Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist.

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1 Ausgabe Nr August 2011 Seite 1 von 8 Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Unsere Themen: Schwerpunktthema Schwellenländer - Aktienmärkte: Daxtrend intakt, aber Konjunktur wird schwächeln - Schwellenländer er (EM) und Vergleich Staatsschulden - Kennen Sie EMEA? - Megatrend Rohstoffe: Wie Sie vom Wachstum profitieren können Aktienmärkte: Trend weiter intakt, aber Konjunktur wird schwächeln

2 Seite 2 von 8 Wann kauft man Aktien? In schlechten bzw. schwierigen Konjunkturphasen. Dass diese antizyklische Strategie weiterhin funktioniert, zeigen die Vergleiche seit Aber auch in den vorangegangenen Phasen hatte sich dieser Zusammenhang feststellen lassen (s. auch Telegramm Ausgabe 22 vom ). Die Luft wird kurzfristig definitiv dünner. Der Höhenflug der Industrie scheint vorerst beendet. Der Juli brachte das erste Auftragsminus seit Die Konjunktur ist die Mutter aller höheren Erträge und Kurse. Auch Fukushima (erinnern Sie sich? Die Presse findet kein Interesse mehr am Thema) hatte nur kurzfristig einen negativen Einfluss. Entscheidend sind die Erwartungen. Derzeit kann man mit einem abgeschwächten Wachstum leben, es fehlt aber die Fantasie für die Kurse. Die Schwellenländer, allen voran China, boomen nach wie vor, drosseln aber das Tempo durch stetige Zinserhöhungen, um die Inflation (vor allem bei den Nahrungsmitteln) im Griff zu behalten. Derzeit boomen die Devisenreserven, aber es sind auch die Grenzen des Wachstums (9% bis 12% p.a.) erreicht.

3 Seite 3 von 8 Der Shanghai Index (B Aktien für Ausländer) hatte in der Spitze in diesem Jahr zwischenzeitlich 26% verloren, derzeit seit %. Der indische Markt (Sensex) gab um 11,5% nach. Der DAX als derzeit starker Markt hat ca. 5% zugelegt. Die Hürde von 8200 Punkten scheint seit ca. 11 Jahren unüberwindbar, aber seien Sie ge-g wiss, dass der DAX in den nächsten 10 Jahren die er Marke erreichen wird. Im Wert- papierbereich reich gibt es langfristig keine Alternative zu Aktien. Die Inflationsangst kann im Extremfall ein Faktor sein, der zu wesentlich höheren Preisen führen kann. Dieser Anstieg gilt für Gold und Immobilien gleichermaßen. Die Staaten plagen sich mit ihrer immer weiter steigenden Verschuldung herum. Den Unternehmen global geht es hervorragend. Deren Kassen sind gut gefüllt. Das weckt Begehrlichkeiten in Form von Übernahmen. Aktienrückkaufprogramme werden verstärkt und reduzieren die Menge an Aktien. Hinzu kommt, dass die Zahl der Aktionäre allgemein abnimmt. In Deutschland rutschte diese von 12,9 Mio. auf 8,4 Mio., ein Minus von 4,5 Mio. Aktionären bzw. 35%! Auch wenn die Schwankungen verunsichern und die Periode 2000 bis 2011 schwierig war. Von 1982 bis 2000 wurde viel Geld verdient. Das wird allzu gerne vergessen. Typische Anlegerpsychologie sozusagen. Und welche Märkte bieten die besten Chancen? Ohne Frage sind die Schwellenländer (Emerging Markets= EM) und auch die Rohstoffe hochinteressant. Die beginnende Konsolidierung der EM kann/sollte stetig durch Sparpläne und in starken Schwächephasen antizyklisch aufgebaut werden. Das kann Jahre dauern und mit stetigen temporären Verlusten einhergehen, aber über eines sollten wir uns alle im Klaren sein, die Welt wird wirtschaftlich definitiv nicht mehr von den USA oder Kontinentaleuropa in den nächsten 20 Jahren beherrscht werden. Die demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungen werden die EM weiter auf Wachstumskurs halten. Aber nochmal zur Verdeutlichung. Es ist entscheidend wie und wann investiert wird. Die Märkte sind schwankungsintensiv. Man benötigt eine klare Strategie und eine Streuung über die verschiedenen Märkte.

4 Seite 4 von 8 Schwellenländer (Emerging Markets) und Vergleich Staatsschulden 50% des Weltbruttosozialproduktes kommt schon aus den Schwellenländern. Hier ist der Wachstumsmotor der Welt. In den Industrienationen herrscht dagegen verhaltenes Wachstum verbunden mit den alten Lasten der Sozialsysteme und stark zunehmender Verschuldung. Kenneth Rogoff als ehemaliger Chefökonom der IWF sagt: viele Regierungen stehen vor einer Kombination aus Schulden, Rentenverpflichtungen und dem Rückgang ihres wirtschaftlichen Wachstums. Langfristig ist die Tendenz vorgezeichnet. Die jungen bevölkerungsreichen Nationen geben den Takt vor. Sie sind im Durchschnitt wenig oder gar nicht verschuldet (s. Grafik)

5 Seite 5 von 8 Kennen Sie EMEA? EMEA

6 Seite 6 von 8 Demografie als Wachstumsmotor. Die Region hat alle Karten in der Hand, die Wachstumsstory über Jahrzehnte fortzusetzen:

7 Seite 7 von 8 Der Konsum wird in den aufstrebenden Volkswirtschaften einen Boom erleben, allen voran China Seien Sie dabei. Megatrend Rohstoffe Wir haben frühzeitig auf den kommenden Boom im Rohstoffbereich aufmerksam gemacht. Unsere Goldempfehlung datiert vom bei einem Preis von ca. 700 USD. Aktuell USD (+130%). In Ausgabe 18 vom August 2009 haben wir auf die 2. Chance in diesem Sektor verwiesen und Engagements angeraten. Jeder Trend benötigt eine Pause (Konsolidierung). In konjunkturellen Schwächephasen bieten sich wieder Chancen, auf die man warten muss. Der Rohstoffhunger aber wird langfristig bestehen bleiben und zu steigenden Preisen führen. Und Gold? Quelle: Black Rock

8 Seite 8 von 8 Das erste Mal seit 1958 haben die Notenbanken netto den Goldbestand erhöht! Indien, Russland, China haben einen Goldbestand von deutlich unter 10% am Gesamtvermögen. Gold verzinst sich nicht. Ein negativer Realzins, d.h. Anlagezins minus Inflation, begünstigt Gold. Also derzeit weiter halten, der Trend ist intakt. Wir stehen Ihnen für Auskünfte und Beratungen gerne zur Seite: ConMedio Finanzplanungs & Vermögensmanagement AG Schlagbaumweg Oldenburg Zentrale: Frau Feldmeier Tel / Fax 20 Niederlassung Oldenburg Tel / Herr Siemer Tel / Frau Grigoleit Mitarbeiter im Raum Hannover Tel / Herr Schmidt Mobil 0175 /

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