SPD will Mietwohnpreise ausbremsen Verbände: Wohnungsneubau wird abgewürgt Wohnungswirtschaft fordert gezielte Neubauförderung in den Ballungszentren

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1 FEBRUAR Jhrg., Nr Ü B E R B L I C K Hyundai: Koreanischer Riese ist für Deutschland gewappnet Frank Frickenstein, Verkaufsleiter der Baumaschinen-Sparte des Hyundai-Konzerns, sprach im BauUnternehmer-Interview über das Händlernetz in Deutschland, über das Image koreanischer Baumaschinen und über die Kernkompetenz von Hyundai - das enorme Produktions-Know-how. SEITE 3 bauma-vorbereichterstattung: Straßen- und Wegebau Im Vorfeld der weltgrößten Fachmesse, der bauma in München, berichtet der BauUnternehmer ausführlich über Produktneuheiten aus dem Bereich Straßen- und Wegebau. Die Highlights finden Sie auf den SEITEN 9 bis 13 Versorgung mit mehr Nachhaltigkeit Seit geraumer Zeit verfolgt die REWE Group ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept. Green Building ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Auch seine logistische Infrastruktur modernisiert REWE unter diesem Aspekt. Für die Umsetzung der Projekte ist der Neumarkter Fertigteilspezialist Klebl als Generalunternehmer verantwortlich. SEITE 22 Messe-Rückblick: BAU 2013 in München Die diesjährige Baufachmesse BAU ist ihrem Ruf als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme gerecht geworden. Für die Messe, die vom 14. bis zum 19. Januar stattfand, kamen über Menschen auf das Münchner Messegelände. zeigt einige Messehöhepunkte. SEITEN 23 und 24 Themenschwerpunkt: Systembau Auf zwei Seiten widmet sich der BauUnternehmer den neuen Produkten und Unternehmensneuigkeiten aus dem Bereich Systembau. Unter anderem wird der Einsatz von Ela-Containern bei der Sanierung der Wuppertaler Schwebebahn geschildert. SEITEN 25 und 26 Testbericht: Fiat Doblo Cargo hat seinen Testfahrer Mark Schmiechen mit dem Coblo Cargo Work Up auf die Straße geschickt. Auf der Fahrt von Berlin nach Frankfurt am Main hatte der italienische Wagen die Gelegenheit, zu zeigen, was ihn im steckt. Den ausführlichen Fahrbericht finden Sie auf der SEITE 28 Sidoun: Die besondere Firmenphilosophie Das Bausoftware-Unternehmen Sidoun tut sich immer wieder durch seine enorme Innovationskraft hervor. Hinter dieser Kraft stecken eine bemerkenswerte Firmenphilosophie und ein Unternehmensgründer mit Pioniergeist. SEITE 34 Tag der Mittelständischen Bauwirtschaft Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) hatte nach Bonn geladen - und jeder mit Rang und Namen aus der Bauwirtschaft kam. Der BauUnternehmer berichtet für Sie von der Veranstaltung. SEITE 36 Impressum SEITE 6 SPD will Mietwohnpreise ausbremsen Verbände: Wohnungsneubau wird abgewürgt Wohnungswirtschaft fordert gezielte Neubauförderung in den Ballungszentren Berlin Die SPD will im Fall der Regierungsübernahme nach der nächsten Bundestagswahl eine Mietpreisbremse einführen und stößt mit diesem Ansinnen auf harte Kritik von Seiten der Wirtschaft. Die drastische Mietpreisbremse könne den Mietern enorm schaden, sagte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID). Rasch fürchtet, dass nach der Einführung der Mietpreisbremse für die Instandsetzung und die Pflege bestehender Wohngebäude nicht mehr ausreichend Mittel zur Verfügung stehen würden - mit negativen Folgen für die Wohnqualität der Mieter. Daher fordert Rasch einen angemessenen Spielraum für Investitionen. EU-Richtlinie bedroht Liquidität deutscher Bauunternehmen Bauverbände aus Baden-Württemberg fürchten um das Überleben vieler Baubetriebe Mannheim (Baden-Württemberg) Als existenzbedrohend bis letal hat Thomas Schleicher, Präsident des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden, das Ansinnen der Bundesregierung beurteilt, die europäische Zahlungsverzugs-Richtlinie in deutsches Recht umzusetzen. Die Liquidität der deutschen Bauunternehmen sei durch die EU-Richtlinie massiv bedroht, so Schleicher weiter. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Jürgen Ebert und Walter Sailer appellierte Schleicher bei einem Gespräch an den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth aus dem Rhein-Neckar-Kreis, die europäische Zahlungsverzugs-Richtlinie nicht, wie geplant, in deutsches Recht zu übernehmen. Dieser Investitionsspielraum sei auch mit Blick auf die demografische Entwicklung - die Alterung der Gesellschaft - unverzichtbar. Und tatsächlich fordern Politiker schon seit Jahren, dass mehr Geld in den altersgerechten Umbau der Bestandswohnungen investiert werden müsse. Sogar staatliche Förderprogramme wurden zu diesem Zweck aufgelegt. Sollte die Mietpreisbremse greifen, fürchtet die BID, werden die Eigentümer der Wohnungen noch weniger Gelder in den altersgerechten Umbau der Wohnungen investieren. Die Mietpreisbremse gehört zu einem Katalog von Wahlkampfversprechen, die die SPD zu Jahresanfang in Hannover verabschiedet hat. Mit diesen wollen sich SPD- Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Bezahlung nach drei Monaten? Die Richtlinie hat vordergründig das Ziel, Auftraggeber zur schnelleren Zahlung zu verpflichten, indem sie maximale Zahlungsfristen vorgibt, die nur bei vorheriger Vereinbarung zwischen den Parteien verlängert werden dürfen. Zurzeit gilt in Deutschland das Leitbild, das eine Leistung sofort abzunehmen und zu bezahlen ist. Nach dem Gesetzentwurf kann der Auftraggeber in seinen Vertragsbedingungen Abnahmefristen von 30 Tagen festlegen. Für Abschlags- und Endrechnungen gibt das geplante Gesetz ihm außerdem den Spielraum, eine Zahlungsfrist von 30 Tagen bei Verträgen mit öffentlichen Auftraggebern und bei Verträgen zwischen Unternehmen sogar von mindestens 60 Tagen zu vereinbaren. Im Einzelfall soll es darüber hinaus möglich sein, selbst diese Fristen noch zu verlängern. Der Auftraggeber hat dadurch teilweise drei Monate und länger Zeit, seine Rechnungen zu begleichen. Vom bisherigen gesetzlichen Leitbild, dass Zahlungen sofort fällig sind, darf nicht abgewichen werden, appellierte Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer des Ver- und seine Partei für die im September anstehende Bundestagswahl in Position bringen. So beabsichtigen die Sozialdemokraten nach einem Wahlsieg auch, den Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger wieder einzuführen und den genossenschaftlichen Wohnungsbau langfristig zu fördern. Insgesamt setzt die SPD auf sozialpolitische Themen und versucht hiermit, eine deutliche Abgrenzung zur Berliner Regierungskoalition aus Union und FDP zu erreichen. Auch Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) kritisiert die SPD-Vorhaben. Er sagte, dass eine Deckelung von Neuvertragsmieten, wie sie die SPD fordert, Wohnen nicht bezahlbarer mache. Das ist Die Pläne der EU könnte das Geld in den Kasse der Bauunternehmen knapp werden lassen. bandes Bauwirtschaft Nordbaden. Daher sollte im neuen Gesetz geregelt werden, dass dieses Leitbild bestehen bleibt und sich daneben kein neues Leitbild etabliert : Auch Walter Sailer sieht die EU- Foto: GG-Berlin / pixelio.de ein klassischer Fehlschluss, so Gedaschko. Stattdessen würden die von der SPD geplanten Regelungen den Wohnungsneubau abwürgen und die energetische Sanierung von Wohungsbeständen verhindern, so der GdW-Präsident weiter. Laut Gedaschko liegt die Ursache für die steigenden Mieten in den Ballungsgebieten nicht im Mietrecht, sondern an der drastisch gestiegenen Wohnungsnachfrage vor Ort. Daher spricht sich Gedaschko für eine gezielte Neubauförderung gerade in den Ballungsgebieten aus. Die Absicht der SPD, für die soziale Wohnraumförderung bis 2019 jährlich 518 Mio. Euro bereitzustellen und die Städtebauförderung auf 700 Mio aufzustocken, wird vom GdW unterstützt. Heiko Metzger Richtlinie äußerst kritisch: In anderen europäischen Ländern mag die Umsetzung der Zahlungsverzugs-Richtlinie hilfreich sein. Für unsere Firmen bedeutet sie eine deutliche Verschlechterung, wenn Auftraggeber längere Zahlungsfristen vereinbaren können. Da die Richtlinie vorsieht, dass die Mitgliedsstaaten Vorschriften beibehalten können, die für die Gläubiger günstiger sind, besteht kein Bedarf, die EU-Zahlungsverzugs-Richtlinie 1:1 in deutsches Recht umzusetzen. Liquidität sicherstellen Auch sieht die Richtlinie keine Unterscheidung zwischen Abschlags- und Schlusszahlungen vor. Deshalb fordert Jürgen Ebert dringend, bei Abschlagszahlungen kürzere Fälligkeitsfristen als bei Schlusszahlungen zu regeln. Die Bauunternehmen sind zur Erhaltung ihrer Liquidität unbedingt darauf angewiesen, Teilleistungen in möglichst kurzen Zeitabständen abrechnen zu können. Foto: Volvo CE Der neue Radfertiger von Volvo ist eine sparsame Maschine Mit seinem gemäß Stufe COM IIIB zertifizierten Motor und einer neuen Konstruktion ist der Straßenfertiger P6870C ABG von Volvo jetzt leiser, produktiver und bis zu 30 Prozent kraftstoffeffizienter bei niedrigerem CO 2 -Ausstoß. Damit ist die Maschine noch besser auf schwierige Asphaltierungsaufgaben vorbereitet. Seite 9 NACHRICHTEN Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt 2012 Absatzrekord Berlin Die Nutzfahrzeug-Sparte des Volkswagen-Konzerns hat im abgelaufenen Geschäftsjahr so viele Fahrzeuge verkauft wie nie zuvor. Weltweit waren es leichte Nutzfahrzeuge, Großraumlimosinen, Reisemobile oder Pick-ups. Dabei sank die Zahl der Auslieferungen in Europa leicht, um 0,1 Prozent auf Fahrzeuge. In Deutschland hingegen deutlicher, um 1,6 Prozent auf Fahrzeuge. Den größten prozentualen Zuwachs verbuchte VW-Nutzfahrzeuge in der Region Asien- Pazifik. Hier konnten 61,9 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert werden als im Vorjahr. (hm) Wacker Neuson verkleinert erneut seinen Vorstand Berlin Werner Schwind verlässt zum 31. März den Vorstand der Wacker Neuson SE. Als Grund nannte das Münchner Baumaschinenunternehmen unterschiedliche Auffassung über die zukünftige internationale Vertriebsstrategie. Der 56-jährige Schwind war seit 1981 in verschiedenen Positionen für die Unternehmensgruppe tätig. Zuletzt verantwortete er seit 2007 das Verstands-Ressort Vertrieb, Marketing, Service, Vermietung, Schulung und Logistik. Dieses übernimmt zum 1. April der Vorstandsvorsitzender Cem Peksaglam zusätzlich. Das ist die zweite Verkleinerung des Vorstandes innerhalb eines halben Jahres. Bereits zum 1. Oktober wurden die Geschäftsbereiche Baugeräte (Light Equipment) und Kompaktmaschinen (Compact Equipment) zusammengelegt. Damals schied das Vorstandsmitglied Richard Mayer aus dem Geschäftsführungsgremium aus. Martin Lehner, bis dato Verstand für den Bereich Kompaktmaschinen, ist seither auch für den zuvor von Mayer geführten Geschäftsbereich Light Equipment verantwortlich und somit für den Gesamtbereich Technik bei Wacker Neuson. (hm)

2 2 UNTERNEHMEN & POLITIK Februar 2013 KOMMENTAR Gerechtigkeit zu Lasten der Unternehmer Von Ralf Emminger Woran erkennt man, dass 2013 ein Wahlkampfjahr - ein Super-Wahlkampfjahr ist? Ganz einfach: SPD, Grüne und Linke kramen die Vermögenssteuer aus der Mottenkiste. In drei Bundesländer wählen die Bürger neue Landesparlamente - in Niedersachsen, Bayern und Hessen - und im September sind alle Bundesbürger aufgerufen, mit dem Gang zur Urne die Sitzverteilung des Bundestages neu zu bestimmen. Ein wahres Super-Wahljahr. Zumindest für SPD, Grüne und Linke. Denn diese können eigentlich nur gewinnen. Wie im Bund, regierten in den vergangenen Jahren auch in München, Wiesbaden und Hannover Koalitionen aus Union und Liberalen (die niedersächsische Landesregierung ist bereits abgewählt). Da kann das linke Lager mit dicken Backen zum Großangriff blasen. Verluste - also Machteinbußen durch Abwahl - sind unmöglich. Man sitzt schon auf den harten Bänken der Opposition. Rot-grün-dunkelrot setzt beim Stimmenfang (wie schon häufig) auf die Vermögenssteuer und singen das Lied der Sozialen Gerechtigkeit. Die Konzepte der drei Parteien unterscheiden sich nur in Details, die Stoßrichtung eint sie: Menschen mit einem großen Vermögen sollen einen Teil davon ins darbende Staatsäckel zahlen. Alles im Namen der Gerechtigkeit. Dabei übersehen die Parteien, dass Vermögen nicht gleich Vermögen ist: Unternehmer müssen selbst fürs Alter vorsorgen. Über Jahrzehnte müssen sie einen Teil der Firmenüberschüsse auf die hohe Kante legen. Entweder als Anlagevermögen auf der Bank, als Immobilienvermögen oder als Unternehmenswert. Im Ruhestand angekommen, müssen die Unternehmer diese Vermögenswerte peu á peu aufzehren. Das heißt, Monat für Monat entnehmen die ehemaligen Unternehmer einen Teil ihres Vermögens, um die laufende Lebenshaltung zu bewältigen. Das Ruhestandsgeld eines Spitzenbeamten beträgt ungefähr 9000 Euro pro Monat. Wenn ein Unternehmer den gleichen Lebensstandard fürs Alter sichern will, muss er ein Privatvermögen von 1,6 Mio. Euro ansparen. Und auf dieses würde - nach Plänen der SPD, der Grünen und der Linke - Vermögenssteuer fällig werden. Die Staatsdiener jedoch müssten keine Vermögenssteuer zahlen. Das ist keine Gerechtigkeit und auch keine Soziale Gerechtigkeit. Eine Vermögenssteuer wäre ungerecht - zu Lasten der Unternehmer, aber zu Gunsten der Staatsdiener. Aber eigentlich geht es den Wahlkämpfern gar nicht um Gerechtigkeit. Hinter ihren Wahlversprechen steckt reines Machtkalkül. Und hierbei ist das Thema Soziale Gerechtigkeit ein Gewinner-Thema - auch wenn die konkrete Forderung ungerecht ist. Hauptverband plädiert für Bonus-Malus-Regelungen Verband: Weniger Kosten im Straßenbau Berlin Am Beispiel der Sanierung der Stadtautobahn A115 (Avus) in Berlin - eine der am höchsten belasteten Autobahnen in Deutschland - wird deutlich, dass Anreizsysteme wie die Bonus- Malus-Regelung zu effizienteren Abläufen auf der Baustelle führen und durch die eingesparte Zeit insgesamt zu erheblichen Kosteneinsparungen beitragen. Dies erklärte Dr.-Ing. Walter Fleischer, Vorsitzender der Bundesfachabteilung Straßenbau des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie vor dem Hintergrund, dass die Avus knapp ein Jahr vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin dem Verkehr übergeben werden konnte. Effizientes Management Die Straßenbauunternehmen haben zusätzliches qualifiziertes Personal und mehr Baumaschinen und Geräte eingesetzt, konnten dadurch die Baustelle effizienter managen und sind schneller fertig Regierung zahlt weiterhin für Sozialwohnungen Förderpflicht des Bundes 2013 abgelaufen Berlin Die Bundesregierung stellt den Ländern auch im Jahr 2014 nochmals 518 Mio. Euro zur Förderung des sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. Damit zieht sich der Bund nicht, wie von Wirtschafts- und Sozialverbänden befürchtet, aus dem sozialen Wohnungsbau zurück. Für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus sind seit der Föderalismusreform alleinig die Länder zuständig. Der Bund hatte sich lediglich verpflichtet, die Bundesländern bis zum Jahr 2013 jährlich mit 518,2 Mio. Euro zu unterstützen. Diese Gelder sollen den Länder helfen, ihre Verantwortung für die soziale Wohnraumförderung wahrzunehmen, teilte die Bundestagsfraktion von CDU und CSU unmittelbar nach dem Kabinettsbeschluss mit. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen begrüßt die Mittelzuweisung des Bundes. Allerdings geworden, erläuterte Fleischer. Das spare sowohl reine Baukosten als auch volkswirtschaftliche Kosten durch die Vermeidung von Staus und entlaste die Bauverwaltungen. Wir wünschen uns, dass mehr Bonus-Malus-Regelungen wie bei der AVUS zum Einsatz kommen, so Fleischer. Besonders für Baustellen auf hoch belasteten Strecken, die hohes Staupotential erwarten lassen und daher besonders schnell fertig gestellt werden müssten, sei eine Bonus-Malus-Regelung sinnvoll. Bauzeitverkürzung Die Bonus-Malus-Regelung bedeutet: Verlängert sich die Bauzeit im Einflussbereich der Baufirma, fällt eine Vertragsstrafe an, stellt die Baufirma die Baumaßnahme schneller als vertraglich festgeschrieben fertig, erhält sie eine zusätzliche Vergütung für den erforderlichen werdenden zusätzlichen Aufwand. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit von der SPD will den Wohnungsbau in den kommenden Jahren zum Schwerpunktthema machen. Bekenntnis zum Flughafen BER Wowereit will verstärkt in Wohnungsbau investieren Potsdam (Brandenburg) Marcus Becker, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin- Brandenburg (BBB), hat in seiner Ansprache zum Neujahrsempfang seines Verbandes auf eine sehr zwiespältige Situation der Baubranche in der Region verwiesen. Zwar gehe es einigen Sparten wie dem Wohnungsbau besser als in den Jahren zuvor, aber vor allem bei den im Infrastrukturbereich tätigen Baufirmen ist die Besorgnis angesichts zurückgehender Investitionen der öffentlichen Hand in diesem Jahr groß. Vor allem der Straßen-, der Wasser- sowie der Kanal- und Rohrleitungsbau sehen sich jetzt bereits mit weit weniger Aufträgen konfrontiert, als in den Jahren zuvor, sagte er. Ehrengäste des Empfangs waren unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sowie weitere Senatoren aus Berlin und Minister aus Brandenburg. Der BBB-Präsident nutzte deren Anwesenheit, um an die Landespolitik in Berlin und in Brandenburg eindringlich zu appellieren, nicht bei den Ausgaben für die Infrastruktur zu sparen, sondern deren weiteren Ausbau als Chance für die gesamte Region zu erkennen, europäische Logistikdrehscheibe im Herzen des Kontinents zu werden. Von der Entwicklung der Region zu einer Logistikdrehscheibe in Europa hätten alle etwas, voran die Bevölkerung durch mehr Arbeitsplätze vor Ort und wachsenden Wohlstand. Zur Situation rund um den Berliner Groß-Flughafen BER sagte Becker: Die Baufirmen haben ihre Leistungen termin- und qualitätsgerecht erbracht. Die Probleme betreffen in erster Linie den Einbau der Technik und der Ausrüstung. Barrierefreiheit kostet Städte und Gemeinden 53 Milliarden Euro Knapp zwei Drittel fließen in Wohnungs- und Straßenbau sollten die Länder diese Mittel nun auch zweckgebunden zur Förderung Frankfurt/Main Die Alterung der Gesellschaft zwingt Kommu- Nur mit ausreichender Unterstützung können finanzschwache volkswirt der KfW Bankengruppe. Laut Studie sehen sämtliche des sozialen Wohnraums nen, kommunale Unternehmen Kommunen gewährleisten, dass befragten Städte und Gemeinden einsetzen. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall, sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. und soziale Organisationen zu enormen Investitionen in die Infrastruktur. Bis zum Jahr 2030 müssen die älter werdende Bevölkerung weitgehend uneingeschränkt am öffentlichen Leben und an den Angeboten Handlungsbedarf beim Thema demographischer Wandel. Tatsächlich wird 2030 bereits knapp ein Zudem fordert Gedaschko die sie 53 Mrd. Euro für den Abbau von Bundesregierung auf, auch nach Barrieren investieren. Dies geht aus der Kommune teilnehmen kann, sagte Dr. Jörg Zeuner, Chef- Drittel der Bevölkerung Deutschlands über 65 Jahre alt sein mit mindestens der gleichen Summe den Ländern bei der der Studie Altengerechter Umbau der Infrastruktur: Investitionsbedarf Wohnraumförderung unter die der Städte und Gemeinden Arme zu greifen. Andernfalls werden sozial schwächer gestellte Menschen die Leidtragenden sein für hervor, die das Deutsche Institut für Urbanistik (DIU) im Auftrag der KfW erstellt hat. Für die Studie sie wird schlicht nicht genügend hat das DIU über 400 Städte und bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen, so Gedaschko. Derzeit werden rund 4,5 Millionen Mieterhaushalte in Deutschland vom Staat finanziell unterstützt. Gemeinden sowie kommunale Unternehmen und soziale Organisationen befragt. Zudem wurden vorhandene Studien und Datenquellen ausgewertet. Das sind etwa 21 Prozent aller Mieterhaushalte. Gleichzeitig Demnach ist der Bedarf in den ist die Zahl der Sozialwohnungen Bereichen kommunale Wohngebäude (21,1 Mrd. Euro), öf- bundesweit stark rückläufig. Laut GdW gab es 2002 rund 2,57 Millionen fentlicher Personennahverkehr Wohnungen mit Preisbindung, 2008 waren es nur noch rund 1,85 (15 Mrd. Euro) sowie Straßen und Wohnumfeld (13,3 Mrd. Euro) besonders Millionen. Heiko Metzger hoch. Treppen im öffentlichen Raum sind für viele ältere Menschen unüberwindbare Barrieren. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de (v.l.n.r.) Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg (BBB) Marcus Becker und BBB-Hauptgeschäftsführer RA Axel Wunschel. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sagte, die Wirtschaftsdaten der Stadt zeigten weiterhin aufsteigende Tendenz, und das wirke sich auch für die Betriebe der Baubranche positiv aus. Berlins Bevölkerungszahl wachse und überall in der Stadt sehe man dies. Es werde viel gebaut, privat und in öffentlicher Regie. Der Senat bekennt sich klar zu den wichtigen Infrastrukturmaßnahmen wie zum jetzt startenden Ausbau der Autobahn A 100 und natürlich zum neuen Flughafen BER. In den kommenden Jahren werden wir zudem einen neuen Schwerpunkt beim Wohnungsbau setzen, denn die gesamte Infrastruktur der Stadt muss mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten. All das zeigt: In Berlin werden starke Impulse gesetzt, die sich auch für die Baubetriebe positiv auswirken. Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger betonte, daß die hiesige Bauindustrie in diesem Jahr von direkten Investitionen in Bundes- und Landesstraßen und Fördermitteln für die Stadtentwicklung in Höhe von insgesamt rund 400 Mio. Euro profitiere. Neue Impulse schaffen wir auch durch revolvierende Fonds in der Wohnraumförderung, die weitere Mio. Euro für den Wohnungsbau bringen. Tiefbauunternehmung (DVGW G1/W1) zu verkaufen (Norddeutschland), Rohrleitungsbau, Interessenten melden sich bitte unter Chiffre 1012 bei DER BAUUNTERNEHMER Oraniendamm 68, Berlin MELDUNGEN Bauindustrie lobt neues sächsische Vergabegesetz Berlin Das Ende Januar vom sächsischen Landtag in Dresden verabschiedete Vergabegesetz findet die Zustimmung des regionalen Bauindustrieverbandes. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/ Sachsen-Anhalt, sagte, das überarbeitete Gesetz erfülle die Forderung der Bauwirtschaft nach einem handhabbaren, transparenten und fairen Vergabegesetz. Der Verband begrüßt vor allem, dass der Freistaat keine vergabefremden Kriterien durch die Hintertür eingeführt, sondern das bestehende Vergabegesetz angemessen modernisiert hat, so Momberg weiter. (hm) bauma Africa lockt doppelt so viele Aussteller wie geplant Berlin Die im September 2013 in Südafrika stattfindende bauma Africa übertrifft die Erwartungen des Veranstalters, Messe München International, deutlich. Ursprünglich rechnete man mit 200 Ausstellern, jetzt werden rund 400 Aussteller erwartet. Aufgrund des damit verbundenen erhöhten Flächenbedarfs wird die Veranstaltung nochmals um Quadratmeter auf nun Quadratmeter erweitert. Die Messe findet vom 18. bis zum 21. September in der südafrikanischen Metropole Johannesburg statt. Insgesamt neun Länder, darunter Deutschland, organisieren Gemeinschaftsbeiteiligungen. (hm) Anforderung per Telefon +49 (0) 30/ (43) oder Download im Internet: Bilfinger ordnet Industriesparte neu Berlin Bilfinger treibt den Umbau des Konzerns weiter voran. Zum 1. Januar 2013 hat das Traditionsunternehmen aus Mannheim sein Geschäftsfeld Industrial neu geordnet. Das Segment setzt sich nun aus zwei Teilkonzernen zusammen. Die neugegründete Bilfinger Industrial Technologies mit Sitz in Frankfurt am Main hat ihren Schwerpunkt im Bereich Planung, Engineering und Errichtung von Industrieanlagen. Die in München ansässige Bilfinger Industrial Service kümmert sich um die Optimierung, Instandhaltung sowie den Um- und Ausbau von Industrieanlagen. (hm) Deutsche ziehen Massivhäuser den Leichtbauhäusern vor Berlin Zwischen Januar und September 2012 haben sich 85,1 Prozent der privaten Bauherren in Deutschland beim Bau ihres Eigenheims für die Massivbauweise entschieden. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und aus Erhebungen des deutschen Fertigbausektors hervor. Demnach wurden in den ersten neuen Monaten des vergangenen Jahres Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt davon entstehen aus massiven Wandbaustoffen. Der Massivbau liegt im Trend, sagte Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). Grund hierfür seinen die Vorteile dieser Bauweise bei Standfestigkeit, Schall- und Brandschutz, so Rast. (hm) erscheint wieder am 8. März Anzeigenschluss:

3 Februar 2013 UNTERNEHMEN & POLITIK 3 Der koreanische Riese ist auf dem Sprung Frank Frickenstein, Verkaufsleiter bei Hyundai Heavy Industries, im BauUnternehmer-Interview Dortmund/Berlin Der koreanische Schwerindustriekonzern Hyundai Heavy Industries produziert seit den 1980er Jahren auch Baumaschinen. Im vergangenen Dezember hat der Konzern seine erste Niederlassung in Deutschland eröffnet. hat Frank Frickenstein, Verkaufsleiter bei Hyundai Heavy Industries in Deutschland, am neuen Standort in Dortmund besucht und mit ihm über das Baumaschinen-Händlernetz in Deutschland und die strategischen Ziele des Unternehmens gesprochen. (DBU): Herr Frickenstein, seit Dezember 2012 betreibt Hyundai Heavy Industries Europe (HHIE) seine erste, firmeneigene Niederlassung in Deutschland hier in Dortmund. Welche Strategie verfolgt Hyundai mit der Niederlassungseröffnung? Frank Frickenstein: Ja, bislang hatte Hyundai Heavy Industries (HHI), zudem die Baumaschine- Sparte der Hyundai-Gruppe gehört, keine Niederlassung in Deutschland. Doch in den letzten Jahren ist das Unternehmen in Deutschland stark gewachsen. Drei Jahre in Folge stieg die Zahl der Baumaschinenverkäufe sehr stark. Die Stückzahlen sind jetzt so hoch, dass sie eine Niederlassung rechtfertigten. Über den Standort, hier in Dortmund, wollen wir künftig unsere deutschen Händler sowohl in Verkaufs- wie auch in Unternehmensfragen noch stärker unterstützen. Bislang kam die Unterstützung aus der Hyundai-Baumaschinen-Niederlassung im belgischen Geel/Antwerpen. Schon aufgrund der räumlichen Entfernung war die Händlernähe begrenzt. Das hat sich mit der Eröffnung unseres Standortes geändert. Noch sind wir hier ein recht kleines Team. Aber wir haben vor, den Personalbestand noch in 2013 deutlich aufzustocken. Frank Frickenstein ist Verkaufsleiter bei Hyundai Heavy Industries Europe in Deutschland DBU: Sie sagen, in den letzten Jahren seien die Umsätze der Hyundai Baumaschinen-Sparte in Deutschland kräftig gestiegen. Was ist der Grund hierfür? Frickenstein: Seit 2010 haben wir unseren Umsatz auf dem deutschen Baumaschinenmarkt jährlich um fast 30 Prozent steigern können haben wir über 30 Mio. Euro umgesetzt, das entspricht 400 Baumaschinen. Eine ähnliche Steigerung wie in den Vorjahren streben wir auch in diesem Jahr an. Und das werden wir auch schaffen. Denn mit seiner aktuellen Produktpalette ist Hyundai im deutschen Markt sehr gut aufgestellt. Ich gebe zu, das war nicht immer so. Doch das hat sich mit der Vorstellung der Serie 9 im Jahr 2010 komplett geändert. Die neue Kettenbagger Serie 9A umfasst sechs Maschinen. Die kleinste, der 260er, erreicht ein Betriebsgewicht von 25 Tonnen Betriebsgewicht und eine Motorleistung von 140 Kilowatt. Der größte Bagger der Serie, der 520er bringt über 50 Tonnen Betriebsgewicht auf die Waage bei einer Motorleistung von 277 kw. Zusätzlich 3 neue Radlader Modelle der Serie 9A. DBU: Herr Frickenstein, seit November 2010 sind Sie Verkaufsleiter für Hyundai Baumaschinen in Deutschland. Von Anfang an war Ihr Auftrag klar: Auf- und Ausbau des Hyundai-Händlernetzes. Wie ist das Händlernetz von Hyundai mittlerweile aufgestellt? Frickenstein: Bevor ich über unser Händlernetz spreche, möchte ich auf einen allgemeinen Trend eingehen, der die Händlernetze fast aller Hersteller betrifft: Viele Baumaschinenhersteller bauen ihre Vertriebsnetze zu herstellereigenen oder her- steller-unterstützten Händlernetzen aus. HHIE setzt auf eigenständige Unternehmer, die an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit interessiert sind. Wir sind nicht an unseren Händlern beteiligt und streben das auch nicht an. Selbstverständlich haben die Baumaschinenhersteller ihre Händler schon immer unter die Arme gegriffen. Aber das geschieht heute in einem höheren Maße, als das vor zwanzig Jahren der Fall war. DBU: Warum ist das so? Frickenstein: Eine Ursache liegt in der Wirtschaftskrise 2008/2009. Die unabhängigen Händler konnten in der Krisenzeit die hohen Investitionen, die gerade bei den großen Maschinen notwendig sind, nicht mehr schultern. Hinzu kamen die verschärften Bankenrichtlinien Basel 2 und Basel 3. Da müssen Hersteller ihren Händlern schon sehr viel Support geben. Und das, glauben einige Hersteller, lässt sich am besten durch ein firmeneigenes Händlernetz bewältigen. Hyundai verfolgt jedoch eine andere Strategie. DBU: Wie sieht stattdessen die Hyundai-Strategie aus? Frickenstein: Hyundai setzt ganz auf seine Kernkompetenz: auf sein herausragendes Produktions-Knowhow in vielen Bereich. Hyundai Heavy Industries setzt sich aus sieben Sektionen zusammen: Schiffsbau, Baumaschinen, Offshore & Technik, Motoren & Maschinenpark, Elektro- & Elektroniksysteme, Industrieanlage & Technik, Green Energy. Diese vielfältige Produktions-Knowhow erzeugt viele Synergien. Diesen Mehrwert wollen wir an unsere Kunden weiter reichen. Dazu passt es nicht, viel Zeit und Energie in den Aufbau eines firmeneigenen globalen Händlernetzes zu investieren. Hyundai steckt seine Ressourcen lieber in die Entwicklung und die Fertigung hochwertiger Baumaschinen. Bei der Vermarktung setzten wir auf das Vertriebs-Know-how und die Erfahrung selbstständiger Händler - hier in Deutschland und weltweit. DBU: Wie sah das Hyundai- Händlernetz in Deutschland aus, als Sie November 2010 ihre Tätigkeit bei Hyundai aufgenommen haben? Frickenstein: 2010 gab es nur wenige Hyundai-Händler in Deutschland. Der erfolgreichste war Hyundai Baumaschinen Nord. Das Unternehmen aus Bad Bentheim ist unter der Führung von Willem Akkermans bis heute unser größter unabhängiger Händler in Deutschland. Das Unternehmen deckt zusammen mit verschiedenen B-Händlern den größten Teil von Nordwestdeutschland und das Ruhrgebiet ab. B-Händler sind, selbstständige Vertriebsunternehmen, die jedoch sehr eng mit Hyundai Baumaschinen Nord zusammenarbeiten. Das ist ein spezielles Geschäftsmodell von Hyundai Baumaschinen Nord. Aber auch im Süden war Hyundai vertreten. Und zwar mit unseren langjährigen Vertriebspartner der Firma Mörtlbauer aus dem niederbayerischen Fürstenzell. DBU: Und wie sieht es heute aus? Frickenstein: Derzeit haben wir neun Händler, und diese haben natürlich verschiedene Niederlassungen. Eberle Hald zum Beispiel, seit 2010 ein Händler für Baumaschinen von Hyundai, betreibt acht Niederlassungen in Baden-Württemberg mit sehr erfahrenen Baumaschinenverkäufern. Und seit letztem Jahr verstärkt die Firma Manske unser Händlernetz. Und das mit beeindruckendem Erfolg. Das Unternehmen hat drei Stützpunkte - in Lübeck, Hannover und Berlin. Darüber hinaus haben wir weitere Händler, die aber in anderen räumlichen Märkten aktiv und erfolgreich sind. So vertreibt das Unternehmen Fischer und Schweiger seit vielen Jahren unsere Baumaschinen im Raum Augsburg. In Thüringen sind wir mit Atlas- Thüringen vertreten. Den Raum Brandenburg deckt Manske Baumaschinen über seine Berliner Niederlassung ab. Sachsen und einige angrenzende Gebiete in Thüringen bedient unserer Vertriebspartner MBH Bautechnik. Doch leider ist unser Händlernetz noch nicht komplett. Quer durch Mitteldeutschland zieht sich ein Band, in dem wir uns noch dichter aufstellen werden. Dieses Gebiet umfasst den Großraum Frankfurt/Main, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Und in diesem Bereich wird Hyundai auch definitiv keine eigenen Niederlassungen eröffnen. Dabei ist gerade Südhessen eine absolut interessante, weil wirtschaftlich starke Region. Daher werden wir mit unvermindertem Engagement weiter an der Händlerdichte in diesem wichtigen Gebiet arbeiten. Denn am Ende geht es nicht um eine bestimmte Händlerzahl, sondern darum, unseren Kunden ein vernünftiges Service- und Händlernetz bieten zu können. DBU: Also sind Sie noch immer auf der Suche nach Vertriebspartnern. Nach welchen Kriterien suchen sie die Händler aus? Frickenstein: Wir haben ein festgeschriebenes Anforderungsprofil, das die Marktbedingungen am Händlerstandort berücksichtigt. Das heißt, der Anwärter muss entsprechend der Marktgröße Servicepersonal und Ersatzteile vorhalten können. Auch der Maschinenpark, den er bieten kann - viele Großmaschinen oder nur Kompakt-Maschinen - muss dem Marktumfeld entsprechen. Fotos (2): Bachmann / HHI DBU: Warum sollte ich mich als Baumaschinenhändler für Hyundai entscheiden? Frickenstein: Das ist eine sehr dankbare Frage für mich, weil die Antwort einfach ist: Baumaschinen von Hyundai bieten einfach eine bahnbrechende Qualität. Die Maschinen bringen den Händlern enormen Spaß am Verkaufen. Es kommt schon häufig vor, dass die Händler nach einem Maschinenverkauf von eben dieser Maschine nichts mehr hören. Und das ist normalerweise das aller Beste, was passieren kann. Denn es zeigt, dass überhaupt keine Probleme oder Mängel auftreten. Frank Frickenstein (links), Verkaufsleiter bei Hyundai Heavy Industries Europe in Deutschland im Gespräch mit DBU-Redakteur Heiko Metzger in der Hyundai-Niederlassung in Dortmund. DBU: Wer sich für Hyundai entschlossen hat, ist also begeistert. Aber zum Teil haben Hyundai Baumaschinen unter deutschen Bauunternehmen immer noch ein eher indifferentes Image? Frickenstein: Aufgrund der hervorragenden Qualität, die Hyundai aus seinen koreanischen Werken liefert, wandelt sich gerade unser Image zu einem Top-Image. Zudem unternehmen wir aktuell einiges, um das Image zu stärken. Wir präsentieren unsere Maschinen den Kunden und versuchen, mit der Performance und der erstklassigen Qualität zu überzeugen. DBU: Image ist häufig auch eine Frage des Produktionsortes? Frickenstein: Ja, aber der Produktionsstandort Südkorea ist mittlerweile eindeutig ein Pluspunkt fürs Image. Zugegeben, in den 80er- Jahren waren koreanische Produkte noch weniger gut angesehen. Doch zwischenzeitlich gehören koreanische Produkte zu den besten auf der Welt. Ein gutes Beispiel hierfür ist hier zum Beispiel die Fahrzeugsparte von Hyundai. Und diese Tatsache haben mittlerweile auch viele deutsche Kunden erkannt. Sie wissen, dass Koreaner viele Dinge richtig und sehr gut machen. Doch das ändert nichts daran, dass wir noch eine Menge Kunden überzeugen müssen. Aber auf den Baustellen, auf denen wir präsent sind, ist unser Image hervorragend. Die Maschinen funktionieren gut, bringen eine starke Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. DBU: Der Baumaschinenhersteller Doosan stammt ebenfalls aus Korea. Wie stehen sich Hyundai und Doosan in ihrem Heimatmarkt in Sachen Image und Marktanteil gegenüber? Frickenstein: Beide Unternehmen genießen in Korea ein sehr hohes Ansehen auf gleicher Augenhöhe. Das erkennt man auch im Straßenbild des Landes. Außer ein paar Baumaschinen der Marke Volvo finden sie quasi ausschließlich Maschinen von Doosan und Hyundai und zwar zu etwa gleichen Teilen. Unsere Kunden in Deutschland können kaum erahnen, wie groß der Hyundai-Konzern ist. Alleine Hyundai Heavy Industries beschäftigt weltweit Mitarbeiter. Das Unternehmen führt die größte Werft der Welt am Firmenstammsitz im koreanischen Ulsan. Aber auch diese Größe des Unternehmens müssen wir kommunizieren. Und zwar mit einer klaren Botschaft: Egal welche wirtschaftlichen Entwicklungen und Umwälzungen in den nächsten Jahren geschehen, Hyundai gibt es auch in zehn Jahren noch. DBU: Eine kurze Abschlussfrage. Wo sieht sich Hyundai in fünf Jahren? Frickenstein: Wir wollen im Markt für Kettenbagger, Radlader und Gabelstapler weltweit die Nummer drei werden. Um diese Position wird es einen harten Kampf geben. Aber wir stellen uns dieser Herausforderung hat die Baumaschinensparte von HHI einen Umsatz von 4,1 Mrd. $ erzielt, 2013 sollen es mit Baggern, Radladern und Flurförderzeugen 6,5 Mrd. $ werden und 2016 soll eine Umsatzdimension von 10,6 Mrd. $ erreicht werden. Um weltweit die Nummer drei zu werden, muss man in einigen Regionen natürlich Marktführer sein. Und das ist Hyundai schon längst. Gerade in vielen wachstumsstarken Volkswirtschaften in Asien, im arabischen Raum und in Lateinamerika ist Hyundai schon heute die Nummer eins. Herr Frickenstein, ich bedanke mich für das Gespräch. Die Fragen stellt DBU-Redakteur Heiko Metzger.

4 4 Quartett an der Spitze Severin wird kaufmännischer Geschäftsführer Garching (Bayern) Die Zeppelin Baumaschinen GmbH (ZBM) ist in das neue Jahr mit einer personellen Veränderung in ihrer Geschäftsführung gestartet. Am 1. Januar 2013 stieg Arne Severin, der bisherige kaufmännische Leiter, in die Geschäftsführung der größten Gesellschaft im Zeppelin Konzern auf. Severin verantwortet das kaufmännische Ressort und teilt sich die Aufgaben mit dem langjährigen Vorsitzenden, Michael Heidemann, sowie seinen Geschäftsführer-Kollegen, Fred Cordes (Vertrieb), und Thomas Weber (Service). Damit ist Deutschlands führende Vertriebsund Serviceorganisation für Baumaschinen mit einem Führungsquartett an der Spitze besetzt. Arne Severin ist seit Jahresanfang Mitglied der Geschäftsführung bei Zeppelin Baumaschinen. Mit der Berufung von Arne Severin durch unseren Aufsichtsrat sind wir bestens im Vertrieb, im Service und im kaufmännischen Bereich aufgestellt. Es entspricht ganz unserer Unternehmenstradition, die Geschäftsführeraufgaben aufzuteilen. Daher war die Ernennung von Arne Severin nur ein konsequenter Schritt. Dieser zeigt aber auch, dass Zeppelin jungen Managern Karrierechancen bietet und sich der Nachwuchsförderung seiner Führungskräfte besonders annimmt. Für die Aufgaben des Geschäftsführers wurde er gezielt vorbereitet und im Rahmen unserer Personalentwicklung herangeführt, verdeutlichte Michael Heidemann, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH. Arne Severin, Jahrgang 1972, ist gelernter Bankkaufmann. Nach seinem Volkswirtschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, arbeitete er bei der Unternehmensberatung Roland Berger. In dieser Zeit setzte er sich bereits mit der Baumaschinenbranche auseinander, als er Kunden beim Aufbau einer schlagkräftigen Vertriebs- und Serviceorganisation beraten hatte. Von Renault zu MAN Löw wird Marketing-Vorstand bei MAN Trucks München (Bayern) Heinz- Jürgen Löw ist vom Aufsichtsrat der MAN Truck & Bus AG zum Mitglied des Vorstandes bestellt worden. Mit Wirkung zum 1. März 2013 übernimmt er den Vorstandsbereich Marketing, Sales & Services. Große Erfahrung im Vertrieb Löw wurde 1964 in Deutschland geboren und absolvierte eine Wirtschaftsausbildung. Nach mehreren Stationen als Vertriebsleiter war er seit 1999 in verschiedenen verantwortlichen Funktionen für Renault Trucks SAS tätig, zuletzt als Präsident von Renault Trucks im französischen Lyon. Löw ist verheiratet Foto: Zeppelin Baumaschinen und Vater von zwei Töchtern. Strukturumbau Zum 31. November 2012 hatte Löw seine Position an der Spitze des Unternehmens Renault Trucks abgegeben und damit die Volvo Gruppe verlassen. Kurz zuvor hatte die Volvo Gruppe ihre Pläne für eine Restrukturierung des Nutzfahrzeug- Geschäftes angekündigt. Mit der Umstrukturierung will Volvo seine Service-Qualität verbessern und zugleich die Netzdichte in mehreren Ländern Europas durch die Integration der Volvo Trucks- und Renault Trucks Netze erhöhen. MENSCHEN & MEINUNGEN Widrige Umwelt für Wohnungsbau: Impulse für den Wohnungsbau stellt Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis in Sachen Wohnbaupolitik. Stiefkind Wohnungsbau Aktion Impulse für den Wohnungsbau zieht Bilanz Berlin Viele offene Baustellen beim Wohnungsbau in Deutschland hat der Koordinator der Aktion Impulse für den Wohnungsbau, Ronald Rast, kritisiert. Die Bundespolitik habe ihre wohnungsbaupolitischen Hausaufgaben in diesem Jahr nicht erledigt, so die Bilanz von Rast. Als Beispiel nannte er die energetische Gebäudesanierung. Hier treten wir auf der Stelle. Für die Energiewende und die Klimaschutzziele hat es keinen entscheidenden Schritt nach vorne geben. Das Hickhack zwischen Bund und Ländern und das anschließende Scheitern beim Steuerbonus für die energetische Gebäudesanierung ist ein bauund energiepolitisches Armutszeugnis, so Rast. Dadurch fehlten Hausbesitzern jetzt dringend notwendige Anreize für Energiespar- Sanierungen. Zwar habe die Bundesregierung noch im Dezember 300 Millionen Euro Fördergelder für das kommende Jahr in Aussicht gestellt. De Sy neue Communication- Managerin bei Doosan Mitte Dezember 2012 hat Nancy De Sy offiziell die Position des Corporate and Public Communication Manager bei Doosan Infracore Construction Equipment (DI Nancy De Sy CE) übernommen. Sie verantwortet zukünftig die Bereiche Unternehmenskommunikation und internationale Pressearbeit in Europa, Nahost und Afrika (EMEA). In diesem Zusammenhang führt und koordiniert sie auch die Aktivitäten der PR-Agenturen, die in den verschiedenen Regionen für das Unternehmen tätig sind. Die 45-jährige Belgierin tritt damit offiziell die Nachfolge von George Schmalzried an, der am Jahresende 2012 in den Ruhestand gegangen ist. Foto: Doosan Infracore Ursprünglich habe sie allerdings 600 Millionen Euro für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung bereitstellen wollen. Das ist nicht mehr als ein Plan B. Das ist eine halbe und damit halbherzige Lösung. Wer die Energiespar-Sanierung bei Wohngebäuden voranbringen will, der muss deutlich stärkere Anreize setzen, so Ronald Rast. Die ursprünglich vorgesehenen 600 Mio. Euro werden, so Rast, für Gasparri leitet Baumaschinensparte bei CNH CNH hat die Ernennung von Mario Gasparri als Head of CNH Construction Equipment (Leiter der CNH-Baumaschinensparte) für die neu geschaffene EMEA-Region Mario Gasparri (Europa, Naher Osten und Afrika) bekannt gegeben. Die Ernennung ergänzt Gasparris bisherige Funktion als Brand President für Case Construction Equipment und New Holland Construction, die im November 2012 im Rahmen der Reorganisation von Fiat Industrial verkündet worden war. Mario Gasparri war seit September 2010 als General Manager bei CNH International für die Bau- und Landmaschinenmarken verantwortlich. Foto: CNH den Wohnungsbau dringend benötigt. 500 Millionen davon seien notwendig, um das bestehende KfW-Förderprogramm für die energetische Gebäudesanierung aufzustocken. Verbände der Bau- und Immobilienbranche fordern seit langem, den KfW-Förder-Etat von derzeit anderthalb auf 2 Mrd. Euro heraufzusetzen. Darüber hinaus seien 100 Mio. Euro erforderlich, um das altersgerechte Bauen und Sanieren über die KfW-Förderung wieder anzukurbeln. Diese hatte die Bundesregierung in 2012 auf Null gesetzt. Die Wohnungsbaupolitik ist in eine gewaltige Schieflage geraten. Leider. Aber die Bundesregierung betrachtet den Wohnungsbau noch immer als politisches Stiefkind, so die Bilanz von Ronald Rast. Er ist seit 2005 Koordinator der Aktion Impulse für den Wohnungsbau. Der Aktion gehören mehr als 30 Verbände der Bau- und Immobilienbranche an, darunter auch IG BAU und Deutscher Mieterbund. Noch mehr Manpower WDVS-Anbieter Inthermo verstärkt Vertriebsteam Ober-Ramstadt (Hessen) Der ökologisch orientierte WDVS-Anbieter Inthermo hat gleich drei erfahrene Verkaufsprofis für sein Außendienst-Team um Vertriebsleiter Dipl.-Holzbauingenieur Stefan Berbner eingestellt. Auch den Fachbereich Technik hat das Unternehmen verstärkt. Bereits März 2012 stieß Stuckateurmeister Jörg Schelle zu Inthermo. Er ist für den ökologisch orientierten Bauzulieferer als Verkaufsberater in Baden-Württemberg aktiv, wo er mit Zimmermeister dem angestammten Verkaufsberater Markus Weber-Hoppe im en Team arbeitet. Während Markus Webervon Inthermo vor. Hoppe vorrangig Zimmereien und den Holzhandel berät, kümmert sich Jörg Schelle Sebastian Schmucker führt auf der Münchner Fachmesse BAU live die neu- Detailanschluss-Lösungen hauptsächlich um den Bedarf von Maler- und Stuckateurbetrieben. Seit Juni 2012 gehört Ralf Lohmüller zum Inthermo-Verkaufsberater-Team. Er ist für das Verkaufsgebiet West (Rheinland- Foto: Heiko Metzger Pfalz, Luxemburg, südliche Teile Nordrhein-Westfalens) zuständig. Ralf Lohmüller ist ein ausgewiesener Vertriebsprofi und verfügt über umfassende Erfahrungen im Baustoffgroßhandel, zu denen insbesondere der Umgang mit Holzfaserdämmstoffen und Komponenten für Holzfaser- WDVS-gehört. Seit Juli 2012 berät Maler- und Lackierermeister Lorenz Stöpfel Inthermo- WDVS-Kunden im Vertriebsgebiet Bayern-Süd. Stöpfel ist seit Jahren im WDVS-Verkauf aktiv und verfügt über umfassende Erfahrungen in der Beratung von Zimmereien und Holzfertigbaubetrieben nördlich der Alpen. Den Fachbereich Technik komplettiert gebietsübergreifend Zimmermeister Sebastian Schmucker. Als Anwendungstechniker, der Verarbeiter vor Ort in die zulassungskonforme WDVS-Montage einweist, kümmert er sich zum Beispiel um die korrekte Ausführung von Detailanschlüssen. In Österreich wird Inthermo seit Juli 2012 von Franz Holzleitner vertreten, der dort zuvor für die Schwestergesellschaft Synthesa tätig war. Holzleitner ist ein ausgewiesener Kenner der Holz- und Fertigbaubranche, war lange Jahre im Produktmanagement tätig und weiß aus Erfahrung, was Zimmereien und Fertigbauer von einem er- Full-Service-WDVS-Anbieter warten. Baier führt neu gegründeten Bereich bei Sortimo Oliver Baier ist seit November 2012 beim bayerischen Fahrzeugausrüster Sortimo International aus Zusmarshausen tätig. Herr Baier übernimmt die Leitung Oliver Baier des neu gegründeten Bereichs Business Solutions. Er ist dafür verantwortlich, die Bereiche Sortimo Automotive, Sortimo Key Account Direktkunden und die Speedwave GmbH miteinander zu verbinden und den Vertrieb der drei Sparten zu koordinieren und zu verantworten. Oliver Baier war zuvor in leitenden Positionen im Bereich LCV Um- und Aufbauten bei führenden Automobilherstellern aktiv. Foto: Sortimo Foto: Michael Lorenzet / pixelio.de MELDUNGEN Februar 2013 Baupreise für Wohnbau steigen schneller als Verbraucherpreise Berlin Zwischen November 2011 und November 2012 sind die Preise für die Errichtung von Wohngebäuden schneller gestiegen als die allgemeinen Verbraucherpreise. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden (Destatis) hervor. Demnach ist der Baupreisindex für Wohngebäude im besagten Zeitraum um 2,5 Prozent gestiegen, während die Verbraucherpreise in den gleichen zwölf Monaten nur um 1,9 Prozent zulegten. Gegen Ende des Jahres 2012 verlangsamte sich die Teuerung im Wohnungsbau. Bei den Verbraucherpreisen ermittelte Destatis sogar einen Rückgang. Laut vorläufigen Zahlen lagen die Preise im vergangenen November 0,1 Prozent unter Vormonatsniveau. (hm) Lafarge verkauft seine Aktivitäten im Südosten der USA Berlin Der französische Baustoffhersteller Lafarge zieht sich aus dem US-Bundesstaat Georgia zurück. Der Konzern verkauft sechs Zuschlagstoffwerke für umgerechnet 123 Mio. Euro. Lafarge ist in der Region nur im Zuschlagstoffgeschäft tätig. Das Unternehmen will sich auf Wachstumsregionen konzentrieren, in denen die Gruppe integrierte Aktivitäten anbietet. Die veräußerten Werken machten nur 1 Prozent des Umsatzes aus, den Lafarge 2011 in Nordamerika erzielte. Der Konzern konzentriert sein US-Geschäft in den Regionen der Großen Seen und am Mississippi. Er betreibt dort Zement- und Mahlwerke, sowie Zuschlagstoffund Betonwerke. (hm) Autobahnring um Wien soll 2025 fertig gestellt sein Berlin Bis zum Jahr 2025 soll der Autobahn- und Schnellstraßenring um Österreichs Hauptstadt Wien geschlossen sein. Das noch fehlende Teilstück der Schnellstraße S1 am östlichen Stadtrand wird aktuell auf seine Umweltverträglichkeit hin überprüft. Mit dem Start der öffentlichen Verhandlung steht die Überprüfung jedoch kurz vor ihrem Abschluss. Die in Österreich für den Autobahnbau zuständige AS- FINAG (Autobahn-Schnellstraßen- Finanzierungs-Aktiengesellschaft) kalkuliert für den 19 Kilometer langen Streckenabschnitt Baukosten von rund 1,8 Mrd. Euro. Wobei der südliche Teil der Strecke durch einen Tunnel geführt wird. Die Bauarbeiten sollen 2014 beginnen. Der Schnellstraßen- und Autobahnring soll den Wirtschaftsstandort Wien stärken und die Einwohner vom Autoverkehr entlasten. (hm) Hagebau steigert Umsatz im Baustoffhandel um 22 Prozent Berlin Die Baustoffhandelskooperation hagebau hat im abgelaufenden Jahr im Vergleich zu 2011 ihren Umsatz um 13 Prozent steigern können. Nach vorläufigen Berechnungen setzte die Handelskooperation 2012 rund 5,59 Mrd. Euro um. Besonders stark legt der Umsatz im Bereich Baustoffhandel zu. Hier kannte hagebau einen Zuwachs von 22,2 Prozent auf 2,93 Mrd. Euro verbuchen. Die Handelsumsätze im Bereich Holz legten um 9,6 Prozent zu. (hm) Baurecht-Experten treffen sich Anfang März in Essen Berlin Am 8. und 9. März 2013 findet auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen das 3. Essener Baubetriebs- und Baurechtsforum statt. Die Veranstaltung steht unter dem Titel Bauen mit öffentlichen Auftraggebern und behandelt die Belange der bauausführenden Unternehmen und der öffentlichen Auftraggeber gleichrangig. Veranstalter ist die Anwaltssozietät Leinemann Partner Rechtsanwälte. Diese konnte viele hochrangige und prominente Redner für das Baurechtsforum gewinnen. Unter anderen werden Ralf Pagenkopf, Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßenbau NRW und Heinz-Peter Dicks, Vorsitzender Richter des Vergabesenats beim Oberlandesgericht Düsseldorf sprechen. (hm)

5 Februar 2013 Protest gegen Kürzungspläne NRW will Gelder für Straßenbau streichen Düsseldorf/Dortmund (Nordrhein-Westfalen) Das Bau- und Straßenbaugewerbe Nordrhein- Westfalens protestiert in aller Schärfe gegen die geplante Mittelkürzung von 48 Mio. Euro beim Bau- und Verkehrsministerium NRW, betonten die Präsidenten der Baugewerblichen Verbände, Rüdiger Otto, und der Bauverbände Westfalen, Walter Derwald, in einer gemeinsamen Presseerklärung. Was Nordrhein-Westfalen gerade mit Blick auf die zahllosen Sanierungsengpässe an Bundesstraßen und Autobahnen und die maroden Brücken droht, ist ein Verkehrskollaps. Denn auch die Landstraßen befinden sich in einem ähnlich schlechten Zustand wie die Straßen in der Zuständigkeit des Bundes. Wer hier Mittel kürzt, gefährdet die Mobilität des Wirtschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen und damit seine Existenzgrundlage, klagte Rüdiger Otto. Und Walter Derwald warnte: Durch die gleichzeitige Mittelkürzung im Bereich der Maßnahmen zur Stadterneuerung werden auch die Kommunen im Regen stehen gelassen. Diese sind aufgrund ihrer eigenen Finanzmisere nicht selber in der Lage, eigenfinanzierte Stadterne uerungsbaumaßnahmen durchzuführen und dringend renovierungsbedürftige Problemviertel zu sanieren. Die beiden Verbandspräsidenten appellieren deshalb nachdrücklich an die NRW-Landesregierung, die Rotstift-Aktion zu Lasten des Baugewerbes noch einmal zu überdenken und Mittelkürzungen in weniger produktiven Etatbereichen vorzunehmen. Schlag gegen Baumafia Razzien in Nordrhein-Westfalen und Italien Berlin Über 400 Steuerfahnder und Polizisten haben in 15 Städten in Nordrhein-Westfalen und auf der italienischen Insel Sizilien Privatwohnungen und Geschäftsräume von italienischen Bauunternehmen durchsucht. Insgesamt wurden elf Verdächtige festgenommen. Die großangelegten Razzien begannen früh am Morgen an einem Januartag, zeitgleich in Italien und Deutschland, das teilten die Kölner Polizei mit. Die Ermittlungsbehörden werfen den italienischen Bauunternehmen vor, sie seien als sogenannte Strohmannfirmen für Schwarzarbeit und Steuerstraftaten verantwortlich. Der Schaden betrage mehr als 30 Mio. Euro. Bereits seit November 2011 seien die Ermittlungen gegen eine mafiöse Gruppierung Tatverdächtiger gelaufen, teilten die Ermittler mit. Ein 39-jähriger Italiener aus Sizilien solle die kriminelle Geschäfte von einer Kölner Gaststätte aus koordiniert haben. Das kriminelle Geschäftsmodell der Gruppe ermöglichte den Bauunternehmen, mit Auftraggebern Aufträge zu vereinbaren und abzurechnen, ohne die anfallenden Steuern und Sozialabgaben abführen zu müssen, obwohl die Strohmannfirmen hierzu verpflichtet gewesen seien. Zudem beschäftigten die Unternehmen illegal Arbeiter, die nur zum Schein und ohne Beitragszahlungen bei der Sozialversicherung gemeldet waren. (hm) Frankfurt am Main nimmt Vorbildfunktion ein Stadt baut seit 2007 Neubauten im Passivstandard UNTERNEHMEN & POLITIK 5 Stark im Netz, stark am Bau Das Branchenportal Baufinder.de ist die neue Suchmaschine für Baubetriebe und Handwerker Hamburg Die Welt ist eine Google, scherzt Komiker Ingo Börchers und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Denn noch nie war es so einfach wie im Internet- Zeitalter, Informationen zu Anbietern und deren Leistungsangeboten zu recherchieren. Architekten, Fachingenieure, Bau- und Handwerksbetriebe sind täglich online. Doch nur wenige Betriebe nutzen das Internet für seine eigene Darstellung. Dabei sind viele der Meinung, dass das Internet für die Auftragsakquisition in Zukunft an Bedeutung zunimmt. Fakt ist: Bevor ein Auftraggeber einen Auftrag vergibt, wird sich dieser von dem Leistungsspektrum und der Qualität des Unternehmens überzeugen wollen. Wer also im Internet nicht präsent ist, wird nicht gefunden, gibt keine Informationen preis und erhält weniger Aufträge. Das Internet ist also das Medium, wenn es darum geht, relevante Informationen und Kriterien zu recherchieren. Für Handwerksbetriebe und Bauunternehmen bedeutet das: Deren Aufmerksamkeit sollte sich zukünftig mehr auf die eigene Präsenz und damit Auffindbarkeit im Internet richten. Eine Alternative zu einer eigenen Homepage sind branchenspezifische Portale. Hier können Betriebe ihre Leistungen in einem professionellen Rahmen präsentieren. Die Vorteile solcher Portale liegen - aus Kundensicht - in der großen Transparenz und leichten Vergleichbarkeit der Leistungsangebote. Ein weiteres Plus liegt in der vereinfachten Kommunikation und einem optimierten Datenaustausch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Der Nutzen für die Betriebe liegt ebenfalls auf der Hand: Die kostenund zeitaufwendige Erstellung einer eigenen Homepage entfällt; ebenso wie die Kosten für die Pflege der Internetseite. Darüber hinaus präsentiert man sich der eigenen Zielgruppe - ohne Streuverluste. Baufinder.de zum Beispiel ist ein Portal, das sich an das professionelle Baugewerbe richtet. Wer hier nach passenden Auftragnehmern sucht, ist selbst vom Fach. Bereits heute lassen sich auf dieser Plattform Unternehmen für Umwelttechnik, Gebäudedienste und Unternehmen der Fenster- und Türentechnik genauso finden wie Architekten, Ingenieure und andere Baudienstleister. Der besondere Nutzen für Auftraggeber besteht in der einfachen und komfortablen Suche: Ausführliche Firmenprofile, Suchoptionen nach standardisierten Leistungsmerkmalen und vergleichbare Ergebnisse verschaffen ein umfassendes Bild über Qualifikation und Erfahrungshorizont potentieller Auftragnehmer. Das kostenlose Einstellen eines Firmenprofils dauert nur ein paar Minuten. Die Beschreibung der Firma erfolgt mit eigenen Texten; die Eingliederung des eigenen Gewerks nach standardisierten Kategorieschlüsseln, der sowohl bauausführende wie bauplanende Unternehmen detailliert berücksichtigt. Das Einstellen von Bildern und beliebig vieler Referenzprojekte ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus ist baufinder.de suchmaschinenoptimiert; das heißt, jedes registrierte Unternehmen wird mit seinem Baufinderprofil bei der Suche über Google oder eine andere Internetsuchmaschine entsprechend leichter gefunden. Insgesamt bietet baufinder.de eine übersichtliche und bedienerfreundliche Struktur. Der größte Vorteil, den diese professionelle Plattform zu bieten hat, ist, dass das Einstellen und das Aktualisieren eines Firmenprofils dauerhaft kostenfrei ist. Das Einstellen der Profile ist bereits jetzt möglich. Der preiswerte Premiumzugang mit der vollständigen Suchfunktion ist ab nächstem Jahr möglich. Fazit: Wer keine eigene Internet- Seite hat, der sollte sich auf Portalen wie baufinder.de registrieren und präsentieren. Aber auch als Ergänzung zur eigenen Interseite ist ein Eintrag auf baufinder.de sinnvoll: Die im Baufinderprofil hinterlegte Internetadresse ist selbstverständlich mit der eigenen Homepage verlinkt und dient dem Unternehmen als zusätzlichen Verweis (Backlink). Das Unternehmen profitiert zusätzlich von der Werbung, die baufinder.de von sich macht. Der hohe Bekanntheitsgrad dieses Portals im World Wide Web befördert auch registrierte Unternehmen in den Suchergebnissen auf die vorderen Ränge. München Frankfurt am Main nimmt beim Passivhausbau eine Vorbildfunktion ein: Bereits seit 2007 errichtet die Stadt sämtliche Neubauten im Passivhausstandard. Ihr Ziel ist es, in einer Verbindung aus ressourcensparender, solider und anspruchsvoller Architektur die Bau- und Betriebskosten über den Lebenszyklus eines Gebäudes zu minimieren. Für Passivhäuser ist ein maximaler Heizwärmebedarf unter 15 Kilowattstunden Quadratmeter und Jahr vorgeschrieben. Geheizt werden die Gebäude vorwiegend durch eine überdurchschnittliche Rückgewinnung der Abstrahlwärme von Bewohnern und elektrischen Geräten, die auf einer besonders guten Isolation der Wände, Fenster und des Daches basiert. Bislang hat die Stadt Frankfurt im Bereich Schulbau zehn Schulhäuser, zwölf Schulmensen und neun Turnhallen im Passivhausstandard fertiggestellt. Weitere 65 Projekte befinden sich in Planung oder im Bau. Auch zehn Kindertagesstätten sind bereits als Passivhäuser in Betrieb gegangen. Bei einigen dieser Kitas sorgt unter anderem die spezielle Gebäudehülle der Säbu Holzbau GmbH aus dem bayerischen Biessenhofen dafür, dass die kleinen Bewohner keine kalten Füße bekommen. Ein ganz aktuelles Projekt trägt zur Versorgung des Neubaugebietes Frankfurter Bogen in Preungesheim bei, so Julia Schößler, Projektleiterin im Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main. Diese Kindertagesstätte ist inzwischen der vierte Kita-Neubau in Preungesheim, an dem die Säbu Holzbau GmbH maßgeblich beteiligt war. Dabei unterscheiden sich die Gebäude durchaus voneinander. In diesem Fall umfasst die Tagesstätte fünf Gruppen. Zwei mit Unter- Dreijährigen im Erdgeschoss, zwei für Kindergartenkinder und eine Hortgruppe im Obergeschoss. Daher wurde der Eingangsbereich sehr großzügig gestaltet. Beispielsweise wurde hier der Mehrzweckraum durch die Trennwand zugeschaltet. Insgesamt misst das Gebäude 37 Meter auf der Längsseite ohne Außentreppe und 20 Meter in der Breite. Das zweigeschossige Gebäude ist in drei Zonen eingeteilt: Auf der Südseite befinden sich die Gruppenräume, so dass die Kinder soviel natürliche Wärme und Licht wie möglich tanken können und zusätzlich Energie gewonnen werden kann. Dagegen beherbergt die nördliche Raumspange alle Serviceräume und die Haustechnik. Das heißt, Funktions- und Personalräume, Erschließungs- und Sanitärbereiche befinden sich auf der sonnenabgewandten Seite des Gebäudes, erklärt Schößler.

6 6 München Eines ist unbestritten: Mit rund Ausbildungsstellen, über 5,2 Millionen Arbeitsplätzen und einem Umsatz von knapp 516 Mrd. Euro bilden rund eine Million deutsche Handwerksbetriebe das Rückgrat unserer Wirtschaft. Doch wo viel gearbeitet wird, kann auch viel passieren, warnen die Experten von ERGO und D.A.S. Grundsätzlich brauchen Handwerker eine solide Grundausstattung in Sachen Versicherungen. Diese umfasst mindestens einen ausreichenden Schutz gegen Forderungen aus Haftpflichtschäden und gegen die Kosten von Rechtsstreitigkeiten. Daneben sollte auch die persönliche Vorsorge nicht zu kurz kommen. Haftpflicht Zwar ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben. Trotzdem gehört sie aus gutem Grund zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, so die Schadenexperten von ERGO. Unternehmer und Betriebsinhaber haften meist unbegrenzt für Schäden, die sie oder ihre Mitarbeiter verursachen. Dies gilt sowohl während der Arbeit, als auch nach deren Abschluss: Löst sich beispielsweise eine unsachgemäß verlegte Bodenfliese an einer Treppe, kann das fatale Folgen haben. Kommt es deswegen zu einem Sturz, ist schnell der verantwortliche Handwerksbetrieb in der Pflicht. Behält der Verunglückte dann noch bleibende Schäden zurück oder stirbt gar an Hamburg Der Auftragnehmer ist berechtigt, auch dann abschlagszahlungen für eine vom auftraggeber geforderte zusätzliche Leistung unter den Voraussetzungen des 16 Abs. 1 Nr. 1 VOB/B zu fordern, wenn eine Einigung über deren Vergütung nicht stattgefunden hat. Mit diesem Leitsatz hat der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Beschluss vom 24. Mai 2012 (Vii Zr 34/11) die Rechte von Auftragnehmern (AN) erheblich gestärkt. Ein AN verlangte mit seiner Klage von seinem Auftraggeber (AG) Verzugszinsen, weil dieser Abschlagsrechnungen nicht rechtzeitig bezahlt hatte. Mit den Schutz, den Handwerker wirklich brauchen Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits- und Rechtsschutzversicherung sollten zur Grundausstattung jedes Handwerksbetriebes gehören Wo gehobelt wird, fallen Späne. Eine Haftpflichtversicherung ist für jeden Bauhandwerksbetrieb unverzichtbar. Ohne Versicherung droht stets das plötzliche Aus für das Unternehmen. den Folgen des Unfalls, übersteigen die daraus entstehenden Forderungen schnell die finanziellen Möglichkeiten des Betriebs. Die Experten von ERGO raten deshalb vorbeugend zum Abschluss einer Gewerbe-Haftpflichtversicherung. Und das gleich aus mehreren Gründen: Die Versicherung übernimmt nämlich nicht nur die zu leistende Entschädigung bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Sie prüft im Interesse des Versicherungsnehmers auch, ob und inwieweit überhaupt eine Schadensersatzpflicht besteht. Sind die Ansprüche ungerechtfertigt, wehrt die Versicherung sie mit juristischem Sachverstand ab und trägt auch die damit verbundenen Kosten. Gerade in dieser qualifizierten Dienstleistung liegt entsteht. Das Entstehen des Anspruchs hängt nicht davon ab, dass die Parteien vor Beginn der Aus- Abschlagsrechnungen machte der AN Forderungen geltend, die sich aus erbrachten zusätzlichen Leistungen ergaben, die der AG führung eine auf der Grundlage von 1 Abs. 4 Vergütung vereinbaren Satz 1 VoB/B angeordnet hatte. (vgl. Die Rechnungen wurden nicht BGH, Urteil innerhalb der Frist von 18 Werktagen beglichen, weil der AG ein vom 21. März 1968 VII ZR Prüfungsverfahren für Nachtragsforderungen 84/67). Unterhebliche praktizierte, das erbleibt eine sol- Zeit in Anspruch nahm. Der BGH gab dem AN Recht. Er führte aus, dass der Anspruch auf Vergütung der von einem AN erbrachten zusätzlichen Leistung mit der Ausübung des einseitigen Leistungsbestimmungsrechts des AG also der Anordnung, eine zusätzliche Leistung auszuführen che Einigung, BETRIEB & RECHT so ist die Vergütung unter Berücksichtigung der sich aus 2 Abs. 6 Nr. 1 Satz 1 VOB/B ergebenden Vorgaben zu ermitteln. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de Berufsunfähigkeit Die Zahlen sind erschreckend: Allein in Deutschland sind jedes Jahr rund Erwerbstätige aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, vorzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden, so die Vorsorgeexperten von ERGO. Neben schweren Krankheiten wie Krebs oder psychischen Leiden führen häufig Rücken- und Gelenkprobleme zur Berufsunfähigkeit. Viele Handwerksberufe gehören zu den besonders gefährdeten Berufsgruppen Bandscheibenvorfälle oder Knieprobleme sind hier leider keine Seltenheit. Werden die Beschwerden irgendwann so schlimm, dass an eine Ausübung des Berufs nicht mehr zu denken ist, kommt mit dem Aus im Job oft gleich der nächste Schlag. Denn die gesetzliche Unterstützung reicht in der Regel bei weitem nicht aus, um den Lebensstandard auch nur annähernd zu halten, warnen die Experten. Auf Leistungen aus der staatlichen Berufsunfähigkeitsversicherung können ohnehin nur noch Personen hoffen, die vor dem 01. Januar 1961 geboren wurden für alle anderen greift lediglich der staatliche Erwerbsminderungsschutz. für den Betriebsinhaber ein großer Besonders hart trifft es Zusatzvorteil: Da sich eine zudem Selbstständige und Inhaber gewerbliche Haftpflichtversicherung kleinerer Betriebe. Denn wer genau an den Bedürfnissen des Betriebs und dessen Branche orientiert, bietet sie nicht nur optimalen beruflich auf eigenen Beinen steht, hat im Fall einer Berufsunfähigkeit oft vollständig das Nachsehen, finanziellen Schutz. Sie warnen die ERGO Experten: Ei- steht dem Versicherten im Schadensfall auch jederzeit mit fachmännischem Rat zur Seite. nen staatlichen Schutz für Selbstständige gibt es in den meisten Fällen nicht. So drohen ohne private Berufsunfähigkeitsversicherung finanzielle Einschnitte, die sich meist nicht durch Ersparnisse kompensieren lassen. Altersvorsorge Dass es ohne private Zusatzvorsorge auch in Sachen Rente heute fast nicht mehr geht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Selbstständige, Betriebsinhaber oder Unternehmer, die nicht in Anspruch auf Abschlagszahlung auch ohne Einigung über Nachtragshöhe RA Dr. Thomas Hildebrandt kommentiert einen Beschluss des Bundesgerichtshofes Der AN ist unter den Voraussetzungen des 16 Abs. 1 Nr. 1 VOB/B berechtigt, in Höhe des an dieser Vergütung orientierten Werts Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Nachtragsleistungen zu fordern. Die Aufgrund der Anordnung des AG erbrachte zusätzliche Leistung fällt unter den Begriff der vertragsgemäßen Leistung im die staatliche Rentenversicherung einzahlen, sind hier besonders unter Zugzwang. Aber auch sie haben die Möglichkeit, mit staatlicher Unterstützung für einen finanziell abgesicherten Ruhestand vorzusorgen, wissen die Vorsorgeexperten von ERGO. So lassen sich gerade mit dem auch als Rürup-Rente bekannten Modell der Basis-Rente zum Teil erhebliche Steuervorteile nutzen. Schon ab dem ersten Euro wirkt sich der eingezahlte Beitrag steuermindernd aus. Vorsorgebeiträge neben Rürup beispielsweise Beiträge auch zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungswerken oder zur landwirtschaftlichen Alterskasse sind bis zur Höchstgrenze von maximal Euro pro Jahr für Singles und bis zu Euro pro Jahr für Verheiratete abzugsfähig. Im Jahr 2013 können 76 Prozent der Beiträge als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Der absetzbare Anteil steigt bis 2025 jährlich um zwei Prozentpunkte, bis 2025 schließlich 100 Prozent erreicht sind. Auch wenn die steuerliche absetzbare Obergrenze von Euro fix ist, erlaubt Rürup in der Regel beliebig hohe Beitragszahlungen. Je nach finanzieller Lage können Sparer also mal mehr, mal weniger in den Vertrag einzahlen. Und sogar für den wirtschaftlich schlimmsten Fall sehen die ERGO Experten Rürup-Sparer gut gerüstet: Im Insolvenzfall gerät das angesparte Kapital in der Regel nicht in die Insolvenzmasse jedenfalls nicht, solange sich die Versicherten noch Sinne des 16 Abs. 1 Nr. 1 VOB/B, so dass ungeachtet des Umstands, dass eine Einigung über die Vergütung noch aussteht, Abschlagszahlungen verlangt werden können. Einigen sich die Parteien später auf eine Vergütung, tritt diese an die Stelle der sich unter Berücksichtigung der Vorgaben des 2 Abs. 6 Nr. 1 Satz 1 VOB/B ergebenden Vergütung, weil das Gegenstand der Einigung ist. Selbst wenn sich die Parteien nach der Rechnungslegung auf eine Vergütung einigen, die geringer ist als die zunächst geltend gemachte Nachtragsforderung, belegt dies weder, dass die Abschlagsforderung nicht fällig geworden ist, noch, dass der Februar 2013 in der sogenannten Ansparphase befinden. Rechtsschutz Handwerksbetriebe arbeiten im Geschäftsalltag mit vielen Parteien zusammen: Lieferanten, Kunden und Behörden. Die D.A.S. Experten wissen aus Erfahrung: Ärger ist dabei nicht immer zu vermeiden. Allein die mangelnde Zahlungsmoral eines Kunden kann dabei zu einer erheblichen Belastung für den Betrieb werden. Denn das Eintreiben von Außenständen ist meist teuer und zeitintensiv. Auch ein professionelles Rechnungsmanagement garantiert nicht immer die schnelle Begleichung der Fehlbeträge. Wird eine korrekt gestellte Rechnung nicht bezahlt, kann der Unternehmer das sogenannte außergerichtliche Mahnverfahren einleiten oder mit dem säumigen Zahler Zahlungsaufschub oder Ratenzahlung vereinbaren. Zahlt der Kunde weiterhin nicht, bleibt oft nur noch der Weg des gerichtlichen Mahnverfahrens ( 688 ff. ZPO). Am Ende steht der Vollstreckungsbescheid, mit dem der Gläubiger seine Geldforderung vollstrecken kann ( 794 Abs. 1 Nr. 4 ZPO). Forderungsmanager können für das Unternehmen die professionelle Abwicklung des Inkassoverfahrens übernehmen. Den Vorteil kennen die Rechtsexperten der D.A.S.: Dies spart den Unternehmen Kosten und hilft, ihre Liquidität zu sichern. Versicherte Unternehmen können das Forderungsmanagement im Bedarfsfall sogar als Versicherungsleistung in Anspruch nehmen. AG die verspätete Bezahlung nicht zu vertreten hätte. Fazit Für das Entstehen des Anspruchs sind allein die Anordnung der Arbeiten durch den AG und die Leistungserbringung durch den AN sowie die anschließende prüfbare Abrechnung maßgebend. AG können auch mittels AGB-Regelungen kein Prüfungsverfahren für Nachtragsforderungen zur Vertragsgrundlage machen, das diesen Grundsatz abändert. Autor: Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Dr. Thomas Hildebrandt ist für Leinemann Rechsanwälte in Hamburg tätig. RECHTSPRECHUNG KURZ KOMMENTIERT Vertragsstrafe bei Terminverschiebung Fast jeder Bauvertrag enthält neben einem verbindlichen Fertigstellungstermin auch eine Vertragsstrafe für den Fall, dass der Fertigstellungstermin nicht eingehalten werden kann. Treten Verzögerungen im Bauablauf auf, für die der Auftraggeber verantwortlich ist, dann müssen die Fertigstellungstermine verschoben werden. Unsicher ist, was in diesem Fall mit der Vertragsstrafe passiert. Hierzu hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem Beschluss vom 19. April 2012 (Aktenzeichen: 23 U 150/11) Stellung genommen. In dem konkreten Fall kam es zu wesentlichen Verzögerungen bei Vorgewerken; die Parteien verständigten sich daher auf geänderte Fertigstellungstermine. Der Auftragnehmer konnte diese geänderten Termine nicht einhalten. Daher machte der Bauherr die ursprünglich vereinbarte Vertragsstrafe geltend. Zu Unrecht befand das OLG Düsseldorf. Ob die vereinbarte Vertragsstrafe auch die geänderten Fertigstellungstermine erfasse, hänge insbesondere von der Bedeutung der jeweiligen Terminverschiebung ab. Je gewichtiger die Terminverschiebung sei, umso weniger könne davon ausgegangen werden, dass die frühere Vereinbarung einer Vertragsstrafe gleichwohl Bestand haben soll. Die Vertragsstrafe werde insgesamt hinfällig, wenn Verzögerungen, die durch den Auftraggeber verursacht wurden, den Zeitplan völlig außer Takt bringen. Erhebliche Massenmehrung Bei einem Einheitspreisvertrag, für den nicht die VOB/B vereinbart wurde, führen erhebliche Mehrmengen nicht automatisch zu einem erhöhten Vergütungsanspruch des Bauunternehmen. Das hat das Oberlandesgericht Celle in einem Urteil vom 9. August 2012 (Aktenzeichen: 16 U 197/11) entschieden. In dem konkreten Fall hatte der Auftraggeber den Auftragnehmer mit der Sanierung einer Kläranlage nach dem Werkvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) beauftragt. Bei der Sanierung traten wesentlich mehr und größere Fehlstellen in der Betonsohle zu Tage, als im Leistungsverezeichnis vorgesehen war; die erforderlichen Stemm- und Reprofilierungsarbeiten und der hierfür vorgesehene Preis verdreifachten sich im Ergebenis. Angesichts dieser exorbitanten Erhöhung der zu bearbeitenden Fehlstellen gegenüber den im Vertrag angenommenen Massen konnte das Bauunternehmen nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass der Auftraggeber mit der unvorhersehbaren Massenmehrung einverstanden sein würde, urteilte das OLG Celle. Das Bauunternehmen hätte daher vor der Ausführung der Arbeiten ein Einverständnis des Auftraggebers einholen müssen. Diese Entscheidung überzeugt rechtlich nicht in jeder Hinsicht. Bauunternehmen, die einen Einheitspreisvertrag nach dem BGB abschließen, sollten dennoch bei erheblichen Massenmehrungen vorsichtig sein und zunächst das Einverständnis des Auftraggebers zu weiteren Baumaßnahmen einholen, rät Rechtsanwältin Christina Meincke. Verjährung der Gewährleistungsbürgschaft Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 11. September 2012 (Aktenzeichen: XI ZR 56/11) noch einmal grundsätzlich klargestellt, dass die Gewährleistungsbürgschaft unabhängig von den Gewährleistungsansprüchen verjährt. In dem konkreten Fall waren Fassadenarbeiten mangelhaft. Der Auftraggeber forderte den Auftragnehmer unter Fristsetzung zur Mängelbeseitigung auf; der Auftragnehmer beseitigte die Mängel nicht. Mit Ablauf der Mängelbeseitigungsfrist entstand der Anspruch des Auftraggebers auf Ersatz der Mängelbeseitigungskosten gemäß 13 Abs. 5 VOB/B. Dieser Geldanspruch wird durch die Bürgschaft gesichert. Die Bürgschaftsforderung entstand daher ebenfalls mit Ablauf der Frist. Eine Bürgschaftsforderung verjährt grundsätzlich in drei Jahren. Der Auftraggeber führte zunächst lediglich ein selbstständiges Beweisverfahren gegen den Auftragnehmer durch. Nach vier Jahren wollte der Auftraggeber den Bürgen auf Ersatz der Mängelbeseitigungskosten in Anspruch nehmen. Zu diesem Zeitpunkt war die Bürgschaftsforderung jedoch bereits verjährt. Diese Entscheidung ist auch für Bauunternehmen von immenser Bedeutung. Diese müssen bei Mängeln der Nachunternehmerleistung immer bedenken, dass die Gewährleistungsbürgschaft unabhängig von den Gewährleistungsrechten verjährt, rät Rechtsanwältin Christina Meincke. Diese Rubrik erscheint in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Meincke Bienmüller in Berlin. Infos: IMPRESSUM Verlag: Emminger & Partner GmbH Oraniendamm Berlin Tel.: +49 (0)30/ Fax: +49 (0)30/ Internet: Herausgeber: Ralf Emminger (V.i.S.d.P.) Redaktion: Dietmar Puttins Tel.: +49 (0)30/ Heiko Metzger Tel.: +49 (0)30/ Anzeigenabteilung: Günter Starck (Leitung) Tel.: +49 (0)30/ Frank Hahn Tel.: +49 (0)30/ Satz, Repro & Grafik: Emminger & Partner GmbH, Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck, Berlin Erscheinungsort: Berlin Druckauflage (IVW): (4/12) Meldungen und Nachrichten nach bestem Wissen, ohne Gewähr. Bei Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vorausgesetzt. Für unverlangt eingehende Sendungen wird keine Haftung übernommen. Beiträge, die mit den Namen der Autoren gekennzeichnet sind, drücken nicht in jedem Falle die Meinung der Redaktion aus. Nachdruck und/oder Vervielfältigung nur mit Quellenangabe bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung durch die Redaktion. Copyright by Emminger & Partner GmbH Es gilt Anzeigenpreisliste 8/13. ist ausschließlich im Abonnement zu beziehen. Jahresabonnement für 2013: 50,60 Euro übriges Ausland: 66,00 Euro 8. Jahrgang, 65. Ausgabe ISSN

7 Februar 2013 BETRIEB & MANAGEMENT 7 München Jetzt ist sie da: Mit dem neuen Jahr 2013 kam auch die E-Bilanz. Betroffen sind laut BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft rund 1,37 Millionen bilanzierende Firmen in Deutschland ob Einzelunternehmen, Kapital- oder Personengesellschaft aber genauso Selbstständige sowie Gewerbetreibende, wenn diese Bilanzen aufstellen, und gemeinnützige Organisationen. Für die nach dem beginnenden Wirtschaftsjahre müssen sie ihre Jahresabschlüsse verpflichtend digital an die Finanzbehörden übermitteln. Auch Unternehmer, die freiwillig bilanzieren, sind davon nicht ausgenommen. Nach dem Steuerbürokratieabbaugesetz von 2008 gilt der Grundsatz moderne Elektronik statt Papier also demnächst für Steuer- beziehungsweise Handelsbilanz inklusive Überleitungsrechnung sowie für die Gewinn- und Verlustrechnung. Eigentlich sollte der Startschuss für die elektronische Bilanz viel früher fallen, doch das Bundesfinanzministerium hat ein Jahr Aufschub gewährt. Vor allem Konzerne aber haben längst begonnen, sich für die neuen Anforderungen warmzulau- Karlsruhe/Berlin Die Steigerung der Qualität im elektronischen Datenaustausch ist eines der Ziele des Bundesverband Bausoftware e.v. (BVBS). Ein Baustein dazu ist die Zertifizierung von Softwareprogrammen der Anwendungsbereiche Bauausführung und AVA. Dieses geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Ausschuss für Elektronik im Bauwesen (GAEB). Seit 2010 wurden 23 Softwareprodukte der 70 Mitglieder durch den BVBS zertifiziert. Zu diesem Thema standen Michael Fritz, Geschäftsführer des BVBS, und Vorstandsmitglied Wilhelm Veenhuis, zuständig für Datenaustausch beim BVBS, für ein Interview bereit. Für wen kommt die Zertifizierung in Frage? Michael Fritz: Grundsätzlich für alle Softwareprodukte, die GA- EB-Dateien auslesen und einlesen müssen. Hierbei unterscheiden wir zwischen dem Bereich Bauausführung und AVA, Ausschreibung Vergabe Abrechnung. So haben wir inzwischen sieben Software- Versionen im Bereich AVA und 16 Software-Versionen in der Bauausführung zertifiziert. Nur für zirka 20 Prozent unserer Mitglieder kommt eine Zertifizierung nicht in Frage, da diese wie zum Beispiel alle CAD-Hersteller oder Anbieter von Kosteninformationen keine GAEB- Dateien im- und exportieren müssen. Was beinhaltet die Zertifizierung? Wilhelm Veenhuis: Der BVBS bietet die Zertifizierung für den Datenaustausch nach GAEB DA XML 3.1 an. Dabei importieren und exportieren wir GAEB-Dateien und prüfen, ob diese den Prüfkriterien entsprechen. Da sich Softwareanwendungen stetig neuen und veränderten Anforderungen anpassen, bezieht sich die Zertifizierung auf eine bestimmte Softwareversion und ist fünf Jahre gültig. Danach muss entweder eine neue Zertifizierungen beantragt werden oder diese verliert ihre Gültigkeit. Während der Laufzeit kann der Softwareanbieter bei einer Versionsänderung oder einem Update eine Re-Zertifizierung beantragen. Die Zertifizierungsurkunde enthält dann die geänderte Versionsnummer und das neue Prüfungsund Gültigkeitsdatum. Zeit für neue Konten: E-Bilanz gestartet Mit dem Beginn des neuen Geschäftsjahres müssen bilanzierende Unternehmen eine E-Bilanz erstellen Bucherhalter-Nostalgie: Mit dem Einzug der E-Bilanz ist diese Form der Buchhaltung obsolet. fen und die nötigen Anpassungen ihrer Abläufe und Softwaresysteme vorzunehmen. Kleinere Betriebe, die das Thema E-Bilanz bislang auf die lange Bank geschoben haben, sollten jetzt aktiv werden und die verlängerte Abgabefrist effektiv zur Vorbereitung nutzen. Denn verlorene Zeit wird nicht wieder gefunden, wie der amerikanische Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler Benjamin Franklin schon vor über 260 Jahren wusste. Amtsvorschrift zur Datenübertragung Vom strikten Gebot zur E-Bilanz können sich nur ausgesprochene Zertifizierung steigert Qualität im Datenaustausch Pluspunkt bei Teilnahme an Ausschreibungen der öffentlichen Hand Wer hat das Prüfverfahren festgelegt? Fritz: Das Prüfverfahren hat der BVBS mit den Mitgliedern seines Arbeitskreises Datenaustausch in einem demokratischen Prozess in mehreren Sitzungen definiert. Wichtig war uns sowohl die Prüfungskriterien für die GAEB DA XML Zertifizierung in den Bereichen AVA und Bauausführung als auch entsprechende Musterdateien zum Test auf der BVBS- Website nicht nur unseren Mitgliedern sondern jedem Interessierten zugänglich zu machen. So können sich die Softwarehäuser vorab das Prüfszenario anschauen und testen, ob der Datenaustausch funktioniert. Welche Kosten kommen auf die Softwarehäuser zu? Fritz: Für Mitglieder kostet die Erstzertifizierung einer Software Euro, alle weiteren Zertifizierungen neuer Softwareversionen 250 Euro. Möchte der Hersteller weitere Produkte zertifizieren lassen, liegen die Kosten dann bei 975 Euro. Also ein durchaus überschaubarer Betrag. Natürlich können Michael Fritz, Geschäftsführer des Bundesverbandes Bausoftware e.v. (BVBS) Wilhelm Veenhuis, BVBS-Vorstandsmitglied, zuständig für Datenaustausch. auch Nicht-Mitglieder ihre Produkte zertifizieren lassen. Für diese kostet die Erstzertifizierung allerdings Euro und die Re-Zertifizierung 500 Euro. Ein Härtefälle auf Antrag befreien lassen wer einen Steuerberater hat und Buchhaltungssoftware nutzt, kann sich dieser Pflicht nicht entziehen. Nutzen kann man weiterhin die Übergangsregeln unter anderem für weitergehende Meldungen wie Kapitalkontenentwicklung oder steuerliche Gewinnermittlung bei Personengesellschaften, die jedoch eher große Firmen anbelangen. Manche Berichte wie der Anlagespiegel unterliegen derzeit noch der freiwilligen Übermittlung. weiterer guter Grund bei uns Mitglied zu werden. Wie läuft das Prüfverfahren? Veenhuis: Normalerweise suchen wir die Softhäuser auf und führen die Zertifizierung zusammen mit dem entsprechenden Softwareentwickler vor Ort durch. Da wir die Softwarelösungen in der Regel nicht kennen, benötigen wir dazu die Unterstützung der jeweiligen Unternehmen. Abhängig von der Art der Anwendung werden die entsprechenden GAEB-Dateien eingelesen und ausgegeben. Diese müssen den Prüfkriterien entsprechen und dem GAEB-XML-Checker standhalten. BVBS und GAEB haben gemeinsam den GAEB-XML- Checker herausgegeben. Dieser steht zum Download auf der Website des GAEB zur Verfügung. Foto: BVBS Foto: BVBS Die Ergebnisse protokollieren wir beim Prüfungsvorgang. Wenn sie den Vorgaben entsprechen, was relativ einfach und objektiv zu prüfen ist, stellen wir die Zertifizierungsurkunde aus. Die Hürde für eine GAEB-Zertifizierung liegt zwar hoch, ist aber durchaus erreichbar, was an der Anzahl der bisher zertifizierten Softwareprodukte abzulesen ist. Die Softwareversion erhält dann ein entsprechendes Zertifizierungssiegel sowie eine Urkunde, die das Datum der Zertifizierung Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de Die Datensätze folgen dabei genauen amtlichen Vorschriften und werden im XBRL-Format (extensible Business Reporting Language) versendet. Dabei handelt es sich um eine weltweit verbreitete Berichtssprache zur Kommunikation von Geschäftsdaten mit offenem Standard, der lizenzfrei genutzt werden kann. Konten auf die Taxonomie abstimmen Welche Werte zu melden sind das hat die Finanzverwaltung für die E-Bilanz ganz neu definiert. Taxonomie nennt sich das dafür festgelegte Datenschema, welches auch den Mindestumfang der zu übermittelnden Informationen bestimmt. Dessen Struktur umfasst mehr als 550 mögliche Muss- beziehungsweise Pflichtfelder für Stamm- sowie Finanzdaten. Für nicht zuordenbare Sachverhalte gibt es Auffangpositionen. Zu den Stammdaten zählen beispielsweise Name und Rechtsform, zu den Finanzdaten Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Ergebnisverwendung oder steuerliche Überleitungsrechnung. Die jeweiligen Mussfelder sind unter anderem abhängig von der Rechtsform. beinhaltet und wann die Gültigkeit abläuft. Wie viel Zeit müssen die Unternehmen für die Prüfung einplanen? Fritz: In der Regel dauert eine Prüfung zwischen zwei und vier Stunden. Das ist ein überschaubarer zeitlicher Aufwand. Es kann vorkommen, dass der Entwickler während des Prüfvorgangs merkt, dass etwas nicht stimmt und es dann sofort in der Software ändert. Dann wird die entsprechende Position noch einmal geprüft. Ist die Änderung allerdings komplexer Natur, muss ein neuer Prüfungstermin vereinbart werden. Das ist allerdings bisher nur zweimal vorgekommen. Welche Daten können eingelesen werden? Veenhuis: Bei der Zertifizierung Bauausführung wird die Datenart 83, die Angebotsaufforderung, eingelesen und die Datenart 84, die Angebotsabgabe, ausgegeben. Bei der AVA-Zertifizierung ist die Prüfung umfangreicher. Da werden Dateien der Datenart 81, die Datenaustauschphase Leistungsbeschreibung, Datenart 84, die Angebotsabgabe, und die Datenart 86, die Auftragsart, eingelesen und ausgegeben. Warum sollten Softwarehäuser ihre Software zertifizieren lassen? Fritz: Die Zertifizierung stellt eine Qualitätsüberprüfung der Software dar. Sie gibt dem Anwender Sicherheit und schafft Vertrauen, dass die durch Zertifizierung geprüften Anwendungen und Prozesse fehlerfrei sind. Diese Sicherheit erlangt besondere Bedeutung, wenn wir uns vorstellen, wie viele unterschiedliche Partner in der gesamten Prozesskette des Planen und Bauen untereinander Projektdaten austauschen. Somit stellen sich die Hersteller den festgelegten Qualitätskriterien. Einige Softwarehäuser haben diese Prüfkriterien sogar schon in die Qualitätssicherung ihrer Software eingebaut. Anhand der Prüfkriterien des BVBS hat jedes Softwarehaus die relativ einfache Möglichkeit durch den Import und Export der Daten eine Prüfung durchzuführen. Die Fragen stellte die Journalisten Heike Blödorn von Blödorn PR, Karlsruhe. Für einige Wirtschaftszweige wie Banken, Versicherungen und Pensionsfonds existieren eigene Taxonomien (sog. Spezialtaxonomien). Ergänzungstaxonomien gibt es für Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen, Land- und Forstwirtschaft, Verkehrsunternehmen, Wohnungsunternehmen sowie kommunale Eigenbetriebe. Aufgabe des Unternehmens ist also vorrangig, die bestehenden Konten der Buchhaltung mit der durch die Taxonomie vorgegebenen Gliederung abzugleichen und dem Bilanzaufbau zuzuordnen. Dazu hat die Datev bereits in Vorbereitung auf die E-Bilanz neue Konten eingeführt und bestehende teilweise neu beschriftet. Gewohnheiten prüfen Die Pflicht zur E-Bilanz bedeutet für jeden betroffenen Unternehmer, seinen Kontenplan gründlich zu prüfen: Ist dieser noch sinnvoll - sollte eventuell gewechselt werden? Wie nah ist er den neuen Vorschriften? Welche Geschäftsvorfälle müssen aufgrund der Gliederungstiefe der Taxonomie neu abgebildet werden? Dabei ist der Rat eines Steuerberaters zweckmäßig. Wer bisher z.b. alle Posten in das Sammelkonto sonstige Aufwendungen geschoben hat, sollte diese Angewohnheit schleunigst ändern. Denn die Taxonomie verlangt separate Buchungen und macht solche allumfassenden Konten weitestgehend unmöglich. Wer seine Positionen im Vorfeld sauber abbildet wie dies die Taxonomie verlangt erspart sich die Arbeit, später einzelne nochmal im Detail zu untersuchen und einzelne Geschäftsvorfälle umbuchen zu müssen. Fit für die E-Bilanz mit Lexware Lexware-Produkte wie Lexware buchhalter haben ab der Version 2013 alle Neuerungen und Module zur Datenübermittlung integriert und sind in der aktuellen Version selbstverständlich XBRL-fähig. Die für die E-Bilanz nötigen Konten (derzeit für den SKR03 und SKR04) wurden bereits im Frühjahr 2012 in die Software integriert. Dabei unterstützt Lexware mit dem Kontenaktualisierungsassistenten bei der Umstellung und Anpassung der Konten. Ab der Version 2013 wird es möglich sein, eine E-Bilanz zu erstellen und die Bilanzdaten elektronisch zu übertragen. Autorin: Gabriele Häcker, Produktmanagerin bei Haufe-Lexware

8 8 TECHNIK & ZUKUNFT Aus Beton werde Licht Neubau an der Technischen Hochschule in Aachen (RWTH) erhält weltweit erste interaktive Fassade aus Lichtbeton Aachen (Nordrhein-Westfalen) Ein Gebäude von weltweit einzigartiger Strahlkraft realisierte die Carpus+Partner AG für die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen. Das neue Institut für Textiltechnik (ITA) wurde von dem Beratungs- und Planungsunternehmen im Bereich Architektur mit einer interaktiven Fassade aus Lichtbeton der LU- CEM GmbH ausgestattet und sucht damit bis dato seinesgleichen. Die tagsüber unbespielte Fassadenfläche des Neubaus wird nachts zum Leben erweckt und leuchtete im Dezember 2012 erstmals für die Öffentlichkeit. Einzigartige Strahlkraft: Das erste Gebäude der Welt mit einer Fassade aus Lichtbeton steht in Aachen. Erdbebenschutzgewebe kommt an den Markt Glasfaser-Kunststoff-Verband stabilisiert Mauern. KIT-Innovation von der Industrie in marktreifes Produkt umgesetzt Karlsruhe (Baden-Württemberg) Bei Erdbeben bleiben meist nur Sekunden, um sicher ins Freie zu flüchten. Doch oft versperren herabfallende Trümmer die Rettungswege aus dem Gebäude. Eine Entwicklung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verlängert die rettende Zeitspanne, indem sie Mauern verstärkt und Trümmer zurückhält. Ein internationaler Baustoffproduzent hat die produktreife Innovation nun auf den Markt gebracht. Mit der Markteinführung ist unsere Idee aus dem Labor in eine handfeste Innovation geflossen, freuen sich Lothar Stempniewski und Moritz Urban, die Entwickler der textilen Gebäudeverstärkung. Mehrere Jahre haben beide erforscht, wie erdbebenanfälliges Mauerwerk in bestehenden, älteren Gebäuden nachträglich kostengünstig gesichert werden kann. Herausgekommen ist ein Glasfaser-Kunststoff-Gewebe mit vier Faserrichtungen, das mit dem passenden Putz an der Hausfassade angebracht werden kann. Zusammen mit einem Hersteller für technische Gewebe, der Dr. Günther Kast GmbH & Co. KG, wurde das Hightech-Gewebe schließlich bis zur Serienreife entwickelt. Der italienische Baustoffproduzent Röfix, Um das Gebäude dem zukunftsorientierten Betätigungsfeld seiner Nutzer entsprechend nicht nur funktional, sondern im Sinne der Corporate Architecture auch optisch innovativ zu gestalten, integrierten Carpus+Partner als Generalplaner die interaktive Lichtbetonwand in die Fassade. Mit etwa 30 Metern Breite und 4 Metern Höhe hat diese nun tagsüber unbeleuchtet die Optik einer Natursteinfassade. In der Dämmerung und im Dunkeln wird sie beleuchtet und beginnt quasi von innen heraus zu strahlen. Der von der LUCEM GmbH hergestellte Lichtbeton besteht aus feinen Marmorsanden in einer Zementmatrix. Eingebettete optische Fasern leiten Licht durch das Bauteil. Als Leuchtmittel kommen sowohl künstliche Lichtquellen als auch Tages- beziehungsweise Sonnenlicht in Frage. Körper, die sich zwischen Lichtquelle und Lichtbeton befinden, zeichnen sich als Schemen und Schatten ab. Die erste interaktive Fassade aus diesem innovativen Werkstoff besteht aus einzelnen Elementen von 50 Zentimetern Länge und 1,50 Metern Breite. Im hinterlüfteten Zwischenraum zur tragenden Wand ist jedes Fassadenelement mit einer eigenen Lichttechnik auf LED-Basis ausgestattet und kann unabhängig von allen anderen Lichtbetonplatten in über 16 Milli- In langen Bahnen wird Erdbebenschutzgewebe auf Mauerwerk aufgebracht und dann verputzt. Im Ernstfall hält es Trümmer zusammen und Rettungswege frei. ein Tochterunternehmen der deutschen Fixit-Gruppe, hat Erdbebenschutzgewebe und passenden Putz nun unter dem Markennamen Sisma Calce in sein Sortiment aufgenommen. Mehr Zugfestigkeit Dank der Verstärkung kann das Einstürzen von Mauerwerk bei Erdbeben verzögert und im Idealfall ganz verhindert werden. Gerade bei kurzen und mittelschweren Beben fehlt oft nicht viel zusätzliche Zugfestigkeit, um den Gebäudekollaps zu verhindern, erklärt Urban. Durch die Einfachheit des Systems, das wie ein prophylaktischer Verband am Gebäude wirkt, kann man es mit vertretbarem Aufwand bei der nächsten Gebäudesanierung in Kombination mit einer Wärmedämmung anbringen. Schon wenn man die kritischen Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen oder Altenheime verstärkt, wäre im Katastrophenfall eine Menge erreicht, ergänzt Stempniewski. Durch die sehr zugfeste, steife Glasfaserkomponente des Gewebes, das quasi in den Putz eingelassen ist, kann das Mauerwerk die höheren Zugspannungen besser abtragen, die während eines Erdbebens auftreten. Es wird so verhindert, dass punktuelle Schäden entstehen, die zu Rissen auswachsen. Sollten bei starken Beben die Glasfasern dennoch reißen, halten die elastischen Fasern aus dem Kunststoff Polypropylen die zerbrochenen Wandsegmente zusammen und somit die Fluchtwege frei. Mit Foto: Carpus+Partner AG Foto: M. Urban/KIT onen Farben von hinten beleuchtet werden. Die LED Paneele mit dreifarbigen RGB-Chips werden über eine sogenannte DMX-Steuerung, die der Bühnen- und Veranstaltungstechnik entlehnt ist, programmiert. Darstellbar sind so einzelne Farben über die gesamte Fläche, Farbverläufe, Schriftzüge und Logos sowie interaktive Sequenzen wie z. B. das Spiel zweier Lichtschläger mit einem Lichtball. Mit zunehmender Dunkelheit nimmt die Intensität der Lichtwirkung zu. Als einen der größten Vorzüge schätzt der Bauherr neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis des Materials die zurückhaltende Außenwirkung der unbeleuchteten Fassade. Anders als Plakate, Transparente oder Leuchtanzeigen, die andernorts als Fremdkörper auf Gebäude appliziert werden, ist der Screen hier eins mit der Fassade. Er zieht sich bei Tageslicht hinter eine scheinbar massive Wand zurück, um bei Einsetzen der Dämmerung seine Wirkung zu entfalten. der textilen Gebäudeverstärkung können wir den Menschen die notwendige Zeit geben, ins Freie zu flüchten, sind sich die Entwickler sicher. Unter günstigen Bedingungen bleiben die Wände sogar intakt und das Haus könnte wieder repariert werden. Durch das stabilisierende Verformungsverhalten wird die Energie besser abgebaut, die die horizontalen Beschleunigungskräfte eines Erdbebens ins Mauerwerk einbringen. Systeme für Betongebäude In Zusammenarbeit mit den Firmen Bayer MaterialScience AG, MAPEI S.p.A. und Dr. Günther Kast GmbH und Co. KG wird aktuell die Einführung eines klebbaren Erdbebenschutzgewebes für Innenräume vorbereitet. Langfristig forscht das Team um Stempniewski an Systemen, die nicht nur für gemauerte Wände, sondern auch für Betongebäude sinnvoll eingesetzt werden können. Die Herausforderung bei Beton sind jedoch die größeren Kräfte, die es aufzufangen gilt. Dafür testen wir neue Materialien wie Carbonfasern und legen die Grundlagen für kommende Innovationen am KIT. Insgesamt hält das Karlsruher Institut für Technologie bereits etwa 2000 Patente in seinen zahlreichen Forschungsfeldern. MELDUNGEN Februar 2013 Citroën steigert Marktanteil bei leichten LKW in Deutschland Berlin Der Fahrzeugbauer Citroën hat im letzten Jahr dem rückläufigen Markttrend in Deutschland getrotzt. Obwohl 2012 sechs Prozent weniger leichte Nutzfahrzeuge (bis 5,9 Tonnen) in Deutschland zugelassen wurden, konnte Citroën mit Zulassungen sein Vorjahresergebnis nahezu halten. Entsprechend stieg der Marktanteil des Herstellers auf knapp fünf Prozent. Weltweit wurden im vergangenen Jahr PKW und Nutzfahrzeuge der Marke Citroën zugelassen, davon in Europa. Hier erreicht Citroën einen Marktanteil von 5,9 Prozent. (hm) Volvo: LKW-Auslieferungen deutlich eingebrochen Berlin Der schwedische Fahrzeugbauer Volvo hat im November 2012 auf allen Kontinenten deutlich weniger LKW der Marke Volvo ausliefern können als im gleichen Vorjahresmonat. In Europa sank die Zahl der ausgelieferten LKW um 13 Prozent auf In Asien betrug der Rückgang 19 Prozent, in Südamerika 21 Prozent. Noch schlechter liefen für Volvo die Geschäfte in Nordamerika. Hier konnte das Unternehmen im November nur Fahrzeuge ausliefern, rund ein Viertel weniger als im November (hm) Baubetriebe in Sachsen-Anhalt sind verhalten optimistisch Berlin Das Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt hat zwischen Januar und Oktober 2012 mehr umgesetzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gesamtumsatz stieg um 1,4 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Das Wachstum fußt auf dem Wohnungs- und dem Wirtschaftsbau, hier wurden Umsatzzugewinne von 6,3 beziehungsweise 10,5 Prozent erzielt. Die Umsätze im öffentlichen Bau brachen hingegen um 14 Prozent ein. Auch für 2013 rechnet der Bauindustrieverband Sachsen/ Sachsen-Anhalt (BISA) mit weiteren Impulsen im Wohnungsbau, bei Wirtschaftsbau erwartet BISA keine kräftigen Wachstumsschübe, sondern fortgesetzter Stabilität. (hm) Größte Abbruch-Fachtagung Europas mit neuem Tagungsort Berlin Am 15. und 16. März findet in Berlin die diesjährige Fachtagung des Deutschen Abbruchverbandes (DA) statt. Der Veranstaltungsort ist ein anderer als in den vergangenen Jahren - in diesem Jahr lädt der Verband ins Hotel InterContinental in Berlin. 18 Fachvorträge mit internationalen Referenten rund um die Themen Abbruch und Rückbau sowie eine Quadratmeter große Fachausstellung erwarten die Besucher. Die Veranstaltung ist die größte Fachtagung zum Thema Abbruch in Europa. (hm) SEINERZEIT TEIL XXVI Meiller Überkopf-Lader ein Relikt der Erdbewegung aus den 1950er Jahren Sternstunden der Baumaschinen: Legendäre Technik im Rückblick von Ulf Böge Überall, wo Technik in der Praxis eingesetzt wird, entstehen Weiterentwicklungen und Anpassungen an die sich jeweils verändernden Gegebenheiten. Besonders bei den frühen gleislosen Baumaschinen wurde viel experimentiert und ausprobiert. Oft wurden logische Zusammenhänge in einfache technische Formate gebracht. So auch bei der Erdbewegungseinrichtung, die wohl typisch für die Fünfziger Jahre angesehen werden muss: Der Überkopf-Lader. Neben Frisch und Schaeff baute vor allem das Münchner Unternehmen F.X. Meiller derartige Ausrüstungen. Genau einhundert Jahre nach dessen Gründung entstand 1950 der erste Überkopf-Lader für Rad- und Kettenschlepper. Aus dem dringenden Bedürfnis zu den vieltausendfach bewährten Meiller-Kipper auch eine Beladeeinrichtung zu schaffen, haben wir uns die Aufgabe gestellt, ein Gerät zu entwickeln, das an einen Schlepper oder an eine Raupe angebaut werden kann und Schüttgut jeder Art wirtschaftlich auf Lastwagen, Anhänger oder Güterwagen lädt oder direkt von einer Ladestelle zu einer Mischanlage befördert und einschüttet, lautete es damals im Prospekt. Für Rad- und Raupenschlepper mit Motorleistungen von 40 bis 70 PS bot Meiller den Überkopf-Lader 1000 R beziehungsweise 1000 K an. Raupen mit Motorleistungen über 80 PS konnten mit dem Typ 2000 K ausgerüstet werden. Das Prinzip war einfach und auch zum nachträglichen Einbau an vorhandene Schlepper geeig- net. Über die am Schlepperrahmen montierten Ladeanlage wurde mit der Ladeschaufel frontal Erdreich oder anderes Material aufgenommen und hydraulisch angehoben. Um die Schaufel zu leeren, wurde diese über den Fahrer hinweg nach hinten geschwungen und regelrecht abgeworfen. Ein aus heutiger Sicht beeindruckender Vorgang. Über den Kopf hinweg wurde das Erdreich beim Meiller Überkopf-Lader 2000 K abgeworfen. Foto: Werkbild Archiv Verfasser 60 Kubikmeter pro Stunde Ebenfalls beeindruckend waren die Leistungsdaten. Mit der 2000 K konnte eine Abwurfhöhe von 2,8 Metern erreicht werden. Sie hatte ein Fassungsvermögen von 1,5 Kubikmetern und Reißkräfte von 6 Tonnen. Ladeleistungen bis zu 60 Kubikmeter in der Stunde sollen so möglich gewesen sein. Aber nur, wenn der Fahrer konzentriert bei der Sache war. Die Maschine brauchte für den Ladevorgang zwar nur vor und zurück fahren - was den Verschleiß der Ketten reduzierte - aber dafür musste sich der Fahrer ständig den Kopf verdrehen. Abgesehen vom unübersichtlichen Arbeitsbereich eine ergonomisch sehr bedenkliche Situation. Trotzdem wurden seinerzeit zahlreiche Raupenschlepper von Hanomag, Deutz, Fiat oder Bristol mit Überkopf-Ladeeinrichtungen verkauft. Noch bis in die Sechziger Jahre wurde sie auf den Baustellen eingesetzt und das System, das ursprünglich von der US-amerikanischen Firma Eimco für den Untertagebau entwickelt wurde, gehörte zum gewohnten Baustellenszenario. Erst moderne Ladeeirichtungen mit Schaufel und Kippzylinder lösten diese Urvariante der Erdbewegungsgeschichte ab.

9 FEBRUAR Straßen- & Wegebau 11 Straßen- & Wegebau 12 Straßen- & Wegebau 13 Straßen- & Wegebau 14 Anbaugeräte Emsbüren (Niedersachsen) Die Donauasphalt Bau GmbH ist seit mehr als 20 Jahren im Straßenbau, im Asphalt- und im Tiefbau tätig. Der Hauptsitz befindet sich in Schöllnach (Bayern). Von dort aus wird das Unternehmen mit 110 Mitarbeitern und drei separaten Tochterfirmen gesteuert. Vorwiegend bei Kommunen und bei öffentlichen Aufträgen kommen die Kolonnen der Donauasphalt Bau GmbH zum Einsatz. Die Ausstattung der Bautrupps ist umfangreich und modern für den produktiven und schnellen Einbau von Schwarzdecken ausgestattet. Walzen, Fräsen und Fertiger von unterschiedlichem Kaliber stehen der Mannschaft zur Verfügung. Neben den Geräten, die direkt bei Abtrag oder Einbringung von Schwarzdecken verwendet werden, gibt es fleißige Zubringer im Umfeld. Dazu gehört bei Donauasphalt auch eine ganze Flotte von Schwenkladern aus der Produktion des emsländischen Maschinenbauers Hermann Paus Maschinenfabrik. Paus blickt auf über 40 Jahre Erfahrung beim Bau von Rad- und Schwenkladern zurück. Genau diese Erfahrung und die damit verbundene Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser Geräte macht Ismaning (Bayern) Volvo hat den Radfertiger P6870C ABG mit Funktionen ausgerüstet, die dem Kunden helfen, Kraftstoff und Zeit zu sparen. Ganz zu schweigen davon, dass er für die heikelsten Asphaltierungsarbeiten geeignet ist. Der P6870C ABG ist ein extrem flexibler Straßenfertiger für Aufgaben, die von Wohngebietsstraßen bis zu größeren Autobahnprojekten reichen. Sein neuer Volvo-D6-Motor (Stufe IIIB) ist in seiner Klasse führend bei der Geräuschverminderung und er ist kraftstoffeffizienter als Vorgängermodelle und seine CO 2 -Emissionen sind deutlich geringer. Dieser leistungsstarke Motor besitzt große Kraftreserven für das Asphaltieren unter schwierigen Bedingungen oder bei maximaler Einbaubreite. Der Volvo-Straßenfertiger P6870C ABG lässt den Fahrer WIMAG ROHRLEGER. SCHWER WAR GESTERN. Der starke Rohrleger für den einfachen und sicheren Rohrtransport. STRASSEN- & WEGEBAU Bauabschnitte zeitsparender und präziser ausführen Donauasphalt Bau setzt eine ganze Flotte von Schwenkladern der Hermann Paus Maschinenfabrik ein sich Donauasphalt zu Nutze. Die Paus-Lader werden durch die Firma EMB mit Sitz in Neukirchen vorm Wald geliefert und technisch betreut. Als Gebietsleiter bei EMB ist Walter Sellner seit Jahren der verlässliche Kontakt zwischen beiden Unternehmen. Bei den zahlreichen innerstädtischen und allgemeinen Straßen- Bauprojekten ist es für Donauasphalt Bau immer wieder eine Herausforderung, die logistischen Abläufe so zu planen, dass der Verkehrsfluss so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Ziel ist es höchstens eine, besser noch gar keine Fahrspur zu blockieren. Das stellt bei der nach wie vor zunehmenden Verkehrsdichte ein Problem dar. Das Konzept des Schwenkladers macht es möglich, auf manches Fahrmanöver zu verzichten. Im Vergleich zum konventionellen Radlader kommt der Schwenklader mit wesentlich weniger Fahrbewegungen aus. Das führt nicht nur zur geringeren Belastung der Maschinen-Baugruppen was wiederum Verschleiß mindert. Auch die Bodenstruktur wird weniger geschädigt. Dieser Aspekt wird u. a. von Garten- und Landschaftsbauern, die Anwendungen in Gärten und Parks haben, sehr geschätzt. Foto: Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH Ein Paus Schwenklader SL755 bei Fräsarbeiten der Donauasphalt Bau. Kanal- und Leitungsgräben werden mit erheblich weniger Fahrbewegungen beschickt. Längere Frachten wie Rohre und Balken werden raumsparend auf der Palettengabel neben der Maschine transportiert. Mit der 4in1 -Schaufel wird die Ausschachtung fein portioniert mit Schüttgut rückverfüllt. Begleitend zu Fräsarbeiten werden die Schwenklader mit Kehrmaschinen bestückt. Die fein steuerbare Schwenkfunktion vermittelt dabei zusätzliche Flexibilität bei der Aufnahme des Fräsguts sowie bei der Verladung. Josef Liebl-Haushofer, Disponent bei Donauasphalt Bau, schwört auf die Schwenklader, die seiner Kolonne zur Verfügung ste- Präzision und Leistung Der neue Volvo-Radfertiger P6870C ABG ist vielseitig und hilft, Treibstoff und Zeit zu sparen auch freier atmen, denn er besitzt ein neues Absaugsystem, das bituminöse Dämpfe mit einem Wirkungsgrad von 83 Prozent aus dem Arbeitsumfeld entfernt, ohne Kraftstoffverbrauch und Geräuschentwicklung beträchtlich zu erhöhen, oder den Blick des Fahrers auf den Förderkanal zu beeinträchtigen. Das System, das bereits jetzt für Volvo-Kettenfertiger lieferbar ist, soll im Laufe des Jahres 2013 für den P6870C ABG erhältlich sein. Das duale System besteht aus Ansaugöffnungen und direkt dahinter Ventilatoren. Die Ventilatoren saugen die Dämpfe ab und blasen sie durch zwei Rohre über dem Straßenfertiger ins Freie. Bei dieser Konstruktion liegen Absaugöffnung und Ventilator sehr dicht beieinander. Dadurch sind keine zusätzlichen Leitungen und Abzugsröhren im Förderkanal erforderlich. Der Wirkungsgrad steigt, was wiederum Leistungsverluste vermindert und den Blick in den Förderkanal nicht behindert. Bis 30 Prozent weniger Verbrauch Für noch mehr Vielseitigkeit besitzt der Straßenfertiger drei Antriebsmodi: Einbau, Rangieren und Transport. Im Einbaumodus ist der smart power-modus standardmäßig eingestellt. Der smart power- Modus senkt die Geräuschentwicklung erheblich und vermindert den Verbrauch um bis zu 30 Prozent. Die volle Motordrehzahl kann gewählt werden, wenn die Arbeitsbedingungen das erfordern. Straßenfertiger von Volvo bieten einen zusätzlichen Modus, den Rangiermodus, der ideal für das Rangieren, Be- und Entladen ist. In diesem Modus sind die Einbaufunktionen deaktiviert und die Aktivlenkung ist aktiviert, die extrem enge Innenwenderadien von 2,5 m ermöglicht. Für ein schnelles Vorankommen steht im Transportmodus die volle Fahrgeschwindigkeit zur Verfügung. Steht der Straßenfertiger still, geht die Maschine automatisch in den Leerlauf. Sowohl im Rangierals auch im Transportmodus wird die Geschwindigkeit proportional angepasst, um einen sparsamen Umgang mit Kraftstoff zu fördern. Von oben gesehen Das geräumige, komfortable und ergonomisch gestaltete Fahrerumfeld verschafft dem Fahrer einen imposanten 360-Grad-Rundum- Überblick über den gesamten Einbauvorgang mit direktem Einblick in Trichter und Förderanlage und klarem Überblick über den Arbeitsbereich. Für eine noch bessere Sicht kann der verstellbare Sitz über die Außenkante des Straßenfertigers hinaus verschoben werden. Der P6870C ABG ist mit dem EPM- II-System (Electronic Paver Management II) ausgerüstet, das den Fahrer mit einfachen Schritt-für- Schritt-Anweisungen durch den Arbeitsprozess lotst und außerdem den Kraftstoffverbrauch aufzeichnet. Für eine noch längere Verfügbarkeit der Maschine gibt EPM II bordeigene Diagnosehinweise in Echtzeit. Auf dem großen Farbmonitor werden Motordaten und Einbaufunktionen deutlich abgebildet. Der Settings Manager von EPM II gestattet dem Fahrer, Einbaueinstellungen und Parameter zu speichern, um sie künftig bei ähnlichen Straßenprojekten wiederzuverwenden. Das macht die Ergebnisse des Asphaltierens konsistenter. Aus Sicherheitsgründen wird das EPM- Bedienpult von einer abschließbaren Abdeckung geschützt. Die Bohlensteuerungsgeräte können in einem verschließbaren Fach aufbewahrt werden. Zuverlässig und spurgenau Volvo-Straßenfertiger besitzen eine hervorragende Traktion für einen konstanten und spurgenauen Betrieb und einen exakten Einbau unter allen Bedingungen. Der P6870C ABG bildet da keine Ausnahme. Mit einer dreipunktgelagerten Plattform der Zugmaschine stellt das einzigartige hydraulische Selbstnivellierungssystem eine maximale Traktion sicher und die Asphaltdecke bleibt eben, auch wenn das Gelände uneben ist. Das Volvo- Antriebssystem unterstützt einen genauen und ebenen Einbau, weil es eine hohe Traktionskraft gewährleistet. Der P6870C ABG besitzt ein Fahrwerk mit Sechsradantrieb und Einzelradaufhängung. Die größeren Hinterräder übertragen die meiste Kraft während die vier Vorderräder sie dabei unterstützen und mit einem hydrostatischen Antrieb steuern. Optionale Erweiterungen Bei Asphaltierungsarbeiten sind Geschwindigkeit und Qualität gleich wichtig. Volvos branchenführende Einbaubohlen bieten eine hervorragende Einbauqualität für eine ebene, einheitliche Straßenoberfläche. Die Variomatik- Bohle kann hydraulisch verlängert werden. Optional sind Erweiterungen möglich, um einen Einbau in Breiten von bis zu neun Metern zu ermöglichen. Dank Volvos einzigartigem hydraulischem Schnellkupplungssystem können sie einfach an- oder abmontiert werden. Ein hoher Verdichtungsgrad hinter der Bohle sorgt für eine ebenere, gleichmäßigere Oberfläche und vermindert die Notwendigkeit einer Verdichtung durch Walzen beträchtlich. Volvo-Bohlen sind elektrisch oder mit Gas beheizt erhältlich. 15 Abbruch & Rückbau 16 Brechen & Sieben 17 Schalung & Beton 18 Schalung & Beton 19 Innen & Außen 9 hen: Alle stehen heute unter Zeitdruck. Meine Mannschaft und der Paus Schwenklader können viele Bauabschnitte zeitsparender und präziser ausführen. So sind wir schneller fertig, was unsere Kunden sehr freut. Ein großer Materialkübel mit einem Fassungsvermögen von zwölf Tonnen gewährleistet in Kombination mit dem Fördersystem eine gleichmäßige Materialzuführung und macht den Einbau effizienter. Eine hydraulisch zu betätigende Frontklappe am Materialkübel hilft, Material in das Fördersystem zu füllen und ein Verschütten so gut wie gänzlich zu vermeiden. Unabhängige hydrostatische Antriebe für Förderbänder und Förderschnecken stellen sicher, dass das Einbaumaterial gleichmäßiger zu beiden Enden der Bohle transportiert wird. Die optimale Materialförderung im Förderkanal wird durch eine proportionale Steuerung der Geschwindigkeit der Förderschnecke und durch die Anpassung ihrer Höhe und Drehrichtung aufrechterhalten. Dieser größere Materialdurchsatz sorgt für eine optimale Qualität der Straßenoberfläche unabhängig von Breite, Dicke oder Einbaugeschwindigkeit sowie eine ununterbrochene Asphaltierung, wie zum Beispiel unter Brücken.

10 10 STRASSEN- & WEGEBAU Februar 2013 Feinfühliges Arbeiten bei gleichzeitigem Fahren: Bankett-Erneuerung auf dem elf Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen den Gemeinden Wahlstorf und Kühren mit einem neuen Atlas Mobilbagger Atlas 160 W aus dem HKL-Mietpark. Mietmaschinen hoch im Kurs Neuer Atlas Mobilbagger 160 W überzeugt bei Bankett-Erneuerung Kiel/Lübeck (Schleswig-Holstein) Seit 2009 erneuerte die Deutsche Bahn die Zuglinie zwischen Lübeck und Kiel und baute sie aufwändig aus jedoch zu Lasten der Gemeinden, die an der Bahnstrecke liegen: Aufgrund des Materialtransports durch die Baufahrzeuge kam es zu großen Schäden auf den Gemeindestraßen, die für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten genutzt wurden. Die Folge waren erhebliche Risse im Belag und Schlaglöcher, die ein Befahren fast unmöglich machten. Nach langwierigen Verhandlungen erreichten die Gemeinden, dass sich die Deutsche Bahn an der Behebung der entstandenen Straßenschäden beteiligte und Gelder für die notwendigen Bauarbeiten bewilligt wurden. Zum Einsatz kam das leistungsstarke Equipment von HKL Baumaschinen bei zahlreichen dringlichen Straßensanierungen so auch im Sommer 2012 auf dem elf Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen den Gemeinden Wahlstorf und Kühren. Dort half ein neuer Atlas Mobilbagger 160 W aus dem HKL-Mietpark bei der Bankett-Erneuerung. Diese wurde infolge von Materialtransporten im Rahmen einer Bahnliniensanierung zwischen Lübeck und Kiel erforderlich die anliegenden Gemeindestraßen waren durch die logistische Nutzung erheblich strapaziert und beschädigt worden. Der Mietbagger übernahm im Auftrag der Lübecker Firma Grothe Bau die gesamten Instandsetzungs- Arbeiten entlang der Fahrbahn: vom Abfräsen der alten Deckschichten bis zum Materialtransport. Dank seiner Effizienz und leichten Bedienbarkeit überzeugte der Mobilbagger auf ganzer Linie. Heiko Siss, Leiter der maschinentechnischen Abteilung (MTA) für die Disposition der Maschinen bei Grothe Bau, erklärt: Wir haben den Bagger mit allen verfügbaren Ausrüstungen gemietet, damit wir möglichst viele Aufgaben innerhalb kürzester Zeit erledigen können. Die Maschine zieht den Boden ab und kann und im Anschluss das Material auf den Lkw verladen. Gerade für die Restarbeiten ist eine schnelle Maschine gefragt, denn unsere Zeitpläne sind eng gesteckt, ergänzt Siss und resümiert: Für diesen Einsatz war der Bagger aus dem HKL-Mietpark ideal. Das VSI-Mini-Mix-System Neue Möglichkeiten für die kleinflächige Straßensanierung Die Mischung des Sanierungsmörtels erfolgt genau dosiert und homogen gemischt. Verteilt wird per Hand in variabler Schichtstärke naht- und kantenlos. Kaiserslautern (Rheinland- Pfalz) Punktuell beschädigte oder ausgemagerte Deckschichten aus Asphalt stellen oftmals ein Problem für die öffentlichen Baulastträger dar. Eine Möglichkeit ist das Ausbauen der alten Substanz, etwa durch fräsen oder schneiden und aufbrechen der Schadstellen, mit anschließendem Einbau von neuem Walzasphalt. Diese, technisch unterschiedlichen durchaus korrekte Vorgehensweise ist jedoch sehr teuer und aufwendig. Es erfordert nicht nur erheblichen Maschineneinsatz, sondern ist auch durch den notwendigen, zeitintensiven Einsatz von Arbeitskräften ein Kostenproblem für die öffentlichen Haushalte. Das einfache und oft praktizierte provisorische Einfüllen von Asphalt als sog. Plombe mit Schichtstärken und Verdichtungsgraden führt auch durch die fehlende aber notwendige Auch Gehwege können kostengünstig und schnell instand gesetzt werden. Fotos (2): VSI GmbH Schichtstärke des Heiß asphaltes immer wieder zu neuen Flickenteppichen Dazu kommt, daß diese Plomben immer wieder aufbrechen da an den Naht- und Übergangsstellen keine Abdichtung z.b. mittels Fugenband verwendet werden kann. Eine mögliche wirtschaftliche Lösung ist das VSI-Mini-Mix-System. Hierbei wird in einer selbstfahrenden Arbeits- und Mischmaschine flüssiger Asphaltmörtel aus den Komponenten Gesteinskörnung (0/3,0/5,0/8), Polymermodifizierter Bitumenemulsion, Wasser und Zement.dosiergenau hergestellt. Die moderne Maschinentechnik erlaubt das Ausbringen von kleinsten Mengen ab 10kg auf Knopfdruck. Der Einbau erfolgt dann unmittelbar per Hand. Nach etwa 5 bis 10 Minuten ist die bearbeitete Schadstelle wieder befahrbar. Da es sich um einen flüssigen Asphaltmörtel handelt kann ähnlich einer Spachtelmasse oder Schlämme die Schadstelle an den Rändern auf null auslaufend eingebaut werden. Somit entsteht ein für den Verkehrsteilnehmer fast nicht bemerkbarer Übergang auf die sanierte Fläche. Diese Technik ist nicht unbekannt. Es handelt sich in der Tat um Asphalt für dünne Asphaltdeckschichten in Kalteinbauweise. Diese Technologie wird ebenfalls von der VSI GmbH großflächig maschinell mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen auf allen Bauklassen eingebaut. Die Vorteile des Systems liegen vor allem in der Schnelligkeit und in der Wirtschaftlichkeit da bei Schäden an der Asphaltdeckschicht kein Eingriff in die Substanz (z.b. durch Fräsen) notwendig ist. Das VSI- Mini-Mix-System ist geeignet für die Beseitigung von Winterschäden und allen anderen kleinflächigen Schäden an Asphaltbelägen. Auch die Sanierung ganzer Gehwege zählt zu den Einsatzmöglichkeiten. Foto: HKL Baumaschinen Das einhellige Credo der Lkw-Fahrer: Die klaren Signale der beiden Ampeln am Fertiger sind schon von weitem gut sichtbar und leisten eine wertvolle Hilfe beim Beschicken. Erfolgreiche Feuertaufe Neuer Super i begeistert auf spanischer Autobahnbaustelle Ludwigshafen (Rheinland- Pfalz) Die Autobahn C-25 nördlich von Barcelona ist als Handelsroute für die katalanische Region von großer Bedeutung. Deshalb musste der Ausbau von einer auf zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zügig erreicht werden. Genau der richtige Einsatz für den neuen Fertiger Super i von Vögele. Die Fahrbahn der C-25 musste komplett neu aufgebaut werden mit Trag-, Binder- und Deckschicht. Die zwei Spuren jeder Fahrtrichtung sollten dabei nahtlos über eine Gesamtbreite von bis zu 11,5 m gebaut werden. Für einen Abschnitt von 30 km des insgesamt 150 km langen Bauprojekts setzte die ausführende Firma Grupo Sorigué auf den neuen Super i, den kraftvollsten Straßenfertiger der aktuellen Strich 3 -Generation von Vögele. Mit dabei: Die neue starre Bohle SB 250 TP1. Mit maximaler Einbaubreite (13 m) und sehr hohen Verdichtungswerten erfüllte sie alle Voraussetzungen für diesen Einsatz. Modernste Antriebstechnik für Großbaustellen Ausgestattet mit einem leistungsstarken, sparsamen Cummins-Dieselmotor ist der neue Fertiger für eine Baustelle dieser Größenordnung wie geschaffen. Er erfüllt die strengen Abgasrichtlinien, die in Spanien genau wie in den übrigen EU-/EFTA-Staaten sowie den USA, Japan und Kanada gelten. Gekennzeichnet ist dies durch das i für Intelligent Emission Control im Namen des Super i. Ebenso wichtig in dieser oft sehr warmen Region waren der groß dimensionierte Mehrfeldkühler und die exzellente Luftdurchführung. Sie gewährleisten eine perfekte Kühlung von Motorkühlwasser, Hydrauliköl und Ladeluft und so einen reibungslosen Baufortschritt in jeder Klimazone der Welt. Fertigerfahrer Josep Maria Ribes: Die Maschine ist sehr leistungsstark und leise. Eindeutig der beste Fertiger auf dem Markt. Mehr Leistung, weniger Verbrauch Die Umweltfreundlichkeit der neuen Strich 3 -Generation geht Fotos (3) : Joseph Vögele AG weit über die in den Abgasrichtlinien geforderten Werte hinaus. Einfache und intuitive Steuerung der Bohle über die Außenbedienstände. Das innovative EcoPlus-Paket ermöglicht eine Kraftstoffersparnis von über 20 Prozent und senkt die Lautstärke signifikant. Das bringt einen enormen wirtschaftlichen Vorteil wegen sinkender Betriebskosten mit sich, wie Grupo Sorigué bestätigt. Erreicht wird dies durch ein schaltbares Pumpenverteilergetriebe, das bei Stillstand des Fertigers alle Hydraulikpumpen für Fahren, Fördern und Verdichten automatisch abschaltet. Dazu kommen der energieoptimierte Tamper antrieb, ein geregelter Hydraulik-Temperaturkreis für das schnelle Erreichen der optimalen Betriebstemperatur und ein drehzahlgeregelter Lüfter. Auch bei Materialbevorratung und -transport zeigte der Super i auf der C-25 seine ganze Klasse. Der Großfertiger ist auf Einbauleistungen von bis zu t/h ausgelegt. Der neue PaveDock- Die neue Strich 3 -Generation bietet Prozesssicherheit und Einbauqualität auf allerhöchstem Niveau. Assistant erleichtert dabei die Kommunikation zwischen Fertiger- und Lkw-Fahrer erheblich und ermöglicht eine sehr sichere, stoßfreie Übergabe des Mischguts. Dafür sind rechts und links zwei Sig nalampeln am Fertiger-Dach befestigt. Mit ihnen kann der Fertigerfahrer unmissverständlich anzeigen, welche Aktionen der Fahrer des Mischgut-Lkw durchführen soll: andocken, stoppen, abkippen oder wegfahren. Ein weiterer ent- scheidender Faktor für die hohe Einbauqualität war das Zusammenspiel von PaveDock mit dem optional verfügbaren federnd gelagerten Abdruckbalken. Beide Systeme maximieren die Prozesssicherheit bei der Mischgut übergabe. Perfekte Materialversorgung im gesamten Bauzeitraum Insgesamt wurden auf den 30 km ab Cervera t Mischgut verarbeitet. Das Materialtransportsystem mit ansteigenden Kratzerbändern verhinderte die Entmischung des Materials und reduzierte den Verschleiß der Aggregate und Lager. Der proportional geregelte Mischguttransport gewährleistete die exakt dosierte Mischgutvorlage und sorgte so für ein sehr gutes Ergebnis. Eine besondere Rolle spielten an dieser Stelle die Verteilerschnecken mit einem Flügeldurchmesser von 480 mm. Sie garantieren die optimale Mischgutvorlage bei großen Einbaumengen. Neues ErgoPlus-Bedienkonzept Im Super i wurde das weltweit beste und modernste Bedienkonzept ErgoPlus nochmals optimiert. Ein echtes Highlight für die Fertigerfahrer war das neue vierfarbige Display. Es war auch bei den wechselnden Lichtverhältnissen auf der Baustelle immer bestens lesbar. Dank seitlicher Verkleidung ist der Fahrer jetzt auch vor Regen und Wind geschützt. AutoSet für einfaches Umsetzen Mit der neuen AutoSet-Funktion wurde der Einbaumannschaft zudem das Umsetzen von einem Baustellenabschnitt zum nächsten extrem vereinfacht: Mit nur einem Knopfdruck auf die Execute-Taste werden Einbaubohle, Verteilerschnecke, hydraulische Frontklappe, Kratzerbänder und die Raupenvorabstreifer in Transportposition gebracht. Nach dem Umsetzen wird auf erneuten Tastendruck wieder alles in die zuvor gespeicherte Arbeitsposition gebracht. Problemloser Einbau und perfekte Qualität Das Fazit des Bauunternehmens zum Ablauf der Einbauarbeiten ist durchweg positiv: Insgesamt gewährleisten die fortschrittliche Maschinentechnik und die einfache, intuitive Bedienung des i einen problemlosen Einbau in höchster Qualität bei exakt eingehaltenem Zeitplan. Mit dem Super i war der Einbau des Asphaltes in 11,5 m Breite noch einfacher als der Bau eines Radweges, meinte Toni Solé vom spanischen Vögele-Vertriebspartner EMSA Maquinaria y Proyectos, S.L. Seit September 2012 ist die C-25 im Nordosten Spaniens nach nur einem Jahr Bauzeit vierspurig befahrbar.

11 Februar 2013 STRASSEN- & WEGEBAU 11 Der HCQ-Navigator Premium, das umfassende System von Hamm für die Verdichtungsoptimierung und -dokumentation: Die einzelnen Komponenten wie Panel-PC oder DGPS-Empfänger können zwischen Walzenzügen, Tandemwalzen und Statischen Walzen getauscht werden. Während des Transports von und zur Baustelle finden alle Module in einem robusten Koffer Platz. Foto: Hamm AG Tirschenreuth (Bayern) Während im Erdbau satellitengestützte Systeme zur Flächendeckenden Verdichtungskontrolle (FDVK) schon fast zum Standard gehören, setzen sich GPS bzw. GNSS- Lösungen (GNSS: Globales Navigationssatellitensystem) im Asphaltbau erst allmählich durch. Die grundsätzlichen Anforderungen sind bei beiden Anwendungen ähnlich, jedoch gibt es Unterschiede bei den Messgrößen und den Maschinentypen. Hamm bietet mit dem HCQ- Navigator Premium als weltweit einziger Hersteller ein modulares System an, das in Erdbau- und Asphaltwalzen funktioniert. Der Vorteil: Die wesentlichen Komponenten (Panel-PC und DGPS- Nordwalde (NRW) Aus der Praxis heraus Arbeitsmaschinen zu entwickeln und durch Qualität zu überzeugen, damit startete die Adler Arbeitsmaschinen GmbH & Co. KG vor zweieinhalb Jahren und präsentiert die hochwertigen Anbaugeräte jetzt auch auf der bauma im April 2013 in München. Auf der weltweit größten Messe der Baumaschinenbranche können sich vor allem Fachhändler und Importeure über die Neuheiten informieren. So stellt die Firma mit Sitz im münsterländischen Nordwalde erstmals auf einer Messe seinen Salzstreuer Modell 2013 sowie das Bohrgerät B 50 für ge- Ein System für alle Verdichtungsanwendungen HCQ-Navigator Premium von Hamm Empfänger) können beliebig zwischen Maschinen und Projekten getauscht werden. Das reduziert die Höhe der Investition erheblich und ermöglicht eine sukzessive Integration des Systems in die Maschinenflotte. Wer allerdings ausschließlich Erdbau- oder Asphaltanwendungen im Portfolio hat, kann selbstverständlich weiterhin die separaten Lösungen mit den Bezeichnungen HCQ-Navigator Erdbau bzw. HCQ-Navigator Asphalt nutzen. Ein Prinzip für alle Walzen Der HCQ-Navigator arbeitet bei allen Anwendungen nach dem selben Prinzip: Während der Verdichtung zeichnet das System verschiedene Material- und Maschinendaten auf. Gleichzeitig ermittelt Wir entwickeln und produzieren in Deutschland Adler Arbeitsmaschinen: Durch Qualität überzeugen Das Kompaktbohrgerät B 50 schafft es bis zu 100 m in die Tiefe, und das bei einer Transportbreite von nur 78 cm. ein DGPS-Empfänger die Position der Walze. Der HCQ-Navigator koppelt die Prozess- und Positionsinformationen und stellt sie auf einem Panel-PC in der Fahrerkabine grafisch dar. Auch eine Vernetzung mehrerer Walzen per WLAN ist möglich. In diesem Fall ermittelt das System in Echtzeit den aktuellen Status der Verdichtung des gesamten Walzenverbundes, zum Beispiel die Anzahl der Übergänge aller Walzen oder die Asphalttemperatur, und zeigt diese auf allen PCs an. Elektronisches Typenschild Basis aller Applikationen ist eine einheitliche System-Software, die für den Erdbau und die Asphaltverdichtung verwendet werden Für Kunden mit dem Wunsch nach einer besonders leistungsstarken Kehrmaschine hält Adler Arbeitsmaschinen die K 750 bereit, die sich auch im Dauereinsatz bewährt. Eine optionale Wassersprüheinrichtung von 360 Litern bindet Schmutz und Staub. Fotos (2): Adler Arbeitsmaschinen GmbH & Co. KG othermische Bohrungen vor. Zum Programm gehören ferner Kehrmaschinen, Wildkrautvernichter, anbaubare Erdbohrer und Schneeschilde. Eine vierstellige Zahl von Adler-Maschinen leistet bei unseren Kunden bereits treue Dienste, so dass wir weiterhin auf Qualität setzen, indem wir in Deutschland entwickeln und produzieren, informieren die Geschäftsführer Thomas Schmiemann und Rainer Hackenfort. Unser Ziel auf der bauma ist, bestehende europäische Kontakte in weitere Länder auszuweiten. Infos im Internet: kann. Diese Software erkennt automatisch, auf welcher Maschine sie eingesetzt wird, sie liest sozusagen das elektronische Typenschild aus. Damit entfällt die lästige und zugleich fehleranfällige Eingabe der Maschinenparameter. Für jedes Projekt können zusätzlich im Vorfeld die spezifischen Baustellendaten vorbereitet und auf die Panel-PCs übertragen werden. Verdichtungsfortschritt im Blick Während der Arbeit sehen die Fahrer am Panel-PC den Verdichtungsfortschritt in Form von farbigen Karten. Als Orientierungshilfe können Zusatzinformationen wie Lagepläne oder Geolinien eingeblendet werden. Auch die Darstellung von zwei großen Grafiken nebeneinander (z. B. Verdichtungsänderung und Temperatur) ist möglich, ebenso die Anzeige spezifischer Vorgaben wie die Anzahl der Übergänge, Frequenz oder Amplitude. Dabei bleiben Anzeigen stets klar und übersichtlich. Verwirrende Buttons und unübersichtliche Menuleisten im Umfeld gibt es nicht. Durch diese Darstellung ist der HCQ-Navigator Premium ein wirksames Werkzeug, um Verdichtungsvorgaben oder -empfehlungen sicher einzuhalten, Über- und Unterverdichtungen zu vermeiden, Temperaturfenster bei der Asphaltverdichtung einzuhalten, effizienter zu arbeiten (Vermeidung unnötiger Überfahrten), sehr homogen und damit qualitativ hochwertig zu verdichten. Einfache Bedienung Hamm legt großen Wert auf eine intuitive Bedienung. Diesen Anspruch erfüllt auch der HCQ- Navigator: Das System ist einfach im Handling und die Bediener verstehen schnell, wie sie damit bessere Verdichtungsergebnisse erzielen. Ein großer Zusatznutzen für die Bauleitung ist die einfache Dokumentation: Mit dem HCQ- Navigator können Baufirmen den Fortschritt und die Qualität der eigenen Arbeit überwachen und dokumentieren, denn alle Daten lassen sich per USB-Schnittstelle bequem sichern und einfach archivieren. Mit diesem System können auch die Anforderungen der FDVK im Erdbau bei der lagenweisen Verdichtung oder Stabilisierung erfüllt werden. Modulares Konzept Die modulare Konzeption ermöglicht die stufenweise Integration des Systems in den Maschinenpark. Jede neue Hamm-Walze mit Kabine oder ROPS-Dach kann für das HCQ Premium vorgerüstet werden. Bei den meisten Bestandsmaschinen ist eine Nachrüstung mit den Sensoren, der Verkabelung und den Anschlüssen für die Komponenten möglich. Der Panel-PC mit Touchscreen, der DGPS-Empfänger oder das RTK-Modem für die Nutzung einer Bodenstation sind einzeln zu ergänzen. Das System verarbeitet DGPS- Signale unterschiedlicher Qualitäten (z.b. für Europa: EGNOS, VBS, HP und RTK oder für die USA: WAAS, XP/HP, VBS oder RTK). In der derzeit höchsten Auflösung, bei Verwendung eines RTK-Modems mit Bodenstation, werden die Positionsdaten mit einer Genauigkeit von 2,5 cm (1 inch) ermittelt. Das Konzept der offenen Schnittstellen erlaubt zudem auch den Einsatz von DGPS- Empfängern oder Bodenstationen anderer Hersteller. Präzise Messungen, aussagekräftige Ergebnisse Abhängig von der Anwendung ermittelt der HCQ-Navigator Premium unterschiedliche Werte: Beim Erdbau sind vor allem die Steifigkeit und die Übergänge relevant. Im Asphaltbau wird zu den Übergängen die Temperatur gemessen. Daraus entsteht eine übersichtliche Verdichtungslandkarte. Sie zeigt dem Fahrer in Echtzeit, wo z. B. schon wie oft verdichtet wurde. Andere Systeme im Markt arbeiten ausschließlich über die Steifigkeit und berücksichtigen die statische Verdichtung nicht. Hamm bezieht als einziger Hersteller alle Walzentypen in die Analyse ein, so z. B. auch Statische Walzen wie die Gummiradwalze GRW 280. Auch bei der Bestimmung der exakten Position der Lasteinwirkung bietet der HCQ-Navigator etwas mehr: Das Hamm-System misst und bewertet jede Bandage bzw. Achse einzeln. Nur so werden die Verhältnisse bei Kombiwalzen oder beim Verdichten mit großem Versatz im Hundegang präzise ermittelt und beschrieben. Robuste Komponenten Der ebenso robuste wie leistungsfähige Panel-PC erfüllt Militärstandards, arbeitet bei Temperaturen von -40 bis +70 C und ist durch ein geschlossenes Vollmetallgehäuse unempfindlich gegenüber Wasser und Erschütterungen (IP 65). Er eignet sich daher auch für Maschinen mit offener Bedienplattform. Der standardmäßig verwendete, sehr robuste DGPS- Empfänger ist ebenfalls unempfindlich gegenüber Schwingungen. Das Gerät wird mittels Magnetfüßen am Dach fixiert, ist also binnen kürzester Zeit montiert. Sofort startklar Hamm hat den HCQ-Navigator Premium als Plug and Play -Lösung realisiert. Eine Parametrierung bei Arbeitsbeginn ist wegen des elektronischen Typenschildes nicht erforderlich, so dass die Verdichtungsarbeit unverzüglich beginnen kann. Auch nach einer Pause oder bei Schichtbeginn bietet das HCQ Premium eine sehr schnelle Signalbereitstellung: Es hält nach Abschalten der Maschine das GPS-Signal bis zu 16 Stunden. So entfallen Wartezeiten aufgrund erneuter Systeminitialisierung mit den GNSS- Satelliten. Ein weiteres, ausgesprochen nützliches Merkmal ist die Überbrückung von Funkschatten: Das System bleibt auch dann aktiv, wenn das Positions-Signal von den Satelliten kurzfristig nicht zur Verfügung steht, zum Beispiel während der Verdichtung unter Brücken. In diesen Fällen erfolgt eine Überbrückung durch die interne Sensorik und die Software. natürlich niedrige Abgaswerte! Die umweltfreundlichen Industriemotoren von... Besuchen Sie uns auf der bauma 2013: Halle A5, Stand 227/328.

12 12 STRASSEN- & WEGEBAU Februar 2013 Sennebogen ieferte als Trägerfahrzeug für einen neuen Tragschichtfertiger einen SR 25T an die Die Heilit+Woerner Bau GmbH. Das Multifunktionsgerät wird seither mit einer Einbaubohle für gebundene und ungebundene Tragschichten eingesetzt. Kompakt und trotzdem extrem leistungsstark Ein Sennebogen SR 25T als Trägerfahrzeug für einen Tragschichtfertiger Straubing (Bayern) Die Heilit+Woerner Bau GmbH steht seit über 150 Jahren für Qualität und Kompetenz im Verkehrswegebau. Mit Sonderlösungen und eigens entwickelten Spezialgeräten ist das Münchner Unternehmen der Branchenführer für Verkehrsflächen in Betonbauweise. Jährlich werden allein in Deutschland mehrere Millionen Quadratmeter an Betondecken gebaut. Sennebogen lieferte Mitte 2012 als Trägerfahrzeug für einen neuen Tragschichtfertiger einen SR 25T. Das Multifunktionsgerät wird seither mit einer Einbaubohle für gebundene und ungebundene Tragschichten eingesetzt und vereint gleich mehrere Arbeitsschritte.Mit dem Ausleger kann das Material großflächig und präzise verteilt werden. Über eine bis zu 8 m breite Einbaubohle mit Verdichterplatten werden hydraulisch gebundene sowie ungebundene Tragschichten lage- und höhengerecht eingebaut. Interdisziplinäre Zusammenarbeit gewünscht Deutscher Asphaltverband legt Forschungsrahmenplan vor Bonn (NRW) Der Deutsche Asphaltverband (DAV) hat seinen Rahmenplan der aktuellen Forschungsschwerpunkte veröffentlicht. Mit diesem Exposé legt der Verband der Asphalt produzierenden und Asphalt verarbeitenden Industrie fest, in welchen Bereichen er in den kommenden Jahren vordringlichen Forschungsbedarf sieht und ruft zugleich zur interdisziplinären Zusammenarbeit auf. Der Rahmenplan, der unter dem Motto Die Verantwortung der Asphaltindustrie für die Mobilität des Menschen: umweltintegrierend, innovativ, bedarfsgerecht, kostenbewusst steht, formuliert vier wesentliche Forschungsschwerpunkte: Sicherung und Anpassung der Mobilität des Menschen, Verbesserung der Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung und Energieeffizienz, Schutz von Mensch und Umwelt sowie Wirtschaftlichkeit. Alle gemeinnützigen Forschungsstellen sind ausdrücklich aufgefordert, Vorschläge für Forschungsvorhaben Eine komplexe Technik sorgt für die millimetergenaue Positionierung. Für den Fahrer bedeutet das, lediglich über die Schaufel das Material zu verteilen. Die Fahr- und Nivellierfunktionen laufen automatisiert. Über zusätzliche am Unterwagen montierte Hydraulikzylinder erfolgt die Nivellierung der Einbaubohle. Nach einem digitalen Geländemodell und mit tachymetrischer Positionsbestimmung lässt sich die Maschine millimetergenau in Lage und Höhe steuern. In einem Arbeitsschritt wird so das Baumaterial bis zu einer Breite von 8 Metern aufgeschüttet, begradigt, nivelliert und gleichzeitig verdichtet. Die Entscheidung, für diese Aufgabe Foto: Deutscher Asphaltverband ein Sennebogen-Trägergerät einzusetzen, bereuen die Verantwortlichen nicht. Sie loben besonders die robuste, mechanische Konstruktion und die einfache Handhabung der hydraulischen und elektrischen Anbauten. Gerade dank des teleskopierbaren Raupenfahrwerks verfügt der Sennebogen SR 25T trotz geringer Größe über beste Standsicherheit. So kann beispielsweise eine dreispurige Autobahntrasse mit nur zwei Arbeitsgängen präpariert werden. Sennebogen konnte uns genau das liefern, was wir für unsere Spezialmaschinen brauchen. Die Maschine ist kompakt und trotzdem extrem leistungsstark. Besonders die gute Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten erleichtert uns den Service im täglichen Betrieb, lobt Andreas Geier, verantwortlicher Techniker für Tragschichtfertiger bei Heilit+Woerner. Aus der Zusammenarbeit mit verantwortlichen Experten aus Unternehmen und Wissenschaftlern der Forschungsinstitute sollen Innovationsnetzwerke entstehen. auf Basis des aktuellen Forschungsrahmenplans an das Deutsche Asphaltinstitut (DAI) zu senden. Das DAI ist die For-schungsvereinigung der deutschen Asphaltindustrie. Interdisziplinäre Forschungscluster und Beteiligung interessierter Unternehmen sind erwünscht. Besonders wertvoll sind Kontakte zu Spezialisten und Unternehmern entlang der Wertschöpfungskette. Aus der Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Experten aus den Unternehmen und den Wissenschaftlern der Forschungsinstitute sollen so Innovationsnetzwerke entstehen. Neue Projektideen können darin intensiv diskutiert und gemeinsam auf den Weg gebracht werden. Der Rahmenplan der aktuellen DAV-Forschungsschwerpunkte kann im Internet unter Presse Pressemitteilungen als pdf-dokument heruntergeladen werden. Dort finden sich auch die Daten für die Kontaktaufnahme interessierter Unternehmen und Forschungsinstitute. Foto: Foto: Sennebogen Der Pöma-Anbaugrader AG 225 besticht durch äußerste Stabilität und geringen Verschleiß. Durch die einfache Bedienung, die automatische Graderfunktion und die sehr gute Wendigkeit kann man mit dem Anbaugrader hohe Tagesleistungen erzielen. Optimierter Wirtschaftswegebau senkt Kosten Mit System und Geräten von Pöma stark geschädigte Wege langlebig regenerieren Groß Denkte (Niedersachsen) Die Firma Pöma-Maschinenbau in Groß Denkte (Niedersachsen) produziert und vertreibt erfolgreich Spezialgeräte für die Reparatur und Pflege von Forst- und Feldwegen und setzt sie wirtschaftlich in der Praxis im eigenen Wegeservice- Betrieb (Pöma-Wegeservice) ein. In fast 40-jähriger Tätigkeit wurden die Pöma-Geräte im eigenen Maschinenbaubetrieb konzipiert, weiterentwickelt und kontinuierlich den Erfordernissen aus der Praxis angepasst. Die Geräte sind technisch ausgereift, sehr robust, langlebig und im Einsatz einfach und sicher zu handhaben. Die Eigenentwicklungen werden mittlerweile weltweit vertrieben. Alle Pöma-Geräte können mit einem Traktor mit 80 bis 180 kw per Zapfwelle betrieben werden. Moderne Traktoren, Geräte und Maschinen in der Land- und Forstwirtschaft stehen aus wirtschaftlichen Gründen im Vordergrund des Interesses, sie werden immer breiter, schwerer, teurer und wichtiger. Die Instandhaltung bei den Wirtschaftswegen hält damit nicht Schritt. Forst- und landwirtschaftliche Wege sind oft in schlechtem Zustand, zu schmal, falsch profiliert und dadurch nicht wasserabführend, uneben, mit Schlaglöchern versehen. Schon durch die aktuelle Nutzung und noch mehr durch die ständig intensivere maschinelle Belastung können viele Wirtschaftswege ihre wichtigste Funktion nicht mehr erfüllen, nämlich einen reibungslosen, zuverlässigen und sicheren und damit wirtschaftlichen Transport zu gewährleisten. Bei den schweren bis überschweren, zunehmend breiteren Fahrzeugen, die oft bei schwierigen Witterungsverhältnissen eingesetzt werden müssen, kann man die nachhaltigen Beschädigungen am Wegekörper unmittelbar erkennen. Durch die Schwierigkeiten bei zunehmender Intensität beim Güterund Lastenverkehr in der Land- und Forstwirtschaft wird der wirtschaftliche Erlös reduziert, das heißt, was man durch den technischen Fortschritt bei den landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Maschinen und Geräten erwirtschaftet, vergibt man teilweise wieder durch die Behinderungen beim Transport auf maroden Wirtschaftswegen. Mit der Pöma-Technik und dem System Pöma für den Straßen- und Wegebau bietet sich eine wirtschaftliche, technisch ausgereifte und kostensparende Lösung zum Wege-Ausbau mit den erforderlichen Eigenschaften an, weil u.a. kein oder nur wenig Neumaterial erforderlich ist. Das System Pöma funktioniert mit folgenden Arbeitsgängen: Bankette fräsen, Mittelrücken brechen, Material von außen nach innen gradern, ein Steinbrecher fräst, bricht und mischt das Material ideal und intensiv ohne zu pulverisieren Fotos (2): Pöma-Maschinenbau auf eine Körnung von 0-32 mm, profilieren mit dem Anbaugrader, verdichten mit dem Plattenverdichter oder der Vibrations-Walze (mit der seitlich verschiebbaren Walze wird auch der Bankettbereich gut verdichtet). Die wesentlichen Vorteile des Systems: Kein oder geringer Verbrauch von Wegebaumaterial, geringerer Verschleiß an den Transport-Fahrzeugen, verkürzte Bauzeit, Verbesserung der Wege- Tragfähigkeit, wesentlich bessere Ebenheit der Fahrbahn, höhere Fahrgeschwindigkeiten sind möglich, Schonung der Fahrer-Wirbelsäulen, ökologischer Wegebau durch Versickerung des Niederschlagwassers im muldenförmig gestalteten Bankettbereich. Beispielhaft nachfolgend zwei von fünf Arbeitsgängen: Mit dem Anbaugrader AG 225 den Weg profilieren Mit dem Pöma Anbaugrader AG 225 bietet sich ein extrem robustes Pöma-Anbau- Vibrationswalze RW 150. Gerät für den Wege- und Straßenbau an. Per Joystick-Steuerung kann der Traktorfahrer vom Führerhaus aus den Grader einrichten und sehr leicht bedienen. Am Grader kann man beim Fahren mit vier Hydraulikzylindern alle Höhen-, Seitenund Schrägstellungen vornehmen. Der Grader besticht durch äußerste Stabilität, geringen Verschleiß, was zu Langlebigkeit und geringer Reparaturanfälligkeit führt. Durch die einfache Bedienung, die automatische Graderfunktion und die sehr gute Wendigkeit kann man mit dem Pöma-Anbaugrader hohe Tagesleistungen erzielen. Die Neigungsverstellung des Schildes über ein Zentralgelenk im Dreipunktrahmen, die großdimensionierten Kegelrollenlager garantieren eine spielfreie Arbeitsweise. Die senkrechten Schwenkachsen der Nachlaufräder sind mit gekapselten Kugellagern montiert, die eine Nachschmierung erübrigen. Die robusten Aufreißer haben sich in einer wichtigen und zuverlässigen Zusatzfunktion bewährt. Mit dem Grader werden spätere Wege- Pflegearbeiten leicht und schnell erledigt. walzen beobachten kann, ist ausgeschlossen, da die vier Antriebsräder des Traktors eine hohe Richtungsstabilität garantieren. Durch seine Spurtreue kann man auch die äuße- Ein ideales Verdichtungsgerät im Straßenbau und für den Bau sowie die Instandhaltung von Wirtschaftswegen ist die Pöma-Anbau- Vibrationswalze RW 150. Sie läuft dank der hydraulischen Neigungsanpassung immer auf der vorprofilierten, zu verdichtenden Fahrbahn. Nur so kann ein rund profilierter Weg vollständig verdichtet werden. Die RW 150 kann mit der normalen Bordhydraulik an einem Schlepper bzw. Unimog betrieben werden. Die Anbau-Vibrationswalze RW 150 ist auch bei Einsätzen auf hängigem oder gebirgigem Gelände durch den Dreipunktanbau am Trägerfahrzeug seitlich fixiert und damit absolut spurtreu. Ein Abrutschen oder Abdriften, wie man es bei Anhängewalzen wie auch bei knickgelenkten Motorren seitlichen Randstreifen (Bankette, Grabenränder) sicher verdichten. Bis zu 80 cm kann die Anbau- Walze in Fahrtrichtung nach links ausgefahren werden. Das garantiert ein normales Fahren auf dem befestigten Weg und bietet trotzdem die Möglichkeit, den außen liegenden Randstreifen fachgerecht zu bearbeiten. Dadurch ist ein sicheres, zentimetergenaues Arbeiten an Böschungen, Gräben und Mauern sowie anderen Hindernissen möglich. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist die Wendigkeit und damit die schnelle Einsatzbereitschaft des Gerätes. Mit der Bordhydraulik und dem Kraftheber der Schleppers bzw. Unimogs wird die Anbau-Walze für den Transport angehoben und für den Arbeitseinsatz abgesenkt. Der Einsatz eines Tiefladers oder sonstigen Hilfsmittels zum Transport entfällt. Die Anbau-Vibrationswalze von Pöma läuft dank der hydraulischen Neigungsanpassung immer auf der vorprofilierten, zu verdichtenden Fahrbahn. Nur so kann ein rund profilierter Weg vollständig verdichtet werden.

13 Februar 2013 STRASSEN- & WEGEBAU 13 Abstreuen von großen Flächen werden mit der Optimas Streuschaufel zur kurzen Routine. Mit 2,0 Metern Streubreite können innerhalb von 30 Minuten 1200 m² Fugenmaterial aufgebracht werden. Fotos (2): Optimas Maschinenfabrik H. Kleinemas GmbH Mit einer Optimas H88 lassen sich pro Tag gut 1000 m² Pflaster mühelos verlegen. Dank der ihrer Drehschemel-Knicklenkung bewegen sich die Maschinen auf der frisch verlegten Fläche ohne Verwerfungen hervorzurufen. Perfekte Verlegung im Eiltempo Binnen zwölf Tagen rund m² Pflasterfläche angelegt / Firma Tebben (Ramsloh) verlegte 10 cm dickes Triloc-Pflaster mit zwei Optimas H88 Saterland-Ramsloh (Niedersachsen) Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas hat in Neuenkirchen/Vörden (Kreis Vechta) für gut 100 Millionen Euro das weltweit größte, konzerninterne Distributionszentrum gebaut. Laut Unternehmensangaben werden in dem Zentrum 200 Arbeitsplätze entstehen und den Plänen zufolge alle Abläufe und Dienstleistungen rund um die beiden Marken Adidas und Reebok konzentriert. Das betrifft sowohl den Großhandel, den internen Einzelhandel des Konzerns als auch den Verkauf über das Internet m² pro Tag Neben dem Bau der Hallen, die im April 2012 Richtfest hatten, mussten innerhalb von zwölf Tagen auch rund m² Pflasterfläche angelegt werden. Die Tebben GmbH & Co. KG aus Ramsloh setzte zur Verlegung des 10 cm dicken Triloc-Pflasters zwei Optimas- Verlegemaschinen H88 ein. Gerade bei solchen Bauvorhaben kann die H88 mit ihrer Schnelligkeit, der hohen Leistungsfähigkeit und vor allem mit ihrer Drehschemel-Knicklenkung punkten. Jede Maschine schafft pro Tag gut m² und dank der Lenkung bewegen sich die Maschinen auf der frisch verlegten Fläche ohne Verwerfungen hervorzurufen. Selbst schnelle Kurvenfahrten kommen ohne seitliche Schubkräfte aus und gehen so nicht zu Lasten der Fläche. Darüber hinaus sorgt die freie Sicht auf das Arbeitsfeld und insbesondere die Nähe zur Anlegekante für das zügige und passgenaue Anlegen der Pflasterlagen. So ist selbst beim Einpassen an Engstellen oder Abwasser- und Revisionsschächten ein vereinfachter Ablauf möglich. Zu den Arbeiten auf dieser Baustelle gehörte auch das Abstreuen der Fläche. Dafür ist die Optimas- Streuschaufel bestens geeignet. Sie ist quasi ein plug and play-anbaugerät, das mit jedem handelsüblichen Radlader betrieben werden kann. Mit ihr lassen sich die verschiedensten Materialien wie Sand, Splitt oder auch Muttererde sehr gleichmäßig verteilen. Mit 2,0 Metern Streubreite können innerhalb von 30 Minuten m² Fugenmaterial aufgebracht werden, wobei die Dosierung über die Fahrgeschwindigkeit und dem variablen Öldruck geregelt wird. Standortverbundenheit Bei der Grundsteinlegung vor einem Jahr erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Adidas AG, Herbert Hainer, dass einerseits mit dem neuen Vertriebszentrum die Kunden und Konsumenten schneller und effizienter mit Produkten Schöne Steine für den Abschiedskuss Pfungstadt reaktiviert seinen Bahnhof mit attraktiver Kiss-and-ride -Anlage Küssen erlaubt: Die Kiss-and-ride-Kurzzeitparkplätze gaben den Anstoß für eine Flächenbefestigung, die über das normale Maß hinaus ging. Pfungstadt (Hessen) Vor 125 Jahren wurde im südhessischen Pfungstadt die Staatsbahn des Großherzogtums Hessen in Betrieb genommen. Nachdem der Personenverkehr 1955 eingestellt wurde, feierten die Pfungstädter im Dezember 2011 die Reaktivierung ihres Bahnhofes. Bei der Befestigung der Außenanlagen spielten die dort verlegten Pflastersteine eine besondere Rolle. Mit Reaktivierung der 1,8 km langen Schienenverbindung zwischen Darmstadt und Pfungstadt ging für viele Pfungstädter Bürger ein Traum in Erfüllung. Vom neuen Kopfbahnhof der knapp Einwohner zählenden Gemeinde, gelangt man auf der eingleisigen Bahnlinie in nur 13 Minuten in das Zentrum von Darmstadt. Lothar Quintel vom gleichnamigen Ingenieurbüro beschreibt das Bauvorhaben: Neben dem Neubau des Haltepunktes und der Reaktivierung der Bahnstrecke, waren im gesamten Umfeld des Endhaltes weitere ergänzende Arbeiten seitens der Stadt vorgesehen, die die Erreichbarkeit des ÖPNV-Haltepunktes durch den motorisierten und nicht motorisierten Individualverkehr verbessern sollen. Dafür errichtete man einen zentralen Busbahnhof, eine Park-and-Ride-Anlage (50 Stellplätze), zwei Behindertenstellplätzen und vier Parkplätze für eine Stromtankstelle. Zusätzlich gibt es 73 Bike-and-Ride-Stellplätze. Ein nettes Gimmick der P&R- Anlage bilden auch fünf Kiss-andride -Kurzzeitparkplätze. Unter kiss-and-ride (wörtlich übersetzt: Küssen-und-fahren ) wird das Abliefern oder Abholen von Fahrgästen an einer Zugangsstelle des öffentlichen Personenverkehrs durch einen von Dritten gefahrenen Pkw bezeichnet. Genau das war auch der Grund dafür, den etwa m² großen Parkplatz nicht nur auf einfachste Art zu befestigen, sondern hier besondere Maßstäbe gelten zu lassen, erklärt Lothar Quintel. Wir wollten das gesamte Areal optisch so gestalten, dass eine angenehme Aufenthaltsqualität entsteht. Zwei Aspekte waren uns sehr wichtig: Zum einen sollten die neu zu befestigenden Flä- Foto: Einstein-Fugentechnik chen nicht zu steril wirken und sich mit einer gewissen Natürlichkeit in das Landschaftsbild einpassen. Ebenso sollten alle Pflasterflächen optisch wie aus einem Guss wirken, um das gesamte Areal in einen ruhigen Rahmen zu setzen. Die Planer hatten aber auch technische Aspekte zu berücksichtigen. An einigen Stellen müssen die Flächen oft bedeutende Lasten durch rangierende Fahrzeuge aushalten, so Quintel. Die Schwierigkeit bestand darin, einen Pflasterbelag zu finden, der neben der geforderten Optik auch noch alle Anforderungen an die Belastbarkeit erfüllte. Die Wahl fiel auf das CombiStabil-Pflastersystem aus dem Betonwerk Pfenning in Lampertheim. Dieses System aus der Einstein-Pflasterfamilie verbindet Ästhetik und Funktionalität auf ideale Weise und erschien deshalb den verantwortlichen Planern als besonders geeignet. Quintel: Ausschlaggebend für diesen Belag waren in erster Linie die überragenden Eigenschaften in Punkto Stabilität. Dank der D- Punkt-Fugensicherung des CombiStabil-Pflastersystems wird die zur regelmäßigen Aufnahme von Verkehrsbelastungen Fuge systembedingt stets eingehalten. Die Verbundnocken bieten einen zusätzlichen Schutz gegen eine dauerhafte Verschiebung einzelner Steine, gleichzeitig berühren sich die Steinflanken aber auch bei enger Stein-an-Stein-Verlegung nur minimal an der Steinunterkante. Diese einzigartige Technik gewährleistet eine ergiebige, dauerhafte Fugenverfüllung, bei der sich das Fugenmaterial zwischen den Steinen regelrecht verkrallt. Schub- und Horizontalkräfte werden abgepuffert und auf die gesamte Fläche übertragen. Selbst größere Belastungen durch rangierende Fahrzeuge stellen kein Problem für das System dar. beliefert werden können und andererseits diese Großinvestition eine grundlegende Bekenntnis zum Standort Deutschland bedeutet. Analog zu dieser Aussage setzt auch Optimas konsequent auf den Standort Deutschland. Nicht nur das die gesamte Produktion und Entwicklung hier beheimatet ist, belegt dies, sondern auch die Tatsache, dass der internationale Verkauf seinen Sitz im Saterland hat. Das Siegel Made in Germany ist bei Optimas nicht nur eine leere Hülle, sondern tief im Unternehmen und der Unternehmensphilosophie als Qualitätsmerkmal verankert. hen Qualität durch die große Fertigungstiefe sowie die Nutzung modernster Produktionstechniken und zum anderen, im ständigen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Kunden, die Entwicklung marktgerechter, wegweisender Produkte. Im Falle spezieller Kundenwünsche ermöglicht die Bündelung aller Abteilungen vor Ort natürlich kurze Reaktionszeiten und einen durchweg sehr guten Service. Schwungvolle Wege... System zur Gestaltung und Kennzeichnung frei wählbarer Kurvenverläufe Vertriebsleiter Franz-Josef Werner sieht mehrere Faktoren, die den Erfolg der Marke Optimas rechtfertigen und seiner Meinung nach für eine praktische Umsetzung des Anspruches stehen. Zum einen ist es das Erzielen einer ho- Erdmannhausen (Baden- Württemberg) Optische Brüche bei geschwungenen Wegen und Beeten entstehen leicht und kosten selbst GaLaBau-Profis viel Zeit. Häufig wird der unharmonische Kurvenverlauf erst nach der Fertigstellung augenscheinlich und muß mit einem hohen Aufwand korrigiert werden. Auch die Markierung der gewünschten Radien mit einer Vielzahl von Erdnägeln und das Anlegen einer Richtschnur helfen hier nur selten insbesondere, wenn es sich beim Kurvenverlauf um keine reinen Kreisbögen mit vorgegebenen Radien handelt. Mit dem neuen Flexmarker-Kit FMK der Probst Greiftechnik Verlegesysteme GmbH können harmonische Kurvenverläufe einfach und schnell angefertigt werden. Eine Nacharbeit aufgrund von Brüchen in der Optik entfällt. Der mit Glasfieberstäben fixierte Kurvenverlauf visualisiert für den Kunden auf ideale Weise seinen Gartenweg. Am Tag ausgesteckt, kann der Bauherr abends seine Entscheidung fällen und ggf. sogar selbst Änderungen am Verlauf vornehmen. notwendige Kunden der baden-württembergischen Probst GmbH wurden gebeten, die neu entwickelte GaLaBau-Hilfe bei Ihren Projekten auf Herz und Nieren zu testen. Karlheinz Götz betreibt in Steinen im Wiesental, im Dreiländereck Schweiz - Frankreich - Deutschland CLEANFI Foto: Probst Greiftechnik Verlegesysteme GmbH Rundum gut betreut Es klingt fast schon wie ein Satz Flexmarker-Kit FMK der Probst Greiftechnik Verlegesysteme GmbH: Der mit Glasfieberstäben fixierte Kurvenverlauf visualisiert für den Kunden auf ideale Weise seinen Gartenweg. die Firma Götz Karlheinz Garten & Design. Er berichtet: Das Kit entspricht voll und ganz meiner Erwartung. Wir können es sehr gut weiterempfehlen. Gerade die Auszubildenden tun sich bei den Pflasterungen mit Rundungen viel leichter und sind dadurch auch schneller. Auch Joachim Bräuninger, Inhaber der in Remchingen ansässigen Bräuninger GmbH Garten und Landschaftsbau kann positives über das Flexmarker-Kit FMK berichten: Wir hatten es bereits zweimal im Einsatz mit verschiedenen Vorarbeitern. Beide sind begeistert und werden das Flexmarker-Kit bei Kurvenlinien in Zukunft auf jeden Fall einsetzen, so die Reaktion der Mitarbeiter. Die Gartenu. Landschaftsbau Firma Kostrzewski & Gess aus Postmünster schließt sich dem positiven Urteil an: Das Kit ist eine praxisgerechte und gute Lösung zum Erstellen von gebogenen Einfassungen. Das Flexmarker-Kit FMK ist ein Komplettsystem zur aus der homöopathischen Patientenbetreuung, aber das Gesamtpaket aus Beratung, Vorführung, Verkauf, technischer Service und Training erlaubt eine ganzheitliche Betreuung der weltweiten Kunden von einem Standort aus. Auch die Tebben GmbH & Co. KG profitiert seit Jahren von dieser guten Beziehung zwischen Hersteller und Kunden. Sie fühlt sich rundum gut betreut und setzt weiterhin auf die hochwertigen sowie flinken Maschinen von Optimas. Gestaltung und Kennzeichnung von frei wählbaren Kurvenverläufen. Es besteht aus zehn Glasfieberstäben mit je 1,0 m Länge, zehn Klemmverbindern für Erdnägel und fünf Fixierkrallen. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten das Flexmarker-Kit FMK einzusetzen. Bei der ersten mögliche Anwendungsform werden die zusammengesteckten Glasfieberstäbe mit Fixierkrallen auf dem Boden ausgelegt und der Kurvenverlauf durch Sprühfarbe oder Kreide markiert. Durch das Beschweren der Krallen mit Pflastersteinen können diese selbst auf harten Belägen unverrückbar fixiert werden. Alternativ kann das Flexmarker- Kit FMK mittels der Klemmverbinder an Erdnägeln befestigt werden und dabei nicht nur den Kurvenverlauf sondern auch gleichzeitig den Höhenverlauf exakt vorgeben. Kehrmaschinen Einfach losfegen! Telefon /

14 14 ANBAUGERÄTE Februar 2013 Die Spezialfirma für den transatlantischen Kanal- und Leitungsbau verwendete zwei verschiedene Trägergeräte für den Anbau der Terex-Fräsen Meter unter dem Meer Terex-Fräsen im Spezialeinsatz an Transatlantik-Leitungskanälen Langenburg Dass hydraulische Anbau-Fräsen von Terex problemlos in fließenden und stehenden Gewässern unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden, ist Stand der Technik und gängige Übung. Jetzt wurden sie erstmals in Meerwassertiefen zwischen 1600 und 2060 Meter verwendet. Eine Spezialfirma hatte den Auftrag, Kanalgräben für transatlantische Telekommunikationsleitungen freizuräumen und dabei auch felsiges Material zu beseitigen. Alpines Sales & Rental, der US-amerikanische Fachhändler für Terex-Fräsen, empfahl dafür zwei mittelschwere WS45-Fräsen mit einer Nennleistung von 45 kw. An den Fräsen-Serienmodellen wurden nur geringfügige Umbauten vorgenommen, um die Spezial- Bagger des Kunden für den Tiefsee- Einsatz mit Anbaufräsen bestücken Kempen (Nordrhein-Westfalen) Es ist soweit. Pünktlich zu seinem 20-jährigen Firmenjubiläum auf dem deutschen Markt präsentiert SMP auf der BAUMA 2013 seine neuen Schneidwerkzeuge. Es handelt sich hierbei um Zusatzwerkzeuge, die als Ergänzung zu unserem bewährten Swingotilt mit Greifermodul an Maschinen bis 16 Tonnen verwendet werden können. zu können. Die beiden WS45-Fräsen von Terex wurden an einer Adapterplatte so montiert, dass sie mit ihren Abbruchtrommeln nicht in Reihe, sondern gegenläufig arbeiten. Ein sogenannter Öl-Kompensator sorgt dafür, dass die Hydraulik der Fräsen auch in großen Tiefen und damit unter enormen Umgebungsdruck uneingeschränkt funktioniert. Die Fräsen waren insgesamt an 20 Tagen im atlantischen Meerwasser in großen Tiefen eingesetzt. Es wurde keinerlei Hydrauliköl- Verlust festgestellt. Der Einsatz der WS45-Fräsen im Salzwasser erforderte lediglich häufigeres Fetten der Trommellager über die Schmiernippel. Außerdem wurden Dichtungsringe verwendet, die salzwasserbeständig sind. Da rund 70 Prozent der Weltmeere Tiefseegebiet mit Wassertiefen größer als 800 Meter sind, Einen guten Schnitt machen Die neue Baumschere von SMP SMP s Baumschere TCT ist ein Zusatzwerkzeug. Es ist eine gut durchdachte Konstruktion, mit Hilfe des integrierten Greifermoduls am Swingotilt hat man ein spezielles Werkzeug für Pflegearbeiten an Bäumen und Strauchwerk. Das Messer besteht aus Hardox 450 mit einer scharf geschliffenen Schneide. Mit diesem Werkzeug können Gehölze bis 24 Zentimeter Durchmesser geschnitten werden. Ebenfalls für den Einsatz unter dem Swingotilt ausgelegt ist der Schneidadapter TCA. Hierbei handelt es sich um eine Messerkonstruktion mit spezieller Doppelschneide vorne, ebenfalls aus Hardox 450. In Kombination mit der am Swingotilt integrierten Klammer können Äste bis zu 8 Zentimeter geschnitten werden, mit Maschinendruck sogar bis zu 16 Zentimeter. Schnittgut bis zu 24 Zentimeter Ganz neu ist unsere kombinierte Schere mit integriertem Greifermodul KBS. Diese kann nun erstmals am Swingotilt als auch direkt am Bagger montiert werden, und benötigt kein zusätzliches Greifermodul. Schnittgut bis zu 24 Zentimeter Durchmesser stellen kein Problem dar. Sie benötigt nur ein Hydraulischaltkreis seitens der Anbaumaschine. Die Baumschere fährt automatisch den kompleten Zyklus aus greifen und schneiden. Die Kombi - Schere ist mit allen gängigen Aufhängungen erhältlich, sowohl Schnellwechselsysteme als auch Festanbau. Foto: Terex Deutschland GmbH Foto: Holp GmbH eröffnet sich in diesem Bereich für Terex-Anbaufräsen ein weites Einsatzfeld. Der Nachweis, dass sie dafür robust genug und konstruktionstechnisch hervorragend geeignet sind, wurde in beeindruckender Weise erbracht. Die Sparte Construction & Mining Technology (CMT) des Compact-Geschäftsbereichs der Terex Deutschland GmbH fertigt sieben Typen von hydraulischen Anbaufräsen mit Betriebsgewichten zwischen 250 und 2800 kg passend für die größten Trägergeräte bis hin zu Minibaggern. Durch unterschiedliche Hydraulikmotoren und Schneidköpfe sind Terex-Fräsen mit Nennleistungen zwischen 18 und 140 kw optimal an alle erdenklichen Einsatzbedingungen angepasst. Terex-Kunden profitieren von einer 50-jährigen Erfahrung in der Schneidtechnik Made in Germany. ÜBER SMP Die Firma SMP wurde 1980 gegründet. Wir entwickeln, produzieren und verkaufen Ausrüstungen und Geräte für Bagger, Radlader und Minibagger zwischen 1 und 100 Tonnen. Wir bieten das breiteste Sortiment von Grabzubehör am Markt an, zum Beispiel Swingotilt, Schnellwechsler, Grabgefäße. Die Konstruktion und Design sind zum großen Teil an die harte und rauhe skandinavische Arbeitsumgebung angepasst. Unser eigener Schnellwechsler wurde erstmals schon 1983 verkauft, 2 Jahre später wurden der Rotator und danach der Swingotilt entwickelt. Die Arema Gruppe übernahm das Unternehmen 1987 unter der Leitung von Stig Blomgren. Im Jahre 1989 etablierten wir unsere eigene Verkaufs- und Serviceniederlassung in Norwegen, geleitet durch Sven Martinsen. Vier Jahre später gründeten wir in Krefeld die deutsche Tochtergesellschaft SMP Parts GmbH unter der Leitung von Aasa Ettehag ( Dez. 2004) und Franz-J. Bellinghausen. Diese wurde im Jahre 1997 nach Kempen am Niederrhein verlegt. Rationelles Böschungsziehen nur mit Rotation Unterm Strich betrachtet Tilt, Rotator, oder Tiltrotator - im Festanbau oder als Sandwich-Lösung? Weinstadt (Baden-Württemberg) Das optimale Arbeitsgerät und die bessere Lösung entscheiden über den wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Da gilt es, auch bei der Neuanschaffung eines Tilts, Rotators oder Tiltrotators genau abzuwägen, welches Gerät für welche Anforderungen und Arbeitsschwerpunkte kurz- und langfristig den höchsten Nutzen bietet. Schon 2008 hat das Unternehmen Holp den ersten schraubbaren Tiltrotator entwickelt. Sehr schnell erkannte das Unternehmen jedoch, dass diese Lösung nicht für jeden Bagger, für jeden Arbeitseinsatz und für jeden Anwender das Nonplusultra ist. Geschäftsführer Günter Holp erläutert, welche Aspekte ins Kalkül gezogen werden sollten, um für den jeweiligen Betrieb und dessen Einsatzbereiche das Optimum an Leistung zu erreichen. Tiltrotatoren 1. Aufwendige Installation Die Installation ist aufwendig und somit kostenintensiv, da zum Teil in die Baggersteuerung eingegriffen werden muss. Dies ist besonders dann ein Nachteil, wenn ein in die Tage gekommener Bagger umgerüstet werden soll. Wird dieser Bagger ausgemustert, ist das investierte Geld für den Umbau weg. 2. Aufbau und Gewicht Die Arbeitsgeschwindigkeit wird, bedingt durch den hohen Aufbau und das Gewicht, langsamer. Die Grabkurve wird größer und die Losbrechkräfte werden verringert. Das Arbeitsgefühl des Maschinisten zur Löffelschneide verändert sich erheblich. Beim Abziehen von unterschiedlichen Untergründen ist nicht mehr dasselbe Gefühl, da der Löffelzylinder bedingt durch die Aufbauhöhe plus Gewicht oft schwammig wird. Zudem hat der Tiltrotator meist Zylinder, dadurch wird der Maschinist zu mehr Umsicht gezwungen. 3. Vergleich: Schwenk-Zylinder oder Schwenkantrieb Tiltrotatoren mit Zylindern sind in der Anschaffung zwar günstiger, zwingen den Fahrer jedoch zu mehr Umsicht. Tiltrotatoren mit Schwenkantrieb sind besser, aber schwerer. Der Drehpunkt liegt höher und der Aufbau ist ebenfalls höher. Um den Nachteilen, die ein Tiltrotator zwangsläufig mit sich bringt entgegenzuwirken, wurde die Sandwich-Lösung entwickelt und propagiert. 4. Sandwich-Lösung Die Sandwich-Lösung hat aus Fahrersicht den größten Nachteil. Durch den Einsatz von zwei Schnellwechslern potenzieren sich Nachteile wie zusätzliches Gewicht, Aufbau, größere Grabkurve, verringerte Losbrechkräfte sowie schwammig werdender Löffelzylinder. Es ist kein intuitives Arbeiten mehr möglich. Sprich, der Bag- gerfahrer kann nicht wie gewohnt nämlich wie mit seinem verlängerten Arm arbeiten. Er muss sich erst daran gewöhnen, dass ein Tiltrotator an seinem Baggerstiel montiert ist auch dieses Umstellen macht langsamer. Damit man nicht auch noch Hydraulik-Schläuche montieren muss, sollte der Bagger zwingend mit einem vollhydraulischen Schnellwechsler ausgerüstet sein Aufwendige Logistik bei Sandwich-Lösung: Bis zu drei Mann müssen sich gedanklich damit beschäftigen, wann, wo und wie lange der Tiltrotator auf der Baustelle benötigt wird. Zudem muss der Transport vom Bauhof zur Baustelle organisiert werden. Auf der Baustelle geht es dann darum, wo und wie man das Gerät abstellt, damit dieses erstens keinen Schaden nimmt, zweitens immer erreichbar ist und drittens nicht abhandenkommt. Das kostet alles erst mal Zeit und somit Geld. Wird der Tiltrotator (Sandwich- Lösung) zum Einsatz benötigt, ist dieser oft nicht schnell genug greifbar und wird deshalb nicht eingesetzt. Somit bleibt der einzige Vorteil bei der Sandwich-Lösung: Wenig Verschleiß (da wenig im Einsatz), wobei man die Reparaturen durch Transportschäden und das Umsetzen bzw. Umfallen auf der Baustelle auch einkalkulieren muss. Fazit Die Sandwich-Lösung erscheint im ersten Moment als ein guter Kompromiss, vor allem, wenn man mehrere Bagger im Einsatz hat. Die Praxis zeigt aber, dass die Rechnung meist nicht aufgeht. Zum Beispiel hat die Holp GmbH über 90 Prozent aller gewünschten Rotator/ Sandwich-Lösungen wieder in eine fest montierte Einheit umgebaut. Die fest montierte Rotator-Einheit am Baggerstiel bewährt sich in der Praxis nach den Erfahrungen von Holp am besten. Vergleich: Tilt oder Rotation Bei beiden Systemen bedarf es wegen der geringen Bauhöhe keiner Sandwich-Lösung. Die Erfahrungen der Holp GmbH bestätigen, dass, unterm Strich betrachtet, Rotation die wirtschaftlichere Lösung darstellt, wenn auch die Anschaffung eines Tilts zunächst günstiger erscheint. Tiltbarer Schnellwechsler Die Tiltfunktion ist schon seit Jahrzehnten im Markt eingeführt und für jeden Fahrer beherrschbar. Mit dem Schwenkmotor auf dem Schnellwechsler wird jeder Löffel beweglich. Der Nachteil vorstehender Hubzylinder und Hydraulik- Schläuche am Löffel entfällt. Bleibt nur noch der höhere Aufbau, den man dadurch bei jedem Löffel hat. Drehbarer Schnellwechsler Die Drehfunktion (Rotation) mit ihren Möglichkeiten ist für viele Maschinisten zunächst nicht vorstellbar. Der Aha-Effekt kommt meist erst beim Arbeiten. Es können Böschungen in jedem Winkel gezogen werden. Allerdings sollte für eine saubere Böschung ein Tieflöffel mit Schneide oder Spatenzähnen eingesetzt werden. Die Bauhöhe ist im Vergleich zum Schwenkmotor geringer. Die Drehfunktion kann für sämtliche Anbaugeräte genutzt werden. Somit hat man nicht nur die Amortisation durch die Beweglichkeit mit dem Tieflöffel (die 10 bis 50 Prozent mehr Leistung bringt), sondern kann alle Anbaugeräte in Zukunft starr kaufen, wobei sich Rotation fest am Bagger ein zweites und in manchen Fällen, sogar ein drittes Mal bezahlt macht! Voraussetzung dafür ist aber eine hydraulische Drehdurchführung, die nicht nur die gesamte Ölmenge durch die Leitungen des Baggers durchleiten kann, sondern auch die Möglichkeit bieten sollte, Stromleitungen durchzuführen. Dies ist notwendig für manchen Schnellwechsler, Werkzeugerkennung, Lasersteuerung. Auslastung vorhandener Geräte Da vor allem in Deutschland auf unzähligen Bauhöfen ein Schwenklöffel vorhanden ist, erfüllt die Gerätekombination, zum Beispiel mit dem Rotator RotoTop am Bagger ohne Mehrkosten, die Funktionen eines Tiltrotators. Fazit Aus wirtschaftlichen Gründen empfiehlt es sich, mit der Anschaffung eines Rotators zu beginnen. Sollte es sich (je nach Aufgabenschwerpunkt) herausstellen, dass noch zusätzliches Bewegungspotenzial benötigt wird, besteht die Möglichkeit des Nachrüstens einer Tilteinheit. Ist ein Rotator mit einer 5- bis 7-fach-Drehdurchführung ausgestattet, bietet das den Vorteil, dass, zum einen, alle Bagger-Anbaugeräte angebaut und, zum anderen, diese Anbaugeräte starr - also ohne eigenen Drehantrieb - günstig angeschafft werden können. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Drehdurchführungen in der Lage sind, die volle Hydraulikleistung an das Anbaugerät durchzuleiten. Da zum Teil auch Strom für das Anbaugerät benötigt wird, sollte die Drehdurchführung auch dafür vorbereitet sein. Um die Losbrechkräfte des Baggers nicht wesentlich zu schmälern, ist eine geringe Bauhöhe und ein geringes Eigengewicht ein wesentliches Kriterium für die Bewertung eines Rotators. Gleichzeitig sollten der Hydraulikmotor bzw. die Leitungen in einem gekapselten Gehäuse integriert sein, damit der Antrieb vor Beschädigung optimal geschützt ist, und somit eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet ist. Dadurch werden von vornherein teure Reparaturen vermieden. Mit einem Rotator der neusten Generation können in der Praxis so gut wie alle Einsatzfälle flexibel und höchst effizient bewerkstelligt werden. Da gilt es gut abzuwägen, ob und wie oft Sonderaufgaben bewerkstelligt werden müssen, bei denen ein Tiltrotator unbedingt erforderlich ist.

15 Februar 2013 ABBRUCH & RÜCKBAU 15 Rockster R1200 im Einsatz: Raupenmobile Rockster-Brechanlagen wie die R800/R900 und R1100/R1200 ermöglichen flexibelste Recycling-Einsätze in Asphalt, Beton und sonstigem Bauschutt. Unternehmer in Amerika haben das enorme Potential erkannt Rockster Duplex-System: Hydrostatischer Antrieb sorgt für hohen und einfachen Bedienungskomfort, Verschleißfreiheit, Wartungsfreundlichkeit und Leistungsstärke Ennsdorf (Österreich) Im europäischen Raum nach wie vor zu Unrecht leicht belächelt und mit Fragen nach der Sinnhaftigkeit behaftet, findet das Rockster Duplex- System auf dem amerikanischen Markt schon jetzt immer mehr Anhänger. Grund: Der Amerikaner denkt zuerst darüber nach, ob ihm die eine oder andere Anschaffung auch wirklich einen finanziellen Vorteil bringt und er damit gutes Geld verdienen kann, während der Europäer zuerst über die Sinnhaftigkeit einer Investition nachdenkt. mierte Maschinenauslastung durch rasche Anpassung an die unterschiedlichsten Anforderungen und Materialien, ohne auf höchstmögliche Mobilität verzichten zu müssen. Möglich wird das patentierte Duplex-System durch den stufenlos regelbaren hydrostatischen Antrieb der Rockster-Brechanlagen. Der Antrieb bedeutet für den Kunden nicht nur enormen Bedienungskomfort, sondern auch Verschleißfreiheit, Unkompliziertheit, Wartungs-, und Bedienungsfreundlichkeit und enorme Leistungsstärke in allen Arbeitsbereichen. optionale Rückführband und die ebenfalls optionale Siebbox ordert. So schließt sich der Kreis der maximalen Effizienz, und die Brechanlagen liefern zu jeder Zeit und bei jedem Material immer 100 Prozent definiertes Endkorn. Das Rockster Duplex-System bietet also genau genommen alles, was speziell im Bereich Lohnbrechen einen enormen Wettbewerbsvorsprung durch Flexibilität, Mobilität und Effektivität bedeutet. Nimmt man dann noch die sich ergebenden Verdienstmöglichkeiten, so ist das Rockster Duplex-System die einzig logische Synergie. Woran liegt es also, dass in Europa richtig argwöhnisch auf das Rockster Duplex-System geschielt wird? Unternehmen, die mit Lohnbrecharbeiten gute Umsätze erzielen, gibt es ja auch in Europa genug. Und der Bedarf an mobilen Brechanlagen wächst ebenso unaufhörlich. Was also ist der tatsächliche Grund für diese Haltung dem Duplex-System gegenüber? Der Unterschied liegt wiederum in den verschiedenen Denkweisen. Der Amerikaner steht, speziell Fotos (3): Kormann Rockster Recycler GmbH dann die geplante Anschaffung auch noch höher liegt, als man ausgeben wollte, ist das Negativverhalten vorprogrammiert. Aber seien wir doch einmal ehrlich. Wer hat überhaupt schon einmal für sich und sein Unternehmen die Ersparnis, die sich durch den Einsatz des Rockster Duplex- Systems ergibt, auch durchkalkuliert? Kaum jemand. Doch diejenigen die es getan haben, nutzen es auch erfolgreich. Somit bleibt das Resümee: So unterschiedlich den- Rockster R1200: Einbau. Containerhaken-Plattform für den Combo Siebmaschine von Keestrack Bilzen (Belgien) Die sehr kompakte und leistungsstarke Combo Siebmaschine von Keestrack trennt mühelos drei Fraktionen mit einer maximalen Durchsatzleistung von 250 Tonnen pro Stunde. Mit ihren 17 Tonnen ist sie besonders gut für kleinere Siebarbeiten, zur Vermietung oder für Arbeiten geeignet, bei denen Mobilität ein wichtiger Faktor ist. Die Maschine kann sowohl als Vorabsieb für grobes Material oder als Präzisionssieb für feines Mit der neuen Standard-Containerhaken- Plattform lässt sich der Combo noch einfacher und effizienter transportieren. Fotos (2): Keestrack Material eingesetzt werden. Da Mobilität oft als großer Pluspunkt des Combo betrachtet wird, hat Keestrack nach einer Alternative für die übliche Transportweise gesucht. Mit der neuen Standard-Containerhaken-Plattform lässt sich der Combo noch einfacher und effizienter transportieren, wodurch die Mobilität steigt. Außerdem sinken die Transportkosten durch ein schnelleres Handling und weil Standard-Dienstleister beauftragt werden können. Die Vorteile der Combo- Siebmaschine von Keestrack: optimale Flexibilität und Mobilität mit sehr guten Leistungen und höchster Zuverlässigkeit perfekte Resultate zu relativ niedrigen Kosten robustes und intelligentes Design mit gutem Zugang für Wartung, Reparaturen und Ersatz von Verschleißteilen geringes Gewicht der Maschine und kompakte Transportabmessungen bis zu 25 Prozent höhere Effizienz des Kraftstoffverbrauchs durch Einsatz des Load Sensing Hydrauliksystems sehr große effektive Siebfläche x mm kurze Rüstzeiten geringe Aufgabehöhe. So ergeben sich unglaubliche Einsatzmöglichkeiten und die verschiedensten Endkornformen. Die raupenmobilen Brechanlagen R800/R900 und R1100/R1200 überzeugen als Prallbrecher durch beste kubische Endkornqualität und überdurchschnittliche Durchsatzleistungen und ermöglichen flexibelste Recycling-Einsätze in Asphalt, Beton und sonstigem Bauschutt. Sie überzeugen aber ebenso als Backenbrecher bei Einsätzen mit höchsten Anforderungen an Verschleiß und Brechkraft und dies sowohl im anspruchsvollen Bauschutt-Recycling als auch bei hartem Naturgestein. Grenzen in der mobilen Aufbereitung sind somit endgültig passé. Das Duplex-System ist für alle Arbeitsbereiche immer die ideale und vor allem kostengünstigste Wahl. Die Effizienz der Brechanlagen kann aber durchaus noch gesteigert werden, wenn man das Wieso also hat der Unternehmer in Amerika das enorme Potential erkannt und nutzt das Duplex- System in vollem Umfang, und im Gegensatz dazu wird es hierzulande noch so wenig genutzt und manchmal geradezu abgetan? Die Mehrkosten für die zweite Brecheinheit können es nicht wirklich sein, denn würde man sich zu einer duplexfähigen Brechanlage die zweite Einheit dazu bestellen, so ergibt sich lediglich eine Erhöhung des Kaufpreises um rund 30 Prozent. Rechnet man nur die Einsparung durch die verminderten Transport- und Wartungskosten gegen, so ist die Amortisierung schon im ersten Betriebsjahr erreicht. Umsatz- und Gewinnmaximierung durch die vermehrten Einsatzmöglichkeiten sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Diese Maximierungsrechnung kann jeder für sich anstellen und wird mehr als nur wohlwollend überrascht sein. Rockster R1100: Ausbau. wenn es ums Geld verdienen geht, allem aufgeschlossen gegenüber. Er giert förmlich nach neuen Möglichkeiten und Wegen seinen Gewinn zu maximieren. Wir in Europa begegnen hingegen vielen Dingen zunächst skeptisch. Vor allem und gerade, wenn etwas neu ist. Wenn Anstatt wie früher zwei Maschinen (Backen- und Prallbrecher) anschaffen zu müssen, kann man heute mit einer Maschine und zwei Brechereinheiten erfolgreich arbeiten. So reduzieren sich die laufenden Kosten um die Hälfte. Zwei Transporte zu einer Baustelle entfallen, doppelte Wartungs- und Verschleißkosten sowie doppelte Lagerkosten gehören der Vergangenheit an. Und das einfach durch den unkomplizierten Tausch der Brechereinheiten innerhalb weniger Stunden. So ergibt sich maxiken wir ja dann doch nicht, nur wird es Zeit, auch neuen Dingen positiver gegenüber zu stehen und sich einfach hinzusetzen und zu rechnen zu beginnen. Das Rockster Duplex-System wäre ein wirklich guter Grund unser Denken zu ändern.

16 16 BRECHEN & SIEBEN Februar 2013 Eingespieltes Team: Die MC 120 Z und die MCO 11 S bei der Verarbeitung von Granit in Schweden. Brechen von Granit in Schweden Mobile Kleemann-Anlagenkombination: Backenbrecher und Kegelbrecher mit integrierter Dreidecker-Siebeinheit im Hartgesteinseinsatz Göppingen (Baden-Württemberg) Skandinavien ist bekannt für seine Hartgesteinsvorkommen. In Südschweden, genauer gesagt im Steinbruch Boda nahe der Kleinstadt Vrigstad, lagert ein besonders harter Granit. Die Firma TJ Gräv AB aus Brandstorp hat den Auftrag, Tonnen von diesem Material zu verarbeiten. Das Aufgabematerial ist ein sehr hartes Gestein mit einer Druckfestigkeit von teilweise über 300 MPa und wird in einer Größe von bis zu 1000 mm Kantenlänge auf den Vorbrecher, einen mobilen Backenbrecher vom Typ Mobicat MC 120 Z aufgegeben. Die MC 120 Z bricht das Material auf eine Größe von zirka 0 bis 200 mm und übergibt es direkt auf die Nachbrechanlage, einem mobilen Kegelbrecher vom Typ Mobicone MCO 11 S. Dieser hat dann die anspruchsvolle Aufgabe, mit seinen drei Siebdecks mit einer Fläche von mm x mm (Unterdeck: mm) in einem Arbeitsgang drei Endprodukte der Größen 0 bis 8 mm, 8 bis 14 mm und 14 bis 22 mm herzustellen. In diesem Fall bedeutet dies eine relativ hohe Materialmenge, die sich im Materialkreislauf befindet, was sich natürlich auf die Gesamtaustragsleistung der Anlage auswirkt. Auch wenn so die maximal mögliche Leistung der MCO 11 S von rund 280 Tonnen pro Stunde nicht erreicht werden kann, können trotzdem über 1000 Tonnen pro Tag dieser Splittkörnungen hergestellt werden Kleemann-Anlagen besonders gut geeignet Für Tomas Johansson, Eigentümer von TJ Gräv AB, sind dazu die Harte Arbeit: Der mobile Backenbrecher vom Typ Mobicat MC 120 Z hat als Vorbrecher einiges zu tun. Brechen mit Rund-um-Service dsb Innocrush baut robuste, starke Maschinen ohne Schnickschnack Linz (Österreich) Das 2005 gegründete Unternehmen dsb Innocrush hat sich auf dem Markt bestens etabliert. Das ist kaum verwunderlich. Schließlich sind bei dsb Innocrush richtige Spezialisten mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Becherbranche am Werk. dsb Innocrush steht für robuste und leistungsstarke Maschinen. Auf der Baustelle sind oft keine Elektronikspezialisten am Werk. Im Falle eines Problems sind die Kunden an einer schnellen und unkomplizierten Lösung interessiert sind, sagt Diplom-Ingenieur Dieter Durstmüller, Geschäftsführer von dsb Maschinenbau GmbH. Meist stehen weder Mittel noch Zeit zur Verfügung, um langwierige, komplizierte Reparaturen durchzuführen. Da muss es schnell gehen und das Werkzeug reichen, das standardmäßig bei der Maschine mitgeliefert wird, so Durstmüller weiter. Unsere Maschinen sind ganz bewusst einfach konzipiert. Wir beschränken uns auf das Wesentliche, bei uns gibt es keinen unnötigen Schnick-Schnack! Sollten dann doch einmal kleinere Probleme auftreten, sind diese schnell behoben, sagt Geschäftsführer Durstmüller. Trotzdem bestechen die Anlagen von dsb Innocrush mit höchstem Durchsatz in ihrer Klasse. Bei den mobilen Brechern erstreckt sich die Produktpalette von 30 bis 75 Tonnen. Klares Ziel von dsb Innocrush ist immer höchste Qualität - es werden nur weltweit verfügbare Qualitätskomponenten verbaut zu einem absolut fairen und konkurrenzfähigen Preis zu liefern. Das Unternehmen dsb Innocrush aus dem österreichischen Linz hat sich mit seiner Leistung längst am Markt etabliert. Ersatzteillieferung: schnell und unkompliziert Jeder weiß, was es heißt, wenn ein Ersatzteil rasch benötigt wird. Welche Kosten entstehen, wenn eine Anlage nicht in Betrieb ist. Auch hier hat sich dsb Innocrush in den letzten Jahren als äußerst zuverlässiger und vor allem schneller Partner bei Ersatzteillieferungen für mobile Anlagen etabliert. Die gängigsten Teile (Verschleißteile) sind immer lagernd und können somit rasch, flexibel und unkompliziert an den Kunden verschickt werden. Flexibilität ist eine Selbstverständlichkeit Schnelle Erledigung der Aufträge erfordert selbstverständlich hohe Flexibilität. Wenn nötig, steht unser 24-Stunden Ersatzteil- und Reparaturdienst immer zur Verfügung. Es wird bei Bedarf auch am Wochenende ausgeliefert, so Dieter Durstmüller. Ein gutes partnerschaftliches Verhältnis zu den Kunden und höchste Kundenzufriedenheit sind damit garantiert! Auch auf der weltgrößten Baumaschinenmesse, der Bauma 2013, die vom 15. bis zum 21. April auf dem Messegelände in München stattfindet, präsentiert sich dsb Innocrush wieder mit einer kompakten, robusten und leistungsstarken Maschine. Foto: dsb INNOCRUSH Kleemann-Anlagen besonders gut geeignet: Beide Anlagen haben einen diesel-elektrischen Antrieb, was sich sehr positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Außerdem sind sie sehr robust gebaut. Aber auch andere Features der Anlage sind für Johansson wichtig. Sandviken (Schweden) Seit August 2012 arbeitet eine Sandvik- Grobstücksiebanlage QE440 bei D+H Verwertung in Kamp-Lintfort (Nordrhein-Westfalen). Konsequent auf großen Durchsatz ausgerichtet, sichert das vom Sandvik-Partner Trump Technik Service gelieferte und betreute Topmodell der raupenmobilen Vorabscheider hohe Produktionsleistungen in der Aufbereitung schwerer Bodenmassen. Seit 1996 betreibt die D+H Verwertung GmbH ihren Entsorgungsfachbetrieb bei Kamp-Lintfort. Auf insgesamt 6 Hektar Betriebsfläche liegen die Schwerpunkte der Recycling-Aktivitäten in der Bauschuttverwertung und insbesondere der Aufbereitung von unbelasteten Böden aus Tiefbau- und Infrastrukturmaßnahmen. In einem mehrstufigen Prozess trennt D+H die Bodenmassen in ihre qualifiziert baulich wieder verwertbare Stoffgruppen beziehungsweise deponiefähiges Material und trägt so zur Kostensenkung für Bauträger oder ausführende Unternehmen in der Region bei. Der verkehrsgünstige Standort mit unmittelbarem Anschluss an gleich drei Autobahnen sowie die auf schnelle Abfertigung ausgerichtete Betriebsorganisation sorgen für hohe Umschlagsraten und ungewöhnlich große Lieferradien der transportkostensensiblen Bodenmassen. Unsere hohen Abnahme- Kapazitäten machen uns gerade für Großprojekte mit täglichen Aushubmengen bis zu Tonnen interessant. Dann erreichen die Lieferstrecken auch schon einmal 30 Kilometer und mehr, sagt D+H- Gesellschafter Oliver Boy. Gleiches gilt für die Lieferung von hochwertigen RC-Baustoffen, etwa für den Straßenunterbau. Dank einer konsequenten Qualitätspolitik unterhält D+H hier langfristige Lie- Fotos (2): Kleemann GmbH Zum Teil haben wir Einsätze in Gesteinen, wo die Vorabsiebung besonders wichtig ist. Da kommt es vor, dass das Endprodukt nahezu vollkommen frei von organischen Feinanteilen sein muss und das schafft man nur, wenn der Brecher über eine unabhängige Vorsiebeinheit verfügt. Außerdem ist für ihn als Lohnbrechunternehmer wichtig, dass die Anlagen relativ gut transportierbar sind und schnell vor Ort wieder in Betriebsstellung gebracht werden können. After Sales ein wichtiger Faktor Egal ob für Lohnbrechunternehmen oder Steinbruchbesitzer, höchste Maschinenverfügbarkeit ist immer von enormer Wichtigkeit. Und da kann Johansson auf den bekannt guten Service der Wirten Group Niederlassungen zählen. Dazu Jonas Andersson, zuständig für die Kleemann-Produkte bei Wirtgen Schweden: Bei uns ist die Firma TJ Gräv AB in besten Händen. Wenn echte Leistung zählt D+H Verwertung arbeitet mit Sandvik Grobstücksiebanlage QE440 ferbeziehungen mit Bauträgern und Bauunternehmen. Diese Mengen lassen sich nur mit einem leistungsfähigen Gerätepark bewältigen. Insgesamt sieben schwere Lademaschinen arbeiten an und zwischen den Brech- und Siebstationen auf dem Gelände. Am Anfang des Stoffstroms setzt D+H seit geraumer Zeit auf die mobile Schwerlast-Siebtechnologie von Sandvik. Seit August arbeitet das neue Topmodell Sandvik QE440 in Kamp-Lintfort und ersetzt die 2011 ebenso vom Sandvik-Händler Trump Technik Service gelieferte kleinere Grobstücksiebanlage QE340. Mit ihrer theoretischen Maximalleistung von 900 Tonnen pro Stunde setzt die 38,5 Tonnen schwere QE 440 nicht nur im D+H-Betrieb neue Maßstäbe. Mit ihrem knapp 10 Quadratmeter großen Doppeldecker-Siebkasten und den breiten Ein- und Auslauföffnungen definiert sie eine neue Leistungsklasse im Bereich mobiler Schwerlastsiebe für Einsätze in Steinbrüchen oder im Recycling, erklärt Trump-Technik-Kundenberater Sven Brookshaw. Vergleichbare Anlagen in diesem Segment kommen entweder mit wesentlich kürzerem Siebkasten und damit spürbar schwächerer Klassierleistung oder mit deutlich aufwändigerer Erregertechnik und entsprechend satten Preisaufschlägen mal Millimeter misst der mit zahlreichen Siebmedien (Lochbleche, Boforroste, Maschen- oder Fingersiebe) ausrüstbare Siebkasten der Sandvik QE 440 kein anderer Hersteller produziert eine vergleichbar große Schwerlastsiebanlage. Die einfache Unwucht-Hydraulik sorgt für einen großen Hub und hohe Siebeffizienz. Die Plattenband-Übergabe aus dem 8,5-Kubikmeter-Aufgabetrichter sowie das Millimeter breite Grobkornband gewährleisten ebenso wie die großräumigen Bandübergaben für Unter- und Mittelkörnung den störungsfreien Betrieb selbst bei stark heterogenem oder großstückigem Aufgabegut. Mit bis zu Millimeter Austragshöhe schaffen schließlich die weit ausladenden Produktbänder am hinsichtlich Stabilität und Mobilität optimierten QE440-Chassis die notwendige Haldenkapazität selbst im ferngesteuerten Ein-Mann-Betrieb. Der allerdings ist für D+H-Platzleiter und Baggerführer Thomas Verhuven in Kamp-Lintfort eher die Ausnahme: Bei der Beschickung ab Halde mit 2,5-Kubikmeter-Tieflöffel-Bagger assistieren ihm meist ein, oft sogar zwei 4,5-Kubikmeter- Radlader. Mit 0/70-Lochblech oben und 0/22-Masche unten bestückt, erreicht die Sandvik QE440 bei D+H eine Dauerleistung von gut 450 Tonnen pro Stunde im schweren Boden als beeindruckender Kennwert stehen hier pro Neun-Stunden-Schicht gut 100 direkt verladene Kippauflieger-Touren 0/22-Deponieverfüllung (Durchschnitts-Chargen 27 bis 30 Tonnen).

17 Februar 2013 SCHALUNG & BETON 17 Das Baugebiet der HafenCity Hamburg erstreckt sich direkt an der hier zugefrorenen Elbe über eine Länge von 6,5 km. Halbzeit beim größten Städtebauprojekt Europas Neuer Stadtteil: Hafencity Hamburg soll im Jahr 2025 fertig sein Maisach (Bayern) Mit der HafenCity entsteht in Hamburg auf einer Fläche von 157 ha aus einem ehemaligen Hafengebiet ein ganz neuer Stadtteil. Für das Jahr 2025 ist der Abschluss des gesamten Bauvorhabens geplant. Auf einer Fläche von 6,5 km Länge und 1 km Breite entwickelt sich das Projekt von West nach Ost. Die Fläche der unweit entfernten Innenstadt Hamburgs vergrößert sich dadurch um 40 Prozent. Mit Investitionen von mehr als 12,5 Mrd. Euro entsteht seit 2000 ein weit über die Grenzen Europas beachtetes Stadtentwicklungsprojekt. Namhafte Architekten wie Behnisch Architekten, gmp von Gerkan, Mark und Partner, Herzog & De Meuron, Ingenhoven Architekten, KSP Engel Architekten, npt tochoban voss und Richard Meier & Partners lassen sich bei ihren Entwürfen von den roten Klinkerfassaden der Mehr als m² Doka-Rahmenschalung Framax Xlife bringen beim Bau Deutschlands größter Tiefgarage im Überseequartier Hamburg richtig Tempo auf die Baustelle.tun. Speicherstadt und den gewachsenen Hafenstrukturen inspirieren. Die Elbe ist den Gezeiten vollständig ausgesetzt. Wie die Speicherstadt aus dem 19. Jahrhundert liegt auch die HafenCity im Überflutungsgebiet. Sie soll dennoch nicht eingedeicht werden, um sie nicht vom Wasser abzuschneiden. Mit Ausnahme der Kai- bzw. Uferpromenaden wird das Gebiet auf rund 8,0 m über NN angehoben. Dieses Warftkonzept Wir setzen unseren erfolgreichen Weg konsequent fort SBM erweitert Produktportfolio um stationäre Betonmischanlagen Fotos (2): Doka erhält dem früheren Hafen- und Industrieareal den Blick und den Zugang zum Wasser und bewahrt das hafentypische Milieu bei gleichzeitigem Hochwasserschutz. Know-how im Ortbetonbau Stahl, Glas, Holz und vor allem Ortbeton, zum Teil als Sichtbeton in höchster Güte, finden bei den architektonisch ansprechenden Projekten Verwendung. Von Anfang an waren die Doka-Schalungstechniker mit ihrem Fachwissen und Know-how mit dabei. Meist ist die nahegelegene Doka-Niederlassung Hamburg die erste Anlaufstelle der Baufirmen für eine konstruktive Zusammenarbeit. Wichtige Projekte entstanden ausschließlich oder zum großen Teil mit Doka-Schalung, u.a.: Deutschland größte Tiefgarage: Doka lieferte Wand- Stützen- und Deckenschalungen für Deutschland größte Tiefgarage mit Stellplätzen ins Überseequartier. Dort kam die Rahmenschalung Framax Xlife in Elementverbänden von 53,5 m² Größe, bei 6,60 Höhe und 8,10 m Breite für 40 cm starke Außenwände zum Einsatz. Die Deckenschalung Dokaflex überzeugte für die bis zu 45 cm starken Etagendecken. Alleine auf dieser Baustelle wurden m³ Beton fachgerecht in die Schalungen eingebracht. Zwei Tiefbahnhöfe an der neuen U4: Auch für die beiden im Areal der HafenCity liegenden unterirdischen Bahnhöfe der U4 lieferte Doka die Schalung. An der Haltestelle Überseequartier kam eine speziell geplante, aber dennoch aus dem mietbaren Baukasten stammende Lösung als Schalwagen für 10,25 m hohen Wände zur Ausführung. Die Haltestelle HafenCity Universität erhielt kranlos verfahrbare Abstützböcke für einhäuptige Wände mit 10,60 m Höhe. Mit speziellen Schwerlasträdern ließen sich die 15 t schweren Einheiten leichtgängig in den nächsten Takt vorziehen. Gut zehn Jahre nach Baubeginn sind die Arbeiten etwa zur Hälfte abgeschlossen. Einige Gebäude sind bereits bezogen. Ende 2012 wird die U-Bahn Linie U4 in Betrieb gehen und den Hauptbahnhof über zwei Tunnelröhren in wenigen Minuten Fahrzeit mit den beiden neuen Haltestellen Überseequartier und HafenCity Universität miteinander verbinden. Gerhard Villinger, Leiter der Doka-Niederlassung Hamburg betont: Für einige der noch auszuführenden Projekte hat Doka bereits wirtschaftliche Schalungskonzepte vorgelegt. Wir wollen weiterhin zuverlässiger Partner beim Bau der HafenCity Hamburg sein. Oberweis (Österreich) Die SBM Mineral Processing GmbH hat die Betonsparte um stationäre Betonmischanlagen erweitert. Damit ist SBM Komplettanbieter für Werks- und Transportbeton. Den Kunden steht ein Expertenteam mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Betontechnik zur Verfügung. Wir haben uns bisher auf die mobilen Anlagen der Euromix- Serie konzentriert und dabei eine führende Marktposition eingenommen. Mit der Erweiterung um stationäre Betonmischanlagen können wir Kundenbedürfnisse noch besser erfüllen und setzen unseren erfolgreichen Weg konsequent fort, erklärt Dipl.-Ing. Johannes Weiermair, Geschäftsführer der SBM, die neue Produktstrategie. Der oberösterreichische Qualitätsanbieter betritt bei den stationären Betonmischanlagen nicht Im Bild v. l. n. r.: Ing. Gerhard Gschwandtner (Leitung Betonmischanlagen), Geschäftsführer Dipl.- Ing. Johannes Weiermair und Ing. Helmuth Neubacher (Leitung Betonmischanlagen). gänzlich neues Terrain. Seit Anfang der 80er wurden weltweit zahlreiche stationäre Anlagen gebaut. Ing. Gerhard Gschwandtner und Ing. Helmuth Neubacher, beide leiten den Bereich Betonmischanlagen, steht ein Expertenteam mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Betontech- Der Götschka-Tunnel in Österreich ist eines der jüngsten SBM-Referenzprojekte. Seit Frühjahr 2012 und noch bis 2015 erzeugen dort zwei mobile EUROMIX-Anlagen m 3 Beton nach höchsten Qualitätskriterien. Fotos (2): SBM nik zur Seite. Zu unserem erweiterten Produktprogramm gehören Reihenanlagen, Turmanlagen und Sonderanlagen, so das Führungsduo. Ergänzend zum Anlagenneubau, sind Modernisierungen, Umbauten und Erweiterungen bestehender Anlagen ein wesentlicher Schwerpunkt. Was für die mobile Euromix- Baureihe der SBM gilt, steht auch für die stationären Betonmischanlagen: Wirtschaftlichkeit, hohe Ausstattungsqualität, Reduktion des Investitionsrisikos und Berücksichtigung des Umweltgedankens. Viele Millionen Kubikmeter Beton unter extremsten Baustellenbedingungen, aber nach den höchsten Qualitätsansprüchen hergestellt, sind die beste Referenz. Der Götschka-Tunnel, bei dem aktuell zwei Euromix-Anlagen stehen, ist eines der prominentesten Vorzeigeprojekte. Von USA bis Russland, von Skandinavien bis Afrika erfüllen SBM-Anlagen alle Anforderungen zur gütegesicherten Erzeugung von Qualitätsbeton. Und das gilt für mobile, wie auch stationäre Anlagen aus dem Hause SBM. Ein aktuelles Projekt aus dem mobilen Sektor ist der 4,4 km lange Götschka-Tunnel an der S10, der Verkehrsachse Linz-Prag. Dort erzeugen zwei mobile Euromix- Anlagen, Typ 2000 und 3000, seit Frühjahr 2012 bis 2015 insgesamt m 3 Beton. Unabhängig von Jahreszeit und Witterung müssen die Anlagen einen 24/7 Produktionsbetrieb leisten so die Anforderungen. Zusätzlich zu dieser klassischen just-in-time Produktionsanforderung, erfüllten die SBM-Anlagen aufgrund ihrer hochwertigen Ausstattung die anspruchsvollen Vorschriften des österreichischen Tunnelbaus, der Auftraggeber ASFINAG und der Firma Mobile Betonkonzepte, die bereits sieben Euromix-Anlagen besitzt. DE PERI Lars Lüders, Polier Aug. Prien Bauunternehmung (GmbH & Co. KG), Hamburg: Mit dem PERI Portal sparen wir Zeit, Geld und Nerven. Ich kann mir den Baustellenbestand immer aktuell abrufen und mithilfe der bebilderten Rücklieferscheine lässt sich die Materialrücklieferung wesentlich besser koordinieren und delegieren. Ihr Online Portal Projektdaten und Arbeitshilfen rund um die Uhr Schalung Gerüst Engineering

18 18 SCHALUNG & BETON Februar 2013 Das CaixaForum in Saragossa gleicht einer Skulptur und dient als kulturelle Begegnungsstätte. Ideal kombinierte Systeme Sicherheit und Qualität bei der Bauausführung Weißenhorn (Bayern) Ideal aufeinander abgestimmte Systeme bilden die Grundlage für eine effiziente und wirtschaftliche Bauausführung. So passten Peri-Ingenieure ihre Schalungs- und Gerüstlösung exakt auf die Projektanforderungen beim Bau des skulpturalen CaixaForums in Saragossa an. Das moderne Kultur- und Veranstaltungszentrum ist initiiert und getragen vom spanischen Bankhaus La Caixa. Ab Ende 2013 wird das Gebäude als zentrale, kulturelle Begegnungsstätte dienen. Die Architektur ist einzigartig. Das vierstöckige Gebäude weitet sich nach oben hin aus getragen durch verwinkelt angeordnete, bis zu 37 m hohe Wandscheiben. Einige Wände sind im unteren Drittel im 50-Grad-Winkel schräg angeschnitten, somit kragen die oberen Geschosse bis zu 15 m über die Grundfläche aus. Die Stahlbetonwände werden in Betoniertakthöhen von 4,80 m hergestellt. Als Wandschalung wird die Trio-Rahmenschalung verwendet in den unteren Abschnitten montiert auf einem Peri UP-Arbeitsgerüst. Darüber ist die Trio mit CB 240 Konsolen zu Kletterschalungseinheiten verbunden und lässt sich großflächig mit dem Kran umsetzen. Die Lasten der auskragenden, schräg unterschnittenen Wandscheiben trägt eine Gespärrekonstruktion aus Vario und Variokit- Systembauteilen in den Untergrund Vorbereitungen auf Hochtouren Paschal auf der bauma 2013 Steinach (Bayern) Die bauma 2013 wird vom 15. bis 21. April 2013 stattfinden und erneut die größte Messe der Welt werden. Traditionell ist auch das Paschal-Werk G. Maier GmbH, Dienstleister und Hersteller im Bereich Beton-Systemschalungen, wieder als Aussteller beteiligt. Die Vorbereitungen laufen mittlerweile auf Hochtouren. Efficiency by Combination lautet das neue internationale Motto. Der neue Standplatz befindet sich im Freigelände Nord im Abschnitt N818/4.. Die Standfläche ist über Quadratmeter groß; das zweistöckige Quartier misst 15 x 15 Meter. Als Neuheiten werden vorgestellt: Die TTK, ein neu entwickeltes Befestigungssystem für Rundschalungen. Mehrere neue Schalelemente für die LOGO.3-Schalung. K L KL Planen + Hallen Klaus Liersch GmbH Gerüstschutzplanen und -netze Auffangnetze - Schrumpffolien Kederplanen - Planenkonfektion Hallen u. Zelte - Montage Vermietung und Verkauf Oehleckerring 12 Telefon Hamburg Fax ab. Für die beiden nachfolgenden Betonierabschnitte bis knapp 15 m Höhe wird ein Peri UP-Traggerüst hinter- und unterbaut. Mithilfe von 25-, 50- und 75-cm-Riegeln können die Stiele gebündelt werden, sodass eine optimale Lastanpassung erreicht wird. Das Auditorium ist bis zu 7,70 m hoch, die Stärke der Stahlbetondecke beträgt 60 cm. Als Deckenschalung findet hierbei das alu-leichte Skydeck-System Verwendung. Aufgrund der großen Deckenstärke ist der Stützenabstand von 2,25 m auf 1,50 m reduziert, ein 150-cm- Längsträger trägt die Lasten zweier Paneele in die Tragkonstruktion ab. Die Anpassungen an den Randbereichen lassen sich mit der Multiflex-Träger-Deckenschalung flexibel realisieren. Schalung und Gerüst sind bei Peri optimal aufeinander abgestimmt und lassen sich ideal kombinieren: Peri UP Rosett wird als räumliches Traggerüst mit einem Grundraster von 150 cm x 150 cm flächendeckend eingesetzt. Der modulare Aufbau und das metrische Raster erlauben einerseits Höhenanpassungen an die geneigten und abgetreppten Aufstellflächen. Andererseits lässt sich das Raumgerüst mit 50-cm-Horizontalriegeln in Länge und Breite variieren. Für alle Gerüst- und Schalungsarbeiten dienen System- Stahlbeläge als sichere Montageund Arbeitsebene. Sonderschalungen. Das Software-Unternehmen Planitec wird auf einem kleinen Stand ihre Software PPL10.0 vorstellen. Ausgestellte Wandschalungen sind: Die bewährte radienverstellbare Trapezträger-Rundschalungen TTR und TTS, sowie die patente Logo.3. Aufgrund der großen Anzahl unterschiedlicher Elemente ungeschlagen in puncto Klein-, Hand-, Fundament- und Unterzugschalungen ist die Raster-Universalschalung. Ein weiteres ausgestelltes Produkt ist die klappbare Grip-Stützenschalung. Daneben werden Stützenschalungen aus Logo.3- sowie Athlet-Multielementen präsentiert. Unterstützungssysteme: Paschal präsentiert auch diesmal als weithin sichtbares Erkennungszeichen den GASS-Turm. Pro Einzelstütze kann er bis zu 140 kn aufnehmen; dabei sind die einzelnen Elemente aus Aluminium und sehr leicht zu handhaben. Deckenschalung: Die e-deck aus Stahlelementen wurde für Länder und Situationen entwickelt, wo Aluminium nicht eingesetzt werden soll. Technischer Blickfang werden unterschiedliche Video-Leinwände und Bildschirme sein, auf denen die neuesten Produktfilme vorgeführt werden. Foto: Peri GmbH Mit Sinnotec-Knowhow und Spezialprodukten auf Silikatbasis konnte die Stoerebelt-Brücke vor Feuchteschäden sowie vor Korrosion des Bewehrungsstahls bewahrt werden. Die Zukunft von Beton ist silikatisch! Sinnotec entwickelt und produziert Zukunftsmaterialien für Hoch- und Tiefbau Wiesbaden Ultrahochfester Beton (engl. UHPC = Ultra High Performance Concrete) wird durch innovative Silikattechnologie noch widerstands- und leistungsfähiger. Auf diesen Nenner lassen sich die Forschungsresultate bringen, die den Produktentwicklungen des Wiesbadener Unternehmens Sinnotec Innovation Consulting zugrunde liegen. Dessen praxisgerecht formulierte Hochleistungswerkstoffe haben sich bereits bei zahlreichen Anwendungen im Inund Ausland bewährt und als richtungsweisend für die Betonveredelung und -sanierung erwiesen. Die dänische Stoerebelt-Brücke zählt ebenso zu den Referenzen wie die weltberühmte Oper von Sydney in Australien. Man begegnet ihm auf Schritt und Tritt: Kaum ein Gebäude, das nicht an der einen oder anderen Stelle aus Beton besteht. Das fließfähige Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung und Anmachwasser lässt sich nach Belieben gießen, formen, färben und elementieren. Beton dämmt und speichert Wärme, erweist sich nach dem Aushärten zudem als wasserdicht und frostbeständig. Durch Beigabe von Zusatzstoffen und -mitteln erhält man unterschiedliche Betonsorten, die sich für verschiedene Einsatzzwecke eignen. 100 Mio. Kubikmeter Stahlbeton Mit rund 100 Mio. verbauten Kubikmetern pro Jahr zählt vor allem Stahlbeton zu den am häufigsten verwendeten Konstruktionswerkstoffen in Deutschland. Der Verbundbaustoff aus Bewehrungsstahl und Beton wird bevorzugt eingesetzt, wo die extreme Druckfestigkeit von Beton und die hohe Zugfestigkeit des Stahls gleichermaßen gefordert sind, etwa beim Bau von Klärbecken, Tunneldecken, tragenden Wänden und Fundamentplatten oder auch im Brückenbau für Pfeiler und Stützen aller Größen. Mit der Errichtung von Betonbauwerken ist es in der Praxis jedoch nicht getan: Chemische und mechanische Angriffe machen Betonoberflächen wie auch der Substanz zu schaffen. Die Folge ist, dass Betonbauteile häufig ausgebessert und erneuert werden müssen. Solche Nacharbeiten sind in der Regel ziemlich zeitaufwändig und schränken zudem die Nutzungsmöglichkeiten des gesamten Bauwerks oder zumindest einzelner Teilbereiche ein. Stillstand ist mithin ein kostspieliges Unterfangen, das es zu vermeiden gilt. Genau da setzen wir mit unserer Forschung und Produktentwicklung an, sagt Dr. Jörg Rathenow, Geschäftsführer und Gründer von Sinnotec. Besser gleich richtig schützen Sinnotec bietet der Bauindustrie, der Betonindustrie, der Bauchemie wie auch der Stahlindustrie außergewöhnlich nachhaltige Perspektiven: Bei Einsätzen im Tunnel-, Wasserstraßen-, Kanalbau- und Dr. Jörg Rathenow, Chemiker und Geschäftsführer der Sinnotec Innovation Consulting GmbH in Wiesbaden,. UHPC-Segment zum Beispiel sorgen Produkte auf Silikatbasis für die erforderliche Stabilität sowie dauerhaft für Salz-, Abwasser- und Chemikalienbeständigkeit. Betonwaren, Rohre, Schächte und Betonfertigteile sind durch Nutzung der Silikattechnologie ausblühungsfrei und säurebeständig zu gestalten sowie mit leicht zu Bei der Stoerebelt-Brücke musste die Neuabdichtung der Betonanker von innen auf feuchtem, salzkontaminiertem Untergrund 6 m unter der Wasseroberfläche bei 0,6 bar Wasserdruck erfolgen, was mit Sinnotec-Spezialprodukten auf Silikatbasis gelang. Strukturvergleich: Zement vs. Sinnodur Typische Zementstruktur - C 30/37, ineinander gesteckte Nadeln, Hohlräume mit 25 % flockigem CaOH/Maßstab: 23 my (Quelle Prof. Schmidt et.al., Die chancenreiche Dimension im Bauwesen,Teil 2, Cement International 5 (6), 2007,S.72-85) ÜBER DIE SINNOTEC INNOVATION CONSULTING GMBH Die Sinnotec Innovation Consulting GmbH wurde im Jahr 2009 von Dr. Jörg Rathenow gegründet, der seither als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer fungiert. Das forschungsbegeisterte Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt in enger Fotos (6): Sinnotec Innovation Consulting GmbH Die Brücke wies Risse im Beton des Ankerblocks auf, Salzwasser drang in die Betonmatrix ein. Korrosion an der Stahlbewehrung und weiteren Stahlbauteilen setzte ein wurde die Konstruktion auf Testflächen mit bauaufsichtlich zugelassenen Sinnotec-Produkten fachgerecht instandgesetzt. reinigenden Oberflächen auszustatten. Die Chemie- und Lebensmittelindustrie lässt Sinnotec von hochbeständigen Boden-, Wand- und Zusammenarbeit mit qualifizierten Kooperationspartnern der chemischen Industrie Betonzuschlagstoffe und Bautenschutzprodukte, die der Zweckbestimmung des kundenspezifischen Anwenderprojekts optimal entsprechen. anderweitigen Flächenbeschichtungen profitieren, während im Abwasserbereich spezielle Formulierungen zur sicheren Abdichtung und nachhaltigen Reprofilierung, sowie als hydrophobe öl- und säureresistente Beschichtung sowie als Fugenfüller dienen. Der Brücken-, Wasser-, Rohr- und Schiffbau, der auf hochwirksamen Korrosionsschutz ganz besonders angewiesen ist, kann sich mit Sinnotec auf maximale Sicherheit vor vorzeitigem Materialverschleiß im Neubau wie auch bei späteren Instandsetzungen verlassen. Innovatives Silikatprodukt - Sinnodur UHPC, dreidimensional vernetzt, keine Porosität, ausgez. Untergrund-Haftverbund und eingebundene Fasern + Füllstoffe/Maßstab: 7my (Quelle:J.Rathenow, GF Sinnotec GmbH, Abschlussbericht Projekt HA 181/09-11, 2010) Im Vordergrund steht dabei die Veredelung und Instandsetzung von Beton durch Nutzung der innovativen Silikattechnologie, auf der die besondere Expertise von Sinnotec beruht. Mehr Infos findet man im Internet unter:

19 FEBRUAR Innen & Außen 21 Innen & Außen 22 Innen & Außen 23 BAU 2013 Rückblick INNEN & AUSSEN BAU 2013 Rückblick 25 Systembau 26 Systembau 27 Nutzfahrzeuge Alt und neu in direkter Nachbarschaft: Mit dem Einsatz von offenporigem Beton mit sandfarbener Einfärbung schufen die Planer einen bewussten Kontrast zwischen neuem Kreuzgratgewölbe und historischer Substanz. Respektvolle Restaurierung einer historischen Anlage Sanierung des Klosters Dalheim in Westfalen-Lippe Heidelberg (Baden-Württemberg) Klöster wurden nicht zu jeder Zeit in ihrer Bedeutung für das kulturelle und wirtschaftliche Leben erkannt. Kloster Dalheim in Westfalen-Lippe etwa, das ab 1803 als landwirtschaftliche Domäne genutzt wurde, erlitt nach der Säkularisierung zahlreiche bauliche Veränderungen. Auch ein Brand zerstörte Teile der historischen Bausubstanz. In diesem Zustand erkannte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Ende der 1970er Jahre den baukulturellen Wert der Klosteranlage und plante zusammen mit dem Münsteraner Architekturbüro Pfeiffer, Ellermann, Preckel und in enger Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden die behutsame Restaurierung des Klosters. Diese sah auch den Wiederaufbau fehlender Bauteile in Anlehnung an die von einer historischen Vedute ablesbare barocke Bauform vor und umfasste, nach archäologischen, baugeschichtlichen und historischen Untersuchungen, die Rekonstruktion und Komplettierung des Kreuzgangs sowie die Wiederherstellung Dortmund (NRW) TecTem Insulation Board Indoor Historic ist ein geprüftes Saniersystem für Fachwerkwände. Als hoch kapillaraktives Dämmsystem ist es in der Lage, mit der komplexen Feuchte- und Wärmesituation im Fachwerk umzugehen. Auch lässt es sich nachhaltig in die Fachwerkkonstruktion integrieren. Entwickelt wurde der oberen, einst abgebrannten Stockwerke. Entstanden ist mit der Stiftung Kloster Dalheim. LWL- Landesmuseum für Klosterkultur, ein säkularer Ausstellungsort, der, europaweit einzigartig, Klosterkultur in all ihren Facetten erlebbar machen will. Das beeindruckende Museum ist auf rund m² in der Klausur, also den ehemals nicht öffentlich zugänglichen Räumen, und in den größtenteils wiederhergestellten Obergeschossen integriert. Es zeigt klösterliche Kulturgeschichte von der Spätantike und dem frühen Mittelalter über das Barock bis in die Gegenwart. Die Planer um Projektleiter Ulrich Beyer, der den Bau im Auftrag des Bauherren LWL betreute, integrierten moderne Um- und Einbauten, die das Ensemble als öffentlich zugängliches Museum benötigt. Ein großzügiges Raumprogramm mit zwei Treppenhäusern in Sichtbeton, Ausstellungsräumen, Foyer, Sanitärräumen, Klostergastronomie und Klosterladen musste in das vorhandene Baudenkmal integriert werden. die Dämmplatte in der Dämmstärke 60 mm, die einerseits effektiv dämmt, andererseits den Feuchtehaushalt bestens regelt. Das TecTem Historic-System wird durch folgende Systemkomponenten optimal ergänzt: den extrem kapillarleitenden und flexiblen TecTem Grundputz-Lehm als Ausgleichsputz für Sichtfachwerkwände oder bei größeren Unebenheiten des Bestandsputzes und den TecTem Klebespachtel-Lehm, zum Verkleben Fotos (2): HeidelbergCement AG/Steffen Fuchs Die Integration folgte einer konsequenten Vorgabe: Alles was historisch belegt und erhalten ist, bleibt bestehen, und alles was neu hinzugefügt wird, sollte deutlich als neues Bauteil, als moderner Bauabschnitt erkennbar sein, erläuterte der Projektleiter. Im zweiten Bauabschnitt lag der Kreuzgang aus dem späten 15. Jahrhundert Planern und Bauherren besonders am Herzen. So entschied man sich nach langer Entscheidungsfindung für die Neugestaltung des zerstörten Flügels in Anlehnung an das barocke Kreuzgratgewölbe und komplettierte ihn mit Beton. Um nicht zu historisieren, wählte man für die Ausführung der fehlenden Gewölbedecken einen Beton mit sandfarbener Einfärbung und offenporigem Gefüge, der sich in seiner Struktur sichtbar von der Überlieferung abhebt und dennoch zu ihr farblich in Bezug steht. Auch die starke Vereinfachung der Mit der Verwendung von Sichtbeton in den Erschließungsbereichen wurden diese klar als moderne Einbauten im denkmalgeschützten Umfeld gekennzeichnet. Natürlich lässt sich Fachwerk dämmen! Neu: TecTem Insulation Board Indoor Historic Kapillaraktiv und hydrophiles System: TecTem Historic. der Dämmplatten. Für gefilzte Oberflächen ist TecTem-Innenputz lieferbar. Füllmörtel, Grundierung, Gewebe und Laibungsplatten ergänzen das System. Die natürliche Dämmplatte TecTem Insulation Board Indoor Historic ist Baustoffklasse A1/nicht brennbar, diffusionsoffen, kapillaraktiv, hydrophil, faserfrei und hat einen schimmelpilzfeindlichen ph-wert 10. Sie dämmt effizient und puffert Feuchtigkeit in hohem Maße ab. TecTem Insulation Board Indoor Historic trägt entscheidend zu gesundem Wohnen bei. Internet: Fotos (2): Knauf Perlite GmbH TecTem Insulation Board Indoor Historic ist speziell auf Fachwerkwände abgestimmt. Die Dämmplatte reguliert optimal die komplexe Feuchte- und Wärmesituation eines Fachwerkgebäudes. Konsolauflagen und der Verzicht auf Ausmalung zeigen, wo die moderne Bauweise an die historische anschließt. Jedes der elf Deckengewölbe musste einzeln ausgemessen werden. Mittels CNC-Fräse fertigte das Bauunternehmen Kunze für jeden Gewölbebogen die entsprechende Einzelschalung aus Holz. Anschließend brachte man mit Kübeln von oben einen Beton mit einer steifen Konsistenz von C1 bis C2 ein. Dieser wurde ohne Rüttler verdichtet und stattdessen gestampft, um die gewollt, offenporige Oberflächenstruktur im Gewölbe zu erhalten. Für dieses Erscheinungsbild hatte Heidelberger Beton in enger Abstimmung mit der Betotech Niedersachsen- Westfalen, einer Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH, und der Anwendungstechnischen Beratung von HeidelbergCement in Ennigerloh im Vorfeld einen Einkornbeton mit sehr geringem Sandanteil konzipiert. Nach mehreren Laborversuchen mit unterschiedlichen Dosierungen von Betonflüssigfarbe und der Fertigung eines separaten Mustergewölbes stand die Rezeptur für den Kreuzgang fest. Wir mussten bei der Produktion des sandfarben eingefärbten Betons unter Verwendung von Weißzement aus dem Werk Harmignies der CBR auf die genaue Einhaltung des Wassergehaltes achten, um Farbabweichungen zu vermeiden, schildert Ralf Willecke, Prokurist der Heidelberger Beton GmbH aus Geseke, die Herausforderung an diesen speziellen, auch den Ansprüchen der Denkmalbehörde entsprechenden OBJEKTSTECKBRIEF Projekt: Revitalisierung Kloster Dalheim, 2. Bauabschnitt, Lichtenau-Dalheim Bauherr: Landschaftsverband Westfalen- Lippe (LWL), Münster Architekten: - CKEL GmbH, Münster Statik: HEG Beratende Ingenieure GmbH, Dortmund Rohbau: Bauunternehmen Hansjörg Kunze GmbH, Heldrungen Betonlieferant: Heidelberger Beton GmbH, Lieferwerk Geseke Betonberatung: Betotech Niedersachsen- Westfalen, eine Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH Beton. Für alle Beteiligten war hilfreich, dass ein Laborant der Betotech Niedersachsen-Westfalen während des gesamten Betoniervorgangs zur Seite stand und kontinuierlich den Zementleimgehalt überprüfte. So blieb die Betonkonsistenz stets konstant und führte zu dem gleichmäßigen Ergebnis, das heute die Besucher erfreut. Von Interesse sind im historischen Teil des Dalheimer Kreuzgangs also nicht nur die erhaltenen Reste der Malerei. Auch die Herstellung des neuen Betongewölbes mit seiner offenporigen Struktur findet anerkennende Beachtung. Architekt Ulrich Beyer vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb der LWL weist darauf hin, dass im zweiten Bauabschnitt, der durch Aufstockung des Ost- und Südflügels auch die Klausur komplettierte, viel mehr Beton stecke als direkt erkennbar. Beton wurde hier oft konstruktiv eingesetzt und steht wenn nach außen sichtbar bewusst in Bezug zur vorhandenen Bausubstanz. So wurden auch das zweite Treppenhaus und der dazugehörige Aufzugsschacht, die in den Rundgang, in den Ausstellungskeller und in die oberen Säle führen, komplett mit äußerst fließfähigem Easycrete von Heidelberger Beton in Sichtbeton ausgeführt. Seine authentische, glatte Haptik passt als Kontrast zu den groben Steinmauern der alten Klosteranlage. Und nicht zuletzt erhielten auch die Sichtbetondecken im Südflügel durch die Brettschalung eine charakteristische Beschaffenheit, sodass diese Bauteile nun verstärkt durch abgesetzte Betonbalken als moderne Interpretation alter Holzdecken aufgefasst werden können. Beton: insgesamt rund m³ C12/15 bis C35/45 davon: Sichtbeton: Easycrete C 35/45 F 5 GK 8, 150 m³ Farbbeton: Easycrete C 35/45 F 5 GK 16, 170 m³, sandfarben eingefärbt mit 1% Pigment Flüssigfarbe Einkornbeton C 16/20 C1 GK16, 70 m³ offenporiges Betongefüge, sandfarben eingefärbt mit 1 % Pigment Flüssigfarbe Zement: CEM I 52,5 N, weiß, CBR, Belgien, eine Tochtergesellschaft von HeidelbergCement, Lieferwerk Harmignies CEM II/A-S 42,5 R, HeidelbergCement AG, Lieferwerk Paderborn

20 20 INNEN & AUSSEN Februar 2013 Dauerhaft abgedichtet mit Triflex ProTect, ist das neue RWE Kraftwerk Westfalen gut gerüstet für eine leistungsstarke Zukunft. Hamm (NRW) Eines der modernsten Steinkohlenkraftwerke der Welt mit einer Leistung von zweimal 800 MW baut die RWE Power AG derzeit im westfälischen Hamm. Die Doppelblockanlage wird von der RWE Technology GmbH errichtet, in Betrieb genommen und bis zum kommerziellen elektrischer Betrieb geführt. Zum Kraftwerk gehört ein Komplex aus Warteund Flugaschesilos, in dem die anfallende Flugasche sowie Kalksteinmehl gespeichert und verladen werden. Um die Dächer der Stahlbetonsilos vor Witterungseinflüssen zu schützen und zahlreiche Details nahtlos in die Abdichtungsfläche einzubinden, haben Fachverarbeiter der Firma Stromberg aus Duisburg diese mit dem Dachflächen Abdichtungssystem Triflex ProTect abgedichtet. Der Flüssigkunststoff auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) dichtet bestehende Risse ebenso wie Materialübergänge dauerhaft ab. Als modernste Anlagen ihrer Art präsentiert die RWE Power AG die beiden neuen Steinkohlenblöcke D/E am bestehenden Kraftwerksstandort Hamm in Westfalen. Aufgrund der hohen Dampfparameter und der thermodynamischen Optimierung des Wasser-Dampf-Prozesses kann ein Nettowirkungsgrad von etwa 46 Prozent erreicht werden, stellt der Energieerzeuger in Aussicht. 23 kommunale Energieversorger und Stadtwerke sind an dem Projekt beteiligt. Mit der neuen Anlage sollen bei gleicher Stromerzeugung 20 Prozentweniger Steinkohle benötigt und so rund 2,5 Mio. Tonnen CO 2 pro Jahr im Vergleich zu älteren Anlagen eingespart werden können. Zertifizierte Flugasche Anfallende Flugasche und Kalksteinmehl werden in einem neu errichteten Silokomplex am Kraftwerksstandort gespeichert und verladen. Das Kalksteinmehl wird als Absorptionsmittel für die Rauchgasentschwefelungsanlage benötigt. Die zertifizierte Flugasche wird in 78 und 59 Meter hohe Lagersilos befördert. Beide Stoffe müssen trocken lagern, bevor RWE sie vertreibt. Jedes Detail haben die Verarbeiter der Stromberg Oberflächentechnik GmbH & Co. KG vliesarmiert mit Triflex ProDetail abgedichtet. Überzeugende Energieleistung Triflex ProTect schützt RWE Kraftwerk vor Feuchtigkeit Deshalb benötigen die Dächer der Stahlbetonsilos eine zuverlässige Abdichtung, die langfristig vor Feuchtigkeit und Nässe schützt. Da mit ständigen Wartungsarbeiten der zahlreichen Aufbauten und technischen Anlagen auf den Dächern zu rechnen ist und diese auch mit Hubwagen befahren werden, sind erhöhte Anforderungen an das Abdichtungssystem gestellt. Gefordert war eine hochwertige Systemlösung, die wechselnde Geometrien und Materialübergänge von Stahl auf Stahlbeton aus einem Guss abdichtet. Darüber hinaus waren Risse im Gefällebeton zu überbrücken und aufgedübelte Befestigungspunkte nahtlos in die Abdichtungsfläche zu integrieren. Wiederkehrende Wartungsintervalle und höchste Sicherheitsvorkehrungen für die Arbeit auf Kraftwerksbauten mussten ebenso berücksichtigt werden wie unbeständige Wetterverhältnisse während der Verarbeitung. Auch nach Jahren überarbeitbar Für diese erhöhten Anforderungen bietet das vollflächig armierte Dachflächen-Abdichtungssystem Triflex ProTect die maßgeschneiderte Systemlösung. Denn das Abdichtungsharz ist hoch witterungsstabilisiert und beständig gegen die in der Luft und im Regenwasser enthaltenen Chemikalien. Außerdem zeichnet sich der Flüssigkunststoff durch tieftemperaturflexible und hydrolysebeständige Produkteigenschaften sowie elastische Rissüberbrückung aus. Auch nach Jahren ist die Abdichtungsfläche noch überarbeitbar, und Details lassen sich in die Abdichtungsfläche integrieren. Der vliesarmierte Flüssigkunststoff kann aufgrund kurzer Reaktionszeiten der Systemkomponenten auch bei unbeständiger Wetterlage verarbeitet und auch bei einer Restfeuchtigkeit bis zu sechs Gewichtsprozent im Betonuntergrund appliziert werden. Fotos (3): Triflex Die Silodächer sind gut vorbereitet für eine leistungsstarke Zukunft des neuen RWE Kraftwerks Westfalen. Die europäische technische Zulassung mit CE-Kennzeichnung und höchsten Leistungswerten belegt die hohe Qualität des Dachflächen-Abdichtungssystems. Es erfüllt außerdem die Anforderungen der aktuellen Flachdachrichtlinie und der DIN Zeitgleich Installationsarbeiten Innerhalb von vier Monaten haben Fachverarbeiter der Stromberg Oberflächentechnik GmbH & Co. KG 1600 m 2 Dachfläche der sieben Kraftwerksilos mit dem Dachflächen-Abdichtungssystem Triflex ProTect abgedichtet. Mit einem Lastenaufzug hat der Verarbeiter den Flüssigkunststoff auf die Dachflächen transportiert. Trotz unsteten Frühlingswetters mit vielen Regenphasen konnten die Arbeiten durchgeführt werden. Auch die zeitgleichen Installationsarbeiten beeinträchtigten die Abdichtungsarbeiten mit Triflex Flüssigkunststoff nicht. Denn die kurzen Aushärtungszeiten des Abdichtungsharzes auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) ermöglichten auch abschnittsweises Arbeiten und so eine maßgeschneiderte sehr flexible Baustellenkoordination. Nach dem Anschleifen haben die Verarbeiter die Betonoberfläche mit Triflex Cryl Primer 276 grundiert. Die Stahlaufbauten erforderten keine Grundierung. Nach der vliesarmierten Abdichtung aller Anschlüsse, Versprünge, Absätze und Stahlaufbauten mit dem Detail Abdichtungssystem Triflex ProDetail wurde die Fläche ebenfalls vliesarmiert mit Triflex Pro- Tect abgedichtet. Das Abdichtungssystem bindet die Details nahtlos in die Abdichtungsfläche ein. Eine zusätzliche Nutzschicht Triflex Pro- Tect wurde flächig mit Quarzsand der Körnung 0,7-1,2 mm abgesandet und mit Triflex Cryl Finish 205 in Blaugrau versiegelt. Überzeugendes Ergebnis Triflex hat unsere Erwartungen nicht nur in technischer Sicht erfüllt. Insbesondere die Bauabwicklung hat Triflex flexibel und mit hoher Kompetenz begleitet, fasst Stefan Lindner, Fachprojektleiter Bautechnik der RWE Technology GmbH, die intensive Betreuung durch den Abdichtungspezialisten zusammen. Auch optisch können sich die dauerhaft dichten Silodächer nun sehen lassen: Die Flächenversiegelung in Blaugrau rundet das Blau der Stahlträger ebenso wie die beigegrauen Detailabdichtungen zu einer harmonischen Einheit ab. Damit ist das Kraftwerk gut gerüstet für eine leistungsstarke Zukunft. SERIE: FAKTEN ZU WÄRMEDÄMM-VERBUNDSYSTEMEN (WDVS) Inthermo-Holzfaserdämmung besteht aufwändige Brandschutztests WDVS-Serie Was jeder Anwender über Wärmedämm-Verbundsysteme wissen sollte Teil 4 Ober-Ramstadt (Hessen) Im Verbund mit der Dämmung müssen die Außen wände eines Hauses bauphysikalische Eigenschaften aufweisen, die geeignet sind, Transmissionswärmeverluste in der kalten Jahreszeit zu minimieren. Im Sommer soll der Wandaufbau vor Überwärmung der Wohnräume schützen, ferner Straßenlärm- und Schallimmissionen dämpfen, Brandgefahren widerstehen und Schlagregen großflächig verdunsten lassen. Um diesem komplexen Anforderungsprofil gerecht zu werden, sind Holzfaser-Wärmedämmverbundsysteme aus präzise aufeinander abgestimmten Systemkomponenten aufgebaut: Dämmung, Putzsystem und Zubehör ergänzen sich zu einer funktionalen Einheit. Systemlösung Dämmplatten aus Holzfasern bilden den Kern des Inthermo- WDVS. Die klassische Holzfaserdämmplatte IInthermo HFD-Exterior Solid besteht aus mehreren, jeweils etwa zwei Zentimeter dikken Lagen. Diese so genannten Lamellen werden bei der Herstellung miteinander unter Hochdruck verpresst, bis die jeweils erforderliche Plattendicke erreicht ist. Je nach Einsatzbereich dient die äußere Lamelle als Putzträger. Die innovative Inthermo HFD- Exterior Compact hingegen wird aus einem Stück gefertigt. Sie ist homogen, etwas leichter und zeichnet sich durch hervorragende Feuchteresistenz aus. Beide Inthermo-Holzfaserdämmplatten sind dank ihrer fest ausgeprägten Oberfläche für exzellente Putzbarkeit bekannt; das bedeutet, dass es der Stuckateur oder Maler an der Fassade bedeutend leichter als auf lose strukturierten Untergründen hat, die äußere Ummantelung des Hauses in erforderlicher Schichtdicke gleichmäßig aufzutragen. Nur mit Original-Komponenten Um eine optimale Dämmung zu erzielen, dürfen bei allen WDV- Systemen unabhängig davon, von welchem Hersteller sie stammen oder auf welcher Dämmplatte sie basieren nur Original- Komponenten verwendet werden. Die Maxime Alles aus einer Hand dient dabei der Sicherheit der Baubeteiligten einschließlich des Auftraggebers. Was erlaubt ist und was nicht, was an welcher Stelle wie und womit zu montieren bzw. zu applizieren ist, wird ausführlich in der Systemzulassung geregelt. Nur, wenn sich der Verarbeiter exakt an die Vorgaben der Zulassung hält und ausschließlich Komponenten eines Anbieters verwendet, ist der Hersteller verpflichtet, das einwandfreie Funktionieren des Systems üblicherweise für einen Zeitraum von fünf Jahren zu garantieren. Die Frist beginnt mit der Abnahme des fertig montierten WDVS. Anbieter von Wärmedämmverbundsystemen sind zudem verpflichtet, die ausführenden Handwerker regelmäßig eingehend zu schulen. Bauherren sollten sich daher von dem beauftragten Zimmerer-, Maler- oder Stuckateurbetrieb die erforderliche Sachkunde in Form von Schulungsbescheinigungen nachweisen lassen und jeden Verarbeiter anweisen, ausschließlich zugelassene Materialien einzusetzen, die in der bauaufsichtlichen Zulassung des jeweiligen WDVS ausdrücklich geregelt sind. Schalldämmung Übermäßiger Lärm geht vielen Menschen gehörig auf die Nerven. Umweltmediziner warnen vor den Folgen: Konzentrationsstörungen, Ohrensausen, Kopfschmerzen und Drehschwindel können Stressreaktionen sein und von Schallimmissionen herrühren. Holzfaserdämmplatten sorgen mit ihrem hohen spezifischen Gewicht und ihrer Offenporigkeit dafür, dass Dämmungen an den Außenwänden sowie unterm Dach zu einer erstklassigen Raumakustik führen. In Kombination mit Schallschutzfenstern werden Störgeräusche souverän gedämpft. Weder Luft- noch Trittschall brauchen die Bewohner dann zu fürchten einerlei, ob der eigene Nachwuchs Party macht oder irgendjemand in der Nachbarschaft wieder einmal lautstark feiert. Lebensqualität hat schließlich auch damit zu tun, ob man zuhause Ruhe findet, wann man will. Straßenlärm wird von Holzfaser-WDV-Systemen wirksam reduziert; ebenso unerwünschte Störgeräusche. Brandschutz Grundsätzlich müssen komplexe Bauprodukte wie Wär- Nur mit Original-Komponenten! Um eine optimale Dämmung zu erzielen, sollten bei WDV-Systemen nur Komponenten verwendet werden, die in der Zulassung geregelt sind. Die Maxime Alles aus einer Hand dient dabei der Sicherheit der Baubeteiligten einschließlich des Auftraggebers. Foto: Inthermo GmbH medämmverbundsysteme bauaufsichtlich zugelassen sein. Im Rahmen des amtlichen Zulassungsverfahrens ist auch die brandhemmende Wirkung der einzelnen Bauteile sowie des kompletten Wandaufbaus unter realitätsnahen Bedingungen nachzuweisen. Die überwachte Brandschutz- Qualität aller eingesetzten Bauprodukte und Fassadenbausysteme dient in erster Linie der Sicherheit der Hauseigentümer und -bewohner. Bei korrekter Bauausführung lässt das Brandverhalten holzfasergedämmter Konstruktionen nichts zu wünschen übrig, wie sich in amtlichen Brandversuchen immer wieder zeigt: Der Dämmstoff glimmt im Brandfall langsam ab, ohne zu tropfen oder Taschen hinter der Putzschale zu bilden. Die allmähliche Verkohlung der Holzfaserplatten entzieht den Flammen den Nährboden, wodurch eine Brandausweitung erschwert und zeitlich stark verzögert wird. Das bewirkt, dass den Hausbewohnern eine sehr lange Reaktions- und Fluchtzeit verbleibt. Fakt ist: Außenwände von Ein- und Zweifamilienhäusern, die mit Holzfaserdämmplatten plus Putzsystem bekleidet sind, halten im Brandfall bis zu 1½ Stunden und länger stand. Hintergrund: Bauliche Anlagen müssen so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird. Dazu sind Bauprodukte in einer Qualität erforderlich, die den gesetzlichen Anforderungen an das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen voll und ganz genügen. Bei den bauaufsichtlich zugelassenen Holzfaser-WDV- Systemen von Inthermo ist das der Fall. Die Konstruktion bietet den Bewohnern ein hohes Maß an Sicherheit, was ihnen hilft, das Gebäude im Brandfall unbeschadet zu verlassen. Das Brandverhalten jedes WDVS ist in aufwändigen Tests bei einer vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) autorisierten neutralen Stelle nachzuweisen und turnusmäßig einer erneuten Überprüfung zu unterziehen. Inthermo hat diesen Prüfungen verschiedene Wandaufbauten mit der Inthermo HFD-Exterior Solid unterzogen; alle Aufbauten haben die Tests bestanden. Dabei wurde festgestellt, dass die Feuerwiderstandsdauer dieser Aufbauten mit dem Inthermo WDVS im Brandfall 90 Minuten beträgt, was das F90B-Prüfzeugnis dokumentiert. Erst nach Ablauf von 1 ½ Stunden ist demnach mit einem Durchbrand zu rechnen. Sie wollen mehr wissen? Eine 136 Seiten starke Broschüre mit ausführlichen Informationen natürliche Holzfaser-WDVS gibt es bei allen Inthermo-Fachberatern die Kontaktdaten stehen auf oder per Post voninthermo, Roßdörfer Str. 50, D Ober-Ramstadt, Fon +49 (0) 61 54/ , Fax , Mail Web

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