Hubgetriebe mit Trapezgewinde wartungsfrei und kostenoptimiert selbsthemmend. schmiermittelfreien MAKA INDUSTRIE-SERVICE GMBH Im Kleinen Bruch 9 76149 Karlsruhe Tel. 0721 663869-0 info@makados.de www.makados.de 92 Dosiertechnik Dichtungstechnik Wälzlagertechnik Antriebstechnik Linearsysteme Hydraulik Industrieschläuche Pneuma k Flurfördermi el Hebezeuge Chemische Wartungsprodukte
Aleph Neue Anforderungen des Markts, die Zunahme leichter Anwendungen und Innovations- und Forschergeist brachte UNIMEC dazu, eine neue Baureihe mit Trapezgewinde zu entwickeln, die ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet: die Serie Aleph. Diese neue Produktlinie umfasst zwei Größen und besitzt die Besonderheit, dass einige Bauteile aus einem technischen Kunststoff mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften bestehen. Die Hubelemente Aleph haben eine ähnliche Struktur wie die Vollmetall-Hubelemente und erfüllen dadurch dieselben Aufgaben, d.h. das Heben von Lasten, und sind ebenfalls selbsthemmend. Das spezielle Umformverfahren bei der Fertigung der Zahnräder und die besonderen Eigenschaften des verwendeten Poylarylamids ermöglichen einen schmiermittelfreien Einsatz des Hubelements. Die Hubelemente Aleph können einzeln oder im Verbund über Kupplungen, Wellen oder Kegelradgetriebe verwendet werden. 92
Aleph Modelle Modell TP mit axial hebender Spindel Die Drehbewegung der Schnecke wird durch das Schneckenrad in eine Axialbewegung der Spindel umgewandelt. Die Last wirkt auf die Spindel, die gegen verdrehen gesichert sein muss. Modell TPR mit drehender Spindel und Laufmutter. Die Drehbewegung der Schnecke bewirkt eine Drehung der Spindel, die fest mit dem Schneckenrad verbunden ist. Die last liegt auf einer Äusseren Laufmutter, die gegen verdrehen gesichert sein muss. Spindelköpfe Für die verschiedenen Einsatzbedingungen sind verschiedene Ausführungen der Spindelköpfe vorgesehen. Auf Wunsch können Sonderausführungen geliefert werden. Gehäuse Die Gehäuse bestehen aus zwei identischen Hälften, die aus Kunststoff gefertigt sind. Sie werden durch Schrauben und Muttern miteinander verbunden. Schnecken Auch für die Serie Aleph werden die Schnecken aus Sonderstahl 16NiCr4 (nach UNI EN 10084:2000) hergestellt. Sie werden einsatzgehärtet, dié Schneckenwelle und dié Wellenenden geschliffen wird. Die Schnecken sind für drei verschiedene Übersetzungsverhältnisse erhältlich: 1/5, 1/10, 1/30. Schneckenräder und Laufmuttern Die Schneckenräder und Laufmuttern werden vollständig aus einem Polymer hergestellt. Dies ist von grundlegender Bedeutung wichtig, denn durch eine umformende Fertigung des Trapezgewindes wird der Faserverlauf nicht unterbrochen und bessere mechanische Eigenschaften erzielt. Die Geometrie des Trapezgewindes entspricht der Norm ISO 2901:1993. Nur die Verzahnung der Schneckenräder wird maschinell bearbeitet um die bereits erwähnten drei verschiedenen Übersetzungsverhältnisse anzubieten. Spindeln Für die Spindeln 20x4, 30x6 und 40x7 gelten die Angaben, die bereits in den vorangegangenen Abschnitten zu Hubelementen mit Trapezgewinde aufgeführt sind. Sie werden prinzipiell durch Walzen von geschliffenen Stangen aus dem unlegierten Stahl C45 (nach UNI EN 10083-2:1998) gefertigt. Die Geometrie des Trapezgewindes entspricht der Norm ISO 2901:1993. Auf Wunsch können Spindeln aus rostfreiem Stahl AISI 316 oder aus anderen Werkstoffen angefertigt werden. Spindelschutzabdeckungen Um Beschädigungen der Spindel und der Laufmutter durch Staub und Fremdkörper zu vermeiden, können Schutzabdeckungen angebracht werden. An den Spindeln der Modellserie TP kann ein Schutzrohr aus Stahl im hinteren Teil angebracht werden und der vordere Teil kann durch einen Faltenbalg aus Polyester und PVC geschützt werden. An den Spindeln der Modellserie TPR können nur Faltenbälge angebracht werden. Lager und Ausgangsprodukte Für die gesamte Produktpalette werden Markenlager und -produkte verwendet. ANALYSE UND ZUSAMMENSETZUNG DER LASTEN Die Definitionen, Analyse und Eigenschaften der unterschiedlichen Lasttypen werden im entsprechenden Abschnitt der Hubelemente mit Trapezgewinde auf S. 28 beschrieben. SPIEL Die Definitionen, Analyse und Eigenschaften der unterschiedlichen Spieltypen werden im entsprechenden Abschnitt der Hubelemente mit Trapezgewinde auf S. 30 beschrieben. Es muss dennoch darauf hingewiesen werden, dass die Spielnachstellung (RG) nicht anwendbar ist und dadurch das Axialspiel zwischen Spindel und Mutter nicht verringert werden kann. 94
FORMELSAMMLUNG C = zu bewegende Einzellast [dan] C e = äquivalente Einzellast [dan] C t = zu bewegende Gesamtlast [dan] DX = Rechtsgewinde F rv = Radialkräfte an der Schnecke [dan] f a = Einsatzfaktor f d = Lebendauerfaktor f s = Betriebsfaktor f t = Temperaturfaktor f u = Feuchtigkeitsfaktor f v = Geschwindigkeitsfaktor M tm = Drehmoment an der Antriebswelle [danm] M tv = Drehmoment an der Schnecke [danm] N = Anzahl der Hubelemente und Kegelradgetriebe an einer Bewegungsvorrichtung n = Anzahl der Hubelemente an einer Bewegungsvorrichtung P = benötigte Antriebsleistung der Anlage [kw] P i = Antriebsleistung an einem einzelnen Hubelement [kw] P e = äquivalente Leistung [kw] P u = Abtriebsleistung an einem einzelnen Hubelement [kw] rpm = Umdrehungen pro Minute SX = Linksgewinde v = Hubgeschwindigkeit [mm/min] η m = Wirkungsgrad des Hubelements η c = Wirkungsgrad der Konfiguration η s = Wirkungsgrad der Struktur ω m = Winkelgeschwindigkeit des Motors [rpm] ω v = Winkelgeschwindigkeit der Schnecke [rpm] Falls nicht anders angegeben, beziehen sich alle Längen in den Abmessungstabellen auf [mm]. Falls nicht anders angegeben, werden die Übersetzungsverhältnisse in Brüchen angegeben. 95 Kennwerte der Bauteile und Glossar
ANTRIEB Handantrieb Die Serie Aleph kann manuell angetrieben werden. Die folgende Tabelle bestimmt die zulässige Höchstlast in [dan] in Abhängigkeit von der Übersetzungen der Spindelhubelemente und einer Kraft von 5 dan auf ein Handrad mit einem Radius von 250 mm. Es ist selbstverständlich möglich, größere Lasten von Hand zu bewegen, indem ein zusätzliches Getriebe vorgelegt wird oder der Radius des Handrads erhöht wird. Größe 420 630 740 schnelles Übersetzungsverhältnis [dan] 700 1000 1800 normales Übersetzungsverhältnis [dan] 700 1000 1800 langsames Übersetzungsverhältnis [dan] 700 1000 1800 Motorantrieb Aleph Serien können mit jeglicher Motorart gehandhabt werden. Heutzutage ist eine direkte Motorisierung für einige IEC Flansche (siehe Seite 114) dank einem neuen Giessprozess möglich, der in der Lage ist, Bolzen in Gehäuse zu hüllen. Es ist möglich, 4,6 oder 8 Motorpolen zu verbinden, während es nicht ratsam ist, 2 polige Motoren zusammenzusetzen, um nicht 1500 rpm Eingangsenergie Drehgeschwindigkeit zu überschreiten. Die Krafttabelle zeigt, im Falle einheitlicher Servicefaktoren und für einzelne Wagenheber Einheiten, Eingangskraft und Drehmoment mit Bezug auf Größe, Verhältnis, dynamische Arbeitsbelastung und lineare Geschwindigkeit. Drehrichtung Die Drehrichtung und die entsprechenden linearen Bewegungen werden in der Zeichnung unten abgebildet. Unter Standardbedingungen liefert UNIMEC Hubelemente mit Rechtsgewinde an der Spindel, was den Bewegungen der Abbildungen 1 und 2 entspricht. Auf Wunsch kann auch eine Spindel mit Linksgewinde geliefert werden, was den Bewegungen in Abbildung 3 und 4 entspricht. Die Kombination von Spindel und Schnecke mit Rechtsgewinde und Linksgewinde führt zu den vier Möglichkeiten der folgenden Tabelle. Schnecke Rechte Rechte Linke Linke Spindel Rechte Linke Rechte Linke Direktantrieb an der Schnecke möglich möglich nicht möglich nicht möglich Antrieb 1-2 3-4 3-4 1-2 1 2 3 4 Handnotantrieb Im Fall eines Stromausfalls können einzelne Spindelhubelemente oder komplette Spindelhubanlagen mittels einer Kurbel angetrieben werden, wobei ein Ende der Antriebsschnecke frei zugänglich angebracht sein muss. Falls Bremsmotoren oder Schneckengetriebe angeschlossen sind, muss zuerst die Bremse gelöst und anschließend diese Vorrichtungen vom Hubelement getrennt werden, da die Getriebe selbsthemmend sein könnten. Es wird empfohlen, die Anlage mit einer Sicherheitsvorrichtung für den Fall eines Stromausfalls auszurüsten. 96
SCHMIERUNG Innere Schmierung Dank besonderer Verfahren beim Umformen bildet sich auf den Oberflächen der umgeformten Teile ein reiner Polymerfilm mit hervorragenden Gleiteigenschaften. Dieser Faktor ermöglicht zusammen mit leichten Einsatzbedingungen einen schmiermittelfreien Betrieb. Trotzdem verlängert eine Schmiermittelschicht auf der Spindel die Lebensdauer der Hubelemente. Zur Wahl des Schmiermittels wird auf den entsprechenden Abschnitt der Hubelemente mit Trapezgewinde (S.32) verwiesen. Es ist zu beachten, dass bei der Serie Aleph keine Dichtungen vorgesehen sind. EINBAU UND WARTUNG Einbau Beim Einbau der Spindelhubelemente muss darauf geachtet werden, dass keine Seitenkräfte auf die Spindel wirken.vergewissern Sie sich unbedingt, dass die Spindel und die Befestigungsfläche des Gehäuses einen perfekten rechten Winkel bilden und dass Last und Spindel auf einer Achse liegen. Falls für die Bewegung der Last (siehe die Anwendungsschemen) mehrere Spindelhubelemente eingesetzt werden, sind weitere Kontrollen erforderlich: Es ist erforderlich, dass die Stützpunkte der Traglast (die Spindelköpfe bei den Modellen TP und die Laufmuttern bei den Modellen TPR) perfekt ausgerichtet sind, um eine gleichmäßige Verteilung der Last zu ermöglichen und insbesondere um zu vermeiden, dass schlecht ausgerichtete Spindelhubelemente als Widerstand oder Bremse wirken. Falls mehrere Spindelhubelemente über eine Antriebswelle verbunden werden müssen, wird empfohlen, die perfekte Ausrichtung zu überprüfen, um Überlastungen auf den Antriebswellen der Spindelhubelemente zu vermeiden. Wir empfehlen den Einsatz von Kupplungen, die Fluchtungsfehler ausgleichen können, aber gleichzeitig drehfest sind, um den Gleichlauf des Getriebes nicht zu beeinträchtigen. Für den Anbau oder Abbau von Kupplungen oder Riemenscheiben von der Antriebswelle der Hubelemente müssen Spannstangen bzw. Abziehwerkzeuge verwendet werden, die an den entsprechenden Gewindebohrungen der Wellen anzusetzen sind. Schläge oder Hämmern kann die inneren Lager beschädigen. Für die Warmmontage von Kupplungen oder Riemenscheiben empfehlen wir die betreffenden Elemente auf 80-100 C zu erwärmen. Falls das Hubelement in einer Umgebung eingebaut wird, in der Schmutz, Staub, Wasser, Dämpfe oder andere schädliche Einflüsse vorhanden sind, muss die Spindel mit Schutzsystemen wie Faltenbälge oder Schutzrohre geschützt werden. Diese Systeme sorgen auch dafür, dass niemand versehentlich mit beweglichen Antriebselementen in Berührung kommt. Anfahren der Anlage Alle Spindelhubelemente der Serie Aleph werden vor der Lieferung einer eingehenden Qualitätskontrolle unterworfen und dynamisch ohne Last geprüft. Bei Inbetriebnahme der Anlage, in der die Hubelemente eingebaut werden, muss die Schmierung der Spindel überprüft und eventuell vorhandene Fremdkörper entfernt werden. Beim Einstellen der Endschalter muss die Massenträgheit beachtet werden, wobei aufwärts bewegte Massen leichter abzubremsen sind als abwärts bewegte. Die Anlage sollte mit der kleinstmöglichen Last in Betrieb genommen werden und erst nach Überprüfung der einwandfreien Arbeitsweise aller Bauteile auf normale Belastungswerte gebracht werden. Vor allem in der Phase der Inbetriebnahme müssen die Angaben des Katalogs unbedingt befolgt werden: Wiederholte oder voreilige Probeläufe würden zu einer anormalen Überhitzung und irreversiblen Schäden an den Spindelhubelementen führen. Schon eine einmalige Überhitzung reicht aus, um das Hubelement vorzeitigem Verschleiß auszusetzen oder es zu zerstören. Regelmäßige Wartung Die Hubelemente müssen in Abhängigkeit des Einsatzes und der Arbeitsumgebung regelmäßig kontrolliert werden. Lagerung Während der Lagerzeit müssen die Spindelhubelemente gegen Staub und Fremdkörper geschützt sein. Bei Lagerung in salzhaltiger oder korrosiver Atmosphäre sind besondere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die Hubelemente der Serie Aleph sind in einem geschlossenen Raum zu lagern, damit das Polymer nicht zu viel Wasser absorbiert. Wir empfehlen außerdem: - Die Spindel, die Antriebswelle und nicht lackierte Bauteile schmieren und schützen. - Bei horizontal gelagerten Spindelhubelementen die Spindel abstützen. Garantie Die Garantie gilt nur, wenn alle im Katalog beschriebenen Angaben, Hinweise und empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen gewissenhaft befolgt werden. BESTELLSCHLÜSSEL Folgen Sie den Angaben auf S. 35. 97 Antrieb, Einbau und Wartung
MODELL TP 1 Gehäuse (Hälfte) 4 Schneckenrad 5 Schnecke 5.1 Schnecke DX angetrieben 6 Spindel 8 Lager der Schnecke 8.1 Lager der angetriebenen Schnecke 9 Lager des Schneckenrads 15 Schutzrohr 16 Keil 18 Kerbstift Spindelkopf 20 Faltenbalg 24 21 Spindelkopf 22 Motorflansch 23 Schrauben 24 Schrauben 1 25 Mutter 21 6 18 20 9 4 9 8 16 1 5.1 22 16 8.1 25 16 5 15 8 23 98
MODELL TPR 1 24 7 20 Gehäuse (Hälfte) Schneckenrad Schnecke Schnecke DX angetrieben Spindel Laufmutter Lager der Schnecke Lager der angetriebenen Schnecke Lager des Schneckenrads Keil Kerbstift Rad Faltenbalg Motorflansch Schrauben Schrauben Mutter 1 4 5 5.1 6 7 8 8.1 9 16 18.1 20 22 23 24 25 6 9 18.1 4 18.1 1 8 25 9 16 5 16 16 5.1 8 8.1 22 23 99 Explosionszeichnungen und Ersatzteile
WAHL DER BAUGRÖßE DES HUBELEMENTS Um die nötigen Abmessungen des Hubelements zu bestimmen ist wie folgt vorzugehen: Bestimmung der Anwendungsdaten (A) Berechnung der Einzellast (B) Überprüfung der äquivalenten Last (C) positiv Überprüfung der äquivalenten Leistung (D) negativ negativ Baugröße oder Anlagenplan ändern positiv Überprüfung der Knicklast (E) negativ positiv Überprüfung der seitlichen Kraft (F) negativ positiv Überprüfung des Drehmoments (G) negativ positiv Überprüfung der radialen Kraft (H) negativ positiv Ende Haupttabellen 100 Größe zulässige Tragkraft [dan] Trapezgewinde: Durchmesser x Steigung [mm] theoretische Übersetzung schnell normal langsam reale Übersetzung schnell normal langsam Spindelhub pro Drehung des Schneckenrads [mm] Spindelhub pro Drehung der Schnecke [mm] schnell normal langsam Wirkungsgrad [%] schnell normal langsam Betriebstemperatur [ C] Gewicht der Trapezgewindespindel pro 100 mm [kg] Gewicht des Hubelements (ohne Spindel) [kg] 420 630 740 700 1000 1800 20x4 30x6 40x7 1/5 1/5 1/5 1/10 1/10 1/10 1/30 1/30 1/30 4/19 4/19 6/30 2/21 3/29 3/30 1/30 1/30 1/30 4 6 7 0,8 1,2 1,4 0,4 0,6 0,7 0,13 0,2 0,23 31 30 28 28 26 25 20 18 18 10/60 (anderenfalls technische Abteilung kontaktieren) 0,22 0,5 0,9 1 2,7 3
A - EINSATZDATEN Für eine richtige Bemessung der Hubelemente ist es nötig, die Einsatzdaten zu ermitteln: LAST [dan] = die Kraft, die auf dem geradlinig bewegten Teil des Hubelements lastet. Normalerweise wird die Wahl der Bauteilgröße anhand der maximal auftretenden Last berechnet (worst case). Es ist wichtig zu beachten, dass die Last ein Faktor ist, der durch den Betrag, die Richtung und das Vorzeichen bestimmt ist: Der Betrag gibt die Größe der Kraft an, die Richtung zeigt ihre Ausrichtung im Raum an und gibt Hinweise auf Kippbelastungen oder mögliche seitliche Lasten, das Vorzeichen zeigt an, ob es sich um eine Zug- oder Druckbelastung handelt. HUBGESCHWINDIGKEIT [mm/min] = die Geschwindigkeit, mit der die Lasten bewegt werden sollen. Aus ihr können die Drehzahlen der Antriebselemente und die nötige Antriebsleistung errechnet werden. Die Verschleißerscheinungen und die Lebensdauer des Hubelements sind proportional von der Hubgeschwindigkeit abhängig. Deswegen empfiehlt es sich, die Hubgeschwindigkeit so weit wie möglich einzuschränken. Bei der Serie Aleph darf die Drehzahl den Wert von 1500 rpm auf keinen Fall überschreiten. HUB [mm] = die lineare Maßeinheit, die angibt, wie weit die Last bewegt werden soll. Sie muss nicht unbedingt mit der Gesamtlänge der Spindel übereinstimmen. UMGEBUNGSVARIANTEN = Werte, welche die Arbeitsumgebung und -bedingungen der Hubelemente beziffern. Die wichtigsten Elemente sind: Temperatur, Feuchtigkeit, oxidierende oder korrosive Faktoren, Einschalt- und Stillstandzeiten, Schwingungen,Wartung und Reinigung, Menge und Qualität der Schmierung u.a. ANLAGENSTRUKTUR = Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Last mit Hilfe von Hubelementen zu bewegen. Die Schemas auf S. 90-91 zeigen einige Beispiele. Die Wahl des Anlagenschemas hat einen Einfluss auf die Baugröße und die Leistung, die für die Anwendung benötigt werden. B - EINZELLAST UND HAUPTTABELLEN In Abhängigkeit von der Anzahl der Hubelemente n im Anlagenschema kann die Last pro Hubelement durch Dividieren der Gesamtlast durch n errechnet werden. Falls die Last nicht gleichmäßig auf allen Hubelementen verteilt sein sollte, muss zur Bestimmung der Baugröße als Worst-Case-Szenario das am meisten belastete Hubelement herangezogen werden. In Abhängigkeit von diesem Wert kann anhand der Haupttabellen eine erste Auswahl der Baugrößen getroffen werden, die eine Maximallast oberhalb der Einzellast besitzen. C - ÄQUIVALENTE LAST Alle im Katalog angegebenen Werte beziehen sich auf eine Verwendung unter Standardbedingungen, d.h. bei einer Temperatur von 20 C, Luftfeuchtigkeit von 50%, Lebensdauer von 10000 Zyklen, manuelle Bewegung ohne Stöße und Arbeit prozentuale der 10%. Bei anderen Einsatzbedingungen ist es nötig, die äquivalente Last zu berechnen: Sie ist die Last unter Standardbedingungen, bei der dieselben Wärmeaustausch- und Verschleißerscheinungen wie bei den realen Einsatzbedingungen auftreten. Deswegen ist die äquivalente Last nach folgender Formel zu errechnen: C e = C f t f a f s f u f d f v 101 Abmessungen
Temperaturfaktor f t Der Faktor f t kann nach folgendem Diagramm in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur ermittelt werden. Bei Temperaturen von über 75 C ist unsere technische Abteilung zu kontaktieren. Temperaturfaktor f t 1,7 1,6 1,5 1,4 1,3 1,2 1,1 1 25 35 45 55 65 75 Umgebungstemperatur [ C] Einsatzfaktor f a Der Faktor f a kann mit der folgenden Tabelle in Abhängigkeit von den Einsatzbedingungen ermittelt werden. Belastungsart Einsatzfaktor fa leichte Stöße, seltenes Schalten, regelmäßige Bewegung 1 mittlere Stöße, häufiges Schalten, regelmäßige Bewegung 1,2 starke Stöße, starkes Schalten, unregelmäßige Bewegung 1,8 Betriebsfaktor f s Der Betriebsfaktor f s ergibt sich aus dem Arbeitszyklus durch eine Berechnung des prozentualen Arbeitszeitanteils des Zyklus. So ergeben zum Beispiel eine Arbeitszeit von 10 min und eine Stillstandzeit von 10 min einen Wert von 50%. Analog dazu entsprechen eine Arbeitszeit von 5 min und eine Stillstandzeit von 20 min einem Wert von 20%. Aufgrund der Einsatzdaten kann durch Angabe der Zykluszeit und des Arbeitszeitanteils auf der Ordinate der Wert von fs abgelesen werden. Bei der Serie Aleph ist es besser, den Arbeitszeitanteil auf 50% zu begrenzen, da der Kunststoff die Wärme nur in geringem Maße an die Umgebung ableitet. Betriebsfaktor f s 3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 5 10 20 30 50 Arbeit prozentuale [%] Feuchtigkeitsfaktor f u Der Faktor f u kann nach folgendem Diagramm in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchtigkeit der Umgebung ermittelt werden. Die Wasseraufnahme durch das Polymer führt zu einer Verringerung der Festigkeitswerte und einer Zunahme der Stoßfestigkeit (Zähigkeit). Bei einer Feuchtigkeit von über 80% muss unsere technische Abteilung kontaktiert werden. 1,7 1,6 1,5 102 Feuchtigkeitsfaktor f u 1,4 1,3 1,2 1,1 1 0 20 40 60 80 Relative Luftfeuchtigkeit [%]
Lebensdauerfaktor f d Der Lebensdauerfaktor f d wird in Abhängigkeit von der theoretisch vorgesehenen Lebensdauer (in Anzahl der Zyklen) berechnet. 1,5 1,4 Lebensdauerfaktor f d 1,3 1,2 1,1 1 10.000 100.000 1.000.000 vorgesehene Lebensdauer [Zyklen] Geschwindigkeitsfaktor f v Der Faktor f v kann nach folgendem Diagramm in Abhängigkeit von der Drehzahl am Antrieb der Schnecke in [rpm] ermittelt werden. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Polymers sollte die Drehzahl von 1500 rpm nicht überschritten werden, da es zu sehr ausgeprägten Verschleißerscheinungen kommen könnte. 4 3,5 Geschwindigkeitsfaktor f v 3 2,5 2 1,5 1 0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 Antriebsdrehzahl [rpm] Mit Hilfe der Haupttabellen kann überprüft werden, ob die bereits ausgewählte Baugröße in der Lage ist, eine dynamische Belastung aufzunehmen, die genauso groß ist wie die äquivalente Belastung. Anderenfalls muss eine andere Lösung gefunden werden. D - LEISTUNGSTABELLEN UND ÄQUIVALENTE LEISTUNG Im Folgenden werden die Leistungstabellen aufgeführt. Nach der Wahl der Baugröße wird die entsprechende Tabelle im Abschnitt C herausgesucht und mit den Werten der äquivalenten Last und der Hubgeschwindigkeit können in der Tabelle die Werte der äquivalenten Leistung Pe entnommen werden. Falls die Wertekombination im farbigen Bereich liegt, bedeutet dies, dass die Einsatzbedingungen zu negativen Effekten wie Überhitzung und ausgeprägten Verschleiß führen könnten. Dann ist es nötig, die Hubgeschwindigkeit zu verringern oder eine größere Baugröße auszuwählen. Die äquivalente Leistung ist nicht die Leistung, die das einzelne Hubelement aushalten muss, es sei denn die sechs Korrektionsfaktoren f t, f a, f s, f u, f d, und f v haben den Grundwert von 1. 103 Abmessungen
E KNICKLAST Wenn die Last auch nur zeitweise als Druckbelastung auftritt, muss die Struktur auf Knickung überprüft werden. Zuerst müssen die beiden Befestigungspunkte des Hubelements ermittelt werden: Der erste befindet sich auf dem Spindelkopf bei den Modellen TP und auf der Laufmutter bei den Modellen TPR, und der zweite liegt dort, wo das Gehäuse mit dem Boden verbunden ist. Die meisten realen Fällen können durch folgende drei Modelle schematisch beschrieben werden: Spindelkopf - Laufmutter Hubelement Euler I frei fest Euler II Gelenk Gelenk Euler III Hülse fest EULER 1 Wenn der Euler-Fall ermittelt wurde, der am ehesten der Anwendung entspricht, muss in der dazugehörigen Grafik der entsprechende Koordinatenpunkt (Länge, Last) gefunden werden. Die für die Anwendung passenden Größen sind diejenigen, bei denen die Kurve unterhalb des erwähnten Punktes liegen. Falls die unter Punkt D ausgesuchte Größe nicht diesen Anforderungen entspricht, muss eine größere Baugröße ausgewählt werden. Die Euler-Gordon-Rankine-Kurven wurden mit einem Sicherheitsfaktor von 4 errechnet. Bei Anwendungen, die einen Sicherheitsfaktor von weniger als 4 zulassen, setzen Sie sich bitte mit unserer technischen Abteilung in Verbindung. EULER 1 EULER 2 1.800 1.600 1.800 1.600 1.400 740 1.400 740 1.200 1.200 1.000 1.000 800 630 800 630 EULER 2 maximale Knicklast [dan] 600 420 400 200 0 0 200 400 600 800 1000 maximale Knicklast [dan] 600 420 400 200 0 0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 Spindellänge [mm] Spindellänge [mm] EULER 3 1.800 1.600 EULER 3 1.400 740 1.200 1.000 800 630 maximale Knicklast [dan] 600 420 400 200 0 0 500 1000 1500 2000 2500 104 Spindellänge [mm]
F - SEITENKRÄFTE Wie schon in den vorangegangenen Abschnitten erwähnt, sind Seitenkräfte die Hauptursache von Defekten. Abgesehen von einer mangelhaften Ausrichtung zwischen Spindel und Last können sie auch auf einem ungenauen Einbau beruhen, der eine anormale Lage der Spindel bewirkt. Dies führt zu einer fehlerhaften Verbindung zwischen Spindel und Laufmutter bei den Modellen der Baureihe TPR, bzw. zwischen Spindel und Schneckenrad bei den Modellen TP. Der Einsatz der serienmäßigen zweifachen Führungen ermöglicht bei den Modellen der Serie TP eine teilweise Korrektur der anormalen Lage der Spindel bevor sie mit dem Schneckenrad in Berührung kommt. Das Problem wandelt sich in ein anormales Abgleiten der Spindel auf der Führung um. Bei den Modellen der Baureihe TPR kommt die außen liegende Laufmutter mit der Spindel in Berührung und Korrekturen können daher nur durch besondere Montagearten erzielt werden, wie im Abschnitt "seitliches Spiel bei den Modellen TPR" beschrieben wird. Seitliche Lasten können auch von einem horizontalen Einbau herrühren: Das Eigengewicht der Spindel sorgt für eine Biegung und wird somit zu einer seitliche Last. Der Grenzwert der Biegung und der entsprechenden Last hängt von der Größe des Hubelements und der Länge der Spindel ab. Für entsprechende Abstützungen wenden Sie sich bitte an unsere technische Abteilung. In den folgenden Diagrammen für statische Belastungen wird die zulässige Seitenlast in Abhängigkeit von der Größe und der Spindellänge angegeben. Für dynamische Anwendungen setzen Sie sich bitte unbedingt mit unserer technischen Abteilung in Verbindung. max. statische seitenkraft Last [dan] 100 740 10 630 420 1 0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000 Spindellänge [mm] Falls die in den vorangehenden Abschnitten ausgewählte Größe nicht für die seitliche Last ausreicht, ist eine geeignete Baugröße zu wählen. G - DREHMOMENT Nun kann die nötige Anlagenleistung berechnet werden. Die Formel dafür ist die folgende: P = 1 n C v 1000 6000 η m η c η s wobei: P n C v η m η c η s = erforderliche Leistung [kw] = Anzahl der Hubelemente = Einzellast [dan] = Hubgeschwindigkeit [mm/min] = Wirkungsgrad des Hubelements (siehe Haupttabellen) = Wirkungsgrad der Konfiguration = 1-[(1-N) 0,05], wobei N die Gesamtzahl der Hubelemente und Kegelradgetriebe darstellt = Wirkungsgrad der Struktur (Führungen, Riemen, Riemenscheiben, Wellen, Kupplungen, Getriebe) 105 Abmessungen
Zusätzlich zur benötigten Leistung muss das Drehmoment der Antriebswelle berechnet werden: M tm = 955 P ω m wobei: M tm = Drehmoment an der Antriebswelle [danm] P = Motorenleistung [kw] ω m = Motordrehzahl [rpm] Je nach verwendetem Anlagenschema muss überprüft werden, ob die Schnecke in der Lage ist, ein kombiniertes Drehmoment auszuhalten. Deswegen drückt die folgende Tabelle die zulässigen Torsionswerte an den Schnecken je nach Baugröße in [dan] aus. Größe 420 630 740 schnelle Übersetzung [danm] 5,43 6,90 49 normale Übersetzung [danm] 5,43 15,43 12,8 langsame Übersetzung [danm] 4,18 18,31 15,4 Falls diese Werte überschritten werden, ist unter Berücksichtigung der Vorgaben der vorhergehenden Abschnitte eine größere Baugröße auszuwählen, das Einbauschema zu ändern oder die Geschwindigkeit zu erhöhen. H - RADIALE LAST Falls radiale Lasten auf die Schnecke wirken, muss die Festigkeit der Schnecke anhand der folgenden Tabelle überprüft werden. Größe 420 630 740 F rv [dan] 22 45 60 106 Falls diese Werte überschritten werden, ist unter Berücksichtigung der Vorgaben der vorhergehenden Abschnitte eine größere Baugröße auszuwählen, das Einbauschema zu ändern oder die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Größe 420 Übersetzungsverhältnis 1/5 Last [dan] 700 400 300 200 100 Drehzahl Hubgesch- P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] Spindel v [mm/min] 1500 1200 0,38 0,25 0,26 0,17 0,19 0,13 0,13 0,09 0,07 0,05 1000 800 0,26 0,25 0,17 0,17 0,13 0,13 0,09 0,09 0,07 0,05 750 600 0,19 0,25 0,13 0,17 0,10 0,13 0,07 0,09 0,07 0,05 500 400 0,13 0,25 0,09 0,17 0,07 0,13 0,07 0,09 0,07 0,05 300 240 0,11 0,25 0,07 0,17 0,07 0,13 0,07 0,09 0,07 0,05 100 80 0,07 0,25 0,07 0,17 0,07 0,13 0,07 0,09 0,07 0,05 50 40 0,07 0,25 0,07 0,17 0,07 0,13 0,07 0,09 0,07 0,05 Übersetzungsverhältnis 1/10 Last [dan] 700 400 300 200 100 Drehzahl Hubgesch- P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] Spindel v [mm/min] 1500 600 0,22 0,14 0,14 0,09 0,11 0,07 0,08 0,05 0,07 0,03 1000 400 0,14 0,14 0,09 0,09 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 750 300 0,11 0,14 0,07 0,09 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 500 200 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 300 120 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 100 40 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 50 20 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 Übersetzungsverhältnis 1/30 Last [dan] 700 400 300 200 100 Drehzahl Hubgesch- P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] Spindel v [mm/min] 1500 200 0,11 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 1000 133 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 750 100 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 500 67 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 300 40 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 100 13 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 50 6,7 0,07 0,07 0,07 0,05 0,07 0,03 0,07 0,03 0,07 0,03 107 Leistungstabellen
Größe 630 Übersetzungsverhältnis 1/5 Last [dan] 1000 750 500 250 Drehzahl Hubgesch- P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] Spindel v [mm/min] 1500 1800 0,98 0,64 0,74 0,48 0,49 0,32 0,25 0,17 1000 1200 0,65 0,64 0,49 0,48 0,33 0,32 0,17 0,17 750 900 0,49 0,64 0,37 0,48 0,25 0,32 0,13 0,17 500 600 0,33 0,64 0,25 0,48 0,17 0,32 0,10 0,17 300 360 0,20 0,64 0,15 0,48 0,10 0,32 0,10 0,17 100 120 0,10 0,64 0,10 0,48 0,10 0,32 0,10 0,17 50 60 0,10 0,64 0,10 0,48 0,10 0,32 0,10 0,17 Übersetzungsverhältnis 1/10 Last [dan] 1000 750 500 250 Drehzahl Hubgesch- P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] Spindel v [mm/min] 1500 900 0,57 0,37 0,43 0,28 0,29 0,19 0,16 0,10 1000 600 0,38 0,37 0,29 0,28 0,20 0,19 0,10 0,10 750 450 0,29 0,37 0,22 0,28 0,15 0,19 0,10 0,10 500 300 0,19 0,37 0,15 0,28 0,10 0,19 0,10 0,10 300 180 0,12 0,37 0,10 0,28 0,10 0,19 0,10 0,10 100 60 0,10 0,37 0,10 0,28 0,10 0,19 0,10 0,10 50 30 0,10 0,37 0,10 0,28 0,10 0,19 0,10 0,10 Übersetzungsverhältnis 1/30 Last [dan] 1000 750 500 250 Drehzahl Hubgesch- P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] Spindel v [mm/min] 1500 300 0,28 0,18 0,22 0,14 0,14 0,09 0,07 0,05 1000 200 0,19 0,18 0,14 0,14 0,10 0,09 0,07 0,05 750 150 0,14 0,18 0,11 0,14 0,07 0,09 0,07 0,05 500 100 0,10 0,18 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,05 300 60 0,07 0,18 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,05 100 20 0,07 0,18 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,05 50 10 0,07 0,18 0,07 0,14 0,07 0,09 0,07 0,05 108
Größe 740 Übersetzungsverhältnis Rapport 1/5 1/5 Charge Last [dan] 1800 1500 1000 500 Vitesse Drehzahl de Hubgesch- Vitesse de P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke rotation translation windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] vis Spindel tige sans fin v [mm/min] filetée ω v [rpm] v [mm/min] 1500 2100 2,45 1,59 1,84 1,20 1,23 0,80 0,62 0,40 1000 1400 1,64 1,59 1,23 1,20 0,82 0,80 0,41 0,40 750 1050 1,23 1,59 0,92 1,20 0,62 0,80 0,31 0,40 500 700 0,82 1,59 0,62 1,20 0,41 0,80 0,21 0,40 300 420 0,49 1,59 0,37 1,20 0,25 0,80 0,13 0,40 100 140 0,17 1,59 0,13 1,20 0,10 0,80 0,10 0,40 50 70 0,10 1,59 0,10 1,20 0,10 0,80 0,10 0,40 Übersetzungsverhältnis Rapport 1/10 1/10 Charge Last [dan] 1800 1500 1000 500 Vitesse Drehzahl de Hubgesch- Vitesse de P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke rotation translation windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] vis Spindel tige sans fin v [mm/min] filetée ω v [rpm] v [mm/min] 1500 1050 1,40 0,90 1,05 0,67 0,70 0,45 0,35 0,23 1000 700 0,92 0,90 0,69 0,67 0,46 0,45 0,23 0,23 750 525 0,70 0,90 0,52 0,67 0,35 0,45 0,18 0,23 500 350 0,46 0,90 0,35 0,67 0,23 0,45 0,12 0,23 300 210 0,28 0,90 0,21 0,67 0,14 0,45 0,10 0,23 100 70 0,10 0,90 0,10 0,67 0,10 0,45 0,10 0,23 50 35 0,10 0,90 0,10 0,67 0,10 0,45 0,10 0,23 Übersetzungsverhältnis Rapport 1/30 1/30 Charge Last [dan] 1800 1500 1000 500 Vitesse Drehzahl de Hubgesch- Vitesse de P i M tv P i M tv P i M tv P i M tv Schnecke rotation translation windigkeit [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] ω v [rpm] vis Spindel tige sans fin v [mm/min] filetée ω v [rpm] v [mm/min] 1500 350 0,63 0,41 0,48 0,31 0,32 0,21 0,17 0,11 1000 233 0,42 0,41 0,32 0,31 0,21 0,21 0,11 0,11 750 175 0,32 0,41 0,24 0,31 0,16 0,21 0,08 0,11 500 117 0,21 0,41 0,16 0,31 0,11 0,21 0,07 0,11 300 70 0,13 0,41 0,10 0,31 0,07 0,21 0,07 0,11 100 23 0,07 0,41 0,07 0,31 0,07 0,21 0,07 0,11 50 11,7 0,07 0,41 0,07 0,31 0,07 0,21 0,07 0,11 109 Leistungstabellen
serienmäßige Bauformen Form B hub Form S Form D Modelle TP - XTP* Größe 420 630 740 A 150 206 270 A1 100 126 160 A2 80 102 130 A3 10 12 15 A4 7,5 12 15 A6 99 125 159 B 4x4x20 6x6x30 8x7x40 C1 15 20 25 d Ø j6 12 20 25 D Ø 20x4 30x6 40x7 D1 Ø 43 59 69 D2 Ø 44 60 70 D3 Ø 52 56 80 E 100 155 195 E1 85 131 165 E2 32,5 45 50 E3 37,5 60 75 F Ø 9 11 13 F1 M6x10 M6x10 M8x10 F4 M5x10 M6x12 M8x15 H 30 50 70 L 25 40 55 M [ ] 30 45 30 S 70 90 120 S1 35 45 60 S2 20 25 35 * Modelle XTP: Version aus rostfreiem Stahl 110
hub vorstehende spindellänge Gesamtlänge serienmäßige Bauformen Form B Form S Form D Modelle TPR - XTPR* Größe 420 630 740 A 150 206 270 A1 100 126 160 A2 80 102 130 A3 10 12 15 A4 7,5 12 15 A6 99 125 159 B 4x4x20 6x6x30 8x7x40 C1 15 20 25 d Ø j6 12 20 25 D Ø 20x4 30x6 40x7 D1 Ø 43 59 69 D2 Ø 44 60 70 D3 Ø 52 56 80 D4 Ø 45 64 78 D5 Ø 60 80 96 E 100 155 195 E1 85 131 165 E2 32,5 45 50 E3 37,5 60 75 F Ø 9 11 13 F1 M6x10 M6x10 M8x10 F3 (4 Bohrungen) 9 7 9 F4 M5x10 M6x12 M8x15 H 30 50 70 L 25 40 55 M [ ] 30 45 30 S 70 90 120 S1 35 45 60 S2 20 25 35 S4 12 14 16 S5 45 48 75 S7 125 160 215 S8 60 68 100 * Modelle XTPR: Version aus rostfreiem Stahl 111 Modelle TP-TPR
TF TLR TMR TM TL TPN TLN TC Extremités Spindelköpfe tige (têtes) - X* - X* Taille Größe 420 630 740 C1 15 20 25 D Ø 15 20 30 D 1 Ø 79 89 109 D2 Ø 60 67 85 D3 Ø 39 46 60 D4 Ø 14x2 20x2,5 30x3,5 D5 Ø 38 48 68 D6 Ø 20x1,5 30x2 39x3 D7 k6 15 20 25 D12 20x4 30x6 40x7 F1(n F1(4 Bohrungen) trous) 11 (4) 11 12 (4) 12 13 (4) 13 L1 21 23 30 L2 8 10 15 L3 20 30 30 L4 25 30 45 L6 35 45 55 L7 40 50 70 L8 10 10 10 L9 75 95 125 L10 20 25 30 L11 70 80 100 * Modelle X: Version aus rostfreiem Stahl 112
TOR TO TFC TOC Extremités Spindelköpfe tige (têtes) - X* - X* Taille Größe 420 630 740 C1 15 20 25 CH 19 30 41** D5 Ø 38 48 68 D8 Ø 20 34 48 D9 Ø 32 50 70** D11 Ø 22 34 50** E 24 40 55 E1 24 40 55 F Ø H9 10 14 22 F2 Ø H9 20 25 35 F3 Ø 12 20 30 F4 Ø 12 20 30** G 12 20 30 H 48 80 110 H1 14 25 38 H2 18 30 38 H3 24 40 54 H4 50 77 110** H5 16 25 35** H6 6,5 10 15** H7 17 27 36** L 50 60 80 L5 40 50 70 L6 35 45 55 S 14 20 30 S1 25 30 40 S2 12 18 25** S3 16 25 37** αº [º] 13 14 17** * Modelle X: Version aus rostfreiem Stahl **Ausnahme an der Version aus rostfreiem Stahl 113 Spindelköpfe
serienmäßige Bauformen Form MBD Form MBS Form MD Modelle MTP-MTPR Form MS Größe IEC Flansch D9 H7 D10 H7 D11 D12 F6 L2 L4 L5 R1 S9 T 420 63 B5 11 95 115 140 M8 15 23 80 4 4 12,8 630 71 B5 14 110 130 160 M8 20 30 96 4 5 16,3 740 80 B5 19 130 165 200 M10 25 40 120 5 6 21,8 Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S. 110-111 zu entnehmen. Form MBD Form MBS Form MD Form MS 114
Schutzrohr PR Das Anbringen des Schutzrohrs am unteren Teil des Hubelements ist die ideale Lösung, um die Spindel vor Verunreinigungen und Fremdkörpern zu schützen, die das Getriebe schädigen könnten. Das Schutzrohr PR ist nur bei den Modellen TP anwendbar. In der folgenden Tabelle werden die Größen und Abmessungen angegeben. Inkompatibilität: Modelle TPR S3 + hub Schutzrohr PR - XPR* Größe 420 630 740 D8 Ø 48 65 74 D13 Ø 46 63 72 S3 50 60 75 * Modelle XPR: Version aus rostfreiem Stahl Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S. 110-111 zu entnehmen. Gegenrückzugbuchse BU Wenn es, im Falle von Extra Kolbenhub, nötig ist, die Spindel nicht vom Wagenheber Körper zu ziehen, kann eine Gegenrückzugbuchse aus Stahl montiert werden. Die BU hat ein trapezförmiges Gewinde, das in der Lage ist, die Belastung in extra Kolbenhub-Fällen auszuhalten. Es muss betont werden, dass ein einziger extra Kolbenhub- Versuch (und der darauf zurückzuführende Anprall zwischen BU und Gehäuse die Übertragung hoffnungslos beschädigen kann. Inkompatibilität: Modelle TPR - PRA Gegenrückzugbuchse BU - XBU* Größe 420 630 740 L 25 25 25 M Ø 38 48 58 * Modelle XBU: Version aus rostfreiem Stahl Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S. 110-111 zu entnehmen. hub 115 Modelle mit motor und Zubehör
Faltenbalg PE Die Faltenbälge dienen dem Schutz der Spindel und folgen ihrer Bewegung während des Hubs. Die standardmäßigen Faltenbälge bestehen aus Polyester, sind mit PVC beschichtet und können, Als Serie, Lager oder Flansche an ihren Enden haben, deren Abmessungen in der Tabelle 1 unten gezeigt werden. Auf Anfrage können auch Sonderausführungen und Befestigungsplatten aus Metall oder PVC geliefert werden. Befestigungsflansche können aus Plastik oder aus Metall sein. Spezialmateriale für die Blasebalge sind ebenfalls verfügbar: Neoprene und Hypalon (Meerwasser Umgebung), Kevlar (schnitt und abnutzungwiderständig), Glasfaser (für Extremtemperaturen von -50 bis 250 C) und illuminierte Kohle (das ist ein selbstlöschendes Material zur begrenzten Anwendung bei geschmolzenen Metallspritzern). Das PE Standardmaterial ist für Umgebungen von - 30 bis 70 C garantiert. Wenn ein wasserfester elastischer Blasebalg benötigt wird, ist es möglich, Protektionen zu realisieren, deren Blasebalg nicht genäht sondern heiß versiegelt sind. Diese Art Schutz ist nicht fähig, Kondensierungsprobleme zu lösen. Darüber hinaus ist es möglich, Metallprotektionen auf Anfrage zu erhalten; diese Anfragen müssen an das Technische Büro gerichtet werden. Außerdem sind Ausführungen aus anderen Werkstoffen verfügbar, die gegen Hitze, Kälte oder aggressive und oxidierende Umgebungen beständig sind. Im Falle von langen Hüben sind innere Ringe vorgesehen, die sich nicht ausdehnen, um das gleichmäßige Öffnen des Blasebalgs zu garantieren. Tabelle 1 Faltenbalg PE Größe 420 630 740 A Ø 70 85 105 B Ø 44 60 69 D Ø Spindel 20 30 40 C Ø Abmessungen Funktion der Endmontage E1 Ø (Anz Bohrungen) Abmessungen, die vom Kunden anzugeben sind F1 Ø Abmessungen, die vom Kunden anzugeben sind G1 Ø Abmessungen, die vom Kunden anzugeben sind L 1/8 des Hubs (ganz zusammengefahren) Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S. 110-111 zu entnehmen. 116
Das Anbringen eines Faltenbalgs kann wegen des Raumbedarfs des Faltenbalgs zu Änderungen bei den Abmessungen der Hubelemente führen, wie in Tabelle 2 dargestellt wird. Außerdem hat der Faltenbalg ganz zusammengefahren eine Größe von 1/8 des Hubs. Falls dieser Wert größer als die Abmessung C 1 ist (den Abmessungstabellen von S. 60-63 zu entnehmen), muss die Gesamtlänge der Spindel an diesen Wert angepasst werden. Bei horizontalem Einbau (ist uns mitzuteilen) muss das Eigengewicht des Faltenbalgs abgestützt werden, damit er sich nicht auf die Spindel legt. Zu diesem Zweck sind spezielle Stützringe verfügbar. Der Faltenbalg PE kann bei den Modellen TP und TPR angewandt werden und beim Fehlen spezifischer Angaben wird er mit Stoffendstücken und den Abmessungen aus Tabelle 1 geliefert - in der Annahme, dass es sich um einen vertikalen Einbau handelt. Inkompatibilität: keine hub hub Tabelle 2 Faltenbalg PE Größe 420 630 740 S6 20 25 35 A Ø 70 80 105 L 1/8 des Hubs (ganz zusammengefahren) Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S. 110-111 zu entnehmen. 117 Zubehör
Wegbegrenzung PRF Um den Hub elektrisch zu überprüfen, können an einem Schutzrohr die Halterungen für Endschalter angebracht werden. Bei der Standardversion gibt es zwei Halterungen, die sich am Ende des Hubs befinden die Abmessungen sind auf der Tabelle unten angegeben. Sie sind so gefertigt, dass sie einen kleinen Regelbereich ermöglichen. Falls mehrere Endschalter angebracht werden müssen, können Zwischenhalterungen oder eine durchgehende Halterung mit der nötigen Länge gefertigt werden. Die Sensoren können auf Anfrage geliefert werden. Für den Einsatz der Endschalter wird auf die Spindel eine Stahlhülse montiert. Auf Anfrage ist auch die Montage von mehreren Hülsen möglich. Diene Ansführung ist nur bei den Modellen TP möglich und sie wird beim Fehlen spezifischer Angaben mit den Halterungen in Position 1 geliefert. In der folgenden Tabelle werden die Abmessungen angegeben. Auf einer der unten gezeigten vier Positionen. Inkompatibilität: Modelle TPR hub Wegbegrenzung PRF - XPRF* Größe 420 630 740 A 55 60 70 B 35 50 50 C 45 45 45 D 18 18 18 E 38 47 51 F Ø 46 63 72 G Ø 48 65 74 L 25 25 25 M Ø 38 48 58 N 40 40 40 P 5 5 5 * Modelle XPRF: Version aus rostfreiem Stahl Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S. 110-111 zu entnehmen. Die Modelle DA und FD (s. 86-87) sind mit Serie Aleph vereinbar. 118
Die Serien aus rostfreiem Stahl Für Anwendungen, bei denen ein ständiger Widerstand gegen Oxydieren notwendig ist, ist es möglich, folgende Komponenten in rostfreiem Stahl zu liefern: Spindeln und Endungen. Wenn nötig und auf Anfrage kann die Schnecke in rostfreiem Stahl ausgeführt oder mit Niploy behandelt werden. Die Serie aus rostfreiem Stahl kann ohne Oxidierungsprobleme in Meeresumgebung verwendet werden. Für weitere Informationen siehe Seiten 226 229. VORSCHRIFTEN ATEX-Richtlinie (94/9/EG) Die Richtlinie 94/9/EG ist auch bekannt als die "ATEX-Richtlinie". Die Produkte von UNIMEC fallen unter die Definition von "Komponente" nach Art. 1 Abs. 3 c und benötigen damit keine ATEX-Kennzeichnung. Auf Anfrage des Benutzers ist nach Abgabe eines Fragebogens zu den Einsatzparametern eine Konformitätserklärung nach den Bestimmungen von Art. 8 Abs. 3 erhältlich. Maschinenrichtlinie (98/37/EG) Die Richtlinie 98/37/EG ist auch bekannt als die "Maschinenrichtlinie". Die Bauteile von UNIMEC gehören, da sie dazu bestimmt sind, in andere Maschinen eingegliedert oder montiert zu werden (Art. 4 Abs. 2), zu der Kategorie von Produkten, die keine EG-Kennzeichnung erfordert. Auf Anfrage des Benutzers ist eine Erklärung des Herstellers nach den Bestimmungen von Anhang II Punkt B erhältlich. Lebensmittelbestimmungen Der Polymer-Werkstoff der Serie Aleph ist für den Einsatz im Lebensmittelbereich geeignet. Auf Kundenanfrage können Zertifizierungsunterlagen nach folgenden Bestimmungen geliefert werden: NSF 51 BS 6920 RICHTLINIE 90/128/EG MIL-STD 810 Norm UNI EN ISO 9001:2000 Für von UNIMEC war die Durchführung der betrieblichen Qualitätskontrolle schon immer von fundamentaler Bedeutung. Aus diesem Grund besitzt UNIMEC seit 1996 die Zertifizierung UNI EN ISO 9001 - zuerst in Anlehnung an die Norm von 1994 und heute in der Version von 2000. 13 Jahre betrieblicher Qualitätszertifizierung durch die UKAS, die weltweit angesehenste Zertifizierungsstelle, führen zwangsläufig zu einer effektiven Organisation auf allen Niveaus des Arbeitsprozesses. Am 31/10/2008 wird die neue Ausgabe dieser Norm veroeffentlicht. UNIMEC wird jegliche Neuheit bewerten, die in dieser Revision angegeben wird. 119 Zubehör und Vorschriften