Wirtschaft und Gesellschaft

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Transkript:

3.1.2.1 Ziele wirtschaftlichen Handelns 1. Beschreiben Sie die folgenden Begriffe. Bedürfnis Grundbedürfnis Wahlbedürfnis Individualbedürfnis Kollektivbedürfnis 2. Vervollständigen Sie die folgende Bedürfnispyramide nach Maslow. 3. Beschreiben Sie den folgenden Begriff. Gut 4. Vervollständigen Sie die folgende Darstellung, indem Sie die fehlenden Güterbegriffe einfügen. BAS WuG.doc Seite 1

5. Nennen und beschreiben Sie die ökonomischen Prinzipien. 6. Beschreiben Sie die Entwicklung der drei Wirtschaftssektoren in der Schweiz. 3.1.2.2 Wirtschaftskreislauf 7. Vervollständigen Sie den folgenden Wirtschaftskreislauf (Wirtschaftsteilnehmer, Geld- und Güterströme, BIP, VE). 8. Vervollständigen Sie die folgenden Gleichgewichte. Güterstrom Sparen Staatseinnahmen = = = BAS WuG.doc Seite 2

3.1.2.3 Bruttoinlandprodukt und Volkseinkommen 9. Beschreiben Sie die Begriffe Bruttoinlandprodukt und Volkseinkommen. Bruttoinlandprodukt Volkseinkommen 10. Woraus setzt sich das Bruttoinlandprodukt nach Verwendungsart zusammen? 11. Berechnen Sie in der folgenden Tabelle das BIP je Einwohner für Frankreich und der Schweiz und entscheiden Sie, welches Land über mehr Wohlstand verfügt. Land Frankreich Schweiz Wohnbevölkerung (in Mio.) 59,9 7,5 BIP in Mrd. USD 2 010,4 358,8 BIP pro Einwohner in USD Land mit grösserem Wohlstand 12. Beschreiben Sie einen Zielkonflikt zwischen Wohlstand und Wohfahrt. 13. Beschreiben Sie die Begriffe Wohlstand und Wohfahrt. Wohlstand Wohlfahrt BAS WuG.doc Seite 3

14. Zeichnen Sie in der unten stehenden Grafik die folgende Einkommensverteilung ein. (nur KV) Einkommensgruppen Einkommen (Anteil am Gesamteinkommen in Prozenten) 30% 15 30% 25 30% 40 10% 20 Total 15. 100(nur KV) 100% 90% Anteil am Einkommen in % (kumuliert 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Wohnbevölkerung in % (kumuliert) 16. Nennen Sie den Fachbegriff für die gezeichnete Kurve. (nur KV) 17. Nennen Sie Möglichkeiten, wie Einkommen und Vermögen umverteilt werden können. (nur KV) 3.1.2.4 Inflation, Deflation und Stagflation 18. Nennen und beschreiben Sie die Funktionen des Geldes- 19. Nennen und beschreiben Sie die Geldformen. 20. Nennen Sie die Hauptaufgaben der Schweizerischen Nationalbank. (nur KV) BAS WuG.doc Seite 4

21. Nennen Sie die Instrumente der Schweizerischen Nationalbank zur Steuerung der Geldmenge und beschreiben Sie ihren Einfluss auf die Geldmenge. (nur KV) Geldpolitische Instrumente Beschreibung Einfluss auf Geldmenge 22. Beschreiben Sie in Stichworten den Geldschöpfungsprozess der Banken. (nur KV) Das BIP einer Volkswirtschaft steigt von einem Jahr zum anderen von 400 auf 420 Mrd. in der gleichen Zeit steigt der LIK in der gleichen Zeit von 102 auf 106 Punkte. 23. Was heisst LIK? 24. Berechnen Sie die Teuerung (in %) innert eines Jahres (mit Rechnungsweg). 25. Bestimmen bzw. berechnen Sie (mit Rechnungsweg): Nominelles Wachstum (in %) Reales Wachstum (in %) BAS WuG.doc Seite 5

26. Beschriften Sie die einzelnen Phasen des Konjunkturzyklus und vervollständigen Sie die folgende Tabelle mit + oder. 1 2 3 4 1 2 3 4 Phase Konsum Produktion Investitionen Preise Beschäftigungslage Zinsen Sparverhalten Steuereinnahmen 27. Vervollständigen Sie die Tabelle zu Inflation und Deflation. Inflation Deflation Begriff Geldstrom grösser oder kleiner als Güterstrom? Geldseitige Ursachen Güterseitige Ursachen Folgen für Hausbesitzer Folgen für Gläubiger Folgen für Arbeitnehmer Folgen für Produzenten Folgen für Staat BAS WuG.doc Seite 6

28. Beschreiben Sie den Begriff Stagflation. 3.1.2.4 Stabilität und Wirtschaftswachstum (nur KV) 29. Nennen und beschreiben Sie die sechs Ziele der Wirtschaftspolitik (magisches Vieleck). (nur KV) 30. Beschreiben Sie mögliche Zielkonflikte, Zielharmonien und Zielindifferenzen zwischen den Zielen der Wirtschaftspolitik. (nur KV) Zielkonflikt Zielharmonie Zielindifferenz 3.1.2.5 Direkte und indirekte Steuern (nur KV) 31. Ordnen Sie die folgenden Steuern dem entsprechenden Feld zu. Mehrfachnennungen sind möglich. (nur KV) 1 Einkommenssteuer 7 Mehrwertsteuer 2 Erbschaftssteuer 8 Motorfahrzeugsteuer 3 Gewinnsteuer 9 Stempelsteuer 4 Grundstückgewinnsteuer 10 Tabaksteuer 5 Hundesteuer 11 Vermögenssteuer 6 Kapitalsteuer 12 Verrechnungssteuer Steuerhoheit Steuerart Bund Direkte Steuern Indirekte Steuern Kanton Gemeinde 32. Beschreiben Sie einen wesentlichen Unterschied zwischen direkten und indirekten Steuern. Direkte Steuer Indirekte Steuer BAS WuG.doc Seite 7

3.1.2.6 Funktionsweise des Marktes 33. Nennen und beschreiben Sie die zwei Wirtschaftssysteme bzw. drei Wirtschaftsordnungen. 34. Nennen Sie die Merkmale einer freien Marktwirtschaft. 35. Nennen Sie die drei Voraussetzungen für einen vollständigen Wettbewerb. 36. Beschreiben Sie die folgenden Marktkonzentrationen. Fusion Joint Venture Kartell Oligopol Monopol BAS WuG.doc Seite 8

37. Bezeichnen Sie in den folgenden Diagrammen die fehlenden Elemente und das Marktgleichgewicht und zeichnen Sie die Zunahme bzw. Abnahme von Angebot und Nachfrage. Zunahme der Nachfrage Abnahme der Nachfrage Zunahme des Angebotes Abnahme des Angebotes BAS WuG.doc Seite 9

38. Sachverhalt: Mit der Möglichkeit, vom Internet je nach Grad der Legalität Musik herunter zu laden, hat sich der CD-Markt sehr stark verändert. Benennen Sie im folgenden Preis-Mengen-Diagramm die einzelnen Elemente. Zeichnen Sie das Marktgleichgewicht ein und bezeichnen Sie es mit M1 und P1. Zeichnen Sie darin die Veränderung der Nachfrage mit neuem Marktgleichgewicht ein. 39. Nennen und Beschreiben Sie drei Möglichkeiten, wie die Anbieter darauf reagieren könnten, dass illegal Musik vom Internet herunter geladen wird. Sachverhalt: Der Südsee-Inselstaat Tomatopia produziert als einziges Gut Tomoffeln (eine vitaminund nährstoffreiche Mischung aus Tomaten und Kartoffeln), das den Bewohnern von Tomatopia zum Überleben vollständig reicht. Neben den Tomoffel produzieren die Tomatopianer nichts. Die Insel ist von der restlichen Welt abgelegen, sodass auch keine Güter ein- oder ausgeführt werden. Auf Tomatopia gibt es zwei Berufe: der des Tomoffel-Bauern und der des Gutbesitzers, der die Bauern gegen Zahlung eines Lohnes anstellt und die geernteten Tomoffeln weiterverkauft. Weil sich das Volk von Tomatopia mehr Reichtum verspricht, beschliesst es einstimmig, die Löhne der Bauern zu erhöhen. Mehr Lohn führt zu mehr Einkommen, wodurch auch mehr Tomoffeln gekauft werden können. Der zusätzliche Konsum führt schlussendlich zu einer grösseren Produktion, womit auch alle wieder mehr verdienen. Was sind die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Lohnerhöhung auf den Tomoffelmarkt in Tomatopia? 40. Beschreiben Sie in Stichworten aufgrund des Volksbeschlusses die Veränderungen von Angebot und Nachfrage, vom Marktpreis und der Gleichgewichtsmenge. Nachfrage Angebot Marktpreis Gleichgewichtsmenge BAS WuG.doc Seite 10

41. Zeichnen Sie die Folgen des Entscheides der Tomatopianer in einem Preis-Mengen-Diagramm wie folgt auf. Bezeichnen Sie das Angebot mit A und die Nachfrage mit N. Bestimmen und bezeichnen Sie dann die Gleichgewichtsmenge und den Gleichgewichtspreis. Zeichnen Sie in der Grafik die Veränderung der Nachfrage nach Tomoffeln aufgrund des höheren Einkommens der Tomoffelbauern ein und bezeichnen Sie diese mit N. Zeichnen Sie ebenfalls ein, wie sich die Angebotskurve aufgrund der höheren Produktionskosten wegen der höheren Löhne verschiebt. Bezeichnen Sie die neue Kurve mit A. Bestimmen Sie zum Schluss den neuen Gleichgewichtspreis und die neue Gleichgewichtsmenge. Preis Menge 3.1.2.7 Aussenwirtschaftliche Beziehungen (nur KV) 42. Beschreiben Sie in Stichworten den Begriff Globalisierung. (nur KV) 43. Beschreiben Sie in Stichworten die Chancen bzw. Gefahren der Globalisierung. (nur KV) Chancen der Globalisierung Gefahren der Globalisierung BAS WuG.doc Seite 11

44. Bezeichnen Sie in der Tabelle die Bilanzen mit einem E (für Einnahmen) bzw. A (für Ausgaben). (nur KV) HAB = Handelsbilanz DLB = Dienstleistungsbilanz BAK = Bilanz der Arbeits- und Kapitaleinkommen ÜBB = Übertragungsbilanz KVB = Kapitalverkehrsbilanz Eine Schweizerin kauft in Paris ein französisches Parfum. Ein Schweizer macht Ferien in Spanien. Ein Schweizer kauft ein Ferienhaus in Spanien. Eine deutsche Unternehmung zahlt die Zinsen für Obligationenschulden in der Schweiz. Eine Schweizer Firma exportiert Textilmaschinen nach China. Touristen aus Indien fahren auf das Jungfraujoch. Grenzgängern, die in Basel arbeiten, wird der Lohn nach Lörrach (D) überwiesen. Eine amerikanische Firma kauft eine Schweizer Firma auf. Die Schweiz leistet Entwicklungshilfe in Afrika. Eine schweizerische Versicherungsgesellschaft versichert österreichische Hotels und erhält dafür Prämien. HAB DLB BAK ÜBB KVB 45. Kreuzen Sie an, welche internationale Organisation (EU oder WTO) in den folgenden Aussagen angesprochen ist. (nur KV) Die Schweiz ist seit 1995 Mitglied dieser Organisation. Mit dieser Organisation hat die Schweiz bilaterale Verträge abgeschlossen. Sie bildet einen Binnenmarkt. Alle Staaten haben seit 1999 den Euro als Landeswährung. Sie besteht aus 27 Mitgliedstaaten. Sie ist Teil des grössten Wirtschaftsraums. Die wichtigsten Ziele sind die Regelung der internationalen Handelsbeziehungen und Streitschlichtung bei Handelskonflikten. Sie besteht aus 149 Mitgliedstaaten. Das Ziel ist ein Bundesstaat (Vereinigtes...) nach amerikanischem oder schweizerischem Vorbild. Ihre vier Pfeiler sind: Güter- und Zollabkommen, Dienstleistungsabkommen und Abkommen über geistiges Eigentum. Ihre Prinzipien sind: Meistbegünstigung, Nichtdiskriminierung, Inländerbehandlung und Transparenz. Sie ist aus dem GATT (General Agreement on Tariffs and Trade hervorgegangen. Ihr Ziel (Vision) ist ein vereinigtes Europa. Sie war ursprünglich eine rein wirtschaftliche Vereinigung und hat sich im Laufe der Zeit hin zu einer politischen Vereinigung entwickelt. Sie betreibt eine gemeinsame Aussen- und Sicherheitspolitik. Fortsetzung folgt... BAS WuG.doc Seite 12 EU WTO