Planung der Installation Planen Sie die Installation so, dass vorzugsweise mit einer Schlauchlänge von 7.5 m gearbeitet werden kann. Planen Sie die Steckdosen zentral, so können mehrere Räume von einer Saugsteckdose aus gereinigt werden. Beispiel: Eine Wohnung von 180 m 2 hat folgende Aufteilung Erdgeschoss: 1 Saugsteckdose in der Nähe der Treppe, Diele und Büro 1 zwischen Küche und Wohnzimmer 1 am Garagentor Obergeschoss: meistens genügen 2 Steckdosen Skizze 4: Das Motoraggregat hängt am besten gegen eine Außenmauer in der Garage. Die Geräuschentwicklung dringt dann nicht bis in die Wohn- und Schlafräume. Das Aggregat wird in Augenhöhe installiert. Um Raum zu gewinnen kann es auch höher montiert werden, jedoch mindestens 10 cm von der Decke. Nur bei größeren Räumen kann eine Schlauchlänge von 10 m empfohlen werden (z.b. wenn ein Raum mehr als 6 m breit ist). Wenn eine Schlauchlänge von 7.5 m gewählt wird, ist der Gebrauch eines Verlängerungsstückes eine bessere Lösung für Ecken, die man nur schwer erreichen kann. Skizze 5: WC Sockeleinkehrdüse Bad Küche Schlafen Diele Steigestrang zum OG Zentralgerät Abluft Steigestrang von EG Flur HWR Kind Kind Wohnen In Neubauten verwendet man Unterputz-Einbaudosen. In bestehenden Wohnungen kann der Gebrauch von Fußbodensteckdosen die Installation einfacher machen. Seite 1 von 5
Installationsbeispiele Als Verlegematerial kann problemlos PVC- oder HT-Rohr DN 50 eingesetzt werden. Bei der Verlegung ist es wichtig keine 90 Bögen oder 90 Abzweige zu verbauen. Der Luftstrom muss immer in Richtung Zentralgerät geleitet werden. Die Sockeleinkehrdüse ist ein sehr nützliches Extra z.b in der Küche. Durch Antippen mit dem Fuß öffnet sie und der Schmutz kann eingesaugt werden. Die Steuerleitung kann von Saugdose zu Saugdose verlaufen und dort parallel zusammengeschaltet werden, oder alternativ von jeder Saugdose einzeln zum Zentralgerät geführt werden. Die Steuerleitung sollte sicher am Rohr befestigt werden um Beschädigungen zu vermeiden. Eine geschickte Aufteilung der Saugdosen an strategischen Punkten ist für die spätere Reinigungsarbeit von großem Vorteil. Dabei hat sich ein Saugschlauch mit einer Länge von 8m bewährt, wobei die Anzahl der Saug-dosen und der Reinigungsradius in einem optimalen Verhältnis stehen. Längere Saugschlauchlängen können dennoch problemlos eingesetzt werden. Die Installation der Saugdosen erfolgt an leicht zugängliche Stellen z.b. in Türnähe unter Lichtschalter. Die Höhe der Einbaudosen wird vorwiegend in Elektro-Steckdosenhöhe eingehalten. Seite 2 von 5
Installation des Rohrnetzes Die verwendeten Rohre sind PVC-Rohre, Maße: 50 mm Außendurchmesser und 1,8 mm Wandstärke (50 x 1,8), wahlweise HT-Rohr DN 50. Die Kurven werden (um einer Verstopfung vorzubeugen) ausschließlich mit Bogen 2 x 45 montiert. Abzweigungen bestehen aus Y-Stücken von 45-50 mm. Alle Elemente werden verklebt mit VAC-TEC PVC-Kleber (bei HT-Rohr gesteckt). Bei der Installation beginnt man am besten bei der vom Zentralgerät am weitesten entfernten Steckdose und arbeitet dann zum Zentralgerät hin. Bitte beachten Sie die Verlegehinweise für das Rohrnetz (Skizze 8). Versuchen Sie den weitesten Punkt möglichst gerade mit dem Staubsauger zu verbinden. Das wird dann die Hauptleitung. Davon werden dann die anderen Anschlusspunkte abgezweigt. Verwenden Sie vorzugsweise eine Hauptleitung pro Stockwerk (oder Niveau) und bringen Sie die Hauptleitungen am Zentralgerät zusammen. (Siehe Skizze 2) Skizze 6: Wo eine Vakuumsteckdose geplant ist, sollte ein gerades oder winkeliges Anschlussstück in das Rohrnetz verklebt werden. Das soll ermöglichen, dass man nach dem Verputzen die Saugsteckdose montieren und festsetzen kann. In Neubauten wird meistens eine Unterputzdose verwendet (siehe Skizze 6). Es wird so in die Mauer festgesetzt, dass es mit dem Mauerrohbau abschließt. Es sollte an allen Seiten parallel sein mit der Mauer. Das gerade Anschlussstück wird meistens verwendet, um durch die Fußbodenplatte eine Fußbodensteckdose montieren zu können. Seite 3 von 5
Verlegehinweise für Rohrnetzsystem Vac-Tec Zentralstaubsauger - Verwenden Sie nur 45 Bögen. Für eine 90 Kurve verwenden Sie demnach 2 x 45 Bögen. - Am unteren Ende eines vertikalen Rohres darf kein horizontales Rohr gekuppelt werden. Dieser Übergang wird mit einem TY- Abzweig hergestellt. - Der Luftstrom muss immer in Richtung Zentralgerät geleitet werden. Verstopfungsgefahr Bei Verwendung der Unterputz-Einbaudosen kommt eine Verstopfung nur im Bereich der Einbaudose zustande. Das Kniestück weist einen etwas geringeren Querschnitt als das Rohrsystem auf, so das eine im Knie-Bereich auftretende Verstopfung von der Saugsteckdose aus entfernt werden kann. Eine sachgemäße Benutzung der Anlage ist jedoch Grundvoraussetzung. Das bedeutet, dass Rohbauverschmutzungen, feuchtes und sehr grobes Material nicht aufgesaugt werden dürfen. Dafür verwenden Sie bitte den Wasserseperator aus dem Zubehör - Angebot. Skizze 8: Jede Vakuumsteckdose wird verbunden mit einer Steuerleitung von 2 x 0.75, um den Motor, beim Einbringen des Saugschlauches in die Saugsteckdose oder Betätigung des Handschalters am Saugrohr, fernbedient zu starten. Dazu ist an jedem Anschlussstück eine kleine Dose befestigt in der die Verdrahtung erfolgt. Die Dose ist so konzipiert, dass man von einem zum anderen Ausschlussstück weiterverbinden kann (Perforationen sind vorgesehen). Die elektrische Leitung führt Niederspannung 12 V Gleichstrom. Sie sollte parallel mit dem Saugrohr in der Mauer oder unter dem Fußboden verlegt werden. Die Einbaudose wird nach Verkabelung und Verrohrung mit Mörtel mauerbündig in der Wand fixiert. Das Rohrnetz wird in Abständen von ca. 1,5 m mit einer Schelle an die Fußbodenplatte befestigt. An dem Zentralgerät (z.b. in der Garage) wird das Rohr am besten auf der Mauer befestigt. Die steigende und sinkende Saugleitung werden hier miteinander verbunden. Eine Abdeckplatte mit Zentrierstift schließt die Saugöffnung und die Dose ab, um sie vor Schmutz und dem Putzauftrag zu schützen. Der Zentrierstift ermöglicht es, nach dem Verputzen die Einbaudose zu orten und durch aufsetzen einer weiteren Abdeckplatte einen passenden Ausschnitt für den Einbau der Saugsteckdose zu schaffen. Seite 4 von 5
Anbringen der Saugsteckdosen A. In der Wand, oder im Boden An der Wand werden die Steckdosen auf einer Höhe von 25 bis 100 cm befestigt. Für den Einbau in den Fußboden verwendet man üblicherweise Edelstahl-Saugsteckdosen. Im Boden sollten Saugsteckdosen nur angebracht werden, wenn das System nachträglich installiert wird (z.b. von der Kellerdecke in das Erdgeschoss), oder wenn eine Wandmontage nicht möglich ist, etwa bei zu dünnen Gipswänden o. ä.. B. Etwa eine Steckdose pro 70 m2 Vermeiden Sie die Planung und Montage von zu vielen Saugsteckdosen. Standardschlauchlängen sind 7,5 und 10 Meter. Der 10 Meter Schlauch hat unter Berücksichtigung von Trennwänden und Möbeln eine Reichweite von ca. 60 bis 80 m2 pro Saugsteckdose. Planen Sie Saugsteckdosen an zentralen Punkten wie z.b. in einem Flur, von dem aus mehrere Räume gesaugt werden können. Einschalten ohne Fernbedienung Die Saugsteckdose ist mit 2 Klemmen ausgestattet, um 2 Kabel von je 0,75 mm damit zu verbinden. Sind alle Saugsteckdosen miteinander verkabelt und die Steuerleitung am Zentralgerät montiert, schaltet sich das Gerät beim Einstecken des Saugschlauches in die Saugsteckdose automatisch ein (nicht telekommandiert). Einschalten mit Fernbedienung Voraussetzung für das fernbediente Einschalten ist ein VAC-TEC Saugschlauch Luxus. Bei gleicher Verkabelung der Saugsteckdose müssen Sie zunächst den Saugschlauch in die Saugsteckdose führen und anschließend den Wippschalter am Handgriff bedienen um das Gerät einb.z.w. auszuschalten (telekommandiert). Das ist hilfreich wenn Sie bei dem Saugvorgang unterbrochen werden (z.b. durch das Schellen der Hausglocke o.ä.). Seite 5 von 5