Basis APplication Server V6.7 BAPS Vertriebsfreigabe H4K V6 und V6 R2, OSV V7 (Stand 6.5.2013)
Inhalt 1. Produktbeschreibung... 3 1.1 BAPS... 3 1.2 Bestandteile... 4 1.2.1 CSTA Treiber... 4 1.2.2 FAMOS Connector... 4 1.2.3 AD/LDAP Connector... 4 1.2.4 MySQL DB... 4 1.2.5 Webserver... 4 2. Systemvoraussetzungen HIPATH 4000... 5 3. Systemvoraussetzungen OSV... 6 4. Systemvoraussetzungen ActiveDirectory... 7 2
1. Produktbeschreibung 1.1 BAPS BAPS dient als Middleware zur Anschaltung von PRODERES Produkten an unterschiedliche TK-und Directory-Systeme. Bedarfsgerecht können zur Bereitstellung der geforderten Dienste unterschiedliche Konnektierungen verwendet werden (CSTA, FAMOS, LDAP). BAPS harmonisiert hierbei die verschiedenen Protokolle und stellt die notwendigen Leistungsmerkmale applikationsbezogen auf Basis einer einheitlichen Schnittstelle zur Verfügung. 3
1.2 Bestandteile 1.2.1 CSTA Treiber Zur Anschaltung an OSV und H4K stehen CSTA-Treiber zur Verfügung. Durch entsprechendes Monitoring hinterlegter Teilnehmer wird sichergestellt, dass der aktuelle vermittlungstechnische Zustand jederzeit im BAPS zur Verfügung steht. Alle adaptierten Applikationen können diesen zur weiteren Verarbeitung (Anzeige, Steuerung, ) verwenden. BAPS stellt ebenfalls die korrekte Zuordnung von Steuerbefehlen (z.b. MakeCall) zum entsprechenden TK-System sicher. 1.2.2 FAMOS Connector Da an HIPATH 4000 manche Features nur über eine sogenannte AMO-Schnittstelle (FAMOS) abgefragt und geändert werden können stellt BAPS die prinzipielle Möglichkeit einer automatisierten Verbindung über FAMOS zur Verfügung. BAPS benötigt hierzu einen entsprechend eingerichteten Zugang und lokal hinterlegte Zugangsdaten. Eine Einschränkung der erlaubten Features kann auf Seiten HIPATH 4000 erfolgen. Z.B. können über diese Schnittstelle HIPATH Displaynamen abgefragt bzw. geändert oder SA-Zugehörigkeiten angepasst werden. Produkte, die die FAMOS Schnittstelle benötigen werden in der jeweiligen Freigabemitteilung entsprechend gekennzeichnet. 1.2.3 AD/LDAP Connector Zur Abfrage und Befüllung der zentralen BAPS Datenbank steht im Standard ein LDAP Connector zur Verfügung. Dieser ermöglicht es, regelmäßig (täglich, wöchentlich oder monatlich) Daten aus dem firmeninternen ActiveDirectory auszulesen und als Kopie in der BAPS Datenbank zu speichern. Angeschaltete Produkte können somit alle aus einer zentralen Datenbank lesen (z.b. automatisierte Aktualisierung der Suchdatenbank im WEBBAC und dem Displaytelefonbuch). Eine genaue Beschreibung der im Standard verfügbaren Aktualisierungen erfolgt weiter unten. Auf Basis dieser Abfragen können optional weitere Anpassungen erfolgen. 1.2.4 MySQL DB Die lokal gehostete MySQL Datenbank ist der zentrale Speicherort aller PRODERES Produkte. 1.2.5 Webserver Zur Administration der einzelnen BAPS Dienste wird eine WEB-basierte Administrationsoberfläche auf Basis eines Apache Webservers zur Verfügung gestellt. Der Webserver dient ebenfalls der Adaption von PRODERES Anwendungen. 4
2. Systemvoraussetzungen HIPATH 4000 Software: Betriebssystem Microsoft Windows 2008 R2 entsprechende Rechte für CMS Dienst (Administrationsrechte für die Installation, für den Betrieb Schreib-/Leserechte auf benötigte lokale Ressourcen) Firewall muss freigegeben sein o Benötigte Ports: 80,8080,4502,4503, Port zur CAP Hardware: Mindestens 8GB Speicher, 40 GB HD, auch Virtualisierung ist möglich Telefonanlage: Siemens HiPath 4000 V6 oder V6R2 eingerichtete, freigegebene und lizenzierte CAP oder CSTA inside o pro User und SIP-Dummy ist ein Monitorpunkt notwendig o pro Teilnehmer, für den eine Besetztanzeige erfolgen soll ist ein Monitorpunkt notwendig Eindeutiger Rufnummernplan Anschaltung erfolgt an 1 Anlage, im Netzverbund sind Unteranlagen zu lizenzieren Hinweis: maximale Anzahl gemonitorter Teilnehmer: 2000 5
3. Systemvoraussetzungen OSV Software: Betriebssystem Microsoft Windows 2008 R2 entsprechende Rechte für CMS Dienst (Administrationsrechte für die Installation, für den Betrieb Schreib-/Leserechte auf benötigte lokale Ressourcen) Firewall muss freigegeben sein o Benötigte Ports: 80,8080,4502,4503, Port zur OSV CSTA Hardware: Mindestens 8GB Speicher, 40 GB HD, auch Virtualisierung ist möglich Telefonanlage: Siemens OSV V7 Eingerichtete CSTA Schnittstelle CSTA Feature Freigabe für alle SIP-Teilnehmer, alle CMS-User und alle Teilnehmer, die online gemonitort werden sollen (Besetztanzeige) PRODERES CSTA Lizenzen pro gemonitortem Teilnehmer Eindeutiger Rufnummernplan (Weitergabe/Administration/Anzeige erfolgt im Standard vollkanonisch) Anschaltung erfolgt an 1 OSV-System, Unteranlagen sind separat zu lizenzieren Hinweis: maximale Anzahl gemonitorter Teilnehmer: 2000 6
4. Systemvoraussetzungen ActiveDirectory Die Anschaltung erfolgt an 1 AD (mehrere ADs werden nicht ausgelesen) MaxPageSize - Maximal unterstützte Seitengröße für LDAP-Antworten muss >= der Anzahl von AD Einträgen sein (Standardwert1.000 Datensätze). Folgende Attribute müssen mindestens gepflegt und geliefert werden: o Name o Rufnummer o E-Mail Adresse Firewall muss freigegeben sein o Benötigte Ports: 389 (Standard LDAP), 3306 (DB Zugriff) Maximale Anzahl von AD Einträgen o Freigabe getestet mit 10.000 Einträgen Die Aktualisierung erfolgt täglich zu einem einstellbaren Zeitpunkt Bei Verwendung des LDAP Connectors ist das AD automatisch das führende System (Master) Unterstützte ADs o OpenLDAP (Projektspezifische Freigabe notwendig) o Windows 2003 Server (Projektspezifische Freigabe notwendig) o Windows 2008 Server R2 HTTPS wird derzeit nicht unterstützt.net Framework 4.0 LDAP User mit eingerichtetem Postfach muss zur Verfügung gestellt werden Administrationsrechte für die Installation, Leserechte im AD für den Betrieb 7
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