Web 2.0 trifft Competitive Intelligence Data Mining Cup, Leipzig, Juni 2007 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business Intelligence
Web 2.0 trifft Competitive Intelligence Web 2.0 und Customer Intelligence: Begriffsbestimmungen Innovationspotentiale SOA als IT Architektur Definition und Nutzen Marktübersicht 2 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 Die Konzepte Web 2.0 Was ist neu? Benutzer erzeugte Inhalte Soziale Software Syndikation AJAX Web Services Dion Hinchcliffe: Web 2.0 heisst Netzwerkapplikationen, die explizit Netzwerkeffekte liefern und implizieren 3 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 - Beispiele Benutzer erzeugte Inhalte YouTube, Flickr... Soziale Software Wikis, Blogs... Syndikation RSS Feeds AJAX Rich User Interfaces (z.b. Flickr) Web Services Standards 4 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 Das Web als Plattform Web 2.0 fokussiert auf Menschen, weniger auf Technologie: Vom Konsumenten zum Produzenten Kernkompetenzen Von Applikationen zu Services Vom Releasen zum Managen Architektur zur Kollaboration Kosteneffiziente Skalierbarkeit Nutzung kollektiver Intelligenz Vertrauen in Anwender als Mitentwickler Erreichen des "Long Tail" mittels Communities etc. Attraktive Daten kontrollieren Simple Schnittstellen und Modelle Medienübergreifende Software Nach: Tim O Reilly http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html?page=1 5 2007 S.A.R.L. Martin
Competitive Intelligence (CI) Als "Competitive Intelligence" (CI) wird sowohl der Prozess der Informationserhebung und -analyse bezeichnet, durch den aus fragmentierten (Roh-) Informationen über Märkte, Wettbewerbern und Technologien den Entscheidern ein Verständnis über sein Unternehmensumfeld mittels meist zukunftsorientierte Aussagen zu Wettbewerberpositionierungen, -intentionen und -strategien. als auch das Endresultat des Prozesses: das benötigte Wissen über Markt und Wettbewerb. Insbesondere werden Aussagen über die erwarteten Auswirkungen für das eigene Unternehmen und darauf basierende Handlungsempfehlungen getroffen. nach: http://www.competitive-intelligence.com 6 2007 S.A.R.L. Martin
Traditionelle CI Hauptanwendungen Wettbewerberprofilierung (Fakten, Intentionen, Reaktionsprofile, Bedrohungen und Chancen) (Strategische)Frühwarnung / -aufklärung Benchmarking (Prozesse, Technologien, Produkte, Performance) Technologiebewertungen (vorhandene und zukünftige Technologien) Chancen- / Risikoanalyse für neue Produkte/Dienstleistungen/Absatzregionen Due Dilligence bei Unternehmenskauf Umfeld-Scanning (Neue Anbieter, Produkte, Dienstleistungen, Technologien, Fördermittel, Allianzen, Markteintrittsbarierren etc) Issue Monitoring (Identifizieren von relevanten Themen) Satisfaction Surveys (eigene und Wettbewerberkunden bzw. - zulieferer) Überprüfung der eigenen Positionierung (Abgleich der eigenen Wahrnehmung mit der von Wettbewerbern und Kunden; Abdeckung von Kundenbedürfnissen) Nach: Michaeli 2005, "Competitive Intelligence", Springer Verlag Heidelberg 7 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 & CI - Begriffsbestimmung Web 2.0 besteht aus Konzepten und Technologien Web 2.0 beschäftigt sich mit Kollaboration zwischen Menschen und Unternehmen Standards der Kommunikation CI ist Teil von BI CI beschäftigt sich mit Mitbewerber- Überwachung Markt-Überwachung Patent-Überwachung Technologie- Überwachung Kunden-Erwartungen CI ist Teil von SarbOx Fazit 8 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 trifft Competitive Intelligence Web 2.0 und Customer Intelligence: Begriffsbestimmungen Innovationspotentiale SOA als IT Architektur Definition und Nutzen Marktübersicht 9 2007 S.A.R.L. Martin
WWW als Datenquelle für CI Events als Auslöser (neue Marktspieler, neue Produkte, Kampagnen, Neuigkeiten, etc) WWW Soziale Medien (Blogs, Wikis, Podcasts, Foren, Newsgroups, Second Life, Search, Tagging, etc) Teilnehmer (Unternehmen, Kunden, Konsumenten, Presse, Organisationen, Parteien, Institute etc) 10 2007 S.A.R.L. Martin
Market Monitoring Beispiel: Preisvergleiche Quellen: Portale, Marktplätze, Web Shops, Communities, Review Sites Extraktion: intelligentes Crawling & Parsing Analyse: Berichte, Graphiken, Forecasts etc Brand Continental Dunlop Goodyear Product TS 790 XL Winter SP M3 Ultra Grip 6 Q1 66,75 43,00 44,86 Q2 65,75 43,15 44,18 Michelin Alpin A2 53,00 53,10 nach: Lixto www.lixto.com 11 2007 S.A.R.L. Martin
Meta Search nach: Lixto www.lixto.com 12 2007 S.A.R.L. Martin
Blog Tracking and Clustering Es gibt zwei Ansätze zur Blog-Analyse Blog-Inhalte tracken und clustern (Text Mining) Blog-Verlinkungen (Netzwerk) analysieren Identifizieren von Super-Seedern 13 2007 S.A.R.L. Martin
Innovationspotentiale Der Nutzen von Web 2.0 im Business: Competitive Intelligence CRM (Marketing, Beschwerdemanagement) Wissensmanagement oder allgemein: Kollaboration...und auf Competitive Intelligence Operationalisieren von CI Einbetten von CI in Geschäftsprozesse Fazit 14 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 trifft Competitive Intelligence Web 2.0 und Customer Intelligence: Begriffsbestimmungen Innovationspotentiale SOA als IT Architektur Definition und Nutzen Marktübersicht 15 2007 S.A.R.L. Martin
Konzept einer SOA Eine SOA ist IT Architektur Unternehmensarchitektur Kollaborationsarchitektur Intelligence & Performance Management Backend-Services PM Portal Präsentations- & Kollaborations- Services CAD/CAM Office- Applikation BPM Integrationsdrehscheibe ESB Metadaten-Mgt Content Management B2B ERP SAP CRM SCM PLM DW etc DI DI Marktplatz, Marktplatz, Lieferanten, Lieferanten, Partner, Partner, Händler, Händler, Kunden, Kunden, soziale sozialemedien Operative Daten 16 2007 S.A.R.L. Martin
Prinzipien einer SOA Eigenschaften einer SOA als IT Architektur Eine SOA dient als Business Model for Collaboration Eine SOA ist eine Infrastruktur: Software for Change Eine SOA trennt Geschäftslogik von Prozesslogik Eine SOA basiert auf Standards (BPEL, Web Services) 17 2007 S.A.R.L. Martin Präsentations-Services Präsentations-Logik Applikations-Logik Daten-Logik Daten-Services Applikations-Architektur Präsentations-Services Präsentations-Logik Prozess-Logik Geschäfts-Logik Daten-Logik Daten-Services SOA Service Prozess
Services in einer SOA Kollaborativer Geschäftsprozess Entwicklungs- Services Informations- Services Data Integration Services Repository Plattform Drittanbieter- Services (SaaS) Analytische Services Operative Services Enterprise Service Bus Applikations- Services Kollaborative Services Zugriffs- Services IT Management- Services Infrastruktur-Services Externe Daten Data Warehouse Unstrukturierte Daten Operationale Daten 18 2007 S.A.R.L. Martin
Intelligente Prozesse kollaborativer Geschäfts fts-prozeß Präsentations-Services Präsentations-Logik Geschäfts-Logik Lücke Daten-Logik Daten-Services 19 2007 S.A.R.L. Martin Prozess-Logik (Web) Services intern/extern/hosted Informations Services Data/Text Mining prädiktive Modelle (PMML/ JDM)
Services für Echtzeit CI Erschliessen des www Kontinuums Web Service Datenintegration Crawler/Parser Web Services WWW Jede Information im www kann über einen Web Service in einer SOA analog SaaS genutzt werden. CI Prozesse können durch Echtzeit-Web Informationen operationalisiert werden. 20 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 & CI & SOA Web 2.0 und CI sollten auf einer SOA basieren, denn Web 2.0 Applikationen sprechen in Standards Java Specification Request 168, Business Process Execution Language, Web Services (SOAP, WSDL, UDDI) Die Vorteile Schnelle und einfache Mashups Einbettung in Prozesse durch Service-Orchestrierung Erfüllen von Compliance-Anforderungen Fazit 21 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 trifft Competitive Intelligence Web 2.0 und Customer Intelligence: Begriffsbestimmungen Innovationspotentiale SOA als IT Architektur Definition und Nutzen Marktübersicht 22 2007 S.A.R.L. Martin
Market Assessment SOA 4 Dominante Technologie Architekturen Die Verfolger: BEA, InterSystems, Magic, Progress, Software AG, SunMicrosystems, TIBCO Lokale Anbieter: Amadee AG, inubit Wettbewerbsfähigkeit wandert von Applikationen zu BPM/SOA Infrastruktur-Plattformen 23 2007 S.A.R.L. Martin
Market Assessment Web 2.0 4 Dominante Technologie Architekturen Die Verfolger: BEA, Cisco, Red Hat, Intel, SAP, Vignette Lokale Anbieter:? Wettbewerbsfähigkeit im Web 2.0 erfordert BPM/SOA Infrastruktur-Plattformen 24 2007 S.A.R.L. Martin
Web 2.0 trifft Competitive Intelligence Agilität und Intelligenz trennen Gewinner von Verlierern im Business. Agilität schafft Reaktivität, Intelligenz schafft Proaktivität. Das WWW bietet ein Riesenpotential als Quelle für Analytik. Eine SOA schafft die Voraussetzungen für eine geeignete Nutzung von Web 2.0 und CI Services. White Paper zu SOA Kostenfreier Download auf www.wolfgang-martin-team.net Kontakt: wolfgang.martin@wolfgang-martin-team.net 25 2007 S.A.R.L. Martin