Menschliche Kommunikation
Menschliche Kommunikation Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson Wissenschaftlicher Beirat Programmbereich Psychologie: Prof. Dr. Guy Bodenmann, Zürich; Prof. Dr. Lutz Jäncke, Zürich; Prof. Dr. Franz Petermann, Bremen; Prof. Dr. Astrid Schütz, Bamberg; Prof. Dr. Markus Wirtz, Freiburg i. Br.
Paul Watzlawick Janet H. Beavin Don D. Jackson Menschliche Kommunikation Formen, Störungen, Paradoxien 13., unveränderte Auflage
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Unserem Freund und Mentor Gregory Bateson 5
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Inhaltsverzeichnis Einleitung 13 Vorwort zur deutschen Ausgabe 19 1. Kapitel Die begrifflichen Grundlagen 1.1 Einleitung 21 1.2 Funktion und Beziehung 27 1.3 Information und Rückkopplung 33 1.4 Redundanz 38 1.5 Metakommunikation und pragmatischer Kalkül 46 1.6 Schlussfolgerungen 51 1.61 Der Begriff der Blackbox 51 1.62 Bewusstes und Unbewusstes 52 1.63 Gegenwart und Vergangenheit 52 1.64 Ursache und Wirkung 53 1.65 Die Kreisförmigkeit der Kommunikationsabläufe 54 1.66 Die Relativität von «normal» und «abnormal» 55 2. Kapitel Pragmatische Axiome ein Definitionsversuch 2.1 Einleitung 57 2.2 Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren 58 2.21 Kommunikationseinheiten 58 2.22 Alles Verhalten ist Kommunikation 58 2.23 Der Schizophrene versucht, nicht zu kommunizieren 60 2.24 Definition des Axioms 60 7
2.3 Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation 61 2.31 Beispiele 61 2.32 Daten und Instruktionen in Elektronenrechnern 63 2.33 Kommunikation und Metakommunikation 63 2.34 Definition des Axioms 64 2.4 Die Interpunktion von Ereignisfolgen 65 2.41 Interpunktion als Ordnungsprinzip 65 2.42 Diskrepante Interpunktionen 67 2.43 Bolzanos unendliche, oszillierende Reihen 68 2.44 Definition des Axioms 69 2.5 Digitale und analoge Kommunikation 70 2.51 In natürlichen und künstlichen Organismen 70 2.52 In menschlicher Kommunikation 71 2.53 Die Anwendung beider Formen im menschlichen Bereich 72 2.54 Probleme der Übersetzung zwischen den beiden Formen 75 2.55 Definition des Axioms 78 2.6 Symmetrische und komplementäre Interaktionen 78 2.61 Schismogenese 78 2.62 Definition von Symmetrie und Komplementarität 79 2.63 Metakomplementarität und Pseudosymmetrie 80 2.64 Definition des Axioms 81 2.7 Zusammenfassung 81 3. Kapitel Gestörte Kommunikation 3.1 Einleitung 83 3.2 Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren 84 3.21 Verneinung von Kommunikation bei Schizophrenie 85 3.22 Ihr Gegenteil 85 3.23 Vermeidung von Kommunikation 86 3.231 Abweisung 86 3.232 Annahme 87 3.233 Entwertung 87 3.234 Das Symptom als Kommunikation 90 8
3.3 Störungen auf dem Gebiet der Inhaltsund Beziehungsaspekte 92 3.31 Konfusion dieser Aspekte 92 3.32 Meinungsverschiedenheiten 95 3.33 Ich- und Du-Definitionen 97 3.331 Bestätigung 98 3.332 Verwerfung 99 3.333 Entwertung 99 3.34 Stufen zwischenpersönlicher Wahrnehmung 103 3.35 Beziehungsblindheit 104 3.4 Die Interpunktion von Ereignisfolgen 107 3.41 Diskrepante Interpunktionen 107 3.42 Interpunktion und Wirklichkeitserlebnis 108 3.43 Ursache und Wirkung 109 3.44 Selbsterfüllende Prophezeiungen 111 3.5 Fehler in den Übersetzungen zwischen digitaler und analoger Kommunikation 113 3.51 Die Mehrdeutigkeit analoger Kommunikationen 113 3.52 Analogiekommunikationen sind Beziehungsappelle 114 3.53 Das Fehlen von «nicht» in analogen Kommunikationen 115 3.531 Mitteilung von «nicht» durch Nichtausführen einer Handlung 116 3.532 Ritual 118 3.54 Die anderen Wahrheitsfunktionen in Analogiekommunikation 119 3.55 Hysterische Symptome als Rückübersetzungen ins Analoge 119 3.6 Störungen in symmetrischen und komplementären Interaktionen 121 3.61 Symmetrische Eskalationen 121 3.62 Starre Komplementarität 122 3.63 Die gegenseitige Stabilisierung der beiden Beziehungsformen 124 3.64 Beispiele 124 3.65 Zusammenfassung 134 9
4. Kapitel Die Organisation menschlicher Interaktion 4.1 Einleitung 135 4.2 Interaktion als System 136 4.21 Zeit 137 4.22 Definition eines Systems 137 4.23 Umwelt und Teilsysteme 138 4.3 Eigenschaften offener Systeme 141 4.31 Ganzheit 141 4.311 Übersummation 142 4.312 Nichteinseitigkeit 143 4.32 Rückkopplung 144 4.33 Äquifinalität 145 4.4 Zwischenmenschliche Systeme 147 4.41 Lang dauernde Beziehungen 148 4.411 «Wie» statt «Warum» 148 4.42 Die einschränkende Wirkung aller Kommunikation 149 4.43 Beziehungsregeln 151 4.44 Die Familie als System 152 4.441 Ganzheit 152 4.442 Übersummation 154 4.443 Rückkopplung und Homöostasis 156 4.444 Kalibrierung und Stufenfunktionen 160 5. Kapitel Kommunikationsstrukturen im Theaterstück «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?» 5.1 Einleitung 163 5.11 Inhaltsangabe 164 5.2 Interaktion als System 167 5.21 Zeit und Ordnung, Aktion und Reaktion 167 5.22 Definition des Systems 168 5.23 Systeme und Teilsysteme 170 5.3 Die Eigenschaften eines offenen Systems 171 5.31 Ganzheit 171 5.32 Rückkopplung 173 5.33 Äquifinalität 173 10
5.4 Das System George Martha 176 5.41 Georges und Marthas «Spiel» 176 5.4.1.1 Ihr Stil 184 5.42 Der Sohn 187 5.43 Metakommunikation zwischen George und Martha 194 5.44 Einschränkung 199 5.45 Zusammenfassung 201 5.451 Stabilität 201 5.452 Kalibrierung 202 5.453 Neukalibrierung 203 6. Kapitel Paradoxe Kommunikation 6.1 Über das Wesen der Paradoxien 205 6.11 Definition 206 6.12 Die drei Arten von Paradoxien 207 6.2 Die logisch-mathematischen Paradoxien 209 6.3 Paradoxe Definitionen 211 6.4 Pragmatische Paradoxien 213 6.41 Paradoxe Handlungsaufforderungen 213 6.42 Beispiele pragmatischer Paradoxien 215 6.43 Die Doppelbindungstheorie 232 6.431 Die Bestandteile der Doppelbindung 233 6.432 Ihre pathogene Wirkung 235 6.433 Ihre Beziehung zur Schizophrenie 237 6.434 Widersprüchliche und paradoxe Handlungsaufforderungen 238 6.435 Die verhaltensmäßigen Wirkungen der Doppelbindung 240 6.44 Paradoxe Voraussagen 242 6.441 Die Prüfungsankündigung 242 6.442 Der «Nachteil» logischen Denkens 244 6.443 Der «Nachteil» von Vertrauen 246 6.444 Unentscheidbarkeit 246 6.445 Beispiel 247 6.446 Vertrauen das Gefangenendilemma 249 11