Dr. Oetker Backstudie 2011 alle Ergebnisse So backt Deutschland! Bielefeld November 2011 Ob jung oder alt, aus Süd- oder Norddeutschland in Deutschland wird gebacken und gerne Kuchen gegessen! So backt knapp jeder Zweite gelegentlich bis häufig einen Kuchen selbst. Im Durchschnitt sind es 23 Kuchen pro Jahr und davon rund fünf, die mit einer Backmischung zubereitet werden. Auch bei jedem zweiten Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren ist Kuchenbacken beliebt. Das beweist die aktuelle Backstudie* 2011 im Auftrag von Dr. Oetker. Durchgeführt von dem Marktforschungsinstitut forsa liefert sie umfassende Einblicke in Backverhalten und -vorlieben der Deutschen. Und zwar vom traditionellen Kuchenbacken oder mit Hilfe einer Backmischung über das Dekorieren bis hin zum Kauf und Verzehr von Fertigkuchen. Vorfreude ist die schönste Freude gilt auch beim Backen Auf die Frage Was steht beim Backen für Sie im Vordergrund liegt bei fast jedem zweiten Befragten, der zumindest selten backt, die Vorfreude aufs Selbstgebackene ganz vorn. 14 % verbinden das Backen mit Entspannung und bei 13 % der Befragten weckt es schöne Kindheitserinnerungen. Nur 11 % sehen es als Arbeit.
Backe, backe, Kuchen Familien backen am meisten Butter, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Milch & Co. in eine Rührschüssel geben, alles verrühren und ab in den Ofen. Wie ein Kuchen gebacken wird, ist in Deutschland bekannt. Fast jeder Zweite backt häufig bis gelegentlich einen Kuchen selbst. In Haushalten mit mehreren Personen sowie von Familien mit Kindern wird überproportional viel selbst gebacken. Ob erwerbstätig (46 %) oder nicht (47 %), spielt dabei keine Rolle. Interessant: 65 % der befragten erwerbstätigen Frauen geben an, gelegentlich bis häufig Kuchen traditionell selbst zu backen. Eindeutig: Trotz einzelner männlicher Hobbybäcker ist das traditionelle Kuchenbacken nach wie vor eine Frauendomäne. Norddeutsche sind beim Backen am probierfreudigsten Knapp die Hälfte der Befragten, die zumindest selten Kuchen oder Plätzchen backen, ist experimentierfreudig und probiert öfter mal neue Backrezepte aus. Die andere Hälfte greift lieber zu bewährten Backrezepten. Auffällig: Knapp zwei Drittel der befragten Ostdeutschen und der männlichen Hobbybäcker backen überdurchschnittlich häufig nach erprobten Rezepten. Zudem halten sie sich auch überproportional genau an die Mengen und Zutaten, die im Rezept stehen. Geburtstag ist der beliebteste Anlass zum Selberbacken Für den Großteil der befragten Bundesbürger ist der Geburtstag der Anlass Nummer eins, um Kuchen und Torten zu kreieren: 62 % geben an, dass sie für den Geburtstag ihres Partners backen und 61 % für ihren eigenen Geburtstag. 70 % backen Kuchen für Geburtstage von anderen Familienmitgliedern. Ein weiterer beliebter Anlass sind Gäste. Kündigt sich Besuch an, wird von 76 % der Befragten selbstgebackener Kuchen aufgetischt. Interessant: Dieser Aussage stimmen auch 89 % der erwerbstätigen Frauen zu. Zum Anlass Nummer drei zählen Ostern und Weihnachten (70 %), um seine Lieben mit selbstgebackenen Kuchen zu überraschen. Und bei 56 % gibt es am Wochenende einfach so Selbstgebackenes. Muttertag (21 %), Hochzeitstag (17 %) oder Valentinstag (10 %) werden seltener zum Anlass genommen. Backmischungen sind beliebt und gesellschaftsfähig Über die Hälfte aller Befragten, die Kuchen oder Plätzchen backen, greift zu Backmischungen als kleines Helferlein. Deutliche Unterschiede gibt es hierbei je nach Region: In Ostdeutschland verwenden zwei Drittel der Befragten zumindest selten Backmischungen. In Nord- und Westdeutschland sind es etwas mehr als die Hälfte und in Süddeutschland knapp jeder Zweite. Stärker ausgeprägt ist die Verwendung von Backmischungen in den befragten Altersgruppen 18 bis 29 Jahre und 30 bis 44 Jahre (63 %) im Vergleich zu den über 45-Jährigen und aufwärts (49 %). Drei Viertel der Befragten, die zumindest selten Kuchen mit Backmischungen backen, bieten diesen auch ihrer Mutter, Schwiegermutter oder Nachbarin an. Dieser Aussage stimmt auch der Großteil (80 %) der Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren zu. Bei den 60-Jährigen und älter ist es auch noch jeder Zweite. Und die Mehrheit (82 %) derer, die Backmischungen verwenden, verrät das auch seinen Gästen.
Die Deutschen dekorieren gerne Die Mehrheit der Backaffinen bedient sich aus dem vielfältigen und farbenfrohen Dekorangebot, um ihr Selbstgebackenes zu verzieren. So haben 59% der Befragten einfach Lust am Dekorieren und ein Viertel dekoriert vor allem zu besonderen Anlässen. Gerade einmal 15 % der Befragten geben an, Gebackenes nicht zu dekorieren. Warum dekoriert wird, ist recht eindeutig: 78 % der Befragten möchten dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. 63 % möchten damit Kuchen und Plätzchen eine individuelle Note verleihen. Für jeden Zweiten ist das Verzieren das Schönste an der Weihnachtsbäckerei. So wundert es nicht, dass jeder fünfte Befragte bevorzugt Weihnachtsplätzchen dekoriert. Den Kindern zuliebe dekoriert knapp jeder Dritte mit Kindern im Haushalt. Interessant: 11 % geben an, dass sie Gebackenes schon mal verzieren, um kleinere Schönheitsfehler zu kaschieren. Fertigkuchen sind auch bei Männern sehr beliebt Die Vorliebe für fertig zubereiteten und abgepackten Kuchen aus dem Supermarktregal ist je nach Region unterschiedlich stark verbreitet: Am stärksten ausgeprägt ist sie bei den befragten Ostdeutschen (37 %) im Vergleich zu den Westdeutschen (27 %). Bei 30 % der befragten Familien mit Kindern als auch bei Haushalten ohne Kinder kommt er mindestens einmal im Monat auf den Tisch. Der Geschlechtervergleich zeigt: Fertigkuchen ist bei Männern auch sehr beliebt. Mindestens einmal im Monat greifen 38 % der befragten Männer zum verzehrfertigen Kuchen, gegenüber 24% der Frauen. Insgesamt betrachtet: Fast jeder Dritte (31 %) verzehrt Fertigkuchen mindestens einmal im Monat, knapp die Hälfte der Befragten (43 %) mindestens einmal pro Jahr und jeder Vierte (26 %) seltener.
Gut vorbereitet, wenn Besuch spontan vor der Tür steht Ganz gleich, ob Marmor, Zitrone oder Schoko Flockina die Wahl zum Fertigkuchen erfolgt vorrangig, weil die Zeit zum Selberbacken zu knapp ist: So stimmt über jeder dritte Befragte der Aussage zu Ich habe gerne einen Fertigkuchen als Vorrat zu Hause, falls unerwartet Besuch kommt. Bei den Befragten über 60 Jahre geben dies 43 % an. Knapp ein Drittel verwendet Fertigkuchen, weil er generell wenig Zeit zum Selberbacken hat. Und 30 % möchten für den Fall, dass sie selbst oder andere Familienmitglieder Heißhunger auf etwas Süßes bekommen, einen Fertigkuchen zu Hause haben. 22 % der Befragten finden, dass man Fertigkuchen vor dem Servieren mit Dekorartikeln richtig schön verzieren kann. Aber auch für unterwegs werden verzehrfertige Kuchen von 17 % der Befragten gerne als süßer Snack verwendet bei den 30- bis 44-Jährigen sogar von jedem Vierten. Und knapp jeder Zehnte nimmt ihn gerne zu Partys mit.
Die repräsentative Umfrage wurde im September 2011 von dem Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag von Dr. Oetker durchgeführt. Befragt wurden bundesweit über 1.000 Personen ab 18 Jahren in Privathaushalten. Alles über die Marke und die Produkte von Dr. Oetker, Rezepte, Tipps, Tricks und vieles mehr im Internet unter www.oetker.de. ### ++++++++++ Anzeige ++++++++++ Gastro-Smileys: Bestnoten für Sauberkeit Immer mehr Beherbergungsbetriebe lassen sich freiwillig von TV- Hotelchecker Ulrich Jander ausgiebig prüfen und prämieren Der Gastro-Smiley ist in der Hotellerie längst etabliert. Der aus dem TV bekannte Hotelchecker Ulrich Jander prüft immer mehr Beherbergungsbetriebe in puncto Sauberkeit auf Herz und Nieren. Meine Checks kommen wie immer unangemeldet und stellen die verantwortlichen Mitarbeiter auf eine harte Probe, so Jander, der Chef der Gesellschaft zur Qualitätssicherung in Hotels (GQH, Rüsselsheim). Doch nicht immer fallen die Testergebnisse positiv aus. Werden Mindeststandards nicht erreicht, verweigert Jander eine Zertifizierung. Nach der ersten Ernüchterung folgt dann meist eine ausgiebige Prüfung aller Prozesse und Einrichtungen, so der erfahrene Hotelberater. Bei einem zweiten Test seien meist alle kritischen Punkte überwunden. Mit dem Gastro-Smiley vergibt die GQH seit etlichen Jahren eine verlässliche und transparente Bewertung der getesteten Hotels. Mit der nun konkret geplanten bundesweiten Einführung von Gastro-Smileys wird dies weiter ausgebaut. Wir zeichnen bereits seit über zwei Jahren zahlreiche Hotels und gastronomische Betriebe mit dem Gastro-Smiley aus, berichtet Jander. Die freiwilligen Tests laufen stets unangemeldet ab. Ähnlich wie ein Betriebsprüfer lässt sich Jander nicht vom Auftraggeber beeinflussen und verhängt in kritischen Fällen auch Sanktionen. Die Mehrzahl der Profi-Gastgeber hat längst erkannt, dass ein Gastro-Smiley hohe Bedeutung für die Gäste hat, und lassen sich lange vor dem neuen, nun politisch gewollten Gastro-Smiley, testen, so Jander. http://www.hygienecheck-smiley.de/ ++++++++++ Anzeige ++++++++++ Stichwörter: Kochwelt, Dr. Oetker, Backen, Kochen, Backstudie KOCHWELT ist das seit über 10 Jahren etablierte Fachportal für Küchenchefs, Chefköche und Gastronomen. Herausgeber ist die Hamburger medienunternehmung von Fachjournalist Carsten Hennig, die auch die Fachportale hotelier.com, hottelling.de und hottelling.net editiert sowie die XING-Gruppe HOTELIER moderiert.