AUSSENHANDEL 1
Aussenhandelsstatistik Schweiz Import und Export: Wichtigste Handelspartner Import total 244 Mrd. CHF Export total 279 Mrd. CHF Deutschland 50 Mrd. CHF Deutschland 40 Mrd. CHF Grossbritannien 31 Mrd. CHF USA 30 Mrd. CHF Italien 19 Mrd. CHF Hongkong 24 Mrd. CHF Import- und Exportquote der Schweiz liegen bei etwa je 2 / 5 des BIP von 640 Mrd. CHF 64 % der Schweizer Importe stammen aus der EU, 43 % der Schweizer Exporte gehen in die EU. 2
Importe Importe in die Schweiz, in Mrd. CHF, 2015 Hauptprodukte in die Schweiz aus den direkten Nachbarregionen Die wichtigsten Importländer Baden- Württemberg Bayern Deutschland Elsass Baden- Württemberg Bayern Lombardei Piemont Rhône-Alpes Elsass Italien Frankreich Österreich Grossbritannien EU: 157 Mrd. (64%) Import total: 244 Mrd. Franche- Comté Vorarlberg Franche-Comté Tirol Rhône- Alpes Piemont Lombardei Metalle Kraftfahrzeuge Produkte für die Textilindustrie Landwirtschaftliche Produkte Vorarlberg Arzneiwaren Autoteile Maschinenteile Maschinen USA China Nicht- EU: 87 Mrd. (36%) Personenwagen Nutella Kunststoffe und Kautschuk Textilien Chemische Erzeugnisse Grafik: Daniel Röttele/Andrea Freiermuth 3
Exporte Exporte aus der Schweiz, in Mrd. CHF, 2015 Die wichtigsten Exportländer Hauptprodukte aus der Schweiz in die direkten Nachbarregionen Franche- Comté Elsass Baden- Württemberg Vorarlberg Bayern Tirol EU: 121 Mrd. (43%) Deutschland Frankreich Italien Österreich Grossbrit. Baden- Württemberg Bayern Elsass Rhône-Alpes Franche-Comté Lombardei Rhône- Alpes Piemont Lombardei Export total: 279 Mrd. Nicht- EU: 158 Mrd. (57%) USA Hongkong Piemont Tirol Vorarlberg Metalle Kraftfahrzeuge Produkte für die Textilindustrie Arzneiwaren Autoteile Maschinenteile Indien Landwirtschaftliche Produkte Maschinen Grafik: Daniel Röttele/Andrea Freiermuth China Personenwagen Nutella Kunststoffe und Kautschuk Textilien Chemische Erzeugnisse 4
Transportmittel im Import im Jahr 2014 60,8% Strassenverkehr 15,9% Pipeline 14,1% Bahn 9% Schiff 0,2% Flugzeug und Eigenantrieb* * Eigenantrieb = Fahrzeuge, die aus eigener Kraft über die Zollgrenze geführt werden Grafik: Daniel Röttele/Andrea Freiermuth 5
Unerwartete Exporte Exportwert ausgewählter Produkte, in CHF, 2015 Kaffee/Tee/ Gewürze: 1973 Mio. Sonnenbrillen: 43,7 Mio. Computermäuse: 27,8 Mio. Feuerwehrwagen: 4,8 Mio. Safran: 0,2 Mio. Grafik: Daniel Röttele/Andrea Freiermuth 6
Land A Land B Land C Land D 7
Land A Land B Land C Land D 8
Land A Land B Land C Land D 9
Land Gewinner Verlierer A B C D 10
POLITIK Stimmen Geld 11
Stimmen POLITIK Geld Handelshemmnisse 12
Handelshemmnisse Tarifäre Handelshemmnisse Zölle, Gebühren, Abgaben offensichtlich, berechenbar, abbaubar Nicht-tarifäre Handelshemmnisse gesetzliche Vorschriften bezüglich Gesundheit, Deklaration, technische Vorgaben usw. versteckt, unter falschem Namen, schwer fassbar verteuern importierte Produkte. 13
Herausforderung für die Politik Freihandel + Wettbewerbsdruck + Wirtschaft in Form - Widerstand oder Handelshemmnisse - Wettbewerbsrückstand - hohe Kosten + politisch einfacher 14
Herausforderung für die Politik Freihandel + Wettbewerbsdruck + Wirtschaft in Form - Widerstand Widerstand überwinden durch: - Mitgliedschaft in einem regionalen Wirtschaftsraum - Teilnahme an weltweiten Handelsabkommen - Einseitige Massnahmen 15
Grosse Freihandelsräume NAFTA EU / EFTA ASEAN MERCOSUR 16
Europäische Union EU 17
Europäische Union EU Zahlen 28 Länder 510 Mio. Einwohner 4 381 324 km2 Fläche 15 247 Mrd. USD BIP Ziele freier Verkehr von Personen Waren Dienstleistungen Kapital 18
Bilaterale Abkommen Schweiz - EU Freihandelsabkommen (1972) Bilaterale I (1999), z. B. Personenfreizügigkeit Abbau technischer Handelshemmnisse Öffentliches Beschaffungswesen Forschung Handel mit landwirtschaftlichen Produkten Bilaterale II (2004) z. B. Verträge Schengen / Dublin Zinsbesteuerung Landwirtsch. Produkte Statistik Betrugsbekämpfung usw. 19
Herausforderung für die Politik Freihandel + Wettbewerbsdruck + Wirtschaft in Form - Widerstand Widerstand überwinden durch: - Mitgliedschaft in einem regionalen Wirtschaftsraum - Teilnahme an weltweiten Handelsabkommen - Einseitige Massnahmen 20
World Trade Organization WTO 21
World Trade Organization WTO Ziele Abbau von Handelshemmnissen Liberalisierung des internationalen Handels Prinzipien / Regeln Nichtdiskriminierung: Mitglieder der WTO dürfen andere Mitglieder nicht benachteiligen Schrittweise Öffnung Anerkennung von notwendigen Massnahmen Einstimmigkeit bei Beschlüssen 22
Freihandel wie funktioniert das? Probieren geht über Studieren! Bilden Sie 6 Gruppen. Entscheiden Sie sich für eines der 6 Länder, die Ihnen die ük-leitung vorschlägt. Lesen Sie den Auftrag, den Sie von der ük-leitung erhalten, aufmerksam durch und starten Sie mit der Vorbereitung. Viel Erfolg bei der Verfolgung Ihrer Ziele! 23
Freihandel hat es funktioniert? Suchen Sie in Ihrem Team Antworten auf folgende Fragen: Haben wir unsere Ziele erreicht? Wenn ja, welche; wenn nein, welche nicht? Wie hätten wir unsere Ziele erreichen können? Welche Annahmen in unserer Strategie waren richtig / falsch? Welche Forderungen unserer Bevölkerung wurden erfüllt / teilweise erfüllt / nicht erfüllt? Welche Branchen in unserem Land profitieren / profitieren teilweise / profitieren nicht von den abgeschlossenen Freihandelsabkommen? Was wäre/n die Folge/n? Stellen Sie die Antworten in einer kurzen Rede im Plenum vor. 24
Herausforderung für die Politik Freihandel + Wettbewerbsdruck + Wirtschaft in Form - Widerstand Widerstand überwinden durch: - Mitgliedschaft in einem regionalen Wirtschaftsraum - Teilnahme an weltweiten Handelsabkommen - Einseitige Massnahmen 25
Parallelimport 26
Cassis-de-Dijon-Prinzip 27