Integrative Förderung

Ähnliche Dokumente
Integrative Förderung IF

Informationsveranstaltung Schulraumerweiterung

Anhang I zu SGS : Raumprogrammrichtlinien für Sekundarschulanlagen

Machbarkeitsstudie Primarschulhaus Reiden im Vergleich

Referenzen Schulgebäude:

I Zugrunde gelegte Flächenmasse (Richtlinien und Standards) 1

Informationsabend Sanierung PS Ettenhausen

Hochbau- und Planungsamt

4#.%-%3!,#."!%!"#$%&'()*!$+!, ARCHITEKTEN

Wettbewerb Sanierung HS PTS LMS Zell am Ziller

FLUCHT- UND RETTUNGSPLAN

Wir suchen dringend Räume für unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Weisungen über das sonderpädagogische Angebot 1

Schule Randental Beggingen - Schleitheim. Lernlandschaft. der Oberstufe Randental. Konzept. Finale Version (26. Mai 2015)

Konzept Integrative Förderung Sekundarstufe I

Weisungen über das sonderpädagogische Angebot 1

Elternabend Schulpflege 25. März 2015

Aufstockung - Pfarreizentrum Bruder Klaus Volketswil Information Vorprojekt

Neues Gymnasium Leibniz Campus Feuerbach Raum- und Funktionsprogramm. Landeshauptstadt Stuttgart Schulverwaltungsamt

Gemeinde Wennigsen (Deister) Fachbereich 4/Team 4.3. Raumkonzept für die Grundschule Bredenbeck

Institutsgebäude EB. Tr Ge Raum Bezeichnung Nutzung Nutzer % Nutzer % Verfüger Fläche EB Büro 2.1 Büroräume 010V V 17,76

Raum- und Funktionsprogramme

Nr. 406 Verordnung über die Förderangebote der Volksschule. vom 12. April 2011 (Stand 1. August 2015)

Besondere Massnahmen Obersimmental

3 SCHULE ALS LEBENSRAUM

Schulraumerweiterung. Schule Mülligen

Schule Uerkheim Integrative Schulung

Integrative Förderung IF

gestützt auf 28 und 29 des Volksschulgesetzes vom 19. Oktober und die Volksschulverordnung vom 14. Juni 2006, 3

Tr Ge Raum Bezeichnung Nutzung Nutzer % Nutzer % Verfüger Fläche BB 01 C01 Ofenraum 3.3 Technologische Labors ,64

Handbuch FÖRDERZENTRUM

2.Obergeschoss. Ebnet West. LL 9 = ca. 240 m2. Ip = ca. 60 m2. Ip 9/2 = ca. 60 m2. Ip 9/1 = ca. 60 m2. R Beleuchtung aus Bestand

Planänderung Datum Revidiert Format

Machbarkeitsstudie Erweiterung Grundschule Baierbrunn Herrmann-Roth-Straße 2, Baierbrunn

Machbarkeitsstudie Gemeinwesenhaus Köngen - Konzept-

Stadtteilausschuss Poppenweiler

Rangierte Projekte 1. Stufe. Projekt Nr. 15: Serafin 4. Rang/4. Preis. Architektur: Peter Reuss, dipl. Architekt ETH Ittigen-Bern

gestützt auf Artikel 8 Absatz 4 der Verordnung vom 22. April 1998 zum Schulgesetz (Schulverordnung) 1

Tr Ge Raum Bezeichnung Nutzung Nutzer % Nutzer % Verfüger Fläche AP Büro Doz. 2.1 Büroräume , Gemeinschaftsräume

Primarschule St. Leonhard Sanierung Schulhaus und Neubau Turnhalle

Verordnung über das Raumprogramm für Sekundarschulanlagen

IF an der Primarschule Beromünster

Begabte mit Migrationshintergrund. Erkennung und Förderung im Exploratio Winterthur

1. Baukredit für den Erweiterungsbau Schulhaus Gross

Einige Fragen und Antworten zu Mehrklassen in der Primarschule Wiesendangen

Deutsch als Zweitsprache (DaZ): Verfahren zur Standortbestimmung und zur Zuweisung zum DaZ-Unterricht

Ausgangslage. Ausgangslage. Juni 2013: Projekt.kredit Sanierung SH Breite Neubau SH Gründen. Juni 2011: Verkauf Primar- schulhaus Hinterzweien

Umfrage Schulqualitaet Eltern (Hoh)

Institutsgebäude EA. Tr Ge Raum Bezeichnung Nutzung Nutzer % Nutzer % Verfüger Fläche EA Büro 2.1 Büroräume V 33,17

Elterninformation. Doppelklassensystem Schule Walchwil. Informationsabend vom Dienstag, 20. Januar 2009

Keller im EG, Gartenanteil und Mansarden + Estrich im DG (Nutzungsreserve 62 m2)

home contact Neubau Ganztagsgrundschule mit Hort St. Leonhard, Nürnberg nicht-offener interdisziplinärer Wettbewerb (Bewerbungsverfahren) 3.

Informationsabend. Übertritt vom Kindergarten in die Primarschule

Institutsgebäude EA. Tr Ge Raum Bezeichnung Nutzung Nutzer % Nutzer % Verfüger Fläche EA Büro 2.1 Büroräume V 33,17

Einwohnerversammlung des Ortsbeirats Schwachhausen am > Neubau Ärztehaus am St. Joseph-Stift <

Gutachten zur Urnenabstimmung vom 30. November 2014 über die Erneuerung und Erweiterung des Schulhauses Schönbrunn STADT RORSCHACH STADT RORSCHACH

Grüne Stadtoase zu vermieten: 7-Zimmer Einfamilienhaus - 270m² Bellerivequartier - Luzern

Umstellung auf neues Schulmodell

Informationsabend. Übertritt vom Kindergarten in die Primarschule

Bürgerhaus Mainz-Finthen

Schulen der Stadt Wien

Integrative Volksschule Stadt Luzern

Stadt Luzern. Volksschule

Sitzung des Grossen Gemeinderates vom 3. Mai Schulanlage Mittelhäusern, Erstellung eines Kindergartens Kredit

33/14 Schulanlage Höchi, Dättwil; Umbau Kopfbau; Projel^tierungs- und Baukredit

WETTBEWERB KINDERGARTEN KINDERBETREUUNGSEINRICHTUNG ELTERN-KIND-ZENTRUM SCHLINS

P F L I C H T E N H E F T. für. Reinigungsarbeiten Birkenhof Bättwil

Konzept Integrierte Begabungs- und Begabtenförderung (IBBF)

Von der pädagogischen Komplexität zur gebauten Realität

Tiefgeschoss. Rampe. Bestand. Maßstab: 1:100, Projektentwickler: Projekt M Marktplatz Lage GmbH Lange Straße 47, Lage

ELTERNINFORMATIONSABEND 13. JUNI 2017 HERZLICH WILLKOMMEN!

Deutsch. Zweitsprache

Schulprogramm der Primarschule Wila

Umbau und Erweiterung des Schul- und Sozialzentrums an der Camerloherstraße mit Nutzungsänderungen

Sekundarschule Bassersdorf 2. September 2015

BOTSCHAFT zum Kreditbegehren von Fr. 260'000. für die Projektierung eines Schulhausneubaus «im Grund» Urnenabstimmung vom 29.

Konzept Begabten- & Begabungsförderung August 2015

Transkript:

B+A Sanierung und Erweiterung Schulhaus Spitz Beilage 2 IF Integrative Förderung Was ist die Integrative Förderung (IF)? Die IF ist eine Unterstützung für alle Schüler/-innen einer Klasse. Unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen werden erfolgreiches Lernen, situationsgerechtes Verhalten und ein klarer mündlicher und schriftlicher Ausdruck angestrebt. Besondere Beachtung finden Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, Spracherwerb aber auch besondere Begabungen. Bei Kindern und Jugendlichen, welche die Lernziele ihrer jeweiligen Schulstufe nur mit besonderer Anstrengung, nur teilweise oder gar nicht erreichen, spricht man von einem «besonderen pädagogischen Bedürfnis». Dieses Bedürfnis kann auch bei besonders begabten Schülerinnen und Schülern bestehen, die unterfordert sind. Grundsätzlich gilt, dass gezielte Unterstützungen im Rahmen der Integrativen Förderung notwendig sind, wenn die Anforderungen der Schule und die Voraussetzungen einer Schülerin oder eines Schülers nicht übereinstimmen. Um diesen Fördermassnahmen die Rahmen-bedingungen zu geben, bedarf es separaten Räumlichkeiten. Wie wird der Unterricht gestaltet? Im Zentrum der Integrativen Förderung steht der Klassenunterricht. Die IF-Lehrperson stützt alle Kinder und wirkt präventiv auf Lern- und Verhaltensstörungen. Die Stärken der Lernenden werden bewusst wahrgenommen und weiterentwickelt. IF-Lehrperson und Klassenlehrpersonen planen und reflektieren den Unterricht, arbeiten im Teamteaching und bauen gemeinsam Lernumgebungen auf. Innerhalb der Klassengemeinschaft werden aufgrund von förderdiagnostischen Überlegungen flexible Gruppen gebildet. So erleben Lernende je nach Situation Klassen-, Gruppen- oder Einzelunterricht. Raumbedarf Im Schulhaus Spitz gehen knapp 200 Kinder zur Schule und werden von rund 20 Klassenund Fachlehrpersonen, von der ersten bis zur sechsten Klasse, unterrichtet. Seit über sechs Jahren gilt, dass gemäss der Volksschulbildungsverordnung für die Klassengrösse der Primarschulen von mindestens 15 und bis höchstens 22 Schülern ausgegangen wird. Für das Schulhaus Spitz werden daher neun Klassenzimmer mit neun Gruppenräumen gefordert. Dazu die notwendigen IF- und Reservezimmer sowie Fachklassenräume für den Werkunterricht, Textiles Gestalten und eine Bibliothek. Anforderung an Räumlichkeiten und Standort Um den Klassen-, Gruppen- oder Einzelunterricht sicherstellen zu können, müssen die bestehenden Räumlichkeiten des Schulhauses Spitz angepasst resp. erweitert oder geteilt werden. Die Klassengemeinschaften mit heterogener Zusammensetzung benötigen ein erweitertes Raumangebot für Lernumgebungen, Plenums-, Gruppen- und Einzelunterricht. Dazu gehören auch Räume für die Integrative Förderung. Sie dienen verschiedenen Zwecken (Unterrichts- und Förderzimmer, Anfangsunterricht, Deutsch als Zweitsprache, Auffangraum für Kinder in akuten Krisen, Ressourcenraum für Fördermaterialien, Vorbereitungs- und Besprechungsraum usw.). Je näher spezielle Fördermaterialien am Unterrichtsgeschehen gelagert sind, desto einfacher und häufiger können sie genutzt werden.

B+A Sanierung und Erweiterung Schulhaus Spitz Beilage 2 IF Erweiterung Gruppenräume im 1. und 2. Obergeschoss Jeweils drei der neuen Gruppenräume (pro Geschoss) werden in den Korridoren erstellt und direkt an die Klassenzimmer angeschlossen. Durch neue Glastüren kann die Betreuung der Lehrperson für beide Räume gewährleistet werden. Die Gruppenräume werden in Massivholz (EI30) mit Verbundsicherheits- und Brandschutzglas für eine möglichst optimale Belichtung erstellt. Einen Anschluss an die dezentral gesteuerte Lüftung ist für alle gefangenen Gruppenräume zwingend, die Schulzimmer werden wie bis anhin natürlich gelüftet. Die Korridore behalten ihre notwendige Benutzungsbreite auch als Fluchtweg. Erweiterung IF Arbeitsplätze (Lehrervorbereitung) Unterteilung eines bestehenden Schulzimmers in einen Gruppenraum sowie den Raum für die Integrative Förderung.

Turnhalle Aussenbereich 55 Korridor BF:111.83 m 2 Lehrer Aussen-Geräteraum Geräteraum TH Hallenbad 56 Umkleide Knaben BF:33.05 m 2 57 Duschenbereich BF:32.48 m 2 58 Umkleide Mädchen BF:33.05 m 2 Garderobe Lehrerzimmer Geräte SH Putzraum 59 WC-Knaben 60 Mädchen Vorzone / Föhnen Korridor Aussenbereich Arzt Besprechung Lehrmittel 62 Büro Hauswart 61 Nebenraum 63 Werkraum BF:69.18 m 2 89 1.50 5 90 3 6.06 5 20 5.23 3.48 5 3.32 5 65 Lagerraum 64 Maschinenraum BF:10.81 m 2 Grundriss Erdgeschoss. 1:200

13 Lehrerzimmer 16 WC-Knaben Wohnung 14 Küche 17 WC-Mädchen 12 Pausenhalle BF:98.51 m 2 15 Schulleiter 18 Lager 01 Eingangshalle BF:132.90 m 2 e Front EI 30 mit Aushang 02 Schulzimmer BF:77.61 m 2 03 Schulzimmer BF:74.44 m 2 04 Bibliothek BF:75.67 m 2 Ne 11 Nebenraum (inkl. Lü-Raum) BF:20.72 m 2 1.49 2.12 2.20 95 5 ca. 6.16 best. Lüftungsgerät wird entfernt Raum wird abgebrochen 10 Singsaal BF:197.55 m 2 1.60 2.20 60 05 Korridor BF:118.02 m 2 09 Proj. Raum 08 Putzraum Grundriss Transparentgeschoss. 1:200 Lüftungsgerät Bibliothek 07 WC-Knaben BF:11.97 m 2 06 WC-Mädchen BF:11.57 m 2

25 Schulzimmer BF:68.98 m 2 neue Glastüre Akustikdecke nach Bedarf 24 Gruppenraum BF:23.49 m 2 28 Integrative Förderung BF:51.36 m 2 e Akustikdecke Gips 23 Korridor_A 26 Schulzimmer BF:75.28 m 2 22 WC-Knaben BF:10.56 m 2 21 WC-Mädchen BF:11.91 m 2 Lüftungsgerät für GRP-Räume 1.OG 20 Putzraum 29 Korridor_B neue Türe 1.53 2.39 5 52 88 2.95 1.20 5 1.18 5 27 Schulsozialarbeit BF:17.36 m 2 neue Türe 30 Gruppenraum BF:20.30 m 2 Alle Schulzimmer: neue Beleuchtung Anpassung Akustikdecken neue Pinwand Optionen gemäss Konzept 34 Schulzimmer BF:76.13 m 2 Garderoben Korridor: Einrichtung 1.35 5 1.35 5 1.35 5 4.06 5 2.36 5 1.09 5 Raumhöhe: bis UK r. De = +3.00 bis UK Abhang De = +2.70 31 Schulzimmer BF:77.61 m 2 33 Schulzimmer BF:74.44 m 2 5.21 1.31 5 1.28 5 2.60 32 Gruppenraum BF:18.86 m 2 1.29 5 1.29 5 1.29 5 3.89 1.84 60 2.85 1.09 35 Gruppenraum BF:19.59 m 2 1.20 5 1.20 5 1.20 5 3.61 Alle Gruppenräume: Einrichtung neues Lüftungsgerät Singsaal auf Flachdach 37 WC-Knaben BF:11.97 m 2 36 WC-Mädchen BF:11.17 m 2 Grundriss 1.Obergeschoss. 1:200

42 Schulzimmer BF: 68.98 m 2 Glastüre 43 Gruppenraum BF: 41.23 m 2 44 Gruppenraum BF: 33.59 m 2 7.06 5 41 Korridor_B Glastüre 40 WC-Knaben BF: 10.56 m 2 39 WC-Mädchen BF: 12.11 m 2 38 Putzraum Lüftungszentrale für GRP-Räume 2.OG neue Türe 1.35 98 1.00 5 1.20 5 1.23 5 71 1.11 1.11 46 Korridor_B 1.24 4.06 5 27 47 B Copy-Point BF:16.09 m 2 1.09 5 45 Schulzimmer BF: 75.28 m 2 Alle Schulzimmer: neue Beleuchtung zusätzliche Einrichtung Copy-Point: Schiebetüre Brandfallgesteuert (immer offen) 47 Gruppenraum BF: 20.29 m 2 48 Schulzimmer BF: 77.61 m 2 50 Schulzimmer BF: 74.44 m 2 51 Schulzimmer BF: 76.13 m 2 1.35 5 1.35 5 1.35 5 1.29 5 1.30 5 Garderoben Korridor: Einrichtung Raumhöhe: bis UK r. De = +3.00 bis UK Abhang De = +2.70 2.72 5 2.60 49 Gruppenraum BF: 18.86 m 2 1.29 5 1.29 5 1.29 5 3.89 1.84 60 1.09 52 Gruppenraum BF: 19.59 m 2 1.20 5 1.20 5 1.20 5 3.61 Alle Gruppenräume: Einrichtung 6.09 m 2 54 WC-Knaben BF: 11.97 m 2 53 WC-Mädchen BF: 11.17 m 2 Grundriss 2.Obergeschoss. 1:200