilzeitarbeit kann von Arbeitnehmern für einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in die Altersrente genutzt werden. Beamten ist diese Möglichkeit in Baden- Württemberg mit Ausnahme von Schwerbehinderten weiterhin verwehrt. Bei der Stadtverwaltung Wertheim einschließlich der Eigenbetriebe Abwasserbeseitigung, Baubetriebshof, Gebäudemanagement und Wald befanden sich nach dem Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeit 2009 im Jahr 2013 noch insgesamt 15 Personen in der Freizeitphase der Altersteilzeitarbeit. 5
Altersteilzeitarbeit 2013 (Stichtag 31.12.) Anzahl der Personen Blockmodell Arbeitsphase Blockmodell Freizeitphase Teilzeitmodell 15 0 15 0 Vereinbarungen nach dem seit 1. Januar 2010 geltenden Tarifvertrag zu flexiblen Arbeitszeitregelungen für ältere Beschäftigte -TV FlexAZ-, wonach unter bestimmten Voraussetzungen Altersteilzeit (ATZ) oder eine Arbeitszeit nach dem Modell der Flexiblen Altersarbeitszeit (FALTER) möglich ist, wurden bei der Stadtverwaltung Wertheim bisher nicht nachgefragt. 3.1.5. Durchschnittsalter bei Eintritt in die Altersrente/Pension Renteneintrittsalter 64,1 63,0 62,8 63,4 2010 2011 2012 2013 3.1.6. Vereinbarkeit von Familie und Beruf Die Stadt Wertheim zeichnet sich seit vielen Jahren durch eine sehr familienfreundliche Personalpolitik aus. Das Angebot individueller Arbeitszeitmodelle und Arbeitsformen, die die familiäre Situation berücksichtigen, ist ein wichtiges Werkzeug zur Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal. Dadurch konnte erreicht werden, dass die weit überwiegende Zahl an Mitarbeiterinnen nur eine verkürzte Elternzeit in Anspruch nimmt oder während der Elternzeit vorzeitig an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Die Stadt Wertheim hat eine sehr hohe Beschäftigungsquote von gut ausgebildeten Frauen mit (kleinen) Kindern und die Mitarbeiter/innen kommunizieren die familienfreundliche Beschäftigungspolitik. Zusätzliche Angebote wie Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder im Kinderhaus Reinhardshof, Betreuungsangebote in Notfallsituationen, Informationsgespräche vor Beginn der Elternzeit, Ferienbetreuung, Beratungsgespräche bei auftretenden Pflegefällen ergänzen den Maßnahmenkatalog für Familien mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Die Familienfreundlichkeit hat zu einer hohen Mitarbeiteridentifikation mit der Stadt Wertheim als Arbeitgeber geführt. 6
3.1.7. Auszubildende der Stadt Wertheim In den folgenden Bereichen wurden in den Jahren 2012 und 2013 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt: 2012 (Stand 01.09.) 2013 (Stand 01.09.) Bachelor of Arts, Public Management 1 2 Verwaltungsfachangestellte/r 8 8 Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation 1 - Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek 1 1 Anerkennungspraktikant/in (Erzieher/in bzw. Kinderpfleger/in) 2 2 Vorpraktikant/in bzw. Praktikant/in im Berufskolleg (Erzieher/in, Kinderpfleger/in) 4 2 Fachkraft für Abwassertechnik (EigB Abwasserbeseitigung) 1 1 Bauzeichner/in (EigB Gebäudemanagement) 2 2 Gesamtzahl 20 18 Die Stadtverwaltung Wertheim wird ihrer öffentlichen Verantwortung auch durch die Bereitstellung zahlreicher Praktikantenplätze gerecht. Viele Personen nutzten auch im Jahr 2013 die Möglichkeit für eine Berufserkundung. 3.1.8. Berufsinformationstag Auch beim 8. Berufsinformationstag am 6. Juli 2013 in den Räumen der Comenius Realschule und des Beruflichen Schulzentrums in Wertheim-Bestenheid präsentierte sich der Konzern "Stadt Wertheim". Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern konnten sich bei 60 Ausbildungsbetrieben über viele unterschiedliche Berufsbilder informieren. Stellvertretend für den gesamten Konzern Stadt Wertheim standen Ausbilder/innen sowie Auszubildende aus den Bereichen Kindergärten und Verwaltung den Fragen der Interessierten Rede und Antwort. Informationen über die vielfältigen Ausbildungsberufe konnten darüber hinaus der Broschüre "Stadt Wertheim - Ausbildung mit Wert" sowie dem Flyer Ausbildung bei den Stadtwerken Wertheim Fit für die Zukunft entnommen werden. Diese Broschüren sind im Referat Personal und Organisation erhältlich. Seit 2013 findet der Berufsinformationstag in jährlichem Rhythmus statt. Als Termin für das Jahr 2014 wurde der 28. Juni festgelegt. 7
3.1.9. Dienstjubilare Im Jahr 2013 feierten 2 Mitarbeiter/innen ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst: Pernfuss, Kurt Reschke, Birgitta Verwaltungsangestellter Bürger-Service-Zentrum Schulsekretärin Grund- und Werkrealschule Wertheim 7 Mitarbeiter/innen feierten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst: Drach, Heike Götz, Peter Halscheidt, Martin Kempf, Christian Renk, Gertrud Tschöp, Birgit Weber-Neff, Rosa Verwaltungsfachangestellte EigB Abwasserbeseitigung Schulsozialarbeiter Grund- und Werkrealschule Wertheim Verwaltungsfachangestellter Bürger-Service-Zentrum Forstwirt Beamtin Personal und Organisation Verwaltungsfachangestellte Öffentliche Ordnung, Feuerwehr, Recht Verwaltungsfachangestellte EigB Gebäudemanagement/Stadtkasse 3.1.10. Zurruhesetzungen Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Berichtsjahr in den Ruhestand bzw. in die Freizeitphase der Altersteilzeitarbeit getreten: Reschke, Birgitta Ulshöfer, Susanne Haas, Klaus Deufel, Walter Simon, Sieglinde Schulsekretärin Grund- und Werkrealschule Wertheim Verwaltungsangestellte Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau Techniker Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau Klärwärter Reinigungskraft Rathaus 3.1.11. Verstorbene des Jahres 2013 Mit dem Dank für ihre geleistete Arbeit nehmen wir Abschied von den im Jahr 2013 Verstorbenen. Wir werden sie ehrend in Erinnerung behalten. Ehrenbürger der Ortschaft Urphar, Altstadtrat, ehem. Ortsvorsteher Rückert, Otto geb. 1936 verst. 29.09.2013 Ehemalige Gemeinderäte/Ortschaftsräte Flicker, Helmut geb. 1920 verst. 20.03.2013 Bischof, Walter geb. 1956 verst. 12.08.2013 Ehemalige Mitarbeiter/innen Grau, Anna geb. 1929 verst. 01.01.2013 Weitz, Emme (Diakonisse) geb. 1913 verst. 25.01.2013 Liesenfeld, Else geb. 2011 verst. 05.03.2013 Claus, Irene geb. 1926 verst. 29.04.2013 Roesler, Ingrid geb. 1935 verst. 18.07.2013 Tagscherer, Maria-Anna geb. 1948 verst. 30.08.2013 Lauter, Werner geb. 1930 verst. 31.08.2013 Bormann, Elisabeth geb. 1927 verst. 21.09.2013 Freudenberger, Ludwig geb. 1923 verst. 29.10.2013 Brosch, Hermine geb. 1919 verst. 17.10.1919 aktive Mitarbeiter/innen Kastner, Robert geb. 1949 verst. 09.03.2013 8
3.1.12. Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Die Stadtverwaltung Wertheim hat zur Erfüllung der sich aus dem Arbeitssicherheitsgesetz ergebenden Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz einen Dienstleistungsvertrag mit der B A D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit betreut Herr Otto Meininger die Stadt Wertheim. Die Schwerpunkte der Betriebsbegehungen lagen im Jahr 2013 in den Bereichen Feuerwehr, Friedhofs- und Mehrzweckhallen. Darüber hinaus wurden verschiedene Jahresunterweisungen (u.a. Winterdienst, Stapler- und Radladerfahrer, allg. Arbeitssicherheit, Kindergartenmitarbeiterinnen) sowie Gefährdungsbeurteilungen vorgenommen. Insgesamt fanden zwei Arbeitssicherheitsausschusssitzungen mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Sicherheitsbeauftragten sowie einem Vertreter des Personalrats und des Arbeitgebers statt. Die regelmäßigen arbeitsmedizinischen Untersuchungen (Erst- und Nachuntersuchungen) wurden von Frau Dr. Sabihan Günther durchgeführt. Frau Dr. Günther führte darüber hinaus auch Betriebsbegehungen durch und nahm an der Sitzung des Arbeitssicherheitsausschusses teil. 3.2. Reorganisation der Verwaltung Zum 1. Juli 2013 traten folgende Änderungen in der Organisation in Kraft: 1. Einrichtung einer Stabstelle "Büro des Oberbürgermeisters", der das Aufgabengebiet "Ehrungen, Empfänge, Partnerschaften" zugeordnet wurde. 2. Das Referat 12 erhielt die Bezeichnung "Familie, Presse und Information, Kultureinrichtungen" sowie eine neue Abteilung "Presse und Information" 3. Zuordnung des Aufgabengebiets "Reden", das bisher bei der Stabstelle Zentrale Steuerung angegliedert war, zur Abteilung "Presse und Information. Im Zuge der Organisationsänderungen fanden auch zahlreiche räumliche Veränderungen statt: Stabstelle "Büro des Oberbürgermeisters": Zimmer 204 und 205 Referat "Familie, Presse und Information, Kultureinrichtungen": Zimmer 107 bis 109 Referat "Rechnungsprüfung und Beratung": Zimmer 308 und 309 Personalrat: Zimmer 209 Sozialraum: Ständersaal 9
3.3. Betriebliches Gesundheitsmanagement Auch im Jahr 2013 hat der Gesundheitszirkel mit dem Programm Betriebliche Gesundheitsförderung für die Beschäftigten der Stadtverwaltung und der Eigenbetriebe vielfältige Aktionen und Maßnahmen rund um das Thema Gesundheit und Beruf geplant und durchgeführt. Mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung sollen unter aktiver Beteiligung aller Beschäftigten auf Dauer sowohl das persönliche Verhalten als auch die Rahmen- bzw. Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich angepasst bzw. gestaltet und dadurch auch die Leistungsmotivation und -fähigkeit positiv beeinflusst werden. Durch die vielfältigen Kurse/ Veranstaltungen werden auch das Wir-Gefühl und die Kommunikation untereinander gestärkt und vertieft. Der Newsletter stellt das wichtigste Informationsmedium des Gesundheitszirkels dar. Nach wie vor wird der regelmäßige Besuch von Sportstudios mit einem Bonus belohnt und am Dienstagvormittag das Frühsportprogramm angeboten. Die Nordic- Walking- Gruppe und die Jogger treffen sich ebenfalls einmal pro Woche zum Laufen. Donnerstags entspannen sich Kolleginnen und Kollegen beim Yoga. Nach einer Schnuppereinheit wurde Life Kinetik in das laufende Betriebliche Gesundheitsprogramm aufgenommen. Auch an einigen Außenstellen gibt es nun regelmäßig Gesundheitskurse. Im Juli fand der Gesundheitstag statt mit Themen rund um Arbeitsplatzgestaltung, Rückenstabilität, Entspannungs- bzw. Stressbewältigungsfähigkeit; im Programm waren auch Blutuntersuchungen, Massagen sowie als Projekt der Auszubildenden gesunde Zwischenmahlzeiten. Das Angebot, die Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen, wurde rege angenommen. Mehrere Obsttage im Jahr rundeten das Betriebliche Gesundheitsprogramm ab. 3.4. Personalabrechnung Die monatliche Zahlung der Bezüge ist eine der Hauptaufgaben der Personalabrechnungsstelle. Diese Serviceleistung erfüllt sie für alle Beschäftigten der Stadt Wertheim, ihrer Eigenbetriebe und Gesellschaften (Stadtwerke Wertheim GmbH, Tourismus Wertheim GmbH, Stadtentwicklungsgesellschaft, Bädergesellschaft mbh). Als Auftragsangelegenheit werden auch die Lohnabrechnungen für die Beschäftigungsinitiative Wertheim ggmbh sowie mehrere Eigentümergesellschaften, die durch die Wohnbau Wertheim im Auftrag von Dritten verwaltet werden, erledigt. Die monatlichen Abrechnungen der Beschäftigungsgruppen der Beamten und Beschäftigten erfolgen seit 1. Januar 2011 über das SAP-Abrechnungsmodul dvv-personal. In der Gesamtheit belaufen sich die Abrechnungsfälle auf ca. 620 monatlich. Weitere wichtige Aufgaben sind: - Serviceeinheit für alle Bediensteten des Konzerns Stadt Wertheim - Führen der Urlaubs- und Krankheitskartei - Familienkasse - Berechnung der Verwaltungskostenanteile und Umlagen 10
3.5. Datenverarbeitung 3.5.1. Lokales PC-Netzwerk Von der EDV-Abteilung werden mehr als 250 Computer betreut, davon 150 Arbeitsstationen im lokalen Netzwerk des Rathauses und 100 weitere Computer in den Außenstellen, die teilweise ebenfalls in Netzwerken verbunden sind. Neben den Office-Anwendungen mit Textverarbeitung und Tabellenkalkulation nimmt auch die Workgroup-Anwendung Lotus Notes mit den Basisfunktionen E-Mail, Aktivitätenverwaltung und gruppenfähigem Terminkalender eine große Bedeutung ein. Verschiedene Spezialprogramme wie z.b. Standesamtswesen, Grundbuchwesen, Waffendatei, Wahlauswertung oder das geografische Informationssystem (GIS) sind aus der Arbeit der entsprechenden Referate nicht mehr wegzudenken. Insgesamt sind bei der Stadtverwaltung 150 verschiedene Softwareprodukte im Einsatz. Diese enorme Vielfalt stellt hinsichtlich des Betreuungsaufwands eine besondere Herausforderung dar. Die Verfügbarkeit der EDV-Anlage im Rathaus liegt seit Jahren bei 100 %. Wartungsarbeiten am System erfolgen nach Möglichkeit in den Abendstunden und an den Wochenenden. 3.5.2. Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) Das lokale Computer-Netzwerk der Stadtverwaltung Wertheim ist über eine Standleitung mit der "Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken" in Karlsruhe verbunden. Hier laufen in erster Linie zentrale landeseinheitliche Verfahren, die speziell auf die Bedürfnisse der Kommunen in Baden-Württemberg zugeschnitten sind und von der Stadtverwaltung Wertheim in vielen Bereichen genutzt werden, beispielsweise SAP in der Finanz- und Personalverwaltung oder spezielle Anwendungen in den Bereichen Ausländer- und Einwohnerwesen, Ordnungswidrigkeiten, Standesamt. 3.5.3. Neuerungen im Jahr 2013 Im Rathaus wurden die sieben Jahre alten Arbeitsplatz-Computer ersetzt. Um die Arbeit der kommunalen Gremien zu unterstützen, wurde im Vorjahr für das Sitzungsmanagement die Software Session eingeführt. Diese unterstützte zunächst nur die Verwaltung bei der Vorlagenerstellung, Sitzungsplanung, Tagesordnung, Einladung, Niederschrift, Beschlussüberwachung und der Sitzungsgeldabrechnung. Nun erhielten die Gemeinderäte Zugriff auf die mit dem System erstellten Sitzungsvorlagen über das Internet. Im nächsten Schritt können dann auch die Bürger auf die Informationen aus dem System über die Homepage der Stadt Wertheim zugreifen. Weitere Ortschaften erhielten Zugriff auf die zentrale Software für die Friedhofsverwaltung (Mondfeld, Waldenhausen). Die Umstellung der Programme auf den neuen SEPA Zahlungsverkehr ist rechtzeitig zum 4. November 2013 erfolgt. Neben der Anpassung der Programme waren auch die Kunden (Bürger) über die Änderung mittels Anschreiben zu informieren. Die Abwicklung der Bundestagswahl am 22. September 2013 wurde durch die EDV- Abteilung unterstützt. Beim Messelauf Wertheim kommt erstmals ein elektronisches Zeitnahme-System zum Einsatz. Federführend ist nun der SV-Nassig, die EDV-Abteilung stand beratend zur Seite. 11
3.6. DSL-Versorgung in Wertheim Die Große Kreisstadt Wertheim zählt bei einer Gemarkungsfläche von 138 km², auf 21 Stadtteile verteilt, rund 23.000 Einwohner. Daraus resultiert, dass jeder Breitbandanbieter - gleich welcher Art - sehr große Distanzen zur Versorgung relativ weniger Kunden überbrücken muss. Als im Jahr 2005 die ersten konkreten Gespräche zwischen Stadt Wertheim und Telekom stattfanden, waren mit Bestenheider Höhe, Bettingen, Dörlesberg, Urphar, Lindelbach, Nassig und Sonderriet noch sieben Stadtteile gänzlich ohne Anschluss an das schnelle Internet. Im Stadtgebiet gab es bereits damals ein Breitbandangebot, aber eine nur mangelhafte Anschlussdichte von ca. 60 bis 70 Prozent. Die Anstrengungen der vergangenen Jahre haben bewirkt, dass dreizehn Stadtteile mit rund 12.500 Einwohnern respektive 5.000 Haushalten nunmehr erstklassig mit DSL versorgt sind und in der Großen Kreisstadt Wertheim nahezu flächendeckend DSL angeboten wird. Ausführliche Informationen und die aktuelle Versorgungslage sind auf der Homepage der Stadt Wertheim dokumentiert. Am 11. September 2013 wurde die neu ausgebaute Breitbandversorgung in Sachsenhausen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s in Betrieb genommen. Für die Ortschaften Höhefeld und Mondfeld wurden Markterkundungsverfahren nach den einschlägigen Vorschriften durchgeführt, die im Falle Mondfelds am 16. Dezember 2013 zu einem verwertbaren Ergebnis führten. Auch die Breitbandversorgung der Gewerbegebiete wurde eingehend untersucht. In Bestenheid sind direkte Glasfaseranschlüsse der Betriebe bereits gängige Praxis und auch am Hymerring ist dies realisiert. In den bereits modernisierten Gebieten sollen künftig durch die neue Technologie Vectoring Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s über herkömmliche Kupferkabel möglich sein. 3.7. Wahlen Bundestagswahl am 22. September 2013 Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag am 22. September 2013 waren 17.686 Wahlberechtigte zur Wahl in Wertheim aufgerufen. Bei der Bundestagswahl in Wertheim lag die Beteiligung mit 69,7 % leicht über der Quote im Jahr 2009 (68,4 %). Ein deutlicher Anstieg war bei den Briefwählern mit einem Plus von 407 auf 2.154 Personen (17,5 %) zu verzeichnen. Während der Wahlhandlung und zur Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses am Sonntag waren über 200 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingesetzt. 12
3.8. Einkauf Seit der Neustrukturierung und Neuausrichtung des zentralen Einkaufs hin zur weitgehend dezentralen Beschaffung ist die Abteilung Einkauf seit dem 1. Januar 2011 für die Beschaffung folgender Güter zuständig: Büromaterial Büroausstattung Bücher/Zeitschriften, Verwaltungsliteratur EDV-Hard- und Software sowie EDV-Verbrauchsmaterial Kraftfahrzeuge für den allgemeinen Dienstreiseverkehr Alle weiteren Güter und Dienstleistungen werden seither dezentral von den bewirtschaftenden Stellen der Dezernate und Eigenbetriebe beschafft. Ferner trifft die Abteilung Einkauf Grundsatzentscheidungen über die Art und Güte der zu beschaffenden Güter und schließt zeitlich gebundene Rahmenverträge ab. 13
Nach wie vor sind alle im Einkauf anfallenden Arbeiten und Entscheidungen stets kaufmännischen Prinzipien zu unterwerfen. Die Leistungen sind i. d. R. im Wettbewerb zu vergeben. Alle Wettbewerber sind gleich zu behandeln. Der Wettbewerb darf insbesondere nicht auf Bewerber, die in bestimmten Bezirken ansässig sind, beschränkt werden (vgl. 7 VOL/A). Im Hinblick auf das Zusammenwachsen der Märkte innerhalb der Europäischen Gemeinschaft ist darauf zu achten, dass bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen in Höhe von 193.000 Euro (netto) über das Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft europaweit ausgeschrieben wird. 3.9. Sonstige zentrale Dienstleistungen 3.9.1. Druckerei Die hauseigene Druckerei erledigt sämtliche Druckaufträge der Verwaltung einschließlich der Eigenbetriebe und Gesellschaften, sofern nicht in Einzelfällen eine externe Vergabe erfolgt. 3.9.2. Zentrale Die Zentrale bildet das Entree zur Stadtverwaltung und ist erste Anlaufstelle für ratsuchende Bürger. Auskünfte werden soweit möglich direkt dort erteilt, im Übrigen wird der zuständige Ansprechpartner benannt und bei der Wegweisung geholfen. Die Mitarbeiterinnen in der Zentrale vermitteln sämtliche Telefongespräche, die über die zentrale Telefonnummer 3010 eingehen. Zudem erledigt sie die Eingabe von Korrekturbelegen der Mitarbeiter/innen der Verwaltung in die Zeiterfassungsanlage. Darüber hinaus werden hier Lohnsteueranträge (Finanzamt) ausgegeben sowie das Stadtadressbuch verkauft. 14