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- 10 - Hier beginnt Aufgabe B 1: Aufgabe B 1 7 Bilden Sie die Buchungssätze zu folgenden Sachverhalten: Eröffnen Sie das Konto Passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP). (2) Ein Arbeitnehmer des Betriebs erhält einen Gehaltsvorschuß in Höhe von DM 2.500,- -. Überweisung vom Bankkonto. (3) Wir zahlen am 20. November 01 für die Monate November und Dezember 01 DM 8.000,-- Miete zu Lasten unseres Bankkontos im voraus. Buchung am 20.11.01; das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. (4) Schließen Sie das Privatkonto ab. Die Entnahmen betrugen DM 20.000,-- und die Einlagen betrugen DM 1.000,-- im Geschäftsjahr. (5) Bereits bezahlte Waren werden von uns an den Lieferanten zurückgesandt (Warenwert: DM 29.000,-- inkl. 16 % USt). (6) Kauf von 150 Computern für DM 1.740.000,-- (inkl. 16 % USt) auf Ziel. Der Käufer erhält auf den o.g. Kaufpreis aber einen Rabatt von 10 %. Buchen Sie aus Käufersicht. (1,5) (1,5)

- 11 - Aufgabe B 2: Aufgabe B 2 10 Gegeben seien die nachfolgenden Buchungssätze. Kreuzen Sie bitte diejenigen Sachverhalte an, welche dem jeweils aufgeführten Buchungssatz zugrunde liegen können. Es können dabei keine, eine, mehrere oder alle Antworten richtig sein. Sie erhalten zu jedem Buchungssatz dann einen Punkt, wenn alle richtigen und keine falschen Antworten angekreuzt wurden. Forderungen (L + L) an Gegenkonto Aktivtausch Eröffnung des Kontos Forderungen (L + L) Eine Forderung wird bar bezahlt. (2) MWSt- Konto an Vorsteuerkonto Privatentnahme Abschluß des Vorsteuerkontos Erfolgswirksame Buchung (3) Zinsertrag an PRAP Transitorische Rechnungsabgrenzung Antizipative Rechnungsabgrenzung Eine Zinszahlung erfolgt erst im nächsten Geschäftsjahr. (4) Kasse an Fuhrpark Kauf eines Firmenwagens Aktivtausch Barzahlung von Reparaturkosten 4

- 12 - (5) Stoffverbrauch an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB) Der Bestand an RHB hat abgenommen, da die RHB im Produktionsprozeß verbraucht wurden. Erfolgswirksame Buchung Verkauf von RHB (6) Bank an Hypothekendarlehen Bilanzverlängerung Das Unternehmen hat ein Hypothekendarlehen aufgenommen, welches über das Bankkonto ausbezahlt wurde. Zinsen für ein Hypothekendarlehen werden bezahlt (7) GuV-Konto an Gegenkonto Eröffnung des GuV-Kontos Abschluß eines Aufwandskontos Eröffnung eines Ertragskontos (8) Privatkonto an Eigenkapitalkonto Entnahme von Eigenkapital Abschluß des Privatkontos Erfolgswirksame Buchung 4

- 13 - (9) Bonusertrag an WEK Abschlußbuchung des Kontos Bonusertrag Korrektur von Wareneinstandspreisen durch einen Preisnachlaß. Dem Unternehmen wird von Lieferanten ein Bonus gewährt. (10) WVK an WEK Abschluß des WEK Verbuchung des Wareneinsatzes nach der Bruttomethode Verbuchung des Wareneinsatzes nach der Nettomethode 2

- 14 - Aufgabe B 3 10 Aufgabe B 3: Kreuzen Sie an, ob die Aussage richtig (r) oder falsch (f) ist. Für jedes richtige Kreuz erhalten Sie einen Punkt, für jedes falsche Kreuz wird Ihnen ein halber Punkt abgezogen. 1) Merkmal eines aktiven Rechnungsabgrenzungspostens (transitorisches Aktivum) ist Aufwand im alten Jahr, Ausgabe im neuen Jahr. r f 2) Durch das System der doppelten Buchführung ist es unmöglich, daß der Gewinn, der sich aus der GuV-Rechnung ergibt, abweicht von dem Gewinn, der sich aus der Bilanz ergibt. 3) Beim Abschluß der Warenkonten nach der Bruttomethode wird der Wareneinsatz direkt auf das Warenverkaufskonto gebucht. 4) Durch das System der USt wird der Endverbraucher finanziell belastet. 5) Die Bildung einer Rückstellung bewirkt immer eine Gewinnerhöhung oder eine Verlustminderung. 6) Im Gegensatz zum Bankbestand kann der Kassenbestand nie negativ sein. 7) Rabatte müssen weder beim Einkauf noch beim Verkauf auf gesonderten Konten verbucht werden. 8) Wenn bei einem Geschäftsvorfall lediglich zwei Aktivkonten berührt werden, liegt ein Aktivtausch vor. 9) Bei der Skontrationsmethode wird der Stoffverbrauch der Periode anhand der Materialentnahmescheine ermittelt. 10) Planmäßige Abschreibungen können bei Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens vorgenommen werden.

- 15 - Aufgabe B 4 8 Aufgabe B 4 Kreuzen Sie bei den folgenden Geschäftsvorfällen an, ob es sich um eine Bilanzverlängerung, eine Bilanzverkürzung, einen Aktivtausch oder einen Passivtausch handelt. Für jede richtige Zeile erhalten Sie einen Punkt, für jede falsche wird Ihnen ein halber Punkt abgezogen. Geschäftsvorfall Bilanzverlängerung Bilanzverkürzung Aktivtausch Passivtausch 1. Ein Gesellschafter läßt seinen antiken Schreibtisch, den er privat erworben hat, in seinem betrieblichen Büro aufstellen und nutzt ihn nur noch betrieblich. 2. Eine in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeit wird durch Vetrag in Eigenkapital umgewandelt. 3. Wir kaufen Waren vom Lieferanten, die wir nicht sofort bar zahlen. Wir akzeptieren als Bezogener einen vom Lieferanten ausgestellten Wechsel. 4. Wir senden fehlerhafte Waren, die wir ursprünglich auf Ziel gekauft hatten und deren Rechnung wir noch nicht bezahlt haben, an den Lieferanten zurück. 5. Der Unternehmer entnimmt Geld aus der Firmenkasse, um seiner Tochter zu Weihnachten ein Auto zu schenken. 6. Wir kaufen eine Sortieranlage zur Verbesserung der Produktion von Fischstäbchen gegen Barzahlung. 7. Wir schulden eine Lieferantenverbindlichkeit in ein langfristiges Darlehen um. 8. Wir haben im Vorjahr eine Rückstellung für Prozeßkosten in Höhe von DM 25.000,-- eingebucht. Im laufenden Geschäftsjahr haben wir den Prozeß verloren und müssen die Prozeßkosten von DM 25.000,-- tragen. Eine Bezahlung von unserer Seite aus ist noch nicht erfolgt.

- 16 - Aufgabe B 5: Schlußbilanzkonto Aufgabe B 5 15 Gegeben sind Ihnen folgende Konten des Einzelunternehmers Meier für 1998: S Verbindlichkeiten H S Eigenkapital H AB 428.000,-- AB 213.000,-- S Rückstellungen H S Privat H AB 230.000,-- 50.000,-- 3.000,-- S Bank H S Fertigerzeugnisse H AB 65.000,-- 28.750,-- AB 122.000,-- 80.500,-- 70.000,-- S Pachterträge H S Maschinen H 20.000,-- AB 52.000,-- 180.000,-- S Forderungen L + L H S Mehrwertsteuer H AB 150.800,-- 229.580,-- 46.400,-- 69.600,-- 255.680,-- S Grundstücke H S sonstige Forderungen H AB 450.000,-- 25.000,--

- 17 - Weiterhin erhalten Sie folgende Informationen: Die Inventur ergab zum Jahresende einen Bestand der Fertigerzeugnisse von DM 88.000,--. Unser Mitarbeiter Grippe hat am 30.12. um einen Gehaltsvorschuß in Höhe von DM 3.000,-- gebeten; der Vorschuß wurde sofort überwiesen. Im Vorjahr wurde für einen Schadensersatzprozeß eine Rückstellung in Höhe von DM 100.000,-- gebildet. Dieser Prozeß wurde im Dezember 1998 verloren. Laut Urteil sind wir zu Zahlung von DM 120.000,-- verpflichtet. Das Geld ist noch nicht überweisen worden. Die Pacht in Höhe von DM 20.000,-- ist von unserem Pächter für die Monate Juli 1998 bis Juni 1999 im voraus bezahlt worden und sofort erfolgswirksam verbucht worden. Aufgrund des mengenmäßig großen Umsatzes von insgesamt netto DM 550.000,-- gewähren wir unserem Kunden Wangemann einen Bonus in Höhe von 1 %. Wir haben noch eine Forderung L + L in Höhe von DM 11.600,-- gegenüber dem Kunden Wangemann, die sich entsprechend reduziert durch die Bonusgewährung. Auf den gesamten Forderungsbestand L + L muß eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % vorgenommen werden, um das allgemeine Kreditrisiko zu berücksichtigen. Abschreibungen auf die 2 Maschinen wurden noch nicht verbucht. Die als Anfangsbestand ausgewiesene Maschine (Anschaffungskosten DM 130.000,-- netto) wurde am 9.1.1995 angeschafft und soll weiterhin linear abgeschrieben werden. Die am 18.8.1998 angeschaffte Maschine über DM 180.000,-- soll geometrisch-degressiv mit 30 % über 5 Jahre abgeschrieben werden. Sie hat im Jahr 1998 4.000 Stück produziert. Das Unternehmen Meier nimmt die Vereinfachungsregel in Anspruch. Das Vorsteuerkonto wurde bereits über das Mehrwertsteuerkonto abgeschlossen. Die Zahllast soll am 10.1.1999 an das Finanzamt überwiesen werden und muß noch auf Verbindlichkeiten umgebucht werden. Erstellen Sie aus den Ihnen gegebenen Informationen das Schlußbilanzkonto für Meier, indem Sie in das nachfolgende Schema die Namen und Salden der Bestandskonten eintragen.

- 18 - S Schlußbilanzkonto 1998 H............................................................ =========== ===========