5/09. Sicherheit und Gesundheit Sécurité et Santé.

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1 IZA Zeitschrift für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Freizeit IZA Revue de sécurité et santé au travail et dans les loisirs Sicherheit und Gesundheit Sécurité et Santé Offizielles Organ suissepro Offizielles Organ SVBS SVBS/ASSE/ASSA A+A 2009 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sicherheit 2009 Safety Security, Zürich Pandemiepläne für Firmen, Spitäler und Altersheime Les plans de pandémie destinés aux entreprises, hôpitaux et maisons de retraite

2 Gefahren am Arbeitsplatz können kräftig zuschnappen. Jeder Unfall am Arbeitsplatz ist einer zuviel. Denn er verursacht Leid und kostet den Arbeitgeber rund CHF 600. pro Tag. Wie Sie mit einfachen Massnahmen vorbeugen, erfahren Sie unter Schweizerische Eidgenossenschaft Confédération suisse Confederazione Svizzera Confederaziun svizra Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS Basel

3 Editorial 3 «SICHERHEIT 2009» Die Elite der Sicherheitsbranche trifft sich Vom 17. bis 20. November 2009 trifft sich im Messezentrum Zürich die Elite der Sicherheitsbranche. Anlässlich der 17. Ausgabe der Fachmesse SICHERHEIT werden über 200 Firmen aus dem In- und Ausland ihre modernsten Errungenschaften und raffiniertesten Innovationen im Sicherheitssektor präsentieren. Die rund Fachbesucher können sich aus erster Hand über die Standards von morgen in der Sicherheitsbranche informieren. Gleichzeitig ist die Messe eine Dialog-Plattform für ein ausgewiesenes Fachpublikum. Als Veranstalter freuen wir uns sehr, dass sich die Branche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu dieser Messe bekennt. Die Teilmärkte mechanische/elektronische Sicherungstechnik, Gebäude-Management, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Informatik- und Kommunikationssicherheit sind übersichtlich und kompakt nach ihren Produkten in den Ausstellungshallen verteilt. Dem Besucher wird schnell und umfassend der gewünschte Branchenüberblick auf höchstem Niveau vermittelt. Ein bedeutendes Ereignis ist die SICHER- HEIT für die Medienbranche. Rund 30 branchenrelevante Fachverlage mit über 40 Fachzeitschriften markieren Präsenz und unterstreichen damit die Wichtigkeit der Messe. Die Professionalität der SICHERHEIT widerspiegelt sich auch in der lückenlosen Präsenz der Branchen - verbände SES, swiss safety, SSI, SUVA und VSSB. Sie unterstützen die Messe als Kooperationspartner aktiv und kompetent. Parallel zur SICHERHEIT findet der Sicherheits-Fachkongress des Verlags MediaSec AG statt. Eine Vielzahl von Fachvorträgen mit über 100 namhaften Referenten, gegliedert in 19 Themenmodule. Das sind nur die wichtigsten Fakten zum grössten je durchgeführten Sicherheits-Fachkongress im deutschsprachigen Raum. Die Organisation in Halbtagesmodulen ermöglicht einen kombinierten Besuch der Messe und des Kongresses. Detaillierte Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie unter Die Exhibit & More AG freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen vielversprechende Kontakte und erfolgreiche Geschäfte an der «SICHERHEIT 2009». Urs A. Ingold, CEO «SICHERHEIT 2009» L élite de la branche de la sécurité se rencontre L élite de la branche de la sécurité se rencontrera du 17 au 20 novembre 2009 au Centre de foires de Zurich. A l occasion de la 17e édition du salon SICHERHEIT, plus de 200 entreprises suisses et étrangères présenteront leurs nouveautés les plus modernes et leurs innovations haut de gamme du secteur de la sécurité. Près de 10'000 visiteurs professionnels pourront s informer de première main sur les futures tendances de la branche de la sécurité. Ce salon est également une plateforme de dialogue pour un public professionnel averti. En tant qu organisateur, nous sommes très heureux que cette branche soit présente à ce salon par ces temps économiquement difficiles. Les marchés sectoriels de la sécurité mécanique/électronique, de la domotique, de la protection du travail et de la sécurité au travail, ainsi que de la sécurité informatique et des communications seront répartis clairement et de manière compacte dans les halles d exposition, selon leurs produits. Le visiteur aura la vue d ensemble rapide, complète et de haut niveau sur la branche, qu il souhaite. Le salon SICHERHEIT est un événement important pour les médias. Une trentaine de maisons d édition spécialisées dans la sécurité, réunissant plus de quarante revues professionnelles marquent leur présence, soulignant ainsi l importance du salon. Le professionnalisme de SICHERHEIT se révèle également par la présence de l ensemble des associations de la branche, à savoir la SES, swiss safety, la SSI, la SUVA et l ASSF. Elles épaulent le salon en tant que partenaire actif et compétent. Parallèlement à SICHERHEIT, se tient le congrès spécialisé sur la sécurité de la maison d édition MediaSec AG. De nombreux exposés spécialisés, présentés par plus d une centaine de conférenciers renommés, seront réparties en dix-neuf modules à thème. Ce ne sont-là que les principaux événements du plus grand congrès professionnel sur la sécurité de l espace germanophone. L organisation en modules d une demi-journée permet une visite combinée du (de visiter à la fois le??) salon et du congrès. Vous trouverez des informations détaillées sur toutes les manifestations sous La société Exhibit & More AG sera heureuse de vous accueillir et vous souhaite des contacts prometteurs ainsi que d excellentes affaires à «SICHERHEIT 2009».

4 Manipulierte Schutzeinrichtungen fordern jedes Jahr viele Opfer. Die Verantwortung dafür trägt der Arbeitgeber. Ruf Lanz In jedem zweiten Betrieb werden Schutzeinrichtungen an Maschinen und Anlagen manipuliert. Oft sind schwere Unfälle die Folge. Die Verantwortung trägt der Arbeitgeber. Denn wer das Manipulieren von Schutzeinrichtungen toleriert, macht sich strafbar. Belassen Sie die Maschinen deshalb so, wie sie geliefert wurden. Damit nicht plötzlich Sie geliefert sind. Für weitere Informationen:

5 Inhalt / Index 5 Höhenarbeitsplätze, lesen Sie Seite 20 Die ungeliebten Stiefel, lesen Sie Seite 25 Examens pour agents professionels de sécurité et de surveillance, page 53 Editorial 3 Inhalt / Index 5 Arbeitsmedizin/Médecine du travail Fortbildung Arbeitsmedizin 6 La formation continue en médecine du travail 7 Ergonomie / Ergonomie Schweizer Tag der Ergonomie 9 Journée suisse d ergonomie Arbeitssicherheit / Sécurité au travail A+A 2009 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 10 Sicherheit Zu Besuch im Briefzentrum 13 Une visite du centre de tri du courrier 15 Pandemiepläne für Firmen, Spitäler und Altersheime 16 Les plans de pandémie destinés aux entreprises, hôpitaux et maisons de retraite 18 Höhenarbeitsplätze ein Risiko, das leicht unterschätzt wird 20 Postes de travail en hauteur ce risque est-il souvent sous-estimé? 22 Les bottes mal aimées 23 Die ungeliebten Stiefel 25 Risikoverhalten Forst die neue Präventionskampagne der Suva 28 Antistress-Programm bei ehemaligen Bundesbetrieben 31 Un programme anti-stress dans les anciennes régies fédérales 32 Swiss Public Health Conference La Conférence Suisse de Santé Publique Implementierung einer Sicherheitsphilosophie 38 Application d une philosophie de la sécurité 44 Orthopädischer Fussschutz 46 La protection orthopédique des pieds 48 Mehr Sicherheit in der Alpwirtschaft 49 Roman Stamm: Weshalb Headsets im Motorradrennsport wichtig sind 51 Agent(e) professionel(le) de Sécurité et de surveillance 53 Newsflash COSHS (suissepro) 54 Entwicklungstendenzen und Sicherheit in der Nanotechnologie 56 La sécurité dans la recherche 58 Distinction pour quarante apprentis forestiers-bûcherons 59 Suva nimmt Nanopartikel unter die Lupe 60 Warum ist eine Ausbildung zum Staplerfahrer notwendig? 62 KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz Helmtragepflicht 42/43 Betriebssanität Betriebssanität bei der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU 65 Recht und Arbeitssicherheit / Droit et sécurité au travail Anspruch auf Invalidenrente bei psychischen Beschwerden nach einem Unfall? 67 La prétention à une rente d invalidité suite à un traitement psychiatrique après un accident? 69 Gesundheitsförderung Eingliederung statt Rente 73 Produkte 12, Verbände und Institutionen / Associations et sociétés 75 Bezugsquellen / Sources 77 Impressum / Agenda / Vorschau / Avant-première 82

6 6 Arbeitsmedizin Ludwig Binkert. Fortbildung Arbeitsmedizin In der Weiterbildung der Arbeitsmediziner zu den Themen «Berufskrankheiten im Gesundheitswesen» und «Bewegungsapparat und Ergonomie» Ende Juni, organisiert von der Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA, wurden folgende Beiträge präsentiert: Tuberkuloseprävention im beruf lichen Umfeld Praktische Anleitung zum Vor gehen nach beruflicher HIV-, HBVund HCV-Exposition Prävention blutübertragbarer Erkrankungen Oberflächenkontamination bei der Zubereitung von Zytostatika Inhalative Belastungen des Personals bei thermischen Operationsverfahren Belastungsanalysen der oberen Extremitäten Schulter-Arm-Schmerzen am Arbeitsplatz: Wann gelten sie als Berufskrankheit? Neuer Richtwert für Gewichte (Manipulation von Lasten). Wie weiter? Tuberkuloseprävention (Dr. Jean- Pierre Zellweger, Fribourg) Im Fall einer Infektion mit Tuberkuloseerregern erkrankt nur ein geringer Anteil der Infizierten an einer aktiven Tuberkulose. Bei 5% der Infizierten bricht die Erkrankung innerhalb zwei Jahren aus, bei 5% später im Leben, bei 90% kommt es nie zu einer manifesten Erkrankung. Das Risiko einer Erkrankung hängt zum einen von der Keimkonzentration in der Luft ab zum anderen von der Dauer der Exposition. Das grösste Risiko haben Personen, die über 40 Stunden exponiert wurden. Eine kurze Exposition im Bus genügt in der Regel nicht für eine Infektion. Das Risiko für eine Tuberkuloseinfektion ist für medizinisches Personal in bestimmten Bereichen erhöht. So haben Mitarbeitende medizinischer Labors ein um 2% bis 10% höheres Risiko, sich anzustecken als die allgemeine Bevölkerung. Verschiedene Testmöglichkeiten erlauben, die Infektion festzustellen, z. B. der Tuberkulin-Hauttest oder neue Bluttests, die sich wegen der geringeren Beeinflussbarkeit durch eine frühere Tuberkulose-Impfung in bestimmten Situationen als überlegen erweisen. Wie kann man präventiv agieren? Früherkennung und Behandlung der Patienten Schutz der Atemorgane mit Maske Gute Ventilation der Räume UV-Bestrahlung der Luft Wichtig ist für Mitarbeitende von Gesundheitseinrichtungen, insbesondere jene, die in Labors und an anderen exponierten Arbeitsplätzen arbeiten, regelmässig personalärztlich betreut zu werden. Praktische Anleitung zum Vorgehen nach beruflicher HIV-, Hepatitis B- oder Hepatitis C-Exposition (Dr. Anne Iten, Hôpital Universitaire Genf) Frau Dr. Anne Iten stellte nicht ohne noch einmal auf die Wichtigkeit der präventiven Massnahmen hinzuweisen übersichtliche Schemata für das Vorgehen nach beruflicher Exposition mit Blut oder potentiell infektiösen Körperflüssigkeiten und die Möglichkeiten der Prävention durch medikamentöse Prophylaxen nach einer Exposition dar. Mit eindrücklichen Zahlen zeigte sie die Bedeutung dieser Massnahmen auf. So gibt es rund 700 neue HIV-Infektionen pro Jahr in der Schweiz, vor allem bei Männern. Prävention blutübertragbarer Erkrankungen (Dr. Brigitte Merz, Suva) Im Gesundheitswesen arbeiten 10% der gesamten arbeitstätigen Bevölkerung der Schweiz waren dies Arbeitnehmende. Im Zeitraum von 2001 bis 2008 wurden 8602 berufliche Expositionen zu potentiell infektiösem Blut gemeldet (durchschnittlich 1146 pro Jahr; von 1997 bis 2000 waren es durchschnittlich 671 pro Jahr). Von den Patienten, mit deren Blut die Expositionen stattgefunden hatten, waren 558 (6,2%) HIV positiv, 1055 (12,3%) HCV positiv und 180 (2,2%) HBV positiv. Die häufigsten Ursachen für vermeidbare Expositionen sind: keine Schutzhandschuhe keine Entsorgungsbehälter am Arbeitplatz Überfüllen der Entsorgungsbehälter Das Aufstecken der Schutzhülle auf die gebrauchte Kanüle («Recapping») Die Anzahl der in der Schweiz gemeldeten berufsbedingten Erkrankungen an HIV, Hepatitis B und Hepatitis C sind gering; auf Grund der Schwere der Erkrankungen sind aber die auch rechtlich vorgeschriebenen technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmassnahmen besonders wichtig. Eine aktive Immunisierung gibt es nur für Hepatitis B. Im Gesundheitswesen sind mittlerweile 95% der Angestellten, vor allem Krankenschwestern und Ärzte, geimpft. Die Publikation der SUVA «Verhütung blutübertragbarer Infektionen im Gesundheitswesen», Bestellnummer d, unterstützt die Arbeitsmediziner in dieser Frage. Oberflächenkontamination bei der Zubereitung von Zytostatika (Dr. Edgar Käslin, Suva) Dr. Edgar Käslin, Biologe und Arbeitshygieniker, orientierte wo und bei welchen Arbeitsvorgängen in der Krebstherapie Umgang mit Zytostatika besteht und dass diese Krebs verursachen können. Präventionsmass - nahmen hat die SUVA in der Broschüre «Sicherer Umgang mit Zyto -

7 Médecine du travail 7 statika» (Best. Nr. 2669/18d) publiziert. Man möchte die Schutzmass - nahmen auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Zudem will man Arbeitgeber und Arbeitnehmer für diese Thematik sensibilisieren. Aus diesem Grund wurde eine Untersuchung zur Oberflächenbelastung mit Zytostatika mit Wischproben an bestimmten Arbeitsplätzen im Gesundheitswesen durchgeführt und diese analysiert. In 80% der Wischproben wurde mindestens 1 Zytostatikum nachgewiesen. Schulter-Arm-Schmerzen am Arbeitsplatz Wann gelten sie als Berufskrankheit? (Dr. Walter Vogt, Suva) Walter Vogt erklärte, dass «Berufskrankheit» ein Rechtsbegriff und keine Diagnose ist. Verschiedene Tätigkeiten können zu Überlastungsschmerzen im Schulter- Arm-Bereich führen. Es gibt Modell- vorstellungen zu «Repetitive Strain Injury». In 97% wird eine degenerative Veränderung der Sehne nachgewiesen. Welche Kriterien werden bei der Beurteilung einer möglichen Berufskrankheit einbezogen? Immer Beurteilung im Einzelfall Spezifische Morphologie der betroffenen Sehne Alter, Konstitution Inspektion des Arbeitsplatzes mit Dokumentation der beruflichen Belastung Freizeitbelastung Bealstungsanalyse der oberen Extremitäten Frau Dr. Kunz stellte Arbeitsmittel für Belastungsanalysen der oberen Extremitäten mit Schwerpunkt auf repetitive Tätigkeiten vor. Es handelt sich um die Instrumente RULA (rappid upper limb assessment), eine Checkliste der OSHA, das CTD Risk Assessement von Seth et al., den Strain Index von Garg et. Al und den OCRA (occupational repetitive actions). Neuer Richtwert für Gewichte (Dr. Beat Hohmann, Suva) Die Belastungen durch Heben, Tragen sind in der Land- und Forstwirtschaft, im Bauhaupt- und Nebengewerbe und Gemüsebau sowie in den Gesundheits- und Pflegeberufen besonders hoch. Betroffen sind somit ca. 50 Lehrberufe und Arbeitsnehmende in der Schweiz. Der neue Richtwerte für Gewichte wurde nach unten angepasst. Auf eine Vielzahl von entsprechenden Info-Mitteln der SUVA wurde hingewiesen. Die Umsetzung im Betrieb sollte im Managementsystem Sicherheit + Gesundheit oder mit einem Ergonomie-Präven - tionssystem erfolgen. Auf den Beizug entsprechender ASA-Spezialisten wurde hingewiesen. Ludwig Binkert La formation continue en médecine du travail Lors de la séance de formation continue des médecins du travail relative aux thèmes «Les maladies professionnelles dans la santé publique» et «L appareil locomoteur et l ergonomie», organisée fin juin par le département de médecine du travail de la SUVA, les exposés suivant furent présentés. Prévention de la tuberculose dans l environnement professionnel Consignes pratiques pour agir après une exposition professionnelle aux virus HIV, de l hépatite B et de l hépatite C Prévention des maladies transmises par voie sanguine Contamination superficielle dans la préparation de médicaments cytostatiques Pollution des voies respiratoires du personnel dans les procédés thermiques Analyses de sollicitations imposées aux extrémités supérieures Douleurs aux épaules et aux bras dans le travail quand sont-elles considérées comme maladie professionnelle? Nouvelle directive concernant les poids (manipulation de charges) et ensuite? La prévention de la tuberculose (Dr Jean-Pierre Zellweger, Fribourg) Dans le cas d une infection par des agents pathogènes de la tuberculose, seule une faible partie des personnes infectées développe une tuberculose active. Chez 5% des personnes infectées, la maladie se déclare dans les deux ans; pour 5%, d entre-elles, elle apparaît plus tard dans la vie et chez 90%, la maladie ne se manifeste jamais. Le risque de tomber malade dépend, d une part, de la concentration de germes dans l air et, d autre part, de la durée d exposition. Ce sont les personnes exposées plus de 40 heures qui présentent les plus grands risques. Une brève exposition dans un autobus ne suffit pas, en général, à contracter l infection. Dans certains secteurs, le personnel médical risque davantage l infection par la tuberculose. Ainsi, les employés des laboratoires médicaux présentent un risque de contamination accru de 2% à 10% par rapport à la population en général. Différents examens permettent de dépister l infection; le test tuberculinique ou les nouvelles analyses de sang, p. ex., qui, en raison de la faible suggestibilité par un précédent vaccin contre la tuberculose, s avèrent être une geste sensé dans certaines situations.

8 8 Médecine du travail Comment peut-on agir de manière préventive? Par le dépistage précoce et le traitement des patients Par la protection des organes respiratoires à l aide d un masque Par une bonne ventilation des locaux Par irradiation UV de l air :Il est important que les employés des établissements de santé, particulièrement ceux travaillant dans des laboratoires et dans d autres postes exposés, se fassent régulièrement suivre par le médecin du travail. Les consignes pratiques pour agir après une exposition professionnelle aux virus HIV, de l hépatite B et de l hépatite C (Dr Anne Iten, Hôpitaux Universitaires de Genève) Le Dr Anne Iten a présenté non sans indiquer une fois de plus l importance des mesures préventives des schémas clairs pour agir après un contact professionnel avec du sang ou des liquides corporels potentiellement infectés, ainsi que les préventions possibles grâce aux prophylaxies médicamenteuses après une exposition. Elle a démontré l importance de ces mesures, à l aide de chiffres impressionnants. Il y a ainsi chaque année, en Suisse, près de 700 nouvelles infections dues au virus HIV, principalement chez les hommes. La prévention des maladies transmises par voie sanguine (Brigitte Merz, SUVA) En Suisse, 10% de l ensemble de la population active travaille dans la santé publique. Cela représentait, en 2005, employés. Dans la période de 2001 à 2008, on a fait part de 8602 expositions professionnelles à du sang potentiellement infecté (1146 par an en moyenne; elles étaient en moyenne de 671 par an de 1997 à 2000,). Parmi les patients dont le sang avait été contaminé, 558 (6,2%) étaient sé- ropositifs, 1055 (12,3%) étaient infectés par le virus de l hépatite C et 180 (2,2%) par celui de l hépatite B. Les principales causes d expositions qui auraient pu être évitées étaient les suivantes: l absence de gants de protection l absence de poubelle au travail des poubelles trop remplies l oubli de capuchonner les canules utilisées («rechapage») En Suisse, le nombre de maladies professionnelles annoncées, dues aux virus HIV, de l hépatite B et de l hépatite C, est faible; en raison de la gravité de ces maladies, les mesures de protection techniques, organisationnelles et individuelles, également prescrites par la loi, sont donc particulièrement importantes. Une immunisation active existe uniquement pour l hépatite B. Dans la santé publique, quelque 95% des employés sont vaccinés, tout spécialement des infirmières et des médecins. La publication de la SUVA «Prévention des infections transmises par voie sanguine», numéro de commande f, épaule les médecins du travail dans ce problème. La contamination superficielle dans la préparation de médicaments cytostatiques (Edgar Käslin, SUVA) Edgar Käslin, biologiste et hygiéniste du travail, a expliqué où et dans quelles phases de travail on doit manipuler des médicaments cytostatiques pour les traitements anti-cancéreux; il a indiqué que ceux-ci peuvent être cancérigènes. Dans la brochure «Sécurité dans l emploi des cytostatiques» (n de commande 2669/18.f), la SUVA a publié des mesures préventives. On aimerait vérifier l efficacité des mesures de protection. On veut, en outre, sensibiliser les employeurs et les employés à ce sujet. À l aide d essais d essuyage, on a effectué, à cet effet, une recherche de la charge superficielle entraînée par des médicaments cytostatiques sur certains postes de travail de la santé pu- blique, puis on a analysé ces essais. On a dépisté au moins une présence cytostatique sur 80% des essais d essuyage. Les douleurs aux épaules et aux bras dans le travail quand sont-elles considérées comme maladie professionnelle? (Dr Walter Vogt, SUVA) Le Dr Walter Vogt a expliqué que la «maladie professionnelle» est un concept juridique et non pas un diagnostic. Différentes activités peuvent provoquer des douleurs aux épaules et aux bras. Il existe des modèles de «lésion par tension répétitive». Dans 97% des cas, on décèle une évolution dégénérative du tendon. Quels sont les critères d appréciation qui définissent une éventuelle maladie professionnelle? Toujours évaluer des cas particuliers Morphologie spécifique du tendon concerné Âge, constitution Inspection du poste de travail avec documentation de la charge professionnelle Sollicitation dans les loisirs Nouvelle directive concernant les poids (Beat Hohmann, SUVA) Les contraintes dues au levage et au portage sont particulièrement élevées dans l agriculture et la sylviculture, dans le bâtiment et les travaux publics, ainsi que dans les activités accessoires et dans la culture maraîchère, mais aussi dans les professions de la santé et des soins. En Suisse, une cinquantaine de métiers de l enseignement et employés sont concernés. La nouvelle directive concernant les poids a été revue à la baisse. La SUVA donne de nombreux moyens d information à ce sujet. La mise en œuvre dans l entreprise doit être effectuée dans le système de gestion «sécurité + santé» ou à l aide d un système «ergonomie-prévention». On signale le recours à des spécialistes de l ASA dans ce domaine.

9 Ergonomie / Ergonomie Schweizer Tag der Ergonomie am 12. November 2009 Benutzungszentrierte Entwicklung von Produkten Fribourg 9 In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es entscheidend, Produkte so zu entwickeln, dass sie die definierten Ziele sofort erreichen. Dies heisst z. B. dass kein teures Nachbessern wegen falscher oder fehlender Funktionalität nötig ist, die Benutzer schnell produktiv sind und keine Fehler machen. Ebenso gilt es, dem Benutzer ein zufriedenstellendes Arbeits insturment zur Verfügung zu stellen, das ihm ein beschwerdefreies und positives Erledigen seiner Tätigkeiten erlaubt. Dieses Ziel kann nur durch ein konsequent auf den Benutzer und seine Tätigkeit zentrierten Entwicklungs- Die Schweizerische Gesellschaft für Ergonomie Swiss Ergo und das Usability Netzwerk Schweiz (Swiss CHI und Software Ergonomics) organisieren in Fribourg den Schweizerischen Tag der Ergonomie prozess erreicht werden. Die Ergonomie und Software Ergonomie liefert dazu wesentliche Instrumente und Vorgehensweisen, von der Benutzerund Tätigkeitsanalyse zur Anwendung von Erkenntnissen aus der kognitiven und physiologischen Forschung bis zur Anwendung von Testmethoden zur Überprüfung der Benutzungsqualität. Die Tagung bringt die verschiedenen Facetten dieser wichtigen Themen zu- sammen und beleuchtet sie aus praktischer Sicht. Kontakt: John Fénix, 1694 Villargiroud, Tel Daniel Felix, 8400 Winterthur, Tel Anmeldung: Anmeldeschluss: Journée suisse d ergonomie 2009 Jeudi 12 novembre Conception centrée sur l utilisateur final au Partc Hôtel, Route de Villars 37, Fribourg. Dans des temps économiquement difficiles, il est primordial de développer des produits qui répondent. En complément de façon immediate aux objectifs attendus. On doit, par exemple, éviter tout cycle de conception destiné à corriger des fonctionnalités inadaptées ou manquantes, afin que les utilisateurs puissant être productifs au plus vite et travailler sans commettre d erreurs. En complement, la mise à disposition d outils de travail qui respondent aux attentes et besoins des utilisateurs permettra de réaliser les diverses de tâches de manière efficace et sans efforts inutiles. Cet objectif ne peut être atteint que par l adoption d une démarche de conception centrée sur l utilisateur final et sur son activité. L ergonome et l ergonomie des logiciels s appuyant sur l analyse des utilisateurs, l analyse d activité, des connaissances issues de la recherché cognitive et psychologique et de la mise en oeuvre de methods d évaluation, proposent de nombreux instruments et méthodes pour garantir la qualité d utilisation. Cette journee abordera les diverses facettes de ces thèmes qui seront illustrés par des expériences pratiques. Informations: John Fénix, 1694 Villargiroud, tél Inscriptions: jusqu au 15 octobre 2009

10 10 Arbeitssicherheit In 60 Veranstaltungsreihen des parallel zur A+A-Fachmesse stattfindenden Kongresses referieren 350 hochrangige Experten aus Politik, Forschung und Praxis des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Ergonomie zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, Reformvorhaben der nationalen und europäischen Politik, technischen und organisatorischen Innovationen sowie neuen wissenschaft - lichen Erkenntnissen. A+A Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Unter dem Leitthema «Innovationen für sichere und gesunde Unternehmen» findet zum 31. Mal der Internationale Kongress der A+A Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Kongresszentrum Düsseldorf statt. meinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie und die neue Grosskampagne «Risiko raus» zur Verkehrssicherheit 2010/2011 der gesetzlichen Unfallversicherung. tieren erstmals die Berufsverbände des Arbeits- und Gesundheitsschutzes über ihr gemeinsames Verständnis und Dienstleistungsangebot gegenüber den Unternehmen. Potenziale der Prävention auch in der Wirtschaftskrise! Mehr als Personen scheiden in Deutschland jährlich aus medizinischen Gründen aus dem Berufsleben aus. Die gesellschaftlichen Kosten der Frühberentung belaufen sich einer aktuellen Studie gemäss auf über 20 Milliarden Euro pro Jahr, von denen etwa die Hälfte als eine Folge von Belastungen durch die Arbeit angesehen werden können. Prävention ist eine Investition in die Zukunft. Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern, gewinnt für die Unternehmen, die Sozialversicherung wie auch für die Politik an Bedeutung. Eine sichere und gesunde Arbeitswelt trägt entscheidend zur Innovationsund Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei. Schutz und Förderung der Gesundheit sind entscheidende Voraussetzungen für die Motivation und Kreativität der Beschäftigten. «Markenzeichen» des A+A Kongresses: Aktuelle Fachinformationen und innovative Praxislösungen Übergreifende Fragestellungen Hier stehen die Themen Innovationen für Sicherheit und Gesundheit, der demografische Wandel, die positiven und negativen Folgen der Deregulierung sowie die Zukunft der Prävention ebenso im Zentrum wie die Ge- Arbeitsumwelt Schwerpunkte sind die Themen Gefahrstoffe Recht (REACH, GHS) und Praxis, Nano-Partikel sowie elektromagnetische Strahlung. Maschinensicherheit, persönliche Schutzausrüstungen Düsseldorf, Deutschland Nov. Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Ergonomie Brandschutz Gesundheitsmanagement und psychische Gesundheit Praxislösungen im Unternehmen Nach wie vor geht es hier auch um Themen wie die Praxis der Gefährdungsbeurteilung und Prävention in Kleinunternehmen, aber auch um eine sichere und gesunde Unternehmenskultur. Angebote für Präventionsakteure In einer eigenen Veranstaltung disku- Europäische Netzwerke im Arbeits- und Gesundheitsschutz......treffen sich zum zweiten Mal, um sich gegenseitig über ihre Arbeit zu informieren und Themen von gemeinsamem Interesse zu diskutieren. Partner ist die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Unter anderen sind folgende Netzwerke vertreten: das Europäische Forum Unfallversicherung, das europäische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung, Euroshnet (=network for occupational safety and health (OSH) experts involved in standardization, testing, certification and/or related research) European Network of Safety and Health Practitioner Organisations, das europäische Netzwerk Aus- und Weiterbildung in Sachen Sicherheit und Gesundheitsschutz (= European Network Education and Training in Occupational Safety and Health (ENETOSH) mit aktuell 37 Partnern A+A 2009 Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr Eintrittspreise: Online E-Ticket Euro 20. (zzgl. Versandkosten) Tageskarte: Euro 25. Kongress: Tageskarte Euro 100., Dauerkarte: Euro 210. Kongresse Deutsch und teilweise simulatan übersetzt auf Englisch. Kongressprogramm auch in Französisch auf

11 Arbeitssicherheit 11 aus 16 europäischen Ländern. Das Thema Aus- und Fortbildung bildet 2009 einen besonderen Schwerpunkt. ENETOSH führt dazu eine eigene Veranstaltung durch. ILO-Konferenz «Implementing global occupational safety und health standards» Auf die weltweiten Entwicklungen in der Prävention, die Konzepte international agierender Unternehmen, die Arbeitsschutzaufsicht und die Soziale Sicherheit geht die zweitägige Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) im Rahmen des A+A Kongresses ein, die gemeinsam mit der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) durchgeführt wird. Ausländischen Besuchern bietet der A+A Kongress darüber hinaus eine Reihe von Fachveranstaltungen, die simultan deutsch englisch präsentiert werden. Dazu gehören zum Beispiel: Innovationen für sichere und gesunde Unternehmen Nano-Partikel und Nano-Technologie Arbeit und psychische Gesundheit Schutz vor Gefahrstoffen Infektionsrisiken Persönliche Schutzausrüstungen Arbeitsschutz und Bildung Sicherheit 2009 Branchenleader stehen zu ihrer Messe Für eine geballte Ladung Qualität und Fachwissen wird bei der SICHERHEIT 2009 auch die Teilnahme der wichtigsten Branchenverbände sorgen. Als Kooperationspartner mit von der Partie sind Swiss Safety (Verband Schweizer PSA-Anbieter), die Schweizerische Vereinigung unabhängiger Sicherheits - ingenieure und -berater (SSI), die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), der Verband Schweiz. Schloss- und Beschlägefabrikanten (VSSB) sowie der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES). Interessiert Sie die Persönliche Schutzausrüstung oder ist das Thema Brandschutz: Fluchtwege und Evakuation wichtig, so besuchen Sie den Fachkongress am 17. November. Vorbeugen ist besser als Löschen Die neusten Techniken, Konzepte, Massnahmen und Ausrüstungen im Kampf sowie zum Schutz gegen Feuer - gefahren und Überleben in der Krise werden am Mittwoch, den , im Rahmen des Fachkongresses angeboten. Weitere Brandschutzmodule ergänzen das Programm am Donnerstag, den Informatik und Sicherheitstechnik ist Thema des Moduls C am Vormittag sowie des Moduls A am Mittwochnachmittag. Zutrittskontrolle und Sicherheit in Parkhäusern/ Tief garagen am Donnerstag oder Türengineering werden am Freitag diskutiert. Die Themen Stress und Burnout sind am Donnerstagnachmittag und Stellung der Arbeitssicherheit im Unternehmen am Freitagvormittag auf dem Programm. Weitere Informationen: Daten & Fakten SICHERHEIT Fachmesse für Sicherheit Dienstag, 17., bis Freitag, 20. November 2009 Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 9 bis Uhr Freitag 9 bis 17 Uhr Messezentrum Zürich, Hallen 3 bis 6 Fachkongress Halle 7 Besuchereintritt: Tageskasse CHF 20. Senioren CHF 10. Jugendliche CHF 10. Eintrittskarten an der Kasse oder über Messekatalog CHF 16. (nicht im Eintrittspreis inbegriffen) Schwerpunkte: Mechanische Sicherungstechnik Kontroll- und Überwachungseinrichtungen Überfall-, Einbruch- und Diebstahlmeldeeinrichtungen Brandmelde-, Rauch-, Wasser- und Gaswarn-Einrichtungen Informations- und Informatiksicherheit Einzelgeräte der elektronischen Sicherungstechnik Transportschutz-Einrichtungen, Spezialfahrzeuge Nahverteidigungsmittel Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Arbeitssicherheit Brand- und Katastrophenschutztechnik Kriminaltechnik Sicherung- und Bewachung durch Dienstleistungen Planung, Ausbildung, Vorschriften, Recht Fachinformation Entwicklung, Installation, Dokumentation und Wartung Gebäude-Management Veranstalter Exhibit & More AG Bruggacherstrasse 26 Postfach Fällanden-Zürich Tel Fax

12 12 Arbeitssicherheit Gesund und fit mit Bioswing Während der täglichen Arbeit im Büro sitzend seine Muskulatur trainieren? Das ist seit kurzem möglich neuerdings ist in der Schweiz ein bewährtes Sitzkonzept erhältlich, das Gesundheit und Muskelstimulation verbindet: Bioswing- Stühle von Haider. Neben ihren ergonomischen Einstellmöglichkeiten trainieren sie aktiv und unbewusst die Muskulatur. Das brachte dem Bioswing- Sitz sys tem den Bayrischen Staatspreis sowie diverse Testsiege ein. Auch das Max- Planck-Institut sowie weitere renommierte Institute bestätigten in Langzeitstudien die Wirksamkeit des Konzepts. Stuhl ist gleich Stuhl oder? Wer auf einem mit Bioswing-Technologie gesessen hat, wird merken, dass es Unterschiede gibt. Diese Sitz sys teme verfügen über eine besondere Technologie: ein nach allen Seiten bewegliches Sitzwerk, das die Energie des Körpers aufnimmt und sie an ihn zurückgibt. Das Gehirn stimuliert daraufhin unbemerkt die Muskulatur ein Trainingseffekt, der den Bewegungsmangel im Berufsalltag ausgleicht, gleichzeitig entspannt und die Konzentrationsfähigkeit steigert. Jede Bewegung, inklusive der Atmung, versetzt den Stuhl in ein leichtes, minimales Schwingen. Vorbild für die Entwicklung war der Gedanke, dass bereits das sanfte Schaukeln im Mutterleib auf Babys beruhigend wirkt und sich Erwachsene in Hängematten und Schaukelstühlen entspannen. Testsieger Bioswing Dass Bioswing-Stühle anders sind als herkömmliche ergonomische Stühle, ist wissenschaftlich belegt: Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ernannte das Haider- Bioswing-Sitz sys tem zum Testsieger. Dabei spielte nicht nur das Sitzgefühl der Tester eine Rolle, sondern auch die Aktivität der Muskeln, die in einem Labor gemessen wurde. Das Max-Planck- Institut und das Institut für neuroorthopädische Rehabilitation der Karlsuniversität Prag haben ebenfalls in Langzeittests die positiven Wirkungen der Haider- Bioswing-Sitz sys teme auf Muskulatur und Nerven sys tem nachgewiesen. Individuell und ergonomisch Die Haider-Bioswing-Stühle können an das individuelle Bewegungsverhalten angepasst werden und bieten zudem die üblichen ergonomischen Möglichkeiten wie stufenlose Sitzneigung oder anpassbare Rücken- und Armlehnen. Erhältlich ist eine breite Palette vom Hocker bis zum ledernen Chefsessel. Beziehbar sind die Haider Bioswing-Stühle bei speziell geschulten Vertriebs - partnern in der Schweiz. Wo das nächste Ergonomie-Fachgeschaft in Ihrer Region ist, erfahren Sie unter Besuchen Sie uns an der Fachmesse für Sicherheit vom 17. bis 20. November 2009 Halle 6. Stand Weitere Auskünfte zu Haider- Bioswing-Sitz sys temen sowie Informationen über Testmöglichkeiten erteilt: Nordic Production AG, Zürich Handelspartner für Ergonomieprodukte Tel Bornack Schweiz an der Sicherheit in Zürich Aus Lenzburg kommen wieder Highlights zum Thema sicheres Arbeiten in Höhen und Tiefen. Als Spezialist für Anseilschutz bietet Bornack an seinem Stand unter anderem folgende interessante Produkte: Gerüstbauset Gerüste werden unter akuter Absturzgefahr auf- und abgebaut. In enger Zusammenarbeit mit Berufsgenossenschaften und Gerüstbaufirmen wurden verschiedene Sicherungsmethoden eingehend getestet. Individuell lässt sich das Set aus drei verschiedenen Auffanggurten und drei verschiedenen Verbindungsmitteln zusammenstellen. Dank dem BLOCKSTOP adv lassen sich so bis zu 30 m Gerüstlänge aufbauen, ohne lästiges Umhängen der Sicherung zu einem anderen Anschlagpunkt. Fallversuche lassen den Besucher den Anseilschutz live miterleben. Rettungsset für den Gerüstbauer Das Rettungsset Gerüst LORY ermöglicht über Hubfunktion eine Rettung nach oben auf die nächste Etage ebenso wie die Abseil- Rettung nach unten zur schnellen Versorgung einer verletzten Person zum Transport ins Krankenhaus. Telestange Maxi-Croc Die revolutionäre wie einfache Technik eignet sich zur Erreichung von Bauteilen zum Anschlagen des Anseilschutzes. Ob Dachständer, Stahlträger, Pfetten oder andere Anschlagpunkte kein Prob - lem. Lassen Sie sich überraschen.

13 Dr. Ruedi Knutti Arbeit und Gesundheit Zu Besuch im Briefzentrum in Zürich-Mülligen Arbeitssicherheit 13 Vom Paket- zum Briefzentrum Seit gut 25 Jahren zeigt das Postzent - rum Zürich-Mülligen zwischen Schlieren und Altstetten dem aus dem Limmattal kommenden Bahnreisenden an, dass er in wenigen Minuten in Zürich sein wird. Was genau in diesem silbern glänzenden Riesenbau vor sich geht, ist vom Zug aus nicht zu sehen. Einen Hinweis lieferte bis vor einigen Jahren der Bahnanschluss mit 14 Gleisen im Osten des 300 m langen und 170 m breiten Gebäudekomplexes. Das in den Jahren 1977 bis 1985 vom Zürcher Architekten Theo Hotz erstellte, volumenmässig grösste Gebäude der Schweiz diente bis 2004 als Paketzentrum für die Region Zürich. Durch die Zentralisierung der Paketpost an nur noch drei Standorten Frauenfeld, Härkingen und Daillens wurde dann eine neue Nutzung gesucht, unter Beachtung, dass die inzwischen unter Denkmalschutz gestellte Gebäudehülle nicht verändert werden durfte. Analog zur Zentralisierung der Paketpost hatte die Post im Jahre 2003 entschieden, auch die Briefpost von ursprünglich 18 Zentren in drei Haupt-Briefzentren Mülligen (Region Ost), Härkingen (Region Mitte) und Eclépens (Region West) zu konzentrieren. Unterstützt werden sie von sechs regionalen Sub-Zentren in Genf, Basel, Kriens LU, Ostermundigen BE, Cadenazzo TI und Gossau SG sowie der dezentral an den Standorten Chur und Sitten angesiedelten Videocodierung und Retourenverarbeitung. Briefzentrum Zürich-Mülligen: Das Herzstück im Briefverkehr der Ostschweiz Seit März 2008 steht nun das zum Briefzentrum umgebaute Gebäude Mülligen wieder in Vollbetrieb, ein guter Grund für die Fachgruppe Sicherheitstechnik des Berufsverbandes Swiss Engineering STV, ihre Mitglieder Die modernste Briefverarbeitung der Welt so preist Die Schweizerische Post das Briefzentrum Zürich-Mülligen an. Es ist seit Mitte 2008 voll in Betrieb und verarbeitet täglich rund 7 Millionen Briefsendungen. Möglich ist diese Leistung mittels standardisierter Prozesse und modernster Technologie, nicht zuletzt aber auch dank dem Einsatz von noch immer benötigtem Menschen. Das Briefzentrum Zürich-Mülligen zwischen Altstetten und Schlieren Foto: Ikiwaner am 18. Juni zu einem Besuch einzuladen. Herzstück der gigantischen Anlage sind die 15 Briefsortieranlagen. In einem ersten Durchgang werden die Briefe in Nah- und Fernbereich sortiert. Alles was zum Adress-Bereich der beiden anderen Zentren Härkingen und Eclépens oder ins Subzent - rum Gossau SG gehört, ist dann bereit für die Weiterfahrt per Bahn, während Briefe für den Nahbereich in einem zweiten Durchgang noch bis auf die Stufe Zustellroute feinsortiert werden. Voraussetzung für die maschinelle Sortierung ist der rosarote Strichcode am unteren Rand jedes Briefes, über den Sie sich, lieber Leser, liebe Leserin, vielleicht schon gewundert haben. Auch dieser Arbeits schritt erfolgt mit atemberaubender Geschwindigkeit in einem Gerät, das die Adresse optisch erfasst und den Strichcode aufdruckt. Maschinell nicht lesbare Adressen als Voraussetzung für die gesamte Automatisierung darf dies nur ein sehr kleiner Anteil sein müssen dann allerdings noch immer von einem menschlichen Mitarbeiter (meist weiblich) sortiert werden. Dieser innere Bereich der Aufbereitungs- und Sortierprozesse ist umge- An einer der 15 automatischen Briefsortieranlagen. Foto: Die Schweizerische Post ben von einer gewaltigen logistischen Maschinerie: Die per Lastwagen und Bahn ankommenden Sammel-Roll- Behälter müssen zwar noch immer von Hand in die Halle hereingeholt werden, kommen dann aber gleich auf Förderbänder, die sie zu den richtigen Verarbeitungsanlagen führen. Entsprechendes gilt für den Warenausgang. Auf unserem Rundgang am Nachmittag ist zwar nicht Hochbetrieb, aber es herrscht in dieser riesigen, fast menschenleeren Maschinerie doch eine geisterhafte Aktivität. Auf drei Ebenen bewegen sich vollautomatisch volle und dann wieder leere Roll-Sammelbehälter sowie tausende Briefbehälter, die dann an bestimmten Punkten von Roboterarmen gefasst, um wieder in die Sammelbehälter gepackt zu werden. Ein spezieller Teil der Anlage, das vom Untergeschoss bis zur Gebäudedecke reichende vollautomatisierte Hochregallager mit Platz für Briefbehälter, liegt verschlossen für den Besucher hinter einer Wand. Hier wird die B-Post bis zur Verarbeitung

14 14 Arbeitssicherheit zwischengelagert, um die Auslastung des ganzen Betriebs möglichst gleichmässig verteilen zu können. Dreischichtbetrieb damit der Brief am Morgen beim Empfänger ist Nach der rund einstündigen Führung treppauf und treppab durch dieses technische Wunderwerk steht beim anschliessenden Imbiss auch noch der für Safety und Security Verantwort - liche für Fragen zur Verfügung. Da Fragen des Arbeits einsatzes und der Arbeits organisation nicht zu seinem Aufgabenkreis gehören, treffe ich mich anschliessend noch mit Willy Gabriel, dem bei der Gewerkschaft Kommunikation für Mülligen zuständigen Gewerkschaftssekretär. Ich möchte von ihm u. a. wissen, wie sich die ganze Rationalisierung und Zentralisierung auf die Beschäftigten auswirkt. Etwa 1200 Mitarbeitende sind im Briefzentrum Mülligen beschäftigt, gesehen haben wir auf dem Rundgang nur wenige. Seit Jahren herrsche ein immenser Spardruck, der auf die Arbeits plätze und damit auch auf die Mitarbeitenden ganz direkte, negative Auswirkungen habe. Ein Aspekt sei, dass die computergesteuerte Maschinerie dem einzelnen Mitarbeitenden kaum eine Chance biete, seinen eigenen Arbeits takt zu finden. Wenn die Maschine laufe, müsse sie bedient werden. Der permanente Lärmpegel ist wie wir selbst feststellen konnten beträchtlich. Auch das Raumklima Temperatur, Zugluft usw. lasse manchmal zu wünschen übrig. Dazu komme: Was einmal ein Beruf war (Briefträger mit Eigenverantwortung), sei hier für viele zu einem Job geworden, den man halt eben ausübe. Der fixe Dreischichtenbetrieb nehme wenig Rücksichten auf die individuellen Bedürfnisse. Aktuell hat der auch bei der Briefpost spürbare Konjunktureinbruch bei gleichzeitiger Forderung, die A-Post am nächsten Morgen dem Adressaten auszuliefern, zudem zur Folge, dass die Planbarkeit des einzelnen Arbeits - einsatzes (zu) oft unbefriedigend ist. Willy Gabriel bestätigt mir aber auch, dass die Post grundsätzlich noch immer ein guter Arbeitgeber sei und es gut wäre, wenn die neu in diesem Geschäftsberich agierenden privaten Anbieter sich nach dem Niveau des Arbeitgebers Post ausrichten würden. Übrigens: Möchten auch Sie einmal eines der drei Briefzentren besuchen? Die Post bietet diesen Dienst in Zürich-Mülligen, Eclépens und Härkingen an für Gruppen ab 15 Personen (Mindestalter: 10 Jahre bzw. 4. Klasse): Für Sie da/briefzentrum/besucherführungen K L E E N G U A R D F ü r S i c h e r h e i t u n d H y g i e n e a m A r b e i t s p l a t z S c h ü t z e n S i e I h r e A r b e i t s k r ä f t e! s e h r g u t e B e w e g u n g s f r e i h e i t o p t i m a l e A t m u n g s a k t i v i t ä t s t r a p a z i e r f ä h i g e M a t e r i a l i e n g u t e P a s s f o r m b e w ä h r t e r N a m e f ü r S c h u t z k l e i d u n g I h r P a r t n e r f ü r H y g i e n e u n d S a u b e r k e i t! D e l t a Z o f i n g e n A G, U n t e r e B r ü h l s t r a s s e 1 0, Z o f i n g e n T e l F a x

15 Ruedi Knutti Travail et santé Une visite du centre de tri du courrier de Zurich-Mülligen Sécurité au travail 15 Le traitement du courrier le plus moderne du monde c est ainsi que La Poste Suisse vante son centre de tri du courrier de Zurich-Mülligen. En service depuis 2008, il traite quotidiennement près de sept millions de lettres. Ceci est possible à l aide de procédés normalisés et d une technologie des plus modernes, mais également grâce à l implication du personnel qui reste indispensable. Le centre postal de Zurich-Mülligen, situé entre Schlieren et Altstetten, est en service depuis 25 ans. Raccordé à quatorze voies de chemin de fer, ce complexe de 300 m de long et de 170 m de large, construit entre 1977 et 1985 par l architecte zurichois Theo Hotz, a servi jusqu en 2004 de centre de tri des paquets pour la région zurichoise. Suite à la centralisation du tri effectué dans les trois sites de Frauenfeld, d Härkingen et de Daillens, on a cherché une nouvelle affectation à ce bâtiment qui fut le plus grand de Suisse. Comme pour le tri des paquets, La Poste a décidé, en 2003, de centraliser le tri du courrier dans trois centres principaux, à Mülligen, Härkingen et Eclépens. Le 18 juin dernier, le groupe sécurité de l association professionnelle Swiss Engineering STV a organisé, pour ses membres, une visite de ce bâtiment dont le cœur est constitué de quinze gigantesques installations de tri automatique du courrier. Si les adresses de la plupart des lettres peuvent être saisies par voie optique, une présence humaine est toutefois nécessaire pour trier les lettres dont l adresse n est pas parfaitement lisible. Ces procédés de traitement et de tri sont accompagnés d une imposante logistique. Les conteneurs de collecte qui arrivent par la route ou par chemin de fer doivent encore être entrés manuellement dans la halle pour être conduits, à l aide de bandes transporteuses, aux installations de traitement. Des conteneurs de collecte, ainsi que des milliers de récipients contenant les plis se meuvent automatiquement sur trois niveaux; ils sont saisis par des bras robotisés pour être réintroduit dans les conteneurs de collecte ad hoc. Après cette visite d une heure environ, le chef de la sécurité, ainsi que Willy Gabriel, responsable de la communication du syndicat, ont répondu à nos questions. Quelque 1200 employés travaillent au centre de tri du courrier de Mülligen, mais lors de notre visite, nous n en avons vu que quelques-uns. Depuis des années, il y règne une très grande pression pour réduire le nombre de postes de tra- vail, ce qui a une répercussion fortement négative sur les employés. En effet, cette immense machinerie commandée par ordinateur n offre que très peu de chances aux employés de trouver leur cadence individuelle de travail. Lorsque la machine est en marche, il faut l alimenter. Comme nous avons pu le constater, le niveau sonore est important. Le climat ambiant (température, aération, etc.) laisse parfois à désirer. Ainsi, ce qui fut autrefois une profession (facteur responsable) n est devenu plus qu un simple job, pour bien des personnes ici. Le système des trois-huit n a que peu d égards pour les besoins individuels. Actuellement, La Poste des lettres subit également des effets conjoncturels. Mais Willy Gabriel confirme qu elle reste un bon employeur et qu il serait bien que les fournisseurs privés, nouveaux dans ce secteur, s alignent sur le niveau de La Poste. Il est possible de visiter les centres de tri du courrier de Zurich-Mülligen, Eclépens et Härkingen, pour des groupes comptant au moins 15 personnes (âge minimum requis 10 ans). votre service/traitement du courrier/ Visites guidées.

16 16 Arbeitssicherheit «Auf Ende September oder anfangs Oktober rechnen Fachleute mit dem Ausbruch der Pandemie der Schweine - grippe in der Schweiz», sagte Hygiene - fachfrau Syliva Kräuchi am Mittwoch, 2. September, anlässlich des Workshops «Praxisorientiertes Risikomanagement In einem Tag zum Pandemieplan». Zahlreiche Verantwortliche aus dem Bereich Gesundheit (Altersheime, Spitäler, Psychiatrische Klinik), aber auch aus der Industrie nahmen daran teil. Dieser wurde durch die beiden im Gesundheitsbereich arbeitenden Firmen Dräger, Dietlikon und wgs AG, Möhlin, dem Dienstleitungsunternehmen der Weita Gruppe, durchgeführt. Die meisten der Anwesenden hatten für ihr Unternehmen bereits einen Pandemieplan erstellt, wollten an dieser Tagung jedoch erfahren, was sie daran verbessern könnten. Andere wollten lernen, wie man so einen Plan erstellt und auf was man besonders achten soll. Sylvia Kräuchi: «Wichtig ist, dass dieser Plan schriftlich erstellt und mit den zuständigen Personen auch besprochen wird». Pandemiepläne für Firmen, Spitäler und Altersheime Im Hintergrund wird der Ernstfall vorbereitet Firmen und verschiedene Organisationen bereiten sich mit Pandemieplänen auf die Schweinegrippe vor. In Möhlin fand dazu ein Workshop statt. Hygienefachfrau Sylvia Kräuchi erläutert, auf was Verantwortliche bei einem Pandemieplan alles achten müssen. Fotos: Martin Binkert Ziel des Pandemieplanes ist es, durch verschiedene Vorbeugemassnahmen das Ansteckungsrisiko zu vermindern. Ganz vermeiden lässt es sich nicht. Dass ausgiebiges Waschen nützt, zeigen folgende Zahlen: So werden durch ausgiebiges Händewaschen mit der richtigen Technik und der Verwendung von Seife Keime (vor dem Waschen) auf 100 vermindert. Wird eine medizinische Spezialseife verwendet, werden die Keime gar von auf einen Keim reduziert. Die Erwartungen der Teilnehmer an den Workshop sind aufgelistet. Die meisten der Teilnehmer wussten, dass sie durch ihre Arbeit von einigen belächelt werden. «Dafür muss man einen breiten Rücken haben», sagte Sylvia Kräuchi, «denn allen kann man es sowieso nie recht machen». Ein Teilnehmer meinte, die Vorsorge gegen diese Pandemie sei wie eine Versicherung. Man sei froh, wenn sie nicht gebraucht werde, man sei aber auch vorbereitet, wenn diese benötigt wird. Christine Magnussen, Marketing Communications Manager von der Firma Dräger, ging anhand von Checklis - ten auf wirksame Massnahmen ein.

17 Art MELLOWS Der neue, weiche Stöpsel von MOLDEX, extra mit tiefem Dämmwert für gutes Hören. Laufende Aktion Thomi+Co AG 4932 Lotzwil Persönliche Schutzausrüstungen von Kopf bis Fuss Telefon Telefax PERMANENTE E PERSONEN- SICHERUNGEN EN Zertifiziertes Qualitätsmanagement- System nach ISO 9001: 2000 Nebst selbst hergestellten Arbeitshandschuhen und Schutzbekleidungen führen wir persönliche Schutzausrüstungen u.a. folgender Hersteller in unserem Verkaufsprogramm: Ansell, Brussel/B Schutzhandschuhe * Best Mfg Co, Menlo/USA Schutzhandschuhe * Expo, Kolkata/IND Schutzhandschuhe * Fook Cheung Co, Hong Kong Schutzhandschuhe * Juba SA, Santo Domingo/E Schutzhandschuhe KCL, Eichenzell/D Schutzhandschuhe * Mapa Professionnel, Neuilly/F Schutzhandschuhe Marigold Industrial, Wien/A Schutzhandschuhe * Pelen Gloves Mfg Co, Hong Kong Schutzhandschuhe * Rajda Industries, Kolkata/IND Schutzhandschuhe Semperit GmbH, Wien/A Schutzhandschuhe Showa Co, Himeji/JAP Schutzhandschuhe Asatex AG, Bergheim/D Schutzbekleidungen DuPont, Luxembourg/LUX Schutzbekleidungen * Ma-gár Kft, Sásd/H Schutzbekleidungen * Pebest Ltd, Hong Kong Schutzbekleidungen Sioen NV, Ardooie/B Schutzbekleidungen * Bollé Protection Sàrl, Villeurbanne/F Schutzbrillen Unico Graber AG, Hölstein Schutzbrillen * Schuberth, Braunschweig/D Schutzhelme * Abeba, St. Ingbert/D Sicherheitsschuhe about blu SRL, Brugine/I Sicherheitsschuhe Baak GmbH & Co, Duisburg/D Sicherheitsschuhe * Baltes GmbH, Heinsberg/D Sicherheitsschuhe Fernandes LDA/2w4, Guimarães/P Sicherheitsschuhe * ICC SA, Guimarães/P Sicherheitsschuhe * JAL Lupos GmbH, Mönchengladbach/D Sicherheitsschuhe Maspica SRL, Casalserugo/I Sicherheitsschuhe Mondeox/Lytos, Asolo/I Sicherheitsschuhe Bekina B.V., Kluisbergen/B Sicherheitsstiefel Dunlop BV, Raalte/NL Sicherheitsstiefel Hellberg Safety AB, Stenkullen/S Gehörschutzprodukte JSP Ltd, Oxford/GB Gehörschutzprodukte Sperian, Lübeck/D Gehörschutzprodukte 3M (Schweiz) AG, Rüschlikon Atemschutzmasken * Moldex-Metric, Walddorf/D Atemschutzmasken * Scott, Skelmersdale/GB Atemschutzsysteme * Protecta SA, Carros/F Fallschutz-Systeme * Universal, Kungsbacka/S Augenduschsysteme * Cederroths AB, Upplands/S Erste-Hilfe-Produkte * H. Klar GmbH & Co, Wuppertal/D Warnschilder * Alleinvertretungen Dieses revolutionäre Sicherungssystem system erlaubt ein freies und sicheres Bewegen ohne Behinderung bei Arbeiten mit Absturzgefahr. Das System aus rostfreiem Stahlseil ermöglicht flexible und massgeschneiderte Lösungen für praktisch alle Einsatzgebiete (z.b. Dächer, Simse, Fassaden, Leitern, Kranbahnen, Masten, Plattformen, Silos). ANTWORTTALON A TA ON - FAX Senden Sie bitte ausführliche Unterlagen über Permanente Personensicherungennsicherungen Firma Name Adresse SpanSet AG Eichbülstrasse etwil am see Tel

18 18 Sécurité au travail «Les spécialistes s attendent à un déferlement de la pandémie de grippe A pour la fin septembre ou début octobre», a déclaré la spécialiste de l hygiène Syliva Kräuchi le mercredi 2 septembre, lors de l atelier «Gestion des risques axée sur la pratique - le plan de pandémie en une journée». De nombreux responsables du secteur de la santé (maisons de retraite, hôpitaux, cliniques psychiatriques), mais également de l industrie y ont participé. Cet atelier a été organisé par les deux entreprises travaillant dans le secteur de la santé, Dräger à Dietlikon et wgs AG à Möhlin, l entreprise de services du groupe Weita. La plupart des participants avaient déjà établi un plan de pandémie pour leur entreprise, mais voulaient, lors de ce congrès, savoir ce qu ils pourraient encore améliorer. D autres souhaitaient apprendre comment établir un tel plan et ce à quoi il fallait particulièrement prendre garde. Sylvia Kräuchi a annoncé: «Il est important que ce plan soit établi par écrit et discuté avec les responsables». Le but d un plan de pandémie est de diminuer les risques de contagion par Les plans de pandémie destinés aux entreprises, hôpitaux et maisons de retraite On prépare minutieusement ce cas critique Des entreprises ainsi que diverses organisations se préparent en vue de la grippe A. Un atelier sur ce thème s est tenu à Möhlin. Sylvia Kräuchi, spécialiste de l hygiène, explique ce à quoi tous les responsables doivent prendre garde dans un plan de pandémie. Fotos: Martin Binkert des mesures préventives, bien qu il soit impossible de l éviter totalement. Il est essentiel de bien se laver les mains, c est ce que prouvent les chiffres suivants; un lavage méticuleux des mains avec du savon, en suivant la bonne technique, diminue le nombre de germes de (avant le lavage) à 100. Si l on utilise un savon médical spécial, les germes se réduisent de à 1. La plupart des participants savaient qu ils en feraient sourire certains au travail. «C est pourquoi on doit avoir des épaules solides», a dit Sylvia Kräuchi, «car chacun veut faire à son idée». Un participant a déclaré que les précautions prises contre cette pandémie agissent comme une assurance. On est heureux lorsqu on n en a pas besoin, mais on prêt lorsqu on en a besoin. Christine Magnussen, directrice du marketing et de la communication de l entreprise Dräger, a expliqué les mesures efficaces à l aide de check-lists. Lors de l atelier, on a répertorié les attentes des participants.

19 19 Im Falle eines Falles... Sicherheit auf Schritt und Tritt Unfallverhütungsvorschriften sind gut. Gesichts- und Körperduschen an Arbeitsplätzen mit gefährlichen Stoffen sind besser. Franke Washroom Systems Tel AIRPOWER X11 MID/LOW CE EN ISO 20345:2004 S3 CI WR Wasserdicht und atmungsaktiv durch GORE-TEX und HAIX -Klima-System, Anatomische Unterstützung des Mittelfußes durch HAIX -AS-System HAIX -Vertriebs AG Martinstraße 14 c, 4622 Egerkingen, Schweiz Tel. +41(0)62/ , Fax: +41(0)62/ HAIX -Schuhe Produktions- und Vertriebs GmbH Mainburg, Germany, Tel. +49 (0) 87 51/

20 20 Arbeitssicherheit Höhenarbeitsplätze ein Risiko, das leicht unterschätzt wird?! Die IZA unterhielt sich mit Almos Hernad, Product Manager, Technischer Berater und Schulungsleiter ganze Schweiz bei Carl Stahl AG, Siebnen. Almos Hernad, Product Manager, technischer Berater und Schulungsleiter, Carl Stahl AG, Siebnen. Carlstahl hat 1050 Mitarbeiter und betreibt weltweit 50 Stützpunkte. Gegründet 1880 in Süssen, Deutschland, erzielt sie heute einen Umsatz von über 207 Mio. Euro. Ein relativ kleiner Teil befasst sich mit Persönlicher Schutzausrüstung zur Absturzverhütung. Das Angebot beinhaltet: ein Vollsortiment der Seil-Hebe- Zurr-Sicherheitstechnik Medizintechnik Microchirurgie Endoskopietechnik Micromechanik Neue Generation von Bowden zügen (NOKON) Feinseile aus neuen Werkstoffen Seile für die Innen- und Aussenarchitektur Weiterentwicklung X-Tend-Netze und evtl. Gewebe aus Drahtseilen für die Architektur Dünne flexible Drahtseile für die Fahrzeugindustrie Hernad ist ein begeisterter Berggänger und Freizeitkletterer. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit fand er eine motivierende Aufgabe in Zusammenarbeit mit dem Seil. Hernad hat für seine Tätigkeit die Prüfung der International Rope Accesss Association in England absolviert. Gegenwärtig ergänzt er sein Wissen mit der Ausbildung zum Sicherheitsfachmann EKAS. Die Industrial Rope Access Association ist weltweit für industrielles Klettern anerkannt. Seit 2006 gilt für Arbeiter im Betätigungsfeld «Fassadenreinigung», «Felsbefestigungen», «Service von Geräten in der Höhe» oder auch «Gestaltung der Dachlandschaft» die Pflicht, dass sie eine anerkannte Ausbildung im Bereich der Absturzverhütung aufweisen müssen. Hernad ist auch Mitglied des schweizerischen Kranexpertenverbandes. IZA: Welches sind die Aufträge, die Sie heute erledigen? Hernad: Ee kommen Firmen, die ein Gefahrenportfolio erarbeiten liessen. Der Massnahmenplan und die Umsetzung fehlen noch. Weitere Projekte haben mit der Wartung von Geräten oder Fenstern, Fassaden mit exponiertem Zustieg zu tun. Auch Silos, Kranmaschinen, Solarzellen (Dächer), Lüftung oder Dachbegrünungen gehören zum Alltag. IZA: Wie bereiten Sie sich auf Ihre Arbeit vor? Hernad: Zusammen mit dem Sicher- heitsfachmann, dem Bauleiter oder einem Vertreter der Bewirtschafter erfolgt eine Objektbesichtigung. Mit Notizen vom Kunden und Fotos mache ich eine Bestandesaufnahme im Bereich «Absturz». Es erfolgen dann Empfehlungen was Schulung und Ausrüstung anbetrifft. IZA: Welches sind die besonderen Gefahren? Die besonderen Gefahren sind: Absturz Exponierte Stellen Alte Gerätschaften (abgenutzte Schutzausrüstung) Mangelnde Beratung von Schutzausrüstungen IZA: Wie begegnen Sie Zeitdruck? Für die Analyse brauche ich eine bis zwei Stunden. Für die Massnahmen ergibt sich der Aufwand aufgrund der Analyse. Aufgrund meiner Einstellung zur Aufgabe und der damit verbundenen Verantwortung, nehme ich die zur einwandfreien, sorgfältigen Lösung des Problems notwendige Zeit. Zeitdruck führt höchstens zu teuren Nachbearbeitungen. IZA: Welches sind die Hilfsmittel? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Grundsätzlich haben wir eine Checklis - te; wir fragen uns aber auch immer, ob es eine Substitutionsmöglichkeit gibt wie z. B. ein Geländer. Wir schauen die Organisation an. Manchmal können eigene Mitarbeiter mit der entsprechenden Schulung die

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