In drei Stufen zur erfolgreichen Gründung

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1 In drei Stufen zur erfolgreichen Gründung Alexander Rupprecht Coach start2grow-netzwerk Geschäftsführer R-Tech GmbH / IT-Speicher Regensburg

2 Warum eine Existenzgründung planen? Viele innovative Ideen werden nicht umgesetzt aus Angst vor dem Scheitern Angst entsteht durch Unsicherheit, Unsicherheit vermeidet man durch Wissen und Vorbereitung Planung spart Geld: Je später Schwachstellen im Geschäftskonzept korrigiert werden müssen, desto teurer wird es. Je besser die Vorbereitung und Planung einer Gründung, desto größer die Chancen bei der Kapital-Akquise

3 Zwei wichtige Zahlen Ca. zehn von zwölf Gründungen scheitern Nur ca. 20 Prozent aller Gründungen haben ein schriftliches Konzept als Grundlage

4 Gründen in 3 Stufen Stufe 1: Proof of concept Stufe 2: Geschäftskonzept erarbeiten Stufe 3: Gründung umsetzen

5 Gründen in drei Stufen Stufe 1: Proof of concept

6 Die persönliche Motivation hinterfragen Welche Ziele verfolge ich mit der Gründung? Eigene Ideen und Visionen umsetzen Persönliche Unabhängigkeit im Arbeitsalltag Finanzielle Absicherung des Lebensunterhaltes Nachhaltiges (Familien)Unternehmen aufbauen Schnelles Wachstum und hohen Profit erzielen

7 Die persönliche Eignung als Gründer/Team überprüfen Wie viel Zeit und Arbeit kann ich in das Projekt stecken? Bin ich bereit, das (finanzielle) Risiko mitzutragen? Habe ich das notwendige betriebswirtschaftliche und branchenspezifische Know-how? Bin ich flexibel und offen für Veränderungen? Kann ich gut Entscheidungen treffen?

8 Das Produkt überprüfen Welchen konkreten Nutzen bringt mein Produkt? Wer ist die Zielgruppe? (Consumer, Business) Wer ist bereit, dafür zu bezahlen und wie viel? Muss das Produkt geschützt werden durch Patente? Tipp: Kostengünstige Recherchen durchführen (z.b. über Blogs, Social Media, Befragungen)

9 Den Markt recherchieren Wie groß ist der Markt für meine Produkte? Welche (technologischen) Trends gibt es? Welche Markteintrittsbarrieren gibt es? Wie entwickelt sich der Markt? Wachstum oder Stagnation? Wie groß könnte mein Marktanteil werden?

10 Die Wettbewerbsanalyse Welche Konkurrenz-Produkte gibt es? Wer sind meine Wettbewerber? Wie groß sind sie? Wie unterscheide ich mich vom Wettbewerb? Habe ich ein Alleinstellungsmerkmal? (Markting-Mix: Product, Price, Place, Promotion)

11 Five-Forces-Modell (Michael E. Porter)

12 Gründen in drei Stufen Stufe 2: Geschäftskonzept erarbeiten (Der Businessplan)

13 Den Vertrieb planen Wie verkaufe ich mein Produkt? ( Point of sale ) Wo sitzen meine Kunden? In welchem Radius agiere ich? (Lokal, regional, national, global) Welche Preisstrategie habe ich? (Discount vs. Premium) Welche Vertriebskanäle nutze ich? (Handelsvertreter, Ladenlokal, Kataloge, E-Commerce, M-Commerce)

14 Eine Marke entwickeln Welchen Firmen- bzw. Produktnamen wähle ich? (Beispiele Mitsubishi Pajero, Chevi Nova ) Ist der Name noch verfügbar und muss ich die Marke eintragen lassen? Wie sieht das Firmenlogo aus? Welches Corporate Design habe ich?

15 Die Finanzierung sichern Welchen Kapitalbedarf habe ich für die Gründung? (Investitions- und Liquiditätsplanung) Wie kann der Bedarf gedeckt werden? (Cashflow, Family, Friends & Fools, Darlehen/Kredite, Business Angels, Beteiligungskapital, Crowdfunding) Kann ich eine Förderung in Anspruch nehmen?

16 Gründen in drei Stufen Stufe 3: Gründung umsetzen

17 Die Formalitäten erledigen Wo ist der beste Standort für mein Unternehmen? (Kundenpotenzial, Logistik, Lagerung, Kosten) Welche rechtlichen Auflagen gibt es? (Brandschutz, Umweltauflagen) Brauche ich bestimmte Genehmigungen? (Beispiel Gesundheitszeugnis bei Lebensmitteln) Welche Rechtsform ist die richtige? (Personengesellschaft vs. Kapitalgesellschaft)

18 Die Zukunft planen Wo stehe ich in zwei, fünf oder zehn Jahren? Wer sind meine Kunden von morgen? Welchen Personalbedarf habe ich? Welche Risiken bestehen für mein Unternehmen und wie kann ich Ihnen begegnen?

19 Zehn wichtige Tipps für die Gründung Mit Freunden, Verwandten, Nachbarn etc. sprechen Die Familie/den Partner einbinden und mitnehmen Ausgeglichenes Team finden, alle Kompetenzen abdecken Verträge abschließen Mit MVP (Minimum Viable Product) starten (Risiko reduzieren) Krankenversicherung und Altersvorsorge bedenken Auf die Liquidität achten Steuerberater einbinden Kostenfreie Beratungsstellen nutzen (IHK, Wifö, TZ, Banken, Verbände) Aufhören, bevor es zu spät ist

20 Gründer- und Technologiezentrum: Vorteile für Gründer Repräsentativer Firmensitz (statt Hobbykeller ) Umfangreiches Service-Paket: Zentraler Empfangs- und Postservice, Reinigung, Haustechnik, kostenfreie Seminarräume, Lager- und Serverräume Business-Support: Hilfe beim Businessplan, Formalitäten, Presse- Arbeit, Kontakte in die Wirtschaft/Wissenschaft Einbindung in (branchenspezifische) Netzwerke Besondere Start-Pakete für Gründer

21 Noch Fragen? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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