Projekte in FSJ & BFD



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Transkript:

Warum Projektarbeit? Ein Projekt im Rahmen von FSJ und BFD beim DRK Münster ist neben der Gestaltung einer Seminareinheit - eine andere Möglichkeiten, die Bildungsarbeit nach deinen Vorstellungen mit zu gestalten. Durch ein Projekt im Rahmen deines Freiwilligendienstes sollst du die Gelegenheit erhalten, Projektarbeit kennen zu lernen und dich darin auszuprobieren ohne dass du Angst haben musst, dass etwas schief geht. Mit diesem Heft wollen wir dich unterstützen, ein Projekt in deiner Einsatzstelle anzugehen falls möglich, im Team mit anderen Freiwilligen. Und: falls deine Einsatzstelle dem zustimmt! Egal, was du später mal machst es ist in fast allen Bereichen nützlich, sich mit Projektarbeit auszukennen, denn mit Projekten kannst Du: Deine Umwelt und Deinen Arbeitsbereich gestalten Problemsituationen erkennen und meistern lernen Dein Methodenrepertoire erweitern Teamfähigkeit einüben Zielorientiert handeln Aufgaben transparent machen und strukturieren Dich in Organisation üben Was ist ein Projekt? Ein Projekt ist kurz gefasst ein Vorhaben mit klaren Zielen und einem festgelegten Start- und Endzeitpunkt. Sie sind oft einmalig, was sie auch besonders macht. Sie brauchen ein Mindestmaß an Organisation und in den allermeisten Fällen Teamarbeit.

In jedem Projekt sind folgende vier Phasen zu finden: 1. Projektfindung 2. Projektplanung 3. Projektdurchführung 4. Projektabschluss 1. Projektfindung Zuallererst musst Du in Deiner Einsatzstelle klären, ob Dir dort die Möglichkeit eines Projekts offen steht. Sicher wird man genauer wissen wollen, was Dir vorschwebt und das bringt Dich zwangsläufig mitten hinein in die Projektfindung. Und das ist vielleicht schon der schwierigste Schritt. Um das etwas einfacher zu machen, empfiehlt es sich, die Findung schrittweise anzugehen und sich selbst ein paar Fragen zu beantworten. Die Schritte lassen sich nicht klar voneinander trennen und wahrscheinlich kommt Ihr schon bei der Ideenauswahl in die Zieldiskussion. Im Folgenden haben wir dennoch mal alle Schritte aufgezählt. 1. Schritt: Ideensammlung Meist ist die Idee, in welche Richtung das Projekt gehen könnte noch sehr offen. In diesem Schritt sind alle Vorschläge nicht nur zugelassen, sondern sogar erwünscht! Hab keine Angst vor ungewöhnlichen Ideen! Hier darf rumgesponnen werden! An diesem Punkt stehen sinnvolle und weniger sinnvolle Ideen noch gleichwertig nebeneinander. Impulsfragen: Welche Ideen habe ich für das Projekt? Was schwirrt mir so im Kopf herum? Was müsste man eigentlich mal machen? Methodenvorschlag: Brainstorming s. Anhang

2. Schritt: Projektidee auswählen Die einzelnen Vorschläge müssen nun auf ihren Wert und auf ihre Durch-führbarkeit untersucht werden. Die Vorschläge, die nicht durchführbar sind, werden gestrichen. (Das kann auch bedeuten, dass sie einfach zu diesem Zeitpunkt und unter den gegebenen Umständen nicht umsetzbar sind. Vielleicht kann man sie für ein anderes Projekt noch einmal aufgreifen.) Im Team besteht nun die Schwierigkeit darin, sich auf ein Vorhaben zu einigen. Das bedeutet, dass jeder auch für sich klar kriegen muss, was ihm woran gelegen ist, was manchmal auch nicht einfach ist. Methodenvorschlag: Clustern s. Anhang BEACHTE! o Bevor Du dich in ein Projekt verliebst, besprich unbedingt in Deiner Einsatzstelle, ob Dir dort die Möglichkeit hierfür offen steht! o Dein Projekt sollte folgenden Anforderungen entsprechen: - Es soll etwas sein, dass außerhalb Deiner Routineaufgaben liegt - Es sollte von Nutzen für Deine Klientel in der Einsatzstelle sein o Schritt 2 & Schritt 3 liegen eng bei einander Unterschied: bei Schritt 2 geht es allgemein um das, was Du tun & erreichen willst. Bei Schritt 3 geht es um die genaue Formulierung. 3. Schritt: Zielformulierung Wenn ich nicht weiß, wo ich hin will, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn ich dort nicht ankomme.... Die Basis eines guten Projektes ist es, sich über die überprüfbaren Ziele im Klaren zu sein. Ziele sind wichtig für die Planung, die Abklärung der Erwartungen, die Identifikation mit dem Projekt und die Möglichkeit der Zielüberprüfung. Ziele sollten also:

klar erreichbar und überprüfbar sein Impulsfragen: Was sind meine persönlichen Ziele? Wann ist das Projekt erfolgreich? /Woran erkenne ich das? Was sind Zwischenziele? Welche Anforderungen sollen inhaltlich erfüllt werden? (Was?) Welchen Anforderungen soll die Form entsprechen? (Wie?) ABER VORSICHT! Mit zu eng gesteckten Zielen nehmt Ihr Euch ggf. Spielraum bei der Umsetzung. Bei zu großen Zielen ist die Gefahr größer, dass einiges nicht klappt. 4. Schritt: Formulierung des Projekttitels Das scheint vielleicht nicht so wichtig zu sein, aber wenn Du das Projekt klar benennst, hast Du Dein Ziel immer klar vor Augen und Du kannst auch anderen leichter vermitteln, was Du vorhast. TIPP: Wer sich Ziele setzt, sollte immer das erwünschte Oberziel formulieren, sonst denkt man nur in Maßnahmen und oft zu kurz. 2. Projektplanung Eine strukturierte Planung ist wesentlich für das Gelingen eines Projektes, vor allem, wenn man im Team arbeitet. Deswegen ist es ratsam, folgende Pläne zu durchdenken und aufzuschreiben. Projektablauf Welche Schritte müssen erfolgen? Welche Reihenfolge? Zeitplan - Von wann bis wann ist die Durchführung geplant? Was passiert wann? Verantwortungsplan Wer macht was? Materialplan welches Material wird benötigt und wo kommt es her?

Warum das Rad neu erfinden wenn andere das schon für uns getan haben? Du musst bei der Umsetzung nicht alles selbst machen und neu erfinden. Es gibt sicher Menschen, die Dich bei Deinem Projekt unterstützen können und wollen. Du musst sie nur fragen und ihnen genau sagen, was Du von Ihnen möchtest. Methodenvorschlag: Arbeitsblätter Projektplanung s. Anhang WICHTIG! o Das Projekt muss vor der Seminarwoche 4 abgeschlossen sein; Anmeldung bis Seminarwoche 3! o Bevor Du Dich ans Werk machst informiere Deine Einsatzstelle über Dein Vorhaben und bespreche die einzelnen Schritte mit Deiner Anleitung. o Trotz Teamwork nicht vergessen, dass jeder TN für das Gelingen des Projektes verantwortlich ist o Trotz Zeitplan nicht vergessen einen Zeitpuffer einzuplanen! 3. Projektdurchführung Auf dem Weg zu Deinem Ziel ist es immer wieder wichtig, folgendes zu überprüfen: wo befinden wir uns auf dem Weg zur Zielerreichung? welche Hindernisse sehen wir und wie können wir sie bewältigen? Klärung, warum es ggf. gerade nicht nach Plan läuft.? wer könnte uns noch unterstützen? gibt es zur Not Alternativen? WICHTIG! Lass Dich nicht entmutigen! Nicht jedes Projekt läuft reibungslos. Oder besser: es ist eher die Ausnahme, das alles glatt läuft. Auch Zweifel am Projekt sind vollkommen normal. Eine durchschnittliche Motivationskurve im Projekt sieht etwa so aus:

4. Projektabschluss Wenn Dein Projekt gelaufen ist, muss es noch einen würdigen Abschluss finden. Und das beinhaltet: Eine Präsentation Deines Projektes in Deiner Einsatzstelle und im Seminar Eine Dokumentation, in der Du festhältst, wie der Projektverlauf war (Tipp: Mitschreiben im Entstehungsprozess lohnt sich!) Eine Reflexion, in der Du (mit Deinem Team) überlegst, was gut gelaufen ist und was man bei einem nächsten Mal anders machen sollte, und: was du für dich aus der ganzen Sache herausgezogen hast. Und nicht zuletzt: Eine würdige Projektfeier das hast Du Dir verdient! Alles klar? Na, dann los!

Methodenvorschläge Phase 1 Projektfindung, Schritt 1 - Ideensammlung: Brainstorming Beim Brainstorming darf jede/r alles vorschlagen: Verrücktes oder Einfaches, Mini-Projekte oder größere Aktionen. Alle nennen ihre Ideen wild durcheinander, während ein/e hierzu ernannt/r Moderator/in die Ideen mitschreibt. Wichtig ist, dass keine der Ideen kommentiert oder bewertet wird und wirklich alle Beiträge aufgeschrieben werden egal, wie gut oder schlecht sie erscheinen mögen. Auf diese Weise entsteht ein Gruppenklima, in dem alle ohne Hemmungen drauflos reden und kreative Ideen entstehen können. Und wenn Du alleine brainstormst keine Hemmungen vor der eigenen Verrücktheit! Phase 1 Projektfindung, Schritt 2 - Projektidee auswählen: Clustern Zunächst werden z.b. auf Moderationskarten die möglichen Ziele gesammelt. Ihr könnt folgende Fragen formulieren, die jede und jeder beantwortet, in dem sie oder er pro Idee eine Karte beschreibt: Was und wen wollen wir erreichen? Was soll nach dem Projekt anders sein? Was sind meine persönlichen Ziele für das Projekt? Clustert (sortiert) die Karten nach ähnlichen und zusammenhängenden Karten/Themen, am besten auf einer Pinnwand. Versucht, Ober- und Unterziele zu finden. Anschließend könnt ihr Prioritäten setzen. Dazu bekommt jede und jeder eine abgesprochene Anzahl Klebepunkte und verteilt sie auf die ihr oder ihm wichtigsten Ziele. Ein oder mehrere Unterziele können dazu führen, dass das Oberziel erreicht wird. Um Ziele aller Art (Ober-, Unter-, Zwischenziele) zu erreichen, denkt in Maßnahmen.

Beispiel: Das Oberziel lautet: Mit unseren Betreuungspersonen kreativ werden und etwas nützliches für künftige Mitarbeiter und Gruppen schaffen. Ein Unterziel heißt dabei Kreativarbeit. Eine Maßnahme könnte für dieses Ziel lauten: Wir gestalten ein Liederbuch. Es gibt vielleicht auch noch andere Maßnahmen, um dieses Oberziel zu erreichen und sicher reicht eine Maßnahme allein nicht aus. Sicher werdet Ihr dabei viel diskutieren. (Und wenn Du ein Projekt alleine angehst, kommst Du vielleicht mit Dir selbst in Widerspruch.) Und das ist auch wichtig, denn auch wenn es anstrengend ist alle Diskussionen die jetzt geführt werden, sorgen für Klarheit für den folgenden Projektprozess. Und außerdem: durch die Diskussion merkst Du bei Dir selbst auch, was Dir wichtig ist und worauf Du verzichten kannst. Hier ein paar Impulsfragen zum diskutieren: Was kann tatsächlich durchgeführt werden? Worum geht es bei welcher Idee? Warum und wozu machen wir das überhaupt? (Und zwar das und nichts anderes?) Was passt zu mir / zu uns am besten? Womit fühle ich mich am wohlsten? Können zwei Vorschläge kombiniert werden?

Phase 2 Projektplanung: Arbeitsblatt Projektplanung I 1. Unser Projekt heißt: 2. Eine erste Beschreibung des Projekts: Wer kann/wird uns unterstützen? Wie viel Zeit müssen wir einplanen und für was? Wie oft treffen wir uns? Wer ist für welchen Teil zuständig? Wann ist das Projekt erfolgreich? Was könnte uns am Erfolg hindern? 3. Welche Fähigkeiten bringe ich mit, um das Projekt zu verwirklichen? 4. Was will ich dabei lernen? 5. Welche Wünsche habe ich an meine Teammitglieder?

Phase 2 Projektplanung: Arbeitsblatt Projektplanung II Zeit Wer Was Material Bemerkung

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