Innovative Projekte in der Seniorenarbeit Seniorenvertretungen auf kommunaler Ebene Erfahrungsbericht aus dem Landkreis Tirschenreuth Walter Brucker 1
Landkreis Tirschenreuth Flächenlandkreis 26 Gemeinden (7 Städte, 7 Märkte, 12 Gemeinden) Sinkende Einwohnerzahlen 2008: 75953 2009: 75422 2010: 74876 Steigende Zahl der Senioren 2008: 19841 2009: 20052 2010: 20292 demografische Bevölkerungsentwicklung erfordert Handeln Walter Brucker 2
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Seniorenaktivitäten nur auf Vereinsebene, in kirchlichen und sozialen Kreisen, Seniorenverbänden led. in 3 größeren Kommunen Seniorenbeauftragte bzw. Seniorenbeirat Keine vernetzten Strukturen Ausgangssituation: Seniorenpolitisch nicht relevant Förderung von Seniorenveranstaltungen im Jahr 2005 beendet Einzige Veranstaltung des Landkreises: Seniorenfasching Walter Brucker 3
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Schaffung einer eigenständigen Organisationseinheit im LRA () Ausbau der als neutrale Beratungsstelle (Informationsplattform, Broschürenangebote) Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit (Internetauftritt, Infoveranstaltungen, Pressearbeit) Walter Brucker 4
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Seniorenwegweiser Walter Brucker 5
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Fortschreibung des Pflegebedarfsplanes Walter Brucker 6
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Bestellung eines Seniorenbeauftragten auf Landkreisebene (aus der Mitte des Kreistages) Walter Brucker 7
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Flächendeckende Initiierung von örtlichen Seniorenbeauftragten (in allen 26 Städten, Märkten und Gemeinden) Walter Brucker 8
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Schaffung von Haushaltstitel für Seniorenarbeit Eigene Seniorenangebote und Seniorenprojekte Walter Brucker 9
Seniorenarbeit auf Landkreisebene Veränderung der Strukturen: Mehrgenerationenhaus Walter Brucker 10
Seniorenbeauftragte im Landkreis TIR Kreisseniorenbeauftragter Zweck und Ziele: Aktivierung der politischen Ebene (Kreistag, Kreisausschuss, Bürgermeisterdienstbesprechung) Gewichtung der Kreisseniorenarbeit (Seniorenangebote, Seniorenprojekte) Mit gutem Beispiel vorangehen (Im Hinblick auf die Initiierung von gemeindlichen Seniorenbeauftragten) Walter Brucker 11
Seniorenbeauftragte im Landkreis TIR Zweck und Ziele: Örtliche (gemeindliche) Seniorenbeauftragte Einbindung der Städte, Märkte und Gemeinden (insbesondere Bürgermeister) Bindeglied zwischen Politik/Verwaltung und Senioren/deren Angehörige zu den Seniorenverbänden/-vereinen und Seniorenorganisationen vor Ort Bündelung des bereits vielfältigen Handelns der Seniorenorganisationen, -vereine und verbände, Vernetzung und ggf. Erweiterung Walter Brucker 12
Aufgaben der Seniorenbeauftragten Sprachrohr und Interessensvertretung älterer Bürger/-innen vor Ort bei kommunalen Planungen und in der Gremiumsarbeit Ansprechpartner für ältere Menschen und beratende Funktion Initiierung und Vernetzung von seniorengerechten Hilfsangeboten, nachbarschaftlichen und ehrenamtlichen Hilfen, sowie Freizeitangeboten Organisation von Infoveranstaltungen und seniorenrelevanten Vorträgen Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes Walter Brucker 13
Ernennung/Wahl der Seniorenbeauftragten Kreisseniorenbeauftragter Bestellung/Benennungen aus der Mitte des Kreistags erfolgte einvernehmlich/ parteiübergreifend ehrenamtlich tätig Walter Brucker 14
Ernennung/Wahl der Seniorenbeauftragten Örtliche Seniorenbeauftragte aus den Reihen des Gemeinde-, Markt-, oder Stadtrates Sozial engagierte Personen aus Vereinsleben, aus kirchlichen oder ehrenamtlichen Bereich, aus Seniorenverbänden/Seniorenclubs aus gemeindlicher Verwaltung ehrenamtlich tätig Gemeinde/Bürgermeister benannte Ansprechperson gegenüber der Walter Brucker 15
Organisation und Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten Sämtliche Seniorenbeauftragte sind zu 100% ehrenamtlich tätig Anregung eines eigenen finanziellen Budgets für Seniorenarbeit Auf eigene Satzung oder schriftliche Vorgaben wurde bewusst verzichtet Vierteljährige, turnusmäßige Treffen 1. Sitzung im Oktober 2008 Walter Brucker 16
Bisherige Erfolge und Arbeitsschritte Quartalstreffen haben sich etabliert Einladung und Organisation erfolgt von und Kreisseniorenbeauftragten Vorstellung und Grußwort des jeweiligen Bürgermeisters Fachvortrag mit Multiplikatorenwirkung Erfahrungsaustausch Planung der nächsten Aktivitäten Walter Brucker 17
Beispiele Betätigungsfelder und Aufgaben für Seniorenbeauftragte Walter Brucker 18
Beispiele Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Walter Brucker 19
Besteuerung von Renten Beispiele Walter Brucker 20
Beispiele Neuerungen im Personennahverkehr Walter Brucker 21
Informationen zu Senipol Beispiele Walter Brucker 22
Beispiele Seniorensicherheitsprogramm Sicher Mobil Walter Brucker 23
Bisherige Erfolge und Arbeitsschritte Umfrage, Zusammenstellung und Austausch verschiedener Aktivitäten auf Gemeindeebene Positivbeispiele Walter Brucker 24
Bisherige Erfolge und Arbeitsschritte Einbindung der Seniorenbeauftragten in das Seniorenpolitische Gesamtkonzept -Orientierungsfragen - Infrastrukturerhebungsbogen - Bürgerbefragung Walter Brucker 25
Bisherige Erfolge und Arbeitsschritte Empfang beim Ministerpräsidenten im Nürnberger Kongresszentrum Walter Brucker 26
Bisherige Erfolge und Arbeitsschritte Reaktion auf demografischen Wandel Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Walter Brucker 27
Projekte der Seniorenbadetage im Sybillenbad Walter Brucker 28
Projekte der Seniorenmaiandachten Walter Brucker 29
Projekte der Kinonachmittag für Senioren Walter Brucker 30
Projekte der Grenzüberschreitende Seniorenfahrt auf den Spuren des Pilgerweges Via Porta (Franzensbad) Walter Brucker 31
Projekte der Besichtigungsfahrt ins Freilandmuseum Neusath-Perschen Walter Brucker 32
Projekte der Kooperation mit dem ÖPNV/VGT Walter Brucker 33
Projekte der Eigener Förderpreis -Wettbewerb Ein Seniorenprojekt in meiner Gemeinde Walter Brucker 34
Fazit Ohne die Seniorenbeauftragten wäre die Seniorenarbeit auf Landkreisebene, aber auch in den Gemeinden vor Ort nicht so wie sie jetzt ist Die Seniorenbeauftragten sind wichtige Paten bei der Seniorenarbeit und Multiplikatoren Allmählich gewinnt die Seniorenarbeit auch auf politischer Ebene (Kreisgremien, Bürgermeister) zunehmend mehr Annerkennung Nur gemeinsam können wir dem demografischen Wandel entgegenwirken Walter Brucker 35
Danke für die Aufmerksamkeit! Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Walter Brucker 36