Ein Marktüberblick 1
Diplom-Volkswirt Geschäftsführendes Vorstandsmitglied VTH Verband Technischer Handel e.v. 2
Wer ist der VTH? Der VTH Verband Technischer Handel e.v. ist der einzige Fachverband für die Branche Technischer Handel und Berufsverband für die Technischen Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unsere Mitglieder sind knapp 300 Großhandlungen für industriellen und technischen Bedarf (Technische Händler) mit allen dazugehörenden Dienstleistungen. Dies bedeutet eine Anzahl von über 400 Verkaufsstellen im deutschsprachigen Raum. Meist liegt der Schwerpunkt in ihrem Sortiment bei technischen Gummi- und Kunststofferzeugnissen, Antriebselementen, Schläuchen und Armaturen, Persönlichen Schutzausrüstungen, Dichtungen oder Wälzlager. In vielen Unternehmen zählen aber auch Dichtund Klebstoffe, Brandschutzartikel, Fördergurte, Pumpen, chemotechnische Wartungsprodukte oder Werkzeuge zum Programm. www.vth-verband.de 3
Lünendonk-Studie: Procurement-Check 2015 Einkauf will elektronische Lieferantenanbindung verbessern http://luenendonk-shop.de/out/pictures/0/procurement-check2015_final_fl.pdf 4
BME-Studie - Einkauf 4.0. Digitalisierung des Einkaufs https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/4190-vorstudie_einkauf_40.pdf 5
Warum E-Procurement? Grund für die Entwicklung von E-Procurement sind die ökonomisch unvertretbar hohen Kosten der administrativen Beschaffungsprozesse. 6
Nutzung von E-Procurement 7
E-Procurement in der Werbung E-PROCUREMENT ZUVERLÄSSIGE BESTELLPROZESSE INTELLIGENT GESTALTEN Die Prozesskosten für den Bestellabruf indirekter Güter und Dienstleistungen liegen meist deutlich über dem Anschaffungspreis. IT-Beschaffungslösungen reduzieren diese Prozesskosten durch Automatisierung und Standardisierung. Von der Bedarfserfassung über Genehmigung, Bestellversand bis hin zur Rechnungsprüfung decken Sie den kompletten Prozess ab. Quelle: T-Systems 8
Der Ausgangspunkt (Fokus): Die Wünsche vieler Kunden Quelle: Conrad Electronic SE 9
Vielfältige Anforderungen an IT-Bestellsysteme: Einfache, intuitive Bedienung Kostenkontrolle bzw. Kostenstellenmanagement Budget- und Kontenverwaltung Elektronische Genehmigungsfunktionen Individuelle Kataloge und Sortimente Kundenorientierte Aufbereitung der Artikeldaten Aktuelle und detaillierte Produktinformationen Bearbeitungsstatus und Laufzeiten auf einen Blick Unterschiedliche Produkt-Klassifikationen Katalogdaten in verschiedenen Formaten Artikel immer mit individuellem Nettopreis Sofortige Aussagen zur Warenverfügbarkeit 10
Vielfältige Anforderungen an IT-Bestellsysteme: Benutzerverwaltung mit individuellen Profilen Individuelles Design, Gestaltung und Funktionalität Mehrsprachigkeit und mehrwährungsfähig Freitextbestellungen (individuelle Bedarfsanforderung) Responsives Design für Einkauf von mobilen Endgeräten Anbindung von SAP über die OCI Schnittstelle Bestellservice 7 / 24 mit sofortiger Auftragsbestätigung Benutzerprofile mit individuell hinterlegten Konditionen Schnittstellen zu gängigen ERP-Systemen Erfassung von Bestellungen aus unterschiedlichen Kanälen Kompletter Purchase-to-Pay-Prozess End-to-End Daten-Synchronisation 11
Kleinbetriebe Web-Shop ohne Anbindung an Warenwirtschaft statischer Katalog Blätterkatalog E-Shop mit Funktionen (z.b. Login, persönliche Nettopreise, Kundenkonto) Mittelstand E-Shop mit Anbindung und Integration (ERP-Anbindung, Benutzerverwaltung, Workflow) Mehrlieferantenplattform externer Katalog (Sell-Side) dynamischer Katalog (automatische Aktualisierung) E-Marktplatz (z.b. Mercateo, simple system) SRM-System vom Anbieter (z.b. Onventis, pool4tool) Punchout (OCI) Cloud-Lösungen Konzernwelt eigenes SRM-System (z.b. SAP, Ariba, Oracle) interner Katalog (Buy-Side) ERP-Integration E-Marktplatz Punchout (OCI) E-Auction elektronische Ausschreibungen elektronischer Datenaustausch 12
IT-Bestellsysteme basieren stets auf einem elektronischen Katalog 13
in verschiedenen Formaten, CIF CUP ASCII 14
für verschiedene Bestellsysteme. 15
Einheitliche Austauschformate erleichtern die Verständigung BMEcat ist ein XML basiertes standardisiertes Austauschformat für Katalogdaten im B2B Bereich. XML ist eine Markierungssprache, deren einziger Sinn und Zweck darin besteht, Daten strukturiert darzustellen. Da XML im Grunde lediglich eine Textdatei ist, kann sie auch problemlos kopiert, versendet, vervielfacht werden. Der eigentlich Inhalt der Datei ist hierbei leicht zu erfassen, da in der Regel, bei halbwegs sprechender Bezeichnung der einzelnen Komponenten, die Struktur des Dokumentes klar ist. Die Grundstruktur eines XML Dokumentes ist sozusagen selbsterklärend. CSV ist ein Dateiformat für Text und steht für Comma-seperated values, was auf deutsch so viel wie "durch Komma getrennte Werte" bedeutet. Mit CSV-Dateien können große Datenmengen in ein System eingespeist werden, so werden Warenwirtschaftssysteme in Onlineshops oft mit CSV-Dateien befüllt bzw. Daten werden im CSV-Format exportiert. Die Bearbeitung einer CSV-Datei ist mit einem regulären Tabellenprogramm wie Excel möglich. 16
Datenübertragung mittels BMEcat- oder CSV-Import 17
Datenübertragung mittels OCI-Schnittstelle (Punchout) HÄNDLER-Webshop Händlersystem OCI (Open Catalog Interface) ist eine offene und standardisierte Katalogdatenschnittstelle zum Austausch von Katalogdatensätzen zwischen SAP-eProcurement-Systemen (z.b. SAP Enterprise Buyer Professional) und beliebigen anderen Katalogen. Ein häufig verwendeter Begriff für dieses Interface ist auch Punchout", weil das SAP System verlassen wird und zu einem externen Shopsystem leitet. 18
Was bieten / können IT-Bestellsysteme heutzutage? 19
Auswahl von IT-Bestellsystem-Anbietern Von entscheidender Bedeutung ist die Auswahl leistungsfähiger E-Procurement- Anbieter, die die erforderliche Weiterentwicklung ihrer Kunden kompetent unterstützen können. Der Markt ist trotz bereits stattgefundener Bereinigung noch unübersichtlich. Software-Hersteller, Content-Provider, Plattformbetreiber, Implementierer, Berater konkurrieren im E-Procurement-Markt mit Angeboten, die sehr unterschiedlich und schwer vergleichbar sind. 20
Das Sonderheft zum BME Magazin "BIP - Best in Procurement" gibt auf 60 Seiten einen Überblick über Trends in der elektronischen Beschaffung und stellt Lösungen vor, die dem Einkauf bei den Herausforderungen der Digitalisierung helfen. Enthalten ist auch eine umfassende Anbieterübersicht mit den Profilen von 35 E-Lösungsanbietern. Bezug: https://shop.bme.de/products/esolutions-report-2016 21
Auswahlhilfen 22
Ergebnis: Der Einkäuferverband BME verleiht SRM-Lösung TradeCore von onventis sein Gütesiegel 23
E-Procurement-Lösungen vom Fachhandel 24
Worauf sollte der Einkauf achten? 25
Gute Produktdaten sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die effiziente Nutzung eines E-Procurement-Systems. Um die zielgerichtete Auswahl eines Artikels zu ermöglichen, müssen sehr große Mengen an Artikeldaten geprüft, aufbereitet und in das Katalogsystem integriert werden. 26
Zugrundeliegendes Klassifikationsschema die gemeinsame Sprache im ebusiness 27
Online-Auswahlhilfen zur besseren Orientierung 28
Persönliche Kontaktaufnahmemöglichkeit mit Fachberater 29
Individuelle Nutzerprofile Der Anwender/Besteller bekommt nur die Produkte angezeigt/vorgeschlagen, die für ihn bestimmt bzw. Freigegeben bzw. geeignet sind. 30
Zusammenfassung: Moderne IT-Beschaffungssysteme unterstützen den Einkauf ganzheitlich bei der Durchführung von operativen und strategischen Einkaufsprozessen. Die umfangreichen Funktionen der Lösungen decken alle wichtigen Bereiche des Einkaufs bedarfsgerecht ab. Sie generieren damit entscheidende Vorteile innerhalb der Beschaffung und senken sowohl Prozesskosten als auch Durchlaufzeiten erheblich. 31
Viel Erfolg bei der Auswahl Ihres IT-Bestellsystems. Und denken Sie daran 32
Kontakt / Impressum: VTH Verband Technischer Handel e.v. Das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Dipl.-Volksw. Thomas Vierhaus Prinz-Georg-Straße 106 40479 Düsseldorf Telefon +49 211 44 53 22 Telefax + 49 211 46 09 19 E-Mail: TVierhaus@vth-verband.de Web: www.vth-verband.de Alle verwendeten Grafiken und Bilder sind gesetzlich geschützt. 33