DLR Standort Oberpfaffenhofen Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungsund Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrtagentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Am Standort Oberpfaffenhofen konzentriert das DLR seine Forschungsschwerpunkte auf Luft- und Raumfahrt. In neun Instituten und Einrichtungen sind rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Eine leistungsstarke Infrastruktur stützt dabei den Forschungsbetrieb. Das DLR Oberpfaffenhofen arbeitet eng mit Hochschulen und Forschungsinstituten im In- und Ausland sowie der europäischen Raumfahrtagentur ESA und der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA zusammen.
Zur Geschichte des DLR Seit 1937 wird im DLR in Oberpfaffenhofen Forschung betrieben - anfangs noch unter dem Namen Flugfunk Forschungsinstitut Oberpfaffenhofen (FFO). Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Forschungsarbeiten gestoppt. Nach Kriegsende nutzte man die Gebäude als Kaserne für den militärischen Flugbetrieb. 1955 konnte der Forschungsbetrieb hauptsächlich im Bereich der Flugfunkforschung wieder aufgenommen werden. Mitte der sechziger Jahre entstanden weitere Bürogebäude. 1969 wurde das Institut in Oberpfaffenhofen um ein Raumfahrt- Kontrollzentrum erweitert. In den siebziger Jahren führte Oberpfaffenhofen verschiedene Satellitenmissionen in Kooperation mit der NASA durch. Die NASA stellte Trägerraketen und Flugbahn zur Verfügung. Die Daten der ersten Satelliten wurden von Oberpfaffenhofen aus kontrolliert und überwacht. So konnten erste Erfahrungen im unbemannten Raumflug gemacht werden. Seit 1989 heißt der Standort DLR Oberpfaffenhofen. Weitere Forschungsinstitute kamen dazu und der Forschungsstandort Oberpfaffenhofen gewann immer mehr an Bedeutung.
Flugexperimente Die DLR-Flugexperimente sitzen mit ihren beiden Flugabteilungen in Oberpfaffenhofen und Braunschweig. Die Flugabteilung Oberpfaffenhofen betreibt Spezialflugzeuge, die zur Erderkundung sowie für die Umwelt- und Klimaforschung eingesetzt werden. Die hochmodernen Messplattformen, wie das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) sind in der Lage, in dem klimarelevanten Teil der Atmosphäre bis in die Stratosphäre hinein zu forschen. Die Flugzeuge stehen sowohl dem DLR als auch externen Wissenschaftlerteams weltweit zur Verfügung. Die Aufgabe der DLR-Flugexperimente besteht darin, Forschungsprojekte zusammen mit den Wissenschaftlern zu planen und zu realisieren. Dabei unterstützen erfahrene Crews und Logistiker die Forscher bei der Flugplanung und Durchführung und holen alle für die Projekte erforderlichen Genehmigungen ein. Ingenieure und Techniker des Betriebs adaptieren und integrieren die wissenschaftliche Instrumentierung, nachdem deren Einfluss auf die Lufttüchtigkeit des Flugzeuges geprüft und zugelassen wurde. Die DLR-Experimente sind maßgeblich beteiligt am Aufbau und an der Koordination eines Netzwerks von europäischen Forschungsflugbetrieben.
Institut für Physik der Atmosphäre Das Institut für Physik der Atmosphäre erforscht die Physik und die Chemie der Troposphäre und Stratosphäre von den Polarregionen bis in die Tropen. Sowohl auf regionaler wie auf globaler Skala werden die maßgeblichen Mechanismen und Veränderungen in der Atmosphäre systematisch untersucht und quantifiziert. Dazu werden Satellitendaten, Doppler-Polarisation-Radar, Windund Spurenstoff-Lidarsysteme, In-situ-Spurenstoffinstrumente, Messflugzeuge (u.a. Falcon, HALO), globale und regionale Klima- Chemie-Aerosol-Wolken-Modelle sowie Modelle der mesoskaligen Wetterdynamik benutzt. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen Wetter- und Klimaprozesse, die für die weitere Entwicklung des Luftverkehrs strategisch wichtig sind: Wirbelschleppen, Wetterinformation für einen effizienten und sicheren Luftverkehr sowie die Klimawirkung von Emissionen und Kondensstreifen. Das Institut für Physik der Atmosphäre erschließt im Bereich Raumfahrt mit seinen Arbeiten in der Atmosphärenforschung und Fernerkundung wissenschaftliches Nutzungspotenzial von Erdbeobachtungsmissionen und leistet wesentliche Beiträge zur Gestaltung neuer Missionen und neuer Lidar-Technologien. Die Forschung zum Verkehr zielt auf die Bewertung der Wirkungen von Schiffs-, Bahn- und Straßenverkehr, auf die Zusammensetzung der Atmosphäre (Luftqualität), auf das Klima und auf die Lärmbelastung.
Raumflugbetrieb Der DLR-Raumflugbetrieb ist die zentrale Einrichtung für die Durchführung von Raumflugmissionen in Deutschland. Die Verantwortung der Einrichtung reicht dabei von Satellitenmissionen für die Erdbeobachtung, Kommunikation und Aufklärung bis hin zu bemannten Missionen und Erkundungsflügen in das Planetensystem. Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum ist für die Vorbereitung und Durchführung von Raumflugmissionen verantwortlich. So werden wissenschaftliche Satelliten aus einer flexiblen und zuverlässigen Multi-Missions-Umgebung im Kontrollzentrum gesteuert und überwacht. Darüber hinaus werden kommerzielle und sicherheitsrelevante Satellitenmissionen durchgeführt. Die zugehörige Bodenstation in Weilheim stellt mit ihren zahlreichen Antennen für alle Satellitenmissionen die notwendige Datenübermittlung sicher. Neben dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum sind die mobile Höhenforschungsraketenbasis (MORABA) und das gemeinsame Astronautentraining in Köln wichtige Aufgaben des Raumflugbetriebs. In Oberpfaffenhofen befindet sich das Columbus-Kontrollzentrum für den sicheren und effizienten Betrieb des europäischen Columbus-Moduls auf der Internationalen Raumstation (ISS).
Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme Das Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme betreibt angewandte Forschung auf dem Gebiet der Mikrowellensensorik und deren Anwendung zur Fernerkundung der Erde. Hierbei wird vor allem die Konzeption und Realisierung von hochauflösenden abbildenden Radarsystemen, basierend auf dem Prinzip des Synthetik-Apertur-Radars (SAR), vorangetrieben. Beispiele dafür sind die Entwicklung und Durchführung der Satellitenmissionen TerraSAR-X und TanDEM-X sowie die Konzeption neuer Missionsvorschläge wie Tandem-L. Für TerraSAR-X und TanDEM-X übernimmt das Institut die Rolle des Missionsmanagers und ist verantwortlich für den Betrieb, die Kalibrierung und die Überwachung der Performance der Radarinstrumente. Mit dem vom Institut entwickelten Flugzeug-SAR (F-SAR) werden innovative Radarverfahren experimentell erprobt und in zahlreichen Kampagnen Daten für unterschiedlichste Anwendungsbereiche erflogen. Zu den Forschungsaktivitäten des Instituts zählen auch die Entwicklung und der Betrieb von Mikrowellensensoren und Antennen, Erforschung von Signaturen und Streumechanismen sowie die Kalibrierung und Validierung von Radardaten. Diese Aktivitäten sind im neuen TechLab-Gebäude gebündelt, welches neben den verschiedenen Entwicklungslaboren auch mehrere leistungsfähige Mikrowellenmesskammern wie die Compact Test Range beherbergt. Wichtige Anwendungen der am Institut entwickelten Technologien befinden sich vor allem in den Gebieten Umweltüberwachung, Hydrologie, Ozeanographie, Glaziologie, Klimaforschung, sicherheitsrelevante Aufgaben, aber auch großflächige Verkehrsbeobachtung.
Institut für Methodik der Fernerkundung Das Institut für Methodik der Fernerkundung betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Fernerkundungstechnologien, wobei Verfahren zur Extraktion von Geoinformation aus Fernerkundungsdaten im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum bildet es das Earth Observation Center (EOC) das Kompetenzzentrum für Erdbeobachtung in Deutschland. Einen der Themenschwerpunkte des Instituts bilden Algorithmen und Prozessoren für die deutschen Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Dabei ist die SAR-Interferometrie zur Generierung von digitalen Höhenmodellen und zur Analyse von Bewegungen ein zentraler Forschungsschwerpunkt. Bildanalyse- und photogrammetrische Methoden werden zur Interpretation hochaufgelöster optischer Satellitenbilddaten entwickelt, z.b. zur 3D-Kartierung von Stadtgebieten und zum automatischen Auffinden versteckter Information. Biologische und ökologische Zustandsgrößen von Gewässern werden aus Signalen abbildender Spektrometer abgeleitet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Entwicklung von Softwaresystemen zur Bestimmung atmosphärischer Zustandsgrößen, wie etwa klimarelevanter Spurengase, aus Satellitendaten. Darüber hinaus betreibt das Institut spektrometrische Laboranlagen im sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Dies beinhaltet die Kalibrierung der Instrumente und die wissenschaftliche Begleitung von Anwendungen.
Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum Das Deutsche Fernerkungsdatenzentrum betreibt Forschung, Entwicklung und Services zur Nutzung von Daten der satelliten- und flugzeuggestützten Erdbeobachtung. Die Ergebnisse dienen der Forschung ebenso wie vielfältigen Anwendungen in den Geo- und Umweltwissenschaften, der kommerziellen Nutzung sowie bei Fragen der zivilen Sicherheit. Ein Multimissions-Bodensegment integriert Empfang, Prozessierung, Archivierung und Bereitstellung der Daten nationaler und internationaler Erderkundungssatelliten. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum unterhält ein Netzwerk von Empfangsanlagen in Oberpfaffenhofen und Neustrelitz, in der Antarktis und in der Arktis sowie in Zentralamerika. Spezifische Daten- und Informationsmanagementsysteme ermöglichen eine rasche Datennutzung. Zudem obliegt dem Zentrum die Langzeitarchivierung im Deutschen Satellitendatenarchiv. Die Anwendungsforschung konzentriert sich auf die Landoberfläche, den urbanen Raum, zivile Sicherheit, Klima und Atmosphäre sowie auf die Entwicklung von Informationssystemen für Umweltfragen und zivile Krisenanwendungen. Humanitäre Hilfsaktionen bei Naturkatastrophen unterstützt das eigene Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). Es betreibt ein World Data Center for Remote Sensing of the Atmosphere (WDC-RSAT) im Auftrag des International Council of Scientific Unions (ICSU) und der World Meteorological Organization (WMO). Ein eigenes Geovisualisierungszentrum vermittelt die Ergebnisse der Forschung einer breiten Öffentlichkeit.
Institut für Kommunikation und Navigation Am Institut für Kommunikation und Navigation werden neue, meist satellitengestützte Systeme und Verfahren für die Funkübertragung und Funkortung konzipiert. Die Anwendungen liegen schwerpunktmäßig in Luftfahrt und Verkehr. In der Satellitenkommunikation werden zusätzliche Anwendungsgebiete erschlossen sowie die Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz durch verbesserte Übertragungsverfahren und neue Systemkonzepte gesteigert. Zur Vernetzung von Satelliten und Flugträgern mit sehr hohen Datenraten forscht das Institut an der optischen Übertragung durch die Atmosphäre. Weiter wird die nächste Generation Flugfunk mit einer vollständigen Vernetzung von Flugzeugen und Bodenkontrolle, teilweise auch über Satelliten konzipiert. Das Institut ist an der Weiterentwicklung von Galileo beteiligt und unterstützt dessen Aufbau. Ein besonderer Fokus im Bereich der Anwendungen liegt auf sicherheitskritischen Themen wie der Navigation für die Landung von Flugzeugen oder der Kollisionsvermeidung von Schiffen und Zügen. In Gebieten, in denen eine Ortung durch Satellitensignale nur schlecht oder gar nicht möglich ist, müssen andere Signalquellen herangezogen werden. Hierzu gehören Inertialsensoren, Funksignale oder auch Kamerabilder.
Galileo Kontrollzentrum Galileo ist das europäische Satellitennavigationssystem, das weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern wird. Die DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbh, ein Unternehmen des DLR, betreibt im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA das Galileo Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Aus diesem Kontrollzentrum heraus werden bis zu 100 Wissenschaftler und Ingenieure im Verbund mit weiteren europäischen Zentren die einwandfreie Funktion der Galileo Konstellation aus 30 Satelliten und der zugehörigen 40 weltweit verteilten Antennenstationen sicherstellen. Das Kontrollzentrum ist mit modernster Infrastruktur ausgestattet, um die hohen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit zu erfüllen. Ein Atomuhren-Ensemble liefert die Referenzzeit, mit der die Satelliten synchronisiert werden. Hochgenaue Bahnberechnung, Überwachung der Satellitenfunktion und aller Bodensysteme werden für einen störungsfreien Betrieb über 20 Jahre sorgen.
Robotik und Mechatronik Zentrum Die breite fachliche Basis des Robotik und Mechatronik Zentrums mit Sitz in Oberpfaffenhofen und Berlin ist die Mechatronik, also die höchstmögliche Integration von Mechanik/Optik, Elektronik und Informatik (Software) zur Schaffung intelligenter Mechanismen bis hin zu Robotern, die mit ihrer Umwelt interagieren. Die Arbeiten des Zentrums konzentrieren sich auf die Modellierung und Realisierung solcher Systeme sowie Mensch-Maschine- Interfaces. Wesentliches Ziel des Zentrums ist die Entwicklung von Robonauten und planetaren Rovern zur Unterstützung des Menschen im Weltraum (Robot-Servicing und -Exploration). Die DLR-Leichtbauroboter und die mehrfingrigen Hände bis hin zum mobilen, zweiarmigen JUSTIN haben den Soft Robotics -Konzepten des DLR zum weltweiten Durchbruch verholfen. Im Bereich der planetaren Exploration geht es vor allem um die Entwicklung autonomer Rover für Mond und Mars. Die fotorealistische 3D-Weltmodellierung durch satelliten- und flugzeuggetragene Kameras wird in Berlin durch die Entwicklung multispektraler Sensoren und hochagiler Satelliten ergänzt. Beispiele für den Technologietransfer in die terrestrische Anwendung sind der Einsatz der DLR-Leichtbauroboter als Produktionsassistenten in der Automobilmontage oder die Entwicklung minimal invasiver Chirurgieroboter. Das Zentrum arbeitet darüber hinaus intensiv an der Modellbildung und Entwicklung mechatronischer Systeme für die Flugzeugtechnik und Fahrzeugtechnik. Synergieeffekte mit den Arbeiten auf dem Gebiet intelligenter und kognitiver Steuerungen kommen jetzt verstärkt zum Tragen durch die Entwicklung fliegender Roboter, die sogar aus der Luft manipulieren und durch die Fusion von Robotik und Elektromobilität (mit dem ROBOMO- BIL als Demonstrator).
Technologiemarketing Über die Forschung in den Schwerpunkten Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit hinaus orientiert sich das DLR auch am Bedarf der Wirtschaft und investiert in zukunftsorientierte Technologien und Problemlösungen, die in allen Branchen nutzbar sind. Das DLR-Technologiemarketing sieht sich in diesem Spannungsfeld als Vermittler für innovative DLR-Technologien und ist Partner der Wirtschaft bei der Generierung und Verwirklichung neuer Produkt- und Dienstleistungsideen am Markt. Das DLR bietet innovationsfreudigen Unternehmen seine Kompetenzen zur unmittelbaren Nutzung an und reduziert damit deren Entwicklungsrisiken. Die Leistungsfähigkeit und das Know-how des DLR in Forschung und Entwicklung können von Unternehmen aller Branchen als Ausgangsbasis für neue Produkte und Dienstleistungen genutzt werden. Mit dem DLR-Technologiemarketing finden Unternehmen einen kompetenten und an industriellen Erfordernissen ausgerichteten Partner, der einen zentralen Zugang zu DLR Forschungs- und Entwicklungskompetenzen ermöglicht. Ein zentrales Instrument für den Marktzugang waren und sind die zahlreichen Ausgründungen. In direkter Nachbarschaft zum DLR bietet die Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen GmbH (AZO), an der das DLR als Gesellschafter beteiligt ist, als ESA BIC ein Inkubationsprogramm an.
DLR_Graduate_Program Das DLR_Graduate_Program stellt ein attraktives Qualifizierungsprogramm für promovierende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Es handelt sich dabei um eine maßgeschneiderte Förderung, die Doktorandinnen und Doktoranden wichtige Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt - und zwar zusätzlich zur fachlichen Befassung mit dem Promotionsthema. Das Programm ist auf drei Jahre angelegt und umfasst drei Module: Qualifizierungsmaßnahmen der Institute und ein institutsübergreifendes Qualifizierungsund Entwicklungsprogramm. Das DLR_Graduate_Program unterstützt Doktorandinnen und Doktoranden darin, ihre Promotionsphase so effektiv wie möglich zu gestalten. Darüber hinaus dienen die neu erworbenen Kompetenzen als solides Fundament für die weitere berufliche Zukunft.
Kontakte Leitung Standort Oberpfaffenhofen Tel.: +49 (0)8153 28-2420 Fax: +49 (0)8153 28-1243 www.dlr.de/oberpfaffenhofen Kommunikation Oberpfaffenhofen Tel.: +49 (0)8153 28-2297 Fax: +49 (0)8153 28-1243 E-Mail: pressestelle-op@dlr.de
Lage und Verkehrsverbindung Der Standort Oberpfaffenhofen liegt zirka 25 Kilometer westlich von München an der Autobahn München-Lindau (A96). Um zum DLR zu kommen, gibt es folgende Anreisemöglichkeiten: Auto: Autobahn München-Lindau A 96; Ausfahrt 32, Oberpfaffenhofen. An der Ampel der Autobahnausfahrt nach links Richtung Herrsching/Oberpfaffenhofen/Weßling abbiegen. Nach ca. 800 Metern ist links die Einfahrt zum DLR. Bahn: Zug bis München-Pasing oder München-Hauptbahnhof (Hbf). Dort in die S-Bahn-Linie S8 Richtung Herrsching bis zur Station Neugilching oder Weßling. Von dort aus ist das DLR zu Fuß erreichbar (von jeder der beiden Stationen ca. 2,5 Kilometer). Flug: Vom Flughafen München (www.munich-airport.de) die S-Bahn-Linie S8 Richtung Herrsching bis zur Station Neugilching oder Weßling. Von dort ist das DLR zu Fuß erreichbar (von jeder der beiden Stationen ca. 2,5 Kilometer).
Das DLR im Überblick Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger. In den 16 Standorten Köln (Sitz des Vorstands), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Stade, Stuttgart, Trauen und Weilheim beschäftigt das DLR circa 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris und Washington D.C. Standort Oberpfaffenhofen 82234 Weßling Telefon: 08153 28-0 Telefax: 08153 28-1243 www.dlr.de