Syllabus/Modulbeschreibung



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Transkript:

BETRIEBS- UND SOZIALWIRTSCHAFT Syllabus/Modulbeschreibung Modul L A 03: Strategisches und internationales Logistikmanagement Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Mühlencoert Studiengang: Master (M.A.) Erstellungsdatum: 08.03.2010 Kurseinheit: Selbststudium 58 Dozent Castor Kurseinheit: Selbststudium 58 Dozent Paegert Kurseinheit: Supply Chain Controlling (Logistik-Controlling II) Selbststudium 58 Dozent Berken Kurseinheit: Semesterwochenstunden 2-4 Vorgesehene Gruppengröße 10 Kontaktzeit 34 Leistungspunkte (ECTS) 3 Selbststudium 58 Dozent Müller- Hansen Lernziele: Die Veranstaltung beleuchtet die Ziele und Aufgabenfelder des internationalen Logistikmanagements im Rahmen globaler Beschaffungs-, Produktions-, Finanz- und Absatzprozesse vor dem Hintergrund einer internationalen Streuung der Fertigungsstandorte und der Reduzierung der Eigenfertigungstiefe heimischer Betriebe. Neben der Erarbeitung der grundlegenden außenwirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen die Studierenden das notwendige Wissen um die Funktionsweise internationaler Güter-, Finanz- und Devisenmärkte zu verstehen und können deren besondere Risiken einschätzen und interpretieren.

Dies ist die Voraussetzung, um die Instrumente des internationalen Logistikmanagements dann adäquat einsetzen und eine effiziente Strategie der betrieblichen Außenhandelsaktivitäten erfolgreich umsetzen zu können. Die Komponenten eines integrierten s und deren Zusammenwirken so wie die gravierenden Auswirkungen von SCM als Kooperationsmodell auf das Verhältnis zwischen Unternehmen sind bekannt. Angesichts verschärfter Wettbewerbsbedingungen, gestiegener Marktanforderungen und globalisierender Unternehmensprozesse reichen Prozessoptimierungen innerhalb einzelner Unternehmen nicht mehr aus. Die unternehmensübergreifende Gestaltung und das Management der gesamten Wertschöpfungskette (Supply Chain Management) wird immer mehr zur erfolgsentscheidenden Disziplin. Dabei sind nicht nur die technischen Komponenten, wie Internet und E-Commerce, maßgeblich für den Erfolg, sondern auch vielfältige Herausforderungen in der Führung und Steuerung von unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten. Diesen Herausforderungen kann nur mit einem entsprechenden Supply Chain Controlling begegnet werden kann. Ziel dieser Veranstaltung ist die Vermittlung von Instrumentarium und Methodenkompetenz zur erfolgreichen Steuerung und Umsetzung wertorientierter, unternehmensübergreifender Logistikprozesse. Kompetenzvermittlung, um Outsourcing-Prozesse in der Praxis begleiten zu können. Schwerpunkt e liegen hierbei in der Beurteilung von Fallkonstellationen sowohl aus der Sicht des Auftraggebers als auch aus der Sicht des Auftragnehmers. KPI s und deren Bedeutung für vertraglich zu fixierende Leistungsvereinbarungen, hier insbesondere die Ressourcenplanung, Qualitätsanforderungen, Effizienzgewinne,.. werden unter dem Blickwinkel der unterschiedlichen Interessen untersucht und zu Lösungsansätzen geführt. Inhalte der Kurseinheiten: - Aufgaben - Märkte - Risiken - Instrumente SCOR-Modell, Methoden des SCM - Strategisches Logistik-Controlling (Festlegung und Umsetzung der strategischen Stoßrichtung für die Logistik, Aufgabe des Controllings bei der strategischen Verankerung der Logistik) - Supply Chain Controlling (Besonderheiten des Supply Chain Controlling, prozessorientierte Wegbeschreibung [Mapping] der Supply Chain als Grundlage des Supply Chain Controlling)) - Projektbezogenes Controlling (Bedeutung und Aufgabe des Projekt-Controlling, Erfolgsfaktoren des Projekt-Managements) - Träger der Supply Chain Controlling-Aufgaben

Logistikmarkt, SCM und deren vertragliche Verankerung aus Sicht der Vertragsparteien, E-Businessmodelle, Phasenmodell, Vertragsrahmen, KPI und Bonus-Malusregelungen Methoden: Seminaristischer Unterricht, im Laufe der Veranstaltung werden Rechen- und Fallbeispiele bearbeitet Seminaristischer Unterricht Grundlage ist das Lehrbuch von Werner Fragend-entwickelnder Unterricht. Vertiefung des Gelernten anhand von Fallbeispielen. Freie Vorträge der Studierenden und Diskussion im Plenum. Seminaristischer Unterricht, Fallstudien, Präsentationen zu Fallstudien Vermittelte Schlüsselqualifikationen (in allen Kurseinheiten): Erwerb von Managementwissen zur Steuerung globaler Logistikprozesse Internationales und Netzwerkdenke Bewertung: Modulname Strategisches und internationales Logistikmanagement differenzierte Kurseinheitsprüfungen X Prüfungsart Gesamtmodulprüfung Namen der Kurseinheiten des Moduls Prüfungszeitpunkte Prüfungsformen Prüfungsdauer max. erreichbare Punkte Halb- semester Semester- ende Angaben in Minuten Punkte von 100 Punkten insgesamt Klausur X 25

Klausur X 25 Supply Chain Controlling Seminararbeit und Präsentation Seminararbeit und Präsentation X 20 Seiten 25 15 min. X 25 Literatur: - Häberle, Siegfried: Handbuch der Außenhandelsfinanzierung - Perlitz, Manfred: Internationales Management Werner, Hartmut: ; 3. vollst. überarb. Auflage, Gabler Verlag 2008 Pfohl, H.-Chr.: : Konzept, Trends, Strategien, Berlin 2000; Weber, J.: Logistik- und Supply Chain Controlling, Ulm 2002; Gollwitzer, M. / Karl, R.: Logistik-Controlling Wirkungszusammenhänge: Leistungen, Kosten, Durchlaufzeiten und Bestände, München 1998; Arnold, D. et al. (Hrsg.): Handbuch Logistik, Berlin 2002; Henneböhle, J.: Executive Information Systems für Unternehmensführung und Controlling, Wiesbaden 1995 Lehrbrief wird in mystudy eingestellt Bernd Müller-Daupert, Logistik- Outsourcing, München 2005, Heinrich Vogel Verlag Marc Possekel, Ausschreibungen in der Logistik, München 2008, Heinrich Vogel Verlag Vahlens Großes Logistiklexikon Modulbeschreibung: Durch die Globalisierung der Nachfrage und der Produktion mit gleichzeitiger räumlicher Zergliederung der Fertigungsstandorte und Reduzierung der Eigenfertigungstiefe sind die Anforderungen an eine internationale Logistik gewachsen. Dieser Herausforderung muss sich das Management internationaler Logistikdienstleiter stellen. Diese sollen Integratoren (Lead Logistic Provider) sein, welche die Material- und Informationsflüsse sowie zunehmend auch Finanzflüsse zwischen Import- und Exportbanken, Zollbehörden, Produzenten, Zulieferern und Abnehmern, Seecarriern, Fuhrunternehmen und diversen Subspeditionen bündeln und steuernd abwickeln. Anforderungen aus der Internationalität ergeben sich somit an das Leistungsspektrum, aber auch an Aufbauorganisation, Personal- und Strategieentwicklung. Das Management globaler Netzwerke, das Supply Chain Management, wird wettbewerbsrelevante Kernkompetenz globaler Logistikdienstleister

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