Multi Programmiergerät



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Transkript:

Multi Programmiergerät

Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS... 2 1. VORWORT... 3 1.1 GRUNDSATZ MECHATRONIK... 3 1.2 DURCHGÄNGIGKEIT... 3 1.3 PROGRAMMIERPHILOSOPHIEN... 3 1.4 LEISTUNGSPROFILE... 3 1.5 PROGRAMMIERUNG... 4 2. MP - MULTI PROGRAMMIERGERÄT... 5 2.1 ÜBERSICHT... 5 2.2 AKKU... 5 2.3 SCHNITTSTELLEN... 6 2.3.1 Schnittstelle für Medium... 6 2.3.2 Schnittstellen Frontseite... 6 2.3.3 Speicherkarte... 6 2.4 INBETRIEBNAHME... 7 2.5 FUNKTIONEN... 8 2.5.1 Menübildschirm... 8 2.5.2 Bildschirm Aktion ausführen... 8 2.5.3 Numerische Eingabe (Hilfsmasken)... 8 3. MENÜ-ÜBERSICHT... 9 3.0 DAS HAUPTMENÜ... 9 3.1 MENÜ MEDIUM... 10 3.1.1 Grunddaten... 10 3.1.2 Zeitoptionen... 10 3.1.3 Transaktionen... 11 3.1.4 SC-Liste... 11 3.1.5 Daten lesen... 11 3.2 MENÜ SCHLOSS... 12 3.2.1 Grunddaten... 12 3.2.2 Listen... 12 3.2.3 Transaktionen... 13 3.2.4 Zeit / Datum... 13 3.2.5 Ferien / Feiertage... 13 3.2.6 Sommerzeit... 14 3.2.7 Freepass Time... 14 3.2.8 NSK... 14 3.2.9 Daten lesen... 15 3.3 MENÜ FÜR DIGI-KNAUFZYLINDER UND DIGI-GRIP AB VERSION V2.02... 15 3.3.1 Grunddaten... 15 3.3.1.1 Vi-NET Optionen... 16 3.3.2 Listen... 16 3.3.3 Transaktionen... 16 3.3.4 Zeit / Datum... 17 3.3.5 Ferien / Feiertage... 17 3.3.6 Sommerzeit... 17 3.3.7 Freepass Time... 18 3.3.8 Wartung... 18 3.3.9 Daten lesen... 18 3.4 MENÜ SYSTEM... 19 3.4.1 Anlage wechseln... 19 3.4.2 Zeit / Datum... 19 3.4.3 Sprache... 20 3.4.4 Anzeige... 20 3.4.5 Interner Speicher... 20 3.4.6 Memory-Card... 21 3.4.7 PC-Verbindung... 21 3.5 MENÜ DATENTRANSFER... 21 3.6 MENÜ MUTATIONEN... 22 3.7 MENÜ PC VERBINDUNG... 22 3.7.1 Menü PC Verbindung / Kom IF... 22 4. DISPLAY-MELDUNGEN BEIM AUSLESEN VON TRANSAKTIONEN... 23 Seite 2 V03.01 30.11.2012

1. Vorwort 1.1 Grundsatz Mechatronik Mechatronik verbindet intelligente Elektronik mit bewährter Mechanik. Die flexible Programmierung erlaubt eine stetige Anpassung an die Bedürfnisse des Anlagebetreibers. 1.2 Durchgängigkeit Das wichtigste Merkmal der SEAvision-Philosophie ist ihre Durchgängigkeit. Grundlegend besteht die Möglichkeit, bestehende Schliessanlagen SEA-2 und SEA-3 mit SEAvision zu erweitern, respektive nachzurüsten. SEAvision bietet ausserdem Leistungsprofile, die sich entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Anwender beliebig kombinieren lassen. Dank dem vielfältigen Sortiment an Komponenten und Zubehör ist der Einbau unproblematisch und eine Erweiterung fast jederzeit realisierbar. 1.3 Programmierphilosophien Für eine mechatronische Schliessanlage sind Flexibilität und eine einfache Handhabung vordergründige Eigenschaften. Die Mechatronik funktioniert über die Identifikation des eindeutigen Codes (Mediumcode = MC) auf dem Medium (Schlüssel, Karte, Clip) und auf dem Elektronik-Board (Schlosscode = SC). 1.3.1 SEAvision Standard Die Programmierung der Zutritte erfolgt auf dem Elektronik-Board an der Tür. Auf diesem befindet sich die MC-Liste. Darin werden die zutrittsberechtigten Medien respektive deren Codes eingetragen. Der aktuelle Stand betreffend Zutrittsberechtigungen kann mittels Programmiergerät an der Tür abgelesen und bei Bedarf mutiert werden. 1.3.2 SEAvision Focus Die Programmierung der Zutritte erfolgt auf dem Medium. Bei SEAvision Focus befindet sich die SC-Liste auf dem Chip des Schlüssels. Darin werden die öffnungsberechtigten SCs eingetragen. Eine Umprogrammierung bedingt demnach nicht mehr eine physische Präsenz an der Tür, sondern kann bequem am Arbeitsplatz vorgenommen werden. 1.3.3 SEAvision Symbio Die etablierte Mechatronik-Familie SEAvision wurde mit «Symbio» auf Basis der berührungslosen Zutrittstechnik mittels LEGIC -Technologie erweitert. Alle bekannten und komfortablen Programmierkriterien wurden in den Transponder integriert. 1.4 Leistungsprofile 1.4.1 PUR Das Leistungsprofil der PUR-Elektronik ist auf kleinere bis mittlere mechatronische Schliessanlagen, in denen ausschliesslich die Flexibilität massgebend ist, ausgerichtet. Die PUR-Elektronik bietet die Möglichkeit, bis zu 2000 Schlüssel pro Anwendung zu nutzen, lässt jedoch keine Zeitsteuerung zu. 1.4.2 PLUS light Bei der Elektronik PLUS light wird das Leistungsprofil von PUR genutzt. Einzig der Speicher für die zu verwaltenden Medien wurde erweitert, so dass in einer Schliessanlage bis zu 100'000 Medien eingesetzt werden können. 1.4.3 PLUS In die Elektronik der PLUS-Einheit ist eine RTC (Real-Time-Clock) eingebaut. Mit einer Speichergrösse, die für 100'000 Medien ausreicht, kann neu auch das Leistungsprofil der Medien mit den zeitgesteuerten Zutritten angewendet werden. Ferner können anhand der Bewegungsaufzeichnung im Transaktionsspeicher der Elektronik die letzten 2000 Aktionen mit Datum, Zeit und Ereignis abgelesen werden. 30.11.2012 V03.01 Seite 3

1.5 Programmierung 1.5.1 Grundsatz Grundsätzlich können alle SEAvision-Komponenten mit allen verfügbaren Programmiergeräten und Softwaretools programmiert und verwaltet werden. Die Geräte sind anlageneutral. Dass heisst, mit jedem Programmiergerät von SEA kann auch jede mechatronische Schliessanlage von SEA programmiert werden. Um ein Höchstmass an Sicherheit und parallel dazu einen maximalen Komfort zu gewährleisten, wurde eine raffinierte Technik zur Programmierung angewendet. 1.5.2 Vorgang Um ein Gerät bedienen zu können, bzw. um es in Betrieb zu setzen, muss ein kommunikationsberechtigtes Medium in die Schnittstelle eingeführt werden. Das Medium muss der Schliessanlage zugehören, die bearbeitet werden soll. Aufgrund des Mediums erkennt das Gerät: die Schliessanlage (Schliessanlagenummer bzw. Firmencode = FC) das Medium selbst (MC) die Programmierphilosophie (Standard oder Focus) Kriterien für das Medium: Das Medium gehört zu der Schliessanlage, die bearbeitet werden soll (Plannummer). Das Medium verfügt über ein aktiviertes Kriterium «Board-Kommunikation». Das Medium ist an der Türe öffnungsberechtigt, an welcher eine Mutation vorgenommen werden soll. Sicherheitskriterien: Ein Medium ohne aktive Kommunikation kann kein Gerät bedienen. Ein unberechtigtes Medium kann keine Programmierungen vornehmen. Das Medium, mit welchem das Gerät in Betrieb genommen wurde, kann selber nicht an der Tür zugelassen oder gesperrt werden. 1.5.3 Umgang mit SEAvision Standard Die Programmierung der Zutritte erfolgt auf dem Elektronik-Board an der Tür. Verbindung vom Programmiergerät via Programmier- und Notstromschlüssel zum Zylinder. Zutritt gewähren Mediumscode in der MC-Liste der Türelektronik eintragen Zutritt verbieten Mediumscode in der MC-Liste der Türelektronik löschen 1.5.4 Umgang mit SEAvision Focus Die Programmierung der Zutritte erfolgt auf dem Medium. Da bei SEAvision Focus die Zutrittsberechtigungen nur noch auf dem Schlüssel geführt werden, bedingt diese Programmierphilosophie eine gewissenhafte Schliessanlagenverwaltung. Die Schliessanlagensoftwares SEAvision Project oder SEAvision KeyMagic sind dabei sehr hilfreich. Mindestens jedoch sollte das Multi-Programmiergerät mit externer Speicherkarte eingesetzt werden. So können die Daten ausgelagert werden und sind bei Bedarf nachvollziehbar. Schlosscodeliste Berechtigungsliste Sperrliste Befindet sich auf dem Schlüssel in der Türelektronik in der Türelektronik Verwendung Effektive Zutrittsberechtigungsliste zur Vorprogrammierung zukünftig berechtigter Schlüssel zum Sperren verlorener Schlüssel Seite 4 V03.01 30.11.2012

2. MP - Multi Programmiergerät 2.1 Übersicht Das ist die konsequente Weiterentwicklung des Comfort-Programmiergeräts (CP). Mit dem MP lassen sich neben Schlüsseln, Lesern und Zylindern auch die berührungslosen Medien von SEAvision symbio mit LEGIC -Technologie, also Clips und Karten, programmieren. Auch das MP ist vollkommen in die SEAvision-Philosophie integriert und verfügt über alle Menüfunktionen, die schon für das CP die Basis bildeten. Das Programmiergeräte bietet die umfassende Vielfalt und Anwendungsmöglichkeiten der gesamten Mechatronik von SEA. Funktionen Berechtigen / Sperren Notstromfunktion Kommunikationsvergabe Alle Zeitfunktionen Daten auslesen Daten mutieren Kommunikations-Interface Anzeige Farb-Display, Touch-Screen Anschlüsse RS232 für Dialogkabel MP/PC USB für Dialogkabel MP/PC Infrarotschnittstelle Speicher 40 MB intern Slot für SD-Speicherkarten Stromversorgung Akku Medien / Philosophien Schlüssel kontaktbehaftet, Schlüssel berührungslos, Symbioclip, Symbiocard: Standard / Comfort / Focus Leistungsprofile Pur / Plus light / Plus 2.2 Akku Akkuladezeit Betriebszeit (bei vollem Akku) Datenerhalt im MP bei ausgeschaltetem MP Datenerhalt im MP ohne Akku im MP Aufrechterhaltung Funktion Uhr/Kalender im MP ohne Akku im MP 1 4 Stunden ca. 4 Stunden unbeschränkt unbeschränkt ca. 2 Monate Der Akkuzustand wird auf dem Bildschirm des Hauptmenüs signalisiert. 30.11.2012 V03.01 Seite 5

2.3 Schnittstellen 2.3.1 Schnittstelle für Medium Auf der Oberseite des MPs befindet sich die Schnittstelle für alle SEAvisions-Medien. Der Schlüssel wird in die Schnittstelle eingeführt. Farbreide nach unten gerichtet! Die Karte oder der Clip können einfach in die dafür vorgesehene Vertiefung, unterhalb der Schlüsselschnittstelle, gelegt werden. 2.3.2 Schnittstellen Frontseite An der Vorderseite des MPs befinden sich die Schnittstellen zur Programmierung, zur Kommunikation via PC sowie die Steckplätze für die Speicherkarten. Schnittstelle für das Kabel des Programmier- und Notstromschlüssels bzw. Leserkabels Schnittstelle für das serielle Dialogkabel zum PC USB-Schnittstelle für das Dialogkabel zum PC Infrarot-Schnittstelle für die Kommunikation zu Digi-Knaufzylinder und Digi-Grip 2.3.3 Speicherkarte Mit dem MP kann folgende handelsübliche Memory-Card verwenden werden: Secure Digital (SD) Memory-Card (max. 2GB) Seite 6 V03.01 30.11.2012

2.4 Inbetriebnahme Es ist darauf zu achten, dass der Akku eingesetzt und geladen ist. Gerät einschalten: während 1-2 Sekunden die ON/OFF-Taste gedrückt halten. Während das Gerät startet, bleibt das Display einige Zeit ohne Anzeige. Es erklingen jedoch Pfeiftöne. Falls kein Medium gesteckt bzw. aufgelegt ist, erscheint eine Aufforderung. In diesem Fall ist ein Medium mit dem Kriterium «Kommunikation JA» zu präsentieren. Jetzt kann das Gerät den anlagespezifischen Betrieb aufnehmen. Sofern der Aufforderung kein Medium folgt, schaltet sich das Gerät nach 20 Sekunden automatisch wieder aus. Schaltet sich das Gerät nach längerem drücken der ON/OFF nicht ein, ist zu prüfen, ob der Akku geladen ist. Nach dem korrekten Einschalten wird das MP-Hauptmenü angezeigt. Wird das MP nicht benutzt, schaltet es sich nach 4 Minuten (parametrierbar, siehe Kapitel 3.4.4) automatisch wieder aus. Das Verlassen des Hauptmenüs erfolgt durch Anwählen des «X» oben rechts. Gerät ausschalten: jederzeit möglich während 2-3 Sekunden die ON/OFF-Taste gedrückt halten. 30.11.2012 V03.01 Seite 7

2.5 Funktionen Das MP ist mit einem Touch-Screen ausgestattet. Die Bedienung erfolgt mit dem dazugehörigen Stift. Es ist der mit dem MP gelieferte Eingabestift zu verwenden, andere Stifte oder spitze Gegenstände können das Display beschädigen. 2.5.1 Menübildschirm Nach dem Starten des MP erscheint im Display das MP-Hauptmenü. Von hier aus können alle weiteren Hauptmenüs der einzelnen Komponenten wie «Medium», «Schloss» und «System» angewählt werden. Die Hauptmenüs können jederzeit mit dem Button «Schliessen» oben rechts verlassen werden. 2.5.2 Bildschirm Aktion ausführen Jede Programmieränderung wird in Form eines Anzeigebalkens Ausführen dargestellt. Ist die Aktion beendet, erscheint die Erfolgsmeldung auf dem Display und eine akustische Signalisierung ertönt. 2.5.3 Numerische Eingabe (Hilfsmasken) Die Hilfsmaske für numerische Eingaben ist mit praktisch jedem Menü verbunden. Immer, wenn ein Eingabefeld für MC oder SC vorhanden ist, erscheint automatisch diese Hilfsmaske. Seite 8 V03.01 30.11.2012

3. Menü-Übersicht Hauptmenü Untermenü Medium Grunddaten Zeitoptionen Transaktionen SC-Liste Daten lesen Schloss Grunddaten Listen Transaktionen Zeit / Datum Ferien / Feiertage Sommerzeit Freepass Time NSK Daten lesen DIGI-Knauf Grunddaten Listen Transaktionen Zeit / Datum Ferien / Feiertage Sommerzeit Freepass Time Wartung Daten lesen System Anlage wechseln Zeit / Datum Sprache Anzeige Interner Speicher Memory Card PC-Verbindung Datentransfer Eingabemaske Mutationen Eingabemaske PC Verbindung Stand-by Kom-IF 3.0 Das Hauptmenü Kapitel Medium Programmierung der Medien (Schlüssel, Clip, Karte) 3.1 Schloss Programmierung der Türelektroniken für Zylinder, Leser und Beschlag 3.2 DIGI-Knauf Programmierung der DIGI-Knaufzylinder und DIGI-Grip (mittels IR-Schnittstelle) 3.3 System Einstellungsmöglichkeiten für das Programmiergerät 3.4 Datentransfer Mutationen PC Verbindung Ausgelesene Datensätze verwalten, die für Import in Software bereitstehen Von der Software in das MP exportierte Daten, um auf SEAvision-Komponenten zu übermitteln Kommunikation MP oder Komm-IF mit PC. Menü zum Aktivieren der verschiedenen Schnittstelle. (Auswahl der Schnittstelle unter «System») 3.5 3.6 3.7 30.11.2012 V03.01 Seite 9

3.1 Menü Medium Programmierung der Medien (Schlüssel, Clip, Karte). Auslesung von Grunddaten oder Transaktionen (nur bei Comfort- Medien möglich). 3.1.1 Grunddaten Grundinformationen der Medien mit Mediumscode, Kommunikationskriterium und aktiven Zeitzonen. Beim Auslesen von Medien wird der MC sowie der Mediumstyp angezeigt. Änderungen der Kriterien Kommunikation, Zeitzonen und Transaktionen werden hier mutiert. Wird bei Medien Zeitzonen aktiviert, muss zusätzlich ein Bereich definiert werden - siehe Kapitel 3.1.2, Seite 10. 3.1.2 Zeitoptionen Zeitoptionen werden verwendet, um einen Benutzer für eine bestimmte Zeit einzugrenzen. Zur Definition der Zeiten bestehen zwei Möglichkeiten; einerseits können die Tage einzeln, oder durch Auswahl von Mehrfachmutationen mehrere Tage gleichzeitig gewählt werden. Pro Tag stehen zwei frei definierbare Zeitbereiche zu Verfügung. Dürfen Medien nur für einen gewissen Zeitraum berechtigt sein, kann ein Start- oder Enddatum programmiert werden. Alle Änderungen müssen am jeweiligen Medium mutiert werden. Bereits programmierte Zeitfunktionen von Medien können gelesen werden. Seite 10 V03.01 30.11.2012

3.1.3 Transaktionen Datum 31.01.11 01.02.11 01.02.11 05.02.11 Zeit 00 :25 08 :04 23 :52 12 :15 SC 001000 000025 039014 000008 Resultat OK NOK Medium HW NOK OK Das Aufzeichnen von Transaktionen ist nur in einer Anlage mit Standard-Philosophie und mit Comfort- Medien möglich. Anzeige der aufgezeichneten Transaktionen eines Mediums sofern aktiviert - siehe Kapitel 3.1.1 Seite 10. 3.1.4 SC-Liste Das Menü Schlosscodeliste ist nur für Focus-Medien aktiv. Berechtigungen auf dem Medium können angezeigt oder verändert werden. Die Auswahl kann für einzelne oder alle Medien erfolgen, ebenso können ganze Bereiche von Medien angezeigt oder verändert werden. Das Anzeigen oder Änderungen von Medien wird jeweils mit Ausführen programmiert. 3.1.5 Daten lesen Auslesen aller Mediums-Informationen. Die gespeicherten Informationen können anschliessend in die Projekt- Software oder in das Key Magic importiert werden - siehe Kapitel 3.6 Seite 22. 30.11.2012 V03.01 Seite 11

3.2 Menü Schloss Programmierung der Türelektroniken von Zylinder, Leser und Beschlag. Sowie Auslesungen von Transaktionen oder Daten der Türkomponenten. 3.2.1 Grunddaten Grundinformationen der Türelektroniken mit Kommunikationskriterium und Einstellungen der Freepass-Funktionen. Beim Auslesen wird der Schlosscode sowie dessen Leistungsprofil angezeigt. Der Betriebszustand für das LED beim Leser ist frei definierbar. Vi-NET-Funktionen wie Batterie- und Ereigniswarnungen werden unter dem Button VINET aktiviert - siehe Kapitel 3.3.1.1, Seite 16. Die Anzahl der aufgezeichneten Transaktionen kann frei definiert werden. Alle Änderungen der Grunddaten müssen an der Türelektronik mutiert werden. 3.2.2 Listen Anzeige und Veränderung der Zutrittsberechtigungen auf den verschiedenen Liste. Je nach Anlage - Standard oder Focus - sind verschiedene Listen aktiv: Standard-Anlagen MC Liste. Focus-Anlagen Sperr oder Berechtigungsliste. Die Auswahl kann für einzelne Bereich oder alle Mediumscode erfolgen. Die Programmierung der Änderungen von Listen oder dessen Anzeige erfolgt über den Button Ausführen. Seite 12 V03.01 30.11.2012

3.2.3 Transaktionen Datum 31.01.11 01.02.11 01.02.11 05.02.11 Zeit 00 :25 08 :04 23 :52 12 :15 MC 001000 003725 039014 002008 Resultat OK NOK Medium HW NOK OK Visualisierung der Transaktionen an der Türelektronik, mit MC und Resultat. Die Anzahl der Transaktionen kann vor dem Lesen individuell definiert werden. 2000 3.2.4 Zeit / Datum Bei Zeiteinstellungen an Komponenten wird bei einer Mutation immer vom MP übernommen. Anzeige bzw. Mutation von Datum und Zeit der Türelektronik (nur bei Leistungsprofil PLUS). Damit nach einer Mutation die aktuelle Zeit der Türelektronik angezeigt wird, muss dass Menü Zeit / Datum neu geöffnet werden. 3.2.5 Ferien / Feiertage Programmierung oder Anzeigen von Ferien- und Feiertagen / einzeln oder für bestimmte Bereiche (nur bei Leistungsprofil PLUS). Die Programmierung der Änderungen von Ferien / Feiertagen oder dessen Anzeige erfolgt über den Button Ausführen. 30.11.2012 V03.01 Seite 13

3.2.6 Sommerzeit Automatische Umstellung der Sommer- resp. Winterzeit. (nur bei notwendiger Mutation & bei Leistungsprofil PLUS). 3.2.7 Freepass Time In diesem Menü kann man Zeitgesteuert die «Offenzeit» für Leser und Beschlagslösung (nur bei Leistungsprofil PLUS) pro Tag oder, nach Anwahl von "Mehrfachmutation", für mehrere Tage gleichzeitig bearbeiten oder anzeigen. Pro Tag stehen jeweils zwei Zeitbereich zu Verfügung. Zusätzlich kann ein Start- und Enddatum programmiert oder geändert werden. Alle Änderungen der Freepass- Funktionen müssen am Schloss mutieren werden. Einstellungen von Freepass- Funktionen an der Tür können über den Button Lesen angezeigt werden. 3.2.8 NSK Notstromfunktion; Überbrückung bei ausgefallener Stromversorgung der Türelektronik. Dazu wird ein Kommunikationsmedium mit Berechtigung an der Tür benötigt. Seite 14 V03.01 30.11.2012

3.2.9 Daten lesen Sind bei beim Auslesen von Türelektroniken Transaktionen erwünscht, muss dies vor dem Ausführen aktiviert werden. Dabei kann die Anzahl der Transaktionen frei definiert werden. Die ausgelesenen Türelektronik-Daten können in die Software importiert werden - siehe Kapitel 3.7 Seite 22. 3.3 Menü für DIGI-Knaufzylinder und DIGI-Grip ab Version V2.02 Programmierung des DIGI-Grip und DIGI-Knaufzylinders mittels IR- Schnittstelle. Die Programmierung des DIGI-Knaufzylinders oder des DIGI-Grip erfolgt über die Infrarotschnittstelle am MP. Der Idealabstand beim Datenaustausch vom MP zur Elektronik beträgt ca.15cm. Zur Aktivierung der Infrarotschnittstelle wird immer ein Kommunikationsmedium benötigt. Das Kommunikationsmedium muss nicht berechtigt sein. 3.3.1 Grunddaten Grundinformationen der Türelektroniken mit Kommunikationskriterium und Einstellungen der Freepass-Funktionen. Beim Auslesen wird der Schlosscode sowie dessen Leistungsprofil angezeigt. Vi-NET-Funktionen wie Batterie- und Ereignisswarnungen werden unter dem Button VINET aktiviert - siehe Kapitel 3.3.1.1, Seite 16. Die Anzahl der aufgezeichneten Transaktionen kann frei definiert werden. Alle Änderungen der Grunddaten müssen an der Türelektronik mutiert werden. 30.11.2012 V03.01 Seite 15

3.3.1.1 Vi-NET Optionen In einer Net Anlage (Vi-NET oder SEAnet), kann bei allen berührungslosen Komponenten folgendes programmiert werden. Batteriewarnungen Anzahl von 1-5 frei definierbar Transaktionen Anzahl von 1-5 frei definierbar Nach dem Ausführen des Button Reset Transaktionen-Zähler werden fortan aktuelle Ereignisse auf die Medien geschrieben. Können Transaktionen auf berechtige Medien nicht geschrieben werden, haben diese trotzdem Zutritt, sofern unter Verhalten bei Schreibfehler das Flag Zutritt gewähren aktiviert ist. 3.3.2 Listen Anzeige und Veränderung der Zutrittsberechtigungen auf den verschiedenen Listen Je nach Anlage - Standard oder Focus - sind verschieden Listen aktiv: Standard-Anlagen MC Liste. Focus-Anlagen Sperr oder Berechtigungsliste. Die Auswahl kann für einzelne Bereiche oder alle Mediumscode erfolgen. Die Programmierung der Änderungen von Listen oder dessen Anzeige erfolgt über den Button Ausführen. 3.3.3 Transaktionen Datum 31.01.11 01.02.11 01.02.11 05.02.11 Zeit 00 :25 08 :04 23 :52 12 :15 MC 001000 003725 039014 002008 Resultat OK NOK Medium HW NOK OK Visualisierung der Transaktionen an der Türelektronik, mit MC und Resultat. Die Anzahl der Transaktionen kann vor dem Lesen individuell definiert werden. 2000 Seite 16 V03.01 30.11.2012

3.3.4 Zeit / Datum Bei Zeiteinstellungen an Komponenten wird bei einer Mutation immer vom MP übernommen. Anzeige bzw. Mutation von Datum und Zeit der Türelektronik (nur bei Leistungsprofil PLUS). Damit nach einer Mutation die aktuelle Zeit der Türelektronik angezeigt wird, muss dass Menü Zeit / Datum neu geöffnet werden. 3.3.5 Ferien / Feiertage Programmierung oder Anzeigen von Ferien- und Feiertagen / einzeln oder für bestimmte Bereiche (nur bei Leistungsprofil PLUS). Die Programmierung von Ferien / Feiertagen oder dessen Anzeige erfolgt über den Button Ausführen. Programmierte Feiertage / Ferientage werden nach Ablauf nicht automatisch gelöscht. Nicht aktuelle Feiertage / Ferientage müssen deshalb im folgenden Jahr entfernt werden. 3.3.6 Sommerzeit Automatische Umstellung (nur bei einer notwendigen Mutation und bei Leistungsprofil PLUS). 30.11.2012 V03.01 Seite 17

3.3.7 Freepass Time In diesem Menü kann man Zeitgesteuert die «Offenzeit» für Leser und Beschlagslösung (nur bei Leistungsprofil PLUS) pro Tag oder, nach Anwahl von "Mehrfachmutation", für mehrere Tage gleichzeitig bearbeiten oder anzeigen. Pro Tag stehen jeweils zwei Zeitbereich zu Verfügung. Zusätzlich kann ein Start- und Enddatum programmiert oder geändert werden. Alle Änderungen der Freepass- Funktionen müssen am Schloss mutieren werden. Einstellungen von Freepass- Funktionen an der Tür können über den Button Lesen angezeigt werden. 3.3.8 Wartung Für Wartungsarbeiten kann Demontage oder Batteriewechsel gewählt werden (nur DIGI-Knaufzylinder). 3.3.9 Daten lesen Sind bei beim Auslesen von Türelektroniken Transaktionen erwünscht, muss dies vor dem Ausführen aktiviert werden. Dabei kann die Anzahl der Transaktionen frei definiert werden. Die ausgelesenen Türelektronik-Daten können in die Software importiert werden - siehe Kapitel 3.7 Seite 22. Seite 18 V03.01 30.11.2012

3.4 Menü System Einstellungsmöglichkeiten für das Programmiergerät Button PC-Verbindung zum importieren und exportieren von Daten- siehe Kapitel 3.7 Seite 22. 3.4.1 Anlage wechseln Erlaubnis, während des Betriebes in eine andere Schliessanlage zu wechseln. 3.4.2 Zeit / Datum Einstellung von Zeit und Datum des MPs. Zu beachten: Wenn der Akku für längere Zeit entfernt wurde oder nach der Sommer- resp. Winterumstellung, muss die Systemzeit des MPs manuell eingestellt werden. Damit die Daten der Komponenten geprüft und allenfalls angepasst werden können, muss als wichtige Voraussetzung die Systemzeit des Multi Programmiergeräts richtig eingestellt sein. 30.11.2012 V03.01 Seite 19

3.4.3 Sprache Sprachauswahl; Deutsch / Französisch / Englisch / Holländisch. 3.4.4 Anzeige Einstellungen für die Displayanzeige Helligkeit Einstellung der Helligkeit des Displays. Wartezeit Zeitraum, bis sich das Display verdunkelt. Bildschirmschoner Zeitraum, bis sich das Display ausschaltet. Ausschalten Zeitraum, bis sich das MP ganz ausschaltet. Vorgang mittels «Speichern» abschliessen und mit «Schliessen» die Maske verlassen. Die Einstellungen werden erst nach dem Verlassen und der Rückkehr in das Hauptmenü aktiviert. 3.4.5 Interner Speicher Anzeige des internen Speichers. Seite 20 V03.01 30.11.2012

3.4.6 Memory-Card Anzeige des externen Speichers (Memory-Card). 3.4.7 PC-Verbindung Auswahl zur Einrichtung der richtigen Kommunikationsschnittstelle zwischen dem MP und dem PC. Vorgang mittels Speichern abschliessen und mit Schliessen die Maske verlassen. Um die Kommunikation zu starten, ist in das Hauptmenü zurückzukehren und dort PC-Verbindung anzuwählen. 3.5 Menü Datentransfer Verwaltung der ausgelesenen Datensätze, die für einen Import in Software bereitstehen. Direkt nach Auswahl des Menüs «Datentransfer» werden die vorhandenen Schliessanlagedaten angezeigt. Nach Auswahl der gewünschten Schiessanlagenummer werden die Details der gespeicherten Datensätze für Medien und/oder Schlösser angezeigt. Diese können hier angesehen oder gelöscht werden. Über das Menü PC-Verbindung - siehe Kapitel 3.4, Seite 19 werden die Daten von der Hardware (Einheit, Medium) an die Software übermittelt. 30.11.2012 V03.01 Seite 21

3.6 Menü Mutationen Verwaltung der von der Software in das MP exportierten Daten auf die SEAvision-Komponenten. Direkt nach Auswahl des Menüs «Mutationen» werden die Schliessanlagedaten aufgelistet, für welche die Mutationsdatensätze vorbereitet und in das MP exportiert wurden. Nach Auswahl der gewünschten Schliessanlagenummer erscheint die Maske, wo die gespeicherten Datensätze angesehen, gelöscht oder an die Hardware übermittelt werden können. Über das Menü «Mutationen» werden die Daten vom MP an die Komponenten (Einheit, Medium) übermittelt. 3.7 Menü PC Verbindung Kommunikation für einen Datentransfer zwischen MP / PC. Müssen Daten in die Software importiert oder von der Software auf das MP exportieren werden, ist es zwingend notwendig, dass im Hauptmenü der Button«PC Verbindung» aktiviert wird, bevor eine Verbindung zu PC hergestellt wird. Das MP muss während der ganzen Transaktion in diesem Zustand bleiben. 3.7.1 Menü PC Verbindung / Kom IF Serienmässig ist beim MP die Funktion Kommunikationsinterface nicht integriert. Das MP kann mit einem Upgrade auf KomIF- Funktion nachgerüstet werden. Kommunikation für einen Datentransfer zwischen MP / PC und Türelektronik. Müssen Daten in die Software importiert oder von der Software auf das MP auf die Türelektronik exportieren werden, ist es zwingend notwendig, dass im Hauptmenü der Button«PC Verbindung» aktiviert wird, bevor eine Verbindung zu PC hergestellt wird. Das MP muss während der ganzen Transaktion in diesem Zustand bleiben. Diese Funktion wird nur zum Initialisieren von Serviceboard oder zum Auslesen eines Komunikationsmediums in die Software benötigt. Seite 22 V03.01 30.11.2012

4. Display-Meldungen beim Auslesen von Transaktionen Die Display-Texte beim Auslesen von Transaktionen werden in einigen Fällen in gekürzter Form angezeigt. Die nachfolgende Tabelle erläutert die möglichen Kurzmeldungen: Display Meldung OK NOK Medium HW NOK Medium Data NOK Crypto NOK FC NOK MC Range NOK Medium gesperrt Lock ZUL NOK Lock RTC NOK Medium SED NOK Medium Time NOK TA NOK Unbekannt Erklärung Schloss hat geöffnet. Test ist in Ordnung. Test ist nicht in Ordnung. Lesefehler, mögliche Ursachen: - Medium zu früh abgezogen - Medium defekt Lesefehler, mögliche Ursachen: - Medium zu früh abgezogen - Die Checksumme, der auf dem Medium gespeicherten Daten stimmt nicht Lesefehler, mögliche Ursachen: - Medium zu früh abgezogen - Der Crypto-Code auf dem Medium ist nicht korrekt Firmencode von Schloss und Medium sind verschieden - nicht aus der gleichen Schliessanlage. Der MC ist grösser als die Mediumcode-Liste / als die Sperrliste / als die Berechtigungsliste im Schloss. Das Medium ist nicht zugelassen. Die Schloss-Zutrittsliste hat einen Fehler. Die Zeit im Schloss stimmt nicht. Das Medium ist am Datum (Start Enddatum) im Schloss nicht berechtigt. Das Medium ist zurzeit (Zeitzonen) der Transaktionen im Schloss nicht berechtigt. Die Transaktion konnte nicht auf das Medium geschrieben werden, mögliche Ursache: - Medium zu früh abgezogen Das Resultat der Transaktion ist unbekannt. 30.11.2012 V03.01 Seite 23

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