SOZIALSTATION OLDENBURG



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Transkript:

E VA N G E L I S C H E D I A KO N I E Pflege SOZIALSTATION OLDENBURG katalog Nah sein Da sein STAND 11/2008

Wir sind ein Team von Krankenschwestern, Altenpflegerinnen, Haus- und Familienpflegerinnen, das sich nach christlichem Auftrag der Pflege, Beratung und Begleitung kranker, behinderter, alter und sterbender Menschen verpflichtet fühlt. Wir sind nah, um ihnen in vertrauter Umgebung zur Seite zu stehen. Wir sind da, um mit ihnen zusammen eine Pflege zu entwickeln, die ihre Selbständigkeit fördert und sich ganz nach ihren Bedürfnissen, Lebensgewohnheiten und Wünschen richtet. Wir kommen zu ihnen nach Hause ein Anruf genügt.

In diesem Pflegekatalog haben wir eine Übersicht unseres Pflegeangebotes sowie wichtige Informationen über die Leistungen der Pflegeversicherung zusam- mengestellt, um ihnen die Wahl Ihres ganz persönlichen Pflegeprogramms so einfach wie möglich zu machen. Nehmen sie sich nun unseren Pfle- gekatalog in Ruhe vor und prüfen sie unser Pflegeangebot wir stehen ihnen dabei gerne beratend zur Seite.

3 Was leistet Ihre Pflegeversicherung? Wenn bei Ihnen ein Pflegebedarf festgestellt wird, haben Sie Anspruch auf pflegerische Leistungen. Nach dem Pflegeversicherungsgesetz werden alle anerkannten Tätigkeiten in der Pflege in verschiedenen Leistungskomplexen zusammengefasst, für die Ihre Pflegekasse monatlich einen bestimmten Betrag bereitstellt. Wie hoch dieser Betrag für Sie ausfällt, richtet sich danach, in welche Pflegestufe Sie eingestuft werden. Die Pflegeversicherung unterscheidet hier drei Pflegestufen: Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige) bis zu 450, Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige) bis zu 1100, Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige) bis zu 1550, Das nun folgende Angebot der Leistungskomplexe ist auf eine Person zugeschnitten und

muss immer komplett berechnet werden, auch wenn nicht jede genannte Tätigkeit in Anspruch genommen wird. Steht ihnen entsprechend ihrer Pflegestufe mehr zur Verfügung als wir für Ihre Pflege berechnen müssen, erhalten Sie ein anteiliges Pflegegeld (Kombinationsleistung). Übersteigen hingegen die Kosten für Ihre Pflege den zur Verfügung stehenden Betrag, müssen wir Ihnen den Differenz- Betrag leider berechnen. Möchten Sie von Ihren Angehörigen gepflegt werden, übernehmen alle Pflegekassen die Kosten für spezielle Pflegekurse, einige von ihnen finanzieren sogar Schulungen bei Ihnen zu Hause. Zu jedem Besuch bei Ihnen zu Hause müssen wir eine sog. Wegepauschale berechnen, sie variiert je nach Tagesart und -zeit und ist unserer Übersichtstabelle (am Ende dieses Kataloges) zu entnehmen. Wenn Sie gemäß Ihrer Pflegestufe Leistungen aus der Pflegekasse erhalten, brauchen Sie sich um die Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse nicht mehr zu kümmern das erledigen wir für Sie. 4

5 Unsere Pflege ist eine aktivierende Pflege, denn wir möchten, dass sie sich sicher fühlen und so selbständig wie möglich ihren Alltag bewältigen. Informieren Sie sich nun über unsere Leistungen im Rahmen der Pflegeversicherung ein erster Schritt zu ihrem ganz persönlichen Pflegeprogramm 1 Erstgespräch»Beratungseinsätze«Beinhaltet insbesondere: Feststellung des Pflegebedarfs Erstellung des individuellen Pflegeplanes Absprache über die Durchführung pflegerischer Maßnahmen 48, 18

Folgegespräch 2»Beratungseinsätze«Bei einer wesentlichen Veränderung der Pflegesituation, z.b. bei Änderung der Pflegestufe nach einem entsprechenden Be- scheid der Pflegekasse bei Wiederaufnahme der Pflege im Haushalt nach einem sta- tionären Krankenhausaufenthalt bei Ausfall der bisherigen Pflegeperson 26, 28 6

3 Kleine Pflege»Grundpf lege«an-/auskleiden Der Gang zur Toilette und ggf. die Begleitung zur Waschgelegenheit Teilwaschen (z.b. Gesicht/Oberkörper oder Genitalbereich/Gesäß) Ggf. Unterstützung bei der physiologischen Darm- und Blasenentleerung Mund- und Zahnpflege 9, 64 Gemeint ist hier die klassische Morgen- oder Abendtoilette, wobei immer nur ein Teilbereich gewaschen wird. Sollen mehrere Teilbereiche gewaschen werden, ist die Große Pflege zu wählen. Zusätzlich zu diesem Leistungskomplex sind die Ergänzungsleistungen 6, 8, 10 und 15 wählbar, die nicht Bestandteil der Grundpflege sind. 7

Große Pflege I»Grundpf lege«4 An-/Auskleiden der Gang zur Toilette und ggf. die Begleitung zur Waschgelegenheit Waschen (Ganzkörperwaschung/Duschen) Ggf. Unterstützung bei der physiologischen Darm- und Blasenentleerung Mund- und Zahnpflege 15, 77 Gemeint ist hier die erweiterte Morgen- oder Abendtoilette mit dem Waschen mehrerer oder aller Körperteile; kein Baden. Zusätzlich zu diesem Leistungskomplex sind die Ergänzungsleistungen 6, 8, 10 und 15 wählbar, die nicht Bestandteil der Grundpflege sind. 8

5 Große Pflege II»Grundpf lege«an- /Auskleiden Der Gang zur Toilette und ggf. die Begleitung zur Waschgelegenheit Ganzkörperwaschung im Vollbad Ggf. Unterstützung bei der physiologischen Darm- und Blasenentleerung Mund- und Zahnpflege 9 19, 71 Gemeint ist hier die komplette Morgen- oder Abendtoilette mit dem Waschen aller Körperteile im Vollbad. Zusätzlich zu diesem Leistungskomplex sind die Ergänzungsleistungen 6, 8, 10 und 15 wählbar, die nicht Bestandteil der Grundpflege sind.

Die bisher beschriebenen Leistungskomplexe 3, 4 und 5 beinhalten die Leistungen der»grundpflege«, die Sie mit den nun folgenden»ergänzungsleistungen zur Grundpflege«(Leistungskomplexe 6, 8, 10 und 15) erweitern können.! 10

11 6 Kämmen / Rasieren»Ergänzungsleistungen zur Grundpf lege«kämmen (Herrichten der Tagesfrisur) und / oder Rasieren (Nass-/Trockenrasur) 3, 07 Diese Ergänzungsleistung ist nur wählbar in Verbindung mit den Leistungskomplexen 3, 4 und 5.

8 Aufsuchen / Verlassen des Bettes»Ergänzungsleistungen zur Grundpf lege«hilfe beim Aufsuchen bzw. Verlassen des Bettes oder Rollstuhles Machen und Richten des Bettes und ggf. Teilwechsel der Bettwäsche Maßnahmen zum körper- und situationsgerechten Liegen und Sitzen Diese Ergänzungsleistung ist nur wählbar in Verbindung mit den Leistungskomplexen 3, 4 und 5. 2, 19 12

13 Spezielle Lagerung10»Ergänzungsleistungen zur Grundpf lege«spezielle Lagerungsmaßnahmen zur körper- und / oder situationsgerechten Lagerung innerhalb und außerhalb des Bettes Ggf. Hilfe beim Verlassen und Aufsuchen des Bettes Ggf. Teilwechsel der Wäsche und Bett machen / richten 4, 38 Diese Ergänzungsleistung ist nur wählbar bei Immobilität und in Verbindung mit den Leistungskomplexen 3, 4 und 5.

Hilfe bei Ausscheidungen15»Ergänzungsleistungen zur Grundpf lege«betrifft Inkontinenzversorgung, Wechsel von Katheter- oder Anus- Praeter-Beutel (der normale Toilettengang ist bereits in der Grundpflege enthalten, s. Leistungskomplex 3, 4 oder 5) Kontinenztraining Hilfe beim Erbrechen 3, 50 Diese Ergänzungsleistung ist nur wählbar in Verbindung mit den Leistungskomplexen 3, 4 und 5. 14

15 9Aufsuchen / Verlassen des Bettes»Weitere Grundpf legeleistungen«hilfe beim Aufsuchen bzw. Verlassen des Bettes oder des Rollstuhles Machen und Richten des Bettes und ggf. Teilwechsel der Bettwäsche Maßnahmen zum körper- und situationsgerechten Liegen und Sitzen 4, 38 Diese Grundpflegeleistung ist nur einzeln oder in Verbindung mit den Leistungskomplexen 12-14, 16 und 19 wählbar.

Spezielle Lagerung»Weitere Grundpf legeleistungen«spezielle Lagerungsmaßnahmen zur körper- und / oder situationsgerechten Lagerung innerhalb und außerhalb des Bettes Ggf. Hilfe beim Verlassen und Aufsuchen des Bettes Ggf. Teilwechsel der Wäsche und Bett machen / richten 8, 76 Diese Grundpflegeleistung ist nur einzeln oder in Verbindung mit den Leistungskomplexen 12-14, 16 und 19 wählbar. 16

16 Hilfe bei Ausscheidungen»Weitere Grundpf legeleistungen«17 Begleitung zu und von der Toilette An- und Auskleiden Hilfen / Unterstützung bei Ausscheidungen Inkontinenzversorgung, Wechsel von Katheter- oder Anus-Praeter- Beutel der normale Toilettengang ist bereits in der Grundpflege enthalten (s. Leistungskomplex 3, 4 oder 5) Kontinenztraining Hilfe beim Erbrechen Diese Grundpflegeleistung ist nur einzeln und nicht in Verbindung mit den Leistungskomplexen 3-5 wählbar. 8, 76

12 Einfache Hilfe zur Nahrungsaufnahme»Weitere Grundpf legeleistungen«mundgerechte Zubereitung der Nahrung Hilfen beim Essen und Trinken bei Zwischenmahlzeiten (einschließlich notwendiger Transfers) Hygiene im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme (ggf. auch Wechsel von verschmutzter Kleidung) 4, 38 18

19 13 Umfangreiche Hilfe zur Nahrungsaufnahme»Weitere Grundpf legeleistungen«mundgerechte Zubereitung der Nahrung Hilfen beim Essen und Trinken bei Hauptmahlzeiten (einschließlich notwendiger Transfers) Hygiene im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme (ggf. auch Wechsel von verschmutzter Kleidung) 13, 14

Verabreichen von Sondenkost14»Weitere Grundpf legeleistungen«vorbereiten der Sondenkost (Erwärmen) Verabreichen der Sondenkost Spülen der Sonde oder Reinigung des Mehrfachsystems Überprüfen der Lage der Sonde 4, 38 20

21 17Hilfestellung beim Verlassen / Wiederaufsuchen der Wohnung»Weitere Grundpf legeleistungen«an- und Auskleiden (im Zusammenhang mit dem Verlassen / Wieder- aufsuchen der Wohnung) Hilfestellung (z.b. beim Treppensteigen) Diese Grundpflegeleistung ist nicht in Verbindung mit dem Leistungskomplex 18 wählbar. 3, 50

Begleitung Aktivitäten18 An- und Auskleiden (im Zusammenhang mit dem Verlassen / Wieder- aufsuchen der Wohnung) Hilfestellung (z.b. beim Treppensteigen) Begleitung bei Aktivitäten, bei denen das persönliche Erscheinen erforderlich ist und kein Hausbesuch möglich ist Diese Grundpflegeleistung enthält keine Spaziergänge oder kulturelle Unternehmungen, wohl aber die Unterstützung beim Aufsuchen von Ärzten oder Ämtern, ggf. einschließlich der notwendigen Betreuung bei Wartezeiten. 26, 28 22

23 19 Hauswirtschaftliche Versorgung Aufräumen/Reinigung der Wohnung 4 Trennung/Entsorgung des Abfalls, Spülen, Aufräumen, Staubwischen, Staubsaugen/Nassreinigung Vor- und Zubereitung sowie Nachbereitung von Speisen 4 Zubereiten/Kochen von kalten/warmen Mahlzeiten, Erwärmen einer vorbereiteten Mahlzeit, Vorbereiten/Bereitstellen von Zwischenmahlzeiten, anrichten / mundgerechte Zubereitung, spülen, trocknen, einräumen

Einkaufen 4 Erstellen eines Einkaufs-/Speiseplanes, Einkaufen von Lebensmitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen sowie Unterbringung der Einkäufe in der Wohnung Pflege der Wäsche und Kleidung 4 Wechseln der Wäsche, vollständiges Ab- und Beziehen des Bettes, Waschen/Aufhängen sowie Bügeln und Einräumen der Wäsche Beheizen der Wohnung 3, 50 * Dieser Leistungskomplex umfasst die notwendigen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, die sich auf den unmittelbaren Lebensbereich des Pflegebedürftigen erstrecken. 24 * (je angefangene 10 Minuten)

20 Pflegeeinsatz gemäß 37, Abs. 3 SGB XI»Beratungseinsätze«Beinhaltet insbesondere: Entlastung der pflegenden Angehörigen oder sonstigen Pflegepersonen 25 Sicherstellung der Qualität der Häuslichen Pflege Kurzbericht des Pflegedienstes über den Pflegeeinsatz Die Kostenübernahme erfolgt durch die gesetzlichen Kranken- oder Privatkrankenkassen sowie Beihilfestellen. 21,00 Pflegestufe I + II 31,00 Pflegestufe III

Einsatz von zwei Personen Sollte im Einzelfall ein Einsatz von zwei Personen notwendig sein, wird folgendes Vorgehen vereinbart. 1. Der Pflegedienst stellt die Erforderlichkeit fest und informiert die Pflegekasse schriftlich. 2. Die Pflegekasse prüft die Erforderlichkeit ggf. durch Hinzuziehen des MDK. 3. Bei einem Einsatz von zwei Personen sind die in Anspruch genommenen Leistungskomplexe mit dem Faktor 1,5 zu multiplizieren. 26

27 21 Wegepauschale Besuche von Montag bis Freitag zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr a 3, 50 Besuche von Montag bis Freitag zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen b 7, 00

Besuche von Montag bis Freitag zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr bei gleichzeitiger Erbringung von Leistungen der Krankenkasse durch dieselbe Mitarbeiterin c 1, 75 Besuche von Montag bis Freitag zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen bei gleichzeitiger Erbringung von Leistungen der Krankenkasse durch dieselbe Mitarbeiterin d 3, 50 28

29 LK-Nr. Leistungskomplex Preis ( ) 1 Erstbesuch 48, 18 2 Folgebesuch 26, 28»Grundpflege«3 Kleine Pflege (Teilwaschen) 9, 64 4 Große Pflege I (Ganzkörperwaschung / Duschen) 15, 77 5 Große Pflege II (Vollbad) 19, 71»Ergänzungsleistungen zur Grundpflege«6 Kämmen und Rasieren 3, 07 8 Aufsuchen und Verlassen des Bettes 2, 19 10 Spezielle Lagerung 4, 38 15 Hilfe bei Ausscheidungen 3, 50»Weitere Grundpflegeleistungen«9 Aufsuchen und Verlassen des Bettes 4, 38 11 Spezielle Lagerung 8, 76

16 Hilfe bei Ausscheidungen 8, 76 12 Einfache Hilfe bei der Nahrungsaufnahme (Zwischenmahlzeit) 4, 38 13 Umfangreiche Hilfe bei der Nahrungsaufnahme (Hauptmahlzeit) 13, 14 14 Verabreichen von Sondenkost 4, 38 17 Hilfestellung beim Verlassen oder Wiederaufsuchen der Wohnung 3, 50 18 Begleitung bei Aktivitäten 26, 28 19 Hauswirtschaftliche Versorgung (je angefangene 10 Minuten) 3, 50 20a Pflegeeinsatz gem. 37, Abs. 3 SGB XI, Pflegestufe I und II 21,00 20b Pflegeeinsatz gem. 37, Abs. 3 SGB XI, Pflegestufe III 31,00 21a Wegepauschale Tag (6.00 bis 20.00 Uhr) 3, 50 21b Wegepauschale Sa, So und Feiertage / Nacht 20.00 bis 6.00 Uhr 7, 00 21c Wegepauschale Tag, ermäßigt durch Krankenkasse 1, 75 21d Wegepauschale Sa, So und Feiertage / Nacht, ermäßigt durch Krankenkasse 3, 50 30

WENN SIE JETZT NOCH VON-BERGER-STR. 12 IRGENDEINE FR AGE HABEN, RUFEN SIE UNS 26121 OLDENBURG FON 04 41 8 22 52 EINFACH AN FAX 04 41 8 37 51 E VA N G E L I S C H E D I A KO N I E BÜROZEITEN MO BIS DO 8.00-16.00 UHR SOZIALSTATION OLDENBURG FREITAG 8.00-14.00 UHR 24 H BEREITSCHAFT Nah sein Da sein E V- D I A KO N I E-S OZ I A L S TAT I O N @ T- O N L I N E.DE W W W. D I A K O N I E S TAT I O N - O L D E N B U R G. D E