LPI 201. Dateisystem. Frank Itschert. ag.uni-kl.de. Bedienung des Linux- Dateisystems

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1 LPI 201 Dateisystem Frank Itschert ag.uni-kl.de LPI 201 Bedienung des Linux- Dateisystems

2 Bedienung des Linux- Dateisystems Voraussetzungen sicherer Umgang mit dem Linux Dateisystem Wartung eines Linux Dateisystems Erstellung und Konfiguration von Dateisystemoptionen 3 Bedienung des Linux- Dateisystems Standard Linux Dateisystem korrekt konfigurieren könnenk Sicherer Umgang mit Mountbefehlen mount umount /etc/fstab 4 2

3 Bedienung des Linux- Dateisystems Welche Dateisystemtypen werden vom Kernel unterstützt? tzt? cat /proc/filesystems 5 Synchronisation der Dateisysteme mit sync Puffern von Daten Befehl: sync 6 3

4 Ein- und Aushängen der Swap-Partition Partitionstyp: 82 (Linux Swap) mit mkswap formatieren swapon Gerätedatei (/dev dev/hda6) swapon a (falls in /etc/fstab fstab) swapoff Gerätedatei (/dev dev/hda6) swapoff a (falls in /etc/fstab fstab) 7 Wo ist was gemountet? df /etc/mtab Achtung: mount n verhindert dies /proc/mounts Hier werden auch die mit -n gemounteten Dateisysteme aufgeführt 8 4

5 Zusammenfassung /etc/fstab mount und umount /etc/mtab sync swapon und swapoff /proc/mounts 9 LPI 201 Ein Linux-Dateisystem verwalten

6 badblocks Überprüfung auf schlechte oder fehlerhafte Blocks Tests: Read-Only Test (auch bei gemounteten FS) Read-Write Test (-w) Nicht destruktiver Read-Write Write-Test (-n) (n. gemountet,, Inhalt wird zurückgeschrieben ckgeschrieben) 11 mke2fs entspricht format unter Windows Detaillierte Angabe von Blockgröß öße Anzahl der Inodes mke2fs /dev/ dev/hda6 man mke2fs 12 6

7 dumpe2fs Ausgeben von Dateisysteminformationen dumpe2fs h (Ausgabe von Superblocks Anzahl der max. Mountvorgänge nge,, etc ) man dumpe2fs 13 debugfs Manipulieren des Dateisystems Auslesen bel. Informationen aus dem Dateisystem interaktives Programm man debugfs Achtung: : bel. Zerstörung rung möglichm 14 7

8 tune2fs Unterstützt tzt Änderungen im Dateisystem Anzahl Maximaler Mountvorgänge nge (-c) Anzahl seit der letzten Überprüfung stattgefunden Mountvorgänge nge (-C) Tage/Wochen/Monate, die zwischen zwei Mountvorgängen ngen vergehen dürfen d ( i) Das Volumelabel (-L) man tune2fs 15 Zusammenfassung fsck (fsck.ext2) badblocks mke2fs dumpe2fs debugfs tune2fs 16 8

9 LPI 201 Erzeugung und Konfiguraiton von Dateisystem-Optionen Konfiguration von automount-dateisystemen /etc/auto.master /media /net /windows /etc/ /etc/auto.media timeout 120 /etc/auto.net /etc/auto.win man automount 18 9

10 Konfiguration von automount-dateisystemen /etc/auto.master /media /net /windows /etc/ /etc/auto.media timeout 120 /etc/auto.net /etc/auto.win /etc/auto.media man automount /media/cdrom /media/floppy /media/zip 19 Konfiguration von automount-dateisystemen /etc/auto.master /media /net /windows /etc/ /etc/auto.media timeout 120 /etc/auto.net /etc/auto.win man automount /etc/auto.net sushi -defaults sushi:/mnt/datengrab ei -defaults,ro ei:/var/www 20 10

11 Konfiguration /etc/auto.win von automount-dateisystemen C -fstyp=vfat :/dev/hda1 D -fstyp=vfat :/dev/hdb1 billyboyc defaults billyboy:/windows/c /etc/auto.master /media /net /windows /etc/ /etc/auto.media timeout 120 /etc/auto.net /etc/auto.win man automount 21 Konfiguration von automount-dateisystemen /etc/auto.master /media /etc/auto.media timeout 120 /net /etc/auto.net /windows /etc/auto.win man automount Standard: /etc/auto.misc 22 11

12 Andere Dateisysteme Ext2, Ext3, jfs, vfat, ntfs ext2 reiserfs Anlegen eines Dateisystems Überprüfen eines Dateisystems Debuggen eines Dateisystems mke2fs e2fsck debugfs mkreiserfs reiserfsck debugreiserfs 23 ISO9660 keine Unterscheidung zw. Groß- und Kleinschreibung nur Dateinamen mit 8 Zeichen und einer 3 Zeichen Erweiterung (setup.exe) nur einen Punkt im Dateinamen keinerlei Dateiattribute wie Eigentümer, Gruppe, Rechte, 24 12

13 mkisofs mkisofs [Optionen] [-o[ o Ausgabedatei] Verzeichnis -R RockTridge Erweiterungen werden angewendet -T jedes Verzeichnis bekommt eine Datei: TRANS.TBL,, die Dateierweiterungen enthält mkisofs -R -o bilder.iso /home/frank 25 Kopieren von Images auf oder von Geräten mit cat cat /dev/fd0 cat /dev/fd0 > Datei file Datei cat Datei > /dev/ dev/fd

14 Kopieren von Images auf oder von Geräten mit dd Diskettenimage erstellen: dd if=/ =/dev/fd0 of=datei Bootblock sichern: dd if=/ =/dev/hda3 of=datei bs=512 count=1 Spiegelung einer Platte dd if=/ =/dev/hda of=/dev dev/hdb 27 mounten von Imagedateien Erstellen eines Images dd if=/ =/dev/fd0 of=/tmp tmp/datei Mounten des Images mount o loop /tmp/datei /mnt/ mnt/test 28 14

15 Loop-Device gültige Loop-Devices Devices: /dev/loop0, /dev/ dev/loop1, Verbinden einer Imagedatei mit einem Loop-Device Device: losetup /dev/loop0 /tmp/ tmp/datei mount /dev/loop0 /mnt/ mnt/test Lösen einer Imagedatei von einem Loop- Device: losetup d d /dev/ dev/loop0 29 Zusammenfassung /etc/auto.master /etc/auto.dir mkisofs dd mke2fs losetup 30 15

16 Vielen Dank für f r Ihre Aufmerksamkeit Frank Itschert LPI 201 Hardware Frank Itschert ag.uni-kl.de 16

17 LPI 201 Konfiguration von RAID RAID Voraussetzugen: Kernel mir RAID-Unterst Unterstützungtzung 2.2.X mit Patch > 2.4.X inkl

18 RAID-0 RAID-0 0 benötigt zwei oder mehr etwa gleich große e Geräte (Partitionen), die zu einem RAID-Array Array zusammengefaßt werden. Vorteile: entprechend große e virtuelle Festplatte Steigerung der Zugriffszeit (alle Zugriffe können auf mehreren Platten gleichzeitig stattfinden) 35 Konfiguration eines RAID-0 /etc/raidtab raiddev /dev/md0 raid-level 0 nr-raid raid-disksdisks 2 persistent-superblock superblock 1 chunk-size 4 device /dev/sdb6 raid-disk disk 0 device /dev/sdc5 raid-disk disk

19 Aktivieren des RAID-0 mkraid /dev/md0 anschließend end ist das Raid sofort benutzbar 37 RAID-1 Mit RAID-1 1 können k genau 2 Geräte gleicher Größ öße e zu einem Array zusammengefasst werden. RAID-1 1 bedeutet Plattenspiegelung. Alle Daten werden grundsätzlich auf beide angeschlossenen physikalischen Geräte geschrieben

20 Konfiguration eines RAID-1 /etc/raidtab raiddev /dev/md0 raid-level 1 nr-raid raid-disksdisks 2 nr-spare spare-disks 1 persistent-superblock superblock 1 chunk-size 4 device /dev/sdb6 raid-disk disk 0 device /dev/sdc5 raid-disk disk 1 device /dev/sdd5 spare-disk 0 39 Aktivieren des RAID-1 mkraid /dev/md0 die Spiegelung der Platten wird eingeleitet Während der Spiegelung kann ein Dateisystem aufgebracht werden 40 20

21 RAID-5 RAID-5 5 fasst 3 oder mehrere Platen ähnlicher Größ öße e zu einer großen virtuellen Platte zusammen. Die Paritätsinformationen tsinformationen werden regelmäß äßig auf alle Platten verteilt. Bei N Platten steht (N-1)*Kapazit 1)*Kapazität zur Verfügung 41 Konfiguration eines RAID-5 /etc/raidtab raiddev /dev/md0 raid-level 5 nr-raid raid-disksdisks 7 nr-spare spare-disks 1 persistent-superblock superblock 1 chunk-size 32 parity-algorithm algorithm left-symetric device /dev/sdb6 raid-disk disk 0 device /dev/sdc5 raid-disk disk 1 [ ] device /dev/sdd5 spare-disk

22 Aktivieren des RAID-5 mkraid /dev/md0 mke2fs b b 4096 R R stride=8 /dev/md0 Bei Blockgröß ößen von 4KB, benötigen wir 8 Dateisystemblöcke à 4KB, um chunk-size von 32 zu erreichen 43 Raidtools raid0run: Startet ein altes (superblockloses) RAID=/Linear Array raidstart/raidstop raidstop: : Kommandos zum Umgang mit RAID Geräteverb teverbünden 44 22

23 Zusammenfassung mkraid /etc/raidtab 45 LPI 201 Neue Hardware hinzufügen

24 Installation neuer Festplatten Bestehendes System IDE SCSI Neues System lspci (-v) lsdev /proc/interrupts /proc/ioports /proc/dma /etc/modules.conf 47 Installation serieller Geräte Terminalgeräte in /etc/inittab Hauptsächlich Erkennung serieller Schnittstellen Multiport-Karten Kernelmodule laden /etc/serial.conf 48 24

25 Serielle Schnittstellen konfigurieren setserial Baudrate (Bit/sec) Datenbits (8, früher 7) Parität t (Fehlerüberpr berprüfung über die Quersumme eines Bytes) Stopbits (1 oder 2) 49 Seriell angeschlossene USV upsd -> init (/etc/inittab inittab) powerwait (Spannungsversorgung fällt f ab) powerfail powerokwait (Spannung wieder da) powerfailnow 50 25

26 Zusammenfassung XFree86 modprobe lsmod lsdev lspci setserial /proc/usb/usb 51 LPI 201 Software und Kernelkonfiguration

27 hdparm hdparm i DMA-Modus Modus ein- und austellen hdparm d d 1 Gerätedatei PIO-Mode und UDMA Mode einstellen PIO 0 40 UDMA sysctl Einstellungen über das /proc System /proc/sys/kernel/domainname lesen sysctl kernel.domainname bzw. sysctl kernel/domainname sysctl w kernel/domainname=beispiel.de 54 27

28 Zusammenfassung hdparm tune2fs /proc/interrupts sysctrl 55 LPI 201 Konfiguration von PCMCIA-Ger Geräten

29 PCMCIA Netzwerkkarten Modems Speicherkarten SCSI-Adapter 57 PCMCIA unter Linux Kernelunterstützung tzung Module: ds i82365 pcmcia_core Cardmgr 58 29

30 PCMCIA-Netzwerkkarte /etc/pcmcia pcmcia/configconfig device pcnet_cs class network module net/8390, pcnet_cs 59 Schemata /etc/pcmcia pcmcia/network.opts case $ADDRESS in Arbeit, *, *, *) # Definition der Netzwerkkarte im Arbeit Schema Heim, *, *, * default,, *, *, *) # Definition der Netzwerkkarte im Arbeit Schema esac cardctl schem Heim 60 30

31 Zusammenfassung /etc/pcmcia *.opts cardctrl cardmgr 61 Vielen Dank für f r Ihre Aufmerksamkeit Frank Itschert 31

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