Ergänzungsfach Medienmanagement an der Fakultät III der Universität Siegen

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1 1 Ergänzungsfach Medienmanagement an der Fakultät III der Universität Siegen Univ.-Prof. Dr. Joachim Eigler Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht Professur für Betriebswirtschaftslehre, insb. Medienmanagement

2 Das Lehrstuhlteam Univ.-Prof. Dr. Joachim Eigler Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Medienmanagement Sprechstunde: donnerstags10-11 Uhr sowie nach Vereinbarung. Raum: H-C 6307/6308 Tel.: (0271) Fax: (0271)

3 Das Lehrstuhlteam Tanja Sanchez Tenorio Sekretariat Dipl.-Medienwirtin, Dipl.-Kauffrau Birthe-Marie Mosen Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin M.Sc. Samaneh Azarpour Wissenschaftliche Hilfskraft und Doktorandin Dipl.-Wirtschaftsjurist Philipp Hoberg Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand M.A. Laura Dorfer Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin

4 Was versteht man unter Medienmanagement?

5 Medienmanagement Medienmanagement Managementaufgaben mit dem Ziel, Unternehmen in der Medienbranche erfolgszielorientiert zu führen Planung, Organisation, Personaleinsatz, Personalführung sowie Durchführung und Kontrolle Bezug auf: Beschaffung, Erstellung und Distribution von informativen oder unterhaltenden Inhalten (Content) in Unternehmen der Medienbranche. Grundlage ist die Medienbetriebslehre, eine (junge) eigenständige Wirtschaftszweiglehre in den Bereich der speziellen Betriebswirtschaftslehren; es geht um die betriebswirtschaftlichen Grundlagen der betrieblichen Funktionen von Unternehmen der Medienbranche.

6 Erfahrungs- und Erkenntnisobjekt der Betriebswirtschaftslehre und der Medienbetriebslehre Erfahrungsobjekt in der BWL allgemein: das Unternehmen in der Medienbetriebslehre: das Medienunternehmen Erkenntnisobjekt wirtschaftliches Handeln: Entscheidungen über Ziele und Alternativen bei der Verwendung knapper Ressourcen Beispiel aus der Medienbetriebslehre: Entscheidungen eines TV-Senders über die gewinnmaximale Verwendung knappen, attraktiven Contents!

7 Welche Medienteilbranchen gibt es? Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt Buchmarkt Radiomarkt Fernsehmarkt Film- und Kinomarkt Musikmarkt Onlinemarkt Video Games-Markt

8 Das Studium des Ergänzungsfachs Medienmanagement

9 Bachelor Modul 1: Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen Einführung in die Volkswirtschaftslehre (Schlösser) Medienbetriebslehre (Eigler) Ergänzungsfach Medienmanagement (nur mit B.A. Medienwissenschaft kombinierbar) 5 Module, 45 LP Modul 2: Medienmanagement (Eigler) Strategien von Medienunternehmen Projektfinanzierung am Beispiel der Finanzierung von Spielfilmen Modul 3: Besondere Themenfelder des Medienmanagements Gründungsmanagement Medien Die Medien als Chance für Existenzgründer (Eigler) Marketing (Schramm-Klein oder Marx) Modul 4: Medienrecht (Klass) Medienverfassungsrecht Recht der Wort- und Bildberichterstattung sowie Grundzüge des Urheberrechts Modul 5: Seminar zum Medienmanagement

10 Lehrveranstaltungen der Professur für BWL, insb. Medienmanagement (Eigler) Medienbetriebslehre Hier geht es um die Besonderheiten von Medienprodukten und -märkten sowie um die betriebswirtschaftlichen Grundlagen von Aspekten des Medienmanagements; zugleich ist dies eine Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Strategien von Medienunternehmungen Auf Basis einer sowohl markt- als auch ressourcenorientierten Perspektive des Strategischen Managements werden strategische Optionen erarbeitet, die den Besonderheiten von Medienprodukten und -märkten Rechnung tragen.

11 Lehrveranstaltungen der Professur für BWL, insb. Medienmanagement im Ergänzungsfach Medienmanagement Projektfinanzierung am Beispiel der Finanzierung von Spielfilmen Die Veranstaltung führt in die Grundlagen der Filmwirtschaft ein und vermittelt darauf aufbauend die Besonderheiten, Vorgehensweisen und Alternativen der Finanzierung von zeitlich begrenzten Projekten größeren Umfanges wie z.b. der Produktion von Spielfilmen.

12 Lehrveranstaltungen der Professur für BWL, insb. Medienmanagement im Ergänzungsfach Medienmanagement Gründungsmanagement Medien - Die Medien als Chance für Existenzgründer In der interaktiv ausgerichteten Lehrveranstaltung werden Grundprobleme und Methoden des Managements neu gegründeter Unternehmen unter den spezifischen Bedingungen des Medienbereichs vermittelt. In der Veranstaltung werden jeweils 2-3 Referenten aus der Praxis eingeladen. Dies bietet den Studierenden die Möglichkeit, mit der Praxis in Kontakt zu treten! Vertiefung im Master Medien und Gesellschaft mit der Veranstaltung Gründungsmanagement Medien Methoden und Konzepte!

13 Lehrveranstaltungen der Professur für Marketing und des ZÖBIS Marketing (Univ.-Prof. Dr. Hanna Schramm Klein, Jun.-Prof. Dr. Paul Marx im Wechsel) Die Studierenden erhalten eine grundlegende Einführung in das Marketing, wobei es im Kern um die Beschreibung, Erklärung und Gestaltung von Prozessen des Absatzes von Gütern und Dienstleistungen geht. Weiterführung und Vertiefung im Modul Marketing des Masters Medien und Gesellschaft : Einführung in die Volkswirtschaftslehre (Univ.-Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlösser) Die Studierenden erhalten eine grundlegende Einführung in Konzepte und Problemstellungen der VWL, insb. werden sie mit der volkswirtschaftlichen Terminologie und einigen wichtigen Basismethoden vertraut gemacht.

14 Lehrveranstaltungen der Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insb. Immaterialgüterrecht sowie Medienrecht Medienrecht (Univ.-Prof. Dr. Nadine Klass) In diesem Modul sollen die Studierenden Grundkenntnisse in zentralen Fragen des Medienverfassungsrechts sowie des privaten Medienrechts, insb. im Recht der Wort- und Bildberichterstattung erwerben, die wichtigsten aktuellen Herausforderungen dieser Rechtsgebiete sowie die inzwischen vorhandenen rechtlichen Instrumente verstehen und das Lösen einfacher medienrechtlicher Fälle erlernen.

15 Seminar im Ergänzungsfach Medienmanagement Seminar zum Medienmanagement Das Seminar greift neuere Entwicklungen des Medienmanagements auf. Die Studierenden erlernen das wissenschaftliche Arbeiten durch die eigenständige, aber betreute Forschung an Teilaspekten der jeweiligen Thematik. Die Studierenden präsentieren ihre Ergebnisse und stellen diese zur Diskussion. Themen z.b. Fallstudien zu Strategien von Medienunternehmen vor dem Hintergrund des digitalen Wandels Zwischen Konvergenz, Interaktivität und Mobilität: Wertschöpfung und Wettbewerb von Medienunternehmen in neuen Medienmärkten

16 Einige betriebswirtschaftliche Problemstellungen in Medienunternehmen Medienbetriebslehre Was sind Besonderheiten von Medienprodukten bzw. -dienstleistungen? Worin bestehen die Rahmenbedingungen und Grundprinzipien wirtschaftlichen Handeln in Unternehmen der Medienbranche? Welche Organisationsstrukturen haben Medienunternehmen? Was sind Besonderheiten der Leistungserstellung von Medienprodukten? Welche spezifischen Anforderungen stellen Medienprodukte an das Marketing? Strategien von Medienunternehmen Welche Stufen der Wertschöpfung sind zur Erstellung von Medienprodukten voneinander abzugrenzen? Welche Besonderheiten treten dabei auf? Welche Herausforderung stellen die Digitalisierung und der Online-Vertrieb von Medienprodukten? Worin liegen Quellen für die Erzielung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile? Wie kann die Struktur von Medienmärkten analysiert?

17 Einige betriebswirtschaftliche Problemstellungen in Medienunternehmungen Projektfinanzierung am Bsp. der Finanzierung von Spielfilmen Wie setzt sich die Finanzierung von Spielfilmen zusammen, und welche Risiken wirft sie auf? Welche Alternativen der Finanzierung kommen für die Finanzierung von Big and Low budget-movies in Frage? Wie funktionieren Filmfonds und welche Möglichkeiten der Filmförderung gibt es? Gründungsmanagement Medien Die Medien als Chance für Existenzgründer Welche Potenziale bietet die Medienwirtschaft für Existenzgründer? Welche Möglichkeiten der Gründung meines Unternehmens bieten sich, und in welchen Schritten läuft sie ab? Warum brauche ich einen Businessplan, und wie erstelle ich ihn? Wie kann ich mich mit meinen Produkten und Dienstleistungen im Wettbewerb durchsetzen, und wie binde ich Kunden erfolgreich an mein Unternehmen?

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Unsere Kontaktdaten: Univ.-Prof. Dr. Joachim Eigler Hölderlinstraße Siegen Sprechstunde: donnerstags, Uhr sowie nach Vereinbarung! Tel.: Internet:

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