Schwerpunkt Finanzen und Versicherung

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1 Schwerpunkt Finanzen und Versicherung Prof. Dr. Alexander Szimayer Lehrstuhl für Derivate Informationsveranstaltung zur Schwerpunktwahl im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre Hamburg, 16. Mai

2 Wer sind wir? Lehrstuhl für Derivate Prof. Dr. Alexander Szimayer Lehrstuhl für Unternehmens- und Schiffsfinanzierung Prof. Dr. Wolfgang Drobetz Lehrstuhl für Bankbetriebslehre und Behavioral Finance Prof. Dr. Markus Nöth Institut für Versicherungsbetriebslehre Prof. Dr. Martin Nell 2

3 Mitten in Finanz- und Schuldenkrise 3

4 Derivate Was steckt hinter Zertifikaten? Wie werden Derivate bewertet? Wie kann man Risiken mittels Derivate handelbar machen? Wie können Unternehmen Derivate nutzen, um Risikomanagement zu betreiben? Nobelpreis 1997 M.S. Scholes R.C. Merton 4

5 Lehrveranstaltungen: Derivate FINVERS 7: Derivate: Märkte und Produkte Es werden Börsen, auf denen Derivate gehandelt werden, vorgestellt. Die Bewertung von Optionen wird thematisiert und Derivate-basierte Handelsstrategien diskutiert. Wichtige Anwendungsgebiete von Derivaten sind: die Strukturierung und Bewertung von Finanzprodukten (Altersvorsorge und Vermögensaufbau) und Management von finanziellen Risiken mit Derivaten. Seminar: Fragestellungen aus dem Bereich Derivate und Risikomanagement. 5

6 Unternehmens- und Schiffsfinanzierung Verlieren oder Gewinnen Aktionäre beim Zusammenschluss zweier Unternehmen? Welche Finanzierungsform wird wann und warum eingesetzt? (Venture Capital, IPO, Private Equity, etc.) Gibt es einen optimalen Verschuldungsgrad? Gibt es eine optimale Kapitalstruktur? Welche Instrumente zur Schiffsfinanzierung gibt es? 6

7 Lehrveranstaltungen: Unternehms- u. Schiffsfinanzierung FINVERS 4: Schiffsfinanzierung I Grundlegende Veranstaltung zum Bereich Strukturierte Finanzierung, Projektfinanzierung und Schiffsfinanzierung. Neben den klassischen Finanzierungsformen wird auf innovative Finanzierungen durch Verbriefung eingegangen. Dabei werden auch Grundbegriffe des Risikomanagements allgemein und spezifisch für Schifffahrtsprojekte behandelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Frachtderivate und der Zusammenhang zu den Charterraten am Kassamarkt. Außerdem werden Schiffe aus Sicht der Anleger als neue Asset-Klasse beleuchtet. Dabei ist zu untersuchen, ob Instrumente zur Schiffsfinanzierung das Risiko-Rendite-Spektrum erweitern. FINVERS 5: Schiffsfinanzierung II Seminar: Fragestellungen aus dem Bereich Corporate Finance und Asset Management. 7

8 Bankbetriebslehre und Behavioral Finance Was sind die Aufgaben einer Bank? Wie werden Banken reguliert (Basel II und Basel III)? Wie funktioniert Risikomanagement in Banken und in Unternehmen? Wie funktioniert gute Kundenberatung? Wozu sind Bonussysteme grundsätzlich gedacht? Wie sieht eine optimales Bonussystem aus? Wie kann man das globale Finanzsystem verändern, damit es stabiler wird? 8

9 Lehrveranstaltungen: Banking und Behavioral Finance FINVERS 3: Private Banking (Englisch) In diesem Modul werden verschiedene Aspekte analysiert und diskutiert, die für die Beratung von Kunden im Rahmen des Private Banking notwendig und nützlich sind. Hierzu gehört auch, wie Beratung erfolgen sollte. Das hierfür notwendige theoretische und empirische Basiswissen soll im Rahmen des Kurses vermittelt werden. Die Studierenden sollen so in die Lage versetzt werden, die wichtigsten Punkte der neuesten wissenschaftlichen Literatur zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Außerdem sollen sie Grundkenntnisse in der Verhandlungsführung erwerben. Seminar: Empirische Fragestellungen und Fallstudien aus dem Bereich Private Banking. 9

10 Versicherungsbetriebslehre Wie lassen sich die Sozialsysteme finanzieren? Wie lässt sich schlechtes Verhalten von Versicherungskunden vermeiden? Welche Faktoren beeinflussen die Nachfrage nach Versicherungen? 10

11 Lehrveranstaltungen: Versicherungsbetriebslehre FINVERS 1: Risikomanagement der Versicherungsunternehmen Grundlegende Veranstaltung zur Versicherungsbetriebslehre, in der es um das Geschäftsmodell bei der Abdeckung von Versicherungsrisiken geht (Ökonomische Probleme bei der Ausgestaltung von Versicherungsverträgen, Grundzüge der Prämienkalkulation, Prämiendifferenzierung, Kollektivbildung, Risikomanagement von Versicherungsunternehmen, Eigenkapitalanforderungen). FINVERS 2: Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen FINVERS 6 Management von Versicherungskonzernen (Planspiel) Seminar: Hier werden aktuelle versicherungsrelevante Themen, wie beispielsweise aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen im Bereich der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, aber auch Fragen wie die Verwendbarkeit von Informationen aus Gentests oder der Versicherung von Terror- und Naturkatastrophenrisiken aus einer ökonomischen Perspektive beleuchtet. 11

12 Lehrveranstaltungen: Queranrechnung Recht 1a Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Recht 1b Versicherungsrecht AUßENw Außenwirtschaft 12

13 Veranstaltungsübersicht Aktuelle Planung 3. Semester 4. Semester Investition (Nell/Szimayer; 6 LP) Finanzierung (Drobetz/Nöth; 6 LP) 5. Semester 6. Semester FINVERS 1 (Nell; 6 LP) FINVERS 3 (Nöth; 6 LP) FINVERS 4 (Drobetz; 6 LP) FINVERS 7 (Szimayer; 6 LP) Recht 1a (Adams; 4 LP) FINVERS 2 (Hesberg; 6 LP) FINVERS 5 (Albertijn; 3 LP) FINVERS 6 (Nell; 4 LP; unregelmäßig) AUßENw (Maennig; 6 LP) Recht 1b (Adams; 4 LP) 4 Seminare (Drobetz/Nell/Nöth/Szimayer; 6 LP) Bachelorarbeit 13

14 Vergabe von Bachelorarbeiten Vergabe erfolgt über die Seminare der jeweiligen Lehrstühle. Seminare sind ein Modul (FINVERS 8), werden in der Regel im Sommersemester angeboten, und bereiten die Bachelorarbeit idealerweise vor. Hinweis zum Auslandsstudium 5. Fachsemester bietet sich besonders an vorgezogene Anmeldephase für die Seminare im Schwerpunkt empfohlen Hochschule im Ausland soll Veranstaltungen des Schwerpunkts in ausreichendem Umfang abdecken (mindestens 18 Leistungspunkten) Siehe: (dort: Schwerpunkt Finanzen & Versicherung) 14

15 Praxisorientierte Ausrichtung mit zahlreichen Berufsfeldern Währen des Studiums: Vielfältige Zusammenarbeit mit Unternehmen Praxisvorträge in die einzelnen Vorlesungen integriert International: Vorlesungsangebot teilweise in Englisch Hohe Forschungsaktivität sichert Qualität und Innovation Nach dem Studium: Banken und Versicherungen: Tätigkeit im Investment-Banking, Private-Banking und Firmenkundengeschäft Tätigkeit als Analyst, Asset Manager und Risikomanager Finanzierungsabteilung von Unternehmen Regulierungsinstitutionen Consulting 15

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