Nun ist sie da. Meine Sopwith Pup. Sopwith Pup So soll sie mal aussehen, wenn sie fertig ist. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Die Sopwith Pup war ein einsitziges britisches Doppeldecker-Jagdflugzeug des Ersten Weltkrieges. Die Pup war ein sehr wendiger Jäger und sehr angenehm und einfach zu fliegen. Ihre großen Tragflächen gaben ihr eine gute Steigrate und Manovrierfähigkeit, speziell in großen Höhen. Obwohl sie einen im Vergleich zur Albatros D.III schwachen Antrieb besaß, konnte sie nach Darstellung von James McCudden zwei Kreise in der Zeit fliegen, die die Albatros für nur einen brauchte. Manfred von Richthofen lobte die Pup für ihre Wendigkeit, kritisierte aber ihren Mangel an Sturzflugvermögen. Die Pup war mit einem synchronisierten 7,7-mm- Vickers-MG oder (bei den Flugzeugen des RNAS) mit einem am Oberflügel montierten, schräg aufwärts feuernden 7,7-mm-Lewis-MG bewaffnet. Sie wurde mit großem Erfolg bei den Royal Flying Corps und dem Royal Naval Air Service eingesetzt. Die ersten Pups erreichten im Oktober 1916 die Westfront. Mitte 1917 wurden sie von der Front abgezogen und dienten dem Heimatschutz gegen Zeppelinangriffe. Am 2. August 1917 landete Sqn Cdr Edwin Dunning mit einer Pup als erstes Flugzeug im Weltkrieg auf einem Flugzeugträger, der HMS Furious. Dunning wurde allerdings bei seinem dritten Landeanflug getötet, als seine Maschine vom Flugzeugträgerdeck rutschte und ins Meer stürzte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Maschinen für Tests mit Flugzeugträgern verwendet. Im Juni 1920 hob eine japanische Pup vom Transportschiff Wakamiya ab und kurz danach vom Schlachtschiff Yamashiro. Insgesamt wurden 1770 Maschinen des Typs Sopwith Pup gebaut. (Quelle: Wikipedia)
Die Daten des Originals. Sopwith Pup: Kenngröße Daten Länge 5,9 m Flügelspannweite 8,1 m Tragflügelfläche 23,60 m² Höhe 2,9 m Antrieb Ein Le-Rhone 80 oder 100 PS (59 oder 75 kw) Höchstgeschwindigkeit 171 km/h max. Flugdauer 3 Stunden Besatzung ein Pilot Dienstgipfelhöhe 5600 m Leergewicht 338 kg Fluggewicht 556 kg Bewaffnung 1 7,7-mm-Vickers-MG, 4 11,3-kg-Bomben (Quelle: Wikipedia) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Auf der Suche nach der neuen Herausforderung führte mich der Weg zu Jörg Wonneberger Flugmodellbau. DIE DATEN des Modells Maßstab: 1:3 Spannweite: Länge: Höhe: Fluggewicht: 2,70 m 1,90 m 0,92 m wenn sie mal fertig ist so ca. 18 kg geplanter Motor: 250 ccm 5 Zylinder Sternmotor
Eine große Kiste Holz- und Metallteile Hier ein Blick in die Kiste Alles erstklassig verpackt. Bis zum Erstflug ist es aber noch ein schönes Stück Arbeit. Also ging es gleich ran an die Arbeit. Auspacken, alles mal ansehen und gleich wieder eingepackt. Oh Schreck!!! Mit sooooo vielen Einzelteilen hatte ich nicht gerechnet. Aber was wäre ein Modellbauer wenn man sich vor dem Bauen fürchtet. Also, wieder raus mit der Kiste und ran ans Werk. Alles erst mal auspacken, Qualität kontrollieren und vorsortieren. Die Kontrolle verlief äußerst positiv. Alles vorhanden und die Qualität ist wirklich Erstklassik! Dem Bausatz liegen alle Teile zum rohbaufertigen Bau des Modells bei. Alle Frästeile, Stiele, Alu Teile, sogar die Räder und Teile für die Cockpit Ausstattung. Wirklich alles außer Die Elektrik, Servos und der Motor. Die Abspannseile sind auch alle schon Fertig mit Löthülsen versehen. Ein Lob an den Hersteller Jörg Wonneberger (www. jwflugmodelle.de)
So weiter geht s. Alle Teile sauber heraustrennen, Grate entfernen und alle Einzelteile erst mal nach den Nummerierungen im Bauplan sortieren. Alles ist anhand des Bauplanes, welcher im Maßstab 1:1 und 1:2 natürlich dem Bausatz beiliegt, einwandfrei zuzuordnen. Eine fehlerhafte Zuordnung ist hier meiner Meinung völlig ausgeschlossen, da alles logisch aufgebaut ist und dementsprechend sehr gut in der auch beiliegenden Baubeschreibung sehr gut beschrieben ist. Sicherlich ist der Bausatz für Erbauer vorgesehen welche auch etwas Erfahrung mitbringen, aber ich finde das ganze ist sehr gut durchdacht. Das Heraustrennen der Einzelteile funktionierte am Besten mit einem sehr scharfen Stecheisen. Alles schön sortieren!
Alle Teile für die Tragflächen sind herausgetrennt, bearbeitet und sortiert. Richtig übersichtlich, oder??????!!!!!!!!????????? Ich denke schon. Entsprechend der Bauanleitung geht es nun, wie in dieser sehr gut beschrieben, an den Aufbau der Tragflächen. 4 Flächen an der Zahl hat der Vogel. Klar ist ja ein Doppeldecker. Achtung man mus darauf achten, dass man zwei rechte und zwei linke Tragflächen baut. Natürlich gehört im oberen Teil dann noch der Baldachin mit dazu. Aber wie bereits erwähnt, ein sehr guter Bauplan, eine sehr gute Beschreibung und eine sehr gute Qualität der Teile... da kann dann nichts schief gehen. Zuerst mal die Vorbereitung der Doppelrippen. Schön mit Weißleim verkleben, ausrichten und Pressen.
Weiter die Rippen mit den Stielaufnahmeteilen verleimen. Nachdem alle vorbereitenden Arbeiten erledigt wurden, ging es an den Aufbau der ersten Fläche. Als Baubrett habe ich eine alte Schranktür genommen. Natürlich war diese aus einer Tischlerplatte, im rechten Winkel und natürlich auch eben. Die Rippen werden auf die Holmverbinder gesteckt und Das ganze erst mal ausgerichtet. Zusätzlich mal die Diagonalen nachmessen. Passt alles perfekt. Alle Teile satt mit Weißleim einkleben und natürlich immer Schön pressen.
Wie zu sehen ist, baue ich die Flächen nicht auf dem Bauplan, da die Vorfertigung der Bauteile durch die sehr exakten Frästeile absolut saugend passen. Eine fehlerhafte Ausrichtung ist so gut wie unmöglich. Man muss nur darauf achten, dass die Fläche wirklich im rechten Winkel aufgespannt wird. Dann kann nichts schief gehen. Wie gesagt. Maße hab ich immer kontrolliert und es passt alles. Zum Verleimen nehme ich wasserfesten Weißleim. Das Modell soll natürlich auch lange Zeit halten und sich die Klebestellen nicht durch Feuchtigkeit allmählich lösen. Die Verklebungen immer gut pressen!
So, die ersten beiden unteren Tragflächen sind rohbaufertig aufgebaut. Alle formgebenden Balsateile angeklebt, die Tragflächenhalterungen eingeklebt und alles auf gute Festigkeit kontrolliert. Nachdem ich die Flächen von der Helling abgenommen habe alles Top. Keine Verdrehungen, keine Verziehungen und sehr stabil. Zur Kontrolle hab ich nun die Flächen noch auf den 1:1 Bauplan aufgelegt und kontrolliert. Alles stimmig. Bin sehr zufrieden. Natürlich müssen die Flächen vor dem Bespannen noch verschliffen werden. Das kommt aber erst zum Schluss, wenn ich alle Baugruppen fertig gestellt habe. Bilder von den rohbaufertigen, unteren Tragflächen
So, dass war es erst mal mit dem ersten Teil. Wie gesagt, es steckt noch viel Arbeit drin, bis das Modell das erste mal in die Luft befördert werden kann. Aber ich kann sagen, dass das Bauen des Modells eine richtige Herausforderung ist, die auch unheimlich viel Freude bereitet. Bis zum nächsten mal. Björn Fortsetzung folgt...