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Transkript:

Scheibenbremse BAC Reihe 100 1700 1600 1500 PINTSCH BUBENZER ist nach DIN EN ISO 9001:00 zertifiziert BAC. BAC 6. BAC 5. BAC 3. 1400 1300 100 1100 1000 900 00 700 600 500 400 300 00 100 Bremsmoment in Nm (in Kombination mit Fußpedal) 50 0 315 355 400 0 500 560 630 710 Bremsscheibendurchmesser in mm Aktiv bremsend Hydraulisch/pneumatisch Robust Kompakt B11

Beschreibung BAC Die Hauptmerkmale Bremse hydraulisch oder pneumatisch betätigt, Feder lüftend Keine automatische Nothaltefunktion! Rückzugsfedern einstellbar Belagverschleiß wird durch austretende Kolben automatisch ausgeglichen Organische, asbestfreie Bremsbeläge Betrieb über hydraulisches Fußpedal oder separates Hydraulikaggregat Optionen Endschalter Lüftkontrolle Sintermetallbeläge Fertig verrohrte Konsolen für eine oder mehrere Bremszangen Hydraulikaggregate Kompressoren mit Steuerung Hydraulische Fußpedale Bremsscheiben Lüftspalt bis zu mm pro Seite Einsatzgebiete Stillsetzen und/oder Festhalten von Gebläsen, Turbinen, Bandsägen, Auf- und Abwickelanlagen, Fahrwerken, Drehwerken etc. Bitte beachten Eine ausführliche Betriebsanleitung ist Bestandteil unserer Lieferung. Trotzdem weisen wir darauf hin, daß Bremsen nur so sicher sind, wie Ihre Überwachung im Gebrauch. Die Funktionsgarantie beruht deshalb auf Einhaltung der DIN 15435 Teil (Trommel- und Scheiben bremsen, Überwachung im Gebrauch). PINTSCH BUBENZER Service Umfaßt u.a. die rechnerische Überprüfung der Bremsen auslegung, soweit dies gewünscht wird. Bei Bedarf steht hier ein ausführlicher Fragebogen zur Verfügung. Installation und Inbetriebnahme ist ebenfalls durch PINTSCH BUBENZER Service möglich. Auf Wunsch erhalten Sie zur Konstruktion die entsprechenden DWG/DXF Zeichnungen. B1

Scheibenbremse BAC Maße und technische Daten Rev. 11-03 BAC 3. BAC 5. BAC. BAC 6. Alle Maße in mm Änderungen vorbehalten Bremsmoment MBr in Nm = f1 x (d-f) x pvorh N 7 6 Bitte bei Bestellung die Einbaulage der Bremse angeben. 1 5 4 3 Daten pro Zangenhälfte Typ BAC 3. 5. 6. a 10 130 163 b 100 10 141 b c 103 137 156 c1 c g h i k l m n p r e Schrauben ø Material Anzugsmoment Nm Belagfläche cm Kolbenfläche cm Max. Druck bar Lüfthub mm Gewicht (kg) Faktor Faktor f1 f d pvorh f1 f 51 63 6 6 143 164 35 50 30 39 50 35 4 6 4 47 16 19 7 7 6 79 1/ 1/ 33 37 M10 M1 10.9 10.9 69 10 46,5 74 9,5 19 90 10 1,6 10 0,033 0,067 60 70 1 54 46 30 50 0 6 97 1/4 4 M16 10.9 95 11 33 10 0 0,115 90 = Faktor, siehe Tabelle = Faktor, siehe Tabelle = Scheibendurchmesser in mm = Vorhandener Betriebsdruck in bar. 04 1 95 17 44 65 60 7 7 10 10 3/ 4 M16 10.9 95 16 50 10 35 0,175 100 B13

Fußbetätigung für hydraulischebremsen Rev. 09-0 Neigung des Fußpedals stufenlos verstellbar Links Wahlweise Ausführung Rechts Ausgleich- Behälter Schwenkverschraubung Entlüftungsventil Anschluss für Bremszylinder Hydraulische Fußbetätigung zum Einbau auf Kabinenboden Um beim Einsatz von Bremsen mit einer Fußbetä ti gung synchron bremsen zu können, müssen die Leitungs - ver bin dungen von der Fußbetätigung zu jeder Bremse gleich lang sein. Ausführung 1 mit einfachem Hauptzylinder mit Stufen- Hauptzylinder a b cmax d emax Gew.kg 300 60 6 330 6, 355 40 540 1 3 9, Lieferumfang: a) Bremse mit eingebautem Nehmerzylinder, mit Ent lüftungsventil und gerader Einschraubverschraubung zum Anschluss von: b) 1 Hochdruckschlauch, 500mm lang, mit gerader Ver schraubung, zum Anschluss an die Druckleitung. c) Ausgleichsbehälter mit gerader Einschraub ver schrau - bung. d) Fußbetätigung mit angebautem Geberzylinder (Hauptzylinder). Am Zylinder eine gerade Ein schraub verschraubung zum Anschluss des Bremszylinders, eine Schwenkverschraubung zum Anschluss des Ausgleichsbhälters und ein Entlüftungsventil. KolbenØ 5,4,5 31, 3,0 ca. Druck (bei 150N Fußkraft) 4 bar 1 bar 15 bar 10 bar e) Zwei Hochdruckschläuche, 300mm lang, für die Verbindungen (Ermeto), sind ausgelegt für Rohr - außen durchmesser 10mm. Rohr und sonstige Verbindungselemente gehören nicht zu unserem Lieferumfang, können jedoch auf Wunsch mitgeliefert werden. N Bitte beachten Sie die Hinweise für die Verlegung der Leitungen und die Inbetriebnahme der Anlage auf der folgenden Seite. B14

Fußbetätigung Hinweise für die Verlegung von Rohrleitungen und die Inbetriebnahme Rev. 09-0 Allgemeines: Es darf nur Bremsflüssigkeit nach SAE-J-1703 e und DOT3 /Dot 4 verwendet werden. Die Verwendung selbst geringer Zusätze von Hydrauliköl oder anderen Mine ralölen (Rückstände bei ungereinigter Rohrleitung) führt in jedem Fall zur Zerstörung der Dichtelemente und schließt jede Garantie seitens des Herstellers aus. 1) Geberzylinder (Hauptzylinder) Dieser Zylinder darf nur waagerecht eingebaut werden: mit oben angeordnetem Anschluss zum Ausgleichs behälter (Schwenkverschraubung). Der Hochdruck schlauch zum Ausgleichsbehälter darf nicht nach unten abgeknickt werden, sondern sollte stetig ansteigend verlegt werden. Nach dem Zuschneiden und vor dem Verlegen Rohrstücke gründlich ausspülen (Spiritus) und ausblasen. Druckleitung wenn irgend möglich mit leichter Steigung verlegen. Sind Luftsäcke durch auf- und ab steigende Schleifen nicht zu vermeiden, muß an der höchsten Stelle eine Entlüftung vorgesehen werden. 4) Hochdruckschläuche Diese Schläuche müssen beständig sein gegen Brems flüssigkeit. Sie dürfen nicht lackiert werden, und sind vor Strahlungswärme zu schützen. 5) Bremsflüssigkeit Die Bremsflüssigkeit garantiert Betriebssicherheit bis -40 C. Der Naßsiedepunkt (nach erfogter Was seraufnahme aus der Luft) liegt je nach Qualität zwischen 140 und 155 C. Hauptzylinder-Stößel (Ausschnitt) Das Fußpedal liegt durch eine Druckfeder betätigt im Ruhezustand an einem Anschlag, wobei zwischen Stößel (a) und Kolbenboden (b) ein Spiel von ca. 1mm sein sollte. Beachten bei evtl. Verstellung des werksseitig eingestellten Anschlages. Der niedrigste Flüssigkeitsspiegel im Ausgleichsbehälter muß höher als Geber- und Nehmerzylinder liegen. Die Rohrleitung zwischen Geberzylinder und Ausgleichsbehälter sollte möglichst kurz sein und das max. mögliche Gefälle haben. ) Nehmerzylinder (Bremse) Der Einbau ist in jeder Lage möglich, das Entlüft ungs - ventil muß jedoch immer an der höchsten Stelle liegen. Die Verbindung vom Nehmerzylinder zur Druck leitung hat durch den mitgelieferten Hoch druckschlauch zu erfolgen, um eine Bewegung des Zylinders beim Betätigen der Bremse zu ermöglichen. 3) Rohrleitungen Material: Präzisionsrohr nach DIN 391, geglüht und entzundert. Abmessungen Ø 10 x 1. Rohrbogen sind in einer Biegevorrichtung herzustellen, um Querschnitt sverengungen zu vermeiden. 6) Füllen und Entlüften der Anlage a) ohne Füll- und Entlüftungsgerät Ausgleichsbehälter füllen und darauf achten, dass bei dem weiteren Füll- und Entlüftungsvorgang immer genügend Flüssigkeit im Behälter durch Nachfüllen vorhanden ist. Die Luft aus der Leitung zum Ge ber - zy linder steigt bei richtiger Verlegung der Leitung selbst tätig hoch. Dann Fußpedal 1- mal voll durchtreten und bei durchgetretenem Pedal zuerst Geberzy linder entlüften. Entlüftungsventil schließen. Dann Ventil am Nehmerzylinder öffnen (1- Um dreh - ungen), transparenten Entlüftungsschlauch aufsetzen und diesen in ein Gefäß führen. Über Fußpedal so lange durchpumpen bis keine Luftblasen mehr abfließen. Dabei auf Flüssigkeitsspiegel im Ausgleichsbehälter achten, damit keine Luft nachgesaugt werden kann! Entlüftungsventil schließen und Bremse mehrmals über Fußpedal betätigen. Dann Entlüftungsvorgang wiederholen. Die bei dem Entlüftungsdurchgang durch gepumpte Flüssigkeit sollte nicht mehr verwendet werden. b) Füllen mit Füll- und Entlüftungsgerät (ATE, FAG o.ä.) Es gibt auf dem Markt kleine und preiswerte Geräte, die an den Ausgleichsbehälter angeschlossen und die Flüssigkeit mit Überdruck durch die Anlage drücken. Durch die flexible Trennung von Flüssigkeit und Druckluft können sich beide Medien nicht beeinflussen. Vorteil: Der ganze Vorgang kann von einer Person ausgeführt werden. Das Füllen und Entlüften wird schneller, sicherer und problemloser. Die Füll- und Entlüftungsgeräte haben Bedienungsanleitungen, die beim Arbeiten mit den Geräten genau zu beachten sind. B15