Master of Public Health (MPH)

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1 Master of Public Health (MPH) Interuniversitärer Weiterbildungsstudiengang Modulangebot 2013

2 Überblick Modulangebot 2013 Nummer Modultitel ECTS-Punkte Datum Seite Universität Basel B Evidence from Interventions in Public Health A Umwelt und Gesundheit und V Statistische Methoden zum Umgang mit Confounding und Interaktionen in epidemiologischen Studien One Health Strategisches Projekmanagement Nummer Modultitel ECTS-Punkte Datum Seite Universität Bern B Bevölkerungsbezogene Daten und epidemiologische Studien verstehen 1.5 und B Einführung in systematische Reviews und Meta-Analysen B Biostatistik I und B Grundlagen der Gesundheitswissenschaft und Sozialepidemiologie B Fragebogen: Konstruktion - Auswertung - Interpretation A Sociocultural Transformations and Health und V Evidence-based Public Health V Soziokulturelle Kontexte und gesundheitliche Chancengleichheit in Gesundheitsförderung und Prävention From Paper to Computer Records: Ensuring Data Quality for the Analysis Qualität und Sicherheit im Gesundheitswesen Einführung in die systematische Literatursuche Codierung der Pflichtmodule B Stufe Fachgebiet Hauptkompetenz Kursort Jahr Stufe: E Einführung B Basisstufe A Aufbaustufe V Vertiefungsstufe Kursort: 10 Basel 20 Bern 30 Zürich 40 Kooperationskurse

3 Überblick Modulangebot 2013 Nummer Modultitel ECTS-Punkte Datum Seite Universität Zürich E Einführung in Public Health und E Einführung in Public Health und B Konzepte, Methoden und Anwendungen der deskriptiven und analytischen Epidemiologie 2.5 und B Social Science Research Methods in Public Health B Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden B Gesundheitsrecht B Gesundheitspolitik B Ökonomische Evaluation im Gesundheitswesen A Schreibtraining: Projektskizze und Masterarbeit V Reformvorschläge und -prozesse im Gesundheitswesen analysieren und bewerten Ethik und Public Health Social Marketing: A strategic approach to health behaviour change Nummer Modultitel ECTS-Punkte Datum Seite Module aus Zusammenarbeit verschiedener Hochschulen und universitätsnaher Institute Unfallbedingte Verletzungen und Todesfälle: Forschung, Sicherheitsförderung und Unfallprävention Reproductive and Child Health Gesundheitskommunikation und und

4 Universität Zürich Koordinationsstelle Public Health Institut für Sozial- und Präventivmedizin Hirschengraben 84, CH-8001 Zürich Telefon +41 (0) , Fax +41 (0)

5 Inhalt 5 Vorwort 6 Trägerschaft, Qualität und Zielsetzungen 8 Zielpublikum und Zulassung 10 Organisation 14 Struktur und Ablauf des Curriculums 16 Modul-Mapping Voraussetzungen für den Modulbesuch der Aufbaustufe 19 Voraussetzungen für den Modulbesuch der Vertiefungsstufe 20 Jahreskalender Modulangebot Die Zuordnung von Studienzielen zu Modulen 25 Modulangebot 2013 Detaillierte Angaben über Inhalte sowie organisatorische Belange 60 Studienleitung und Dozentenschaft 66 Anmeldung zu Modulen und Annullierungsbestimmungen

6 Vorwort Liebe Studierende und Interessierte Public Health hat die Zielsetzung, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu charakterisieren, die aktuelle und zukünftige Verteilung von Krankheiten sowie ihre Determinanten zu beschreiben und die entsprechenden Dienste zum Schutz der Volksgesundheit zu organisieren. Das schliesst unter anderem die gesundheitsfördernden, präventiven und therapeutischen Dienste, die epidemiologische Beobachtung sowie die Dienste zur Bewertung von Wirksamkeit und Effizienz der Gesundheitsmassnahmen ein. Damit ist Public Health unter allen Aspekten ein interdisziplinäres Tätigkeitsfeld. In letzter Konsequenz ist das Konzept von Public Health an das allgemeinere der sozialen Gerechtigkeit gekoppelt. Wenn nun Public Health für soziale Gerechtigkeit steht, wie lässt es sich dann von politischen Massnahmen abgrenzen, die auf eine Verbesserung der sozialen Gerechtigkeit zielen? Zunächst einmal in der Methodik. Das Konzept von Public Health folgt einer strengen Denkweise, die auf wissenschaftliche Methoden gründet. Public Health ist evidence-based - beruht also auf den Nachweis der Wirksamkeit ihres Handelns und lässt somit keinen Raum für Improvisation oder Gefühlsentscheidungen. Bei der Gesundheitspolitik liegt die Betonung in erster Linie auf Politik. Und Politik ist nach Bismarck «die Kunst des Möglichen», nach Galbraith «die Wahl zwischen dem Unheilvollen und dem Ungeniessbaren». Diese Definitionen zeigen, wie dehnbar der Begriff der Politik ist und wie sich folglich ihr Handeln der methodischen Strenge von Public Health entzieht. Diese voneinander abweichenden epistemologischen Perspektiven stellen damit den ersten grossen Unterschied zwischen Gesundheitspolitik und Public Health dar. Dennoch braucht die Gesundheitspolitik - in den Städten, Kantonen sowie beim Bund - eine immer grössere Zahl von Fachpersonen für das Gesundheitswesen. Der seit 30 Jahren wachsende Einfluss des Staates auf die Entwicklung und Verwaltung der Gesundheitssysteme manifestiert sich eben auch in seinem Anspruch, über qualifizierte Fachkräfte zu verfügen. Aber auch die «Gesundheitsindustrie» braucht immer mehr MPH-Fachpersonen, damit sie die Denkweise des Staates besser versteht und sich erfolgreich in die öffentliche Entscheidungsfindung einbringen kann. Ich bin sicher, dieser Studiengang wird Sie begeistern und Ihre Horizonte erweitern. Dabei wünsche ich Ihnen viel Spass und Erfolg! Dr. med. Ignazio Cassis, MPH Nationalrat Sie werden im Studiengang «Master of Public Health» Einsicht in die Grunddisziplinen der Public Health-Wissenschaften bekommen. Dabei werden Sie hautnah den Unterschied zwischen Public Health und Gesundheitspolitik erleben! 5

7 Trägerschaft, Qualität und Zielsetzungen Trägerschaft Seit 1992 bieten die Institute für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universitäten Basel, Bern und Zürich gemeinsam den Weiterbildungsstudiengang Public Health an. SSPH+ Die Swiss School of Public Health+ (SSPH+) unterstützt seit ihrer Gründung im Sommer 2005 die Professionalisierung und Weiterentwicklung des deutschschweizerischen Weiterbildungsstudiengangs Public Health. Zudem fördert sie den Ausbau nationaler und internationaler Kooperationen mit themenverwandten Weiterbildungsangeboten. Abschluss Der Weiterbildungsstudiengang Public Health schliesst mit dem Titel «Master of Public Health» (MPH) ab. Die Urkunde wird von den drei beteiligten Universitäten Basel, Bern und Zürich unterzeichnet. Qualität Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Bestandteil des Weiterbildungsstudiengangs und soll die Qualität der Weiterbildung auf höchstem Niveau sichern und optimieren. Dazu zählen zum Beispiel standardisierte Modulevaluationen und Monitoring des Studienerfolgs. Auch wird das bestehende Angebot in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten in Public Health und Curriculumsentwicklung regelmässig inhaltlich und didaktisch auf neue Themen und Trends ausgerichtet. Der Studiengang wurde 2005 von der Schweizerischen Universitätskonferenz akkreditiert und erhielt damit als einer der ersten in der Schweiz ein Qualitätszertifikat, das international ausgerichtete Qualitätsstandards bescheinigt. Die Akkreditierung stärkt den nationalen und internationalen Stellenwert des Studiengangs und verbessert damit die berufliche Wettbewerbsfähigkeit von MPH-Absolventinnen und -Absolventen. Qualifikationsprofil Das Qualifikationsprofil des Studiengangs orientiert sich an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Dazu haben ausgewählte Public Health- Expertinnen und -Experten 2008 in einem mehrstufigen Prozess ein Set von Kernkompetenzen im Bereich Epidemiologie/Biostatistik, Prävention und Gesundheitsförderung sowie für den Bereich Gesundheitssysteme definiert, die Public Health-Professionals für ihre erfolgreiche Tätigkeit brauchen. Diese Kompetenzen wurden durch nationale und internationale Experten überprüft. Der trans- und interdisziplinäre Ansatz von Public Health ist ein weiteres Merkmal dieser Weiterbildung. Ziel ist es, ein Grundverständnis zu schaffen für konzeptionelles Denken, methodische Instrumente, Fachkenntnisse und deren problemorientierte Anwendung in verschiedenen Disziplinen. Auf der Basis dieser Perspektivenvielfalt können komplexe Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen erfolgreich gelöst werden. Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungsstudiengangs Public Health können: Krankheits- und Gesundheitsprobleme der Bevölkerung aus epidemiologischer und gesundheitsökonomischer Sicht beschreiben und bewerten Die Wirksamkeit von Interventionen zur Vorbeugung oder Reduzierung von Krankheits- und Gesundheitsproblemen der Bevölkerung beschreiben und bewerten Gesundheitsförderungs- und Präventionsprinzipien kritisch reflektieren und in der Praxis anwenden Wirksame Interventionen der Gesundheitsförderung und Prävention für sozial und kulturell unterschiedliche Bevölkerungsgruppen konzipieren, implementieren und evaluieren Gesundheitspolitiken und Reformprozesse in der Schweiz und anderen Ländern vor dem rechtlichen, politischen und ökonomischen Hintergrund beschreiben und bewerten Wirksame Interventionen auf Ebene des Gesundheitssystems konzipieren und evaluieren 6

8 Für Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden wissenschaftsbasiert sowie nachvollziehbar zu Public Health-Fragen Stellung nehmen Forschungsprojekte zu Public Health-Fragestellungen konzipieren, durchführen und Forschungsprozesse sowie Forschungsergebnisse der Fachöffentlichkeit präsentieren Zwischen verschiedenen Fachleuten im Gesundheitswesen vermitteln und verschiedene disziplinäre Perspektiven bei der Erarbeitung von tragfähigen Problemlösungen integrieren Didaktisches Konzept Gelernt wird im Public Health-Studiengang zuhause und im Seminarraum. Selbststudium und Präsenzphasen sind miteinander verzahnt. Damit Studierende die oben genannten Kompetenzen tatsächlich entwickeln und ausbauen können, müssen sie sich selbständig mit den Kursinhalten auseinandersetzen. Zu diesem Zweck bearbeiten sie vor, während oder nach dem Präsenzunterricht alleine und in Gruppen eigens dafür entwickelte Aufgaben und erhalten von Dozierenden ein qualifiziertes Feedback zu ihren Leistungen und Produkten. Studierende erarbeiten sich einen Teil des erforderlichen Wissens vor dem Unterricht durch Lektüre von zur Verfügung gestellten Fachtexten und wenden die neuen Kenntnisse und Verfahren dann im Unterricht an, z.b. beim Erarbeiten von Analysen, Interventionskonzepten oder Stellungnahmen, in Diskussionen mit Experten oder in Rollenspielen. Dabei werden sie von Dozierenden kompetent angeleitet und beraten. Zudem tragen Experten über neueste Entwicklungen und aktuelle Projekte in ihren Fachgebieten vor. Die Kurse zeichnen sich somit durch einen Mix aus verschiedenen Lehr-Lern- Methoden aus und bieten Studierenden vielfältige Möglichkeiten, ihre Kompetenzen aktiv zu erweitern. Die Lernerfolgskontrollen (Leistungsnachweise) sind so gestaltet, dass Studierende und Modulverantwortliche am Ende einschätzen können, ob und in welchem Ausmass die Einzelnen tatsächlich über die vorab definierten Kompetenzen verfügen. In den Basiskursen steht Methoden- und Konzepttraining im Vordergrund. Im weiteren Verlauf der Ausbildung gilt es, Problemstellungen trans- und interdisziplinär zu erkennen, zu bearbeiten und zu lösen. In der Projektarbeit (Masterthesis) soll das Gelernte praxisorientiert angewendet und vertieft werden. Dozentinnen und Dozenten Über 150 Fachleute mit unterschiedlichem wissenschaftlichem oder praktischem Hintergrund dozieren im Studiengang und bringen eine breite Expertise aus verschiedenen Institutionen des schweizerischen Gesundheitswesens ein. Um den internationalen Ansatz zu fördern, unterrichten auch ausländische Expertinnen und Experten, vorab von renommierten amerikanischen Universitäten. 7

9 Zielpublikum und Zulassung Zielpublikum Der Weiterbildungsstudiengang Public Health richtet sich an Fachleute, die ihr gegenwärtiges oder künftiges Qualifikationsprofil an neue und komplexe Herausforderungen im Gesundheitswesen anpassen möchten. Die meisten Module stehen auch Interessierten offen, die sich im Public Health-Bereich fortbilden wollen. Anerkennung für Fort- und Weiterbildung Ärztinnen und Ärzte, die den Spezialarzttitel «FMH Prävention und Gesundheitswesen» anstreben, können mit dem Master-Abschluss den dafür vorgeschriebenen theoretischen Weiterbildungsabschnitt abdecken. Alle Module können für die ärztliche Fortbildung angerechnet werden. Zudem sind die Module von der «Swiss Association of Pharmaceutical Professionals» akkreditiert. Nachfrage Etwa 100 Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Medizin, Pharmazie, Biologie, Psychologie, Sozial- und Geisteswissenschaften absolvieren zurzeit den Studiengang berufsbegleitend. Aber auch weitere Interessierte aus dem In- und Ausland besuchen einzelne Module. Seit 1992 haben über 280 Personen das Studium erfolgreich abgeschlossen und den Titel «Master of Public Health» erworben. Nutzen für die Teilnehmerschaft Der Studiengang vermittelt fundierte Grundlagen in Public Health und erlaubt den Teilnehmenden, Netzwerke mit aktuellen und künftigen Public Health-Expertinnen und -Experten aus verschiedenen Disziplinen aufzubauen. Der Erwerb eines universitären «Master of Public Health» ist bei Stellenbesetzungen im öffentlichen Gesundheitswesen von zunehmender Bedeutung. Mögliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen sind private und öffentliche Institutionen und Organisationen aus dem Public Health-Bereich (z.b. umsetzungsorientierte Institutionen, Gesundheitsverwaltungen, Forschungseinrichtungen usw.). Nutzen für die Arbeitgeber Den Arbeitgebern stehen qualifizierte Public Health-Berufsleute zur Verfügung, die in der Lage sind, anspruchsvolle Aufgaben im Gesundheitswesen kompetent zu bewältigen. Zudem können die Arbeitgeber unmittelbar von den Erfahrungen und Ergebnissen der Projektarbeit und Masterthesis profitieren, welche die Studierenden unter Anleitung von Expertinnen und Experten durchführen. Zulassungsbedingungen Voraussetzung für die Zulassung zum Weiterbildungsstudiengang Public Health ist ein universitärer Hochschulabschluss oder Fachhochschulabschluss auf Masterstufe in einem Public Health-relevanten Studienfach (z.b. Personen aus dem Bereich der Human- und Veterinärmedizin, Pharmazie, Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften usw.) sowie Berufserfahrung (mindestens zwei Jahre). Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache sind unerlässlich. Die Zulassung von qualifizierten Personen ohne universitären Hochschulabschluss zum Studiengang ist nur in Ausnahmefällen möglich. Studienbeginn Der Beginn des Weiterbildungsstudiengangs Public Health ist für Personen mit universitärem Hochschulabschluss auf Masterstufe grundsätzlich jederzeit möglich. Interessierte können zunächst auch einzelne Module besuchen, bevor sie sich für das Studium anmelden. Die Anmeldung zum Studiengang sollte spätestens nach dem Besuch des dritten Moduls erfolgen. Anmeldung zum Studium Nach Anmeldung zum Weiterbildungsstudiengang werden die Bewerbungsunterlagen geprüft und die Programmleitung lädt die Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Eintrittsgespräch ein, in dem Motivation, Ausbildungsziele und Planung des individuellen Curriculums besprochen werden. Für detaillierte Informationen zu den Zulassungsbedingungen siehe 8

10 «Den MPH Studiengang habe ich gewählt, weil er dank des modularen Aufbaus berufsbegleitend absolviert werden kann, von ausgewiesenen und international bekannten Referenten bestritten wird und das ganze Spektrum von Public Health in idealer Tiefe interdisziplinär abdeckt.» Eric Odenheimer, Dr. med., MPH Meridian AG, Geschäftsführer

11 Organisation Modulares System Die modulare und interuniversitäre Struktur des Weiterbildungsstudiengangs Public Health bietet den Teilnehmenden Flexibilität in der Planung und Gestaltung des individuellen Studienund Berufslebens. Dies soll die Motivation und ein effizientes Lernen fördern. Die einzelnen Module stellen in sich abgeschlossene Elemente der Ausbildung dar und werden als Blockkurse (2 bis 10 Tage) angeboten werden 30 Module angeboten. Dabei handelt es sich einerseits um ein beständiges Kernangebot und anderseits um ergänzende und variierende Zusatzangebote. Aus diesen können die Studierenden ein für ihre Bedürfnisse massgeschneidertes Portfolio zusammenstellen. Kreditpunktesystem Jedem angebotenen Modul ist eine bestimmten Anzahl von ECTS-Punkten zugeordnet. Die ECTS-Punkte geben Auskunft über den zeitlichen Aufwand, den Studierende für eine genügende Prüfungsleistung erbringen müssen (u.a. Präsenzzeit, Vor- und Nachbearbeitungszeit, Vorbereitungszeit auf eine Prüfung, Arbeitszeit in der unterrichtsfreien Zeit während des Moduls usw.). Zugesprochen werden die ECTS-Punkte erst, wenn der Leistungsnachweis bestanden wurde. Zudem dürfen entschuldigte Absenzen 10 Prozent der Dauer eines Moduls nicht überschreiten. Ein ECTS-Punkt entspricht im Durchschnitt 30 Arbeitsstunden. Das Modul setzt sich zusammen aus Präsenzzeit und Selbststudium. In der Regel erhalten die Teilnehmenden zwei Wochen vor Modulbeginn Unterlagen zur Vorbereitung zugestellt. Zudem werden während den Modulen Unterrichtsmaterialien bereitgestellt. Ein Leistungsnachweis ist Bestandteil jedes Moduls. Dabei handelt es sich zum Beispiel um eine Präsentation während, eine schriftliche oder mündliche Prüfung am Ende oder eine Hausarbeit im Anschluss an das Modul usw. Bei der Planung muss daher unbedingt genügend Vor- und Nachbearbeitungszeit eingerechnet werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten für jedes erfolgreich besuchte Modul eine Bestätigung mit ECTS- Punkten. Zeitlicher Aufwand und Anforderungen Der Zeitaufwand bis zum Abschluss des Weiterbildungsstudiengangs Public Health beträgt gemäss internationalen Richtlinien 1800 Arbeitsstunden. Dies entspricht 60 ECTS-Punkten oder einem Jahr Vollzeitstudium. Die Studierenden können die Weiterbildung berufsbegleitend in minimal zwei Jahren abschliessen. Die Studiendauer ist auf maximal fünf Jahre beschränkt. Im Durchschnitt absolvieren die Teilnehmenden mit einem Arbeitspensum von 80 Stellenprozent die Weiterbildung berufsbegleitend in vier Jahren. Für die Vergabe des Titels «Master of Public Health» (MPH) müssen die Teilnehmenden folgende Bedingungen erfüllt und damit 60 ECTS-Punkte erworben haben: Erfolgreiches Absolvieren von Modulen Planung und Durchführung einer Projektarbeit im Umfang von mindestens 300 Stunden und das Verfassen eines schriftlichen Berichts (Masterthesis) Bestehen der Schlussprüfung Modulablauf 10

12 «Public Health: ein Grundpfeiler für einen gesunden Geist in einem gesunden Körper. Der Studiengang sorgt mittels fachübergreifender und abwechslungsreicher Programminhalte für das nötige Rüstzeug, um diese Aufgaben angehen und lösen zu können. Ferner ermöglicht der modulare Aufbau Berufstätigen und Eltern eine optimale Planung.» Caroline Bähler, Dr. Sportwiss., MPH Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Zürich, wissenschaftliche Mitarbeiterin

13 «Dank dem faszinierenden MPH Curriculum bin ich fit für neue Aufgaben in der Forschung, im Pharma-Management und für einen weiteren Karriereschritt. Public Health-ExpertInnen sind im öffentlichen Gesundheitswesen sehr gesucht. Der interdisziplinäre Studiengang brachte mir viele neue Erfahrungen, Abwechslung vom Arbeitsalltag und ermöglichte mir mein Netzwerk in einem wichtigen Umfeld zu erweitern.» Kathrin Censier-Friedli, dipl. oec., MPH Actelion Ltd, Studienkoordinatorin

14 Projektarbeit und Masterthesis Das Ausführen einer Projektarbeit gibt den Studierenden die Gelegenheit, das im Studium vermittelte Wissen in die Praxis umzusetzen und so das Erreichen einer professionellen Handlungskompetenz zu beweisen. Die Projektarbeit sollte begonnen werden, wenn rund die Hälfte des Curriculums absolviert worden ist. Zudem kann es ein Vorteil sein, wenn das Projekt im eigenen beruflichen Tätigkeitsfeld angesiedelt ist. Die Projektarbeit erfolgt unter Anleitung und Supervision. Als Vorbereitung erstellen die Teilnehmenden eine Projektskizze, in der das geplante Projekt detailliert beschrieben wird. Die Skizze wird von der Studienleitung begutachtet und genehmigt. Eine Publikation oder ein schriftlicher Bericht (Masterthesis) fasst die Ergebnisse zusammen. Fremdkurse Für das Curriculum können auf Antrag auch Public Health relevante Kurse von Anbietern anderer universitärer Programme aus dem In- und Ausland angerechnet werden. Voraussetzung für die Anerkennung der Fremdkurse ist, dass diese die von der Studienleitung festgelegten formalen und inhaltlichen Anforderungskriterien erfüllen. Die Fremdkurse werden dem Mantelstudium angerechnet. Kosten Für die Modulgebühren werden pro ECTS-Punkt Fr verrechnet. Modulunterlagen und Verpflegung in den Kaffeepausen sind in diesen Kosten enthalten. Abweichungen dazu sind möglich, z.b. wenn Module in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen oder universitätsnahen Instituten angeboten werden. Zusätzlich zu den Modulgebühren kommen eine einmalige Eintritts- und Schlussgebühren von je Fr hinzu. Die Gesamtkosten für den Weiterbildungsstudiengang belaufen sich somit auf ca. Fr Immatrikulation der Studierenden Studierende des Weiterbildungsstudiengangs Public Health müssen sich an einer der drei beteiligten Universitäten einschreiben. Damit stehen ihnen auch die kostenlosen Dienste der jeweiligen Universität offen. Netzwerk Die SSPH+ unterstützt den Austausch unter den Studierenden. Die Teilnahme an Modulen der SSPH+ soll Kontakte zwischen den Berufsgruppen fördern und eine Public Health-Kultur schaffen, in welcher sich die Akteure aus verschiedensten Fachgebieten auch persönlich kennen und miteinander arbeiten. Zudem bietet die Summer School in Public Health Policy, Economics and Management eine ausgezeichnete Gelegenheit, Wissen auszutauschen und Netzwerke mit anderen Public Health-Interessierten aufzubauen und zu pflegen. 13

15 Struktur und Ablauf des Curriculums Aufbau Das Curriculum besteht aus einem obligatorischen Kernstudium und einem Mantelstudium mit fakultativen Modulen. Im Kern- und im Mantelstudium muss eine definierte Anzahl von ECTS-Punkten durch erfolgreich abgeschlossene Module erworben werden. Kernstudium ECTS-Punkte Basisstufe 20.5 Aufbaustufe 5.0 Vertiefungsstufe 5.5 Mantelstudium 15.0 Total 46.0 Kernstudium Im Kernstudium sollen Studierende die wesentlichen Kompetenzen, die ein Master of Public Health haben sollte, erwerben. Daher sind alle Module des Kernstudiums Pflichtmodule. Das Kernstudium gliedert sich in eine Basisstufe, eine Aufbaustufe und eine Vertiefungsstufe. Die Basisstufe ist methoden- und konzeptorientiert, die Aufbaustufe ist problemorientiert und die Vertiefungsstufe ist fach- und anwendungsorientiert. In der Basis- und in der Vertiefungsstufe fokussieren die Module inhaltlich auf drei Fachgebiete: Fachgebiet «Epidemiologie und Biostatistik», Fachgebiet «Gesundheitsförderung und Prävention» und Fachgebiet «Gesundheitssysteme». Ebenfalls zum Kernstudium zählt die Projektskizze und Masterthesis. Für die Projektskizze und Masterthesis werden weitere 14 ECTS- Punkte vergeben. Mantelstudium Im Mantelstudium werden Module angeboten, welche die Kompetenzen des Kernstudiums ergänzen. Module des Mantelstudiums sind fakultativ und können nach persönlichem Interesse und Bedarf ausgewählt werden. Kernstudium 45 ETCS-Punkte Basisstufe (20.5 ECTS-Punkte) Aufbaustufe (5 ECTS-Punkte) Vertiefungsstufe (5.5 ECTS-Punkte) methoden- und kompetenzorientiert problemorientiert fach- und anwendungsorientiert Master-Thesis (14 ETCS-Punkte) Mantelstudium 15 ETCS-Punkte 14

16 Basisstufe Zu Beginn des Studiums müssen Module der Basisstufe im Umfang von 20.5 ECTS-Punkten besucht werden. Die Einführungsveranstaltung muss im ersten Halbjahr belegt werden. Im Fachgebiet «Epidemiologie und Biostatistik» werden in der Basisstufe fünf Module angeboten, davon vier Module mit Schwerpunkt Epidemiologie. Diese vier Module der Epidemiologie bauen inhaltlich aufeinander auf. Im Fachgebiet «Gesundheitsförderung und Prävention» werden in der Basisstufe vier Module angeboten, die ebenfalls inhaltlich aufeinander aufbauen. Im Fachgebiet «Gesundheitssysteme» werden in der Basisstufe drei Module angeboten. Zwischen diesen Modulen besteht kein direkter inhaltlicher Bezug, so dass der Besuch dieser Module flexibel gestaltet werden kann. Aufbaustufe Die Aufbaustufe umfasst drei Module im Umfang von 5 ECTS-Punkten. In diesen Modulen werden die in den drei Fachgebieten der Basisstufe erworbenen Kompetenzen angewendet, um Problemlösungen im Public Health-Bereich zu entwickeln. Die Voraussetzungen für den Besuch der Aufbaumodule sind auf Seite 18 grafisch dargestellt. Vertiefungsstufe IIn der Vertiefungsstufe werden die in den drei Fachgebieten erworbenen Kompetenzen der Basisstufe vertieft. Studierende müssen Module im Umfang von 5.5 ECTS-Punkten besuchen. Überzählige ECTS-Punkte werden dem Mantelstudium angerechnet. Die Voraussetzungen für den Besuch der Vertiefungsmodule sind auf Seite 19 grafisch dargestellt. Mantelstudium Der Besuch von Modulen des Mantelstudiums ist im Curriculum grundsätzlich jederzeit möglich. Dabei ist aber für jedes Modul auf die Empfehlung für den zeitlichen Ablauf bzw. auf die notwendigen Voraussetzungen zu achten. Masterthesis Nach der Aufbaustufe sollte die Projektarbeit und Masterthesis begonnen werden, mit dem Ziel, Inhalte und Methoden zu vertiefen und das Erlernte praktisch umzusetzen. Modulmapping Eine detaillierte Übersicht zum zeitlichen Ablauf der Module zeigt das «Modul-Mapping» auf Seite 16. Innerhalb des Mantelstudiums sind die Module in numerischer Reihenfolge aufgelistet ohne Prioritätensetzung. Basisstufe Einführungsveranstaltung 2 ECTS-Punkte Fachgebiet 1 Fachgebiet 2 Fachgebiet 3 Epidemiologie Biostatistik 8.5 ECTS-Punkte Schreibtraining: Projektskizze und Masterarbeit 1.5 ECTS-Punkte Aufbaustufe Gesundheitsförderung, Prävention 5 ECTS-Punkte Fachgebiet übergreifend Umwelt und Gesundheit 2 ECTS-Punkte Vertiefungsstufe Gesundheitssysteme 5 ECTS-Punkte Sociocultural Transformations and Health 1.5 ECTS-Punkte Fachgebiet 1 Fachgebiet 2 Fachgebiet 3 Epidemiologie Biostatistik 2.5 ECTS-Punkte Gesundheitsförderung, Prävention 3 ECTS-Punkte Gesundheitssysteme 3 ECTS-Punkte 15

17 Modul - Mapping Basisstufe * Einführungsmodul E V: keine Einführung in Public Health Fachgebiet 1 B V: keine B V: B Bevölkerungsbezogene Daten und epidemiologische Studien verstehen Konzepte, Methoden und Anwendungen der deskriptiven und analytischen Epidemiologie Fachgebiet 2 B V: keine Grundlagen der Gesundheitswissenschaft und Sozialepidemiologie B V: B Social Science Research Methods in Public Health Fachgebiet 3 B V: keine B V: keine Gesundheitsrecht Gesundheitspolitik Aufbaustufe * Aufbaumodule A V: siehe Seite 18 A V: siehe Seite 18 Umwelt und Gesundheit Schreibtraining: Projektskizze und Masterarbeit Vertiefungsstufe * Fachgebiet 1 Fachgebiet 2 Fachgebiet 3 Mantelstudium früh Mantelmodule V V: siehe Seite 19 V V: siehe Seite 19 Statistische Methoden zum Umgang mit Evidence-based Public Health Confounding und Interaktionen in epidemiologischen Studien V V: siehe Seite 19 V V: siehe Seite 19 Gesundheitsförderung und Prävention: Interventionen konzipieren und evaluieren Soziokulturelle Kontexte und gesundheitliche Chancengleichheit in Gesundheitsförderung und Prävention V V: siehe Seite 19 V V: siehe Seite 19 Reformvorschläge und -prozesse im Gesundheitswesen analysieren und Health Systems and Services in International Comparison bewerten 1120 V: keine 2180 V: B Medicines and Society Einführung in die Statistik-Software Stata TM Zeitpunkt im Curriculum Mantelstudium mittel Mantelmodule Mantelmodule Mantelstudium spät Mantelmodule Mantelmodule 1030 V: B101.20, B V: keine Frauen, Geschlecht und Gesundheit Die gesundheitsstatistischen Datenquellen der Schweiz 3150 V: keine Versicherungen und das Gesundheitswesen 1110 V: keine Genetische Epidemiologie: hier und heute 3200 V: keine Leben im Alter 1130 One Health V: keine 4040 V: keine 4050 V: keine Qualitätsentwicklung in Gesundheitsförderungs- und Migration und Public Health Präventionsprojekten 16

18 * : Pflichtmodule V: Voraussetzung für den Modulbesuch B V: B101.20, B102.30, B B V: B101.20, B B Evidence from Interventions in Public Health Einführung in systematische Reviews und Meta-Analysen Biostatistik I V: B101.20, B B V: B201.20, B B V: B201.20, B Fragebogen: Konstruktion-Auswertung-Interpretation Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden B V: keine Ökonomische Evaluation im Gesundheitswesen A V: siehe Seite 18 Sociocultural Transformations and Health 2240 From Paper to Computer Records: Ensuring Data Quality for the Analysis 2080 Lebensstile und Gesundheit V: B101.20, B V: keine 4060 Health System Management V: keine 2270 V: keine 3070 Qualität und Sicherheit im Gesundheitswesen V: keine 4140 V: keine Strategisches Projektmanagement Unfallbedingte Verletzungen und Todesfälle: Forschung, Sicherheitsförderung und Unfallprävention V: B101.20, B102.30,B Grundlagen der Prävention von Infektionskrankheiten in der Schweiz 3080 V: keine Entwickeln einer Public-Health- Strategie am Beispiel von HIV / Aids 3210 V: keine Ethik und Public Health 3330 V: keine 3340 V: keine Social Marketing Arbeit, Gesundheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement 4180 V: keine Gesundheitskommunikation 2170 V: keine Armut und Gesundheit 2280 V: keine Public Health aus historischer Perspektive reflektieren 3320 V: keine 3350 V: keine Focus Group Methods in Public Health Chronische Krankheiten und Multimorbidität 4100 V: keine Reproductive and Child Health 4150 V: B101.20, B Advanced Methods in Epidemiology: History and Concepts 17

19 Voraussetzungen für den Modulbesuch der Aufbaustufe Basisstufe E V: keine Einführung in Public Health Fachgebiet 1 Fachgebiet 2 Fachgebiet 3 B V: keine B V: keine B V: keine Bevölkerungsbezogene Daten und epidemiologische Studien verstehen Grundlagen der Gesundheitswissenschaft und Sozialepidemiologie Gesundheitsrecht B V: B B V: B B V: keine Konzepte, Methoden und Anwendungen der deskriptiven und analytischen Epidemiologie Social Science Research Methods in Public Health Gesundheitspolitik B V: B101.20, B102.30, B Evidence from Interventions in Public Health B V: B101.20, B Einführung in systematische Reviews und Meta-Analysen B Biostatistik I V: B101.20, B B V: B201.20, B Fragebogen: Konstruktion-Auswertung- Interpretation B V: B201.20, B Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden B V: keine Ökonomische Evaluation im Gesundheitswesen Aufbaustufe A V: E001.30, B101.20, B102.30, B B201.20, B202.30, B301.30, B Umwelt und Gesundheit Fachgebiet übergreifend A V: E001.30, B101.20, B102.30, B B201.20, B202.30, B301.30, B Schreibtraining: Projektskizze und Masterarbeit A V: E001.30, B101.20, B102.30, B B201.20, B202.30, B301.30, B Sociocultural Transformations and Health Der Besuch der Module der Aufbau- und Vertiefungsstufe ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die hier grafisch dargestellt sind. Der Besuch der drei Module der Aufbaustufe setzt den erfolgreichen Besuch von acht vorgegebenen Basismodulen voraus. Für den Besuch der Module der Vertiefungsstufe werden die Module des jeweiligen Fachgebiets sowie die Einführungsveranstaltung vorausgesetzt. 18

20 Voraussetzungen für den Modulbesuch der Vertiefungsstufe Basisstufe E V: keine Einführung in Public Health Fachgebiet 1 Fachgebiet 2 Fachgebiet 3 B V: keine B V: keine B V: keine Bevölkerungsbezogene Daten und epidemiologische Studien verstehen Grundlagen der Gesundheitswissenschaft und Sozialepidemiologie Gesundheitsrecht B V: B B V: B B V: keine Konzepte, Methoden und Anwendungen der deskriptiven und analytischen Epidemiologie Social Science Research Methods in Public Health Gesundheitspolitik B V: B101.20, B102.30, B Evidence from Interventions in Public Health B V: B101.20, B Einführung in systematische Reviews und Meta-Analysen B V: B101.20, B Biostatistik I B V: B201.20, B Fragebogen: Konstruktion-Auswertung- Interpretation B V: B201.20, B Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden B V: keine Ökonomische Evaluation im Gesundheitswesen Vertiefungsstufe Fachgebiet 1 Fachgebiet 2 Fachgebiet 3 V V: E001.30, B101.20, B102.30, B104.10, B105.20, B Statistische Methoden zum Umgang mit Confounding und Interaktionen in epidemiologischen Studien V V: E001.30, B101.20, B102.30, B104.10, B105.20, B Evidence-based Public Health V V: E001.30, B201.20, B202.30, B B Gesundheitsförderung und Prävention: Interventionen konzipieren und evaluieren V V: E001.30, B201.20, B202.30, B B Soziokulturelle Kontexte und gesundheitliche Chancengleichheit in Gesundheitsförderung und Prävention V V: E001.30, B301.30, B302.30, B Reformvorschläge und -prozesse im Gesundheitswesen analysieren und bewerten V V: E001.30, B301.30, B302.30, B Health Systems and Services in International Comparison 19

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