Markus Mauritz Tschechien

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Transkript:

Markus Mauritz Tschechien Erschienen: 2002 im Verlag Pustet Regensburg ISBN: 3-7917-1769-3 Seitenzahl: 262 Sprache(n): Deutsch Kurzbeschreibung: Mit der "Samtenen Revolution" von 1989 wurde dieser Traum der einstigen Dissidenten Vaclav Havel und Jiri Dienstbier Wirklichkeit. Heute ist Tschechien Mitglied der NATO und es steht in der ersten Reihe der EU-Beitrittskandidaten. Dennoch sind für viele im Westen die Verhältnisse in Tschechien so fremd und unverständlich wie die sprichwörtlichen "böhmischen Dörfer". Fachlich kompetent und sprachlich gewandt spannt der Autor in seiner Darstellung den Bogen von der nationalen Wiedergeburt der Tschechen im 19. Jahrhundert und der Gründung der Ersten Republik 1918 bis in unsere Gegenwart. Zu den dramatischen Ereignissen gehören die deutsche Okkupation, die Sowjetisierung nach dem Ende des II. Weltkrieges und die enttäuschten Reformhoffnungen während des Prager Frühlings. Erst das Revolutionsjahr 1989 brachte den Sturz der Diktatur. 1993 trennten sich Tschechen und Slowaken, die bis dahin in einem gemeinsamen Staat gelebt hatten. Aber auch die Normalität der postkommunistischen Ära steckt voller Dramatik und aufregender Ereignisse. Inhalt: Spurensuche AUF DEM WEG ZUR NATION (1848-1914) Europa in Aufruhr: Prag während der Revolution von 1848/49 Zwischen Paulskirche und Národní víbor Palackýs "Brief nach Frankfurt" Kleindeutsch oder grossdeutsch? Slawenkongress und Pfingstaufstand Verfassungsgebender Reihstag und Bauernbefreiung Oktoberaufstand in Wien Reformgeist in Kremsier Missglückter Absolutismus und gescheiterte Reformen Bach'scher Neoabsolutismus Solferino und die Folgen Österreichs Niederlage bei Königgrätz Der österreichisch-ungarische Ausgleich Tauziehen um die Fundamentalartikel Die Tschechn im passiven Widerstand Eine leise Revolution: Zur Entwicklung tschechischer Kultur Wortschatz und Grammatik Literatur Musik Noch eine Revolution: Industriealisierung und Modernisierung Der Schwarzenbergsche Schwemmkanal Wirtschaftlicher Aufschwung Menschen auf der Suche nach Arbeit 1

Ausbau des Eisenbahnnetzes Die "Assanierung" der Josefstadt Genossenschaften und Kreditinstitute Pilsen und die "böhmischen Kruppwerke" Wirtschaftliche Krise und neuer Aufschwung Das Ende einer Ära: Österreich vor dem Ersten Weltkrieg Taaffe: Stagnation durch "Fortwurschteln" Politik und Parteien Badeni: Regieren mit "starker Hand" Mährischer Ausgleich Das allgemeine und gleiche Wahlrecht Annexionskrise und Kriegsgefahr Letzte Chancen auf eine Einigung Die Balkankriege: ein Menetekel für Wien Der Glanz der westböhmischen Kurbäder WELTKRIEG UND STAATSGRÜNDUNG (1914-1919) Bruch der Tschechen mit der Habsburgermonarchie Anpassung oder Widerstand? Die Auslandsaktion Masaryks Eine zweifache Staatgründung "In Böhmen sind die Verhältnisse anders" Der Kampf um die Slowakei Die Besetzung des Sudetenlandes Diplomatische Einigung mit Polen Friedensschlüsse: der Versuch einer Nachkriegsordnung DIE REPUBLIK WÄHREND DER ZEIT MASARYKS (1919-1935) Neuanfang zwischen Pessimismus und Euphorie Die Verfassung der Ersten Republik Topographische Lasten Prager Koalitionen Radikalisierung der Arbeiterschaft Minderheitenpolitik Krise und Entspannung Normalisierung und neue Bündnisse Katholizismus und hussitische Tradition Literatur und Lebensgefühl Avantgarde und Moderne Donnergrollen jenseits der Grenzen Die Radikalisierung der Poltiik Henleins "Sudetendeutsche Heimatfront" Die Erdrutschwahl von 1935 2

Der Rückzug Masaryks DER WEG IN DIE KATASTROPHE (1935-1938) Der Rückzug der Demokratien Prag im Visier Hitlers Tschechoslowakei im Würgegriff Henleins "Karlsbader Forderungen" Lord Runcimann in Prag Das Münchner Abkommen Das Godesberger "Memorandum" Das Diktat von München Das Trauma vom Verrat des Westens DIE JAHRE UNTER DEUTSCHER HERRSCHAFT (1939-1945) Protektorat Böhmen und Mähren Die deutsche Besetzung Prags Nationalsozialistischer Terror Die Exil-Regierung in London Heydrich und Lidice Verfolgung der Juden Tauziehen um das Münchner Abkommen Beneš sucht die Allianz mit Stalin Beneš' Reise nach Moskau "Bude hrozná bida" Das Ende des Krieges Das Kaschauer Programm Der Prager Aufstand TSCHECHOSLOWAKISCHE NACHKRIEGSJAHRE (1945-1948) Beneš' Rückkehr nach Prag Die Rache an der deutschen Bevölkerung Die "wilden" Vertreibungen im Sommer 1945 Verlust der Lebensgrundlage der Sudetendeutschen Vertreibungen nach dem Potsdamer Abkommen Erste Wahlen und erste Enttäuschungen Die Ablehnung der Marshall-Plan-Hilfe Coupe de Prague: Kommunistische Machtübernahme Der "Prager Fenstersturz" von 1948 3

ANFANG UND KRISE DES SOZIALISTISCHEN REGIMES (1948-1067) Die "Umerziehung" der Gesellschaft Stalinistischer Terror Kirche in Ketten Wirtschaft im Sowjetsystem Machtkämpfe innerhalb der KPČ Schauprozess gegen die Slánský-"Clique" Gottwalds Ende nach dem Tod Stalins Entstalinisierung in der ČSSR Die "rein ökonomische" Reform ""Das ist eure Sache" DER "PRAGER FRÜHLING" (1968) Dubčeks erste hundert Tage Das Dresdner Treffen der Ostblock-Staaten Das Prager "Aktionsprogramm" Die Koalition der "Betonköpfe" Das "Komplott der Fünf" gegen die Tschechoslowakei Die miliärische Generalprobe im Böhmerwald Dva tisíce slov - Zweitausend Worte Warschau - Čierná nad Tisou, Bratislava Doppelte Isolation Die Okkupation der Tschechoslowakei KRISE UND ENDE DES SOZIALISTISCHEN SYSTEMS (1969-1989) Die Phase der "Normalisierung" Die Installation der Angst Das Tauwetter der Helsinki-Konferenz Die Gründung der Charta 77 Hoffnung auf Freiheit Literatur "hinter Schloss und Riegel" Der Ostblock bekommt Risse Perestroika und Glasnost Die "Normalbürger" proben den Aufstand Nekolik vĕt Ein paar Sätze Die "Samtene Revolution" Die Gründung des Bürgerforums "Havel auf die Burg!" 4

DIE RÜCKKEHR NACH EUROPA (1990-2000) Demokratie und Marktwirtschaft Tschechisch-slowakische Dissonanzen Freie Wahlen in der ČSFR Von der Dissidenten-Republik zum Parteien-Staat Vom Plan zum Markt Scheidung auf Tschecho-Slowakisch Die Tschechische Republik Restitutionen - Beseitigung von Unrecht Die Rückkehr der Vergangenheit: Deutsche und Tschechen Schritt in die Zukunft: Die deutsch-tschechische Erklärung Das Ende des Reformwunders Übergangsregierung und vorgezogene Neuwahlen Nach dem Sturm Anhang Zeittafel Biografien Historische Stätten, Landschaften und Sehenswürdigkeiten Literaturauswahl Register Bildnachweise Der Autor: Dr. phil. Markus Mauritz, geb. 1956 in Passau. Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Passau, danach Ausbildung zum Journalisten. Ab 1990 als politischer Redakteur tätig, seit 2001stv. Chefredakteur der Bayerischen Staatszeitung. 5