Programm Interreg VA Oberrhein Informationsveranstaltung Interreg V Freiburg-Fribourg, 22. Juni 2015 Andreas Doppler Leiter Förderprogramme Regio Basiliensis (IKRB)
Unsere Aufgaben und Kompetenzen 1963 gegründeter Verein Schweizer Partnerin für Oberrhein-Kooperation Budget 1,2 Mio. CHF 5 Vollzeitstellen (6 Mitarbeiter) Verein mit 530 Mitgliedern (Wirtschaft, Private, öffentl. Einrichtungen 1/4 des Budgets Führt die Interkantonale Koordinationsstelle IKRB für fünf Kantone BS, BL, AG, SO und JU 3/4 des Budgets Kontakt: www.regbas.ch Ist Koordinationsstelle für Interreg/NRP für den Bund und die Nordwestschweiz berät und begleitet Schweizer Projektpartner Initiiert und entwickelt Projekte prüft die Anträge Bundesförderung und koordiniert kantonale Förderungen verwaltet die Bundesmittel Nimmt Einsitz in die Programmgremien kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit
Beteiligung Schweiz an A-Programmen 20 Kantone nehmen in vier Programmen an Interreg A teil Gemeinschaftsaufgabe Bund und Kantone Differenzierte Schwerpunkt- Setzung je nach Programm/Region
Der Oberrhein: Naturräumliche Einheit auf ca. 22 000 km 2 6 Mio. Einwohner Polyzentrischer, z.t. funktionaler Raum 90 000 Grenzgänger Kulturelles Erbe Gemeinsame Herausforderungen
Engagement der Nordwestschweiz INTERREG A Oberrhein Projekte insgesamt Anzahl EU-Programmmittel (Mio. ) Projekte mit Nordwestschweizer Beteiligung Anzahl Finanzvol. NWCH Kantone und Bund (Mio. CHF) Periode IV 120 67 42 17 Gesamt I-IV 348 167 173 38
Finanzierung Interreg durch Kantone-Bund- Dritte KANTONE Kofinanzierung Schweiz Intererrg VA Oberrhein Rahmenkredite BUND DRITTE Laufende Ämterbudgets Laufende Ämterbudgets Neue Regionalpolitik Öffentliche und private Einrichtungen
Programm Interreg VA Oberrhein Operationelles Programm Interreg VA Oberrhein mit 12 spezifischen Zielen in vier Prioritätsachsen Operationelles Programm liefert strategische Eckwerte für NRP-Förderung (Programmvereinbarung Bund-NWCH) Koordiniertes Antragsprozedere zwischen EU- und Schweizer Finanzierung ist zwischen Interreg-Sekretariat in Strasbourg und IKRB gewährleistet
Programm Interreg V Oberrhein Ausschliesslich einer Achse zuordenbare Projektideen EFRE-Mittelausstattung nach Achsen Axe / Achse A Axe / Achse B Axe / Achse C Axe / Achse D
Stärkere Konvergenz von Interreg und NRP Interreg V Achse A: Intelligentes Wachstum Achse B: Nachhaltiges Wachstum Achse C: Integratives Wachstum Achse D: Territorialer Zusammenhalt
Entstehungsgeschichte der Zusammenarbeit im Bereich Energie und Klima im Oberrheingebiet La naissance de la coopération dans le domaine de l énergie et du climat dans le Rhin supérieur 2006: Erste Gemeinsame Strategie zum Klimaschutz und Aktualisierung in 2013 2006: Première Stratégie commune pour la protection du climat et actualisation en 2013 2007: Gründung der Kommission Klima - Energie der DE-FR-CH Oberrheinkonferenz 2007: Création de la Commission climat-énergie de la Conférence du Rhin Supérieur FR-DE-CH 2009: Aufbau eines trinationalen Netzwerkes der Energie- und Klimaschutzakteure TRION 2009: Création d un réseau trinational des acteurs de l énergie et du climat März 2015: Gründung des Vereins TRION-climate e.v. Mars 2015: Création de l association TRION-climate e.v. 10
Gründungsmitglieder - Membres fondateurs Philippe Richert, Président de la Région Alsace 13.03.15 - Gründung des Vereins TRION-climate e.v. Zweck des Vereins ist die grenzüberschreitende Bündelung von Synergieeffekten im Bereich Klima und Energie in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein 13.03.15 - Création de l'association TRION-climate «L objet de l association est la création de synergies transfrontalières dans le domaine du climat et de l énergie dans la Région Trinationale du Rhin supérieur» Louis Becker, Vice-Président du Conseil Départemental du Bas-Rhin Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin für das Land Baden-Württemberg Uwe Hüser, Staatssekretär für das Land Rheinland-Pfalz Guy Morin, Regierungspräsident des Kantons Basel Stadt Urs Wüthrich, Regierungsrat des Kantons Basel Landschaft Philippe Receveur, Ministre du Canton de Jura 11
Aktionen von TRION im Rahmen von 2 Interreg-Projekten: 2010-2013: Aufbau eines trinationalen Energienetzwerkes in der Metropolregion Oberrhein - Fokus auf Energieeffizienz in Gebäuden 2013-2015: Gemeinsam die Energiewende am Oberrhein vorantreiben - Erweiterte Thematik auf erneuerbare Energien Actions de TRION dans le cadre de 2 projets Interreg: 2010-2013: Création d un réseau trinational sur l énergie dans la RMT du Rhin supérieur - Ciblé sur la performance énergétique des bâtiments 2013-2015: Accélérer ensemble la transition énergétique dans le Rhin supérieur - Elargi à la thématique des énergies renouvelables 12
13
Trinationale Fachkonferenzen (3 pro Jahr) Conférences techniques trinationales (3 par an) Basel Colmar Freiburg Münchenstein Offenburg
Trinationaler Best-practice Katalog: : Vorbildhafte Energieprojekte «Energieeffizienz in Gebäuden» und «Erneuerbare Energien» Catalogue de bonnes pratiques: : Projets exemplaires «performance énergétique dans le bâtiment» et «énergies renouvelables» 15
Trinationaler Studiengang Elektrotechnik/Informationstechnik Historie: WS 2005/06 binationaler Studiengang Elektrotechnik/Informationstechnik - Partner: IUT Haguenau (Universität Strasbourg) und Hochschule Offenburg - Förderung: Interreg IIIa und Deutsch-Französische Hochschule WS 2009/10 Erweiterung zu einem trinat. Studiengang mit der Haute Ecole Arc, Neuchâtel - Förderung Interreg IVa und Deutsch-Französische Hochschule
Struktur Trinationale Jahrgangsgruppen, die das gesamte Studium gemeinsam absolvieren 1. Jahr in Frankreich 2. Jahr in Deutschland 3. Jahr in der Schweiz (mit Praxissemester) 4. Jahr ein Abschlusssemester in Deutschland Abschlüsse: - Licence professionnelle (Frankreich) - Bachelor of Science (Schweiz) - Bachelor of Engineering (Deutschland) 17
Ziele Errichtung und Etablierung eines trinationalen Studiengangs der Fachrichtung Elektrotechnik/Informationstechnik Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im erweiterten Dreiländereck Förderung des Verständnisses für die Partnerländer innerhalb des Kollegiums Eröffnung eines größeren Arbeitsmarktes für die Absolventen Interkulturelle Kenntnisse der drei Kulturen Fundierte fachliche Ausbildung 18
Wirkung Ständig steigende Studierendenzahlen (die Studierenden aus dem binationalen Studiengang wurden sofort in den trinationalen überführt) 60 Der Studiengang ist an den drei Hoch- 50 schulen etabliert 40 Die Anschubfinanzierung durch 30 Interreg IVa hat die beabsichtigte 20 nachhaltige Wirkung erzielt 10 Sehr gute Teamarbeit zwischen den drei 0 Partnerhochschulen Qualifizierte Absolventen, die zu einem großen Teil ein Masterstudium anschließen WS 2009/10 WS 2010/11 WS2011/12 WS 2012/13 WS 2013/14 WS2014/15 19
Danke für Ihre Aufmerksamkeit - Merci de votre attention www.regbas.ch