SCHWERPUNKT-KITAS SPRACHE & INTEGRATION 10. Telefonkonferenz - 12. Juni 2014 Was bleibt? Verstetigung des Bundesprogramms Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration
Ursula Wede, Lisa Rape, Susanne von Rotberg
Worüber wir heute sprechen wollen: 1. Rückschau auf das Bundesprogramm Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration Was hat sich entwickelt? 2. Ausblick Wie kann das Erreichte über das Programmende hinaus im pädagogischen Alltag verankert und weiter entwickelt werden?
Aufgabenbereich 1 Was hat sich entwickelt? Aufgabenbereich 1: Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung des Kita-Teams für alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit Formen der Arbeit mit dem Team: mit gesamtem Team, einzelnen Fachkräften und Kleinteams Wissensweitergabe durch die Sprachexpertin Externe Fortbildungen Inhouse-Fortbildungen und Beratung Modellhaftes Arbeiten im pädagogischen Alltag
Was hat sich entwickelt? Inhaltliche Schwerpunkte Aufgabenbereich 1 Beobachtung und Verstehen der sprachlichen Entwicklung der Kinder Reflektieren des eigenen Sprach- und Dialogverhaltens der Fachkräfte Veränderte Haltung und Werte der Fachkräfte Reflexion und Weiterentwicklung der Standardsituationen Reflexion und Weiterentwicklung der Bildungsbereiche Neue Methoden und Materialien Räumliche Veränderungen
Was hat sich entwickelt? Aufgabenbereich 2 Aufgabenbereich 2: Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung des Kita-Teams für die Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder Schwerpunkte der Sprachexpertin: Ansprechpartnerin sein gemeinsame Aktivitäten mit Familien einladende Orte für Familien schaffen Fachliche Unterstützung des Kita-Teams z.b. Familiensprachen stärken und wertschätzen
Aufgabenbereich 3 Was hat sich entwickelt? Aufgabenbereich 3: Exemplarische sprachpädagogische Arbeit mit Kindern insbesondere unter drei Jahren Beobachtung und Verstehen der sprachlichen Entwicklung der Kinder Blick auf das Kind als Sprachpersönlichkeit Ressourcenorientierter Blick auf kindliche Kommunikation Dialoge mit Kindern überall im Kita-Alltag Miteinander Aufmerksamkeit teilen
Was bleibt? VERANKERUNG IN DER EINRICHTUNG WIE SICHERN WIR DAS ERREICHTE?
Verankerung in der Einrichtung Alltagsintegrierte sprachliche Bildung als Teil der Konzeption Verankerung der sprachlichen Bildung in der Einrichtungskonzeption Fortlaufender Prozess der Überprüfung, Reflexion und Weiterentwicklung Personelle Veränderung: Absprachen zur Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen
Verankerung in der Einrichtung verbindliche Absprachen Regelmäßige Reflexion und Austausch auch nach Projektabschluss initiieren, u.a.: Reflexion des eigenen Dialogverhaltens durch die Fachkräfte Gemeinsame Reflexion des sprachförderlichen Potenzials von Standardsituationen, Bildungsbereichen, Tagesabläufen Verbindliche Absprachen: Wann? / Wie häufig? Wer? / Mit wem? / Wie? Wächter / Wächterin
Verankerung in der Einrichtung Ideen aus den Regionalkonferenzen Schlüsselpersonen / ExpertInnen sind auch nach Projektende präsent. Themenwoche Sprache z.b. einmal im Jahr. Einrichtung einer Steuergruppe für alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kita, die sich weiterhin verantwortlich fühlt und gut informiert ist. Eine Fachkraft besucht eine Fortbildung und veranstaltet im Anschluss Arbeitskreise, um das Wissen in das Team weiterzugeben. Es wäre wünschenswert, dass zukünftig eine Sprachbildungskraft in einem Verbund von Kitas zuständig sei und die zugehörigen Kitas betreue. eine weitere Fachkraft in der Einrichtung auf Sprache spezialisieren
Verankerung in der Einrichtung Praxisbeispiel Bibliothek in der Kita Grundlagen, damit die Verankerung gelingt: Gemeinsam mit dem Team entwickelt Passt individuell zu diesem Team und seiner Arbeitsweise Läuft auch jetzt schon unabhängig von der Sprachexpertin
Verankerung in der Einrichtung und darüber hinaus Vernetzung in Form von z.b. Fachgesprächskreisen fortsetzen oder neu konzipieren Besuch der Konsultationskitas und gegenseitige Hospitationen Schulungshandbuch des DJI Qualitätsziele und -standards für die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Evaluationsmaterialien
Verankerung in der Einrichtung und darüber hinaus Öffentlichkeitsarbeit betreiben Vernetzung mit anderen Einrichtungen, Trägern, Stadtteileinrichtungen, usw. Multiplikation auf vielen Ebenen, z.b. Übergreifende Fortbildungen, Netzwerktreffen und Projekte Fachtage Vorstellungen des DJI-Ansatzes und der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung für andere Einrichtungen Fachberatung als Multiplikatoren Kooperation mit Nachbar-Kitas Selbstorganisierte Fachtage
Alltagsintegrierte sprachliche Bildung Immer und überall
Zum Weiterlesen und Vertiefen: Animationsfilm Alltagsintegrierte sprachliche Bildung http://www.fruehechancen.de/informationen_fuer/spk/aus_der_praxis/dok/1237.p hp Abruf: 6.6.14 Praxishilfe zur Umsetzung des Bundesprogramms Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration : http://www.fruehe- chancen.de/informationen_fuer/spk/praxishilfe_fuer_schwerpun kt_kitas/dok/1231.php Abruf: 6.6.14 Markt der Ideen Aus der Praxis für die Praxis. http://www.schwerpunkt-kitas.de/e3861/index_ger.html Abruf: 6.6.14
Zum Weiterlesen und Vertiefen: Reime, Lieder und Fingerspiele in verschiedenen Sprachen aus dem Hamburger Projekt Buchstart http://www.buchstart-hamburg.de/zuhause-kinderreimeinternational.php Abruf: 6.6.14 Bilderbuchempfehlungen im Rahmen des Bremer Projektes Bücher-Kita http://www.fb12.unibremen.de/fileadmin/arbeitsgebiete/deutsch/werke/alt_et_al 2013 -_BuecherKiTa_Bremen.pdf Abruf: 6.6.14 Bremer Institut für Bilderbuch- und Erzählforschung http://www.bibf.uni-bremen.de/publikationen/texte/ Abruf 6.6.14 Broschüre mit Bilderbuch-Empfehlungen unter interkulturellen Aspekten aus dem Projekt Eene Meene Kiste http://www.eene-meene-kiste.de/ Abruf: 6.6.14ww.bu7