Zulassungsordnung der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam

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1 Zulassungsordnung der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam Stand: 01. Juli 20 1 Anwendungsbereich Die Fachhochschul für Sport und Management ermöglicht den Studierenden einen dualen Abschluss als Sportfachmann (IHK) sowie dem Bachelor of arts in den Studiengängen Sport mit den Spezialisierungen Wettkampf- und Leistungsport und Gesundheit und Prävention sowie Sportmanagement mit den Spezialisierungen Sportstättenmanagement und Gesundheitsmanagement. Die Auswahlentscheidung wird nach dem Grad der Eignung der BewerberInnen für den gewählten Studiengang und den angestrebte Beruf getroffen. 2 Auswahlkriterien: 1. Hochschulzugangsberechtigung HZB a. Abitur, Fachabitur, Fachhochschulreife Die Note aus Abitur, Fachabitur, Fachhochschulreife ist das entscheidende Kriterium für die Zulassung zum Studiengang. Sie gibt entscheidende Informationen über die Fähigkeit der BewerberInnen, Ausbildung und leistungssportliche Anforderungen parallel zu realisieren. Als Hochschulzugangsberechtigung gelten nach 8 Abs. 2 BbgHG alternativ das Abitur, das Fachabitur sowie die Fachhochschulreife. Eine Kopie der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung ist den Anmeldeunterlagen beizufügen. b. Fachrichtungsbezogene Eignung Die fachrichtungsbezogene Eignung gilt für BewerberInnen, die keine Hochschulzugangsberechtigung gemäß 8 Abs. 2 BbgHG nachweisen können, aber den Abschluss der Sekundarstufe I oder einen gleichwertigen Abschluss besitzen. Darüber hinaus müssen Sie für das beabsichtigte Studium eine geeignete Berufsausbildung abgeschlossen haben und danach eine mindestens zweijährige Berufserfahrung nachweisen können. In begründeten Fällen behält sich die Fachhochschule vor, eine Eignungsprüfung durchzuführen. Die Bedingungen werden in einer separaten Eignungsprüfungsordnung festgelegt. Die Note der Eignungsprüfung fließt dann als Äquivalent für die Note der unter 1.a beschriebenen Hochschulzugangsberechtigung in das Auswahlprocedere ein. Bei einem direkten Zugang über die fachrichtungsbezogenen Eignung stellt dieses Äquivalent die Abschlussnote der Berufsausbildung dar. 2. Zweiseitige schriftliche Begründung (Motivationsschreiben) In der maximal zweiseitigen schriftlichen Begründung für die Wahl und besondere Eignung für den angestrebten Bachelor-Studiengang sollen besondere Fähigkeiten,

2 Interessen, Angaben zum Werdegang und angestrebte Perspektiven dargelegt werden. Daraus sollen erste Informationen und Erkenntnisse zur Motivation, zur Überzeugungskraft, zur Selbstständigkeit, zur logischen Argumentationsfähigkeit sowie zur Darstellungsfähigkeit abgeleitet werden. Der Begründung ist eine Versicherung, dass diese selbstständig und ohne fremde Hilfe angefertigt wurde beizufügen, wobei ggf. genutzte fremde Quellen und Gedanken entsprechend kenntlich zu machen sind. Das Motivationsschreiben wird von der Auswahlkommission nach den entsprechenden Kriterien ( 4 Absatz 2) bewertet. 3. Studiengangsspezifische Lizenzen (Verbände/ESAB) und Sonstiges (Praktika/Ehrenamt/Vereinstätigkeit/Studium) Die bereits erworbenen Lizenzen sind wesentlich für den angestrebten Studienabschluss und liefern erste Einblicke in die Eignung für das angestrebte Berufsfeld. Die Verbindung von verbandsbezogener Ausbildung mit fachhochschulspezifischen Inhalten ist das erklärte Ziel der angestrebten beruflichen Qualifizierung. Die Mehrzahl der BewerberInnen wird auf Grund des Alters nach dem Abitur lediglich erst über eine Lizenzstufe C verfügen. Deshalb sollten hier Aktivitäten, die auf einen Einstieg ins Lizenzsystem hinweisen, entsprechend berücksichtigt werden. Entsprechende Nachweise/Bestätigungen sind den Anmeldunterlagen als Kopie beizufügen. Darüber hinaus geben sonstige Aktivitäten im Sport und andere berufliche Erfahrungen Aufschluss über die Eignung und Perspektiven der BewerberInnen. Sie lassen Rückschlüsse auf das Engagement und damit auf die Ernsthaftigkeit der angestrebten beruflichen Qualifizierung zu. Die entsprechenden Nachweise sind den Bewerbungsunterlagen hinzuzufügen. 4. Empfehlung durch den OSP/BSP* oder einer anderen Einrichtung Ein sportpolitisches Ziel des Studienangebots ist es, den leistungssportlich aktiven Bewerberinnen eine berufliche Ausbildungsperspektive im Sport zu bieten, die sich gewinnbringend mit den sportlichen Aktivitäten kombinieren lässt. Daher ist es wesentlich, die sportliche Laufbahn und die beruflichen Perspektiven im System als Auswahlkriterium einzubeziehen. Als Nachweis dafür soll der OSP/BSP ein entsprechendes Empfehlungsschreiben verfassen, das den Anmeldeunterlagen hinzuzufügen ist. Ein Vorteil dieser Vorgehensweise ist die damit verbundene Zustimmung des OSP/BSP zu ggf. notwenigen Absprachen/Freistellungen im Rahmen des Studiums. Bei BewerberInnen, die nicht aus dem leistungssportlichen System kommen, kann an dieser Stelle eine Empfehlung durch eine andere Einrichtung eingereicht werden, sofern Kooperationen anderer Art existieren (z. B. Mitarbeit in einem Fitnessstudio o. ä.). *Olympia-/Bundesstützpunkt 3 Gewichtung der Kriterien: 1: HZB 50% 2: Motivationsschreiben 30% 3: Lizenzen u.a. % 4: Empfehlung %

3 4 Bewertungspunktesystem (): 1: HZB HZB (Note) * 0,75 1,0 1,25 1,75 2,0 2,25 2,5 2,75 3,0 3,25 3,5 3,75 4, * bei zwischen zwei Noten liegenden HZB-Bewertungen wird die nächst höhere Punktzahl vergeben 2: Motivationsschreiben Die schriftl. Begründung......überzeugt in Form und Inhalt in vollem Umfang überzeugt in Form und Inhalt größtenteils überzeugt in Form und Inhalt ansatzweise überzeugt nur inhaltlich bzw. formal überzeugt in keinem Aspekt 0 3: Lizenzen und Mitarbeit Bei den angesprochenen Aktivitäten ( 2 Absatz 3 Satz 3) kann es sich sowohl um Praktika, ein Ehrenamt oder beispielsweise ein Studium handeln. In der Bewertung berücksichtigt wird die Aktivität jedoch nur, wenn studiengangsspezifische Inhalte im Zentrum stehen. Beim Bachelor Sport könnten es beispielsweise erste Trainer- oder Schiedsrichtertätigkeiten sein, beim Bachelor Management beispielsweise ein Praktikum in einer Geschäftsstelle. Die Bewertung von der Auswahlkommission vorgenommen. Hauptkriterien für die Bewertung neben der zeitlichen Länge der Maßnahme die Einsatzzeit pro Woche (h). Es können maximal vergeben werden. Die nachfolgende Tabelle stellt einen Orientierungsrahmen zur Einstufung dar.

4 Bachelor Sport Bachelor Management Verbandslizenzen DOSB-Lizenzen Trainer /Übungsleiter C 5 Vereinsmanager C 5 regelmäßige Mitarbeit - 3 regelmäßige Mitarbeit und mehr Jahre 1 und mehr Jahre regelmäßige Mitarbeit unter 1 Jahr 1 regelmäßige Mitarbeit unter 1 Jahr 1 oder punktuelle Mitarbeit oder punktuelle Mitarbeit Sonstiges 1 Sonstiges 1 keine Vorerfahrungen 0 keine Vorerfahrunge 0 4: Empfehlung des OSP/BSP oder einer anderen Einrichtung OSP/BSP-Empfehlungsschreiben Uneingeschränkte Eignung mit beruflich und sportlich passender Perspektive Eignung aus vorwiegend beruflicher Perspektive 5 Eignung aus vorwiegend sportlicher Perspektive 5 Empfehlungsschreiben einer anderen Einrichtung* Uneingeschränkte Eignung durch bisherige Erfahrungen und mit beruflicher Perspektive Eignung vorwiegend durch bisheriger Erfahrungen 5 Eignung vorwiegend wegen beruflicher Perspektive 5 * Diese Einstufung ist für BewerberInnen gedacht, die nicht aus dem Leistungssportsystem kommen 5 Rangliste: Die Gesamtsumme aller erhaltenen Bewertungspunkte entscheidet über den Platz auf der Rangliste für den jeweiligen Studiengang. Nachrückplätze werden ebenfalls entsprechend der Ranglisten vergeben. 6 Auswahlkommission: Eine Auswahlkommission, die aus mindestens drei Hochschulangehörigen von denen zwei Hochschullehrer sein sollten, besteht, bewertet die eingereichten Unterlagen und stellt pro Studiengang je eine Rangliste auf, nach der die BewerberInnen zugelassen werden.

5 9 Fristen: Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15. Juli des jeweiligen Jahres (Ausschlussfrist) im Fachhochschulsekretariat einzureichen. Die Teilnahme am Auswahlverfahren ist nur dann möglich, wenn alle Unterlagen vollständig zum genannten Termin vorliegen. Die Auswahlkommission teilt den BewerberInnen bis spätestens zum 15. August des jeweiligen Jahres schriftlich die Entscheidung mit. Innerhalb der nächsten 14 Tage (bis 01. September des jeweiligen Jahres) müssen die Verträge unterzeichnet werden. Bis zum 15. September werden die Nachrücker benannt. Deren Verträge sind dann baldmöglichst, spätestens jedoch bis zum 01. Oktober zu unterzeichnen. Form des Antrags Der Antrag auf Zulassung ist anhand des dafür vorgesehenen Formulars zu stellen. Dem Antrag sind die folgenden Unterlagen beizufügen: a. Kopie des (Fach-)Abiturzeugnisses oder entsprechender Nachweise der Hochschulzugangsberechtigung b. maximal zweiseitige schriftliche Begründung (Motivationsschreiben) für die Wahl und besondere Eignung für den angestrebten Bachelor-Studiengang. Der Begründung ist eine Versicherung, dass diese selbstständig und ohne fremde Hilfe angefertigt wurde beizufügen, wobei ggf. genutzte fremde Quellen und Gedanken entsprechend kenntlich zu machen sind. c. Lizenzen in Kopie, entsprechende Nachweise und Bestätigungen über relevante Tätigkeiten d. Empfehlungsschreiben des OSP/BSP oder anderer Einrichtung, aus dem die besondere Eignung bzw. berufliche Perspektive hervorgeht

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