LeC 2 - Let'em Click (Version 2.0)

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Transkript:

BEDIENUNGSANLEITUNG www.conrad.com LeC 2 - Let'em Click (Version 2.0) Version 12/09 Inhalt 1. Grundlegende Erklärung und Bedienung der Software 2. Der Skript Editor 3. Task Planer 4. Webserver 5. Mögliche Fehler und deren Behebung 1. Grundlegende Erklärung und Bedienung der Software LeC 2 ist ein Programm für Windows 2000, XP und Vista, das die seriellen 8fach-Relaisplatinen (Conrad Best.-Nr. 197720 und/oder 197730) ansteuert. Das Programm stellt dazu verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung wie das Hauptmenü, den Skript Editor und den Webserver. Diese werden im Verlauf dieser Anleitung im Detail erklärt. LeC 2 kann nicht mehrmals geöffnet werden, da alle Platinen über eine Schnittstelle (seriell oder USB per USB zu RS232 Konverter IC, Conrad Best.-Nr. 197257) angesprochen werden können.

1.1 Das Hauptmenü Nachdem Sie das Programm gestartet haben, erscheint zunächst der Startbildschirm und die Platine(n) werden initialisiert. Außerdem wird die Software-Version der Relaisplatine nach einer erfolgreichen Initialisierung angezeigt. Danach läuft das Programm im Hintergrund und es erscheint ein Symbol in der Startleiste neben der Uhrzeit. Ein Linksklick darauf öffnet das Hauptmenü, bei einem Rechtsklick öffnet sich ein Popup- Menü, mit dem Sie ebenfalls Zugriff auf die verschiedenen Funktionen bekommen. Sollten Sie das Programm das erste Mal starten, erscheint eine Meldung, die Sie auffordert, den seriellen Anschluss einzustellen und das Konfigurationsfenster öffnet sich. Standardmäßig geht das Programm immer vom ersten Anschluss (COM1) aus. Im Hauptmenü können Sie die Relais direkt schalten. Über die Registerkarten kann eine Platine angewählt werden. Die Relaisbezeichnungen ergeben sich aus Relaiskarte und Nummer des Relais. Den Namen für das Relais können Sie im Konfigurationsdialog selbst wählen. Unter Funktionen kann der Webserver, Taskplaner oder Skript-Editor aufgerufen werden. Mit einem Rechtsklick auf das Symbol in der Startleiste können diese Funktionen ebenfalls aufgerufen werden.

1.2 Der Konfigurationsdialog Hier können die Einstellungen für LeC 2 vorgenommen werden. Außerdem können die Namen für die Relais festgelegt werden. Sobald Sie mit OK den Dialog schließen, werden die Namen gespeichert. Einstellung Sichtbar nach Start : Wenn diese Option gewählt ist, wird nach dem Start von LeC 2 das Hauptmenü geöffnet. Einstellung Systemweite Hotkeys aktivieren : Damit nicht immer das Hauptmenü geöffnet werden muss, bietet LeC 2 systemweite Hotkeys (Tastenkombinationen) an, um die Relais zu schalten. Sind die Hotkeys aktiv, können (egal in welchem Windows- Programm Sie sich gerade befinden) die Relais geschaltet werden. Die Tastenkombinationen sind: Umschalt und F1 bis F8: Relais ein- oder ausschalten Umschalt und F9: Eine Platine zurück schalten Umschalt und F10: Eine Platine weiter schalten Umschalt und F11: Hauptmenü anzeigen/ausblenden Einstellung Bei Beenden alle Relais ausschalten : Alle Relais auf allen Platinen werden beim Beenden von LeC 2 ausgeschaltet.

Verbindungseinstellung COM-Port : In diesem Feld wird der serielle Anschluss, an dem die Relaisplatinen angeschlossen sind, eingestellt. Wenn keine Relaisplatinen am Anschluss erkannt wurden, bekommen Sie eine Fehlermeldung und der Konfigurationsdialog öffnet sich. Überprüfen Sie, ob die Relaisplatine extern mit Strom versorgt wird und ob der Anschluss korrekt ist. Die Felder zur Umbenennung der Relaisnamen sind nicht verfügbar, falls keine Platinen erkannt wurden. Wenn ein neuer Anschluss gewählt wurde, müssen Sie zum Übernehmen im Verbindungsprotokoll die Verbindung wiederherstellen. Einstellung Automatisch neu verbinden : Wird die Verbindung zu den Relaisplatinen getrennt, so wird alle 60 Sekunden versucht, die Verbindung automatisch wiederherzustellen.

1.3 Das Verbindungsprotokoll Das Verbindungsprotokoll protokolliert die Verbindung zwischen LeC 2 und den Relaisplatinen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, wenn ein Fehler aufgetreten ist, die Verbindung manuell wiederherzustellen. Das Protokoll kann auch in eine Datei abgespeichert werden.

2. Der Skript-Editor Mit den Skript-Funktionen von LeC 2 können Sie Schaltvorgänge mit den Relaisplatinen automatisieren. Im Folgenden werden die Befehle der LeC 2 -Skriptsprache beschrieben.

2.1 Skript-Befehle Sendbyte: Sendet ein Byte an die Relaisplatine. Der erste Parameter nach dem Befehl gibt die Platine an, der 2. Parameter das Befehlsbyte. Tippen sie z.b. Sendbyte 1 1 für das erste Relais auf der ersten Platine (jeweils Leerzeichen zwischen den Befehlen und Parametern!). Wird als erster Parameter 0 angegeben, wird ein Broadcast gesendet. Bei Sendbyte 0 1 wird auf allen Platinen das erste Relais geschaltet. Das Befehlsbyte wird direkt an die Platine übergeben, also müssen Sie selbst die Umrechnung von Dezimal in Binär übernehmen (siehe Abschnitt 2.2). Sendbin: Sendet ein Byte in Binär an die Relaisplatine. Der erste Parameter gibt wieder die Platine an. Danach folgen die Relaisbits von rechts nach links. Bei Sendbin 1 10000000 wird also auf der ersten Platine das 8. Relais ein- und alle anderen ausgeschaltet. Set: Der Set Befehl ist der einfachste, aber umfangreichste Befehl. Der erste Parameter nach dem Befehl ist wieder die Nummer der Platine. Bei Set ist es aus Kompatibilitätsgründen zur Vorgängerversion der Relaisplatine (Microcontroller von Motorola) nicht möglich, eine 0 (Broadcast) als Adresse anzugeben. Als zweiter Parameter wird die Relaisnummer angegeben. Für den 3. Parameter ist es möglich, on off oder toggle (Status umkehren) anzugeben. Der Set-Befehl wirkt sich nur auf das angegebene Relais aus. Alle anderen Relais bleiben in ihrem Zustand unverändert. Sleep: Mit Sleep kann eine Pause eingefügt werden. Die Pause wird in Sekunden angegeben. Goto: Mit Goto können Sie Endlosprogramme programmieren, um bestimmte Schaltfolgen immer zu wiederholen. Geben Sie als Parameter die Zeile an, in die immer wieder gesprungen werden soll. Das Skript endet erst dann, wenn es abgebrochen wird oder LeC 2 beendet wird. Server: Mit dem Befehl Server können Sie den Webserver von LeC 2 ein und ausschalten. In Verbindung mit dem Taskplaner kann so der Webserver zeitgesteuert ein- oder ausgeschaltet werden. Geben Sie als Parameter entweder Start oder Stop an. Taskplaner: Mit dem Taskplaner -Befehl kann der Taskplaner von LeC 2 ein- oder ausgeschaltet werden. Geben Sie als Parameter start oder stop an. Close: Mit close beenden Sie LeC 2 ohne Nachfrage. Es werden alle Einstellungen gespeichert und das Programm sofort beendet. Ist die Einstellung Beim Beenden alle Relais auschalten gewählt, werden vorher alle Relais ausgeschaltet. Die Parameter werden mit Leerzeichen getrennt. Sie können Kommentare am Anfang einer Zeile mit den Zeichen { einleiten und mit } wieder schließen (ohne Hochkommas eingeben). Kommentare können auch hinter einem Befehl mit einem Leerzeichen getrennt stehen. Sehen Sie sich dazu die Beispiel-Skripte unter Samples im Installationspfad von LeC 2 an.

2.2 Editor-Fenster Im Editor-Fenster können Sie LeC 2 -Skripte schreiben, speichern, öffnen und ausführen. Wenn ein Skript ausgeführt wird, werden unter dem Editor die Fehlermeldungen angezeigt. Außerdem verfügt der Editor über eine Code-Vervollständigung, die automatisch aufgerufen wird. Bei einem Rechtsklick öffnet sich das Bearbeitungsmenü, über das die Hilfe mit Skript Hilfe öffnen (Strg+h) auch manuell aufgerufen werden kann. 2.3 Hilfe zur ersten Benutzung des Skript-Editors Um die Bedienung des Skript-Editors kennen zu lernen, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie den Skript-Editor und tippen Sie folgendes Skript ein: { Lauflicht Beispiel 1 } Sendbyte 0 0 { Broadcast: Alle Relais auf allen Platinen ausschalten} Sendbyte 1 1 { Nur Relais 1 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 2 { Nur Relais 2 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 4 { Nur Relais 3 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 8 { Nur Relais 4 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 16 { Nur Relais 5 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 32 { Nur Relais 6 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 64 { Nur Relais 7 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 128 { Nur Relais 8 auf Platine 1 an } Sendbyte 1 0 { Alle Relais auf Platine 1 aus } Klicken Sie jetzt auf Skript ausführen (F9). Schon haben Sie ein einfaches Lauflicht programmiert. Zur Erklärung hier eine Tabelle, wie Sie die Werte für den Sendbyte -Befehl berechnen können: Bit Relais 1 Relais 2 Relais 3 Relais 4 Relais 5 Relais 6 Relais 7 Relais 8 Wert 1 2 4 8 16 32 64 128 Beispiel An (1) Aus (0) Aus (0) An (1) An (1) Aus (0) Aus (0) An (1) Wenn Sie die einzelnen Werte der Relaisnummern aus dem Beispiel addieren: 1 + 8 + 16 + 128 = 153 Um das Beispiel zu senden, tippen Sie Sendbyte 1 153, wobei die 1 die Platinennummer darstellt.

Der Sendbin Befehl funktioniert genau umgekehrt: { Lauflicht Beispiel 2 } Sendbin 0 00000000 { Broadcast: Alle Relais auf allen Platinen ausschalten} Sendbin 1 00000001 { Nur Relais 1 auf Platine 1 an } Sendbin 1 00000010 { Nur Relais 2 auf Platine 1 an } Sendbin 1 00000100 { Nur Relais 3 auf Platine 1 an } Sendbin 1 00001000 { Nur Relais 4 auf Platine 1 an } Sendbin 1 00010000 { Nur Relais 5 auf Platine 1 an } Sendbin 1 00100000 { Nur Relais 6 auf Platine 1 an } Sendbin 1 01000000 { Nur Relais 7 auf Platine 1 an } Sendbin 1 10000000 { Nur Relais 8 auf Platine 1 an } Sendbin 1 00000000 { Alle Relais auf Platine 1 aus } Hier werden die Relais direkt mit 0 oder 1 gesetzt oder gelöscht. Die Reihenfolge ist dabei von rechts nach links. Wenn nur Sendbin 1 101 angegeben ist, wird das erste und 3. Relais der 1. Platine gesetzt.

Mit dem Set Befehl kann der Status einzelner Relais auch umgekehrt werden: { Dieses Skript zeigt den Set-Befehl } { Erster Parameter: Platine } { Zweiter Parameter: Relaisnummer 1-8 } { Dritter Parameter: on=an, off=aus, toggle=zustand wechseln } Sendbyte 0 0 { Alle Relais auf allen Platinen aus } Sleep 1 { Eine Sekunde warten } Set 1 1 on { Auf Relaiskarte 1 das erste Relais einschalten } Set 1 2 on { Auf Relaiskarte 1 das zweite Relais einschalten } Set 1 3 on { Auf Relaiskarte 1 das dritte Relais einschalten } Set 1 4 on { usw.} Set 1 5 on Set 1 6 on Set 1 7 on Set 1 8 on Sleep 5 { Fünf Sekunden warten } Set 1 1 off { Auf Relaiskarte 1 das erste Relais ausschalten } Set 1 2 off { Auf Relaiskarte 1 das zweite Relais ausschalten } Set 1 3 off { Auf Relaiskarte 1 das dritte Relais ausschalten usw. } Set 1 4 off { usw. } Set 1 5 off Set 1 6 off Set 1 7 off Set 1 8 off Sleep 5 { Fünf Sekunden warten } Set 1 1 toggle { Auf Relaiskarte 1 das erste Relais Zustand wechseln } Set 1 2 toggle { Auf Relaiskarte 1 das zweite Relais Zustand wechseln } Set 1 3 toggle { Auf Relaiskarte 1 das dritte Relais Zustand wechseln } Set 1 4 toggle { usw.} Set 1 5 toggle Set 1 6 toggle Set 1 7 toggle Set 1 8 toggle Sendbyte 1 0 { Alle Relais auf Platine 1 aus } { Programm ende }

Der Sleep -Befehl fügt eine kleine Pause (in Sekunden) in das Programm ein. Beachten Sie, das die Ausführungsgeschwindigkeit des Programms prinzipbedingt (Kaskadierung siehe Anleitung der Relaisplatine) je nach PC, angeschlossenen Relaisplatinen und Befehlswahl variieren kann. Für längere Pausen sollten Sie das Programm in mehrere Teile aufteilen und diese mit dem Taskplaner starten.

3. Task Planer Mit dem Taskplaner können Sie die Ausführung von LeC 2 -Skripten zu bestimmten Zeiten planen. Zur Auswahl stehen einmalige, tägliche, wöchentliche und monatliche Ausführung. Es können maximal 50 Tasks geplant werden. Einmalige Tasks werden nach ihrem Start automatisch aus der Liste entfernt. Solange der Skript-Editor geöffnet ist, werden keine Tasks ausgeführt! Achten Sie also darauf, keine Endlosschleifen ( goto ) in den Skripten zu verwenden oder Tasks direkt hintereinander zu planen. Wenn z.b. ein einmaliger Task zum gleichen Zeitpunkt wie ein wöchentlicher geplant ist, wird der Task, der weiter oben in der Liste eingetragen ist, ausgeführt. In der Zeitpunkt-Spalte steht O (once) für einmalige, D (daily) für tägliche, W (weekly) für wöchentliche und M (month) für monatliche Tasks. Wenn Sie einen Task hinzufügen, wird bei täglicher Ausführung nur die Uhrzeit, bei wöchentlicher Ausführung zusätzlich der Wochentag (wobei 1 dem Montag und 7 Sonntag entspricht) und bei monatlicher Ausführung Uhrzeit und Tag eingefügt. Wenn Sie einen oder alle Tasks löschen möchten, wählen Sie den Task in der Liste und öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Bearbeitungsmenü.

4. Webserver Mit dem LeC 2 -Webserver ist es möglich, die Relaisplatinen über das lokale Netzwerk oder sogar über das Internet zu bedienen. Unter Port wählen Sie den TCP/IP-Port, auf dem der Server antworten soll. Wenn Sie die Bedeutung nicht kennen, behalten Sie 80 als Standardeinstellung. Um den Server zu schützen, müssen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort wählen. Benutzername und Passwort müssen über 5 Zeichen lang sein, damit sich der Server aktivieren lässt. Andernfalls kommt es zu einer Fehlermeldung. Um Einstellungen zu verändern muss der Server erst deaktiviert werden. Wählen Sie ein ausreichend sicheres Passwort und einen anderen Benutzernamen als den vorgegebenen. Geben Sie den Webserver nur für das Internet frei, wenn Sie sich über das Risiko im klaren sind. Conrad Electronic haftet nicht für Schäden, die durch den Webserver verursacht werden. Der Server wird beim Start von LeC 2 automatisch gestartet, falls er beim Beenden aktiviert war. Zum Testen drücken Sie Server Test und die Web-Oberfläche wird im Standardbrowser geöffnet.

4.1 Web-Oberfläche Die Web-Oberfläche von LeC 2 kann mit einem Browser genutzt werden (z.b. Internet Explorer, Firefox). Beim Aufruf erscheint zuerst der Login-Dialog. Geben Sie ihre Login-Daten ein, um Zugang zu bekommen. Die Oberfläche ähnelt dem LeC 2 -Hauptmenü, die Bedienung ist allerdings etwas anders: Unter Platine auswählen kann über das Dropdownmenü eine Platine gewählt werden. Zur Bestätigung drücken Sie Wechseln. Das Wechseln der Platine wirkt sich auch lokal aus! Der Webserver wechselt im Hauptmenü die Platine, die im Server gewählt wurde. Um die Relais zu schalten, wählen Sie die Auswahlfelder an und klicken Sie auf Relais schalten. Die Seite wird neu geladen und die gewählten Relais schalten. Falls Sie ihre Markierungen verwerfen möchten, klicken Sie auf Auswahl zurücksetzen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, wie im Hauptmenü alle Relais auf der aktuellen Platine ein-/ auszuschalten oder alle Relais auf allen Platinen ein-/auszuschalten. Außerdem können Sie alle Log-Dateien abrufen und den Bildschirminhalt des Servers als Bild anzeigen. Wenn keine Platinen initialisiert sind, haben Sie nur auf einige Funktionen Zugriff. Die Verbindung kann mit Verbindung wiederherstellen wieder aufgebaut werden.

Die aktuelle Taskliste wird ebenfalls wie im Hauptprogramm dargestellt. Der aktuell laufende Task wird rot eingefärbt. Um die aktuelle Sitzung zu beenden, schließen Sie einfach das Browserfenster.

5. Mögliche Fehler und deren Behebung Normalerweise sollten bei der Arbeit mit LeC 2 keine Fehler auftreten. Falls doch einmal ein Fehler auftritt, finden Sie in diesem Abschnitt evtl. Hilfe. Ansonsten wenden Sie sich bei technischen Fragen an: Deutschland: Tel:: 0180/5 31 21 11 Fax: 0180/5 31 21 10 E-Mail: Bitte verwenden Sie unser Formular im Internet: www.conrad.de, unter der Rubrik Kontakt Mo. - Fr. 8.00-18.00 Uhr Österreich: www.conrad.at www.business.conrad.at Schweiz: Tel:: 0848/80 12 88 Fax: 0848/80 12 89 E-Mail: support@conrad.ch Mo. - Fr. 8.00-12.00, 13.00-17.00 Uhr Problem Programm reagiert nicht Wird gerade versucht die Verbindung wiederherzustellen? Prinzipbedingt dauert die Initialisierung der Relaisplatinen einige Zeit. Prüfen Sie auch die Einstellung Automatisch neu verbinden. Ist diese Option aktiviert, wird automatisch versucht, die Verbindung alle 60 Sekunden wiederherzustellen. Bei Betrieb über USB mit USB Konverter : Wurde das USB Kabel entfernt oder die virtuelle Schnittstelle existiert nicht mehr? Lesen Sie die Bedienungsanleitung des USB-Konverters, um Hilfe zur korrekten Installation zu bekommen.

Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, D-92240 Hirschau (www.conrad.com). Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten. Copyright 2009 by Conrad Electronic SE. 01_1209_01