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1 10/ Jahrgang Oktober 2002 malik on management -letter Was man über die Börse mindestens wissen muss Wissen statt Illusionen eherne Wahrheiten Stichwort: General Management Wirtschaft Was ist richtiges und gutes Management? malik ein unternehmen des malik management institute

2 Inhalt Vorwort 166 Was man über die Börse mindestens wissen muss Aufbruch zur Vernunft Ahnungslosigkeit Erfahrung sammeln Soll man sich auf einen Bankberater verlassen? Kann nicht die Wissenschaft helfen? Aber steigen Aktien nicht immer? Sit and Wait Gibt es sichere Börsenprogramme? Zum Schluss ein paar eherne Wahrheiten 179 Stichwortverzeichnis 181 Hinweise des Herausgebers Nr. 10/02 Seite 165

3 Vorwort Seit die Börse im Sinkflug ist, werde ich von vielen Lesern aufgefordert, öfter und ausführlicher über das Geschehen an den Finanzmärkten zu schreiben. Darunter sind viele Teilnehmer meiner Management-Seminare, in denen ich regelmässig zur Entwicklung an den Börsen und in der Wirtschaft Stellung nehme. Meine langjährigen Leser wissen, dass ich in grösseren Abständen zur Wirtschaftslage geschrieben habe. Es gibt einige Ausgaben, in denen das Grundszenario dargestellt ist, von dem ich mich leiten lasse. Zu nennen sind die Nummern 6/93, 4.1/97, 6/97, 12/97, 8/98 und 10/98. Bisher stimmt dieses Szenario bemerkenswert gut. Es ist mir eine einzige Fehlprognose unterlaufen. Sie findet sich in 4.1/97, und in 6/97 ist meine Stellungnahme dazu. Ich pflege zu meinen Fehlern zu stehen und sie nicht zu beschönigen, wie so viele andere das tun. Zu gutem Management gehört auch die Kunst der Lagebeurteilung und die Frage der grundsätzlichen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Aktienmärkte spielen heute in mehrfacher Hinsicht eine dominierende, wenn auch keineswegs erfreuliche Rolle vor allem nachdem sie nicht so laufen, wie die meisten Experten meinten und eine Zeit lang glaubhaft machen konnten. Sie laufen so, wie ich das schon lange vorhergesagt habe, in einem Punkt etwas zu früh. Es ist aber immer besser, in diesen Dingen zu früh als zu spät zu sein. Es wird, wie schon bisher, keine «heissen Tipps» geben; das ist nicht mein Metier. Wer immer mich in den letzten 3 Jahren gefragt hat, was er mit seinen Aktien, Fondsanteilen usw. tun soll, hat nachweislich den Rat bekommen, sie zu verkaufen, alle, restlos und ohne Ausnahme. Nicht alle haben es getan. Jene, die es gemacht haben, stehen zwischen 30% und 50% besser da als die anderen, und wer Neue Markt-Werte hatte, liegt um 100% besser. Zu kurzfristigen Kommentaren bitte ich, auf meiner Homepage die Rubrik «Aktuell» zu konsultieren. St. Gallen, im Oktober 2002 Mit freundlichen Grüssen Prof. Dr. F. Malik «Total Quality Management ist wichtig, aber Total Management Quality ist zehnmal so wichtig.» Nr. 10/02 Seite 166

4 Was man über die Börse mindestens wissen muss Wenn ich in meinen Seminaren vor zehn Jahren in irgendeinem Zusammenhang mit Wirtschaft, Unternehmensführung, Unternehmensstrategie und Management auf die Börse und ihre wirtschaftliche Funktion zu sprechen kam, gab es so gut wie überhaupt keine Reaktion. Niemand interessierte sich für die Börse, es kannte sich niemand aus und es betätigte sich dort auch niemand. Selbst Mitte 90er Jahre war es im Grossen und Ganzen noch so. Erst danach begann das Interesse zu wachsen. Heute ist es genau umgekehrt: Alle haben sich in den letzten Jahren in mehr oder weniger grossem Umfang am Aktienmarkt betätigt und alle haben sich die Finger verbrannt. 1. Aufbruch zur Vernunft Zum ersten Mal hören die Leute mit wachem Verstand zu, weil sie erstens Interesse haben und weil sie zweitens Fehler machten und Verluste haben. Ich will daher ein paar der wichtigsten Einsichten in die Funktionsweise der Börsen behandeln. Wer nicht mindestens diese Dinge berücksichtigt, hat keine Chance. Zwischen den beiden oben genannten Perioden liegt die Zeit des kollektiven Irrsinns, die jetzt zu Ende geht unter anderem zu erkennen am Kollaps ihrer wichtigsten Symbole, dem Ende des Neuen Marktes in Deutschland und in der Schweiz, dem fortgesetzten Niedergang des US-Nasdaq, des Japanischen Nasdaq und der vergleichbaren Börsen rund um die Welt. Man will es noch nicht überall eingestehen; man hat noch nicht überall die Konsequenzen ziehen wollen. Aber der Boom ist vorbei. Viele Kommentatoren in den US-amerikanischen Gazetten gefallen sich noch darin, einmal mehr eine Schwäche der nichtamerikanischen Wirtschaften, vor allem Europas zu konstatieren obwohl sie viel mehr vor der eigenen Tür zu kehren hätten. Ihre Nr. 10/02 Seite 167

5 Ignoranz ist vergleichbar ihrer Arroganz, denn die Manie hat ihren Ursprung in den USA, und es waren zuerst amerikanische Medien, die den ganzen Unfug als besonders gutes Wirtschaften und als vorbildliches neues Management propagierten. Dass man es ihnen glaubte, ist zweifellos unser eigener Fehler. Es ist daher völlig unsinnig, mir «America-Bashing» vorzuwerfen, wie das in einigen Zeitungen, z.b. in der Neuen Zürcher Zeitung und in Business Week direkt oder indirekt getan wurde. Das ist nur ein bequemer Pauschalvorwurf, der das eigene Nachdenken überflüssig zu machen scheint. Wenn schon, obwohl dieser Ausdruck völlig unpassend ist, dann könnte man mir «Europe-Bashing» vorhalten, denn ich habe in den Medien davon gesprochen, dass der Fehler in der «infantilen Nachahmung amerikanischer Management-Methoden» liege, in der «Amerikanisierung» der europäischen Unternehmen, vor allem vieler deutschen und schweizerischen Firmen. Es ist schon bemerkenswert, wie man damit innerhalb weniger Jahre die nobelsten Adressen der Banken- und Versicherungswelt und nicht wenige aus der Industrie, in einen desolaten Zustand bringen konnte. 2. Ahnungslosigkeit Solange alles nach oben ging, scheinbar ohne Hindernis, hatte es wenig Sinn, über die Gefahren der Börse zu sprechen. Ich habe es zwar immer wieder getan, als Test, um zu sehen, wie die Leute reagieren, gewissermassen als «Fieberthermometer». So konnte ich fast irrtumsfrei erkennen, wer Aktien hatte, wessen Aktien im Gewinn lagen und wer Verluste auf seinen Papieren hatte. Noch etwas war sichtbar: wie entsetzlich wenig die Leute von der Börse verstanden; wie völlig ahnungslos sie waren; wie unbekannt ihnen die Geschichte der Finanzen und der Finanzmärkte war und noch immer ist, wie fürchterlich naiv sie ins drohende Desaster liefen und wie gross die Katastrophe werden würde, die unvermeidlich programmiert war. Ich selbst habe aus Zufälligkeiten heraus mit 23 begonnen, mich für die Börsen zu interessieren. Die Aktienbörse, auch die amerikanische, war damals langweilig, es passierte nichts, es gab Nr. 10/02 Seite 168

6 kaum Bewegung. Deshalb haben mich die dynamischen Märkte interessiert, jene, wo etwas los war es waren die Rohstoff-Termin- Märkte, die Commodities, heute Futures Markets genannt. Aktien- Index-Futures konnte man damals noch nicht handeln, aber sonst fast alles Getreide, Kakao, Kaffee, Edelmetalle, Baumwolle, Schweine und Rinder, Frozen Orange Juice, Rohöl, Zinspapiere und Währungen. Es waren und sind noch immer die heissesten und gefährlichsten Märkte. Vor allem interessierten mich die amerikanischen Terminmärkte, weil sie erstens besser reguliert waren, als alle anderen, Betrügereien daher weniger leicht vorkommen konnten, und weil die Trading Technik weiter fortgeschritten war, als irgendwo sonst. So konnte man zum Beispiel an keiner Börse der Welt, ausser in New York, Chicago, Kansas City und Winnipeg sogenannte Stop Orders platzieren, das A und O vernünftigen Tradens, und absolut unverzichtbare Grundbedingung für das Überleben. Was für den Alpinisten das Seil ist, ist für den Trader die Stop Order um Positionen einzugehen und noch mehr, um das Risiko zu limitieren. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich sehe, wie wenig die Leute davon verstehen, und zwar nicht nur die gewöhnlichen Anleger, sondern auch Leute, die für sich den Status von Profis beanspruchen, als Anlageberater und Vermögensverwalter. 3. Erfahrung sammeln Wer heute im Finanzbereich tätig ist, hat von wenigen Ausnahmen abgesehen in seiner Aktivzeit praktisch nur eines kennengelernt: gute Zeiten und anhaltend steigende Aktienkurse. Er glaubt daher, dass das der Normalzustand sei. Was an der Aktienbörse im Leben eines Börsianers einmal vorkommt, weil es maximal zweimal in einem Jahrhundert passiert, ist an den Terminmärkten gang und gäbe; es kommt drei- bis viermal vor, und zwar pro Jahr, nicht im Jahrhundert die verrücktesten Bullmarkets und die brutalsten Bearmarkets. Was dem Novizen an der Aktienbörse wie ein Wunder vorkommt und was ihn daher mit glänzenden Augen und naiver Einfalt von einer New Economy schwärmen lässt, ist für den Terminmarkt- Kenner tägliche Praxis. Daher weiss er, dass es da keine Wunder Nr. 10/02 Seite 169

7 gibt, und schon gar nicht die Gesetze der Ökonomie ausser Kraft gesetzt werden, sondern dass diese nirgends mit grösserer Unerbittlichkeit gelten, wie an den Auktionsmärkten, völlig gleichgültig, was an ihnen gehandelt wird. Und noch etwas kann man an den Futures Markets nicht nur lernen, sondern man muss es trainieren: Erstens, dass man nicht nur auf steigende Preise setzen darf, sondern genauso selbstverständlich auch auf fallende, ja dass man bei fallenden Preisen sogar schneller, leichter und risikofreier Gewinne machen kann genau deshalb nämlich, weil die meisten Leute auf die Long-Seite der Märkte, also auf steigende Preise, mental fixiert sind. Man muss aber auch das Short-Trading beherrschen, sonst hat man keine Chance. Zweitens, wie man die Hebelwirkung von Kredit einsetzt, den Leverage-Effekt, das Traden mit Margins. Man muss lernen, wie phantastisch die Ergebnisse sind, wenn man das richtig macht, und wie absolut ruinös es ist, wenn man auch nur den kleinsten Fehler macht. Man muss erfahren haben, wie es ist, wenn man vor lauter Erfolg in die Nähe der Verrücktheit kommt und glaubt, den Kosmos unter Kontrolle zu haben; und ebenso muss man erfahren haben, wie das Gegenteil ist der Stress der falsch laufenden Position, die Magenschmerzen bis zum Erbrechen, der Kreislaufkollaps. Wer das nicht erlebt hat, weiss nichts. Wer es nicht überlebt hat, finanziell und physisch, hat keine Ahnung. 4. Soll man sich auf einen Bankberater verlassen? Es gibt zum Bedauern für die überwiegende Mehrheit des Berufsstandes leider nur eine Antwort: man darf es nicht tun. Oder präziser: man darf sich nur auf ganz wenige, wirklich erfahrene Leute verlassen und auf solche, die auch die Geschichte der Finanzmärkte ausreichend kennen. Es gibt solche Personen, sie stehen nur nicht ständig in den Scheinwerfern. Die Zunft der Finanzberater konnte sich in den letzten Jahren wichtiger machen, als kaum je ein anderer Berufsstand zum Nr. 10/02 Seite 170

8 Leidwesen der wirklich guten und erfahrenen Leute. Heute ist für jeden klar, dass diese Jahre eine Orgie von Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen waren. Es wird viel Arbeit kosten, das Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Bis in die Mitte der 90er Jahre gab es noch den Typ des erfahrenen, baisse-erprobten, umsichtigen Vermögensverwalters, nicht nur, aber vor allem in den renommierten Privatbanken. Er wurde weitgehend verdrängt durch die primitive «Industrialisierung» der Vermögensberatung, oder er wollte selbst in dieser Welt von Hype, Bluff, Angeberei und Hochstapelei nicht mehr dabei sein. Wer weiss, was die Börse tut, arbeitet nicht für eine Bank. Er tut es auf eigene Rechnung, was natürlich noch keine Garantie auf Erfolg ist. Und er redet nicht von Verantwortung, sondern er haftet persönlich und unlimitiert, wie das in den Privatbanken üblich war und zum Teil noch ist. Wer auf einer fremden Lohnliste steht, weiss nicht, was die Börse tut. Das gilt für eine Mehrheit der Vermögensverwalter, der Fondsmanager, der Analysten und der Leute in den Researchabteilungen. Man wird jetzt erleben können, wie rasch alle diese Abteilungen abgebaut werden, denn man braucht sie nicht. Ich vertrete diese Meinung seit langem. Falsche Prognosen, schlechte Ratschläge und Fehlentscheidungen kann man auch billiger haben; dazu braucht man keine überbezahlten Researchabteilungen und Analysten. Wer hier überleben will, muss rasch umlernen und umdenken. Wie ich im Vorwort sagte, habe ich meine eigene Fehlprognose gemacht und bin dazu gestanden. Man kann von niemandem erwarten, dass er in Fragen der Finanzmärkte immer Recht hat. Jeder macht Fehler. Die Fehlleistungen der Finanzanalysten-Szene sind aber derartig gigantisch, dass es mich wundert, dass überhaupt noch jemand hinhört, wenn einer aus dieser Zunft etwas sagt, und ich finde es schlicht skandalös, dass in den Massenmedien, z. B. im Fernsehen, noch immer Leute aus diesem Bereich regelmässig die Chance bekommen, zu aktuellen Wirtschafts- und Finanzereignissen als Experten Stellung zu nehmen und ihren Unfug zu verbreiten. Sie haben ihre Inkompetenz so nachhaltig unter Beweis gestellt, dass man ihre Meinung niemandem mehr zumuten sollte. Es Nr. 10/02 Seite 171

9 geht aber nicht nur um fachliche Inkompetenz, sondern noch dramatischer ist die in weiten Bereichen dieser Zunft zu beobachtende mentale Korrumpiertheit und kriminelle Energie, die es vor allem in den USA gibt, aber nicht nur dort. 5. Kann nicht die Wissenschaft helfen? Was für die Analysten und Berater im Finanzbereich gilt, gilt in hohem Masse auch für akademische Experten. Wer es kann, tut es; wer es nicht kann, macht Prognosen und entwickelt Modelle. Die Zeit der Börsenmanie war auch die Zeit des Booms der Finanzmarkttheorie, des Versuches, mit Hilfe von Wissenschaft und leistungsfähigen Grossrechnern die Börse zu überlisten. Mir ist nicht ein einziger Fall bekannt, wo ein mathematisch-statistisches Modell über lange Frist ein Ergebnis produziert hätte, das besser gewesen wäre als die Gesamtperformance des Marktes, die meisten kommen nicht einmal in die Nähe. Wenn es diese Modelle gibt ich bezweifle es dann werden sie auf dem Markt nicht angeboten, sondern von ihren Erfindern privat genutzt. Auch dann geht es notabene nicht notwendigerweise gut, wie der Fall des Bankrottes des Long Term Capital Management-Funds 1998 also noch mitten in den guten Zeiten zeigte, in dessen Topmanagement immerhin ein Nobelpreisträger für Nationalökonomie sass, der den Preis für seine Finanzmarkt- Theorien erhielt. Es klingt natürlich sehr beeindruckend, wenn man hört, dass es Mathematiker und Physiker waren, oder Nobelpreisträger, die dieses oder jenes Modell entwickelten; in den USA waren es in den 70er und 80er Jahren vorzugsweise Rocket-Scientists, von denen man sich beeindrucken liess. Irgendwie glaubte man, wer Raketen in den Weltraum bringt, kann auch Gewinne an der Börse machen. Es war bisher ausnahmslos ein Irrtum. Börsen sind das Paradebeispiel für komplexe Systeme, die mit den Mitteln konventioneller Wissenschaft, schon gar nicht jenen der Physik, nicht erfassbar sind. Was für die Simulationsmodelle gilt, trifft auch auf die in den letzten Jahren entwickelten Bewertungsmethoden zu. Ich halte Nr. 10/02 Seite 172

10 es für schlichtweg sinnlos, eine Aktie in dem Sinne bewerten zu wollen, dass man einen Zusammenhang herzustellen versucht zwischen dem, was das Unternehmen tut und dem Kurs an der Börse. Es gibt in der Wirtschaft keine Werte; es gibt nur Preise. Der «Wert» eines ökonomischen Gutes ist das, was der nächste Käufer bereit ist zu bezahlen. Man beachte, nicht was man selbst bezahlt hat, sondern was der nächste(!) Käufer zu bezahlen bereit ist, falls es überhaupt einen gibt. Für ENRON oder EM.TV Aktien gibt es bekanntlich keine Käufer mehr. Bewertungsmethoden können hilfreich sein, wenn man Verhandlungen über den An- und Verkauf von Unternehmen zu führen hat. Darüber hinaus sind sie bedeutungslos. Am Schluss der Verhandlung haben wir einen Preis. Ob dieser irgendeinem wie auch immer gerechneten Wert entspricht, weiss niemand. Insbesondere sind sie bedeutungslos, um Stock-Picking in Bull- oder Bearmarkets zu betreiben. Das ist der Grund, weswegen auch die miserabelsten Firmen in einem furiosen Bullmarket «überbewertet» werden und selbst die bestperformenden Unternehmen in einem Bearmarket «unterbewertet» sind. Nestlé hat, wie alle anderen Firmen, schwer unter der Baisse gelitten und notiert heute gut 20% unter den Jahresanfangskursen. Nestlé ist aber als Unternehmen kein bisschen schlechter geworden, eher im Gegenteil. Börsenkurse haben nichts mit der Leistung eines Unternehmens zu tun. Das habe ich in vielen Ausgaben zur Corporate Governance immer wieder dargelegt. Zurück zu den Modellen: Man kann ganz sicher sein: wenn es jemandem gelingt, eine Methode oder ein Modell mit dauerhafter Funktionsfähigkeit zu entwickeln, dann nutzt er das selbst. Die Entwickler von Methoden und Modellen, die auf den Markt gebracht werden, verdienen ihr Geld nicht mit dem tatsächlichen Investieren oder mit dem Trading, sondern sie verdienen es mit dem Verkaufen ihrer angeblich sicheren und risikofreien Modelle oder mit den Kommissionen, die sie von dummen Anlegern bekommen, die ihre leeren Versprechungen glauben. Eine Zeit lang kann das ganz gut laufen, aber eben nicht auf Dauer. So ist es ja auch mit dem Grossteil der Banken, Versicherungsgesellschaften und der dominierenden Mehrheit der Fonds. Wie man jetzt jeden Tag sieht, waren sie an der Börse um nichts klüger als Herr und Frau Jedermann. Auch ihre Nr. 10/02 Seite 173

11 Aktienbestände sind tief in den Verlusten; es drohen zum Teil existenzgefährdende Wertberichtigungen, wie bei vielen Versicherungsunternehmen, und verdient haben sie an den Gebühren und Kommissionen, so lange der Boom dauerte, aber nicht an eigenen Börsenoperationen, bzw. daran nur vorübergehend. Es ist übrigens bis heute ein Geheimnis geblieben, ob der Doyen der Börsenspekulanten, der berühmte André Kostolany, mehr Geld mit seinen Börsenoperationen gemacht hat oder mit dem Verkauf seiner Bücher und mit seinen Vorträgen; es ist nicht einmal gesichert, ob er überhaupt je an der Börse in nennenswertem Umfang tätig war. Ich hatte selbst einmal die Gelegenheit, mit dem überaus charmanten, gebildeten und vor Geist und Witz sprühenden alten Herrn zu diskutieren. Er ist auf alle einschlägigen Fragen die Antworten schuldig geblieben und ist mit Charme und Humor ausgewichen. 6. Aber steigen Aktien nicht immer? Sit and Wait... Die meisten Leute vor allem die überwiegende Mehrheit der Börsenkommentatoren und Wertpapierberater raten jetzt zu einer «Sit and Wait»-Strategie. Das ist die Folge der in den 90ern entstandenen und lauthals propagierten Meinung, dass Aktienkurse langfristig immer nur steigen würden, und dass man mit dieser Strategie immer Geld verdient habe. Ungeachtet aller eingetretenen Veränderungen wird einfach linear weiterextrapoliert allerdings in sträflicher Verkennung sowohl der Geschichte als auch wichtiger Tatsachen. So, wie sie gesagt und so, wie sie verstanden wird, könnte die «Sit and Wait»-Strategie falscher nicht sein. Sie stimmt nur, wenn es einem gelingt, immer zu Tiefstkursen zu kaufen. Die meisten Leute (damit meine ich 99%) kaufen aber aus Gründen der Anleger- und Massenpsychologie immer in der Nähe der Höchstkurse. Vorher nehmen sie nämlich den Bullmarket gar nicht wahr. So war es früher und so war es auch diesmal. Der aktuelle Bullmarket hat ja nicht Mitte der 90er Jahre begonnen, sondern im Jahre 1982, bei einem Dow Jones-Stand Nr. 10/02 Seite 174

12 von etwas unter 1000 Punkten. Mitte 90er ist die Hausse dann nur nach und nach und besonders ab 1998 ins Bewusstsein getreten. Die meisten haben somit in der Nähe der absoluten Höchstkurse gekauft. Wie lange muss man nun warten, wenn man sich auf die «Sit and Wait»-Strategie einlässt? Die Geschichte gibt ein paar Hinweise: Wer im Jahre 1929 die durchschnittliche Dow Jones-Aktie gekauft hat (den Index als Ganzes konnte man ja nicht erwerben), hat innerhalb von 2 Jahren 90% verloren! Wer dann überhaupt noch finanziell durchhalten konnte und die Nerven dazu hatte, musste 24(!) Jahre zuwarten, bis er wieder break-even war, also seine Verluste hereingeholt hatte. Hier gibt es aber ein grosses ABER: Dies ging nur dann, wenn die Firma, deren Aktien er besass, nicht ohnehin im Börsenkrach oder in der Depression bankrott ging. Der Dow Jones Index des Jahres 1932 hatte nämlich eine andere Zusammensetzung als der Dow Jones Index des Jahres 1929, weil inzwischen viele Unternehmen nicht mehr existierten. Diese Papiere sind auf Null gegangen; es war ein Totalverlust, der überhaupt nicht mehr kompensiert werden konnte. Aus diesem Grunde halte ich die immer wieder vorgebrachten Hinweise darauf, dass Aktien langfristig immer nur gestiegen seien, für schlichtweg falsch. Diese Aussage ist für die Praxis der Vermögensanlage gefährlich falsch, weil sie eine Sicherheit vortäuscht, die es nie geben kann. Das Beispiel ist aber noch nicht zu Ende: 24 Jahre später hatte unser Investor noch keinerlei Gewinne, er war nur break-even. Er musste weitere 20(!) Jahre warten, bis er jenen Anleger eingeholt hatte, der 1929 sein Geld mit 5% Verzinsung angelegt hatte. Ähnlich war es 1973: Wer damals kaufte, hat innerhalb von 2 Jahren 45% verloren. Es dauerte 8 Jahre, bis er eben war. Soviel zu «Sit and Wait». Nach aller Erfahrung und vor allem nach dem Zustand insbesondere der amerikanischen Wirtschaft zu schliessen, muss man damit rechnen, dass der Bear-Market, die säkulare Baisse, gerade erst begonnen hat und dass er noch lange anhalten wird. Die meisten Leute, die heute im Bank- und Börsenwesen tätig sind, scheinen von diesen Tatsachen nichts zu wissen. Vielleicht sind Nr. 10/02 Seite 175

13 es auch starke Interessen, die ihre Verbreitung durch Verschweigen zu verhindern versuchen. Dazu mag man sich selbst eine Meinung machen. Jedenfalls kann niemand, der diese Tatsachen und die Geschichte der Börsen kennt, guten Gewissens zu einer «Sit and Wait»-Strategie raten. Er ist entweder ahnungslos oder unredlich. 7. Gibt es sichere Börsenprogramme? Wie oben schon gesagt: Nein, obwohl es gestützt auf Computersimulationen immer wieder behauptet wird. Die Simulationen sind schon richtig, aber die ihnen zugrunde liegenden Annahmen sind es nicht. Beim traditionellen Neujahrs-Börsenapéro einer grossen Schweizer Bank meinte deren Börsenchef zu Beginn von 2002, dass in den letzten Jahren die Aktionäre sehr verwöhnt worden seien. Sie hätten sich an jährliche Renditen von 20% gewöhnt. Dies sei aber in den nächsten Jahren nicht erreichbar. Man werde eher bei 8 10% liegen. Es bezeichnete das als «sehr vorsichtige Prognose». Etwas makaber war, dass das Portfolio, das dieselbe Bank beim Apéro ein Jahr zuvor empfohlen hatte, bereits mit 20% im Minus lag. Der gute Mann hätte schon zu Beginn dieses Jahres eine gewaltige Performance gebraucht, um von minus 20% auf 8 10% plus zu kommen. Aufgrund der bisherigen Entwicklung ist das so gut wie aussichtslos. Seine Aussage war nicht nur nicht vorsichtig, sie war schlichtweg falsch und für Anleger desaströs. Dieses Beispiel ist kein Einzelfall. Es ist typisch. Wie sehen die Tatsachen aus? Ich nehme den Dow Jones Industrie Index, weil er am besten dokumentiert ist. Ex Dividende ist der Durchschnitt der historischen Returns von 1905 bis 2002 gerade mal 5%. Im selben Zeitraum betrug die durchschnittliche Dividende des DJIA 4%. Somit ist die Gesamtperformance also 9%. Das wäre ja recht erfreulich. Nr. 10/02 Seite 176

14 Aber es ist Vorsicht angebracht. Je nachdem, wann man zu welchen Preisen gekauft hat, kann und wird das Bild ganz anders aussehen. Durchschnittswerte sind immer irreführend. In einem Fluss, der im Durchschnitt einen Meter tief ist, kann man leicht ertrinken. In 54%(!) aller 10 Jahres-Perioden lag der Zuwachs unter 5%, und in einer erheblichen Zahl von Perioden sind Verluste eingetreten. Nur vier Mal in fast 100 Jahren lagen die Returns ex Dividende bei 15%, nämlich ganz kurz Ende der 20er Jahre, ebenso kurz in den 60er Jahren, Anfang 90er und schliesslich Ende 90er Jahre, wo sie erstmals über 15% stiegen, aber niemals 20% erreichten. Aber selbst der errechnete, viel bescheidenere statistische Durchschnitt von 5% ist wegen der massiven Kursschwankungen, der Volatilität, in der praktischen Anlagepolitik nur schwer erzielbar. Es braucht hervorragendes Timing und perfektes Money-Management, um auf diesen Wert zu kommen. Nun gibt es Versuche, die Börse gewissermassen durch sich selbst, durch ihre eigene Natur, zu überlisten. Die angeblich genialste Methode, um ständig Gewinne zu machen, ist das sogenannte Dollar Cost Averaging, das von der Wallstreet Industrie, aber auch bei uns massiv propagiert wurde und wird, als behaupteterweise sichere Methode, um die Volatilität nicht nur zu kompensieren, sondern sie sogar zu den eigenen Gunsten zu nutzen. Die Methode besteht darin, regelmässig z. B. monatlich einen fixen Betrag in Aktien zu investieren, unabhängig vom jeweiligen Kursstand. Mathematisch gesehen bedeutet das, dass bei niedrigen Kursen für denselben Betrag mehr Aktien gekauft werden als bei hohen. Das wird als fast narrensichere Methode angesehen, die Börse mit Hilfe ihrer eigenen Kursschwankungen zu überlisten, ein wahrhaft genialer Gedanke, wenn es denn gelänge. Wer genügend lange Trading-Erfahrung hat, weiss, dass Mathematik an den Börsen eines ist, und Praxis etwas anderes. Ich habe darauf schon hingewiesen. Ich musste lachen, als ich die Werbung für die angeblich brandneue, total sichere Methode las. Ich habe zum ersten Mal vom Dollar-Cost-Averaging 1965(!) gehört, und schon damals war es ein «alter Hut». Wie sind die Ergebnisse der tollen Methode: Wer von Jänner 1997 (etwa der Beginn der Propaganda bei uns) bis Februar 2002 Nr. 10/02 Seite 177

15 jeden Monat 500 $ im Rahmen eines Dollar Cost Averaging- Programmes im S&P 500 angelegt hat, hat in den 62 Monaten einen Betrag von $ investiert und verzeichnet jetzt einen Gewinn von sage und schreibe $ 162, (einhundertzweiundsechzig) und zwar inklusive(!) Dividenden nicht gerade ein Grund, eine Party zu feiern und man bedenke: die angeblich narrensicherste Methode, die bisher ausgetüftelt wurde und die Methode, die jedermann favorisiert hat. Und, nicht zu vergessen der grösste Börsenboom aller Zeiten... In Wahrheit war auch das nicht möglich, weil dieses Beispiel gerechnet wurde, ohne die Spesen, Gebühren und Steuern abzuziehen. Wer hingegen nach derselben Methode dasselbe Geld für 3% im Money Market angelegt hat, ist bei etwas über $ 2000 Gewinn. Spesen sind praktisch keine angefallen, allerdings müssen auch hier noch Steuern bezahlt werden. Selbst bei nur 1% Zinsen wäre das Ergebnis besser, als bei den Aktien. Damit bin ich weder für Festverzinsliche noch gegen Aktien. Wofür ich bin, sind Tatsachen und klarer Verstand. Und wogegen ich bin, ist das Geschwätz der vermeintlichen Börsenexperten. Nach der Kursentwicklung bis heute sind die Dollar Cost Averaging-Programme so dramatisch «unter Wasser», dass wenig Hoffnung für eine Besserung besteht. Das hängt einerseits mit der desolaten Lage vor allem der amerikanischen Wirtschaft zusammen, von dort ausgehend aber auch der Weltwirtschaft. Die seit Monaten von den Experten versprochene Konjunkturerholung ist bisher nicht eingetreten und ist nirgends in Sicht. Es hängt aber auch damit zusammen, dass Börsenverluste und die zu ihrer Gutmachung erforderlichen Gewinne in einem geometrischen Verhältnis stehen. Auch diese Tatsache scheint den meisten Leuten einschliesslich vieler Profis nicht bekannt zu sein, oder von ihnen nicht ernstgenommen zu werden. Wenn etwas um 10% zurückgeht, dann muss es um 11,1% steigen, damit man zurück auf dem Ausgangspunkt ist. Wenn es um 50% zurückgeht, dann muss es um 100% steigen. Und wenn es, wie in Deutschland am Neuen Markt, um 90% gefallen ist, dann muss es um 900%(!) steigen, bis man wieder eben ist man beachte: nur zurück am Ausgangspunkt, kein Gewinn, nichts und jede Menge schlaflose Nächte. Jeder mag selbst beurteilen, Nr. 10/02 Seite 178

16 wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass wir in der nächsten Zeit einen Bullmarket von 900% haben werden. Es gibt also gute Gründe, weshalb man diesen Markt nun beerdigt. 8. Zum Schluss ein paar eherne Wahrheiten Ich fasse das Thema mit ein paar Regeln zusammen. Dass es zehn sind, ist ein Zufall. Es gibt noch mehr, aber mit diesen sei ein Anfang gemacht. 1. Keine Spekulationsblase hat je ein Softlanding gehabt oder sich auf hohem Niveau stabilisiert. Es gibt keine Ausnahme. 2. Jeder Bullmarket kehrt auf oder unter den Punkt zurück, von dem aus er begonnen hat. 3. Das Wichtigste an der Börse ist nicht der Einstieg, sondern der Ausstieg. 4. Man darf niemals, unter gar keinen Umständen, eine Position eingehen, ohne gleichzeitig eine Stop Loss- Order zu setzen. Vor dem Einsteigen ist der letzte Zeitpunkt, zu dem man noch einen klaren Verstand hat. 5. Man darf an der Börse nur und ausschliesslich reines Risikokapital einsetzen. Wieviel ist das? Das ist so viel, wie man verlieren kann, ohne dass man seine Lebensweise deutlich verändern muss und selbstverständlich ohne dass es Auswirkungen auf die Altersvorsorge hat. Diese Summe muss man beiseite legen, durch drei dividieren, und dann kann man mit dem ersten Drittel an die Börse gehen. Die anderen beiden Drittel sind Reserven. Man muss nämlich damit rechnen, dass man zweimal Totalverlust erleidet bis man ausreichend Erfahrung gesammelt hat. 6. Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen dem Börsenkurs einer Aktie und der Leistungskraft des Unternehmens. Daher sind die Bewertungsmethoden unbrauchbar, um Anlageentscheidungen zu treffen. Nr. 10/02 Seite 179

17 7. Man darf niemals mit Krediten an der Börse arbeiten. Das ist ein Feld, das den absoluten Profis vorbehalten ist, und selbst diese gehen genau daran bankrott. 8. Die wichtigste Fähigkeit an der Börse ist das schnelle Glattstellen von verlustbringenden Positionen. Dafür sind die Stop Orders da. Verluste muss man rasch einstecken und Gewinne muss man laufen lassen. Das braucht meistens jahrelanges Training der eigenen Psyche und eiserne Nerven. Die meisten Leute, auch viele der sogenannten Profis, machen es umgekehrt. 9. Wer nur die Long-Seite der Börse beherrscht, hat keine Chance. Man muss mit gleicher Selbstverständlichkeit mit steigenden wie mit sinkenden Kursen umgehen können. Man muss auch die Short-Seite beherrschen. 10. Man muss sich eine andere als die übliche Begriffswelt aneignen: Die sogenannten Gewinne sind keine Gewinne, sondern Umsätze. Die sogenannten Verluste sind keine Verluste, sondern Kosten. Zu den Kosten sind Gebühren und Kommissionen zu addieren. Gewinn ist die Differenz von Umsätzen und Kosten. Nr. 10/02 Seite 180

18 Stichwortverzeichnis «Sit and Wait»- Strategie 174, 176 Aktien 174, 178 Aktienbörse 169 Aktienmarkt 167 America-Bashing 168 Amerikanisierung 168 André Kostolany 174 Angeberei 171 Anlageberater 169 Bankberater 170 Banken 173 Bewertungsmethoden 172 Bluff 171 Börse Gefahren der 168 Börsenkrach 175 Börsenmanie 172 Börsenoperationen 174 Börsenprogramme 176 Commodities 169 Computersimulationen 176 Depression 175 Dollar Cost Averaging 177, 178 Dow Jones 174, 175, 176 Durchschnittswerte 177 EM.TV 173 Energie kriminelle 172 ENRON 173 Europe-Bashing 168 Experten akademische 172 Fehleinschätzungen 171 Fehlentscheidungen 171 Fehlprognose 171 Festverzinsliche 178 Finanzanalysten- Szene 171 Finanzmärkte 171 Finanzmarkttheorie 172 Fonds 173 Futures Markets 169, 170 Gesamtperformance 176 Gesamtperformance des Marktes 172 Gewinne 175 Hochstapelei 171 Höchstkurse 174 Hype 171 Inkompetenz 171 Irrsinn kollektiver 167 Korrumpiertheit 172 Leverage-Effekt 170 Long Term Capital Management-Funds 172 Long-Seite 170 Margins 170 Mathematik 177 Mathematiker 172 Money- Management 177 Nestlé 173 New Economy 169 Nobelpreisträger 172 Physik 172 Physiker 172 Praxis 177 Preise 173 Privatbanken 171 Rocket-Scientists 172 Short-Trading 170 Stock-Picking 173 Stop Orders 169 Terminmärkten 169 Tiefstkursen 174 Timing 177 Vermögensverwalter 169 Vernunft 167 Versicherungsgesellschaften 173 Wahrheiten eherne 179 Werte 173 Wissenschaft 172 Nr. 10/02 Seite 181

19 Hinweise des Herausgebers Online Der ist auch im Internet verfügbar. Alle relevanten Informationen und Hinweise finden sich unter. Spezialangebot für Abonnenten: Als Test für Sie offerieren wir Ihnen als Jahresabonnent zusätzlich sechs Monate gratis die Berechtigung zum Download des jeweils aktuellen s sowie alle Nummern der zurückliegenden sechs Monate ab Vergabe des Passwortes. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Birgit Mrowka (Tel (0) ). auf Englisch und Spanisch Falls Sie Bedarf an fremdsprachigen Ausgaben haben, z.b. für Ihre ausländischen Tochtergesellschaften oder für Kunden, Kollegen und Bekannte im Ausland, wenden Sie sich bitte an Frau Birgit Mrowka (Tel (0) ). Seminar-/ Tagungstermine 2002 Das nächste Seminar, bei dem Prof. Malik als Referent mitwirken wird, findet wie folgt statt. Detailinformationen zu allen Veranstaltungen erhalten Sie telefonisch unter Telefon- Nr (0) oder unter Führung von Forschung und Entwicklung Seminar-Nr November 2002 Ermatingen Die Neue Corporate Governance Tagung mit Prof. Dr. F. Malik 21. November 2002 Bad Ragaz Hinweise für den Gebrauch des Legen Sie die Ausgaben am besten chronologisch ab. Mit Hilfe des Stichwort- und Inhaltsverzeichnisses können Sie jeweils die Sie besonders interessierenden Passagen leicht finden. Der rechte Rand ist absichtlich etwas breiter gehalten. Sie können ihn für Kommentare, Markierungen und Hinweise nutzen. Fragen/Reaktionen zum Wir freuen uns über Fragen und Reaktionen zum.wenden Sie sich jederzeit an: M.o.M. Malik on Management AG, Rittmeyerstrasse 13, CH-9014 St. Gallen, Tel (0) , Fax 0041-(0) , Gesamtinhaltsverzeichnis/ Gesamtstichwortverzeichnis Ein Gesamtinhaltsverzeichnis und Gesamtstichwortverzeichnis erhalten Sie einmal pro Jahr. Impressum Der MoM erscheint im 10. Jahrgang, einmal monatlich zum Monatsbeginn. Hrsg.: M.o.M. Malik on Management AG, Rittmeyerstrasse 13, CH-9014 St.Gallen. Autor: Prof. Dr. Fredmund Malik, Management Zentrum St.Gallen. Bezugsmöglichkeiten: Information und Abonnements unter der Adresse des Herausgebers (Jahresabonnement sfr. 485, zzgl. 2,4% MwSt (CH) und Porto). Alle Rechte vorbehalten. Der letter ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch nur auszugsweise, und sonstige Weiterverwendungen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers. Zitate mit voller Quellenangabe sind zulässig. Haftungsausschluss: Der letter repräsentiert die persönliche Meinung des Autors. Daten und Fakten sind gewissenhaft recherchiert oder entstammen Quellen, die allgemein als zuverlässig gelten. Ein Obligo kann daraus nicht abgeleitet werden. Herausgeber und Autor lehnen jede Haftung ab.

20 Management-Kompetenz zum Bestellen letter Abonnement für mehrere Leser Preise unter mom.ch/letter/abonnement Weitere Sprachen unter mom.ch/letter Kombimöglichkeiten unter audio im Abonnement Abo CH 12 Monate (D/E): CHF inkl. MWST zzgl.porto 380. zzgl.porto audio Stärken nutzen Teil 1+2 (D) Job Design und Assignment Control (D) Systematische Müllabfuhr (D) Strategische Unternehmensführung I: Gälweilers Navigationssystem (D/E) Schein und Wirklichkeit (D) Business Mission Teil 1+2 (D) Beitrag ans Ganze (D) 0:58 Std. 0:42 Std. 0:21 Std. 0:84 Std. 0:30 Std. 0:45 Std. 0:32 Std. Der Bericht: Schriftliche Kommunikation (D) 0:28 Std. Konzentration auf Weniges (D) 0:29 Std. Resultatorientierung (D) Umsetzen (D) 0:22 Std. 0:22 Std. Management des Kopfarbeiters (D) 0:30 Std. CD, MC, MP3 je CHF 49.50, 31. Special Edition «Corporate Governance» (D) Business Mission, Top Management-Teams, Investor oder Unternehmer, Corporate Governance: Drei Modelle und ein viertes, Gewinn bestens bekannt und doch unverstanden, Macht Verantwortung Haftung 6 CD, MC, MP3, 3:35 Std. CHF , Special Edition «Grundsätze wirksamer Führung» (D) Umsetzen, Konzentration auf Weniges, Stärken nutzen Teil 1+2, einen Beitrag ans Ganze leisten, Resultatorientierung, positiv denken 6 CD, MC, MP3, 4 Std. CHF , Special Edition «Laufbahngestaltung» (D) Die Zwanziger/Die Dreissiger, Die Vierziger/Die Fünfziger 2 CD, MC, MP3, 1:53 Std. CHF 85., Special Edition «Start-up-Strategie» (D/E) Innovationen richtig anpacken, Quantitative Forschungsergebnisse 2 CD, MC, MP3, 1:50 Std. CHF 85., Weitere Themen unter mom.ch/audio video Modul 1: Management als Beruf CHF , 132. Modul 2: Grundsätze wirksamer Führung CHF , 530. Modul 3: Aufgaben wirksamer Führung CHF , 660. Modul 4: Werkzeuge wirksamer Führung CHF , 560. Modul 5: Karriere + Leben Laufbahngestaltung CHF , 264. Modul 6: Management von Chefs und Kollegen CHF , 216. Modul 1 6 CHF , Modul Probekassette CHF 86., 54. Heinz v. Foerster-Video CHF 37.20, Alle Preise zuzüglich Portokosten. Die CHF-Preise sind inkl. 7.6% MWST. Die EUST (landesübliche MWST) ist bei Erhalt der Sendung gegen Nachnahme zu entrichten. Für EURO-Preise gilt der Tageskurs. «Führen Leisten Leben» Hardcover: CHF 46. Taschenbuch: CHF Hörbuch: 12:37 Std., 8 MC, 11 CD, CHF 125. zzgl. Porto und MWST CH Bitte ankreuzen: Titel, Name, Vorname Geschäftsadresse Land, PLZ, Ort Versandanschrift CD MC MP3 Rechnungsanschrift: Geschäftsadresse Versandanschrift Kreditkarte: Visa Eurocard CVV2-Code Gültigkeitsdatum Karteninhaber M.o.M. Malik on Management AG Rittmeyerstrasse 13 CH-9014 St.Gallen Telefon +41-(0) Fax +41-(0) D = nur Deutsch; D/E = Deutsch und Englisch Unterschrift 10.02

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