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KÖLNER STADT-ANZEIGER 03/2014 Beliebter als der Dom Team Escape in K öln Teamwork ist der Schlüssel Innenstadt - 13.03.2014 Das Escape -Spiel hat selbst den Kölner Dom vom Platz eins der Ausflugsseite tripadvisor.de verdrängt. Seit der Eröffnung der Rätselräume am Brüsseler Platz vor fast fünf Monaten haben bereits über 2000 Kölner und Touristen den Spaß ausprobiert. Diese Beliebtheit hat sogar die beiden Gründer und Rätselmeister von Team Escape überrascht: Fabian Hecht und Sebastian Gerding: Am Anfang hatten wir die Sorge, dass keiner kommt. Inzwischen haben wir schon sechs Mitarbeiter. Die zwei Wirtschafts- Studenten sind Fans von Krimis und Rätselspielen und entwickelten kurzerhand aus dem Hobby eine Geschäftsidee. W eg vom Bildschirm und zusammen rätseln Beim Freizeiterlebnis Team Escape kommt es auf eine gute Zusammenarbeit an. Foto: Chris Hinte Von Chris Hinte Ein mysteriöser Raum und nur eine Stunde, um zu entkommen. Beim Freizeiterlebnis T eam Escape ist Zusammenarbeit der Schlüssel, denn nur so können alle Rätsel gelöst werden, die in die Freiheit führen. W ir haben es für Sie getestet. Hinter uns fällt die Tür ins Schloss. Jetzt sind wir eingesperrt. Wir stehen in einem kargen Raum, spärlich eingerichtet: Ein Tisch, ein Schrank, eine Kommode und ein Regal, darauf Bücher mit kryptischen Zeichen. Ein altes Radio beschallt meinen Kollegen Benedict und mich mit Swing-Musik. Unsere Blicke wandern zum Wecker: Noch 59 Minuten haben wir Zeit, um das Geheimnis des Raums zu lüften und zu entkommen. Doch kein Grund zur Beunruhigung: Wir sind nicht entführt worden, sondern testen Kölns wahrscheinlich spannendstes Freizeit-Erlebnis Team Escape. Das Konzept des Team- Spiels ist im Grunde simpel: In einem mysteriösen Raum eingeschlossen haben bis zu fünf Hobby-Detektive eine Stunde Zeit, um die versteckten Codes und Hinweise zu finden und entziffern, die zum Schlüssel führen. Zur Auswahl stehen zwei unterschiedliche Szenarien: In Die Galerie gilt es ein unbezahlbares Kunstwerk in der Sammlung eines Museumsdirektors zu finden. Wir ermitteln in Mr. Nobodys 1. Fall. Der seltsame Journalist Nobody ist bei seiner letzte Recherche verschwunden und hat uns Hinweise hinterlassen. Mysterien, wie man sie vorher nur aus Filmen, Büchern oder Computerspielen kennt, machen analog um ein Vielfaches mehr Spaß. Die Liebe fürs Detail lässt einen beim Knobeln staunen. Näher kommt man im echten Leben an eine Erfahrung à la Die drei???, The Da Vinci Code oder Sherlock Holmes nicht ran. Immer wieder halten wir beim Suchen und Kombinieren inne und bewundern den Einfallsreichtum der Einrichtung. Die alte Schreibmaschine des Journalisten verrät uns ein Passwort, vorausgesetzt wir finden die richtigen Tasten. Ursprünglich sollte das Spiel vor allem als Teambildungsevent für Betriebe dienen. Einsame Helden haben bei uns keine Chance., erklärt Fabian. Beim Tüfteln ist das Zusammenarbeiten ein Muss. Denn die Zeitspanne von 60 Minuten verlangt von allen Beteiligten vollste Konzentration. Wir merken, wie es bei der Suche nach Mr. Nobodys nächstem Hinweis in unserem Kopf förmlich rotiert. Nur mit ständigem Austausch gibt es ein Weiterkommen. Wir wollten, dass die Leute weg von den Bildschirmen kommen und selber etwas erleben., erzählt Fabian. Die meisten Teilnehmer sind im Durchschnitt Anfang 30, doch sei Team Escape etwas für alle Altersgruppen. Der älteste Geheimnislüfter bis jetzt war 89 Jahre alt, der jüngste fünf. Sebastian und Fabian bauten Die Galerie und Mr. Nobodys 1. Fall innerhalb von zwei Monaten auf. Die Einrichtung haben sie über Kleinanzeigen im Netz gesammelt, einige Teile des Mobiliars stammen sogar aus den Wohnungen der beiden. Mit Team Escape haben sie eine eigene Branche für sich geformt. Nur eine Sache an ihrem Startup- Unternehmen stört die beiden: Als kreative Köpfe hinter dem Konzept können sie nie selbst miträtseln. Frust kommt nicht auf Wer beim Spielen nicht auf den nächsten grünen Zweig kommt, muss aber keine Angst haben, die restliche Zeit gelangweilt absitzen zu müssen. Mit Hilfe von Kameras haben die Spielleiter immer einen Blick über den Fortschritt der Teilnehmer und können über einen Bildschirm Tipps geben. Die kleinen Hilfestellungen nehmen uns allerdings nie etwas vorweg und verhindern unnötige Frustmomente. Als wir nach 57 Minuten schließlich den letzten Code geknackt haben und den Schlüssel im Schloss drehen, sind wir doch ein bisschen stolz: Auf das gute Kombinieren, aber auch auf unser Teamwork. Copyright 2014 Kölner Stadtanzeiger