INFOBRIEF 2006 STIFTUNG CARITAS CENTRU SOCIAL SF. STEFAN SANIOB

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1 Ein großes Dankeschön an alle unsere Sponsoren, die uns auch in schwierigeren Zeiten immer wieder unterstützt und gestärkt haben: Renovabis, Hilfswerk der Deutschen Katholiken Kindermissionswerk Aachen - Sternsingeraktion (D) Erzbischöfliches Jugendseelsorgeamt Berlin (D) Katholische und Evangelische Pfarreien von Bernau und Wandlitz (D) Caritas St. Pölten (A) Franziskanerinnen Breda (NL) Landwirtschaftshochschule HASdenBosch (NL) Professor Cor Klaver, Berlicum (NL) Steyler Missionare, Vlierden (NL) Bürgermeisteramt Saniob (RO) Malteser Hilfsdienst Oradea (RO) Benediktinerkloster Stift Melk (A) Stiftsgymnasium Melk (A) Bischof Tempfli József, Oradea (RO) Stichting Caritas Oost-Europa Schijndel (NL) Rotary Club Melk (A) Katholische Landvolkbewegung der Diözese Passau (D) Katholische Landvolkbewegung Deutschland Römisch-Katholische Pfarre St. Severin Tulln (A) Römisch-Katholische Pfarre Maria Anzbach (A) Parohia Romano Catolica Saniob Sf. Maria (RO) Römisch-Katholische Pfarre Melk (A) Landesberufsschule Pöchlarn (A) Römisch-Katholische Pfarre St.Margarethen (A) Firma Hagebau / Schuberth, Melk (A) Römisch-Katholische Pfarre Wilhelmsburg (A) Landespensionistenheim und Hospiz Melk (A) Römisch-Katholische Pfarre Viehofen (A) Emmausgemeinschaft St. Pölten (A) Familie Schutte, Uden (NL) Peter Rabl, Pöchlarn (A) Dr. Klaus Faust, Garching (D) FA Gebrüder Weiss, Pöchlarn (A) Galerie Doolaard, Anna Paulowna (NL) Familie Bertl, Wilhelmsburg (A) Möbelfirma Decorex, Oradea (RO) Bürgermeisteramt Oradea (RO) Kinderamt Oradea (RO) Paten Dr. Adalbert Földes und Ehefrau Dana, Oradea (RO) Patin Ibolya Marosi, Oradea (RO) Paten Rozália Biró und Barna Biró, Oradea (RO) Patin Zita Koncsek, Oradea (RO) Paten Katalin Czvikker und Adrian Bota, Oradea (RO) Patin Sarolta Porsztner, Oradea (RO) Paten János Rauch und Ehefrau Katalin, Saniob (RO) Paten Ronald Ehlers und Ehefrau Dagmar, St.Margarethen (A) die vielen ungenannten Spender und Helfer alle Mitglieder der Stiftung Ein Projekt der Stiftung Caritas Centru Social Sf. Stefan Saniob unter dem Ehrenschutz des Benediktinerklosters Stift Melk, Österreich INFOBRIEF 2006 STIFTUNG CARITAS CENTRU SOCIAL SF. STEFAN SANIOB Stiftung Caritas Centru Social Sf. Stefan Saniob Saniob 222 Jud. Bihor, Rumänien Tel/Fax: Spendenkonten: Für Deutschland: Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst DKM Münster Konto: BLZ: Für Österreich: Sparkasse Niederösterreich Caritas Centru Social Sf. Stefan Saniob Konto: BLZ: Für Holland: Stichting Caritas Oost- Europa Schijndel, Rek. nr ABN/AMRO Kennwort Saniob Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. (Albert Einstein)

2 Liebe Mitglieder und Freunde der Stiftung Caritas Centru Social Sf. Stefan Saniob! Dieser Rundbrief möchte Sie aktuell und umfassend informieren über das Leben in Saniob in den verschiedenen Häusern, über die neue Leitung und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, speziell über die beiden Schwestern aus dem Vinzentinerinnenorden, über die Grundlagen und Arbeiten vor Ort und in der Region. Wenn Sie diese Zeilen lesen, werden Sie sicher von diesem Projekt begeistert sein und sich motivieren lassen, neu oder weiterhin mitzuarbeiten. Ich möchte allen einen großen Dank aussprechen, denen Saniob ein Anliegen ist und die sich für die Kinder und Jugendlichen engagieren. Hier möchte ich ganz besonders Ronald und Dagmar Ehlers anführen. Sie leiten, koordinieren, stehen mit ihrer Zeit, ihrem Engagement, mit Herz und ihrer ganzen Person hinter diesem Projekt. Danken möchte ich auch allen Stiftungsmitgliedern ein Stiftungsmitglied, nämlich Stichting Caritas Oost-Europa Schijndel aus Holland stellt sich diesmal speziell vor allen Sponsoren und den vielen ungenannten Spendern und Helfern. An erster Stelle stehen natürlich die Kinder und Jugendlichen und die Menschen, die für sie da sind, sich ihrer annehmen. Doch dazu braucht es eine Grundlage. Es ist immer die Frage im Raum, wie wir für die Kosten aufkommen können, einerseits für die noch fertig einzurichtende Infrastruktur, speziell in der Landwirtschaft und in der Möbeltischlerei, anderseits was den laufenden Betrieb betrifft. Wir sind dabei, in Niederösterreich ein Netzwerk aufzubauen mit vielen Partnern, Sponsoren, Patenschaften, Mitgliedern in der Stiftung, usw. Durch Mitarbeit und Besuch in Saniob selbst, durch Medienarbeit, Pressekonferenzen, durch verschiedene Aktionen, wie z.b. Benefizveranstaltungen, soll ein enger Kontakt und persönlicher Bezug hergestellt werden. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit Ich freue mich, dass es dieses Projekt gibt und stehe voll dahinter. Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Ronald Ehlers Tel: / ), oder an mich /555). Ich selber konnte mich in den verschiedenen Begegnungen, vor allem in Saniob selbst, von der Sinnhaftigkeit und dem gut überlegten Zukunftsprojekt überzeugen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieses Rundbriefes und dass der Funke der Begeisterung auch auf Sie überspringt, dann können wir mit Hoffnung in die Zukunft gehen. Alles Liebe Abt Georg Was sonst noch geschah Feste und Begegnungen wie Hilfe möglich ist... Weihnachten steht vor der Tür. Wie seit vielen Jahren in Bernau (D) und Wandlitz (D) bereits Tradition, gab es in diesem Jahr auch im Stiftsgymnasium Melk (A), in der Stadt Melk und deren Umgebung (A) viele St.Martin-Aktionen. St.Martin und der Heilige Nikolaus gemeinsam für Menschen in Rumänien! Danke an alle Spender! In Saniob, im Caritas-Pflegeheim Marghita und bei den Kindern aus dem Kinderheim Julia (Oradea) gab es viel Freude über die liebevollen Gaben. Außerdem... auf ausdrücklichen Wunsch von Dr.Földes, von den Paten unserer Kinder und unter aktiver Mithilfe der Malteser kamen Nikolaus und Krampus am höchstpersönlich zu unseren Kindern und überbrachten Geschenke. Im Jahr 2006 gab es sehr viele persönliche Begegnungen vor Ort. Immer wieder kamen kleinere Gruppen nach Saniob, um zu sehen, um das Sozialzentrum kennen zu lernen, um zu helfen. Da wurden Tore und Zäune neu errichtet, repariert, gestrichen, da wurden Möbel gebaut, LKW entladen, Kleinreparaturen in Angriff genommen, Hilfsgüter in den Lagern sortiert... und immer wieder Spiel und Freude mit den Kindern. Danke für alle Aktivitäten, danke an jeden einzelnen! Die Möglichkeiten, uns zu unterstützen, sind mannigfaltig: Spendenaufrufe zu unterschiedlichen Anlässen, Patenschaften, aktive Mithilfe im Projekt selbst, die Gründung von Freundeskreisen der Stiftung mit dem dazugehörigen Netzwerk zur wirksamen Hilfe und stets willkommene Sach- und Geldspenden. Benötigt werden vor allem: sehr gut erhaltene Kleidung Schreib-, Bastel- und Schulmaterial Bettwäsche, Handtücher Kleinmöbel, Matratzen Pflegemittel Vitaminpräparate... und vieles mehr! Bitte fragen, fragen, fragen! Das Sozialzentrum setzt mit seiner Arbeit ein Zeichen, wie Zukunft für Kinder in Rumänien positiv gestaltet werden kann. Jede Initiative hilft.

3 Neue Gesichter in unserem Sozialzentrum Die sehr lang anhaltende Suche nach einem Direktor für das Sozialzentrum war erfolgreich. Der Stiftung ist es gelungen, diese Stelle ab Juli 2006 zu besetzen. Bohács Tibor, 28 Jahre alt, stellt sich dieser verantwortungsvollen und ebenso schönen Aufgabe. Tibor hat Wirtschaftsökonomie und Institutmanagement studiert und er konnte in diesen Bereichen bereits vier Jahre Erfahrungen sammeln. Er war früher als Agent Marketing und Manager General bei verschiedenen Firmen tätig. Zu seinen Hobbys gehören unter anderem Literatur, Sport und Reisen. Als Fremdsprache spricht er Englisch (Mittelstufe) und er ist jetzt dabei, sich auch die deutsche Sprache anzueignen. Mit überaus großer Freude können wir mitteilen, dass sich die Töchter der christlichen Liebe (die Vinzentinerinnen) für ein Mittun in unserem Sozialzentrum entschieden und ihren Dienst bereits begonnen haben. Dies ist auch im Blick auf eine spirituelle Mitte unserer Arbeit ein großes Geschenk. Schwester Rafaella ist 30 Jahre alt und lebt seit 1996 in diesem Orden. Sie hat fünf Jahre lang Theologie als Lehramt studiert. Bisher arbeitete sie im Altenheim St. Martin in Oradea, wo sie für die Freizeitprogramme verantwortlich war. Ihre Muttersprache ist rumänisch, sie spricht ebenso ausgezeichnet ungarisch und italienisch. Die Arbeit mit den Kindern stellt für sie eine neue Herausforderung dar. Schwester Serafina ist 29 Jahre alt und ist genauso wie Rafaella 1996 in den oben genannten Orden reingetreten. Sie ist Absolventin der Pädagogischen Hochschule in Oradea. Als ausgebildete Kindergärtnerin hat sie acht Jahre lang den katholischen Kindergarten St. Josef in Oradea geleitet. Ihr Hobby ist die Musik, sie spielt u.a. Orgel und Gitarre. Sie sorgt vordringlich für entwicklungs- und kreativitätsfördernde Freizeitprogramme und Beschäftigungen für die Kinder des Zentrums. Auch sie ist sprachgewandt und beherrscht neben ihrer Muttersprache (ungarisch) rumänisch, deutsch, französisch und englisch. Beide Schwestern betrachten ihre Arbeit auch als Auftrag, unseren Kindern eine christliche Erziehung angedeihen zu lassen. Unsere Praktikanten und Freiwilligen im pädagogischen Bereich Drei Monate lang haben Anneliese Moser und Christina Schweiger, Studentinnen der Sozialarbeit an der Fachhochschule St.Pölten (A), die Arbeit der Erzieherhelferinnen im Jugendwohnen und im Familienhaus unterstützt, sowohl durch fachliche Beratung als auch durch effektive Arbeit mit den Kindern. Eva-Maria Maier, Psychologin aus Frankfurt am Main, begleitet in ihrer Freizeit nun schon zum vierten Mal unsere Kinder und die Mitarbeiter im Haus der bunten Steine wie auch im Jugendwohnen. Herzlichen Dank für diese willkommene Hilfe! Stiftungsmitglied Stichting Caritas Oost-Europa Schijndel stellt sich vor: Unsere Stiftung wurde 1992 gegründet. In den ersten Jahren richtete sich unsere Hilfe auf Projekte in Tanarog (Russland). Ab 1999 kam es zur Zusammenarbeit mit der Caritas Catolica Oradea in Rumänien. Bis heute sind wir gute Partner geblieben und haben vielen Menschen helfen können. Unsere Stiftung besteht aus 25 Freiwilligen, wobei jeder sein spezielles Können in die Stiftung einbringt. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, diese und die andere organisieren die Arbeiten für die Vorbereitung von Hilfsgütertransporten, reparieren Hilfsgüter, ordnen die Kleiderspenden und ein Mitglied ist als Projektleiter tätig. Unser Vorstand trifft sich monatlich zu seinen Beratungen und einmal jährlich sind wir mit unseren Mitarbeitern zu einem gemütlichen Fest zusammen. Mindestens einmal im Jahr ist eine Delegation unserer Stiftung in Oradea und Saniob, um die Umsetzung der Hilfe vor Ort zu prüfen. Seit 1999 haben wir 60 LKW (je 100m 3 ) mit Hilfsgütern nach Oradea geschickt. Darin befanden sich vorwiegend Kleidung, Schulmöbel, Landbaumaschinen, Betten, Spielzeug, Medizin, Kerzen, Lebensmittel, Rollstühle etc. Wir haben nun beschlossen, weniger Hilfsgüter zu entsenden, dafür auf den speziellen Bedarf und die entsprechende Qualität zu achten. Insgesamt haben wir etwa Spendengelder aufgebracht. Der größte Teil dieser Gelder wurde für folgende Projekte verwendet: Doppelfensterverglasung im Altenheim St.Martin in Oradea ( ) eine neue Küche für die Caritas Catolica Oradea ( ) eine neue Küche für Saniob ( ) die erste Wohngruppe im Regenbogenhaus in Saniob ( ) Rohbau Tischlerei in Saniob ( ) Rohbau Möbelwerkstatt In Saniob ( ) Wirksame Unterstützung erhalten wir von der NCDO (staatliche Institution), die für genehmigte Projekte die Spendengelder verdoppelt, und von vielen anderen Sponsoren. Außerdem halten wir Vorträge in Schulen und Betrieben und bringen damit und mit vielerlei eigenen Aktivitäten (z.b. Verkauf von selbstgebastelten Kalendern) Spendengelder auf. Regelmäßig platzieren wir Berichte in den Zeitungen vor Ort und im lokalen TV. Wir zeigen unsere selbstgedrehten Videos in Schulklassen und wir haben eine Website im Internet. In der letzten Zeit unterstützen wir vor allem das Projekt für Straßen- und Waisenkinder in Saniob. Dabei arbeiten wir eng mit der Landwirtschaftshochschule in 's-hertogenbosch zusammen. Diese sendet regelmäßig Studenten, die für das Landwirtschaftsprojekt in Saniob arbeiten. Wir hoffen, dass wir die neue Stiftung Caritas Centru Social Sf. Stefan Saniob wirksam unterstützen können.

4 INHALTLICHE ARBEIT Jugendwohnen Regenbogen Mit seinen 17 Kindern, die von 10 Mitarbeitern betreut werden, lebt das Haus endlich. Die Gruppe ist altersgemischt: die sechs jüngeren Kinder besuchen noch den Kindergarten, die übrigen sind Schulkinder, davon wurden vier in diesem Jahr eingeschult. Vier Kinder besuchen im Nachbarort, ihrer Nationalität entsprechend, den rumänischen Kindergarten bzw. die dortige die Schule. Inlandsponsoring Am 26. Mai 2006 wurden neun Kinder getauft, durch Abt Georg Wilfinger OSB in der katholischen und durch Pfarrer Jenö Rakosi in der reformierten Kirche. Größtenteils initiiert von Dr. Adalbert Földes, dem stellvertretenden Vorsitzenden unserer Stiftung, wurde dazu die Patenelternaktion, von der alle Kinder des Zentrums langfristig profitieren. Die Pateneltern nehmen ihre Verantwortung ernst und unterstützen uns auf vielfältige Weise, lassen auch die Kinder herzliche Zuwendung spüren. Die Leiterin des Kinderamtes, Frau Zita Koncsek, stellte dem pädagogischen Bereich für Aktionen mit den Kindern schon mehrmals den Kleinbus zur Verfügung. Anlässlich des Festes Herbst in Oradea, organisierten das Bürgermeisteramt, das Kinderamt und das Puppentheater in Oradea ein unvergessliches Programm für viele, u.a. auch für unsere Kinder. Sie sahen im Puppentheater Arcadia Schneewittchen, sie waren im Zoo, sie besuchten das Bürgermeisteramt. Einer der Höhepunkte des Tages war für unsere Kinder eine Aktion des Malteser Hilfsdienstes, der Besuch eines Schuhladens, in dem sie zum ersten Male in ihrem Leben ein Paar neue Schuhe selbst auswählen und kaufen konnten. Mit unseren Sponsoren zusammen versuchen wir, für die Kinder ein umfangreiches Freizeitangebot zu gestalten, Aktionen, die alle die Reintegration der Kinder in die Gesellschaft und ihre Kreativität fördern. So gab es z.b. ein Maifest in der Burg in Oradea, Besuche des Strandes im Nachbarort (einmal - durch den Malteser Hilfsdienst organisiert - mit den Kindern der verschiedenen Kinderheime aus Oradea, einmal mit den Kindern eines Kinderdorfes aus Ungarn, die eine Woche lang unsere Gäste waren), Besuche im Zoo in Oradea, der Kochwettbewerb in Diosig, auf dem unsere Kinder mit ihrem Wurst- Kartoffelgulasch den Sonderpreis gewannen. Transporte Immer wieder sind es Transporte, die uns helfen, auch durch die Verwendung von Hilfsgütern unseren Aufgaben gerecht werden zu können sind mit den bisher fünf Transporten aus den Niederlanden und Österreich vor allem Lebensmittel, Kleidung, Spiel-, Bastel- und Büromaterialien, Bett- und Tischwäsche, Handtücher, Möbel, Tischlereimaschinen und Thermofenster gekommen. Der Inhalt des übervollen Lagers in Schrattenbruck bei Melk wurde in einer Hilfsaktion von acht österreichischen Soldaten auf den LKW verladen, um die Reise nach Saniob anzutreten.

5 SPONSORING Veranstaltungen in Holland und Österreich Am 9. und 10. September 2006 begann in der Galerie Doolaard in Anna Paulowna (NL) eine Benefizkonzertreihe. Das Ehepaar Elly und Kees Doolaard stellt seine Künstlergalerie zur Verfügung und hat den Erlös der gesamten, bis Weihnachten geplanten Konzertreihe unserem Sozialzentrum gewidmet. Peter Rabl, preisgekrönter Pressefotograf aus Pöchlarn (A) und langjähriger Begleiter unserer Arbeit, gibt den Gästen der Konzerte mit seiner eindrucksvollen Fotoausstellung über das Sozialzentrum und das Umfeld in Saniob Einblicke in die Arbeit der Stiftung. Die Anregung zu dieser Veranstaltungsreihe verdanken wir Professor Cor Klaver. Der Gesamterlös ist für das Landwirtschaftsprojekt des Sozialzentrums bestimmt. Am 9. Oktober 2006 wurde in Schijndel (NL) gut und teuer gespeist. Der Erlös des von den Mitgliedern der Stichting Caritas Oost-Europa Schijndel organisierten Benefizessens war ebenfalls für die Arbeit unserer Stiftung bestimmt. Neben einheimischen Köstlichkeiten kamen auch die im Sozialzentrum für diesen Anlass gebackenen Kuchen auf den Tisch. Außerdem hatten Tibor Bohács und Attila Soós ein Video aus Saniob mitgebracht. Einige Bilder aus Saniob sowie viele Lieder, Spiele und andere Vorführungen der Kinder des Sozialzentrums erfreuten die Gäste. Der Rotary Club Melk (A) beschloss, unser Projekt in Saniob längerfristig zu unterstützen. Auf einer Tagung des Clubs hatten wir Gelegenheit, das Sozialzentrum und die Arbeit der Stiftung vorzustellen. Der Präsident des Clubs, Herbert Schedlmayer, überreichte Abt Georg Wilfinger OSB in diesem Zusammenhang eine Spende von Am 25. und 26. November 2006 wurden viele Spenden, die uns aus den Niederlanden und von der Firma Hagebau / Schuberth, Melk zur Verfügung gestellt wurden, bei einem Benefizbasar in der Pfarre Melk verkauft. Nebenher liefen Bild- und Videoinformationen über das Sozialzentrum. Der Erlös dieser Aktion betrug 720. Haus der bunten Steine Sechs Erzieherhelfer, zwei Sozialarbeiter und eine Hauswirtschaftskraft sorgen dafür, dass sich diese Kinder wohl fühlen. Die Gesundheit der Kinder ist uns ein großes Anliegen. Dr. Földes sorgt hier für entsprechende Überwachung. Ein großes Erlebnis war für diese Kinder die Einladung zum Essen im Haus der Patin Rozalia Biro, Vizebürgermeisterin von Oradea. Wie schnell die Zeit vergeht, sehen wir an unseren ersten vier, im Alter von sieben Monaten aufgenommenen Kindern, die jetzt bereits den Kindergarten besuchen. Insgesamt leben derzeit neun Kinder hier. Franziskushof Die Umbauarbeiten wurden in diesem Jahr abgeschlossen, so dass wir am 9. August 2006 die Einweihung des Hauses feiern konnten. Abt Georg Wilfinger OSB und Bischof Jozsef Tempfli weihten den Hof und Haus im Beisein der Stiftungsmitglieder und vieler Gäste aus dem In- und Ausland ein. Im September wurde das Haus mit neuen Möbeln eingerichtet. Die Möbel wurden durch Spendengelder des Stiftsgymnasiums Melk und Abt Georg Wilfinger OSB finanziert, außerdem gab es Sonderrabatt der Möbelfirma, deren Direktorin Patin eines unserer Kinder ist.

6 Bildungshaus Im Mai fand die Studienreise österreichischer Schüler unter die Leitung der Professoren Peter Zidar, Karl Bertl, August Brückler und Franz Pöcksteiner statt. Die Schüler haben für den Wäscheraum Regale und in den Seminarräumen Schränke aufgebaut. Damit wurde in Teilen unseres Hauses die Arbeit wesentlich erleichtert. Landwirtschaft Im August, während einer Ferienveranstaltung, konnten die Kinder, darunter auch zehn Kinder aus Saniob, erfahren, wie eine Step by Step - Unterricht läuft. Dabei war eine gute Gelegenheit gegeben, den Gebrauch der Sprachen Rumänisch und Englisch zu üben. Im September haben wir zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst aus Oradea einen Besinnungstag für unsere Angestellten und Interessierte aus sozialen Bereichen organisiert. Das Thema war: die psychologische und mentalhygienische Funktion des Gebets. Die Gruppe hat auch zusammen mit unseren Kindern gebetet. Im Rahmen der Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen im pädagogischen Bereich durch das Kinderamt Oradea sowie durch staatliche Bildungseinrichtungen bietet das Bildungshaus angemessene Rahmenbedingungen. Bau- und Möbeltischlerei Die Bauarbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen. Die Tischlereimaschinen kamen im September mit dem Transport aus Österreich. Es fehlt uns noch das Elektroprojekt, das Voraussetzung für die Montage der Maschinen ist. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule HAS den Bosch läuft gut. Die Felder werden stets in der Abstimmung mit Prof. Cor Klaver und seinen Studenten, die immer im Frühling und Herbst vor Ort sind, bestellt. In diesem Jahr haben wir auf 52 ha Weizen, Mais, Hafer, Sonnenblumen, Kartoffeln und Luzerne angebaut. Davon wurden bereits 6 ha Weizen (14.600kg Ertrag), 21 ha Sonnenblumen ( kg Ertrag), 0,75 ha Kartoffeln (3700 kg Ertrag), der Hafer und die Luzerne geerntet. Wir haben 0,28 ha Land auf dem Weinberg gekauft. Auf der Hälfte der Fläche stehen Weinstöcke. Die andere Hälfte wollen wir im November mit Winterapfelbäumen bepflanzen. Unser Tierbestand hat sich auch vermehrt. Herr Dr. Klaus Faust aus München und die katholische Pfarrgemeinde Bernau (D) finanzierten uns zwei Kühe. Inzwischen wurden zwei Kälbchen geboren. Außerdem sorgen 2 Sauen, 18 Ferkel, ein Mastschwein und 67 Tiere Kleingeflügel dafür, die Teller unserer Kinder zu füllen. Für die diesjährigen Herbstarbeiten erhielten wir 100 RON Fördermittel je Hektar an staatlichen Subventionen. Damit können etwa 30% der Treibstoffkosten unserer Herbstbestellung gedeckt werden (Raps 7,75 ha und Weizen).

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