LAST CALL. Bericht 2009

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Transkript:

LAST CALL Bericht 2009 Verfasserinnen: Claudia Schildknecht, Projektleitung LAST CALL Laufbahnzentrum Stadt Zürich Annemarie Diehl, Projektleitung LAST CALL biz Uster Marissa Rosenmund, Projektleitung LAST CALL biz Kloten Susanna Buse, Projektleitung LAST CALL biz Winterthur Zürich, im September 2009 Sozialdepartement

Impressum Herausgeberin Stadt Zürich Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich Sozialdepartement Dörflistrasse 120 Laufbahnzentrum Postfach Postfach, 8031 Zürich 8090 Zürich Tel. 044 278 42 00 Tel. 043 259 96 00 Fax 044 278 43 10 Fax 043 259 96 08 www.stadt-zuerich.ch/laufbahnzentrum www.berufsberatung.zh.ch Verfasserinnen: Claudia Schildknecht, Projektleitung LAST CALL Laufbahnzentrum Stadt Zürich Annemarie Diehl, Projektleitung LAST CALL biz Uster Marissa Rosenmund, Projektleitung LAST CALL biz Kloten Susanna Busse, Projektleitung LAST CALL biz Winterthur

LAST CALL Bericht 2009 Seite 3 Inhalt 1. Veranstaltung LAST CALL vom 17.9.2009...4 1.1 Management Summary...4 1.2 Geschichte LAST CALL...5 1.3 Ziel...5 1.4 Durchführung...5 2. Werbung und Medienarbeit...7 2.1 Wie haben wir die Jugendlichen erreicht?...7 2.2 Medienkonferenz vom 4. September 2009...7 2.3 Medienecho...8 3. Ergebnis...8 3.1 Anzahl Teilnehmende...8 3.2 An der LAST CALL Veranstaltung 2009 getroffene Lösungen...9 3.3 Wohnort Teilnehmer LAST CALL... 10 3.4 Alter der LAST CALL Teilnehmer... 11 3.5 Geschlecht der LAST CALL Teilnehmenden... 12 4. Fazit und Dank... 12

LAST CALL Bericht 2009 Seite 4 1. Veranstaltung LAST CALL vom 17. 9. 2009 Das folgende Management Summary gibt Auskunft über die Ergebnisse im Überblick, die in den folgenden Kapiteln detailliert erläutert werden. 1.1 Management Summary Zürich Kloten Uster W thur* Total 07 08 09 07 08 09 07 08 09 09 07 08 09 Jugendliche 51 120 57 22 21 22 26 28 24 11 99 169 114 Geschlecht: Männlich 28 71 37 12 15 17 12 11 19 7 52 97 80 Weiblich 23 49 20 10 6 5 14 17 5 4 47 72 34 Alter: Bis und mit 18. Jahre 34 96 39 21 17 21 22 28 19 7 77 141 86 Über 18 Jahre 17 24 18 1 4 1 4 0 5 4 22 28 28 Abmachungen: Motivationssemester (RAV finanziert) 35 101 22 13 10 13 17 14 8 4 65 125 47 10. Schuljahr 2 1 3 1 2 1 0 2 1 1 3 5 6 Berufsberatung 6 4 1 0 6 6 7 3 9 2 13 13 18 Andere Praktikumslösungen (nicht RAV finanziert) 8 14 25 7 3 1 2 9 4 3 17 26 33 Lehrstelle 0 0 2 1 0 0 0 0 1 0 1 0 3 Keine Lösung 0 0 4 0 0 1 0 0 1 1 0 0 7 *Durchführungsort Winterthur seit 2009

LAST CALL Bericht 2009 Seite 5 1.2. Geschichte LAST CALL LAST CALL entstand im Rahmen des Teilprojekts 11 "Schaffung von Lehrstellen" des städtischen Gesamtprojektes Arbeitsintegration. Unterstützt wird das Projekt vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich (Massnahmen zur Lehrstellenförderung des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie). Nach der ersten erfolgreichen Durchführung von LAST CALL im 2006, wurde die Veranstaltung 2007 zusätzlich im biz Uster und biz Kloten durchgeführt. Seit 2008 wird LAST CALL als gemeinsame Aktion des Laufbahnzentrums der Stadt Zürich und des Amtes für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich durchgeführt. LAST CALL fand mit dem gleichen Konzept zur gleichen Zeit an den Standorten Laufbahnzentrum Stadt Zürich, biz Kloten, biz Uster und neu auch biz Winterthur statt. 1.3. Ziel Jedes Jahr gibt es Jugendliche, die am Schluss ihrer Schulzeit trotz den Bemühungen von Schule, Eltern und Berufsberatung keine Anschlusslösung finden. Mitte September werden Jugendliche zur Veranstaltung LAST CALL eingeladen. Dieser letzte Aufruf gilt jenen Jugendlichen, die noch keine Anschlusslösung gefunden haben. Der Kern der Aktion LAST CALL bilden Stände von Anbietern von Brückenangeboten, Praktiken und 10. Schuljahr. Ziel ist, dass niemand aus der Veranstaltung LAST CALL geht ohne eine Lösung oder einen Termin zu haben. 1.4 Durchführung Ort biz Kloten, biz Uster, biz Winterthur und Laufbahnzentrum Stadt Zürich Zeit 17. September 2009 von 13:30 bis 16:00 Uhr Inhalt Anbieter von Brückenangeboten (10. Schuljahre und Motivationssemster und weiteren Zwischenlösungen mit freien Plätzen) kommen mit Jugendlichen in Kontakt und können bei gegenseitigem Interesse neue Teilnehmer in ihre Angebote aufnehmen. Die Vermittlung findet vor Ort statt. Ablauf 1. Ticketausgabe Die Schulabgänger/-innen ohne Anschlusslösung werden direkt in den biz und an den Schulen erfasst. Diese Jugendlichen erhalten das Ticket für LAST CALL. Ziel: Möglichst alle Jugendlichen ohne Anschlusslösung sollen erfasst werden.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 6 2. Marktplatz Die Beratungsperson weist die Jugendlichen weiter an einen Informationsstand mit dem geeigneten Angebot. Alle Anbieter von Brückenangeboten (10. Schuljahre, Motivationssemester der RAV, weitere Anbieter) mit freien Plätzen sind an den vier Standorten präsent. 3. Ziel: Alle Jugendliche gehen am 17. September 2009 mit einer Zusage für ein Motivationssemester, ein Praktikum oder eine andere Anschlusslösung nach Hause oder sie haben einen Gesprächstermin mit einer Beratungsperson in ihrem biz. Folgende Anbieter waren an den verschiedenen Last Call Standorten anwesend: Berufsvorbereitungsjahre (10. Schuljahr) - Berufsvorbereitungsjahr Viventa - BWS Kloten - Berufseinstiegsjahr Bezirk Horgen - HFS Hauswirtschaftliches - Werkjahrschule Winterthur Fortbildung, Winterthur Brückenangebote (RAV finanziert) - Access bridge to work - KAP - Atelier Blasio - Next Level - Check-in SRK - Planet 5 - Impulsis - pro BIP - Job Plus KV - Prospectiva Junior - Junior Power - Spice Weitere Brückenangebote (nicht RAV finanziert) - Fit Attest - Job Shop / Info Shop - Glattwägs - Stiftung Netzwerk - JOB PLUS FUTURA - Trampolin Basic - Job Plus Stadt Zürich - work4you An einem Posten erhielten die Jugendlichen die nötigen Informationen von RAV- Beratenden zur RAV-Anmeldung. Beim Check-out wurden die Abmachungen überpüft.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 7 2. Werbung und Medienarbeit 2.1 Wie haben wir die Jugendlichen erreicht? Wie haben w ir die Jugendlichen erreicht? keine Angaben 2 Flyer 23 Inserat 17 Schule 1 Familie / Freunde 37 Fernsehen 1 Radio 3 Berufsberatung 30 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Anzahl Der grösste Teil der Jugendlichen wurden durch die Familie, Freunde und die Berufsberatung auf LAST CALL hingewiesen. Der Flyerversand an alle Jugendlichen ohne Anschlusslösung, war ebenfalls sehr wichtig. Dank dem grossen Medienecho nach der Medienkonferenz, den geschalteten Inseraten in der Presse und den Radiospots wurden die vielen wichtigen externen Beeinflusser/innen informiert. 2.2. Medienkonferenz vom 4. September 2009 Am 4. September 2009 fand die Medienkonferenz an der Berufsschule für Gestaltung in Zürich statt. Eingeladen wurde durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich. Die Referenten der Medienkonferenz waren Regierungspräsidentin Regine Aeppli, Bildungsdirektorin, Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements und Dr. René Zihlmann, Direktor Laufbahnzentrum Stadt Zürich. Anwesend war zudem Dr. Isabelle Zuppiger Chefin Berufsberatung Kanton Zürich und Zbynek Fristensky, Leiter der Fachstelle Berufsbildungsmarketing Mittelschul- und Berufsbildungsamt. Ein Jugendlicher berichtete über seine Situation. Er hatte im Sommer 2009 seine Schule abgeschlossen und ist auf der Suche nach einer Anschlusslösung.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 8 2.3 Medienecho Das Medienecho war gross. Über die Medienkonferenz und die Veranstaltung berichtete Tages Anzeiger, Neue Zürcher Zeitung,20 Minuten, Limmattaler Tagblatt, Landzeitung, Der Landbote, Zürichsee Zeitung, TeleZüri (Dienstag), DRS 1, Regionaljournal, Radio Zürisee, Radio Energy, Radio 24 und Blick. 3. Ergebnis 3.1 Anzahl Teilnehmende 114 Jugendliche besuchten die Last Call Veranstaltungen vom 17. September 2009. LAST CALL biz Kloten: 22 Jugendliche LAST CALL biz Uster: 24 Jugendliche LAST CALL biz Winterthur: 11 Jugendliche LAST CALL Laufbahnzentrum Stadt Zürich: 57 Jugendliche Im Vergleich zu 2007 nahmen 99 Jugendliche (Laufbahnzentrum 51 Jugendliche, biz Kloten 22 Jugendliche, biz Uster 26 Jugendliche) teil. Im Jahre 2008 besuchten 169 Jugendliche (Laufbahnzentrum 120, biz Kloten 21, biz Uster 28) die Veranstaltung LAST CALL. Die Lehrstellensituation hat sich 2009 entspannt. Dies wird auch unterstrichen durch den Rekord an Lehrverträgen im Kanton Zürich in diesem Jahr. Ebenso ist die Zahl der Teilnehmenden einerseits an der Veranstaltung Keine Lehrstelle was tun? gesunken, wie auch anschliessend an deren Umfrage war das Resultat viel positiver als letztes Jahr. Nur 36 von 329 Jugendlichen der Veranstaltung Keine Lehrstelle was tun? des Laufbahnzentrums waren Anfangs September noch ohne Anschlusslösung In der Stadt Zürich kamen von den befragten 36 Jugendlichen (Umfrage "Lehrstelle / Anschlusslösung gefunden?") 7 an die LAST CALL Veranstaltung. Zusätzlich erschienen weitere 32 städtische Jugendliche, die nicht an der Umfrage Keine Anschlusslösung gefunden? teilgenommen hatten. Die Zahlen veranschaulichen, dass immer mehr ältere Jugendliche ohne Lehrstelle sind und diese nicht mehr erfasst werden.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 9 3.2 An der LAST CALL Veranstaltung 2009 getroffene Lösungen 25 22 Getroffene Lösung LAST CALL 2009 20 18 15 13 10 5 0 5 5 10. Schuljahr Access 2 2 andere AOZ Next Level Beratung Blasio Impulsis 5 1 Job Plus Job Plus Futura KAP Planet 5 2 1 4 3 pro Bip FitAttest Trampolin Basic 4 2 Spice SRK 3 1 1 Work4you Check-in SRK Glattwägs Lehrstelle 6 3 3 1 WJP andere Lösung Keine Lösung 7 Kommentar Für den Grossteil der 114 Jugendlichen konnte an diesem Nachmittag eine Anschlusslösung gefunden werden. 47 Jugendlichen konnte einen Termin bei einem RAV-finanzierten Motivationssemester vermittelt werden. Für 32 Jugendliche gab es eine Praktikumslösung, welche nicht RAV-finanziert ist. 5 Jugendliche werden ein 10. Schuljahr besuchen. 19 Jugendliche erhielten einen Beratungstermin beim biz oder RAV und 2 Jugendlichen konnte eine Lehrstelle vermittelt werden. Für 9 Jugendliche gab es aus diversen Gründen keine Lösung (noch zu jung, wollten kein Angebot annehmen, etc.).

LAST CALL Bericht 2009 Seite 10 3.3 Wohnort Teilnehmer LAST CALL Teilnehmende nach Bezirk und Durchführungsort biz Kloten biz Uster biz Winterthur LBZ Zürich 0 10 20 30 40 50 60 Affoltern Andelfingen Bülach Dielsdorf Dietikon Hinwil Horgen Meilen Pfäffikon Uster Winterthur Zürich Kanton Schaffhausen Kommentar Die Hälfte aller Jugendlichen haben die Veranstaltung LAST CALL im Laufbahnzentrum besucht. Rund ein Drittel davon kam von ausserhalb der Stadt. Mehrheitlich besuchten die Jugendlichen die LAST CALL Veranstaltung ihres Einzugsgebietes. Dieses Jahr hat sich die Lage in der Stadt Zürich stark verbessert. In Kloten und Uster wurde die Veranstaltung ungefähr im gleichen Umfang wie letztem Jahr besucht. In Winterthur fand die Veranstaltung LAST CALL zum ersten Mal statt.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 11 3.4 Alter der LAST CALL Teilnehmenden älter Alter der Last Call 2009 Teilnehmer 20-jährig 6 19-jährig 7 15 18-jährig 21 17-jährig 16-jährig 15-jährig 6 27 32 0 5 10 15 20 25 30 35 Anzahl Kommentar Von den 114 Teilnehmenden sind 28 Jugendliche über 18 Jahre alt (Vergleich 2008 169 Teilnehmende und 24 Personen über 18 Jahre). Wie wichtig die Veranstaltung LAST CALL für die Zielgruppe über 18 Jahr ist, zeigt trotz gesamthaft rückläufiger Teilnehmerzahl die steigende Zahl Personen, die so erreicht werden. Für diese jungen arbeitslosen Erwachsenen ohne Berufsabschluss ist der Besuch eines AWA finanzierten Motivationssemesters nicht mehr möglich. Job Shop, Work4you, Glattwägs und Job Plus Futura sind wichtige ergänzende Angebote für die Zielgruppe der über 18-jährigen.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 12 3.5 Geschlecht der LAST CALL Teilnehmenden Geschlecht der Last Call 2009 Teilnehmer 34 w eiblich männlich 80 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Kommentar Es haben eindeutig mehr Männer als Frauen an der Last Call Veranstaltung teilgenommen. Dies an allen Standorten mit der gleich hohen Deutlichkeit. 4. Fazit und Dank LAST CALL erweist sich als wirksames Instrument, um gute Lösungen für alle Jugendliche an einem Nachmittag zu finden. Das Konzept mit der Beteiligung des Laufbahnzentrums und allen biz des Kantones erscheint optimal. Die Nachfrage nach Lösungen ist im ganzen Kanton vorhanden. Am grössten war der Andrang der Jugendlichen am frühen Nachmittag. Die Öffnungszeit von 13.30 bis 16 Uhr ist sinnvoll. Das LAST CALL mit lösungsorientierten Kurzberatungen unter der Mitwirkung von allen Anbietern und der RAV Jugendberatung hat sich bestens bewährt. Das grosse Medienecho, die Werbespots, die persönliche Einladungen an die Jugendlichen, die Standorte Laufbahnzentrums Zürich, biz Kloten, biz Uster, biz Winterthur und die gute Zusammenarbeit und Präsenz von allen Anbietern trugen zum Erfolg von LAST CALL bei. Allen Mitwirkenden gilt unser grosser Dank.

LAST CALL Bericht 2009 Seite 13 Die gesunkene Teilnehmerzahl an der Veranstaltung LAST CALL weist darauf hin, dass sich die Lehrstellenproblematik ein beruhigt hat. Die vielen unterschiedlichen Massnahmen für die Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit zeigen Wirkung und die Zahl der Jugendlichen ohne Anschluss ist deutlich gesunken. Die Erfassbarkeit für die steigende Zahl der über 18-jährigen ist weiterhin eine ungelöste Problematik. Die Bedeutung der Veranstaltung LAST CALL für dieses Segment ist sehr gross. Die regionale Verankerung der Veranstaltung ist sinnvoll und wichtig. Eine lokale Vernetzung zu RAV-Mitarbeitenden und Vertreter/innen der verschiedenen Projekte ist ein guter Nebeneffekt und fördert die Zusammenarbeit.