E-Learning und Didaktik



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Transkript:

3 Marten H. Hornbostel E-Learning und Didaktik Didaktische Innovationen in Online-Seminaren

M. H. Hornbostel: E-Learning und Didaktik Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.ddb.de abrufbar. Verlag Werner Hülsbusch, Boizenburg, 2007 www.vwh-verlag.de Alle Rechte vorbehalten. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen und die Einspeicherung in elektronische Systeme. Markenerklärung: Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenzeichen usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung geschützte Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. Satz und Lektorat: Werner Hülsbusch Umschlag: design of media, Lüchow Druck und Bindung: Kunsthaus Schwanheide Printed in Germany ISBN: 978-3-940317-00-1

Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 1 Einleitung 11 2 Begriffsdefinitionen und methodisches Vorgehen 13 2.1 Begriffsdefinitionen 13 2.1.1 E-Learning 13 2.1.2 Didaktik 17 2.1.3 Innovation 19 2.2 Methodisches Vorgehen 21 3 Vorstellung wichtiger didaktischer Konzepte und Modelle der Präsenzlehre 27 3.1 Die didaktische Analyse von WOLFGANG KLAFKI 27 3.2 Die lehrtheoretische Didaktik 33 3.2.1 PAUL HEIMANNs Strukturanalyse und das Berliner Modell 33 3.2.2 Das Hamburger Modell 37 3.3 Fazit der Modellbeschreibungen 43 3.4 Vorüberlegungen zu Analysekategorien 44 3.4.1 Erfolgskontrolle aber wie? 44 3.4.2 Feedbackkultur als Analysekategorie 46 3.4.3 Medien in Online-Seminaren 47 3.4.4 Vermittlung und Methoden 53 3.4.5 Was passiert wie zwischen den Beteiligten eines Seminars? 55 3.4.6 Steuerung und Seminargerüst 56 4 Kategorien als Analysewerkzeuge 59 4.1 Die Kategorie Feedbackkultur 59 4.2 Die Kategorie Gestaltung des medialen Angebots 60 4.3 Die Kategorie Methodenwahl 62 4.4 Die Kategorie Interaktion 62 4.5 Die Kategorie Steuerung und Sequenzierung 64 4.6 Die fünf Analysekategorien mit ihren zentralen Fragestellungen 70

6 Inhaltsverzeichnis 5 Die Auswahl der Beispielseminare 71 5.1 Das Seminar von UWE GROTHUSMANN 71 5.2 Das Seminar von GABI REINMANN-ROTHMEIER 72 6 Das Seminar Einführung in die Werbepsychologie von UWE GROTHUSMANN 75 6.1 Ablaufbeschreibung des Seminars 75 6.1.1 Erster Versuch: Seminar I 75 6.1.2 Änderungen für den zweiten Seminardurchlauf (Seminar II) 78 6.1.3 Letzter Turnus: Seminar III 80 6.2 Analyse des Seminars von UWE GROTHUSMANN 81 6.2.1 Analyse für die Kategorie Feedbackkultur 81 6.2.2 Analyse für die Kategorie Gestaltung des medialen Angebots 84 6.2.3 Analyse für die Kategorie Methodenwahl 86 6.2.4 Analyse für die Kategorie Interaktion 87 6.2.5 Analyse für die Kategorie Steuerung und Sequenzierung 89 7 Das virtuelle Hochschulseminar zur Einführung in das Wissensmanagement von GABI REINMANN-ROTHMEIER 91 7.1 Ablaufbeschreibung des Seminars 91 7.2 Analyse des Seminars von REINMANN-ROTHMEIER 96 7.2.1 Analyse für die Kategorie Feedbackkultur 96 7.2.2 Analyse für die Kategorie Gestaltung des medialen Angebots 99 7.2.3 Analyse für die Kategorie Methodenwahl 102 7.2.4 Analyse für die Kategorie Interaktion 103 7.2.5 Analyse für die Kategorie Steuerung und Sequenzierung 104 8 Vergleich der Analyseergebnisse 111 8.1 Ergebnisse für die Kategorie Feedbackkultur 111 8.1.1 Ergebnisse bei GROTHUSMANN 111 8.1.2 Ergebnisse bei REINMANN-ROTHMEIER 111 8.1.3 Ergebnisvergleich Feedbackkultur 112 8.2 Ergebnisse für die Kategorie Gestaltung des medialen Angebots 113 8.2.1 Ergebnisse bei GROTHUSMANN 113 8.2.2 Ergebnisse bei REINMANN-ROTHMEIER 113 8.2.3 Ergebnisvergleich Gestaltung des medialen Angebots 114 8.3 Ergebnisse für die Kategorie Methodenwahl 115 8.3.1 Ergebnisse bei GROTHUSMANN 115

Inhaltsverzeichnis 7 8.3.2 Ergebnisse bei REINMANN-ROTHMEIER 115 8.3.3 Ergebnisvergleich Methodenwahl 115 8.4 Ergebnisse für die Kategorie Interaktion 116 8.4.1 Ergebnisse bei GROTHUSMANN 116 8.4.2 Ergebnisse bei REINMANN-ROTHMEIER 117 8.4.3 Ergebnisvergleich Interaktion 117 8.5 Ergebnisse für die Kategorie Steuerung und Sequenzierung 118 8.5.1 Ergebnisse bei GROTHUSMANN 118 8.5.2 Ergebnisse bei REINMANN-ROTHMEIER 118 8.5.3 Ergebnisvergleich Steuerung und Sequenzierung 118 9 Ergebnisbetrachtung: gefundene didaktische Innovationen 121 9.1 Einordnung der Ergebnisse in die wissenschaftliche Diskussion 121 9.2 Hauptunterschiede zwischen virtuellen und Präsenzseminaren 126 9.3 Kritische Anmerkungen zu den Ergebnissen 129 9.4 Ausblick 129 10 Fazit 137 Literaturverzeichnis 139 Personen- und Sachregister 147

8 Inhaltsverzeichnis

Vorwort 9 Vorwort Mit der zunehmenden Virtualisierung und Vernetzung des Alltagshandelns und der Kommunikation erfahren immer größere Bereich des Lebens eine Wandlung in computerunterstützte Formen. Im Bereich des Lehrens und Lernens setzt sich der Trend der früher als Telelernen bezeichneten Variante fort. Es ist nicht mehr notwendig, dass alle am Lehr-/Lernprozess Beteiligten in einem Raum präsent sind. In vielen Fällen müssen sie nicht einmal zur gleichen Zeit anwesend sein und nehmen trotzdem an der gleichen Lehrveranstaltung teil. E-Learning ermöglicht durch das immense Potenzial von Computer und Internet immer neue Kombinationen verschiedenster technischer Funktionen zur Unterstützung des Lernprozesses. Dabei drängt sich die Frage auf, ob solche neuen Kombinationen auch einer grundlegend neuen Didaktik bedürfen. Anders gefragt: Lässt sich mit den etablierten Didaktikmodellen ein E-Learning-Seminar erfolgreichen planen und gestalten oder wird es mit der Weiterentwicklung der technischen Lehr-/Lernformen notwendig, auch die Didaktik weiterzuentwickeln? Im Zuge meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, selbst an einem Online-Seminar teilzunehmen und so eine Variante des E-Learnings auszuprobieren. Als Reaktion auf das große Vergnügen, das mir diese neue Lernform brachte, gründete ich mit zwei Kommilitonen die studentische Initiative Inter-Universitäres Netzwerk Erwachsenenbildung (www.iune.org). Ziel dieser Initiative war und ist es, die Vernetzung der Studierenden der Erwachsenenbildung voranzutreiben. Diese Vernetzung sollte dabei aber nicht nur aus bloßem Informationsaustausch bestehen, sondern auch ein gemeinsames Arbeiten ermöglichen. So kam es, dass wir zwei Semester lang selbst zu Seminarleitern von Online-Seminaren wurden. Die Probleme und Hürden, die wir bei der inhaltlichen Planung und Strukturierung der beiden Seminare zu bewältigen hatten, sind der Grund, warum mich dieses Thema weiterhin beschäftigte. Dieses Buch ist eine erweiterte Fassung meiner Diplomarbeit und soll anhand einer exemplarischen Untersuchung zeigen, inwiefern sich Lehrveranstaltungen im Bereich E-Learning in ihrer didaktischen Planung und Gestaltung herkömmlichen Lehr-/Lernarrangements ähneln aber auch, an welchen Stellen sie sich unterscheiden.

10 Vorwort Für die Möglichkeit einer Veröffentlichung sowie wertvolle Tipps und Ratschläge möchte ich WERNER HÜLSBUSCH danken. Für Unterstützung zu jeder Zeit und in Bereichen jenseits des fachlichen Inhalts gebührt meinen Eltern und meiner Schwester Dank. Weder die Urfassung der Diplomarbeit noch dieses Buch wären jemals erschienen, wenn ich nicht permanent Motivation in langen Gesprächen und kurzen Telefonaten erhalten hätte. Für Motivation, überragende Korrekturhilfe und nicht zuletzt emotionalen Rückhalt danke ich von Herzen NADINE. Die Verwendung der männlichen Formen im weiteren Verlauf dieser Arbeit ist nur einem besseren Lesefluss geschuldet und soll keinerlei Diskriminierung darstellen. MARTEN H. HORNBOSTEL, im Frühjahr 2007