Öffentliche Arbeitsvergaben

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1 Schaan, Juni 2015 / Nr. 85 / 9. Jahrgang Öffentliche Arbeitsvergaben Serie. Im Dienste der Schönheit und des Wohlbefindens Seite 16 und 17 KMU. Unternehmerforum 2015 in Irsee Seite 23 und 25 Gemeinsam im Franken-Boot Die Wirtschaftskammer Liechtenstein widmete ihre Jahresversammlung dieses Jahr dem aktuellen Thema des Wechselkurses von Franken und Euro sowie den damit verbundenen Problemen für das Gewerbe, das damit noch stärkerer Konkurrenz aus dem Ausland ausgesetzt ist. Die Wirtschaftskammer selbst kann auf ein erfolgreiches Verbandsjahr 2014 zurückblicken.

2 Schlechter Handy-Empfang? Fahrzeug & Maschinenpark im Griff? Triesen Wir setzen Zeichen Layout & Gestaltung Digitaldruck Offsetdruck Canon XL Poster Store seit 1993 und bieten Ihnen das für Sie perfekte Druckverfahren! Fabrikstrasse 2 FL-9496 Balzers Tel / 21 Fax ANGEBOTE, DIE BEGEISTERN! JETZT ENTDECKEN UND PROFITIEREN. DER NISSAN QASHQAI Neues als Erster entdecken. DER NISSAN X-TRAIL Bereit für jedes Abenteuer. DER NISSAN JUKE Nachweislich aufregend. DER NISSAN MICRA Keine Kompromisse. DER NISSAN NOTE Bereit für das Unerwartete. DER NISSAN PULSAR Sicher und komfortabel unterwegs. JETZT: EURO- BONUS ANGEBOTE * *EURO-BONUS Angebote gültig für Bestellungen von Privatkunden, bei allen an der Aktion teilnehmenden NISSAN Partnern bis oder bis auf Widerruf. NISSAN SWITZERLAND, NISSAN CENTER EUROPE GMBH, Postfach, 8902 Urdorf. RITTER AUTO AG Mauren Tel.: Kaplaneigasse Mauren Tel.: CH x128-4c-PKW indd :56 2

3 Inhalt. Editorial. Wirtschaftskammer. Gemeinsam im Franken-Boot 5 WorldSkills. Der Countdown läuft Berufsweltmeisterschaften in Brasilien 9 Veranstaltung. Businesstag 2015 mit hochkarätigen Referentinnen 13 Business Outlook. Marktanalyse & Ausblick 15 Serie. Im Dienste der Schönheit und des Wohlbefindens 16 Recht, Gesetz. Garantie nach SIA-Norm 118 und nach ABGB 19 Ministerium. Der EXPORTMARKTPLATZ KMU. Unternehmerforum 2015 in Irsee 23 Kurse. Aktuelle Weiterbildungen kurse.li 27 Rätsel. 15 Minuten unternehmer. Pause 29 Info. Gwerbler Neumitglieder EU-Neuregelung Firmenfahrzeuge 31 Das Erfolgsmodell auf dem Prüfstand EWR-konform ist nicht immer grössenverträglich Die Bewertung der EWR-Mitgliedschaft fällt laut einer Umfrage «äusserst positiv» aus, wie die Regierung in ihrem Bericht «20 Jahre Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftsraum» festhält. Bei 85 Prozent der Befragten ruft der EWR ein positives Bild hervor, 74 Prozent betrachten den EWR als Erfolgsmodell und für 81 Prozent ist der EWR auch für die Zukunft die beste Option für die Europapolitik. Eine weitere Umfrage bestätigt diese Einschätzungen, denn auch 77 Prozent der Unternehmer bewerten den EWR als Vorteil für die Wirtschaft und als Standortvorteil. Damit kann auch die Regierung ihrem Bericht den Stempel «Erfolgsmodell» aufdrücken. Wer bei einer dieser Umfragen mitgemacht hat, weiss um das Dilemma: Die Fragen sind sehr allgemein, die Antworten mit Punktebewertungen auf einer Zehner-Skala erlauben nur generelle Bewertungen. Man weiss aber nicht erst seit heute, dass der Teufel im Detail steckt. Auch ein Erfolgsmodell wirft Schatten und hat eine Rückseite, wie jede Medaille. Die Wirtschaftskammer hat schon verschiedentlich in den letzten zwanzig Jahren darauf hingewiesen, dass nicht alles grössenverträglich für unsere Klein- und Mittelbetriebe sei, was unter EWR-konform verstanden werde. Als Beispiel seien hier nur die Kriterien für die öffentlichen Arbeitsvergaben, die Anpassungen im Gewerbegesetz, die Abschaffung der Saisoniersbewilligungen, die sozialrechtliche Unterstellung der KMU erwähnt. Impressum Unternehmer. Das Liechtensteiner Wirtschaftsmagazin, 9. Jahrgang, Nr. 85, Juni 2015, Auflage 4'800 Herausgeber Wirtschaftskammer Liechtenstein, 9494 Schaan, Telefon , Fax Redaktion Isabell Schädler, Geschäftsführer-Stellvertreterin Satz, Layout und Druck BVD Druck+Verlag AG, 9494 Schaan Grafisches Konzept Atelier Silvia Ruppen, 9490 Vaduz Anzeigen fokusmedien, creativeservice ag, Im alten Riet 153, 9494 Schaan, Telefon Titelbild Wirtschaftskammer Liechtenstein Bildnachweis Wirtschaftskammer Liechtenstein Im Regierungsbericht haben verschiedene Branchen darauf hingewiesen, dass die Umsetzung der EWR-Richtlinien von der Motivation angetrieben sei, möglichst als «Musterknabe» in Brüssel aufzuscheinen. Wenn es um das internationale Geschäft geht, dann wäre man gut beraten gewesen, wenn sich die Finanzwelt frühzeitig und konsequent auf die globalen Entwicklungen eingestellt hätte. Dafür hätte man bei der Übernahme von Richtlinien in nationales Recht etwas mehr Rücksicht auf die lokalen Bedürfnisse nehmen können. Denn Richtlinien sind Richtlinien, die einen gewissen Spielraum ermöglichen. Aber wie es halt so ist, es ist viel einfacher, detaillierte Regelungen für die Bademeister einer «Hotel-Pfütze» zu erlassen... Klimaneutral gedruckt Swiss Climate SC Noldi Matt, Präsident der Wirtschaftskammer Liechtenstein 3

4 ...hilft Strom sparen 9488 Schellenberg Gleich einem Komponisten schreiben wir unseren Auftraggebern Konzepte für Kommunikation und Events auf den Leib in der richtigen Tonlage, im richtigen Rhythmus, mal harmonisch, mal bewusst dissonant. Die richtige Schwingung zwischen Sender und Empfänger ist unser Ziel emotional, packend, berührend. Kommunikation ist wie Musik. THE T T

5 Wirtschaftskammer. Gemeinsam im Franken-Boot Die Wirtschaftskammer Liechtenstein widmete ihre Jahresversammlung dieses Jahr dem aktuellen Thema des Wechselkurses von Franken und Euro sowie den damit verbundenen Problemen für das Gewerbe, das damit noch stärkerer Konkurrenz aus dem Ausland ausgesetzt ist. Die Wirtschaftskammer selbst kann auf ein erfolgreiches Verbandsjahr 2014 zurückblicken. Eigentlich wäre der inhaltliche Schwerpunkt einer Jahresversammlung der Rückblick auf das abgelaufene Jahr, bemerkte Noldi Matt, Präsident der Wirtschaftskammer, zu Beginn seiner Präsidialansprache. Am letzten Tag des Berichtsjahres 2014 sei die Wirtschaftswelt aber noch eine ganz andere gewesen als jetzt, denn einen halben Monat später habe die Schweizer Nationalbank beschlossen, den Mindestkurs zum Euro aufzuheben: «Gerade die Grenzregionen zum Euroraum leiden darunter überproportional, und da unser ganzes Land eine Grenzregion darstellt, sind wir davon auch besonders betroffen.» Präsidialansprache des Präsidenten In seinen weiteren Ausführungen stellte der Präsident die schwierige Situation für das Gewerbe dar, nachdem die Politik beschlossen habe, die Lohnnebenkosten mehrfach zu erhöhen und damit die Arbeit zu verteuern: Nachdem in den letzten Jahren bereits die Arbeitgeberbeiträge bei der IV und der ALV erhöht worden seien, schlage die Regierung nun bei der Krankenversicherung, bei der AHV-Revision und bei der beruflichen Personalvorsorge weitere Erhöhungen der Arbeitgeberbeiträge und somit der Lohnnebenkosten vor. Natürlich brauche es diese Revisionen, aber diese Gesetzesänderungen auf dem Buckel der Wirtschaft, der Arbeitgeber und der Lohnnebenkosten umzusetzen, habe nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, sondern werde längerfristig dem Staat zum Nachteil gereichen. «Wir lehnen diese mehrfache Verteuerung des Faktors Arbeit ab», betonte Noldi Matt, gleichzeitig aber reiche die Wirtschaftskammer die Hand zum Kompromiss. In diesem Zu- Jürgen Nigg, Geschäftsführer der Wirtschaftskammer Liechtenstein sammenhang brauche es aber auch die Zusammenarbeit der Sozialpartner, die nach den bisherigen Verlautbarungen aus dem Arbeitnehmerverband (LANV) aber noch in weiter Ferne liege. Das Verbandsjahr in Zahlen Die statutarischen Geschäfte wurden von den Teilnehmern wie immer sehr speditiv erledigt. Geschäftsführer Jürgen Nigg präsentierte das «Verbandsjahr in Zahlen», das mit einem Gewinn von Franken abgeschlossen werden konnte. Zum Gewinn massgeblich beigetragen haben der Liegenschaftserfolg sowie der betriebsfremde Erfolg. Die Jahresrechnung und der Revisorenbericht wurden nach der ausführlichen Darstellung der Eckdaten von Betriebsrechnung und Bilanz einstimmig genehmigt. Zur Jahresrechnung hatte Präsident Noldi Matt schon vorher erwähnt, dass der effektive Gewinn die budgetierten Noldi Matt, Präsident der Wirtschaftskammer Liechtenstein Erwartungen von Franken deutlich übertroffen habe. «Es freut mich sehr», betonte Noldi Matt, «dass wir finanziell auf gesunden Füssen stehen und das Eigenkapital weiter erhöhen konnten.» Diese erfreuliche Finanzlage konnte durch Mitgliederbeiträge und verschiedene Einnahmequellen erreicht werden, womit sich die Wirtschaftskammer auf eine diversifizierte Einnahmenstruktur abstützen kann. Ausbildungsbetrieb des Jahres Eine ausserordentlich positive Entwicklung nahm laut Präsident Noldi Matt auch im Berichtsjahr 2014 das Lehrlingsprogramm 100pro! Nicht weniger als 25 Jugendliche standen im vergangenen Jahr in einer Verbundsausbildung, 51 junge Leute machten eine Ausbildung im Lehrbetriebscoaching und rund 80 Lernende kamen jede Woche zur Hausaufgabenhilfe. «Das sind Zahlen, die für sich sprechen», freute sich Noldi Matt und 5

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7 Wirtschaftskammer. führte in diesem Zusammenhang weiter aus: «Wir arbeiten aber trotzdem hart daran, das Lehrlingsprogramm 100pro! und unser gesamtes Lehrlingswesen weiterzuentwickeln und voranzutreiben.» Ein qualitativ sehr gutes Lehrlingswesen ist nach seiner Einschätzung eine der wichtigsten Grundlagen für einen qualitativ hochstehenden Gewerbe- und Dienstleistungsstandort Liechtenstein. Womit auch angedeutet sei, dass die Anstrengungen für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung nicht aufgegeben werden dürfen. Unter der Leitung von Ivan Schurte wurde der «Ausbildungsbetrieb 2014» gewürdigt. Die begehrte Auszeichnung konnte Valeria Nesensohn (Kauffrau FZ) mit ihrer Ausbildnerin Sybille Eggenberger von der ThyssenKrupp Presta (Eschen) entgegennehmen. Im Zusammenhang mit der Berufsbildung teilte Präsident Noldi Matt mit, dass es in Zukunft keine Berufsschau der gewerblichen Wirtschaft mehr geben werde. Als Grund für diese Änderung nannte er eine Umfrage unter Schülern, die das Ergebnis erbrachte, dass die Berufsschau auf die Berufsentscheidung der Jugendlichen so gut wie keine Rolle spiele. «Wir schafften die Berufsschau nicht einfach nur ab», betonte Noldi Matt, «sondern analysierten die Resultate der Umfrage und erarbeiteten ein völlig neues Konzept.» Das heisst, alle interessierten Jugendlichen sollen während einer Woche in die Betriebe gehen können, um an der dortigen Arbeitsluft zu riechen. Auch dieses neue Konzept wird von der Wirtschaftskammer begleitet, eine Analyse durchgeführt und je nach Auswertung entsprechend modifiziert. Grussworte des Wirtschaftsministers Das traditionelle Grusswort der Regierung überbrachte Wirtschaftsminister Thomas Zwiefelhofer, der gleich zu Beginn die schwierige Situation der Exportindustrie und der gesamten Wirtschaft aufgrund der Frankenstärke beleuchtete. Die Einführung von Eurolöhnen habe bereits eingesetzt, in verschiedenen Unternehmen werde länger gearbeitet, die Verlagerung von Produktionen in günstigere Regionen drohe. Zwiefelhofer zeigte sich dennoch optimistisch, dass sich die liechtensteinische Wirtschaft behaupten könne. Allerdings brauche es dazu Durchhaltewillen. Mit dem Erlass von Massnahmen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen trage die Regierung ebenfalls dazu bei. Podiumsdiskussion über Frankenstärke Das von Wirtschaftsminister Thomas Zwiefelhofer und Wirtschaftskammer- Präsident Noldi Matt angesprochene Thema der Frankenstärke und der Auswirkungen auf die Wirtschaft bildete das Thema der Podiumsdiskussion. Über die gegenwärtig aktuelle Thematik «Gemeinsam im Franken-Boot» diskutierten Zwiefelhofer und Matt mit dem St. Galler Kantonsratspräsidenten Paul Schlegel, Bernd Hartmann von der VP Bank und Henrique Schneider vom Schweizerischen Gewerbeverband. Die von Berit Pietschmann geleitete Diskussionsrunde skizzierte die Schwierigkeiten, die sich für viele Unternehmen aufgrund der Wechselkursentwicklung stellten, aber es gab auch zuversichtliche Töne. Die Frankenstärke, betonte Wirtschaftsminister Zwiefelhofer, sei gleichzeitig auch eine Stärke des Wirtschaftsstandortes. Bernd Hartmann schlug vor, nicht allein den Euro zu betrachten, sondern auch den erstarkten US-Dollar zu beachten: Ein erheblicher Anteil der Exporte würde in den Dollarraum gehen. Noldi Matt und Paul Schlegel waren sich einig, dass sich die Rahmenbedingungen für das Gewerbe verschlechtert hätten, wobei Schlegel für Mut plädierte, um die schwierige Situation möglichst gut zu meistern. Noldi Matt gab aber zu bedenken, dass positives Denken derzeit schwer falle, weil die Konsumenten scharenweise im Euroraum einkaufen und Produktionsverlagerungen drohen würden. Dabei habe Liechtenstein immer noch mit den Problemen der Finanzkrise und mit der Transformation des Finanzplatzes zu kämpfen. Ein weiteres Problemfeld eröffne sich mit dem Übergang zu Eurolöhnen. Dabei handle es sich um einen schleichenden Prozess, denn es sei absehbar, dass bei Pensionierungen die Nachfolger im Euroraum zu Eurolöhnen gesucht würden. Ausserdem wies Noldi Matt auf ein weiteres Problem hin: Wenn die Unternehmen aufgrund der Frankenstärke keine Gewinne mehr machten, könne nicht mehr investiert werden und damit gehe die Konkurrenzfähigkeit verloren. 7

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9 WorldSkills. Der Countdown läuft Berufsweltmeisterschaften in Brasilien Alle zwei Jahre können sich die besten Berufstalente von der ganzen Welt an der sogenannten Berufsolympiade messen. In diesem Jahr ist Liechtenstein mit neun Teilnehmern in Brasilien vertreten. Sechs Kandidaten davon treten für einen gewerblichen Beruf an. Am 11. August ist es wieder so weit. Die Berufsweltmeisterschaften finden in diesem Jahr in São Paulo in Brasilien statt. Während einer Woche werden sich rund 1200 Teilnehmer aus 70 Nationen in 46 verschiedenen Berufen messen und ihr Können unter Beweis stellen. Darunter sind auch 9 Teilnehmer aus Liechtenstein, 6 davon aus dem Gewerbe. Ein internationales Kräftemessen der fachlichen Fähigkeiten. Eine einmalige Chance für junge Berufsleute und ein krönender Abschluss zur beruflichen Grundausbildung. Alle Kandidaten aus Liechtenstein können mit Stolz und Freude am Wettbewerb teilnehmen, denn alleine die Nomination zeichnet sie schon als erfolgreiche Nachwuchskräfte aus. Kurz vor Wettbewerbsbeginn laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Anfang Mai fand in Triesen für die handwerklichen Berufe bereits eine erste Generalprobe statt. Die Kandidaten konnten ihren Leistungsstand während vier Tagen an realen Objekten abrufen. Diese Generalprobe bot die Möglichkeit, in einem öffentlich zugänglichen Bereich und unter Wettbewerbsbedingungen an Wettbewerbsaufgaben zu arbeiten und noch bestehende Schwachstellen zu erkennen und auszumerzen. Für einige Teilnehmer werden auch extra Materialien aus Brasilien eingeflogen, um an diesen kompetent zu üben. Die Beschaffenheit der Materialien sind teils sehr unterschiedlich und so will man sich vor unangenehmen Überraschungen so gut wie möglich schützen. Bis zur Teilnahme an den Meisterschaften durchlaufen die Kandidaten eine mehrmonatige Vorbereitungsphase. Die intensive Vorbereitung ist für den Kandidaten ein wichtiger Prozess, um sich fachlich wie auch mental optimal auf den Wettbewerb vorbereiten zu können. «Der zeitliche und auch finanzielle Aspekt darf dabei nicht vergessen werden», wie Peter Lageder, Experte für den Beruf Fliesenleger, betont. Die Arbeitgeber der Teilnehmer stellen den Kandidaten grosszügig Vorbereitungszeit wie auch Materialien zur Verfügung. Denn auch den Arbeitgebern ist bewusst, dass ein erfolgreicher Wettbewerbsteilnehmer ein toller Imageträger für die Branche, den Beruf und das Land Liechtenstein ist. Die Kandidaten sind Botschafter, Vorbilder und Idole für Schüler, die sich im Berufswahlprozess befinden. Sie setzen wichtige Zeichen für die gewerblichen Berufe und die duale Berufsausbildung. Die Kandidaten sind hoch motiviert und bereit, sich mit den Besten der Welt zu messen. Für den Werkplatz Liechtenstein sind sie heute schon alle Gewinner und wir wünschen dem gesamten Team von. WorldSkills Liechtenstein viel Erfolg. Isabell Schädler, Geschäftsführer- Stellvertreterin, Wirtschaftskammer Liechtenstein Die WorldSkills Liechtenstein haben in Liechtenstein eine lange Tradition. Liechtenstein ist seit 1968 Mitglied bei der internationalen WorldSkills Organisation. Die Leitung und das Nationale Komitee sind seit 2007 in der Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) integriert. Institutionell und finanziell wird die Organisation WorldSkills Liechtenstein von der Regierung im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Äusseres, Bildung und Kultur getragen. Luca Vogt nimmt als Fliesenleger an den WorldSkills teil. 9

10 Hopp Francesco! Wir drücken unserem CAD Konstrukteur Francesco Macri die Daumen für die WorldSkills in São Paulo, Brasilien! Der Countdown zum Wettkampf läuft Wir wünschen Fabian Britt viel Erfolg in Sao Paulo. Max Heidegger AG Traditionell sportlich. Seit _Oerlikon_Inserat_Francesco_96x128.indd :51:40 Haldenweg 31, 9495 Triesen Tel / Fax +423 / Natel 079 / kommunizieren sie direkt? gut vernetzt SpeedCom AG Zollstrasse 21 Schaan/FL Tel

11 WorldSkills. Kandidatenvorstellung aus dem Gewerbe Lukas Beck Armin Muhamedagic Michael Bühler Beruf: Stuckatur und Trockenbausysteme Arbeitgeber: Gebrüder Beck AG, Triesenberg Experte: Leo Stillhard, Groupe-Egli, Biel / Bienne Leistungen: 1. Platz SwissSkills 2014 Fabian Britt Beruf: Grafiker Arbeitgeber: Leone Ming Est., Schaan Expertin: Christine Böhmwalder, Leone Ming Est., Schaan Leistungen: Teilnahme an italienischen Berufsmeisterschaften und den österreichischen Staatsmeisterschaften Motivation: Fähigkeiten weiter ausbauen, Erfahrungen sammeln und internationale Kontakte knüpfen Beruf: Elektroinstallateur Arbeitgeber: Risch Elektro-Telekom Anstalt, Triesen Experte: Arthur Büchel, Liechtensteinische Kraftwerke, Schaan Leistungen: 7. Rang SwissSkills 2014 Motivation: Vergleich mit anderen Kandidaten aus der ganzen Welt, einmalige Chancen im Leben nutzen Luca Vogt Christoph Sele Beruf: Automobiltechnologie Arbeitgeber: Max Heidegger AG, Vaduz Experte: Marcel Frick, Motorfahrzeugkontrolle, Vaduz Leistungen: 3. Rang bei den Landesmeisterschaften und dem 5-Länder-Cup in Bozen Motivation: sich mit den Besten der Welt messen und auch deren Mentalitäten kennenlernen Beruf: Maurer Arbeitgeber: Jonny Sele AG, Triesenberg Experte: Dietmar Wohlwend, Jonny Sele AG, Triesenberg Beruf: Fliesenleger Arbeitgeber: Vogt Erich Anstalt, Mauren Experte: Peter Lageder, Peter Lageder Plattenbeläge, Vaduz Leistungen: 3. Platz SwissSkills 2014, 1. Platz Italienische Meisterschaften Motivation: sich mit den Besten vergleichen 11

12 peter lampert ag Wand- und Bodenbeläge Ausführung keramischer Wand- und Bodenbeläge, Natursteinarbeiten, Reparaturarbeiten zoo}-zoo} DER MAZDA CX-5 MODELL 2015 mit SKYACTIV Technologie. Leidenschaftlich anders. Ihr Partner in der Region für Neubauten, Umbauten und Renovationen FL-9490 Vaduz Telefon +423/ Fax +423/ Kindlebau AG Bauunternehmung Fax Messinastrasse 33 FL-9495 Triesen ab CHF oder 259. /Mt. 1 Die Angebote sind kumulierbar und gültig für Verkaufsverträge vom bis Abgebildetes Modell (inkl. zusätzlicher Ausstattungen): Mazda CX Revolution SKYACTIV-G 160 AWD, CHF abzüglich Navigationssystem CHF 700. = CHF Leasingbeispiel: Mazda CX Challenge SKYACTIV-D 150 FWD, Nettopreis CHF , 1. grosse Leasingrate 25,7 % vom Fahrzeugpreis, Laufzeit 36 Mt., Laufleistung km/jahr, effektiver Jahreszins 2,9 %. Ein Angebot von ALPHERA Financial Services, BMW Finanzdienstleistungen (Schweiz) AG. Alle Preise inkl. 8 % MWST. Zusätzliche Vollkaskoversicherung obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt. 2 Oder Gegenwert von CHF 700. (je nach Version). Energieeffizienz-Kategorie A F, Verbrauch gemischt 4,6 7,2 l/100 km, CO 2 -Emissionen g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 144 g CO 2 /km). Jetzt bei uns Probe fahren. Navigationssystem GESCHENKT 2 + -BONUS Wir beraten Sie gerne. Wohlwend Garage AG, Mazda Vertretung Churerstrasse 86, 9485 Nendeln, T V ADUZ 12

13 Veranstaltung. Businesstag 2015 mit hochkarätigen Referentinnen Wirtschaftsforum für Frauen mit Ruth Metzler-Arnold, Sonja A. Buholzer und Antonella Mei-Pochtler. Am Montag, den 29. Juni 2015, findet zum achten Mal der «Businesstag das Wirtschaftsforum für Frauen» in Vaduz statt. Alt Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold, Managementberaterin Sonja A. Buholzer, Top- Managerin Antonella Mei-Pochtler sowie Inspirationscoach Jolly Kunjappu referieren am diesjährigen Businesstag. Der Vorverkauf läuft Ruth Metzler- Sonja A. Buholzer Antonella Mei- Jolly Kunjappu bereits auf Hochtouren. Arnold Pochtler Das Thema der diesjährigen Tagung im Vaduzer Saal lautet «WoMen-Power 2015 neue Rollen, neue Chancen». Eröffnet wird der diesjährige «Businesstag Das Wirtschaftsforum für Frauen» von Regierungsrat Mauro Pedrazzini. Zu den Hauptreferentinnen zählen drei hochkarätige Entscheidungsträgerinnen, darunter Sonja A. Buholzer. Sie berät seit über 20 Jahren prominente Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik mit Schwerpunkt Leadership und Kommunikation. In ihrem neuen Buch «Woman Power» zeigt Buholzer auf, wie Businessfrauen durch die gläserne Decke der Karriere stossen und trotzdem Frau sein können. Anschliessend erklärt Ruth Metzler-Arnold, wie Frauen in der obersten Chefetage ihren Weg gehen. Die ehemalige Bundesrätin ist mittlerweile eine der bekanntesten Verwaltungsrätinnen der Schweiz. Metzler-Arnold präsidiert den Verwaltungsrat der Aussenwirtschaftsförderung Switzerland Global Enterprise, ehemals OSEC, und ab Ende April der Vermögensverwaltungsplattform Aquila. Ausserdem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats des Versicherers Axa Winterthur und des Technologiekonzerns Bühler sowie des Universitätsrats der Universität St. Gallen. Topmanagerin und indischer Inspirationscoach Antonella Mei-Pochtler weiss aus eigener Erfahrung zu berichten, wie Frauen mit Kindern Karriere machen können. Die Senior Partnerin und Geschäftsführerin der Beratungsfirma Boston Consulting Group in Wien und München hat drei Töchter zur Welt gebracht, während sie ihren beruflichen Aufstieg weiterverfolgte. Mei-Pochtler ist Vorsitzende des Aufsichtsrats des Vorarlberger Strumpfherstellers Wolford und Beiratsmitglied der weltweiten Bildungsinitiative «Teach for All» kürte sie ein bekanntes Fachmagazin zu den 25 besten Beraterinnen weltweit. Den Abschluss am diesjährigen Businesstag macht der bekannte Inspirationscoach Jolly Kunjappu. Der gebürtige Inder mit deutscher Staatsbürgerschaft ist Wirtschaftsberater, Musiker, Maler und Betreiber eines Spezialitätenrestaurants. Er hat mit vielen internationalen Musikbands zusammengearbeitet, darunter den «Rolling Stones». Kunjappu ist seit rund 20 Jahren als Trainer und Personal Coach für führende internationale Unternehmen in den Vorstandsetagen tätig, darunter UBS, Geberit, BMW sowie ein bekanntes Formel-1-Team. Breite Trägerschaft Der Businesstag wird von der bekannten Fernsehmoderatorin Monika Schärer moderiert. Schärer arbeitet seit 1989 beim Schweizer Radio und Fernsehen und ist Mitbesitzerin einer der ältesten Filmproduktionsfirmen der Schweiz. Abgerundet wird die Tagung durch einen originellen Networking-Apéro, welcher von den Werdenberger Bäuerinnen präsentiert wird. Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein ist Träger des Businesstags. Das Wirtschaftsforum für Frauen wird zudem von zahlreichen Institutionen, Verbänden sowie Partnerinnen aus der Privatwirtschaft mitgetragen. Die bisherigen sieben Ausgaben der Tagung waren mit jeweils 500 Gästen aus Liechtenstein, der Schweiz und Österreich ausverkauft. Faktenbox: Unter sind ab sofort Tickets und detaillierte Informationen über den Businesstag erhältlich. Dieser findet am Montag, 29. Juni 2015, ab 16 Uhr im Vaduzer- Saal in Vaduz statt. Im Vorfeld der Tagung werden kostenlose Workshops angeboten. 13

14 Publireportage. NTT Innovation Institute (NTT i³) veröffentlicht «Global Threat Intelligence Report 2015» Ergebnisse der Auswertung von über 6 Milliarden Angriffen im Jahr 2014 interaktiv aufbereitet! GLOBAL DATA ANALYSIS AND FINDINGS: 2014 ATTACK ANALYSIS GLOBAL THREAT INTELLIGENCE REPORT 2015 :: COPYRIGHT 2015 NTT INNOVATION INSTITUTE 1 LLC NTT Innovation Institute (NTT i³), das Innovations-, Forschungs- und Entwicklungszentrum der NTT-Gruppe mit Sitz im Silicon Valley, hat zusammen mit 16 IT-Sicherheitszentren und 7 Forschungsund Entwicklungszentren weltweit, darunter NTT Com Security (neu auch mit Standort in Au ZH in der Schweiz), fast sechs Milliarden erfasste Angriffe aus dem Jahr 2014, Bedrohungen für die IT-Sicherheit und Trends ausgewertet. Die Ergebnisse sind im «Global Threat Intelligence Report» (GTIR) für 2015 zusammengefasst und können unter NTT- Groupsecurity.com abgerufen werden. Der Bericht geht ausführlich auf neue Angriffstaktiken ein, die problemlose Erhältlichkeit von Schadsoftware, die Verbreitung von Bedrohungen und die Anpassungsstrategien, mit denen Internetkriminelle auf erfolgreiche Abwehrmassnahmen reagieren. Einige der wichtigsten Ergebnisse des Berichts auf einen Blick: 1 18 % aller Angriffe richten sich gegen Finanzunternehmen. Der Finanzsektor ist auch 2014 wieder am stärksten von Sicherheitsvorfällen betroffen. 76 % der in allen Unternehmenssystemen festgestellten Schwachstellen sind älter als zwei Jahre, knapp 9 % waren sogar älter als zehn Jahre. Viele Unternehmen haben längst bekannte Schwachstellen noch immer nicht ausgeschaltet. Ein überraschend hoher Anteil von 56 % der Angriffe auf den weltweiten NTT-Kundenstamm ging von IP-Adressen in den USA aus. Kriminelle nutzen billige Cloud-Ressourcen oder verwundbare Computernetze in den USA aus. 17 der 20 am häufigsten bei Unternehmen in aller Welt entdeckten Schwachstellen befanden sich auf Geräten von Endbenutzern, nicht auf Servern. Benutzer und ihre zahlreichen Mobilgeräte stellen ein Risiko dar, um das sich viele Unternehmen bisher kaum kümmern. Der Anteil der Angriffe auf Beratungs- und Unternehmensdienstleister ist von 9 auf 15 % gestiegen. Diese Unternehmen bieten Angreifern wenig Widerstand, sind für diese aber sehr lukrativ. Spannender Lesestoff für alle Geschäftsführer, IT-Leiter und alle IT-Security-Verantwortlichen im Unternehmen, egal ob KMU oder Grossbetrieb: Detaillierte Analysen, Korrekturstrategien, interaktive Infografiken und Fallstudien verdeutlichen die aktuelle Bedrohungslage. Mit den gewonnenen Informationen können Sie Ihre Risiken neu bewerten, Sicherheitsziele und Investitionen auf die vielfältigen Bedrohungen für Ihr Unternehmen abstimmen und die Sicherheitspolitik im Unternehmen anpassen. NTT Com Security vor Ort NTT Com Security ist ein weltweites Unternehmen für Informationssicherheit und Risikomanagement. Die IT-Security-Spezialisten helfen Unternehmen, IT-Kosten zu senken und die Qualität von IT-Sicherheit, Risikomanagement, Compliance und Service-Verfügbarkeit zu verbessern. Die NTT Com Security AG hat ihren Hauptsitz in Ismaning, Deutschland. Nach dem Zusammenschluss mit dem bekannten Schweizer IT-Security-Anbieter InfoTrust im vergangenen Jahr verfügt NTT Com Security heute über das grösste Team an IT-Security-Experten in der Schweiz. Tom Hager CEO der InfoTrust AG und Country Manager der NTT Com Security (Switzerland) AG. NTT Com Security (Switzerland) AG Riedhofstrasse 11 CH-8804 Au ZH Tel.: +41 (0)

15 Business Outlook. Marktanalyse & Ausblick Im Fokus Unternehmer von Klein- und Mittelbetrieben (KMU) sind im heutigen sich schnell verändernden Marktumfeld stärker denn je gefordert. Nebst einem sehr guten Produkt oder einer qualitativ hochstehenden Dienstleistung muss ein Firmeninhaber auch vertiefte Kenntnisse in Organisation, Planung und Führung haben. Der Finanzplanung des Unternehmens kommt dabei eine tragende Rolle zu. In der Praxis wird die Buchhaltung vielfach ausgelagert. Für einen Unternehmer ist dabei die Wahl des richtigen Buchhalters oder Treuhänders essenziell, da immer wieder wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Themenfelder reichen von Risikomanagement, Steuerberatung, Vorsorgeplanung, Nachfolgeund Liquiditätsplanung bis hin zur Versicherungsplanung. Ein Unternehmen, das mit Bankkrediten finanziert ist, muss die Bank regelmässig über den Geschäftsgang informieren. Der Bankpartner erwartet zeitnahe Informationen und benötigt je nach Höhe der Verschuldung Budgets, Monats- oder Quartalsreporting, Liquiditäts- und Investitionsrechnung, Businesspläne usw. Ausserdem sollte nach Ende des Geschäftsjahres der Jahresabschluss vorgelegt werden. Dieses Reporting kann durch einen guten Buchhalter mit dem Kunden zusammen aufgebaut und zu einem wichtigen Steuerungsinstrument werden. In der Praxis gibt es viele gute Beispiele, wie das Zusammenspiel zwischen Unternehmer, Bank und Treuhänder bzw. Buchhalter funktionieren kann. Eine starke Partnerschaft, die durch gegenseitiges Vertrauen und Offenheit geprägt ist, ist gerade auch in schwierigen Zeiten wichtig. Als Finanzierungspartner empfiehlt die VP Bank jedem Unternehmer, in diesem Geschäftsbereich sorgfältig den richtigen Buchhalter oder Treuhänder zu wählen, um sich so die nötigen Kompetenzen ins Unternehmen zu holen. Zinspolitik Im Bereich der Kapitalmarktzinsen ging es nach oben. Bemerkenswert ist, dass die Bewegung innerhalb der Eurozone stärker ausfiel als jene am US-Kapitalmarkt. Auch 10-jährige Schweizer Staatstitel notieren wieder im positiven Bereich. Auch wenn die Bewegung zeitlich überrascht hat, die US-Konjunkturdaten waren weiterhin auf der enttäuschenden Seite anzutreffen und die Daten aus der Eurozone zeigten auch nicht mehr das positive Überraschungspotenzial der vergangenen Wochen, ist der Anstieg aus fundamentaler Sicht dennoch gerechtfertigt. In Anbetracht verhaltener globaler Wirtschaftsdaten ist kaum davon auszugehen, dass es in den kommenden Wochen mit gleicher Intensität nach oben geht. Ein moderater Anstieg länger laufender Zinsbindungen könnte dennoch auf der Agenda stehen. Die sich abzeichnende Trendwende bei den langfristigen Inflationserwartungen sprechen für eine moderate Fortsetzung. Die grosse Zinswende dürfte dies jedoch noch nicht darstellen. Geldmarkthypothek (LIBOR-basiert) Aktuell Prognose 3 6 Monate 6 Monate 1.00 % 12 Monate 1.00 % Gültig per 13. Mai 2015 Festsatzhypothek (Swap-basiert) Aktuell Prognose 3 6 Monate 3 Jahre 1.10 % 5 Jahre 1.20 % Gültig per 13. Mai 2015 Devisen Die Schweizer Wirtschaft wird trotz der Franken-Aufwertung aller Voraussicht nach an einer Rezession vorbeikommen. An den Devisenmärkten sorgte diese Erkenntnis für einen Franken-Auftrieb. Da die Sichteinlagen der Geschäftsbanken bei der SNB zuletzt wieder moderat gestiegen sind, legt dies den Schluss nahe, dass die Notenbank einer CHF-Aufwertung nicht tatenlos zuschauen möchte. Ein Fall unter die Parität erscheint deshalb als unwahrscheinlich. An den globalen Devisenmärkten sorgten enttäuschende US-Konjunkturdaten für eine USD-Schwäche, die auch beim USD / CHF zu beobachten war. Bleibt das Währungspaar EUR/CHF in der Nähe der aktuellen Notierungen und setzt sich die Aufwärtsbewegung bei EUR / USD weiter fort, resultieren für USD / CHF Notierungen von unter Sollte die Konjunkturschwäche weiter anhalten, dürfte auch die US-Notenbank ihre vorgesehenen Zinserhöhungen weiter in die Zukunft verschieben. Titel Aktuell Prognose 3 6 Monate Euro / CHF 1.04 USD / CHF 0.92 Daten per 13. Mai 2015 VP Bank AG Aeulestrasse Vaduz T F

16 Serie. Im Dienste der Schönheit und des Wohlbefindens Der Friseur von heute schneidet nicht einfach nur Haare, sondern bietet eine breite Palette von zusätzlichen Dienstleistungen für Schönheit, Ausstrahlung und Wohlbefinden an. Wir haben bei Jürgen Lang, Coiffeursalon «Les Artistes» in Mauren, nachgefragt. Herr Lang, während man früher bei den Männern einfach Haare geschnitten und bei den Frauen ab und zu eine neue Frisur mit eventuell etwas Färbung gemacht hat, sind die Haare zu einer modischen Ausdrucksform geworden. Stellen Sie diesen Trend auch fest? Und was ist gerade für den Sommer 2015 Mode? Es ist kein ganz neuer Trend, etwas Persönliches ausdrücken zu wollen mit den Haaren und mit einer speziellen Frisur. Gesellschaftliche Entwicklungen aber haben den Trend bei vielen verstärkt, eine persönliche Ausdrucksform über die Gestaltung ihrer Frisur zu finden. Dieses Bedürfnis ist sehr individuell, nicht alle wollen mit der Frisur etwas ausdrücken, aber die Haare sind ein sehr geeignetes Mittel für einen ganz persönlichen Auftritt. Frisuren können auch Ausdrucksformen von bestimmten Lebensphasen sein, die sich immer wieder verändern. Zur Frage der aktuellen Trends: Bei den Herren sind derzeit die Haare generell wieder länger. Auf den Seiten werden die Haare stärker gekürzt, dafür die Oberhaare länger gelassen, was Möglichkeiten für verschiedene Varianten der Gestaltung gibt. Die meisten Herren tragen diese längeren Haare zurück, oft noch versehen mit einer «Schmalzlocke», die wir von Elvis Presley kennen. Viele verlangen auch Muster hineingeschnitten, wie etwa einen Scheitel oder eine durchgehende Linie. Bei den Frauen ist keine klare Mode erkennbar. Trends sind vorhanden und werden gelebt. Generell sieht man auf den internationalen Laufstegen und auch bei uns auf der Strasse viele Frauen mit Jürgen Lang langen Haaren. Vor allem die Jugendlichen tendieren zu längeren Haaren. Trends sind aber kurzlebig und können schnell ändern. Bei den Farben sind wieder Pastelltöne in verschiedenen Variationen gefragt, dazu Blond- und Brauntöne. Derzeit fast nicht vorhanden ist die Farbe Schwarz, dafür ist Rot trendig. Sie haben den Coiffeursalon «Les Artistes» getauft. Wie sind Sie auf diesen Namen gekommen und was steckt dahinter? Unsere Berufssparte wird in Liechtenstein als «Coiffeure» bezeichnet, nicht Friseur oder Figaro. Aus diesem Grund habe ich einen französischen Namen für meinen Salon gesucht. Die Überlegung dabei war, dass wir Coiffeure eigentlich Artisten sind, also Künstler. Daraus ist dann der Name «Les Artistes» entstanden. Wie machen Sie das, dass Sie immer auf dem neuesten Stand der Haarmode sind? Zweimal im Jahr, im Frühling und Herbst, wenn die neuen Trends der Haarmode international herauskommen, gehe ich mit meiner Miarbeiterin an Seminare. Dort erhalten wir das nötige Know-how, um den Kundinnen und Kunden die angesagten modischen Schnitte vorstellen zu können. Wenn eine Kundin eine modische Frisur und vielleicht auch eine neue Farbe möchte: Bieten Sie auch die entsprechende Beratung an, was passt und was in Frage kommen könnte? Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit der Kundinnen. Die einen wissen genau, was sie wollen und formulieren ihre Vorstellungen. Andere sind etwas unsicher, haben keine klaren Vorstellungen, möchten aber etwas Neues probieren. In diesen Fällen bieten wir gerne unsere fachliche Beratung an, weisen auf neueste Trends hin und beraten, ob die gewünschte Frisur auch zum Typ passt oder ob es bessere Varianten gibt. Aus diesen Beratungsgesprächen ergibt sich dann eine Lösung, die wir fachgerecht ausführen und meistens sind die Kundinnen zufrieden und freuen sich über den neuen Auftritt. Nicht unwichtig ist auch die Haarpflege, die mitunter sogar auf der Kopfhaut beginnt. Kann man bei Ihnen Rat holen, wenn die Kopfhaut juckt oder wenn man Schuppen hat? Wir machen Kopfhaut-Analysen, um festzustellen, in welchem Zustand sich die Kopfhaut befindet, ob sie trocken, feucht oder fettig ist. Aufgrund dieser Analyse können wir das geeignete Pflegeprodukt auswählen, anwenden und beraten, wie dieses Mittel zu Hause eingesetzt werden soll. Ziel ist es, mit fachgerechter Anwendung die Kopfhaut wieder in einen gesunden Zustand zu versetzen. 16

17 Serie. Zu Ihren Angeboten gehört auch Aromatherapie für Körper und Geist. Was erwartet die Kunden bei diesem Angebot? Das sind Wirkstoffe, die ätherische Öle enthalten, die sich bei einer Anwendung belebend auf Körper und Geist auswirken. Die Wirkstoffe werden über die Haut aufgenommen. Je nachdem, was verlangt oder benötigt wird, geht die Anwendung in Richtung einer beruhigenden Wirkung oder im anderen Fall in eine belebende oder aktivierende Wirkung. Aromatherapie machen wir in der Regel hier im Geschäft, aber die Kunden können die Therapie nach spezieller Anleitung natürlich auch zu Hause wiederholen. Einen speziellen Service bieten Sie bei Hochzeiten an. Eine Braut kann sich eine Probefrisur machen lassen. Wie läuft das ab? Zuerst besprechen wir mit der Braut, in welche Richtung sie sich die Frisur vorstellt: Will sie eher eine natürliche Ausstrahlung oder bevorzugt sie lieber für diesen speziellen Tag etwas Extravagantes? Die Beratung erfolgt dann nicht nur für die Frisur, sondern erstreckt sich auf eine Art Typenberatung, bei der auch das Brautkleid miteinbezogen wird. Aufgrund dieser Beratung machen wir eine Probefrisur, damit man sehen kann, ob die Frisur gefällt und ob sie zum Brautkleid passt. Wenn sich die Braut damit identifizieren kann, können wir die Frisur am Hochzeitstag ohne Unsicherheiten und ohne Stress machen. Am Tag der Hochzeit ist meistens ein enger Zeitplan gesteckt, oft gibt es noch etwas Stress, sodass es wichtig ist, an diesem Tag möglichst ohne Hektik die Braut mit der erprobten Frisur zusammen mit dem passenden Make-up schön zu machen. Der Coiffeursalon «Les Artistes» ist mitten in Mauren. Sie machen aber trotzdem noch Hausbesuche. Wer kann den Hausservice in Anspruch nehmen? Es gibt Leute, die nicht mehr so viel mobil sind, vielleicht bettlägerig oder sonst behindert, dann machen wir auch Hausbesuche. Wir machen einen Termin ab und gehen dann zu den Leuten, um zu Hause zu frisieren. Das gehört zu unserem Serviceangebot. Industrie und Gewerbe kämpfen mit dem hohen Frankenkurs, die Finanzbranche befindet sich in einem schwierigen Transformationsprozess, der Detailhandel sieht die Kunden in den Euroraum abwandern. Wie geht es der Coiffeurbranche? Auch unserer Branche geht es nicht ganz so rosig. Vor allem bei uns in Grenznähe macht sich der Preisdruck aus dem Euroraum bemerkbar. In Vorarlberg gibt es viele Coiffeursalons, die extrem günstig Haarschnitte anbieten. Da können wir mit unseren Preisen nicht mithalten. Wir können hingegen mit unseren Dienstleistungen punkten, mit unserem speziellen Service ich möchte als Beispiele erwähnen: Begrüssungstee, Entspannungsmassage für die Kopfhaut, heisse Kompresse nach dem Haarschnitt usw. Also vieles, das wir kostenlos anbieten, um uns von den Billiganbietern abzuheben. Wie steht es mit dem Nachwuchs? Bilden Sie auch Lehrlinge aus? Ist eine Nachfrage nach Lehrstellen vorhanden? Die Nachfrage ist sicher vorhanden. Wahrscheinlich gibt es mehr Stellensuchende als Lehrstellen. Im Moment bilden wir keine Lehrlinge aus, ist aber zu einem späteren Zeitpunkt durchaus wieder möglich. Les Artistes Jürgen Lang hat nach seiner Lehrzeit von während mehreren Jahren in verschiedenen Salons in Liechtenstein gearbeitet, in England und Australien fast ein Jahr lang internationale Luft geschnuppert und sich dann nach weiteren Stationen in Liechtenstein selbständig gemacht. Zuerst wurde der Coiffeursalon «Les Artistes» in Schaanwald eröffnet. Seit etwas mehr als elf Jahren bietet der Damen- und Herrensalon «Les Artistes» seine Dienstleistungen im Zentrum von Mauren an. 17

18 Aushub- und Abbrucharbeiten Kranarbeiten bis RW 40 m Internationale und nationale Transporte Weil Qualität entscheidet! MARIO HILTI AG Bildhauerei und Steinmetzgeschäft MARIO HILTI AG Im Rietacker 28, Postfach 307, FL-9494 Schaan Im Bildhauerei Rietacker 28 Tel. +423/ , Fax +423/233 und Steinmetzgeschäft 17 05, Natel +423/ Postfach 307 FL-9494 Im Rietacker Schaan 28 Tel. Postfach ++423/ Fax FL /233 Schaan17 05 Natel Tel / / Fax ++423/ Natel ++423/ Richtig informiert jederzeit und überall Mit den mobilen Lösungen für Kundenmanagement und Auftragsverwaltung sind Sie jederzeit und überall richtig informiert. Perfekte Kundenpflege ist kein Zufall. Wer das Potenzial seines Unternehmens, seiner Mitarbeiter, vor allem aber seiner Kunden voll ausschöpfen will, braucht eine professionelle Software für das Kundenmanagement. SL.mobile ermöglicht Ihnen den mobilen Zugriff auf Ihre SelectLine Auftragsbearbeitung, wo immer Sie wollen: So können Sie mit Ihrem Smartphone, Ihrem Notebook oder Ihrem Tablet-PC die aktuellen Umsatzzahlen analysieren, Kundendaten abfragen und alle Belege einsehen. Rufen Sie uns noch heute an, wir beraten Sie gerne. MesTec.li MesTec AG, Palduinstrasse Balzers,

19 Recht, Gesetz. Garantie nach SIA-Norm 118 und nach ABGB Der Begriff «Garantie» wird im allgemeinen Sprachgebrauch mit den unterschiedlichsten Bedeutungen verwendet. Garantien gibt es im Bereich der Mängelhaftung oder ausserhalb der Mängelhaftung, etwa Preis- oder Termingarantien sowie bei Erfolgsversprechen. Dies führt dazu, dass häufig unklar ist, welchen Sinn oder welche Tragweite die Vertragsparteien diesem Begriff beimessen. Bei Abschluss eines Werkvertrages ist es deshalb wichtig, dass sich die Vertragsparteien im Klaren darüber sind, was mit der vereinbarten Garantie umfasst werden soll. Dieser Beitrag befasst sich mit der Garantie im Bereich der Mängelhaftung und den diesbezüglich einzuhaltenden Fristen. Gewährleistungsrecht aus Werkvertrag Bei Abschluss eines Werkvertrages zwischen einem Unternehmer und einem Besteller hat der Unternehmer Gewähr dafür zu leisten, dass das von ihm abgelieferte Werk mängelfrei ist. Ein Mangel liegt vor, wenn das Werk von einer vertraglich vereinbarten oder zugesicherten Eigenschaft abweicht. Liegt ein solcher Mangel vor, hat der Besteller Rügefristen zu beachten, wobei zu unterscheiden ist zwischen Fristen nach SIA-Norm 118 oder nach Gesetz. Wichtig ist dabei, was die Vertragsparteien untereinander vereinbart haben. Fristen gemäss SIA-Norm 118 (allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten): Wurde zwischen dem Unternehmer und dem Bauherrn (Besteller) die Anwendung der SIA-Norm 118 vereinbart, ist diese anzuwenden und massgebend. Die Rügefrist für die Behebung von Mängeln beträgt gemäss Art. 172 zwei Jahre ab Abnahme des Werks oder einzelner Werkteile. Im Fall augenfälliger Mängel setzt die Abnahme voraus, dass der Unternehmer dem Bauherrn den Abschluss der Verbesserung unverzüglich anzeigt und binnen eines Monats eine nochmalige gemeinsame Prüfung stattfindet. Nur wenn sich keine wesentlichen Mängel mehr zeigen, ist das Werk oder der Werkteil mit Abschluss dieser Prüfung «abgenommen». Während der zweijährigen Rügefrist kann der Bauherr Mängel aller Art jederzeit rügen. Verdeckte Mängel, die erst nach Ablauf der Rügefrist entdeckt werden, können während weiterer drei Jahre gerügt werden, wenn die Rüge sofort nach Entdeckung des Mangels erfolgt. Nach Ablauf der zweijährigen Rügefrist erlischt das Recht des Bauherrn, bereits vorher entdeckte Mängel zu rügen. Die Rechte aus bereits gerügten Mängeln hingegen bleiben fortbestehen. Für bereits gerügte Mängel ist die 5-jährige Verjährungsfrist gemäss Art. 180 SIA 118 zu beachten, welche ebenfalls nach Abnahme des Werks zu laufen beginnt. Schliesslich verjähren die Rechte aus Mängeln, die der Unternehmer absichtlich verschwiegen hat, 10 Jahre nach Abnahme des Werks. Um die Fristen nicht unnötig zu verlängern, ist es demnach ratsam, möglichst rasch nach Fertigstellung des Werkes die Abnahme durchzuführen. Bei grösseren Aufträgen mit mehreren in sich geschlossenen vollendeten Werkteilen können von Beginn der Arbeiten bis zu deren endgültiger Fertigstellung mehrere Monate oder sogar Jahre verstreichen. In diesem Fall empfiehlt es sich, diese in sich geschlossenen vollendeten Werkteile separat abzunehmen. Fristen gemäss ABGB: Ist nichts anderes zwischen den Vertragsparteien vereinbart, so sind die Bestimmungen zum Werkvertrag 1151ff. ABGB anwendbar. Dem Übernehmer (Besteller) stehen auch hier Rechte aus der Gewährleistung zu. Gemäss 1155, 933 ABGB beträgt die Rügefrist bei Mängeln des Werks für unbewegliche Sachen drei Jahre und für bewegliche Sachen zwei Jahre. Die Frist beginnt ab dem Tag der Ablieferung der Sache zu laufen und gilt für Mängel aller Art. Mittels Parteienvereinbarung können diese Fristen verkürzt oder verlängert werden. Nach Ablauf der zwei- bzw. dreijährigen Rügefrist erlischt das Recht des Bauherrn, bereits vorher entdeckte Mängel zu rügen. Die Rechte aus bereits gerügten Mängeln hingegen bleiben fortbestehen. In diesem Fall ist die allgemeine 30-jährige Verjährungsfrist gemäss 1478 ABGB zu beachten, welche bei Ablieferung des Werks zu laufen beginnt. Die Fristen beginnen demnach automatisch mit der Ablieferung der Sache zu laufen und es muss dafür keine Abnahme des Werks erfolgen. Bei unbeweglichen Sachen ist die Frist jedoch im Gegensatz zur Frist gemäss SIA-Norm 118 um ein Jahr länger und beträgt 3 Jahre. Die Rechte aus bereits gerügten Mängeln verjähren zudem erst nach 30 Jahren. Es empfiehlt sich deshalb, allenfalls vertraglich davon abweichende Fristen zu vereinbaren.. Mag. iur. Christoph Bruckschweiger, LL.M., Rechtsanwalt Mitteldorf 1, Postfach 343, 9490 Vaduz Tel: , Fax:

20 Ministerium. Der EXPORTMARKTPLATZ 2015 Plattform für Informations- und Erfahrungsaustausch. Der Exportmarktplatz findet am Donnerstag, 18. Juni 2015, im SAL Saal am Lindaplatz in Schaan statt und öffnet bereits zum sechsten Mal die Tore. Ziel der Veranstaltung im Vierländereck CH / D / A / FL ist der Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmern, Verbänden und staatlichen Stellen. Dabei stehen Themen des internationalen Warenverkehrs im Fokus. Das diesjährige Schwerpunktthema beschäftigt sich mit Risiken im Import und Export und wie damit in der Praxis umgegangen wird. Kaum eine andere europäische Region weist auf engstem Raum vielseitigere Rahmenbedingungen im Bereich des internationalen Warenverkehrs auf, wie die Region Alpenrheintal. Vor diesem Hintergrund ist die genaue Betrachtung der unterschiedlichen Risiken beim Import und Export von Waren unumgänglich. Gerade bei Geschäften im Aussenhandel mit den Nachbarländern werden die Gefahren oft unterschätzt. Eine intensive Beschäftigung mit dem Thema ist daher für jeden Unternehmer empfehlenswert. Aktiver Wissenstransfer Der Verein Exportmarktplatz mit Sitz in Schaan zeichnet zum zweiten Mal verantwortlich für die Veranstaltung. Das bewährte Konzept wird kontinuierlich weiterentwickelt und bietet den Besuchern der Veranstaltung ein interessantes, ganztägiges Programm mit hochkarätigen Referenten, aktuellen Themen und genügend Zeit für einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und Ausstellern. Erklärtes Ziel des Veranstalters ist es, exportorientierte KMU und Gewerbetreibende der Region in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu unterstützen und den Wissenstransfer aktiv zu fördern. Aussenhandel ist immer mit Risiken behaftet Die Risiken im Aussenhandel, auch in angestammten Märkten wie unseren Nachbarländern, werden oft unterschätzt. Welche «Gefahren» auf Sie lauern und wie Sie Ihre Chancen durch aktives Risikomanagement verbessern können, ist Thema des Referats von Alberto Silini, Head of Consultancy, und Stefan Barny, Senior Consultant Japan / Korea bei Switzerland Global Enterprise (S-GE). Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie KMU ihre Exportrisiken selber besser managen und wie sie bei grösseren Projekten die Gefahren reduzieren können. Dabei werden auch die unterschiedlichen Anforderungen zwischen dem europäischen und dem asiatischen Markt beleuchtet. Versicherungsschutz vor Havarierisiken Andreas Graf, Riskmanager bei Nacora International Insurance Brokers AG, führt im ersten Forum anhand der Begrifflichkeiten Incoterms Haftung Havarie-Grosse in die Thematik der Schutzmöglichkeiten vor Haverierisiken ein. Risiken sind allgemein bekannt, doch der Teufel steckt im Detail. Wo genau erfolgt Gefahrenübergang bei den Lieferbedingungen in den Incoterms 2010? Die Regeln der ICC zur Auslegung nationaler und internationaler Handelsklauseln und deren Bedeutung für Käufer und Verkäufer werden anhand von Beispielen im Detail betrachtet und anschaulich dargestellt. Umgang mit Finanzierungsrisiken Die Aufhebung des Franken-Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 und die danach erfolgte massive Aufwertung des Schweizer Frankens haben die finanziellen Risiken des Exportgeschäfts wieder deutlich vor Augen geführt. Auf der Grundlage einer Studie, die die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur in Kooperation mit PostFinance durchgeführt hat, zeigt Professor Christian Hauser auf, mit welchen finanziellen Herausforderungen sich auslandsorientierte kleine und mittlere Unternehmen konfrontiert sehen und welche Massnahmen sie ergreifen können, um sich gegen Finanzierungsrisiken des Auslandsgeschäfts abzusichern. Tour d horizon Das zweite Forum der diesjährigen Veranstaltung wird um ein neues Element erweitert. Die Tour d horizon bietet den Besuchern des Exportmarktplatzes die Möglichkeit, kompakt in zwanzig Minuten mehr über ein spezifisches Thema zu er- 20

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