fm geotechnik I Dipl. Ing. (FH) Ralf Frankovsky Dipl. Geol. Klaus Merk Amtzell und Altusried Kimratshofen Baugrunderkundungen Baugrund und Gründungsgutachten Grundbaustatik Hydrogeologie Geotechnisches Gutachten Neubau eines Einkaufsmarkts Wolfegg Projekt Nr. A1705003 Bauvorhaben Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Auftraggeber Kutter GmbH & Co. KG Augsburger Straße 55 87700 Memmingen Planung archi.tec GmbH Frühlingstraße 2 87527 Sonthofen Datum 13.06.2017 Bearbeitung Dipl. Ing. (FH) Ralf Frankovsky fm geotechnik GbR fm geotechnik GbR Gesellschafter Wiesflecken 6 Mayrhalde 11 Ralf Frankovsky 88279 Amtzell 87452 Altusried Klaus Merk Telefon 07522/9784407 Telefon 08373/3020379 Steuernummer Fax 07522/9784408 Fax 08373/3020378 91070/47116 Mobil Frankovsky 01525/4295638 Mobil Merk 01525/4269775 USt. IdNr. info@fmgeotechnik.de www.fmgeotechnik.de DE278062424
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 2 von 19 Inhalt 1. Vorgang 2. Baugrundschichtung, bautechnische Beschreibung, Bodenkennwerte und Bodenklassifizierung, umwelttechnische Untersuchungen, Erdbebenklassifizierung 3. Schicht- und Grundwasserverhältnisse, Durchlässigkeit der anstehenden Bodenschichten, Versickerungsmöglichkeiten 4. Gründung und baubegleitende Maßnahmen Anlagen 1.1 Übersichtslageplan, M 1:10.000 1.2 Lageplan mit Schürfgruben SG1 SG4, M. 1:1.000 2 Geologisches Profil: SG1-SG2-SG3-SG4, M. d. H. 1:50, M. d. L. unmaßst 3 Sieblinie Moränensand SG1 mit Berechnung k f Wert 4.1-4 Fotodokumentation Schürfgruben SG1 bis SG4 (12 Seiten) 5.1-4 Fundamentdiagramme 6.1-5 Probenahmeprotokolle Proben MP1 bis MP5 7 Umweltgeologische Stellungnahme und Analyseergebnisse, Büro Dr. Lindinger Unterlagen [1] archi.tec GmbH, Sonthofen Neubau eines Verbrauchermarktes mit Backshop in 88364 Wolfegg, Alttanner Straße [1.1] Entwurf Nr. 06 Index C, Bebauungsvorschlag, Lageplan M 1:1.000 vom 28.03.2017 [1.2] Höhenkonzept, M 1:200 vom 21.04.2017 [2] Vermessungsbüro Dipl. Ing. Andreas Lingel, Aalen Neubau Verbrauchermarkt, Wolfegg [2.1] Bestandsplan, M 1:500 vom 31.0.2016 1. Vorgang Die Firma Kutter GmbH & Co. KG plant den Neubau eines Verbrauchermarktes in Wolfegg. Der Neubau soll auf einer nördlichen Teilfläche des Flst. Nr. 151/5, Gemarkung Wolfegg, errichtet werden. Unser Büro wurde von der Bauherrschaft beauftragt, eine Baugrunderkundung im Projektgebiet durchzuführen und ein geotechnisches Gutachten zu erstellen. Zu diesem Zweck wurden am 24.05.2017 insgesamt 4 Schürfgruben (SG1/17 bis SG4/17) bis in Tiefen zwischen 3,30 und 3,80 m ausgehoben.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 3 von 19 Die Ansatzpunkte der Erkundungsstellen wurden nach Lage und Höhe von unserem Büro eingemessen. Als Höhenbezugspunkt diente ein Kanaldeckel südlich der Alttanner Straße (gegenüber Gebäude Nr. 21), dessen Höhe in [2.1] mit 673.86 m ü. NN angegeben wird. Die Lage der Aufschlusspunkte ist im Lageplan der Anlage 1.2 dargestellt. Die Höhen der Ansatzpunkte sowie die detaillierte, nach DIN EN ISO 14688-1, DIN 18196 und DIN 18300 (Fassung 2012) klassifizierte Bodenaufnahme der Schürfe ist in dem geologischen Profil der Anlage 2 aufgeführt. Die fotografische Dokumentation der Schürfe ist in den Anlagen 4.1 bis 4.4 enthalten. Im Bereich der Schürfgrube SG1 ist eine Sickermulde geplant. Um die Durchlässigkeit des anstehenden, nicht aufgefüllten, Bodens zu bestimmen, wurde im geotechnischen Labor anhand der Sieblinie der Durchlässigkeitsbeiwert k f bestimmt (Anlage 3). Aus den Untersuchungsstellen wurden Bodenproben zur umwelttechnischen Vordeklaration entnommen. Der Oberboden wurde auf die Vorsorgewerte der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), die darunter folgenden Schichten auf die Parameter der Verwaltungsvorschrift des UMBW für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial (VwV) untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung, sowie deren Bewertung durch das Sachverständigenbüro Dr. Lindinger GmbH & Co. KG aus Weingarten, sind in der Anlage 7 enthalten. 2. Geomorphologische Situation, Bodenschichten, bautechnische Beschreibung, Bodenkennwerte und Bodenklassifizierung 2.1 Geomorphologische Situation Der Neubau soll gegenüber dem Gebäude Alttanner Straße 21, 88364 Wolfegg errichtet werden. Im Osten, Süden und Westen schließen unbebaute Grundstücke an. Im Norden wird das Grundstück von der Alttanner Straße bzw. des dazugehörigen Gehweges (Flst. 151/44) begrenzt. Das Gelände ist zum größten Teil relativ eben, lediglich im nordwestlichen Grundstücksbereich fällt das Gelände leicht von Südost nach Nordwest ab (s. auch Unterlage [2.1]). Das Grundstück ist unbebaut und wird momentan als Wiese genutzt. Nach Auskunft von Anwohnern stand in etwa im Bereich der SG1 in der Vergangenheit ein Schuppen, welcher abgebrochen wurden. Aus geologischer Sicht befindet sich das Untersuchungsgebiet in der weitläufigen Moränenlandschaft des Alpenvorlandes, das während und am Ende der Würmeiszeit durch den Rheinvorlandgletscher geprägt wurde. Im Untersuchungsbereich bestehen die Glazialböden bis zur jeweiligen Endtiefe der Schürfe vorwiegend aus Moränenkies und Moränensand und nur untergeordnet aus Grundmoräne (Schurf SG4/17). Im Holozän wurden, bedingt durch Erosions- bzw. Verwitterungsprozesse, Verwitterungsböden gebildet (hier: Verwitterungskies). Eine Mutterbodenauflage schließt im Allgemeinen die
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 4 von 19 Schichtenfolge nach oben hin ab. Bei dem Schurf SG1 wurden bis in eine Tiefe von 2,20 m aufgefüllte Böden angetroffen (vermutlich aus Abbruch des ehemaligen Schuppens). 2.2 Bodenschichten Anhand der ausgeführten Aufschlüsse kann am Projektstandort von folgender genereller Schichtenfolge ausgegangen werden: Auffüllungen, lokal Mutterboden Verwitterungskies Moränenkies Moränensand Grundmoräne (rezent) (Quartär: Holozän) (Quartär: Pleistozän bis Holozän) (Quartär: Pleistozän) (Quartär: Pleistozän) (Quartär: Pleistozän). Im Einzelnen wurden mit den vier Schürfgruben folgende Schichtglieder bzw. Schichttiefen festgestellt. Tabelle 1: Schichtglieder und Schichttiefen SG1 bis SG4 (von - bis m unter Gelände) Aufschluss Ansatzhöhe m ü. NN SG1/17 672.73 SG2/17 674.23 SG3/17 674.56 SG4/17 674.54 Auffüllungen 0,00 2,20 n. a. n. a. n. a. Mutterboden n. a. 0,00 0,20 0,00 0,30 0,00 0,25 Verwitterungskies n. a. 0,20 1,50 0,30 1,50 0,25 1,50 Moränenkies n. a. 1,50 2,00 1,50 2,10 1,50 1,90 Moränensand (Feinsand-Schluff-Gemisch) Moränensand (feinkornarm) 2,20 3,40* 3,00 3,40* 2,10 3,50 n. a. n. a. 2,00 3,00 3,50 3,80* n. a. Grundmoräne n. a. n. a. n. a. 1,90 3,30* * Endtiefe n. a. = bis zur Endtiefe nicht angetroffen
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 5 von 19 2.3 Bautechnische Beschreibung der Schichten Auffüllungen Im Schurf SG1/17 wurden Auffüllungen bis in eine Tiefe von 2,20 m u. GOK angetroffen. Zuoberst (erster Dezimeter) setzen sie sich aus einem aufgefüllten Mutterboden zusammen. Darunter folgt ein sandiges Schluff-Kies-Gemisch in welchem Asphaltplatten, Asphaltreste, Eisenreste, Ziegel, Beton und Holz mit Brandresten zu erkennen waren. Lokal waren innerhalb des Schluff-Kies-Gemisches auch organische Böden (Torf) zu erkennen. Die bindige Matrix ist der manuellen Ansprache zufolge weich bis steif. Dem Augenschein nach, nimmt die Schichtstärke der Auffüllungen in Richtung Osten ab. Die Auffüllungen sind zum Abtrag von Lasten nicht heranzuziehen. Von den Auffüllungen wurde eine Mischprobe (MP 4) entnommen und im umwelttechnischen Labor auf die Parameter der Verwaltungsvorschrift des UMBW für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial (VwV) untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in Abschnitt 2.5 zusammen gefasst und im Detail in der Anlage 7 enthalten. Es kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, dass auf dem Baufeld noch an anderer Stelle Auffüllungen mit unerkannten anthropogenen Beimengungen vorhanden sind. Beim Aushub und Abtransport der Auffüllungen ist der fachtechnische Entsorgungsweg einzuhalten. Es ist ein Sachverständiger für Altlasten hinzuzuziehen. Mutterboden Der dunkelbraun gefärbte Oberboden am Projektstandort setzt sich aus einem schwach tonigen bis tonigen, feinsandigen sowie humosen Schluff zusammen. Sehr vereinzelt wurden innerhalb des Oberbodens kleine Ziegelreste angetroffen. Die Schichtstärke variiert zwischen 0,20 0,30 m. Die Konsistenz ist weich. Der Oberboden ist zum Abtrag von Lasten nicht geeignet. Der Oberboden ist vor Baubeginn abzuschieben. Der Mutterboden kann als kulturfähiger Oberboden oder für statisch nicht relevante Geländeangleichungen wiederverwertet werden. Verwitterungsdecke (Verwitterungskies) Der braun bis rostbraun gefärbte Verwitterungskies ist als ein schluffiger bis stark schluffiger, schwach sandiger bis sandiger, schwach steiniger bis steiniger, lokal stark steiniger Fein- bis Grobkies anzusprechen. Innerhalb des Verwitterungskieses sind vereinzelt kleine Blöcke mit Durchmessern bis 400 mm vorhanden. In der Schürfgrube SG4 wurde ein Block mit einem Durchmesser von 1000 mm angetroffen. Nach der DIN 18300 (2012) sind stark steinige Böden (> 30%) und Böden mit weniger als 30 % Blöcken zur Bodenklasse 5 zu rechnen. Bei mehr als 30% Blöcken (Ø > 200-600 mm)
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 6 von 19 gehört der Boden zur Bodenklasse 6, während große Blöcke (Ø > 600 mm) zur Bodenklasse 7 gerechnet werden. Der Lagerungszustand des Verwitterungskieses ist locker. Der Verwitterungskies ist zum Abtrag von Gebäudelasten mäßig geeignet (je nach Lastgröße). Moränenkies Der unterhalb des Verwitterungskies liegende Moränenkies ist als ein sandiger bis stark sandiger, schwach steiniger bis steiniger Fein- bis Grobkies anzusprechen. Im Moränenkies wurden Blöcke bis Ø 500 mm angetroffen. Erfahrungsgemäß muss jedoch im Moränenkies auch mit größeren Blöcken gerechnet werden. Der Lagerungszustand des Moränenkieses ist mitteldicht, er ist zum Abtrag von Gebäudelasten gut geeignet. Seine Tragfähigkeit ist jedoch im Zusammenhang mit dem lokal unterlagernden nur mäßig tragfähigen Schluff-Feinsand- Gemisch (Moränensand) zu bewerten. Nach der DIN 18300 (2012) sind stark steinige Böden (> 30%) und Böden mit weniger als 30 % Blöcken zur Bodenklasse 5 zu rechnen. Bei mehr als 30% Blöcken (Ø > 200-600 mm) gehört der Boden zur Bodenklasse 6, während große Blöcke (Ø > 600 mm) zur Bodenklasse 7 gerechnet werden. Moränensand Der Moränensand setzt sich aus einem schwach kiesigen, stark feuchten Feinsand-Schluff- Gemisch und einem feinkornarmen (gering schluffig bis schwach schluffig) Fein- bis Mittelsand zusammen. Das Feinsand-Schluff-Gemisch neigt bei Wassersättigung und mechanischer Einwirkung (z. B. durch Vibration) zur Verflüssigung (Liquefaktion). Im dann vorhandenen Boden-Wasser-Gemisch können keine Scherbeanspruchungen mehr aufgenommen werden. Dann gehört der Boden zur Bodenklasse 2. Im freien Anschnitt (z. B. durch Baugruben) fließen die wassergesättigten Feinsand-Schluff-Gemische mit der Zeit aus. Der Lagerungszustand des Moränensandes ist als locker bis mitteldicht einzustufen. Der Moränensand, und hier vor allem das Feinsand-Schluff-Gemisch, ist zum Abtrag von Gebäudelasten mäßig geeignet. Grundmoräne Die nur im Schurf SG4 angetroffene Grundmoräne ist als ein schwach toniger, sandiger bis stark sandiger, kiesiger sowie schwach steiniger bis steiniger Schluff zu beschreiben. Innerhalb der Grundmoräne ist erfahrungsgemäß zudem mit Blöcken zu rechnen. Die Konsistenz des eiszeitlichen Bodens ist auf den ersten Dezimetern weich bis steif und darunter steif. Mit zunehmender Tiefe wird die Konsistenz in halbfest übergehen. In größeren Tiefen kann auch feste Konsistenz auftreten. Die Grundmoräne ist, bei mindestens steifer Konsistenz, als gut tragfähig einzustufen. Der Lehmboden weicht bei Wasserzutritten, z.b. durch Niederschläge oder Schichtwasseraustritte auf und verliert dann oberflächlich an Tragfähigkeit.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 7 von 19 Nach der DIN 18300 (2012) sind gemischtkörnige Böden weicher bis halbfester Konsistenz in die Bodenklasse 4 und Böden mit fester Konsistenz in die Bodenklasse 6 zu rechnen, während stark steinige Böden und Böden mit Blöcken (Ø > 200-600 mm) zur Bodenklasse 5 gehören. Bei mehr als 30% Blöcken gehört der Boden zur Bodenklasse 6, große Blöcke (Ø > 600 mm) werden zur Bodenklasse 7 gerechnet werden. 2.4 Bodenkennwerte und Klassifizierung Entsprechend der Baugrundschichtung des Profilschnittes (Anlage 2) sowie der Beschreibung der Böden, werden im Folgenden die für den Erdbau notwendigen Bodenkennwerte und Bodenklassen angegeben: Tabelle 2: Charakteristische Bodenkennwerte (Erfahrungswerte vergleichbarer Böden) Schicht Wichte (erdfeucht) γ [kn/m³] Wichte (unter Auftrieb) γʹ [kn/m³] Reibungswinkel φʹ [ ] Kohäsion (dräniert) cʹ [kn/m²] Auffüllungen 19 23* 9 13 25,00 0 Steifemodul E s [MN/m²] - (inhomogen) Mutterboden 15 16 5-6 17,5-20,0 0 0,5 1,0 Verwitterungskies 19 22* 9 10 30,0 32,5 0 10 15 Moränenkies 20 22* 20 22* 32,5 35,0 0 40 50 Moränensand 19 20 9 10 30,0 32,5** 0 10 20 Grundmoräne 19 22* 9 12* 25,0 27,5 3 5 20 30 mind. steif * Steine und Blöcke / Anthropogene Einschlüsse in den Auffüllungen ** kann sich bei Verflüssigung deutlich verringern Die vorgenannten Mittelwerte leiten sich aus den vorliegenden Untersuchungen und aus Erfahrungswerten von vergleichbaren Böden ab. Die Bodenparameter gelten für die anstehenden Schichten im ungestörten Lagerungsverband. Bei Auflockerungen oder Aufweichungen durch den Baubetrieb oder Witterungseinflüssen können sich die Parameter deutlich ändern.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 8 von 19 Tabelle 3: Klassifizierung der Böden Schicht Bodengruppe DIN18196 Bodenklasse DIN18300 Frostempfindlichkeit ZTV E-StB 09 Verdichtbarkeitsklasse ZTV A-StB 12 Auffüllung [A] 1, 4, 5 F1 V1 Mutterboden OU 1 F3 - Verwitterungskies GU*/(X)/(Y) 4, 5, (6, 7) x F3 V2 Moränenkies GW/(X)/(Y) 4, 5, (6, 7) x F1 V1 Moränensand (Feinsand-Schluff- Gemisch) Moränensand (feinkornarm) Grundmoräne UL/SU* 4, (2) xx F3 V3 SW/SE/SU 3 UL (X/Y) F1 bei SW/SE F2 bei SU 4, (5, 6,7) x F3 V3 V1 x je nach Anteil und Größe der Steine und Blöcke / bei fester Konsistenz Bkl.6 Blöcke > 600 mm sind im Verwitterungskies, dem Moränenkies und der Grundmoräne möglich (dann Bkl. 7) xx Bei Verflüssigung Bodenklasse 2 2.5 Umwelttechnische Untersuchungen Nachfolgend werden die Ergebnisse der umwelttechnischen Untersuchungen durch unser Partnerbüro Dr. Lindinger aus Weingarten zusammengefasst. Es gelten im Detail die Angaben der umweltgeologischen Stellungnahme und die dazugehörigen Analyseübersichten des Büros Dr. Lindinger (s. Anlage 7). 2.5.1 Entnommene Proben und ausgeführte Untersuchungen Aus den Schürfgruben wurden Mischproben des Mutterbodens, des Verwitterungskieses, der Moränenablagerungen und den Auffüllungen entnommen (Zusammensetzung der Proben siehe unten). Die Oberbodenprobe wurden im Umweltinstitut synlab, Stuttgart, nach den Vorsorgewerten der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) untersucht, die übrigen Proben nach der Verwaltungsvorschrift des UMBW für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial (VwV). Die Ergebnisse der Analytik wurden von unserem Partnerbüro Dr. Lindinger aus Weingarten in einer umweltgeologischen Stellungnahme bewertet. Die untersuchten Bodenproben setzen sich wie folgt zusammen (s. auch Probenahmeprotokoll Anl. 6): MP1 Oberboden: SG2 0,0 0,2 m / SG3 0,0 0,3 m / SG4 0,0 0,25 m Mutterboden, Schluff
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 9 von 19 MP2 Verwitterungskies SG2 0,2 1,5 m / SG3 0,3 1,5 m / SG4 0,25 1,5 m Verwitterungskies, Kies MP3 Moränenkies: SG2 1,5 2,0 m / SG3 1,5 2,1 m / SG4 1,5 1,9 m Moränenkies, Kies MP4 Auffüllungen: SG1 0,0 2,2 m Auffüllungen, Schluff-Kies Gemisch, Asphalt, Eisen, Ziegel, Holz, Beton, vereinz. Torf MP5 Moränensand: SG1 2,2 3,4 m Moränensand, Feinsand-Schluff Gemisch 2.5.2 Ergebnisse der umwelttechnischen Untersuchung Die Ergebnisse der Analytik sowie die Analyseübersichten sind im Detail in der Anlage 7 enthalten. In der nachfolgenden Tabelle sind die Ergebnisse und Deklarationen zusammenfassend dargestellt. Tabelle 4: Einstufung der Proben MP2, MP3, MP4, MP5 nach VwV UMBW Probe Auffälligkeiten Einzelparameter / Einstufung nach Verwaltungsvorschrift (VwV UMBW) Parameter Einheit Messwert VwV VwV-Einstufung Gesamt MP2 (Verwitterungskies) Chrom (ges.) Nickel mg/kg mg/kg 31 21 Z0* Z0* Z0* MP3 (Moränenkies) keine Auffälligkeiten - - - Z0 MP4 (Auffüllungen) PAK mg/kg 3,5 Z1.2 Z1.2 MP5 (Moränensand) keine Auffälligkeiten - - - Z0
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 10 von 19 Tabelle 5: Einstufung der Probe MP1 nach BBodSchV (Vorsorgewerte) Probe MP1 (Mutterboden) Auffälligkeiten Einzelparameter / Einstufung nach Vorsorgewerte für Böden nach 8 Abs. 2 Nr. 1 BBodSchV Parameter Einheit Messwert BBodSchV keine Auffälligkeiten - - - Ergebnisse Die Ergebnisse der Deklaration finden sich in den Analyseübersichten AÜ-1 und AÜ-2 des Büros Dr. Lindinger wieder (Anlage 7 dieses Gutachtens) und sind im Wesentlichen in den Tabellen 4 und 5 zusammengefasst. Die analytische Prüfung der Probe MP1 (Mutterboden) auf die Parameter der Vorsorgewerte nach 8 Abs. 2 Nr.1 BBodSchV ergab keine Auffälligkeiten. Die Probe hält die Vorsorgewerte ein. Die Moränenkiese und Moränensande (Probe MP3 + MP5) weisen keine Schadstoffbelastungen nach VwV Baden-Württemberg auf. Es wird das Z0 Kriterium erreicht. Die Verwitterungskiese (Probe MP2) sind geringfügig an Chrom (31 mg/kg) und Nickel (21 mg/kg) belastet. Es wird das Z0* Kriterium nach VwV Baden-Württemberg erreicht. Auch bei einer Zweitmessung der Rückstellprobe haben sich diese erhöhten Schadstoffgehalte bestätigt. Die Auffüllungen im Bereich der Schürfgrube SG1 (Probe MP5) sind mit 3,5 mg/kg PAK im Feststoff belastet und erreichen das Z1.2 Kriterium. Bewertung Aus umwelttechnischer Sicht ist der Oberboden im bodenschutzrechtlichen Sinne verwertungsfähig. Es wird empfohlen das Material vor Ort zu verwenden. Aus abfallrechtlicher Sicht sind die Moränenkiese und Moränensande schadstofftechnisch unbedenklich einzustufen. Aus abfallrechtlicher Sicht sind die im Schichtprofil SG1 zuoberst anstehenden Auffüllungen (Probe MP4) schadstoffbelastet (Z1.2). Die Verwitterungskiese der Mischprobe MP2 aus den Schürfen SG2, SG3 und SG4 sind geringfügig schadstoffbelastet (Z0*).
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 11 von 19 Hinweise zur Versickerung Eine Versickerung von Oberflächenwasser durch die Auffüllböden und die gering belasteten Verwitterungskiese wird nicht empfohlen. Es wird eher vorgeschlagen, ggf. ein Brunnensystem anzulegen, das in die unterlagernden (feinkornarmen) Moränensande und Moränenkiese hineinreicht, damit Sickerwasser direkt in den sickerfähigen, unbelasteten Boden eingebracht werden kann. Die vorliegende Untersuchung ist als indikative Untersuchung zu verstehen. Die Anzahl der entnommenen Proben entsprechen nicht den Richtlinien der LAGA PN98 für eine Deklarationsanalytik. Sofern Bodenmaterial von der Baustelle abtransportiert wird, sind ggf. Haufwerk bezogene Beprobungen gemäß den Vorschriften der LAGA PN98 notwendig, so dass das Material ordnungsgemäß verwertet bzw. entsorgt werden kann. Die gewonnenen Untersuchungsergebnisse ermöglichen erste Aussagen über die Situation an den Untersuchungspunkten gemäß den mit der Aufschlussmethode und der Analytik verbundenen Verfahren. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass an nicht untersuchten Stellen unerkannte Verunreinigungen vorliegen. Bei der Haufwerks-Herstellung und Ablagerung sollte berücksichtigt werden, dass eine entsprechende Analytik einige Werktage in Anspruch nehmen kann. Die Haufwerke sollten so gelagert werden, dass sie den weiteren Baustellenablauf nicht stören. Es sind gegen das Erdreich dichte Lagerflächen einzuplanen. 2.6 Erdbebenklassifizierung Entsprechend der Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen für Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Freiburg, 2005 befindet sich das Untersuchungsgebiet in der Erdbebenzone 0 (Gebiet, in der gemäß des zugrunde gelegten Gefährdungsniveaus rechnerisch die Intensität 6 I < 6,5 zu erwarten ist) und der Untergrundklasse S (Gebiete tiefer Beckenstrukturen mit mächtigen Sedimentfüllungen). 3. Schicht- und Grundwasserverhältnisse, Durchlässigkeit der anstehenden Böden, Versickerungsmöglichkeiten nach dem DWA-A-138 3.1 Grundwasserverhältnisse Während den am 24.05.2017 ausgeführten Aufschlussarbeiten wurde in keiner der Schürfgruben bis zur jeweiligen Endtiefe Wasser angetroffen. Die feinkornreichen Moränensande (Feinsand-Schluff-Gemische) waren jedoch stark feucht, der Boden gab Wasser ab, nachdem er in der Hand geschüttelt wurde.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 12 von 19 Nach lang anhaltenden Niederschlägen muss im Verwitterungskies, dem Moränenkies sowie dem Moränensand mit Schichtwasser gerechnet werden. Daten zu Grundwasserhöchstständen liegen uns nicht vor. In der online Auskunft der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) ist in näherer Umgebung keine Grundwassermessstelle registriert, welche Hinweise auf Grundwasserhöchststände im Untersuchungsgebiet geben könnte. 3.2 Durchlässigkeit der anstehenden Böden, Versickerungsmöglichkeiten nach dem DWA-A 138 (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abfall und Abwasser e. V. Arbeitsblatt DWA-A 138 Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser) Die Versickerung von Niederschlagswasser setzt einen durchlässigen Untergrund und einen ausreichenden Abstand zur Grundwasseroberfläche voraus. Der Untergrund muss die anfallenden Sickerwassermengen aufnehmen können. Die Versickerung kann direkt erfolgen oder das Wasser kann über ein ausreichend dimensioniertes Speichervolumen durch eine Sickeranlage mit verzögerter Versickerung in Trockenperioden dem Untergrund zugeführt werden. Nach dem DWA-A 138 (April 2005) sollte der Durchlässigkeitsbeiwert des Bodens, in dem die Versickerung stattfinden soll, zwischen k f = 1,0 10-03 m/s und kf = 1,0 10-06 m/s liegen. Die Mächtigkeit des Sickerraumes sollte, bezogen auf den mittleren höchsten Grundwasserstand, rd. 1,0 m betragen, um eine ausreichende Filterstrecke für eingeleitete Niederschlagsabflüsse zu gewährleisten. Bei Durchlässigkeitsbeiwerten von k f < 1,0 10-06 m/s ist eine Regenwasserbewirtschaftung über eine Versickerung nicht mehr gewährleistet, so dass die anfallenden Wassermengen über ein Retentionsbecken abzuleiten sind. Für das Bauvorhaben ist in der nordwestlichen Grundstücksecke eine Regenversickerungsfläche geplant. Wie der ausgeführte Schurf SG1/17 zeigte, stehen hier bis 2,20 m u. GOK aufgefüllte Böden an. Die Auffüllungen streichen dem Augenschein nach Richtung Osten aus. Die Auffüllungen sind aufgrund ihrer inhomogenen Zusammensetzung bezogen auf ihren k f -Wert nicht zur Versickerung geeignet. Ein Sickerversuch in den Auffüllungen wurde aufgrund der unbekannten Schadstoffbelastung zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht ausgeführt. Unterhalb der Auffüllungen folgt beim Schurf SG1/17 ein Moränensand in Form eines Feinsand-Schluff-Gemisches. Um die Durchlässigkeit des Bodens am Standort der geplanten Mulde zu bestimmen, wurde eine Mischprobe des Sandes entnommen und im geotechnisches Labor eine kombinierte Sieb-Schlämm Analyse ausgeführt. Anhand der Kornverteilung kann der k f -Wert errechnet werden (hier nach KAUBISCH). Der vertikale Durchlässigkeitsbeiwert aus der Bestimmung anhand der Körnungslinie ist in der Tabelle 6 dargestellt.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 13 von 19 Tabelle 6: Ergebnisse der Sieblinienauswertung Aufschluss Versuchstiefe vertikale Durchlässigkeit k f -Wert Siebung (m/s) vertikale Durchlässigkeit k f -Wert Bemessung (m/s) Schicht SG1/17 2,20 3,20 m (Anlage 3) Siebung 1,4 10-8 (Korrekturfaktor nach Tab. B.1 DWA-A 138 = 0,2) 2,8 10-9 Moränensand Ton: 2,7 % Schluff: 39,4 % Sand: 51,5% (davon 45%fS) Kies: 6,4% Der ermittelte k f -Wert des Moränensandes im Bereich der Schürfgrube SG1 (Feinsand-Schluff-Gemisch), stuft den Boden als schwach durchlässig bis sehr schwach durchlässig ein. Eine direkte Versickerung in dieser Schicht ist aufgrund der geringen Durchlässigkeit nach den Vorgaben des DWA-A 138 nicht möglich. Der kf-wert des Moränensandes hängt stark vom Feinkornanteil ab (Fraktion < 0,063 mm). Feinkornärmere Moränensande, wie z. B. in der Schürfgrube SG2 angetroffen, haben eine höhere Durchlässigkeit. Die feinkornarmen und feinkornreichen Bereiche wechseln jedoch kleinräumig. Die Auffüllungen ersetzen bei der Schürfgrube SG1 den Verwitterungskies und den Moränenkies, welche mit den anderen drei Schürfgruben aufgeschlossen wurde. Die k f -Werte des Verwitterungskies liegen erfahrungsgemäß mit k f = 5 10-06 m/s bis 5 10-07 m/s im Grenzbereich der Anforderungen des DWA-A 138. Der Moränenkies ist erfahrungsgemäß dagegen mit k f -Werten im Bereich von 1 10-03 m/s bis 1 10-04 m/s zur direkten Versickerung geeignet. Eine direkte Versickerung ist im feinkornreichen Moränensand aufgrund des k f -Wertes nicht möglich. Im Verwitterungskies ist eine Versickerung ggf. möglich. Aufgrund seines erfahrungsgemäß im Grenzbereich liegenden k f -Wertes wird empfohlen, das Sickerbecken mit einem Notüberlauf zu versehen. Der Moränenkies ist zur direkten Versickerung geeignet, es gilt hier jedoch zu beachten, dass seine Schichtmächtigkeit mit im Mittel D = 0,50 m relativ gering ist. Sofern anfallendes Oberflächenwasser auf dem Grundstück versickert werden soll, wird empfohlen den Bereich der geplanten Sickergrube detaillierter durch Schürfe zu untersuchen. Damit kann die Ausdehnung der Auffüllungen erkundet werden. Dort wo keine Auffüllungen mehr vorhanden sind, wird sich der natürliche Schichtenverlauf wie in den anderen Schürfgruben darstellen (Verwitterungskies-Moränenkies-Moränensand). Im Bereich des Verwitterungskieses kann ein Sickerversuch ausgeführt werden um den Durchlässigkeitsbeiwert standortbezogen zu bestimmen. An der Mischprobe MP2 aus dem Verwitterungskies der Schürfgruben SG2, SG3 und SG4 wurde eine geringe Schadstoffbelastung festgestellt (Chrom und Nickel im Z0* Bereich). Im Zuge der detaillierten Erkundung im Bereich der geplanten Sickermulde ist dieser Sachverhalt noch einmal zu überprüfen. Bestätigt
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 14 von 19 sich die Schadstoffbelastung ist eine Versickerung aus Sicht des Sachverständigenbüros Dr. Lindiger im Verwitterungskies nicht möglich (s. Anlage 7 und Abschnitt 2.5) Anm.: Die Versickerung erfolgt in der Regel über eine belebte Bodenzone (rd. 30 cm Humus-Sand-Gemisch) in der Versickerungssohle. Der Durchlässigkeitsbeiwert (Bemessungswert) dieses Humus-Sand-Gemisches liegt erfahrungsgemäß im Bereich von rd. k f = 1. 10-5 m/s. Dieser Durchlässigkeitsbeiwert ist anzusetzen, wenn die Durchlässigkeit der unterlagernden Bodenschicht, in der die Versickerung stattfinden soll, größer ist als der k f -Wert der belebten Bodenzone. 3.3 weitere wichtige Randbedingungen nach dem DWA-A 138 (nicht vollständig) Bebauung Der Mindestabstand dezentraler Versickerungsanlagen (vgl. DWA-A 138, S.19, Bild 2) sollte von bestehenden bzw. geplanten Bebauungen - vom jeweiligen Baugrubenfußpunkt ausgehend - das 1,5-fache der Baugrubentiefe nicht unterschreiten. Bei zentralen Versickerungsanlagen muss der Abstand des Beckenrandes zu einer Bebauung größer als die mittlere Beckenbreite sein. Ansonsten wird empfohlen, Kellergebäude angrenzender Gebäude wasserdicht auszuführen. Wasserschutzgebiet Nach den bisherigen Erkenntnissen befindet sich das Bebauungsareal in keinem festgesetzten Wasserschutzgebiet. Das nächst gelegene Wasserschutzgebiet Oppenreute/Neckenfurt befindet sich ca. 1400 m südlich des Projektgebietes. Altlastenverdachtsflächen Nach dem Arbeitsblatt DWA-A 138 dürfen keine Versickerungen im Bereich von belasteten Auffüllungen ausgeführt werden. Im Untersuchungsgebiet wurden Auffüllungen mit anthropogenen Einschlüssen festgestellt. Die umwelttechnische Voruntersuchung ergab eine Belastung der Auffüllungen aufgrund erhöhter PAK-Werte im Bereich von Z1.2 nach VwV. Sollte eine Versickerung im Bereich der Auffüllungen erfolgen, hat das weitere Vorgehen in enger Abstimmung mit der zuständigen Fachbehörde des LRA Ravensburg zu erfolgen (LRA Ravensburg, Sachgebiet Bodenschutz, Gartenstraße 107, 88212 Ravensburg).
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 15 von 19 4. Gründung und baubegleitende Maßnahmen 4.1 Baugrund und Gründung 4.1.1 Bauwerk und Baugrund Von dem geplanten Neubau liegen die in den Unterlagen [1] + [2] genannten Pläne vor. Demnach soll ein rechteckiger Neubau mit den Abmessungen von ca. 40 x 35 m errichtet werden. Die EFH des Neubaus wird mit 674.30 m ü. NN angegebenen und liegt damit in etwa auf Höhe des Urgeländes im Gebäudebereich. Der Neubau wird nicht unterkellert. Im Süden des Gebäudes ist eine Laderampe für LKW vorgesehen. Die Oberkante der Rampe liegt an der tiefsten Stelle nach [1.2] bei 673.00 m ü. NN. Entsprechend Abschnitt 2.3 und der Tabelle 1 stehen im Bereich des neuen Gebäudes mäßig tragfähige Böden in Form des Verwitterungskieses und gut tragfähige Böden in Form von Moränenkies auf folgenden Koten an: Verwitterungsdecke SG2/17: 674.03 m ü. NN / 0,20 m unter Geländeoberkante / -0,27 (bez. EFH = 674.30) SG3/17: 674.26 m ü. NN / 0,30 m unter Geländeoberkante / -0,04 (bez. EFH = 674.30) Moränenkies SG2/17: 672.73 m ü. NN / 1,50 m unter Geländeoberkante / -1,57 (bez. EFH = 674.30) SG3/17: 673.06 m ü. NN / 1,50 m unter Geländeoberkante / -1,24 (bez. EFH = 674.30) Unterhalb der Moränenkiese folgen Moränensande deren Tragfähigkeit als mäßig einzustufen ist. 4.1.2 Gründung Es wird empfohlen, die Gebäudelasten über Einzel- und / oder Streifenfundamente im Verwitterungskies (sofern die Bemessungswerte der Sohlwiderstände eingehalten werden, s. u.) oder im Moränenkies zu gründen. Als frostsichere Einbindetiefe sind mindestens t = 1 m vorzusehen (Frosteinwirkungszone II). Zum Abtrag der Lasten in den Moränenkies sind ggf. Fundamentvertiefungen aus Magerbeton notwendig. Zum einheitlichen Lastabtrag und zur Vermeidung von Differenzsetzungen sind die Lasten in die gleiche Schicht abzutragen (alle Fundamente bis Verwitterungskies oder alle Fundamente bis Moränenkies). In den Anlagen 5.1 bis 5.4 sind Fundamentdiagramme für die Vorbemessung von Einzelund Streifenfundamenten enthalten, welche im der Verwitterungskies (5.1 und 5.2) bzw. im Moränenkies (5.3 und 5.4) gründen.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 16 von 19 Berechnungsgrundlage sind die DIN EN 1997-2009-09 (EC7) mit nationalem Anhang (DIN EN 1997-1/NA:2010-12), die DIN 1054:2010-12 sowie die DIN 4017:2006-03. Es liegt der Lastfall BS-P (ständige Bemessungssituation) zugrunde und das Verhältnis von veränderlichen zu Gesamtlasten wurde mit 0,50 vorausgesetzt. Die Einbindetiefe beträgt mindestens 1,00 m bei einer Gründung im Verwitterungskies bzw. 1,50 m bei einer Gründung im Moränenkies. Der Bemessungswert des Sohlwiderstandes σ R,d ist in den oben genannten Anlagen in Abhängigkeit von der Fundamentgeometrie und für eine mittige Belastung dargestellt. (Anmerkung: Im rechten Bereich der Diagramme und den Tabellen ist zusätzlich noch der Wert σ E,k angegeben. Dieser Wert entspricht dem aufnehmbaren Sohldruck nach der DIN 1054:2005-01). Bei einem Ausnutzungsgrad von μ 1,0 und einer Begrenzung der rechnerischen Setzung auf z. B. s 1,5 cm (die Setzungen werden in der Berechnung über die charakteristischen Lasten ermittelt) ist, je nach gewählter Fundamentgeometrie, folgender Bemessungswert des Sohlwiderstandes anzusetzen (Auszüge aus den Anlagen 5.1 bis 5.4): Anlage 5.1 quadratisches Einzelfundament (a / b = 1), Fundament im Verwitterungskies - Einbindetiefe = 1,00 m Fundament a x b = 1,00 x 1,00 m: σ R,d = 481 kn/m 2, R n,d = 481 kn, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament a x b = 2,00 x 2,00 m: σ R,d = 251 kn/m 2, R n,d = 1.004 kn, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament a x b = 3,00 x 3,00 m: σ R,d = 166 kn/m 2, R n,d = 1.494 kn, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Anlage 5.2 Streifenfundament l = 20 m, Fundament im Verwitterungskies - Einbindetiefe = 1,00 m Fundament b = 0,60 m, l = 20 m: σ R,d = 307 kn/m 2, R n,d = 184 kn/m, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament b = 0,80 m, l = 20 m: σ R,d = 250 kn/m 2, R n,d = 200 kn/m, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament b = 1,00 m, l = 20 m: σ R,d = 210 kn/m 2, R n,d = 210 kn/m, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Anlage 5.3 quadratisches Einzelfundament (a / b = 1), Fundament im Moränenkies - Einbindetiefe = 1,50 m Fundament a x b = 1,00 x 1,00 m: σ R,d = 668 kn/m 2, R n,d = 668 kn, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament a x b = 2,00 x 2,00 m: σ R,d = 286 kn/m 2, R n,d = 1.144 kn, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament a x b = 3,00 x 3,00 m: σ R,d = 181 kn/m 2, R n,d = 1.629 kn, zugh. s = 1,50 cm (maßg.)
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 17 von 19 Anlage 5.4 Streifenfundament l = 20 m, Fundament im Moränenkies - Einbindetiefe = 1,50 m Fundament b = 0,60 m, l = 20 m: σ R,d = 362 kn/m 2, R n,d = 217 kn/m, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament b = 0,80 m, l = 20 m: σ R,d = 277 kn/m 2, R n,d = 221 kn/m, zugh. s = 1,50 cm (maßg.) Fundament b = 1,00 m, l = 20 m: σ R,d = 225 kn/m 2, R n,d = 225 kn/m, zugh. s = 1,50 cm (maßg.). Anmerkung: Die angegeben Werte (σ R,d ) sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine aufnehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11. Je nach gewählter Fundamentgeometrie ist entweder die Grundbruchsicherheit (rote Linie im Diagramm) oder die Begrenzung der Setzungen (hier 1,50 cm gewählt - blaue Linie im Diagramm) maßgebend für den Bemessungswert des Sohlwiderstandes. Die Größe der zulässigen Setzungen ist vom zuständigen Planungsbüro festzulegen. Bei den angegebenen Tragfähigkeitswerten sind die gegenseitige Beeinflussung von benachbarten Fundamenten und das Fundamenteigengewicht noch nicht berücksichtigt. Es wird vorgeschlagen, die Vorbemessung der Fundamente nach den Fundamentdiagrammen in den Anlagen 5.1 bis 5.4 vorzunehmen. Bei schräger oder ausmittiger Belastung sind die Bemessungswerte nicht auf die Fläche A (a x b), sondern auf die Ersatzfläche A (a x b ) anzusetzen. Nach Vorlage der aktuellen Bauwerkslasten sind bei setzungsempfindlichen Tragkonstruktionen die gegenseitigen Beeinflussungen der Fundamente und die Verträglichkeit der Setzungsdifferenzen bzw. Fundamentverdrehungen mit einer Setzungsberechnung zu überprüfen. Die Berechnung kann von unserem Büro durchgeführt werden. Zur Bestimmung des Bemessungswerts des Sohlwiderstandes für andere Fundamentabmessungen und Einbindetiefen als in den Diagrammen angegeben, ist Kontakt mit dem Unterzeichner aufzunehmen. 4.2 Baugruben Der Neubau soll nicht unterkellert werden, so dass keine tiefen Baugruben notwendig sind. Generell sind in der Verwitterungsdecke, dem Moränenkies und dem wasserfreien Moränensand Böschungen mit 45 möglich. In der Grundmoräne mindestens steifer Konsistenz sind Böschungen mit 60 nach der DIN 4124 ohne rechnerischen Nachweis der Standsicherheit bis zu einer Tiefe von 5 m möglich. Gräben bis 1,25 m können senkrecht hergestellt werden.
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 18 von 19 Es sind folgende Mindestabstände zur Böschungskante einzuhalten: Straßenfahrzeuge, die nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung allgemein zugelassen sind, sowie Baumaschinen oder Baugeräte bis zu 12 t Gesamtgewicht (= Eigengewicht des Gerätes und Gewicht des geförderten Bodens bzw. der angehängten Last): Abstand mindestens 1 m zwischen der Außenkante der Aufstandsfläche und der Böschungskante. schwerere Straßenfahrzeuge als oben genannt sowie Baumaschinen oder Baugeräte über 12 t bis 40 t Gesamtgewicht (= Eigengewicht des Gerätes und Gewicht des geförderten Bodens bzw. der angehängten Last): Abstand mindestens 2 m zwischen der Außenkante der Aufstandsfläche und der Böschungskante. Die weiteren Anforderungen zur Anwendung der vorgenannten Norm sind zu beachten. Freie Böschungen sind mit Planen o. ä. gegen Witterungseinflüsse zu sichern. Größere Steine und Blöcke sind aus dem Böschungsbereich zu räumen oder gegen Herabfallen zu sichern. Schneiden Baugruben wasserführende Lagen an (z. B. in den Moränensanden und -kiesen), können die oben genannten Böschungswinkel ohne zusätzliche Maßnahmen nicht eingehalten werden. Bei geringen Schichtwasserzutritten können die freien Böschungen mit Stützscheiben aus Einkornbeton in Kombination mit einer offenen Wasserhaltung gesichert werden. Ist der Wasserandrang stark, wird empfohlen die Baugruben mittels eines statischen, wasserabsperrenden Verbaus zu sichern. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein Spundwandverbau. Aufgrund der mit zunehmender tiefe hohen Konsistenz der Grundmoräne sowie lokal vorkommenden Steinen oder auch Blöcken, sind die Spunddielen mit zunehmender Tiefe nur schwer bis gar nicht ramm- bzw. rüttelbar. In diesem Fall sind Austausch- bzw. Auflockerungsbohrungen vorzusehen. Die Standsicherheit der Verbaumaßnahmen ist rechnerisch nachzuweisen. 4.3 Straßenbaumaßnahmen Es ist davon auszugehen, dass die Erschließungsstraßen oberflächennah im Verwitterungskies zu liegen kommen. Diese Böden sind nach den ZTV E-StB 09 als sehr frostempfindlich (F3) einzustufen. Des Weiteren sind diese Böden witterungsempfindlich. Nach den ZTV E- StB 09 und der RStO ist auf dem Erdplanum eines F2/F3 Untergrundes ein Verformungsmodul von E v2 45 MN/m² gefordert. Dieser Wert wird im Bereich des Verwitterungskieses nur grenzwertig bzw. nicht erreicht werden. Es wird empfohlen, den Verformungsmodul des Erdplanums vor der Baumaßnahme durch Plattendruckversuche zu untersuchen. Sollte das Erdplanum den geforderten Verformungsmodul nicht erreichen, sind baugrundverbessernde Maßnahmen notwendig. Es wird vorgeschlagen, den frostsicheren Straßenaufbau dann auf einem mindestens 0,40 m dicken Bodenersatzkörper aus Kiessand (Schluffanteil < 5 %) aufzubauen. Der Bodenersatzkörper ist lagenweise einzubauen und zu
Projekt Nr.: A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Seite 19 von 19 verdichten. Der fachgerechte Einbau des Bodenersatzkörpers ist anhand von Plattendruckversuchen zu überprüfen. Anmerkungen Die im Gutachten enthaltenen Angaben beziehen sich auf die bei den Untersuchungsstellen ermittelten Bodenschichten und deren geotechnischen Eigenschaften. Abweichungen von den gemachten Angaben (Schichttiefen, Bodenzusammensetzung, Wasserstände etc.) können auf Grund einer Heterogenität des Untergrundes nicht ausgeschlossen werden. Ferner ist eine sorgfältige Überwachung der Erdarbeiten und eine laufende Überprüfung der angetroffenen Bodenverhältnisse im Vergleich zu den Untersuchungsergebnissen und Folgerungen erforderlich. Es wird deshalb empfohlen zur Abnahme der Gründungssohlen den Verfasser des Gutachtens heranzuziehen. Der Unterzeichner ist in die weiteren Planungen miteinzubeziehen. Bei Fragen zum Thema Altlasten wird gebeten sich direkt mit dem Sachverständigenbüro Dr. Lindinger aus Weingarten in Verbindung zu setzen (Richard-Mayer-Straße 3, 88250 Weingarten, Tel. 0751/561750, weingarten@sv-lindinger.de). Eine Vervielfältigung des Berichtes bedarf der Zustimmung des auf Seite 1 genannten Auftraggebers. Der Bericht darf nur komplett und zusammen mit allen dazugehörigen Anlagen weitergegeben bzw. vervielfältigt werden. Dipl. Ing. (FH) R. Frankovsky
Top. Karte 1:25000 Baden-Württemberg (2012), Maßstab 1:10000 Copyright: siehe Hinweis auf dem verwendeten Datenträger Seite 1 von 1 fm geotechnik, Wiesflecken 6, 88279 Amtzell A1705003 - Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 1.1 - Übersichtslageplan, M 1:10.000 Untersuchungsgebiet km 0.20 0.40
3 Bebauungsvorschlag PROJEKT NEUBAU eines Verbrauchermarktes mit Backshop in 88364 Wolfegg, Altanner Straße GEMARKUNG Wolfegg FLUR-NR. Teilfl. von 151/5 WEG S WEG Whs 15 20.0 Gar Alttanner Straße Gehweg Bauverbotszone 35.36 5 5.00 40.36 5 151/44 SG1/17 11 Regenversickerungsfläche SG2/17 LM 7.00 GR 8.00 Schu 21 EKW Fahrr. 10 10 8.00 Werbeschild 10 6.50 SG4/17 Linksabbieger nachrichtlich! WEG 119/1 15 123/7 Gehweg Gar 2 Whs GR 20.0 4 Whs 124/1 151/5 6 8 Whs Whs 123/2 123/1 122 150 150/2 BAUHERR Kutter GmbH & Co. KG Augsburger Straße 55 87700 Memmingen PLANUNG archi. tec GmbH Frühlingstraße 2 87527 Sonthofen LEGENDE Verbrauchermarkt Verkaufsfläche Lager, Technik & Soziales Gesamt + Anlieferung Wiesflecken 6 88279 Amtzell Tel. 07522/9784407 Telefon: +49 (0) 83 21 / 78 72 01 Telefax: +49 (0) 83 21 / 80 55 74 Legende Schürfgrube 7 Mayrhalde 11 87452 Altusried Tel. 08373/3020379 ca. 798,6 m² ca. 315,4 m² ca. 1.114,0 m² ca. 28,4 m² Wirtg 50.0 SG3/17 8 Projektnummer A1705003 Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 1.2, Lageplan mit Untersuchungspunkt 6.33 21.86 35.25 7.06 M 1:1.000 Grundstücksgröße Grundflächenzahl (GRZ) Geschossflächenzahl (GFZ) Stellplätze davon 1 behindertengerechte a 3,50m 5,00m 2 Eltern/Kind Stellplätze a 3,00m 5,00m 64 Stellplätze a 2,70m 5,00m ca. 5.875 m² 0,68 0,22 67 ZEICHNUNG Lageplan MAßSTAB 1:1000 ENTWURF-NR. INDEX GEZEICHNET DATUM E06 C btjg 2017-03-28 HAFTUNGSHINWEIS archi.tec GmbH Copyright by. archi.tec GmbH, Sitz der Gesellschaft Sonthofen, Registergericht Kempten, HRB 11469, Geschäftsführer: Thomas Brugger (Dipl.-Ing. (FH), Architekt), Jürgen Götzfried (staatlich geprüfter Bautechniker)
Geologisches Profil: SG1 - SG2 - SG3 - SG4 Wiesflecken 6 88279 Amtzell Mayrhalde 11 87452 Altusried Projekt Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage Projekt Nr. 2 A1705003 Geologisches Profil: SG1 - SG2 - SG3 - SG4 M. d. H. 1:50, M. d. L. unmaßstäblich m ü. NN 675.00 674.00 673.00 672.00 671.00 670.00 Probe MP4 0,0-2,2 m Probe G1 2,2-3,2 m Porbe MP5 2,2-3,4 m SG1/17 672.73 AMu A 0.10 (672.63) 2.20 (670.53) Auffüllungen Ausdehnung unbekannt Auffüllung, Mutterboden / Schluff dunkelbraun, weich, stark feucht, schwach tonig, sandig, humos, viele Ziegelreste, Bkl.1 Moränenkies Auffüllung, Schluff-Kies / anhtr. Einschlüsse braun / bunt, Matrix weich bis steif, feucht, sandig, vereinzelt Torf, Ziegelreste, Eisenreste, Asphaltreste, Asphaltplatten (Kantenlänge bis 70 cm, Dicke ca. 6 cm), Beton, Holz mit Brandresten, Bkl.4/5 (A) Moränensand Wechsellagerung Schluff-Sand + feinkornarmer Sand Moränensand, Feinsand-Schluff Gemisch graubraun, locker bis mitteldicht, stark feucht, nach Schütteln nass, schwach kiesig, thixotrop, Bkl.4/(2) (OU) UL/SU* Mutterboden Verwitterungskies Probe MP1 0,0-0,2 m Probe MP2 0,2-1,5 m Porbe MP3 1,5-2,0 m SG2/17 674.23 Mu 0.20 (674.03) 1.50 (672.73) 2.00 (672.23) 3.00 (671.23) 3.40 (670.83) kein Wasser bis Endtiefe am 24.05.17 angetroffen gepl. EFH Einkaufsmarkt = 674.30 m ü. NN Mutterboden. Schluff dunkelbraun, weich, stark feucht, schwach tonig bis tonig, feinsandig, humos, Bkl.1 Verwitterungskies, Fein- bis Grobkies braun, locker, stark feucht, schluffig bis stark schluffig, schwach sandig bis sandig, schwach steinig bis lokal stark steinig, Bkl.4 Moränenkies, Fein- bis Grobkies grau, mitteldicht, feucht bis stark feucht, sandig, schwach steinig bis steinig, vereinz. Blöcke bis D=50 cm, Bkl.5 Moränensand, Fein- bis Mittelsand hellgraubraun, locker bis mitteldicht, feucht, schwach schluffig, schwach kiesig bis kiesig, Bkl.3 Moränensand, Feinsand-Schluff Gemisch graubraun, locker bis mitteldicht, stark feucht, schwach kiesig, thixotrop, Bkl.4/(2) Mutterboden OU Verwitterungskies GU* Moränenkies GW/X/Y UL/SU* Probe MP1 0,0-0,30 m Probe MP2 0,3-1,5 m Porbe MP3 1,5-2,1 m SU/SE Moränensand Wechsellagerung Schluff-Sand + feinkornarmer Sand SG3/17 674.56 Mu 0.30 (674.26) 1.50 (673.06) 2.10 (672.46) 3.50 (671.06) 3.80 (670.76) kein Wasser bis Endtiefe am 24.05.17 angetroffen Mutterboden. Schluff dunkelbraun, weich, stark feucht, schwach tonig bis tonig, feinsandig, humos, Bkl.1 Verwitterungskies, Fein- bis Grobkies braun, locker / Matrxi weich bis steif, stark feucht, schluffig bis stark schluffig, schwach sandig bis sandig, schwach steinig bis lokal stark steinig, Bkl.4 Moränenkies, Fein- bis Grobkies grau, mitteldicht, feucht bis stark feucht, sandig, schwach steinig bis steinig, vereinz. Blöcke bis D=35 cm, Bkl.5 Moränensand, Feinsand-Schluff Gemisch graubraun, locker bis mitteldicht, stark feucht, nach Schütteln nass, schwach kiesig, thixotrop, Bkl.4/(2) Moränensand, Fein- bis Mittelsand grau, locker bis mitteldicht, feucht, schwach kiesig bis kiesig, Bkl.3 OU GU* GW/X/Y SW/SE Mutterboden Verwitterungskies Moränenkies UL/SU* Moränensand Wechsellagerung Schluff-Sand + feinkornarmer Sand Probe MP1 0,0-0,25 m Probe MP2 0,25-1,5 m Porbe MP3 1,5-1,9 m Grundmoräne SG4/17 674.54 Mu 0.25 (674.29) 1.50 (673.04) 1.90 (672.64) 3.30 (671.24) kein Wasser bis Endtiefe am 24.05.17 angetroffen Mutterboden. Schluff dunkelbraun, weich, stark feucht, schwach tonig bis tonig, feinsandig, humos, Bkl.1 Verwitterungskies, Fein- bis Grobkies braun, locker / Matrxi weich bis steif, stark feucht, schluffig bis stark schluffig, lok. Vewitterungslehm, sandig, schwach steinig bis steinig, Block D= 100 cm, vereinz. kleine Blöcke bis D = 40 cm, Bkl.5 Moränenkies, Fein- bis Grobkies grau, mitteldicht, feucht bis stark feucht, stark sandig, schwach steinig bis steinig, vereinz. Blöcke bis D=30 cm, Bkl.5 Grundmoräne, Schluff grau, erste 20 cm weich bis steif dann steif, erste 20 cm stark feucht dann feucht, schwach tonig, sandig bis stark sandig, kiesig, schwach steinig bis steinig, Bkl.4 OU GU* GW/X/Y UL/UM 3.40 (669.33) 669.00 kein Wasser bis Endtiefe am 24.05.17 angetroffen Lagerungszustände / Konsistenzen + Bodenarten Legende GW-Symbole steif Schluff Erdaushubbauschutt SW / GW Bohrende weich - steif weich locker bis sehr locker Mu A Mutterboden Auffüllung Moränensand Grundmoräne SW / GW angebohrt SW / GW Ruhe mitteldicht Verwitterungskies Moränenkies Legende Probensymbole gestörte Probe Sonderprobe ungestörte Probe (Zylinder) Anm.: Die Aufschlüsse stellen nur punktuelle Untersuchungsergebnisse dar Die Schichtlinien zwischen den Aufschlüssen sind interpoliert und überhöht dargestellt
Hochschule Biberach Prüfstelle für Geotechnik Prof.Dipl-Ing.Rolf Schrodi Karlstr. 7, 88400 Biberach Wiesflecken 6 88279 Amtzell Bearbeiter: Franz Datum: 02.06.2017 Schlämmkorn Körnungslinie BV Einkaufsmarkt Wolfegg Siebkorn Prüfungsnummer: Probe entnommen am: angeliefert:24.05.2017 Art der Entnahme: gestörte Probe Arbeitsweise: kombinierte Sieb-Schlämmanalyse 100 Feinstes Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Steine 90 Massenanteile der Körner < d in % der Gesamtmenge 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100 Korndurchmesser d in mm Bezeichnung: Bodenart: Tiefe: k [m/s]: T/U/S/G [%]: SG1/17 Schluff, stark Moränensand; feinsandig / Bodengruppe Schluff-Feinsand DIN 18196: UL 2,20-3,20m 1.4 10-8 2.7/39.4/51.5/6.4 Bemerkungen: Probe G1 Bericht: A1705003 2017-62 Anlage: 3
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.1 Fotodokumentation SG1/17 Seite 1 / 4 Fotodokumentation Schurf SG1/17 SG1/17 Bild 1, nach Abtrag aufgefüllter Mutterboden SG1/17 Bild 2, nach Abtrag aufgefüllter Mutterboden
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.1 Fotodokumentation SG1/17 Seite 2 / 4 SG1/17 Bild 3, Asphaltplatte SG1/17 Bild 4, Asphaltplatte
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.1 Fotodokumentation SG1/17 Seite 3 / 4 SG1/17 Bild 5, Auffüllungen SG1/17 Bild 6, Holz
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.1 Fotodokumentation SG1/17 Seite 4 / 4 SG1/17 Bild 7, Schurf bis Endtiefe
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.2 Fotodokumentation SG2/17 Seite 1 / 3 Fotodokumentation Schurf SG2/17 SG2/17 Bild 1, Block aus Moränenkies (30 cm) SG2/17 Bild 2, Block aus Moränenkies (50 cm)
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.2 Fotodokumentation SG2/17 Seite 2 / 3 SG2/17 Bild 3, Aushub stark schluffiger Moränensand bzw. Schluff-Sand Gemisch feinkornarmer Moränensand
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.2 Fotodokumentation SG2/17 Seite 3 / 3 SG2/17 Bild 4, Schurf bis Endtiefe
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.3 Fotodokumentation SG3/17 Seite 1 / 3 Fotodokumentation Schurf SG3/17 SG3/17 Bild 1, Moränensand, Schluff-Feinsand Gemisch
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.3 Fotodokumentation SG3/17 Seite 2 / 3 SG3/17 Bild 2, Schurf bis Endtiefe
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.3 Fotodokumentation SG3/17 Seite 3 / 3 SG3/17 Bild 3, Übergang Moränenkies - Moränensand
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.4 Fotodokumentation SG4/17 Seite 1 / 2 Fotodokumentation Schurf SG4/17 SG4/17 Bild 1, Block aus Verwitterungskies (100 cm) SG4/17 Bild 2, Aushub - Grundmoräne Grundmoräne
A1705003 Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 4.4 Fotodokumentation SG4/17 Seite 2 / 2 SG4/17 Bild 3, Schurf bis Endtiefe
Fundamentdiagramm Einzelfundament im Verwitterungskies Mindesteinbindetiefe zur Gültigkeit des Diagramms = 1,00 m Boden Tiefe ' c E s [m] [kn/m³] [kn/m³] [ ] [kn/m²] [MN/m²] [-] Bezeichnung 1.50 19.0 9.0 30.0 0.0 12.5 0.00 Verwitterungskies 2.10 20.0 20.0 35.0 0.0 45.0 0.00 Moränenkies >2.10 19.0 10.0 30.0 0.0 15.0 0.00 Moränensand System (b = 1.00 bis 3.00 m) 0.5 2.0 3.5 5.0 6.5 8.0 9.5 11.0 12.5 14.0 a [m] Verwitterungskies Moränenkies Moränensand b [m] R,d [kn/m²] R n,d [kn] zul / E,k [kn/m²] max dphi = 4.5 s [cm] 1.00 1.00 572.8 572.8 402.0 1.78 31.5 0.00 19.38 19.00 4.27 22.5 1.10 1.10 574.7 695.3 403.3 1.95 31.3 0.00 19.36 19.00 4.50 20.7 1.20 1.20 578.1 832.5 405.7 2.13 31.2 0.00 19.34 19.00 4.72 19.1 1.30 1.30 582.5 984.5 408.8 2.31 31.1 0.00 19.33 19.00 4.95 17.7 1.40 1.40 587.9 1152.3 412.6 2.50 31.1 0.00 19.31 19.00 5.20 16.5 1.50 1.50 593.9 1336.2 416.7 2.70 31.0 0.00 19.30 19.00 5.46 15.4 1.60 1.60 600.3 1536.7 421.2 2.91 30.9 0.00 19.29 19.00 5.72 14.5 1.70 1.70 607.1 1754.4 426.0 3.12 30.9 0.00 19.27 19.00 5.97 13.6 1.80 1.80 614.1 1989.8 431.0 3.34 30.8 0.00 19.26 19.00 6.23 12.9 1.90 1.90 621.5 2243.6 436.1 3.57 30.8 0.00 19.25 19.00 6.49 12.2 2.00 2.00 629.1 2516.3 441.5 3.80 30.7 0.00 19.24 19.00 6.74 11.6 2.10 2.10 636.8 2808.5 446.9 4.03 30.7 0.00 19.23 19.00 6.99 11.1 2.20 2.20 644.8 3120.7 452.5 4.27 30.7 0.00 19.22 19.00 7.25 10.6 2.30 2.30 652.8 3453.5 458.1 4.52 30.7 0.00 19.22 19.00 7.50 10.1 2.40 2.40 661.0 3807.6 463.9 4.78 30.6 0.00 19.21 19.00 7.75 9.7 2.50 2.50 669.2 4182.5 469.6 5.03 30.6 0.00 19.19 19.00 8.00 9.3 2.60 2.60 676.3 4572.1 474.6 5.29 30.6 0.00 19.10 19.00 8.24 9.0 2.70 2.70 683.0 4979.1 479.3 5.54 30.6 0.00 18.97 19.00 8.48 8.6 2.80 2.80 689.3 5404.4 483.7 5.80 30.5 0.00 18.83 19.00 8.72 8.3 cal [ ] cal c [kn/m²] GS = 1.00 2 [kn/m³] Ü [kn/m²] t g [m] 0.00 1.50 2.10 k s [MN/m³] Spannungsverlauf (b = 1.00 und 3.00 m) 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5 9.0 9.5 GS = 1.00 1.000 0.960 0.826 0.694 0.595 0.524 0.470 0.427 0.392 0.362 0.335 0.311 0.289 0.269 0.251 0.234 0.219 0.204 0.191 0.179 0.168 0.158 0.148 0.140 0.131 0.124 0.117 0.111 0.105 0.099 0.094 0.089 0.085 0.081 0.077 0.073 0.070 0.067 0.064 0.061 0.056 Wiesflecken 6 88279 Amtzell 0.00 1.50 2.10 Mayrhalde 11 87452 Altusried Bemessungswert des Sohldrucks = R,d [kn/m²] 800.0 700.0 600.0 500.0 400.0 300.0 200.0 100.0 Projekt Berechnungsgrundlagen: Schichtenverlauf aus SG3 Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Teilsicherheitskonzept (EC 7) Einzelfundament (a/b = 1.00) Gr = 1.40 G = 1.35 Q = 1.50 (G,Q) = 0.500 Q + (1-0.500) G (G,Q) = 1.425 Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 Gründungssohle = 1.00 m 1.5 cm 1.0 cm 0.5 cm Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg 2.0 cm 2.5 cm 3.0 cm 4.0 cm 3.5 cm Anlage Projekt Nr. Grundwasser = 5.00 m Grenztiefe mit p = 20.0 % Sohldruck Setzungen 6.0 cm 5.5 cm 5.0 cm 4.5 cm 5.1 A1705003 500.0 400.0 300.0 200.0 100.0 E,k [kn/m²] 2.90 2.90 695.5 5849.1 488.1 6.06 30.5 0.00 18.68 19.00 8.96 8.1 3.00 3.00 701.5 6313.5 492.3 6.31 30.5 0.00 18.52 19.00 9.19 7.8 10.0 0.0 0.0 0.8 1.0 1.2 1.4 1.6 1.8 2.0 2.2 2.4 2.6 2.8 3.0 3.2 zul = E,k = 0f,k / ( Gr (G,Q)) = 0f,k / (1.40 1.43) = 0f,k / 1.99 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50 Fundamentbreite b [m]
Fundamentdiagramm Streifenfundament im Verwitterungskies Mindesteinbindetiefe zur Gültigkeit des Diagramms = 1,00 m Boden Tiefe ' c E s [m] [kn/m³] [kn/m³] [ ] [kn/m²] [MN/m²] [-] Bezeichnung 1.50 19.0 9.0 30.0 0.0 12.5 0.00 Verwitterungskies 2.10 20.0 20.0 35.0 0.0 45.0 0.00 Moränenkies >2.10 19.0 10.0 30.0 0.0 15.0 0.00 Moränensand System (b = 0.40 bis 2.40 m) 0.5 1.5 2.5 3.5 4.5 Verwitterungskies Moränenkies max dphi = 4.4 GS = 1.00 0.00 1.50 2.10 Spannungsverlauf (b = 0.40 und 2.40 m) 0.5 GS = 1.00 1.0 1.000 0.863 1.5 0.714 2.0 0.624 2.5 0.554 3.0 0.494 Wiesflecken 6 88279 Amtzell 0.00 1.50 2.10 Mayrhalde 11 87452 Altusried 800.0 700.0 Projekt Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Berechnungsgrundlagen: Schichtenverlauf aus SG3 Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Teilsicherheitskonzept (EC 7) Streifenfundament (a = 20.00 m) Gr = 1.40 G = 1.35 Q = 1.50 (G,Q) = 0.500 Q + (1-0.500) G (G,Q) = 1.425 Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 Gründungssohle = 1.00 m Anlage Projekt Nr. 5.2 A1705003 Grundwasser = 5.00 m Grenztiefe mit p = 20.0 % Sohldruck Setzungen 500.0 5.5 6.5 7.5 8.5 9.5 10.5 a [m] Moränensand b [m] R,d [kn/m²] R n,d [kn/m] zul / E,k [kn/m²] s [cm] 20.00 0.40 403.6 161.4 283.2 1.36 32.2 0.00 19.14 19.00 4.61 20.9 20.00 0.50 461.8 230.9 324.1 1.90 32.9 0.00 19.28 19.00 5.38 17.1 20.00 0.60 510.9 306.5 358.5 2.47 33.3 0.00 19.38 19.00 6.16 14.5 20.00 0.70 470.1 329.1 329.9 2.54 32.3 0.00 19.41 19.00 6.37 13.0 20.00 0.80 465.2 372.1 326.4 2.79 31.9 0.00 19.41 19.00 6.75 11.7 20.00 0.90 469.0 422.1 329.1 3.10 31.6 0.00 19.40 19.00 7.17 10.6 20.00 1.00 476.4 476.4 334.3 3.43 31.5 0.00 19.38 19.00 7.59 9.7 20.00 1.10 485.4 533.9 340.6 3.79 31.3 0.00 19.36 19.00 8.01 9.0 20.00 1.20 495.3 594.4 347.6 4.15 31.2 0.00 19.34 19.00 8.42 8.4 20.00 1.30 505.8 657.5 354.9 4.53 31.1 0.00 19.33 19.00 8.83 7.8 20.00 1.40 516.9 723.6 362.7 4.92 31.1 0.00 19.31 19.00 9.23 7.4 20.00 1.50 528.3 792.4 370.7 5.32 31.0 0.00 19.30 19.00 9.64 7.0 20.00 1.60 539.9 863.8 378.9 5.74 30.9 0.00 19.29 19.00 10.03 6.6 20.00 1.70 551.7 937.9 387.2 6.16 30.9 0.00 19.27 19.00 10.42 6.3 20.00 1.80 563.7 1014.7 395.6 6.59 30.8 0.00 19.26 19.00 10.81 6.0 20.00 1.90 575.8 1094.0 404.1 7.04 30.8 0.00 19.25 19.00 11.20 5.7 cal [ ] cal c [kn/m²] 2 [kn/m³] Ü [kn/m²] t g [m] k s [MN/m³] 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5 9.0 9.5 10.0 10.5 11.0 11.5 12.0 12.5 0.441 0.394 0.353 0.318 0.287 0.260 0.238 0.218 0.200 0.185 0.172 0.160 0.150 0.140 0.132 0.124 0.117 0.111 0.105 0.100 0.095 0.091 0.087 0.083 Bemessungswert des Sohldrucks = R,d [kn/m²] 600.0 500.0 400.0 300.0 200.0 100.0 1.5 cm 1.0 cm 0.5 cm 2.0 cm 2.5 cm 8.5 cm 9.0 cm 8.0 cm 7.5 cm 7.0 cm 6.5 cm 6.0 cm 5.5 cm 5.0 cm 4.5 cm 4.0 cm 3.5 cm 3.0 cm 400.0 300.0 200.0 100.0 E,k [kn/m²] 20.00 2.00 588.0 1176.0 412.6 7.49 30.7 0.00 19.24 19.00 11.58 5.5 20.00 2.10 600.3 1260.5 421.2 7.95 30.7 0.00 19.23 19.00 11.95 5.3 20.00 2.20 612.6 1347.7 429.9 8.42 30.7 0.00 19.22 19.00 12.32 5.1 13.0 13.5 0.079 20.00 2.30 625.0 1437.4 438.6 8.91 30.7 0.00 19.22 19.00 12.69 4.9 20.00 2.40 637.4 1529.7 447.3 9.40 30.6 0.00 19.21 19.00 13.06 4.8 14.0 0.0 0.0 0.2 0.4 0.6 0.8 1.0 1.2 1.4 1.6 1.8 2.0 2.2 2.4 2.6 zul = E,k = 0f,k / ( Gr (G,Q)) = 0f,k / (1.40 1.43) = 0f,k / 1.99 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50 Fundamentbreite b [m]
Fundamentdiagramm Einzelfundament im Moränenkies Mindesteinbindetiefe zur Gültigkeit des Diagramms = 1,50 m Boden Tiefe ' c E s [m] [kn/m³] [kn/m³] [ ] [kn/m²] [MN/m²] [-] Bezeichnung 1.50 19.0 9.0 30.0 0.0 12.5 0.00 Verwitterungskies 2.10 20.0 20.0 35.0 0.0 45.0 0.00 Moränenkies >2.10 19.0 10.0 30.0 0.0 15.0 0.00 Moränensand System (b = 1.00 bis 3.00 m) 0.5 2.0 3.5 5.0 6.5 8.0 9.5 11.0 12.5 14.0 a [m] Verwitterungskies Moränenkies Moränensand b [m] R,d [kn/m²] R n,d [kn] zul / E,k [kn/m²] max dphi = 4.5 s [cm] 1.00 1.00 797.0 797.0 559.3 1.79 31.5 0.00 19.50 28.50 5.07 31.2 1.10 1.10 795.9 963.1 558.6 2.02 31.3 0.00 19.46 28.50 5.36 27.7 1.20 1.20 796.5 1146.9 558.9 2.25 31.2 0.00 19.43 28.50 5.65 24.9 1.30 1.30 798.7 1349.8 560.5 2.49 31.1 0.00 19.40 28.50 5.94 22.5 1.40 1.40 802.0 1571.8 562.8 2.73 31.1 0.00 19.37 28.50 6.22 20.6 1.50 1.50 806.1 1813.7 565.7 2.98 31.0 0.00 19.35 28.50 6.50 19.0 1.60 1.60 810.9 2075.9 569.1 3.24 30.9 0.00 19.33 28.50 6.78 17.6 1.70 1.70 816.3 2359.1 572.8 3.50 30.9 0.00 19.32 28.50 7.06 16.3 1.80 1.80 822.1 2663.7 576.9 3.78 30.8 0.00 19.30 28.50 7.33 15.3 1.90 1.90 828.4 2990.5 581.3 4.05 30.8 0.00 19.29 28.50 7.60 14.3 2.00 2.00 835.0 3339.9 585.9 4.34 30.7 0.00 19.27 28.50 7.87 13.5 2.10 2.10 841.8 3712.5 590.8 4.63 30.7 0.00 19.26 28.50 8.14 12.8 2.20 2.20 848.6 4107.4 595.5 4.92 30.7 0.00 19.22 28.50 8.41 12.1 cal [ ] cal c [kn/m²] GS = 1.50 2 [kn/m³] Ü [kn/m²] t g [m] 0.00 1.50 2.10 k s [MN/m³] Spannungsverlauf (b = 1.00 und 3.00 m) 0.5 1.0 GS = 1.50 1.5 1.000 0.826 2.0 0.595 2.5 0.470 3.0 0.392 3.5 0.335 0.289 4.0 0.251 4.5 0.219 5.0 0.191 5.5 0.168 0.148 6.0 0.131 6.5 0.117 7.0 0.105 7.5 0.094 0.085 8.0 0.077 8.5 0.070 9.0 0.064 Wiesflecken 6 88279 Amtzell 0.00 1.50 2.10 Mayrhalde 11 87452 Altusried Bemessungswert des Sohldrucks = R,d [kn/m²] 1000.0 900.0 800.0 700.0 600.0 500.0 400.0 300.0 200.0 Projekt Berechnungsgrundlagen: Schichtenverlauf aus SG3 Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Teilsicherheitskonzept (EC 7) Einzelfundament (a/b = 1.00) Gr = 1.40 G = 1.35 Q = 1.50 (G,Q) = 0.500 Q + (1-0.500) G (G,Q) = 1.425 Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 Gründungssohle = 1.50 m 1.5 cm 1.0 cm 0.5 cm Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg 2.0 cm 2.5 cm Anlage Projekt Nr. Grundwasser = 5.00 m Grenztiefe mit p = 20.0 % Sohldruck Setzungen 7.0 cm 6.5 cm 6.0 cm 5.5 cm 5.0 cm 4.5 cm 4.0 cm 3.5 cm 3.0 cm 5.3 A1705003 700.0 600.0 500.0 400.0 300.0 200.0 E,k [kn/m²] 2.30 2.30 854.5 4520.3 599.6 5.22 30.7 0.00 19.10 28.50 8.67 11.5 2.40 2.40 860.0 4953.5 603.5 5.51 30.6 0.00 18.94 28.50 8.93 11.0 2.50 2.50 865.3 5407.8 607.2 5.81 30.6 0.00 18.77 28.50 9.19 10.5 2.60 2.60 870.4 5884.1 610.8 6.11 30.6 0.00 18.60 28.50 9.44 10.0 2.70 2.70 875.5 6382.5 614.4 6.41 30.6 0.00 18.42 28.50 9.69 9.6 9.5 10.0 10.5 0.058 0.053 0.048 100.0 100.0 2.80 2.80 880.5 6903.4 617.9 6.72 30.5 0.00 18.24 28.50 9.94 9.2 2.90 2.90 885.5 7447.4 621.4 7.02 30.5 0.00 18.06 28.50 10.19 8.8 3.00 3.00 890.5 8014.6 624.9 7.34 30.5 0.00 17.89 28.50 10.43 8.5 zul = E,k = 0f,k / ( Gr (G,Q)) = 0f,k / (1.40 1.43) = 0f,k / 1.99 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50 11.0 11.5 0.0 0.0 0.8 1.0 1.2 1.4 1.6 1.8 2.0 2.2 2.4 2.6 2.8 3.0 3.2 Fundamentbreite b [m]
Fundamentdiagramm Streifenfundament im Moränenkies Mindesteinbindetiefe zur Gültigkeit des Diagramms = 1,50 m Boden Tiefe ' c E s [m] [kn/m³] [kn/m³] [ ] [kn/m²] [MN/m²] [-] Bezeichnung 1.50 19.0 9.0 30.0 0.0 12.5 0.00 Verwitterungskies 2.10 20.0 20.0 35.0 0.0 45.0 0.00 Moränenkies >2.10 19.0 10.0 30.0 0.0 15.0 0.00 Moränensand System (b = 0.40 bis 2.40 m) 0.5 1.5 2.5 3.5 4.5 5.5 6.5 7.5 8.5 9.5 10.5 11.5 a [m] Verwitterungskies Moränenkies Moränensand b [m] R,d [kn/m²] R n,d [kn/m] zul / E,k [kn/m²] max dphi = 4.4 s [cm] 20.00 0.40 663.9 265.5 465.9 1.85 33.4 0.00 19.93 28.50 6.13 25.2 20.00 0.50 632.5 316.3 443.9 2.19 32.8 0.00 19.83 28.50 6.62 20.3 20.00 0.60 620.3 372.2 435.3 2.56 32.3 0.00 19.73 28.50 7.12 17.0 20.00 0.70 616.7 431.7 432.8 2.95 32.0 0.00 19.66 28.50 7.61 14.7 20.00 0.80 617.8 494.2 433.5 3.35 31.8 0.00 19.59 28.50 8.09 13.0 20.00 0.90 621.9 559.7 436.4 3.76 31.6 0.00 19.54 28.50 8.55 11.6 20.00 1.00 628.0 628.0 440.7 4.19 31.5 0.00 19.50 28.50 9.01 10.5 20.00 1.10 635.5 699.1 446.0 4.62 31.3 0.00 19.46 28.50 9.45 9.6 cal [ ] cal c [kn/m²] GS = 1.50 2 [kn/m³] Ü [kn/m²] t g [m] 0.00 1.50 2.10 k s [MN/m³] Spannungsverlauf (b = 0.40 und 2.40 m) 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5 9.0 9.5 10.0 10.5 11.0 GS = 1.50 0.714 0.624 0.554 0.494 0.441 0.394 0.353 0.318 0.287 0.260 0.238 0.218 0.200 0.185 0.172 0.160 0.150 0.140 0.132 0.124 0.117 0.111 0.105 1.000 0.863 Wiesflecken 6 88279 Amtzell 0.00 1.50 2.10 Mayrhalde 11 87452 Altusried Bemessungswert des Sohldrucks = R,d [kn/m²] 800.0 700.0 600.0 500.0 400.0 300.0 Projekt Berechnungsgrundlagen: Schichtenverlauf aus SG3 Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Teilsicherheitskonzept (EC 7) Streifenfundament (a = 20.00 m) Gr = 1.40 G = 1.35 Q = 1.50 (G,Q) = 0.500 Q + (1-0.500) G (G,Q) = 1.425 Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 Gründungssohle = 1.50 m 2.0 cm 1.5 cm 1.0 cm Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg 2.5 cm 3.0 cm 3.5 cm 4.0 cm 4.5 cm Anlage Projekt Nr. 10.0 cm 9.5 cm 9.0 cm 8.5 cm 8.0 cm 7.5 cm 7.0 cm 6.5 cm 6.0 cm 5.5 cm 5.0 cm 5.4 A1705003 Grundwasser = 5.00 m Grenztiefe mit p = 20.0 % Sohldruck Setzungen 500.0 400.0 300.0 200.0 E,k [kn/m²] 20.00 1.20 644.0 772.7 451.9 5.07 31.2 0.00 19.43 28.50 9.89 8.9 20.00 1.30 653.4 849.5 458.6 5.53 31.1 0.00 19.40 28.50 10.31 8.3 20.00 1.40 663.5 928.9 465.6 5.99 31.1 0.00 19.37 28.50 10.74 7.8 20.00 1.50 674.1 1011.2 473.1 6.47 31.0 0.00 19.35 28.50 11.15 7.3 20.00 1.60 685.1 1096.1 480.7 6.96 30.9 0.00 19.33 28.50 11.56 6.9 20.00 1.70 696.3 1183.8 488.7 7.45 30.9 0.00 19.32 28.50 11.97 6.6 20.00 1.80 707.8 1274.1 496.7 7.96 30.8 0.00 19.30 28.50 12.37 6.2 20.00 1.90 719.6 1367.2 505.0 8.48 30.8 0.00 19.29 28.50 12.76 6.0 20.00 2.00 731.4 1462.9 513.3 9.00 30.7 0.00 19.27 28.50 13.15 5.7 20.00 2.10 743.5 1561.2 521.7 9.53 30.7 0.00 19.26 28.50 13.54 5.5 20.00 2.20 755.2 1661.3 529.9 10.07 30.7 0.00 19.22 28.50 13.91 5.3 20.00 2.30 765.3 1760.3 537.1 10.59 30.7 0.00 19.10 28.50 14.27 5.1 20.00 2.40 774.8 1859.6 543.7 11.10 30.6 0.00 18.94 28.50 14.62 4.9 11.5 12.0 12.5 13.0 13.5 14.0 14.5 15.0 15.5 16.0 0.100 0.095 0.091 0.087 0.083 0.079 0.076 0.073 0.071 200.0 100.0 0.5 cm 0.0 0.0 0.2 0.4 0.6 0.8 1.0 1.2 1.4 1.6 1.8 2.0 2.2 2.4 2.6 100.0 zul = E,k = 0f,k / ( Gr (G,Q)) = 0f,k / (1.40 1.43) = 0f,k / 1.99 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50 Fundamentbreite b [m]
Anlage: 6.1 Probenahmeprotokoll Wiesflecken 6 88279 Amtzell Mayrhalde 11 87452 Altusried Protokoll über die Entnahme einer Feststoffprobe (in Anlehnung an PN98) Projektbezeichnung: Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Projektnummer: A1705003 Projektleiter: Frankovsky Auftraggeber: Kutter GmbH & Co. KG, Memmingen Datum der Probennahme: 24.05.2017 Uhrzeit: 10 13 Uhr Probenbezeichnung: MP1 Oberboden Probennehmer: Frankovsky, fm geotechnik Zweck der Untersuchung: Vorabdeklaration BBodSchV Vorsorgewerte Entnahme aus: RKS/Bohrung Schurf + Humusgehalt Art der Entnahme: horizont bzw. schichtspezifische Probenahme Einzelprobe Mischprobe (Reduzierung der gem. PN98 erforderlichen Anzahl der Labor /Mischproben aufgrund hoher Gleichförmigkeit des Materials über den gesamten Beprobungsabschnitt) Ort der Entnahme: Teilflfäche von Flst. Nr 151/5 Wolfegg (s. Lageplan Anl. 1.2) Entnahmepunkt: SG2, SG3, SG4 beprobte Fläche ca. (bei Abschlags /Oberflächenproben etc) m² Materialbeschreibung: Oberboden, Schluff, schwach tonig bis tonig, feinsandig, gering kiesig, humos durchwurzelt Farbe: dunkelbraun Homogenität: ja Geruch: Konsistenz: weich Auffälligkeiten: sehr vereinzelt kleine Ziegelreste Probenbehälter: PE Eimer Probenbehandlung vor Ort: Probenmenge: Lagerung/Transport: Anlagen: Übersichtslageplan, Lageplan Unterschrift,den 24.05.2017
Anlage: 6.2 Probenahmeprotokoll Wiesflecken 6 88279 Amtzell Mayrhalde 11 87452 Altusried Protokoll über die Entnahme einer Feststoffprobe (in Anlehnung an PN98) Projektbezeichnung: Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Projektnummer: A1705003 Projektleiter: Frankovsky Auftraggeber: Kutter GmbH & Co. KG, Memmingen Datum der Probennahme: 24.05.2017 Uhrzeit: 10 13 Uhr Probenbezeichnung: MP2 Verwitterungskies Probennehmer: Frankovsky, fm geotechnik Zweck der Untersuchung: Vorabdeklaration VwV Baden Württemberg Entnahme aus: RKS/Bohrung Schurf Art der Entnahme: horizont bzw. schichtspezifische Probenahme Einzelprobe Mischprobe (Reduzierung der gem. PN98 erforderlichen Anzahl der Labor /Mischproben aufgrund hoher Gleichförmigkeit des Materials über den gesamten Beprobungsabschnitt) Ort der Entnahme: Teilflfäche von Flst. Nr 151/5 Wolfegg (s. Lageplan Anl. 1.2) Entnahmepunkt: SG2, SG3, SG4 beprobte Fläche ca. (bei Abschlags /Oberflächenproben etc) m² Materialbeschreibung: Verwitterungskies, Fein bis Grobkies, schluffig bis stark schluffig, schwach sandig bis sandig, schwach steinig bis lokal stark steinig Farbe: braun Homogenität: ja Geruch: Konsistenz: Auffälligkeiten: Probenbehälter: PE Eimer Probenbehandlung vor Ort: Probenmenge: Lagerung/Transport: Anlagen: Übersichtslageplan, Lageplan Unterschrift,den 24.05.2017
Anlage: 6.3 Probenahmeprotokoll Wiesflecken 6 88279 Amtzell Mayrhalde 11 87452 Altusried Protokoll über die Entnahme einer Feststoffprobe (in Anlehnung an PN98) Projektbezeichnung: Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Projektnummer: A1705003 Projektleiter: Frankovsky Auftraggeber: Kutter GmbH & Co. KG, Memmingen Datum der Probennahme: 24.05.2017 Uhrzeit: 10 13 Uhr Probenbezeichnung: MP3 Moränenkies Probennehmer: Frankovsky, fm geotechnik Zweck der Untersuchung: Vorabdeklaration VwV Baden Württemberg Entnahme aus: RKS/Bohrung Schurf Art der Entnahme: horizont bzw. schichtspezifische Probenahme Einzelprobe Mischprobe (Reduzierung der gem. PN98 erforderlichen Anzahl der Labor /Mischproben aufgrund hoher Gleichförmigkeit des Materials über den gesamten Beprobungsabschnitt) Ort der Entnahme: Teilflfäche von Flst. Nr 151/5 Wolfegg (s. Lageplan Anl. 1.2) Entnahmepunkt: SG2, SG3, SG4 beprobte Fläche ca. (bei Abschlags /Oberflächenproben etc) m² Materialbeschreibung: Moränenkies, Fein bis Grobkies, gering schluffig, sandig bis stark sandig, schwach steinig bis steinig, Blöcke bis D=50 cm Farbe: grau / graubraun Homogenität: ja Geruch: Konsistenz: Auffälligkeiten: Probenbehälter: PE Eimer Probenbehandlung vor Ort: Probenmenge: Lagerung/Transport: Anlagen: Übersichtslageplan, Lageplan Unterschrift,den 24.05.2017
Anlage: 6.4 Probenahmeprotokoll Wiesflecken 6 88279 Amtzell Mayrhalde 11 87452 Altusried Protokoll über die Entnahme einer Feststoffprobe (in Anlehnung an PN98) Projektbezeichnung: Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Projektnummer: A1705003 Projektleiter: Frankovsky Auftraggeber: Kutter GmbH & Co. KG, Memmingen Datum der Probennahme: 24.05.2017 Uhrzeit: 10 13 Uhr Probenbezeichnung: MP4 Auffüllung Probennehmer: Frankovsky, fm geotechnik Zweck der Untersuchung: Vorabdeklaration VwV Baden Württemberg Entnahme aus: RKS/Bohrung Schurf Art der Entnahme: horizont bzw. schichtspezifische Probenahme Einzelprobe Mischprobe (Reduzierung der gem. PN98 erforderlichen Anzahl der Labor /Mischproben aufgrund hoher Gleichförmigkeit des Materials über den gesamten Beprobungsabschnitt) Ort der Entnahme: Teilflfäche von Flst. Nr 151/5 Wolfegg (s. Lageplan Anl. 1.2) Entnahmepunkt: SG1 (0,0 2,2 m) beprobte Fläche ca. (bei Abschlags /Oberflächenproben etc) m² Materialbeschreibung: Auffüllungen, erste 10 cm Oberboden, dann Schluff Kies Gemisch, vereinz. Torf Asphaltstücke, Ziegel, Eisen, Holz mit Brandresten, Betonreste Farbe: bunt Homogenität: nein Geruch: Konsistenz: Auffälligkeiten: anthropogene Einschlüsse (s. o.), kein auffälliger Geruch Probenbehälter: PE Eimer Probenbehandlung vor Ort: Probenmenge: Lagerung/Transport: Anlagen: Übersichtslageplan, Lageplan Unterschrift,den 24.05.2017
Anlage: 6.5 Probenahmeprotokoll Wiesflecken 6 88279 Amtzell Mayrhalde 11 87452 Altusried Protokoll über die Entnahme einer Feststoffprobe (in Anlehnung an PN98) Projektbezeichnung: Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Projektnummer: A1705003 Projektleiter: Frankovsky Auftraggeber: Kutter GmbH & Co. KG, Memmingen Datum der Probennahme: 24.05.2017 Uhrzeit: 10 13 Uhr Probenbezeichnung: MP5 Moränensand Probennehmer: Frankovsky, fm geotechnik Zweck der Untersuchung: Vorabdeklaration VwV Baden Württemberg Entnahme aus: RKS/Bohrung Schurf Art der Entnahme: horizont bzw. schichtspezifische Probenahme Einzelprobe Mischprobe (Reduzierung der gem. PN98 erforderlichen Anzahl der Labor /Mischproben aufgrund hoher Gleichförmigkeit des Materials über den gesamten Beprobungsabschnitt) Ort der Entnahme: Teilflfäche von Flst. Nr 151/5 Wolfegg (s. Lageplan Anl. 1.2) Entnahmepunkt: SG1 (2,2 3,40 m) beprobte Fläche ca. (bei Abschlags /Oberflächenproben etc) m² Materialbeschreibung: Moränensandd, Feinsand Schluff Gemisch, schwach kiesig Farbe: graubraun Homogenität: ja Geruch: Konsistenz: Auffälligkeiten: Probenbehälter: PE Eimer Probenbehandlung vor Ort: Probenmenge: Lagerung/Transport: Anlagen: Übersichtslageplan, Lageplan Unterschrift,den 24.05.2017
Projekt Nr.: A1705003 Neubau Einkaufsmarkt Wolfegg Anlage 7 (13 Seiten) Umweltgeologische Stellungnahme Büro Dr. Lindinger vom 13.06.2017 Analysenübersichten AÜ1 + AÜ2 + Laborberichte Proben MP1 bis MP5
Projekt-Nummer: 2017-828 Projekt-Bezeichnung: Einkaufsmarkt Wolfegg Analysenübersicht der Feststoff-Proben, Bewertung nach BBodSchG Die in dieser Tabelle vorliegenden chemischen Befunde sind nur mit den dazugehörigen Originalberichten des chemischen Labors und gutachterlicher Stellungnahme gültig. Prüfbericht UST-17-0074497 Analytik Vorsorgewerte für Böden nach 8 Abs. 2 Nr. 1 BBodSchG Nutzung/ Bodenart/ Humusgehalt/ Probenbezeichnung Parameter Dimension Vorsorgewerte für Metalle nach Anhang 4 Tabelle Bodenart Ton Lehm/ Schluff Sand Vorsorgewerte für organische Stoffe nach Anhang 4 Humusgehalt > 8% Humusgehalt < 8% Wohngebiet Schluff 3,9 MP1 Oberboden SG2, SG3, SG4 ph -- -- -- -- -- -- n.u. organische Stoffe PCB 6 mg/kg k.a. k.a. k.a. 0,1 0,05 - / - Benzo(a)pyren mg/kg k.a. k.a. k.a. 1 0,3 < 0,05 PAK 16 mg/kg k.a. k.a. k.a. 10 3 0,466 Metalle Cadmium Cd mg/kg 1,5 1 0,4 k.a. k.a. < 0,3 Blei Pb mg/kg 100 70 40 k.a. k.a. 20,2 Chrom Cr mg/kg 100 60 30 k.a. k.a. 30,4 Kupfer Cu mg/kg 60 40 20 k.a. k.a. 15,2 Quecksilber Hg mg/kg 1 0,5 0,1 k.a. k.a. 0,11 Nickel Ni mg/kg 70 50 15 k.a. k.a. 18,5 Zink Zn mg/kg 200 150 60 k.a. k.a. 49,2 n.u. = nicht untersucht. -/- = unter der Bestimmungsgrenze k.a. = keine Angaben Aufgestellt: Ra Geprüft: Li Sachverständigenbüro für Angewandte Geologie und Umwelt Anlage AÜ-1 Seite 1/ 1
SYNLAB Umweltinstitut GmbH - Hohnerstraße 23-70469 Stuttgart Dr. M. Lindinger GmbH & Co. KG Herr Dr. Lindinger Richard-Mayer- Strasse 3 88250 Weingarten SYNLAB Umweltinstitut GmbH Umweltinstitut Stuttgart Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: 0711-16272-0 0711-16272-51 sui-stuttgart@synlab.com www.synlab.de Seite 1 von 2 Prüfbericht Nr.: UST-17-0074497/02-2 Auftrag-Nr.: UST-17-0074497 Ihr Auftrag: schriftlich vom 31.05.2017 Projekt: LA-2017-05-49 / 2017-828 / Einkaufsmarkt Wolfegg Eingangsdatum: 30.05.2017 Probenahme durch: Auftraggeber Probenahmedatum: 24.05.2017 Prüfzeitraum: 30.05.2017-08.06.2017 Probenart: Boden Datum: 08.06.2017 Probenbezeichnung: Probe Nr.: MP 1, Mutterboden UST-17-0074497-01 Original Parameter Einheit Messwert Verfahren Trockenmasse % 83,7 DIN EN 14346 Humusgehalt % 3,9 DIN ISO 10694
Prüfbericht Nr.: UST-17-0074497/02-2 Seite 2 von 2 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe Parameter Einheit Messwert Verfahren Naphthalin mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Acenaphthylen mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Acenaphthen mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Fluoren mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Phenanthren mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Anthracen mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Fluoranthen mg/kg TS 0,084 DIN ISO 18287 Pyren mg/kg TS 0,096 DIN ISO 18287 Benzo(a)anthracen mg/kg TS 0,084 DIN ISO 18287 Chrysen mg/kg TS 0,084 DIN ISO 18287 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS 0,06 DIN ISO 18287 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS 0,06 DIN ISO 18287 Benzo(a)pyren mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Indeno(1,2,3-cd)pyren mg/kg TS <0,05 DIN ISO 18287 Summe PAK EPA mg/kg TS 0,466 DIN ISO 18287 Polychlorierte Biphenyle Parameter Einheit Messwert Verfahren PCB Nr. 28 mg/kg TS <0,005 DIN ISO 10382 PCB Nr. 52 mg/kg TS <0,005 DIN ISO 10382 PCB Nr. 101 mg/kg TS <0,005 DIN ISO 10382 PCB Nr. 138 mg/kg TS <0,005 DIN ISO 10382 PCB Nr. 153 mg/kg TS <0,005 DIN ISO 10382 PCB Nr. 180 mg/kg TS <0,005 DIN ISO 10382 Summe PCB mg/kg TS -- DIN ISO 10382 Schwermetalle Parameter Einheit Messwert Verfahren Königswasseraufschluss -- -- DIN ISO 11466 Blei mg/kg TS 20,2 DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Cadmium mg/kg TS <0,3 DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Chrom (Gesamt) mg/kg TS 30,4 DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Kupfer mg/kg TS 15,2 DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Nickel mg/kg TS 18,5 DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Quecksilber mg/kg TS 0,11 DIN EN ISO 12846 Zink mg/kg TS 49,2 DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Parameter Einheit Messwert Verfahren Siebung < 2 mm -- * DIN 18123 Eine auszugsweise Veröffentlichung bedarf der Zustimmung der SYNLAB Umweltinstitut GmbH. Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die im Prüfbericht spezifizierten Prüfgegenstände. (DIN EN ISO 17025). Der Prüfbericht wurde am 08.06.2017 um 16:45 Uhr durch Carmen Kuhn (Kundenbetreuung) elektronisch freigegeben und ist ohne Unterschrift gültig.
Projekt-Nummer: 2017-828 Projekt-Bezeichnung: Einkaufsmarkt Wolfegg Dimension Z 0 Sand (Lehm/ Schluff) Z 0* IIIA Z 0* Z 1.1 Z 1.2 Z 2 Feststoffe EOX mg/kg 1 1 1 3 3 10 < 0,5 < 0,5 < 0,5 < 0,5 KW* 2 mg/kg 100 100 200 (400) 300 (600) 1000 (2000) < 50 (< 50) < 50 (< 50) < 50 (< 50) < 50 (< 50) S BTX mg/kg 1 1 1 1 1 1 - / - - / - - / - - / - S LHKW mg/kg 1 1 1 1 1 1 - / - - / - - / - - / - S PAK n. EPA mg/kg 3 3 3 3 9 30 0,546 - / - 3,5 - / - Benzo-[a]-pyren mg/kg 0,3 0,3 0,6 0,9 0,9 3 < 0,05 < 0,05 0,24 < 0,05 PCB 6 mg/kg 0,05 0,05 0,1 0,15 0,15 0,5 - / - - / - - / - - / - Arsen As mg/kg 10 (15) 15 15 45 45 150 5,4 4,8 5,6 3,4 Blei Pb mg/kg 40 (70) 100 140 210 210 700 11 4,6 25 4,4 Cadmium Cd mg/kg 0,4 (1) 1 1 3 3 10 < 0,3 < 0,3 < 0,3 < 0,3 Chrom (ges.) Cr mg/kg 30 (60) 100 120 180 180 600 31 17 28 16 Kupfer Cu mg/kg 20 (40) 60 80 120 120 400 13 11 19 9,6 Nickel Ni mg/kg 15 (50) 70 100 150 150 500 21 13 20 14 Quecksilber Hg mg/kg 0,1 (0,5) 1 1 1,5 1,5 5 0,083 < 0,05 0,12 < 0,05 Thallium Tl mg/kg 0,4 (0,7) 0,7 0,7 2,1 2,1 7 < 0,25 < 0,25 < 0,25 < 0,25 Zink Zn mg/kg 60 (150) 200 300 450 450 1500 41 25 51 20 Cyanide (ges.) mg/kg -- -- -- 3 3 10 < 0,3 < 0,3 < 0,3 < 0,3 Eluate ph-wert *1-6,5-9,5 6,5-9,5 6,5-9,5 6,5-9,5 6-12 5,5-12 7,5 8,9 7,9 9 el. Leitfähigkeit *1 µs/cm 250 250 250 250 1500 2000 40 42 83 39 Chlorid µg/l 30000 30000 30000 30000 50000 100000 < 500 < 500 < 500 < 500 Sulfat µg/l 50000 50000 50000 50000 100000 150000 2050 < 500 < 500 < 500 Cyanide (ges.) µg/l 5 5 5 5 10 20 < 5 < 5 < 5 < 5 Phenolindex µg/l 20 20 20 20 40 100 < 10 < 10 < 10 < 10 Arsen As µg/l -- 14 14 14 20 60 < 1 < 1 < 1 < 1 Blei Pb µg/l -- 40 40 40 100 200 < 1 < 1 < 1 < 1 Cadmium Cd µg/l -- 1,5 1,5 1,5 3 6 < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Chrom (ges.) Cr µg/l -- 12,5 12,5 12,5 25 60 < 1 < 1 < 1 < 1 Kupfer Cu µg/l -- 20 20 20 60 100 2,9 < 1 1,9 < 1 Nickel Ni µg/l -- 15 15 15 20 70 < 1 < 1 < 1 < 1 Quecksilber Hg µg/l -- 0,5 0,5 0,5 1 2 < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Thallium Tl µg/l -- -- -- -- -- -- n.u. n.u. n.u. n.u. Zink Zn µg/l -- 150 150 150 200 600 6 1,9 7,5 3,1 *1 = Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlußkriterium Bewertung der Boden-Proben nach der Verwaltungsvorschrift des UMBW für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial, vom 14.03.2007 Die in dieser Tabelle vorliegenden chemischen Befunde sind nur mit den dazugehörigen Originalberichten des chemischen Labors und gutachterlicher Stellungnahme gültig. Parameter Analytik Zuordnungswerte *2 = Die angegebenen Werte ohne Klammern gellten für eine KW - Verbindungmit einer Kettenlänge von C10 bis C22, diejenigen in der Klammer für C10 bis C40 MP2 Verwitterungskies SG2, SG3, SG4 (Kies) MP3 Moränenkies SG2, SG3, SG4 (Kies) Proben UST-17-0074497 MP4 Auffüllung SG1, 0,0-2,2 m (Schluff) MP5 Moränensand SG1, 2,2-3,4 m (Sand) n.u. = nicht untersucht. n.n. = nicht nachweisbar. - / - = unter der Bestimmungsgrenze. Deklaration Z 0* Z 0 Z 1.2 Z 0 Aufgestellt: Ra Geprüft: Li Sachverständigenbüro für Angewandte Geologie und Umwelt Anlage AÜ-2
SYNLAB Umweltinstitut GmbH - Hohnerstraße 23-70469 Stuttgart Dr. M. Lindinger GmbH & Co. KG Herr Dr. Lindinger Richard-Mayer- Strasse 3 88250 Weingarten SYNLAB Umweltinstitut GmbH Umweltinstitut Stuttgart Durchwahl: 0711-16272-0 Telefax: 0711-16272-51 E-Mail: sui-stuttgart@synlab.com Internet: www.synlab.de Prüfbericht Nr.: UST-17-0074497/01-2 Auftrag-Nr.: UST-17-0074497 Ihr Auftrag: schriftlich vom 31.05.2017 Projekt: LA-2017-05-49 / 2017-828 / Einkaufsmarkt Wolfegg Probenahme 24.05.2017 Probenahme durch Auftraggeber Eingangsdatum 30.05.2017 Prüfzeitraum: 30.05.2017-06.06.2017 Probenart Boden Seite 1 von 6 Datum: 07.06.2017 Untersuchungsergebnisse Probe Nr. Bezeichnung UST-17-0074497-02 UST-17-0074497-03 UST-17-0074497-04 UST-17-0074497-05 MP 2, Verwitterungskies MP 3, Moränenkies MP 4, Auffüllung MP 5, Moränensand Original Trockenmasse % 87,6 96,6 86,3 87,7 Cyanid, gesamt mg/kg TS <0,3 <0,3 <0,3 <0,3 EOX mg/kg TS <0,5 <0,5 <0,5 <0,5 Kohlenwasserstoffe C10 - C22 mg/kg TS <50 <50 <50 <50 Kohlenwasserstoffe C10 - C40 mg/kg TS <50 <50 <50 <50
Probe Nr. Bezeichnung Prüfbericht Nr.: Auftrag-Nr.: UST-17-0074497/01-2 UST-17-0074497 07.06.2017 Seite 2 von 6 UST-17-0074497-02 UST-17-0074497-03 UST-17-0074497-04 UST-17-0074497-05 MP 2, Verwitterungskies MP 3, Moränenkies MP 4, Auffüllung MP 5, Moränensand Aromatische Kohlenwasserstoffe Benzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Ethylbenzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Toluol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 o-xylol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 m,p-xylol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Styrol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Isopropylbenzol (Cumol) mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 n-propylbenzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,3,5-Trimethylbenzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,2,4-Trimethylbenzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,2,3-Trimethylbenzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,2,3,5-Tetramethylbenzol mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Summe AKW mg/kg TS -- -- -- -- Summe BTXE mg/kg TS -- -- -- -- Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe Trichlorfluormethan (R11) mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,1,2-Trichlortrifluorethan (R113) mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Dichlormethan mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,1-Dichlorethen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 trans-1,2-dichlorethen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 cis-1,2-dichlorethen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,1-Dichlorethan mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Trichlormethan mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,1,1-Trichlorethan mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Tetrachlormethan mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 1,2-Dichlorethan mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Trichlorethen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Tetrachlorethen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Summe LHKW mg/kg TS -- -- -- --
Probe Nr. Bezeichnung Prüfbericht Nr.: Auftrag-Nr.: UST-17-0074497/01-2 UST-17-0074497 07.06.2017 Seite 3 von 6 UST-17-0074497-02 UST-17-0074497-03 UST-17-0074497-04 UST-17-0074497-05 MP 2, Verwitterungskies MP 3, Moränenkies MP 4, Auffüllung MP 5, Moränensand Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe Naphthalin mg/kg TS 0,23 <0,05 0,41 <0,05 Acenaphthylen mg/kg TS 0,076 <0,05 0,17 <0,05 Acenaphthen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Fluoren mg/kg TS 0,1 <0,05 0,18 <0,05 Phenanthren mg/kg TS 0,13 <0,05 0,36 <0,05 Anthracen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,084 <0,05 Fluoranthen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,46 <0,05 Pyren mg/kg TS <0,05 <0,05 0,36 <0,05 Benzo(a)anthracen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,23 <0,05 Chrysen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,2 <0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,37 <0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,12 <0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS <0,05 <0,05 0,24 <0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS <0,05 <0,05 <0,05 <0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS <0,05 <0,05 0,16 <0,05 Indeno(1,2,3-cd)pyren mg/kg TS <0,05 <0,05 0,15 <0,05 Summe PAK EPA mg/kg TS 0,546 -- 3,5 -- Polychlorierte Biphenyle PCB Nr. 28 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 PCB Nr. 52 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 PCB Nr. 101 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 PCB Nr. 118 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 PCB Nr. 138 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 PCB Nr. 153 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 PCB Nr. 180 mg/kg TS <0,005 <0,005 <0,005 <0,005 Summe PCB mg/kg TS -- -- -- -- Summe PCB (7 Verbindungen) mg/kg TS -- -- -- -- Schwermetalle Königswasseraufschluss -- -- -- -- Arsen mg/kg TS 5,4 4,8 5,6 3,4 Blei mg/kg TS 11 4,6 25 4,4 Cadmium mg/kg TS <0,3 <0,3 <0,3 <0,3 Chrom (Gesamt) mg/kg TS 31 17 28 16 Kupfer mg/kg TS 13 11 19 9,6 Nickel mg/kg TS 21 13 20 14 Quecksilber mg/kg TS 0,083 <0,05 0,12 <0,05 Zink mg/kg TS 41 25 51 20 Thallium mg/kg TS <0,25 <0,25 <0,25 <0,25
Probe Nr. Bezeichnung Prüfbericht Nr.: Auftrag-Nr.: UST-17-0074497/01-2 UST-17-0074497 07.06.2017 Seite 4 von 6 UST-17-0074497-02 UST-17-0074497-03 UST-17-0074497-04 UST-17-0074497-05 MP 2, Verwitterungskies MP 3, Moränenkies MP 4, Auffüllung MP 5, Moränensand Eluat Eluat Filtrat Filtrat Filtrat Filtrat ph-wert 7,5 8,9 7,9 9,0 elektrische Leitfähigkeit bei 25 C µs/cm 40 42 83 39 Chlorid mg/l <0,5 <0,5 <0,5 <0,5 Sulfat mg/l 2,05 <0,5 <0,5 <0,5 Cyanid, gesamt µg/l <5 <5 <5 <5 Phenol-Index µg/l <10 <10 <10 <10 Schwermetalle Arsen µg/l <1,0 <1,0 <1,0 <1,0 Blei µg/l <1,0 <1,0 <1,0 <1,0 Cadmium µg/l <0,10 <0,10 <0,10 <0,10 Chrom (Gesamt) µg/l <1,0 <1,0 <1,0 <1,0 Kupfer µg/l 2,9 <1,0 1,9 <1,0 Nickel µg/l <1,0 <1,0 <1,0 <1,0 Quecksilber µg/l <0,1 <0,1 <0,1 <0,1 Zink µg/l 6,0 1,9 7,5 3,1 Eine auszugsweise Veröffentlichung bedarf der Zustimmung der Synlab Umweltinstitut GmbH. Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die im Prüfbericht spezifizierten Prüfgegenstände. (DIN EN ISO 17025). Der Prüfbericht wurde am 07.06.2017 um 10:06 Uhr durch Carmen Kuhn (Kundenbetreuung) elektronisch freigegeben und ist ohne Unterschrift gültig.
Angewandte Methoden Parameter Norm Prüfbericht Nr.: Auftrag-Nr.: UST-17-0074497/01-2 UST-17-0074497 07.06.2017 Seite 5 von 6 Trockenmasse DIN EN 14346 Cyanid, gesamt EOX Kohlenwasserstoffe C10 - C22 Kohlenwasserstoffe C10 - C40 DIN ISO 11262 (UAU) DIN 38414-S 17 (UAU) DIN EN 14039/LAGA KW 04 (UAU) DIN EN 14039/LAGA KW 04 (UAU) Benzol DIN 38 407-F 9 Ethylbenzol DIN 38 407-F 9 Toluol DIN 38 407-F 9 o-xylol DIN 38 407-F 9 m,p-xylol DIN 38 407-F 9 Styrol DIN 38 407-F 9 Isopropylbenzol (Cumol) DIN 38 407-F 9 n-propylbenzol DIN 38 407-F 9 1,3,5-Trimethylbenzol DIN 38 407-F 9 1,2,4-Trimethylbenzol DIN 38 407-F 9 1,2,3-Trimethylbenzol DIN 38 407-F 9 1,2,3,5-Tetramethylbenzol DIN 38 407-F 9 Summe AKW DIN 38 407-F 9 Summe BTXE DIN 38 407-F 9 Trichlorfluormethan (R11) DIN ISO 22155 1,1,2-Trichlortrifluorethan (R113) DIN ISO 22155 Dichlormethan DIN ISO 22155 1,1-Dichlorethen DIN ISO 22155 trans-1,2-dichlorethen DIN ISO 22155 cis-1,2-dichlorethen DIN ISO 22155 1,1-Dichlorethan DIN ISO 22155 Trichlormethan DIN ISO 22155 1,1,1-Trichlorethan DIN ISO 22155 Tetrachlormethan DIN ISO 22155 1,2-Dichlorethan DIN ISO 22155 Trichlorethen DIN ISO 22155 Tetrachlorethen DIN ISO 22155 Summe LHKW DIN ISO 22155 Naphthalin Acenaphthylen Acenaphthen Fluoren Phenanthren Anthracen Fluoranthen Pyren Benzo(a)anthracen Chrysen Benzo(b)fluoranthen Benzo(k)fluoranthen Benzo(a)pyren Dibenz(ah)anthracen DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU) DIN ISO 18287 (UAU)
Angewandte Methoden Parameter Norm Dibenz(ah)anthracen Trockenmasse DIN ISO EN 14346 18287 (UAU) Benzo(ghi)perylen DIN ISO 18287 (UAU) Indeno(1,2,3-cd)pyren DIN ISO 18287 (UAU) Summe PAK EPA DIN ISO 18287 (UAU) PCB Nr. 28 DIN EN 15308 (UAU) PCB Nr. 52 DIN EN 15308 (UAU) PCB Nr. 101 DIN EN 15308 (UAU) PCB Nr. 118 DIN EN 15308 (UAU) PCB Nr. 138 DIN EN 15308 (UAU) PCB Nr. 153 DIN EN 15308 (UAU) PCB Nr. 180 DIN EN 15308 (UAU) Summe PCB DIN EN 15308 (UAU) Summe PCB (7 Verbindungen) DIN EN 15308 (UAU) Königswasseraufschluss DIN EN 13657 Arsen DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Blei DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Cadmium DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Chrom (Gesamt) DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Kupfer DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Nickel DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Quecksilber DIN EN ISO 12846 Zink DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Thallium DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Eluat DIN EN 12457-4 ph-wert DIN 38 404-C 5 elektrische Leitfähigkeit bei 25 C DIN EN 27888 Chlorid DIN EN ISO 10304-1 Sulfat DIN EN ISO 10304-1 Prüfbericht Nr.: Auftrag-Nr.: UST-17-0074497/01-2 UST-17-0074497 07.06.2017 Seite 6 von 6 Cyanid, gesamt Phenol-Index DIN EN ISO 14403 (UAU) DIN EN ISO 14402 (H 37) (UAU) Arsen DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Blei DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Cadmium DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Chrom (Gesamt) DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Kupfer DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Nickel DIN EN ISO 17294-2 (E 29) Quecksilber DIN EN ISO 12846 Zink DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UAU) - Augsburg