Wie Sie mehr Selbstvertrauen erreichen 3 wertvolle Tipps zur täglichen Anwendung für mehr Selbstvertrauen
Selbstvertrauen ist eine Tugend, die nicht vom Himmel fällt. Sind sie auch eher von schüchterner Natur? Vielleicht schauen Sie auch ein bisschen neidisch auf Menschen Ihres Umfelds, die vor Selbstbewusstsein nur so sprühen? Müssen Sie gar nicht, denn Selbstvertrauen kann man erlernen. Wir zeigen Ihnen 3 einfache Tricks, wie Sie von nun an erhobenen Hauptes durch die Welt marschieren können. Warum fehlt manchen Menschen das Selbstvertrauen / die Selbstliebe? Die Ursachen für fehlendes Selbstbewusstsein sehen Forscher vor allem in der Erziehung durch das Elternhaus. Schüchternheit ist vererbbar. Wenn dann noch die Erziehung in die falsche Richtung geht, ist das Selbstvertrauen dahin. Weiterhin sind sich Hirnforscher einig, dass bei Menschen mit einer schüchternen Natur das Angstzentrum im Gehirn besonders stark ausgeprägt ist. Solche Menschen sind oft übervorsichtig und erwarten hinter jeder Tür eine neue Gefahr. Daran erkennt man, dass jemand ein selbstbewusstes Auftreten hat: Ein gesundes Selbstbewusstsein wünscht sich natürlich jeder von uns. Aber was macht eine Person, der der selbstsichere Auftritt liegt, eigentlich aus? Woran erkennt man eine selbstbewusste Person? Eine Person, die vor Selbstsicherheit Funken sprüht: stellt ihre Forderungen klar und deutlich, kann gut mit Kritik umgehen, kann eigene Wünsche konkret äußern und sich durchsetzen, scheut sich nicht auf fremde Menschen zuzugehen, kann problemlos Kritik an anderen Menschen üben. So zu sein, wie oben beschrieben, ist das Ziel eines Jeden. Mit ganz einfachen Übungen kann es auch gelingen, dorthin zu gelangen. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung Ein wichtiger Schritt auf dem steinigen Weg zum Ziel ist zu erkennen, wer man eigentlich ist. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit. Überlegen Sie, wo Ihre persönlichen Stärken und Schwächen liegen. Nach der Analyse nehmen Sie die Dinge einfach so, wie sie sind. Denn eines sollten Sie sich merken: Jeder Mensch hat Stärken, aber auch Schwächen und niemand ist vollkommen. Wenn Sie mögen, können Sie zusätzlich noch gute Freunde oder ein vertrautes Familienmitglied um eine Einschätzung bitten. Dann sehen Sie, ob sich ihre eigene Einschätzung mit der anderer Menschen schneidet oder ob Sie vollkommen daneben liegen.
Was hat sie / er was ich nicht habe? Schon in der Kindheit haben wir Vorbilder, meist Vater oder Mutter. Von Ihnen lernen wir. Oft imitieren wir von ihnen uns vorgelebte Eigenschaften. Um Unsicherheiten zu überwinden, kann es helfen, dieses Schema wieder aufzugreifen. Suchen Sie sich eine Person, die Sie wegen Ihres Selbstbewusstseins und des sicheren Auftretens besonders bewundern und lernen von ihr. Achten Sie dabei auf dessen die Körpersprache, Verhaltensmuster, Ausdrucksweise. Das heißt nicht, dass sie die auserkorene Person stalken sollen. Vielmehr soll durch das Beobachten und Analysieren Erkenntnis darüber zu erlangen, was für einen selbst wichtige Punkte für ein selbstbewusstes Auftreten sind. Natürlich können Sie die Dinge, die sie abgeschaut haben auch versuchen zu imitieren. Achten sie aber bitte darauf, dass Sie dabei immer noch Sie selbst bleiben. Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen Durch die Selbsterkenntnis haben Sie erkannt, wo Ihre Stärken und wo die Schwächen liegen. Die Schwächen gilt es nun, anzugehen. Manövrieren Sie sich in genau solche Situationen rein, in denen Sie normalerweise Angst verspüren. Oder noch besser, solche, die Sie gewöhnlich ganz meiden. Wenn Sie also bspw. Single sind und einen bestimmten Traumtypen im Sinn haben, sprechen Sie vielleicht nicht gleich ihn, aber einen anderen Mann an. Schließlich erfordert der ganz große Fang eine gewisse Übung. Kleine Übungen für Zwischendurch Der erste und letzte Blick gilt morgens, wie abends, meist dem Spiegelbild. Wenn Sie sich es schaffen Ihrem Spiegelbild bei jedem Anblick zu sagen " ich liebe dich", ist das schon mal ein guter Anfang. Überlegen Sie sich jeden Tag mindestens 3 Dinge, die Ihnen besonders gut gelungen sind oder die Sie an sich schätzt. Sage Sie sich diese im Gedanken oder auch gerne laut immer wieder vor. Führen Sie eine Art Protokollbuch. Schreiben Sie zum Beispiel auf, was andere Leute an Ihnen besonders schätzen oder was Sie in Ihrem Leben schon erreicht haben. Das können Erfolge im Sport, in der Schule, auf der Arbeit oder innerhalb der Familie sein.
Nein sagen lernen - ein guter Weg zu einem gesunden Selbstbewusstsein Ihr Chef brummt Ihnen eine halbe Stunde vor Feierabend noch einen Stapel wichtiger Arbeit auf, die unbedingt noch heute zu erledigen sei. Ein guter Freund bittet Sie um Mithilfe bei seinem Umzug am nächsten Wochenende? Obwohl Sie gerne schnell nach Hause möchten und am Wochenende eigentlich schon verplant sind, schaffen Sie es nicht ein schlichtes "Nein" auf die Forderungen zu erwidern. Aber warum ist das so? Die Angst vor einer negativen Reaktion des Gegenübers lässt Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl regelrecht zusammenschrumpfen. Die Gedankengänge folgen meist dem Schema, wenn ich Nein sage, werde ich gekündigt, wird mein Partner mich verlassen, wird meine beste Freundin furchtbar enttäuscht sein, wird mich mein Gegenüber verstoßen, erfülle ich nicht die in mich gesetzte Erwartung. Nicht Neinsagen zu können hat augenscheinlich erst mal einen gewissen Vorteil für uns. Die Sympathie anderer, ob unserer Hilfsbereitschaft, ist uns immer sicher. Außerdem können wir uns so wunderbar in die Rolle des selbstlosen Märtyrers begeben und anderen ein schlechtes Gewissen machen, weil sie ohne uns maßlos verloren gewesen wären. Aber bringt es auf Dauer wirklich Zufriedenheit immer zurückzustecken, nur um beliebt und geachtet zu sein? Wer Ja sagt, weil er Angst hat, mit einem Nein könne er Leute verärgern, der wird gerne und oft ausgenutzt. - Kein gutes Gefühl. Neinsagen kann man ebenfalls erlernen. Zunächst einmal muss man sich selbst die Erlaubnis geben, die Bitte eines anderen abzuschlagen. "Nein" zu sagen ist, wie gesagt, ein langer Lernprozess. Deshalb sollten Sie nicht gleich von einem auf den anderen Tag rigoros durchgreifen und alles ablehnen, um das Sie gebeten werden. Sagen Sie vor allem dann Nein, wenn sich durch eine Zusage Ihre eigene Situation deutlich zum Nachteil entwickeln würde. Andere kleine Gefälligkeiten dagegen können Sie gerne erledigen. Auch die Art wie eine Ablehnung verpackt ist, spielt eine Rolle. Lernen Sie freundlich aber bestimmt abzulehnen und begründen Sie Ihre Entscheidung vernünftig. Das wirkt seriös und ehrlich. Wenn das Neinsagen eine gar zu große Hürde für Sie darstellt, versuchen Sie es zunächst mit einem Kompromiss. So gehen beide Parteien mit einem guten Gefühl aus der Verhandlung. Haben Sie es schließlich geschafft "Nein" zu sagen? Dann dürfen Sie sich ruhig etwas Feiern. Belohnen Sie sich selbst für Ihren Mut mit einem kleinen Geschenk.
Fazit: Selbstvertrauen und Neinsagen sind erlernbar und wichtig. Das persönliche Lebensgefühl wird massiv beeinflusst, und zwar im positiven Sinne. Auch wenn es ein langer Weg bis zum Ziel sein mag, halten Sie nicht inne. Arbeiten Sie täglich an sich. Sie werden es sich irgendwann danken.