Brueninghaus Hydromatik Mitteldruckbereich Verstellpumpe A10VSO Baureihe 31, offener Kreislauf Axialkolben-Schrägscheibenbauart NG 18 Nenndruck 280 bar Höchstdruck 350 RD 92712/02.94 RD 92712/02.94 ersetzt RD 92712/01.91 A10VSO A10VSO Nenngröße 28...140 siehe RD 92711 Die Axialkolben-Verstellpumpe A10VSO in Schrägscheibenbauart ist für hydrostatische Antriebe im offenen Kreislauf konzipiert. Die Pumpe ist für den Einsatz in mobilen und stationären Anwendungsbereichen geeignet. Der Förderstrom ist proportional der Antriebsdrehzahl und dem Fördervolumen. Durch die Verstellung der Schrägscheibe ist eine stufenlose Förderstromänderung möglich. ISO- oder SAE-Anbauflansch Flanschanschlüsse SAE mit Befestigungsgewinde metrisch oder UNC 2 Leckölanschlüsse Gutes Ansaugverhalten Zulässiger Dauerbetriebsdruck 280 bar Niedriger Geräuschpegel Hohe Lebensdauer Axiale und radiale Belastbarkeit der Antriebswelle Geringes Leistungsgewicht Kurze Regelzeiten Durchtrieb für Mehrkreissysteme möglich Brueninghaus Hydromatik 1
Typschlüssel Druckflüssigkeit Mineralöl (ohne Kurzzeichen) Vorzugsprogramm (kürzere Lieferzeiten) Vorzugstypen siehe Seite 15 Axialkolbenmaschine Schrägscheibenbauart, verstellbar, Stationärbereich Nenndruck 280 bar, Höchstdruck 350 bar A10VS A10VS O 18 / 31 Betriebsart Pumpe, offener Kreislauf O Nenngröße Fördervolumen V g max (cm 3 ) 18 Regel- und Verstelleinrichtung Druckregler DR DR G ferngesteuert Druck- und Förderstromregler DFR DFR 1 X-Kanal verschlossen Druck- und Förderstromregler, elektronisch DFE1 DR DRG DFR DFR1 DFE1 Baureihe 31 Drehrichtung bei Blick auf Antriebswelle rechts links R L Dichtungen Perbunan (Wellendichtring in Viton) Viton Wellenende DIN SAE zyl. mit Paßfeder DIN 6885 zyl. mit Paßfeder 19-1 (SAE A-B) Zahnwelle 19-4 (SAE A-B, 3/4") Zahnwelle 16-4 (SAE A, 5/8", nicht für Durchtrieb geeignet) P V P K S U Anbauflansch ISO 2-Loch SAE 2-Loch A C Anschluß für Arbeitsleitungen Druckanschluß B SAE seitlich gegenüberliegend Sauganschluß S Befestigungs-Gewinde metrisch Druckanschluß B SAE seitlich gegenüberliegend Sauganschluß S Befestigungs-Gewinde UNC 12 62 Durchtrieb ohne Durchtrieb mit Durchtrieb zum Anbau einer Axialkolbenmaschine oder einer Zahnradpumpe Anbauflansch Welle/Kupplung zum Anbau von: 82-2 (SAE A) Zahnwelle 16-4 (SAE A; 5/8") G2 82-2 (SAE A) Zahnwelle 19-4 (SAE A-B; 3/4") A10VSO 18 2 Brueninghaus Hydromatik N00 K01 K52 = lieferbar = in Vorbereitung = nicht lieferbar
Druckflüssigkeit Ausführliche Information zur Auswahl der Druckflüssigkeiten und der Einsatzbedingungen bitten wir vor Projektierung unseren Katalogblättern RD 90220 (Mineralöl), RD 90221 (Umweltfreundliche Druckflüssigkeiten) und RD 90223 (HF- Druckflüssigkeiten) zu entnehmen. Bei Betrieb mit Umweltfreundlichen Druckflüssigkeiten und HF-Flüssigkeiten sind evtl. Einschränkungen der technischen Daten zu beachten, ggf. Rücksprache. Der Betrieb mit Skydrol-Druckflüssigkeit nur nach Rücksprache möglich. Betriebsviskositätsbereich Wir empfehlen die Betriebsviskosität (bei Betriebstemperatur) in den für Wirkungsgrad und Standzeit optimalen Bereich von ν opt = opt. Betriebsviskosität 16...36 mm 2 /s zu wählen, bezogen auf die Tanktemperatur (offener Kreislauf). Grenzviskositätsbereich Für Grenzbetriebsbedingungen gelten folgende Werte: ν min = 10 mm 2 /s kurzzeitig bei max. zulässiger Lecköltemperatur von 90 C. ν max = 1000 mm 2 /s Temperaturbereich (vgl. Auswahldiagramm) t min = 25 C t max = + 90 C Auswahldiagramm Erläuterung zur Auswahl der Druckflüssigkeit Für die richtige Wahl der Druckflüssigkeit wird die Kenntnis der Betriebstemperatur im Tank (offener Kreislauf), in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, vorausgesetzt. Die Auswahl der Druckflüssigkeit soll so erfolgen, daß im Betriebstemperaturbereich die Betriebsviskosität im optimalen Bereich (ν opt ) liegt, siehe Auswahldiagramm, gerastertes Feld. Wir empfehlen, die jeweils höhere Viskositätsklasse zu wählen. Beispiel: Bei einer Umgebungstemperatur von X C stellt sich eine Betriebstemperatur im Tank von 60 C ein. Im optimalen Betriebsviskositätsbereich (ν opt ; gerastertes Feld) entspricht dies den Viskositätsklassen VG 46 bzw. VG 68; zu wählen: VG 68. Beachten: Die Lecköltemperatur, beeinflußt von Druck und Drehzahl, liegt stets über der Tanktemperatur. An keiner Stelle der Anlage darf jedoch die Temperatur höher als 90 C sein. Können obige Bedingungen bei extremen Betriebsparametern oder durch hohe Umgebungstemperatur nicht eingehalten werden, bitten wir um Rücksprache. Filterung der Druckflüssigkeit Um die Funktionssicherheit zu gewährleisten, ist für das Betriebsmittel mindestens die Reinheitsklasse 9 nach NAS 1638 6 nach SAE, ASTM, AIA bzw. 18/15 nach ISO/DIS 4406 einzuhalten. Das ist z.b. realisierbar mit den Filterelementen Typ...D 020...(siehe RD 31278). Es ergibt sich damit ein Filtrationsquotient von β 20 100. 1000 600 400 200-20 0 20 40 60 80 100 1000 VG 22 VG 32 VG 68 VG 46 VG 100 2 Viskosität υ (mm / s) 100 80 60 40 20 15 10-25 - 10 10 30 50 70 90 t min = - 25 C Druckflüssigkeitstemperaturbereich 36 υ opt 16 10 Temperatur t ( C) t max = + 90 C Mechanische Förderstrombegrenzung Mechanische Förderstromberenzung ist bei Ausführung ohne Durchtrieb, N00 serienmäßig bei Ausführung mit Durchtrieb nicht möglich. Q max : Einstellbereich V g max bis 50 % V g max Kombinationspumpen 1. Soll eine zweite Brueninghaus-Pumpe werkseitig angebaut werden, so sind die beiden Typbezeichnungen mit "+" zu verbinden. Bestellbeispiel: A10VSO 18DFR/31R-PSC62K52 + A10VSO 18DFR/31R-PSC62N00 2. Soll eine Zahnradpumpe werkseitig angebaut werden bitte Rücksprache (i. V. RD 90139). Brueninghaus Hydromatik 3
Technische Daten (gültig für Mineralölbetrieb; für wasserhaltige Druckflüssigkeiten siehe RD 90223 und Umweltfreundliche Druckflüssigkeiten siehe RD 90221) Betriebsdruckbereich Eingang Absoluter Druck am Anschluß S p abs min p abs max 0,8 bar 30 bar Betriebsdruckbereich Ausgang Druck am Anschluß B Nenndruck p N 280 bar Höchstdruck p max 350 bar (Druckangaben nach DIN 24312) Anwendungen mit intermittierenden Betriebsdrücken bis 315 bar bei 10% Einschaltdauer sind zulässig. Leckflüssigkeitsdruck Maximal zulässiger Druck der Leckflüssigkeit (am Anschluß L, L 1 ): Maximal 0,5 bar höher als Eingangsdruck am Anschluß S, jedoch nicht höher als 2 bar absolut. Ermittlung des Eingangsdrucks p abs an der Saugöffnung S bzw. Reduzierung des Fördervolumens bei Drehzahlerhöhung. Drehzahl n/n max 1,2 1,1 1,0 0,9 0,7 0,8 0,9 Fördervolumen V g /V g max 1,0 1,6 1,4 1,2 1,0 0,9 0,8 Eingangsdruck p abs [bar] Durchflußrichtung S nach B. Wertetabelle (theoretische Werte, ohne Berücksichtigung von η mh und η v ; Werte gerundet) Nenngröße 18 Fördervolumen V g max cm 3 18 Max. Drehzahl 1 ) bei V g max n o max min 1 3300 Max. zul. Drehzahl (Drehzahlgrenze) n o max zul min 1 3900 bei Erhöhung des Eingangsdruckes p abs bzw. V g < V g max Max. Förderstrom bei n o max Q o max L/min 59,4 bei n E = 1500 min 1 L/min 27 Max. Leistung bei n o max P o max kw 27,7 ( p = 280 bar) bei n E = 1500 min 1 kw 12,6 Max. Drehmoment ( p = 280 bar) bei V g max M max Nm 80,1 Drehmoment ( p = 100 bar) bei V g max M Nm 28,6 Trägheitsmoment um Antriebsachse J kgm 2 0,00093 Füllmenge L 0,4 Masse (ohne Füllmenge) m kg 12 Zulässige Belastung der Antriebswelle: max. zul. Axialkraft F ax max N 700 max. zulässige Querkraft 2 ) F q max N 350 1 ) Die Werte gelten bei absolutem Druck 1 bar an der Saugöffnung S. Bei Reduzierung des Fördervolumens oder Erhöhung des Eingangsdruckes kann die Drehzahl gemäß Diagramm erhöht werden. 2 ) bei höheren Querkräften bitte Rücksprache Kraftangriff ± F ax F q Ermittlung der Nenngröße Förderstrom Q = V g n η v [L/min] 1000 Antriebsdrehmoment M = 1,59 V g p 100 η mh [Nm] Antriebsleistung 2π M n P = M n = = Q p [kw] 60000 9549 600 η t X/2 X/2 X V g = geometr. Verdrängungsvolumen [cm 3 ] pro Umdrehung p = Differenzdruck [bar] n = Drehzahl [min 1 ] η v = volumetrischer Wirkungsgrad η mh = mechanisch-hydraulischer Wirkungsgrad η t = Gesamtwirkungsgrad (η t = η v η mh ) 4 Brueninghaus Hydromatik
Einbauhinweise Einbaulage beliebig. Das Pumpengehäuse muß bei Inbetriebnahme und während des Betriebes mit Druckflüssigkeit gefüllt sein. Um günstige Geräuschwerte zu erzielen, sind alle Verbindungsleitungen (Saug-, Druck-, Leckölanschlüsse) über elastische Elemente vom Behälter abzukoppeln. Rückschlagventil in der Leckölleitung ist zu vermeiden. Im Einzelfall nach Rücksprache zulässig. Ausführliche Einbauhinweise und Angaben zur Inbetriebnahme siehe i.v. RD 90400. Kennlinien für Pumpe mit Druckregler DR Geräuschverhalten Gemessen im Schallmeßraum Abstand Schallaufnehmer Pumpe = 1 m Meßunsicherheit: ± 2 db (A) (Betriebsmittel: Hydrauliköl ISO VG 46 DIN 51519, t = 50 C) Nenngröße 18 Schalldruckpegel L A [db(a)] 74 72 70 68 66 64 n = 3000 min -1 n = 1500 min -1 Q max Q Null Q max Q Null 62 60 58 56 0 50 100 150 200 250 280 Betriebsdruck p [bar] Antriebsleistung und Fördermenge (Betriebsmittel: Hydrauliköl ISO VG 46 DIN 51519, t = 50 C) Förderstrom Q [L/min] 80 60 40 20 0 Q P Q max P Q Null 0 50 100 150 200 250 280 Betriebsdruck p [bar] 30 25 20 15 10 5 0 Antriebsleistung P [kw] Nenngröße 18 n = 1500 min 1 n = 3300 min 1 Brueninghaus Hydromatik 5
V RD 92712/02.94 Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Geräteabmessungen NG 18 ISO-Ausführung mit DIN-Paßfeder PA12, Durchtriebsausführung N00 (ohne Durchtrieb) ohne Berücksichtigung der Verstellung L L 1 W mech. Förderstrombegrenzung Ansicht W Ansicht V S M10 17 tief B M10 17 tief B Druckanschluß SAE 3/4" (Standarddruckreihe) S Sauganschluß SAE 1" (Standarddruckreihe) L/L 1 Leckölanschlüsse M16x1,5 (L 1 werkseitig verschlossen) 6 Brueninghaus Hydromatik
V RD 92712/02.94 Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Geräteabmessungen NG 18 SAE-Ausführung mit SAE-Zahnwelle UC62, Durchtriebsausführung N00 (ohne Durchtrieb) ohne Berücksichtigung der Verstellung L L 1 16-4 (SAE A) 16/32DP; 9 T Ansicht W Ansicht V W mech. Förderstrombegrenzung S B Wellenende "S" 19-4 (SAE A-B) 16/32DP; 11 T ø 3/4" 22 30 38 Wellenende "K" B Druckanschluß SAE 3/4" (Standarddruckreihe) S Sauganschluß SAE 1" (Standarddruckreihe) L/L 1 Leckölanschlüsse 9/16-18 UNF-2B (L 1 werkseitig verschlossen) Brueninghaus Hydromatik 7
DR Druckregler Der Druckregler bewirkt eine Konstanthaltung des Druckes in einem Hydrauliksystem innerhalb des Regelbereiches der Pumpe. Die Pumpe fördert damit nur so viel Hydraulik-Flüssigkeit, wie von den Verbrauchern abgenommen wird. Der Druck kann am Steuerventil stufenlos eingestellt werden. Statische Kennlinie (bei n 1 = 1500 min 1 ; t Öl = 50 C) Hysterese und Druckanstieg p Förderstrom Q Einstellbereich 20 280 Betriebsdruck p [bar] Dynamische Kennlinien Die Kennlinien sind gemessene Mittelwerte unter Versuchsbedingungen, Einheit im Tank. Bedingungen: n = 1500 min 1 t Öl = 50 C Druckabsicherung bei 350 bar Lastsprung durch schlagartiges Öffnen und Schließen einer Druckleitung mit einem Druckbegrenzungsventil als Lastventil 1 m nach Anschlußflansch der Axialkolbenmaschine. Anschlüsse B Druckanschluß S Sauganschluß L, L 1 Leckölanschlüsse ( L 1 verschlossen) Reglerdaten Hysterese und Druckanstieg p max. 4 bar Steuerölverbrauch max. ca. 3 L/min Förderstromverlust bei Q max siehe Seite 5. Regelzeit NG t SA (ms) t SA (ms) t SE (ms) gegen 50 bar gegen 220 bar Nullhub 280 bar 18 50 25 20 Betriebsdruck p [bar] 350 300 250 200 150 100 Geräteabmessungen Y Fördervolumen (Schwenkwinkel) 50 0 V gmax Steuerventilanbau bei Drehrichtung links Einstellschraube für Druckregler-Nullhubdruck Steuerventilanbau bei Drehrichtung rechts 104,5 V gmin Regelzeit t Ansicht Y Ausregelzeit t SA 8 Brueninghaus Hydromatik Einregelzeit t SE 125,5 DFR-Ventil, Föderstromregler blockiert und nicht geprüft
DRG Druckregler, ferngesteuert Funktion und Ausstattung wie DR. Zur Fernsteuerung kann hier am Anschluß X ein Druckbegrenzungsventil angeschlossen werden, welches jedoch nicht zum Lieferumfang der DRG Regelung gehört. Der Differenzdruck am Steuerventil wird standardmäßig auf 20 bar eingestellt und verbraucht dann eine Steuerölmenge von ca. 1,5 L/min. Falls eine andere Einstellung (Bereich 10-22 bar) gewünscht wird, bitte im Klartext angeben. Als separates Druckbegrenzungsventil empfehlen wir: DBDH 6 (hydraulisch) nach RD 25402, DBEC-3X (elektrisch) nach RD 29142 oder DBETR -SO 381 m. Düse ø0,8 in P (elektrisch) nach RD 29166. Die max. Leitungslänge sollte 2m nicht überschreiten. gehört nicht zum Lieferumfang Statische Kennlinie (bei n 1 = 1500 min 1 ; t Öl = 50 C) Hysterese und Druckanstieg p Förderstrom Q Einstellbereich Anschlüsse B Druckanschluß S Sauganschluß L, L 1 Leckölanschlüsse ( L 1 verschlossen) X Steuerdruckanschluß Geräteabmessungen 20 280 Betriebsdruck p [bar] Reglerdaten Hysterese und Druckanstieg p max. 4 bar Steuerölverbrauch ca. 4,5 L/min Förderstromverlust bei Q max siehe Seite 5. A 5 (SAE) A 5 (ISO) X Einschraubgewinde 7/16-20 UNF-2B Y Steuerventilanbau bei Drehrichtung links Einstellschraube für Maximaldruckabsicherung Steuerventilanbau bei Drehrichtung rechts Einstellschraube für Differenzdruck X A 1 Ansicht Y NG A 1 A 5 Anschluß X 18 ISO 104,5 125,5 109 40 109 M14x1,5;12 tief 18 SAE 104,5 125,5 109 40 130 7/16-20 UNF-2B;10 tief Brueninghaus Hydromatik 9
DFR/DFR1 Druck- Förderstromregler Zusätzlich zur Funktion des Druckreglers kann über einen Differenzdruck am Verbraucher (z. B. eine Blende) der Förderstrom der Pumpe eingestellt werden. Bei der Ausführung DFR1 ist die X-Düse verschlossen. Statische Kennlinie (bei n 1 = 1500 min 1 ; t Öl = 50 C) Hysterese und Druckanstieg p gehört nicht zum Lieferumfang bei DFR1 verschlossen Förderstrom Q Q (siehe Tabelle) Einstellbereich 20 Betriebsdruck p [bar] Statische Kennlinie bei variabler Drehzahl Förderstrom Q 280 Q (siehe Tabelle) Anschlüsse B Druckanschluß S Sauganschluß L, L1 Leckölanschlüsse ( L1 verschlossen) X Steuerdruckanschluß Drehzahl n Dynamische Kennlinie der Förderstromregelung Die Kennlinien sind gemessene Mittelwerte unter Versuchsbedingungen, Pumpe im Tank. Fördervolumen V g % 100 75 50 25 0 Regelzeit t 350 300 280 250 200 150 100 50 18 Lastdruck [bar] (stand byby) Differenzdruck p: Einstellbar zwischen 10 und 22 bar (höhere Werte auf Anfrage) Standardeinstellung: 14 bar. Falls eine andere Einstellung gewünscht wird, bitte im Klartext angeben. Bei Entlastung von Anschluß X zum Tank stellt sich ein Nullhubdruck von p = 18 ± 2 bar ein ("stand by"). Reglerdaten Max. Förderstromabweichung (Hysterese und Anstieg) gemessen bei Antriebsdrehzahl n = 1500 min 1 Nenngröße 18 Q max L/min 0,9 Hysterese und Druckanstieg p max. 5 bar Steuerölverbrauch DFR max. ca. 3... 4,5 L/min Steuerölverbrauch DFR1 max. ca. 3 L/min Förderstromverlust bei Q max siehe Seite 5. Ausregelzeit t SA Einregelzeit t SE Regelzeit t SA (ms) t SA (ms) t SE (ms) NG stand by-280 bar 280 bar-stand by 50 bar-stand by 18 40 15 40 10 Brueninghaus Hydromatik
RD 92712/02.94 Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Geräteabmessungen A 5 (SAE) A 5 (ISO) Einschraubgewinde 7/16-20 UNF-2B Einstellschraube für Druckregler-Nullhubdruck Einstellschraube für Förderstromregler- Differenzdruck X X A 1 Steuerventilanbau bei Drehrichtung links Steuerventilanbau bei Drehrichtung rechts NG A 1 A 5 Anschluß X 18 ISO 104,5 125,5 109 40 109 M14x1,5;12 tief 18 SAE 104,5 125,5 109 40 130 7/16-20 UNF-2B;10 tief Brueninghaus Hydromatik 11
DFE1 Druck- und Förderstromregler, elektronisch Druck und Fördervolumen der Pumpe werden durch ein elektrisch angesteuertes Proportionalventil geregelt. Die Förderstromregelung erfolgt über den veränderlichen Pumpenschwenkwinkel, eventuell veränderliche Antriebsdrehzahlen z. B. durch Dieselmotor werden dabei nicht ausgeregelt. Pumpendruck und Pumpenstellung werden über einen Drucksensor und induktiven Wegaufnehmer der zur Regelung notwendigen Verstärkerkarte rückgemeldet. 1.1 DFE1-Pumpenausführung ist geeignet für die Ansteuerung mit analoger Verstärkerkarte VT 5041. Die Verstärkerkarte sowie der Drucksensor sind separat zu bestellen. 1.2 Aus Sicherheitsgründen ist neben der Pumpendruckreglung ein zusätzliches Druckbegrenzungsventil einzubauen. Dieses hat den maximal zul. Betriebsdruck abzusichern. 1 Weitere Informationen und Anwendungsbeispiele siehe RD 67016 und RD 98090. Statische Kennlinien Förderstrom Q [%] 100 0 12 Regelende Betriebsdruck p [bar] 280 Reglerdaten Hysterese < 1% von V g max Wiederholgenauigkeit < 1% Steuerölverbrauch max. ca. 2,5 L/min Förderstromverlust bei Q max siehe Seite 5. Anschlüsse B Druckanschluß S Sauganschluß L, L1 Leckölanschlüsse ( L1 verschlossen) Bauelemente 1 A10VSO mit hydraulischer Stelleinrichtung 1.1 Proportionalventil 1.2 Induktiver Wegaufnehmer Drucksensor und Regelelektronik sind lose Bauteile (bitte separat bestellen nach RD 67016) Dynamische Kennlinien Drucksollwertsprung z.b. 40 bar 120 bar DFE1 45 mit Kompressionsölvolumen (5L) Drucksollwertsprung z.b. 120 bar 40 bar DFE1 45 mit Kompressionsölvolumen (5L) Betriebsdruck p (bar) 160 140 120 100 80 60 40 20 0 p soll p ist 50 ms Regelzeit t Betriebsdruck p (bar) 160 140 120 100 80 60 40 20 0 p soll p ist 50 ms Regelzeit t 12 Brueninghaus Hydromatik
RD 92712/02.94 Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Geräteabmessungen Druck- und Förderstromregler elektronisch DFE1 Steuerventilanbau bei Drehrichtung links Steuerventilanbau bei Drehrichtung rechts NG A 1 A 5 A 6 18 97 106,5 118 158 63 216 Brueninghaus Hydromatik 13
Durchtrieb Die Axialkolbenmaschine A10VSO kann mit Durchtrieb geliefert werden, entsprechend dem Typschlüssel auf Seite 3. Die Durchtriebsausführung ist durch die Kennziffer (KXX) bestimmt. Zum Lieferumfang gehören dann: Nabe, Befestigungsschrauben, Dichtung und gegebenenfalls ein Zwischenflansch. Kombinationspumpen Dem Anwender stehen durch den Anbau weiterer Pumpen voneinander unabhängige Kreisläufe zur Verfügung. 1. Besteht die Kombinationspumpe aus 2 Brueninghaus- Einheiten und soll diese zusammengebaut geliefert werden, so sind die beiden Typschlüssel mit "+" zu verbinden. Bestellbeispiel: A10VSO 18 DR/31 R PSC12K52 + A10VSO 18 DR/31 R PSC12N00 2. Soll eine Zahnrad- oder Radialkolbenpumpe als Anbaupumpe werkseitig angebaut werden, bitte Rücksprache. m 1, m 2 [kg] Masse der Pumpe l 1, l 2 [mm] Schwerpunktabstand M 1 m = (m 1 x l 1 + m 2 x l 2 + m 3 x l 3 ) [Nm] 102 Nenngröße 18 Zul. Massenmoment M m zul Nm 50 Masse m kg 12 Schwerpunktabstand l 1 mm 90 Zulässiges Durchtriebsmoment 1 M Ges Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Zulässiges Massenmoment l 1 l 2 m 1 m 2 m 3 l 3 2 M Ges M D1 M D2 M D1 M D2 Nenngröße 18 Max. zul. Gesamt-Durchtriebsmoment an Welle "S", Pumpe 1 (Pumpe 1 + Pumpe 2) M Ges max Nm 80 1 2 M D1max Zul. Durchtriebsmom. Nm 80 M D2max Nm 0 M D1max Nm 0 Zul. Durchtriebsmom. M D2max Nm 80 Geräteabmessungen der Kombinationspumpen A10VSO + A10VSO A 1 Hauptp. A10VSO 18 A10VSO 28 A10VSO 45 A10VSO 71 A10VSO 100 A10VSO 140 Anbaup. A 1 A 1 A 1 A 1 A 1 A 1 A10VSO 18 164 204 349 399 164 204 349 399 184 229 374 424 217 267 412 462 275 338 483 533 275 350 495 545 siehe RD 92711 14 Brueninghaus Hydromatik
RD 92712/02.94 Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Anbau einer A10VSO 18 Bestellbezeichnung K01 oder K52 A 5 45 o nur K 01 A6 A 7 A 9 A8 bis Pumpenanflanschfläche NG A 5 A 6 A 7 A 8 A 9 K01 182 10 9 43,3 M10;16 tief Zahnnabe SAE A, 5/8"; 16/32DP; 9T Ø 82,55 106,5 K52 182 10 9 43,3 M10;16 tief Zahnnabe SAE A-B, 3/4"; 16/32DP; 11T Ø 82,55 106,5 Vorzugstypen (kürzere Lieferzeiten) Ident.-Nr. Type 947666 A10VSO 18 DFR /31L-PSC62N00 940520 A10VSO 18 DFR /31R-PPA12N00 945178 A10VSO 18 DFR1 /31R-PPA12N00 942503 A10VSO 18 DR /31R-PPA12N00 Brueninghaus Hydromatik 15
Vor Festlegung Ihrer Konstruktion bitte verbindliche Einbauzeichnung anfordern. Änderungen behalten wir uns vor. Brueninghaus Hydromatik GmbH, Werk Horb, D 72160 Horb, An den Kelterwiesen 14, Tel. (07451) 920, Telex 765 321, Fax (07451) 8221 16 Brueninghaus Hydromatik