Hendershot Generator

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Transkript:

Hendershot Generator 27.02.2009 Manfred Ohagen Seite 1 / 5 27.02.2009 Manfred Ohagen

In diesem Dokument sind die Konstruktionshinweise, Mess- und Versuchsergebnisse fär den Resonator aus unterschiedlichen ZeitrÅumen zusammengefasst. Neben den PCU s (Power Capture Units) ist der sog. Resonator (Mitschwinger) ein weiteres spezielles Bauteil des Hendershot Generators. Seine Funktion in dem GerÅt ist noch nicht zufriedenstellend geklårt. FÅlschlicher Weise wird er håufig auch als Buzzer (Summer, Pieper) bezeichnet. Da der Resonator keine beweglichen Teile besitzt, entsteht das ihm zugerechnete Summen wåhrend des Betriebes vermutlich durch Toleranzen seiner Bauteile zueinander. 1. Ausführungen des Resonators In der Literatur Äber den Hendershot-Generator gibt es eine Anzahl Abbildungen mit schlechter AuflÉsung. Allen ist ein Permanant-Magnet gemeinsam. Vor dem offenen Ende des Hufeisen-Magneten befinden sich Spulen und magnetische Jochs in unterschiedlicher Anordnung. Ñber eine Stellschraube ist der Abstand des Jochs bzw. der Spulen gegenäber dem Magneten verstellbar. Bild1: Mark Hendershot 1) Bild 2: From the archive of Bild 3: From Magnetronic Generator in Operation L.Hendershot 1) Resonator unter flachem Winkel fotografiert 1) DarÄber hinaus existieren weitere Abbildungen, deren QualitÅt aber sehr schlecht ist. Bild 4: Magnetronic Generator in Operation, Skizze 1) 2. Vermutete Wirkungsweise Der Resonator hat, wie gesagt, keine mechanisch schwingenden Elemente. Es gibt auch keine Unterbrecherkontakte wie bei einer Klingel. Die Besonderheit liegt in einer Verkoppelung eines U-fÉrmigen Dauermagneten mit zwei davor angeordneten Spulen. Eine WeicheisenbrÄcke vor den Magnetpolen sorgt fär einen partiellen Schluss der magnetischen Feldlinien. Im Nebenschluss geht ein Teil des Magnetflusses Äber Spulenkerne der vorgelagerten Spulen. Ñber die AbstandsÅnderung der Spulen zum U-Magneten kann der magnetische Fluss durch die Spulen eingestellt werden. Die Folge ist eine VerÅnderung der InduktivitÅt der Spulen. In der unten stehenden Tabelle sind die Daten des selbstgebauten Resonators dargestellt. Der Begriff Resonator (Mitschwinger) trifft insofern nicht zu, als es kein eigenståndiges Schwingen dieses Teils im Sinne einer Resonanz ist. AnfÅnglich ging ich, als Vorbereitung zu einer Schaltungssimulation, davon aus, dass der Resonator selbst als ein Schwingkreis beschrieben werden muss. Dem ist nicht so. Im Verbund mit der Schaltung ist der Resonator ein variables Element, mit dem die rechte Seite der Schaltung auf die linke Seite abgestimmt wird (siehe Schaltung von Fuchs 3) ). Der Resonator schwingt mit der gesamten Schaltung, wenn diese optimal abgestimmt ist. Seite 2 / 5 27.02.2009 Manfred Ohagen

Die Äberarbeitete Schaltung von Fuchs zeigt auch, dass eine gewisse Symmetrie der beiden Seiten vorliegt. Nicht ganz symmetrisch, da die Pfade der Hendershot-Wicklungen einmal die Low-Wicklungen der Transformatoren, das andere Mal den High-Teil einschlieáen. Die Summe der InduktivitÅten in der linken und in rechten Seite ist gleich (von den Verkoppelungen mal abgesehen). Der Resonator sorgt fär die Abstimmung mit der Last-Seite. Es sei vermerkt, dass eine weitere starke Symmetrie vorliegt, nåmlich die der Kondenstoren der PCU s (Matching <=2%). Somit scheint es, dass durch die Abstimmung mit dem Resonator eine Symmetrie beider Seiten hergestellt wird. 3. Praktische Ausführung meines Resonators, Versuche Feb. - März 2007 Nach dem Vorliegen einer Ñbersetzung aus dem Englischen, eines mir bisher unbekanntem Dokuments 2), konnte der Resonator gebaut werden. Dort heiát es: Durch Justieren des Abstandes der Magnete von den Klingel-Spulen kånnen Sie die InduktivitÇt beeinflussen, was das Ganze in Resonanz bringen wird. Der von mir gebaute Resonator besteht aus einem AlNiCo U-Magneten (B 70, H 58, T 40mm, Pole je 15 x 58 mm^2) mit KurzschlussbÄgel 2 x 14 mm^2, 70 mm lang, und zwei Spulen, die gegenäber dem Magneten inkl. KurzschlussbÄgel verschoben werden kénnen. Die Spulen bestehen aus zwei WickelkÉrpern mit je 4x 260 Wdg. Cu-Draht 0.5 mm â, die in Stufen von 260 Wdg. angezapft sind. Kern: Fe, 76 mm lang, 9 mm â. Durch Verschieben der Spulen gegenäber dem Magneten låsst sich die InduktivitÅt in begrenztem Rahmen Åndern (siehe unten stehende Messwerte). Abstand KurzschlussbrÄcke - Spulenkern Spule 2 Spule 1 Bild 4: Abstand BrÄcke zu Spulenkernen 0.0mm Bild 5: Abstand BrÄcke zu Spulenkernen 10.0mm KurzschlussbÄgel 2 x Spulen Bild 6: Resonator, Seitenansicht Seite 3 / 5 27.02.2009 Manfred Ohagen

From archive of Lester J.Hendershot 14.02.06 M.Ohagen Hendershot Coil N S iron Hendershot Coil Coil A 12 Wdg Coil A C1 0.1µ 1:5 coils wraped on iron core 5:1 C2 0.1µ Coil B L H H L 12 Wdg Coil B C5 C4 Coil D Coil C C6 Load C3 64 Wdg 14 Wdg Coil C Coil D Bild 7: Im Versuchsaufbau verwendete Schaltung Bild 8: Versuchsaufbau (3.Replication) mit Resonator Seite 4 / 5 27.02.2009 Manfred Ohagen

ZunÅchst wurde mit den vorgegebenen KapazitÅten von 40äF gearbeitet. Ohne Erfolg. Danach wurden alle Schwingkreise, die mit den vier KapazitÅten und InduktivitÅten gebildet werden, auf 50Hz abgestimmt. Das Verfahren war empirisch. Durch das empirische Verfahren ergaben sich kleinere KapazitÅten als in der Literatur genannt. Die Transformatoren sind einfache Netztrafos mit einem WindungsverhÅltnis von etwa 1:3.4. Es ist nicht gelungen, das GerÅt in irgendeiner Form zum Funktionieren zu bringen. 4. Elektrische Eigenschaften des Resonators, Messungen 03.03.09 InduktivitÅten Abstand Spulenkerne zur KurzschlussbrÄcke [mm] 0 2 4 6 8 10 Ohne Magnet Variations- Bereich [%] Windungen gesamt *) 2 x 4 x 260 = 2080 *) 21.6 23.1 23.6 24.1 24.4 24.7 26.1 mh 13.4 2 x 3 x 260 = 1560 12.2 13.1 13.3 13.6 13.8 14.0 14.7 mh 13.7 2 x 2 x 260 = 1040 5.4 5.8 5.9 6.0 6.1 6.2 6.4 mh 13.8 2 x 1 x 260 = 520 1.3 1.4 1.4 1.5 1.5 1.5 1.6 mh 14.2 *) z.b.: 2 Spulenkerne, 4 Windungseinheiten je Kern, 260 Windungen je Einheit WicklungswiderstÅnde Wicklungs-Nr. 1a 1b 1c 1d 2a 2b 2c 2d Ohmsch. Widerst. 1.07 1.23 1.32 1.47 1.04 1.22 1.31 1.44 Ohm Quellen: 1) aus http://geoffegel.tripod.com, Encyclopedia of Free Energy, volume 3, Link ist nicht mehr aktiv 2) Der Hendershot Generator, Äbersetzt von Dr.sc.nat. Hans Weber, Jupiter-Verlag 3) Fuchs in overunity.com, Hendershot_doku_v1.0.doc Seite 5 / 5 27.02.2009 Manfred Ohagen