bewundern sind. Es gibt aber kaum einen, in dem mehr Seele und Herzblut lebt. Deshalb: Ostheimer, kommt alle zum Ostheimer Karnevalszug!

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1 Ostheim Februar 2011 Ausgabe I Ostheim rockt!... lautet das Motto des Ostheimer Karnevalszuges Angelehnt an das Kölner Motto Köln hat viel zu beaten, präsentiert sich Ostheim noch eine Stufe lauter. Das ist auch gerechtfertigt. Denn auch in diesem Jahr ist es dem Förderverein Ostheimer Karnevalsumzug e.v. mit einem unverwüstlichen Idealismus und einer unglaublichen Energieleistung gelungen, einen Karnevalszug durch Ostheim auf die Beine zu Ostheimer Bürger kommen und damit ihre Verbundenheit zeigen. Mag sein, dass in anderen Kölner Zügen mehr Kamelle geworfen werden und teurere Kostüme zu heimer Weg Steinrutschweg Waldemarstraße Zehnthofstraße Werntgenstraße (in Fahrtrichtung Steinrutschweg) Servatiusstraße Werntgenstraße Zehnthofstraße Steinrutschweg Zugende: Gegen 16 Uhr am Steinrutschweg / Ecke Buchheimer Weg bewundern sind. Es gibt aber kaum einen, in dem mehr Seele und Herzblut lebt. stellen. Und alle teilnehmenden Gruppen kommen aus dem Herzen Ostheims! Alles Menschen von nebenan: Kinder, Nachbarn, Vereine, Stammtische. Irgend jemanden aus dem Zug kennt sicherlich jeder Ostheimer, und wenn es nur vom Sehen ist. Für die Bedeutung unseres Ortsteils sowie für die Ostheimer Kinder, von denen viele im Zug mitgehen, ist es sehr wichtig, dass viele Deshalb: Ostheimer, kommt alle zum Ostheimer Karnevalszug! Karnevalssonntag, ab Uhr, Start auf dem Marktplatz Rösrather Straße / Ludwig-Ronig-Straße Der Ostheimer Zugweg: Start auf dem Marktplatz Hardtgenbuscher Kirchweg bis zur Ampel Rösrather Straße Franfurter Straße Buch- Eröffnung des Karnevals in Ostheim Weiberfastnacht wird der Ostheimer Karneval um Uhr vor dem Schützenheim, Steinrutschweg 21-25, eröffnet. Zugorganisator Manfred Gietz legt als DJ Karnevalslieder auf. Und: Es ist noch Suppe da...

2 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 2 Ausgabe 1, Februar 2011 Die Gruppen im Ostheimer Karnevalszug Polizei Für die Sicherheit sorgt traditionell der Ostheimer Polizist Marcel Schmitz. 4. Kutsche der 1. Ostheimer Hunnen Der Ostheimer Jacki Hausmann als Fürst Rangani sowie Walter Gietz, der maßgebliche Zugorganisator, fahren gemeinsam mit den Kindern der Hunnen in einer Kutsche. 2. Zugleitung Vorne im Zug geht Gabi Wester, die Vorsitzende des Förderverein des Ostheimer Karnevalszugs. 3. Fußgruppe der 1. Ostheimer Hunnen Unter der Leitung der Vorsitzenden Hubertine Meyer werden 14 Hunnen in ihren historischen Kostümen Kamelle unter die Ostheimer Bevölkerung werfen. Neben der Familie Meyer wird auch die Familie Büschel dabei sein. 5. Vier Smarts Die Sozialstation Ostheim, die ihren Sitz im Buchheimer Weg 48 hat, stellt auch in diesem Jahr wieder ihre Firmenfahrzeuge zur Verfügung. Die vier Smarts sind über den Zug verteilt und dienen einzelnen Gruppen als Leitfahrzeug. Gefahren werden die Autos von den Geschäftsführern des Pflegedienstes Wilhelm Meuer und Eugen Ossewold. Mit dabei sind auch die Angestellten der Sozialstation, die tüchtig Kamelle aus den Smarts werfen werden. 6. Evangelische Kirchengemeinde Gemeindereferentin Christa Atten, die selbst 13 Jahre in Ostheim gewohnt hat, kommt mit einer Kinderund Jugendgruppe. Diese besteht aus 30 Personen - im Alter von 6 bis 16. Die jungen Leute kommen aus den verschiedenen Gruppierungen der Gemeinde, wie z.b. aus der evangelischen Kinder- bzw. Mädchengruppe oder aus diversen Konfirmationsjahrgängen. Dabeisein werden auch Jugendliche anderer Konfessionen und Glaubensrichtungen. Das Motto lautet: Sternstunden. Verstärkt wird die Gruppe von fünf bis sechs Erwachsenen. Die evangelische Gemeinde beteiligt sich bereits zum 14. Mal am Ostheimer Zug. 7. Die Lochblüten Der langjährige Stammtisch aus der Gaststätte Schützenheim nimmt mit sieben Personen teil. Gemäß ihrem Namen tragen die Lochblüten Kostüme, die bunt wie Blumen sind. Angeführt wird die Gruppe von der Stammtisch-Präsidentin Erika Schmitz, der Ehefrau des Ostheimer Polizisten an der Spitze des Zuges. Mit dabei sind auch drei Generationen der Familie Vossen sowie Ingrid Hoppe aus dem Steinrutschweg. 8. Ostheimer Clowns Diese Gruppe geht schon seit dem Jahr 2002 im Zug mit. Sie besteht aus der Familie Kriesel, Rösrather Straße, und der Familie Baus. Die achtköpfige Gruppe trägt selbstgemachte Clownskostüme - wie der Name der Gruppe schon sagt.

3 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 3 Ausgabe 1, Februar Die Latzebotze Sie wohnen Zaun an Zaun: Das Ehepaar Guido und Petra Zilligen (Fußpflege Heilbronner Straße) und ihre Nachbarn, das Paar Anja Setzkorn / Alex Brück. Verstärkt durch den bekanntesten Friseur Ostheims, Helmut Langlotz, gehen sie als Fußgruppe in roten Latzhosen. Verstärkung erhalten sie von ihren Kindern. 10. Veedel e.v. und OT Ruppiner Straße Die OT am Wunschtor wird mit ca. 25 Kindern sowie fünf bis acht Erwachsenen dabei sein. Verstärkt wird die Gruppe von der OT. In diesem Jahr haben sich alle als OT s (Ostheimer Tubbies) verkleidet; die Kostüme sind selbst gemacht. Die Kamellen werden in zwei mitfahrenden Autos transportiert. Koordinatoren der Gruppe sind Nathalie Klesse und Günter Schmitz. 11. Kindergarten Henleinstraße Die größte Gruppe des Zuges (24 Erwachsene und 24 Kinder) stellt der Fröbelkindergarten aus der Henleinstraße unter der Leitung von Marlies Schomacker. Traditionell gehen die Kinder als Kindergartenzwerge und die Eltern in grünen Kostümen als deren Wiese. Den Kamellewagen stellt der Ostheimer Handwerker Horst Piontkowski (Isolationsbetrieb Mannheimer Straße) zur Verfügung, dessen Kind ebenfalls zu den Zwergen gehört. 12. Fußgruppe Kirchenchor St. Servatius Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens nimmt der Ostheimer Kirchenchor am Zug teil - verstärkt durch einzelne Gemeindemitglieder der Engelkirche. Koordiniert wird die Gruppe der Sängerinnen und Sänger von Annemie Lehner. Der Chor, der vor fünf Jahren schon einmal dabei war, wird Kostüme tragen, die auf ihre musikalischen Aktivitäten hinweisen. 13. Ostheimer Tele-Tubbies ( Das Original ) Die Familie Röger aus der Rösrather Straße feiert ein närrisches Jubiläum: Sie ist bereits seit elf Jahren im Zug dabei. Früher waren sie lediglich zu dritt, so dass ein 14. Wagen der Ostheimer Schützen Sehr professionell wird der Auftritt der Ostheimer Sportschützengesellschaft ausfallen. Mit zwei speziellen Karnevalswagen, die von Traktoren gezogen werden, kommt ein Hauch von Rosenmontagsstimmung auf. Der erste Wagen wird mit den erwachsenen Schützen besetzt sein. Unter ihnen befindet sich auch die aktuelle Ostheimer Schützenkönigin Pauline Hoeder. Im Zug werden die Schützen ausnahmsweise mal nicht in ihren Uniformen auftreten, stattdessen wurde die Wahl der Kostüme freigegeben. 15. Wagen der Ostheimer Jungschützen Auf dem zweiten Wagen werden die Ostheimer Jungschützen mitfahren - beaufsichtigt von der Jugendwartin des Vereins, Claudia Schwan. 15. Polizei Am Schluss des Zuges sorgt der zweite Veedel-Polizist für Sicherheit Tel.: Last Minute Linienflüge Kreuzfahrten Busreisen Rösrather Str (Rundhaus) Tubbie fehlte ( Tinky Winky, Dipsy, Lala, Po ). Mittlerweile hat die Familie Röger Nachwuchs erhalten, da die Schwiegertochter und Enkelkinder jetzt auch mitgehen.

4 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 4 Ausgabe 1, Februar 2011 James-Krüss-Grundschule Ganz groß rausgekommen! Mit der James-Krüss-Grundschule haben wir in unserem Stadtteil eine im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Schule mit der engagierten Rektorin Christiane Hartmann. So erschien doch tatsächlich in der Weihnachtsausgabe 2010 des Kölner Stadtanzeigers ein ganzseitiger Bericht über die Ostheimer Grundschule und ihren musikalischen Schwerpunkt. Anlass für den Bericht war sicherlich auch der Besuch von Hedwig Neven DuMont, der Ehefrau des Kölner Zeitungsverlegers. Als Vorsitzende des Vereins Wir helfen e.v., der täglich belegte Brote für die bessere Ernährung der Schüler spendet, hatte sie im Dezember des letzten Jahres die Adventsfeier der Schule besucht. Neben einer Vertreterin des Schulamtes waren auch der Leiter der Rheinischen Musikschule sowie ein Vertreter des Lionsclub Constantinus anwesend. Alles Personen, von denen die Schule tatkräftig bzw. finanziell unterstützt wird. Derartige Monatsfeiern, wie in diesem Fall die Adventsfeier, finden in der James-Krüss-Grundschule regelmäßig statt, um den Kindern ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre musikalischen Fähigkeiten zu präsentieren. Neben dem Bericht im Kölner Stadt Anzeiger erschien auf deren Homepage ein etwa zweieinhalb-minütiges Video über die Adventsfeier. Der Film ist auf der Seite de unter Videos zu finden. Stichwort: Integration durch Musik. Sozialraumkonferenz: Neue Impulse für Ostheim/ Neubrück Trotz Schnee und Eis folgten über 40 Personen der Einladung zur Sozialraumkonferenz Ostheim/Neubrück am 02. Dezember des letzten Jahres. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Einrichtungen der Stadtteile Ostheim und Neubrück, wie Schulen, Kindertagesstätten, JobBörsen und Vereinen. Zusätzlich waren Vertreter der Stadtverwaltung anwesend. Nach einem kurzen Rückblick auf die Inhalte und Tätigkeiten der Sozialraumkoordination in den letzten vier Jahren waren die Akteure gefordert, ihre Ideen für künftige Projekte und Aufgaben in den beiden Stadtteilen zu benennen. Anschließend wurden die Themen in Workshops vertieft. Dabei befassten sich die Anwesenden mit folgenden Inhalten: Ein mehrsprachiges Vorleseangebot für Kinder Partner für die Jugend Verbesserung der Wohn-/Lebensqualität - Gremium für die Gernsheimer Straße, Kinder-/Jugend-Ferienfreizeit Übergang Schule/Beruf Kurzfilmfestival Ostheim/Neubrück Abschließend wurden die Ergebnisse allen Teilnehmern vorgestellt und erste Vereinbarungen für die Weiterbearbeitung getroffen. Insgesamt wurde sich auf dieser Konferenz sehr engagiert mit der Frage auseinandergesetzt, wie eine Verbesserung der Lebensbedingungen in Ostheim und Neubrück zu erreichen sei. Darüber hinaus ermöglichte dieses Treffen, dass sich die unterschiedlichen, teilweise auch neuen Akteure kennenlernten, was die Arbeit in den bestehenden Netzwerken und (neuen) Arbeitsgruppen sicherlich stärken wird. Nun heißt es, die Impulse der Sozialraumkonferenz aufzugreifen, weiter zu verfolgen, auszubauen, zu realisieren oder in andere Ideen und Projekte einmünden zu lassen. Pfarrer Paul Schmitz verstorben Denkt man an den katholischen Pfarrer von Ostheim, so hat man immer noch ihn vor Augen: Paul Schmitz, der viele Jahre lang die katholischen Ostheimer Kinder getauft und zur ersten Kommunion geleitet hat. So manch einer hat ihn in der Grundschule auch als Religionslehrer erlebt. Dorthin fuhr er immer auf einem Fahrrad und brachte eine Gitarre mit. In seinem Unterricht wurden dann regelmäßig Lieder gesungen, die eine Geschichte aus der Bibel erzählten ( Es lebte ein Herr Zachäus... ). Pfarrer Paul Schmitz ist nun am im Alter von 85 Jahren gestorben. Zuletzt wohnte er in Solingen, wo er in im Rahmen seines Ruhestands in einer katholischen Gemeinde aushalf. Nach Ostheim war er als Kaplan im Jahr 1958 gekommen. Hier war er insgesamt 32 Jahre tätig und hatte auch seinen Wohnsitz in Ostheim. Geboren wurde Paul Schmitz nicht weit von hier am in Lindlar. Nach einer Lehrzeit als Maschinenschlosser war er Soldat im 2. Weltkrieg, wovon noch ein Splitter in seinem Arm zeugte, den er seinen Schülern hin und wieder zeigte. Nach weiteren schulischen Ausbildungen nahm er 1950 ein Theologiestudium auf und sechs Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Bevor er nach Ostheim kam, war er noch für zwei Jahre als Kaplan in Wülfrath bei Wuppertal tätig. Anschließend wurde Paul Schmitz damit betraut, in Ostheim eine neue Pfarrgemeinde und ein neues Gotteshaus aufzubauen. Daraus folgte März 1961 die Einweihung der Kirche Zu den Heiligen Engeln. Als zehn Jahre später der Pfarrer Karl Jüsgen aus Altersgründen seine Pfarrstelle in St. Servatius aufgab, wurden die beiden Ostheimer Pfarrgemeinden zusammengelegt. Danach war Paul Schmitz der katholische Pfarrer für ganz Ostheim. Die katholische Gemeinde Ostheim behält ihn aufgrund seiner Volksnähe, seinem aufgeschlossenen Wesen und seiner besonderen Gabe, auf Kinder und Jugendliche einzugehen, in guter Erinnerung.

5 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 5 Ausgabe 1, Februar 2011 Gewerbe in Ostheim Heute: Schuhmacherei Cartus in der Rösrather Straße Seit 30 Jahren gibt es in Ostheim einen klassischen Schuhmacher, zu dem man seine kaputten Schuhe bringen kann. Und seit vier Jahren wird das Ostheimer Traditionsgeschäft von Uwe Cartus geführt, der es vom Schuhmacher Pützer übernommen hat. Geboren wurde der 45-jährige Uwe Cartus in Trier, siedelte aber mit drei Jahren nach Porz um, wo er noch heute wohnt. Im Anschluss an die Schule ging er in Forsbach bei Schuhmacher Bel in die Lehre. Nach vier Jahren Bundeswehrzeit kehrte er in seinen Beruf zurück und war 19 Jahre beim Schuhhaus Buschmann in Porz-Wahn, in einer Orthopädie-Schuhmacher- Werkstatt, tätig. Am 1. Juli 2007 übernahm Uwe Cartus den Schuhmacher-Betrieb in der Rösrather Straße. Hier bietet er Schuh-Reparaturen aller Art an, wozu auch das Weiten und Strecken gehört, um sie passend zu machen. Aber auch kleine Sattlerarbeiten führt er aus. So zählt er zwei Eishockey-Vereine zu seinen Kunden, die ihm regelmäßig ihre Ausrüstung, wie z.b. Lederhandschuhe zur Überholung bringen. Und da das Setzen von Reißverschlüssen ebenfalls zu seinen Fertigkeiten gehört, erhält er aus den umliegenden Ställen häufig Reitstiefel zur Reparatur. Aber auch Zubehör bietet Uwe Cartus an. Für die Schuh-Pflege empfiehlt er Produkte der Marke Kiwi : Ein britisches Traditionsprodukt mit einem guten Preis-Leistungs- Verhältnis, das nicht schmiert und für einen guten Glanz sorgt. An Einlegesohlen führt er unter anderem Produkte von Bama, die zwar etwas teurer, aber von sehr guter Qualität sind. Darüber hinaus kann man bei ihm Schnürsenkel aller Längen und Farben erwerben. In den Wintertagen wurden sehr häufig Spikes nachgefragt, die bei Glätte einfach unter die Schuhe geschnallt werden können. Diese bietet er zu einem günstigen Preis an. Aber auch sonst sieht sich Uwe Cartus preislich günstiger als viele andere Dienstleister in Sachen Schuhen. So stellt er für seine Arbeit im Vergleich zu manchem Schnelldienst bis zu 30% weniger in Rechnung. Von Schnelldienst- Ketten rät der ausgebildete Schuhmacher generell ab. Schließlich braucht eine gute Handwerksarbeit Zeit, weshalb er die Schuhe grundsätzlich für 1-2 Tage entgegennimmt. Nur so kann für eine qualitativ gute Arbeit garantiert werden. Neben dem Schuhhandwerk bietet Uwe Cartus alles zum Thema Schlüssel an: Mit neuester Technik ausgestattet, ist er in der Lage, Kopien aller Art herzustellen (inklusive Bohrmulden- und Bahnenschlüssel). Darüber hinaus gehören Fahrrad- und Kofferschlösser zu seinem Sortiment. Zudem arbeitet er mit einem Schlüsseldienst zusammen, der als günstigster Kölner Betrieb RTL-Testsieger wurde. Auch Stempel können bei Uwe Cartus in Auftrag gegeben werden. Und schließlich arbeitet er mit dem Versanddienstleister DPD ( Deutscher Paketdienst ) zusammen, für den er in seinem Geschäft Pakete (ab 4 ) entgegennimmt. Schwerpunkt seines Geschäfts bleibt aber das Schuhmacher- Handwerk, welches sich - wie jede Branche - mit den Jahren weiterentwickelt hat. Mittelpunkt seiner Werkstatt bleibt jedoch die große Schleifmaschine der Marke Hardo -Kapitän, die er von seinem Vorgänger übernommen hat. Genauso alt wie der Schuhmacher, aber so gut wie ein Mercedes, meint Uwe Catus. Stolz ist er auch auf seine alte Adler-Nähmaschine. Alles gutes altes Handwerkzeug in der Werkstatt eines guten Handwerkers in Ostheim. Schuhmacherei Cartus Rösrather Str. 43 Tel.: 0221 / , Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 09:00-13:00 Uhr, 14:30-18:30 Uhr, Sa. 09:00-13:00 Uhr, Mittwoch- Nachmittag geschlossen Homepage: Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Rösrather Str Köln Dr. med. dent. Sven-Mario Alisch Tel. 0221/ Fax 0221/ Dr. med. dent. Christian Lachmann Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie und Parodontologie

6 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 6 Ausgabe 1, Februar 2011 Abschied im Restaurant Alt Ostheim Am 18. Februar feierte das Ehepaar Puda, die langjährigen Wirtsleute der Gaststätte am Buchheimer Weg, ihren Abschied. Die Familie geht zurück in ihre kroatische Heimat und wird sich in Split niederlassen. Nachfolger im Alt Ostheim wird ein Wirt aus Winterberg im Sauerland. Er wird deutsche Küche sowie Pizza anbieten. Die Wiedereröffnung findet Weiberfastnacht um Uhr statt. Zusatzbahn für die Linie 9 In der letzten Ausgabe der Stadtteilzeitung wurde bereits berichtet, dass sich die Kommunalpolitik mit den hohen Fahrgastzahlen der Linie 9 beschäftigt. Zudem wurden im Zusammenhang mit der Bebauung des Millionenackers Stimmen laut, dass das derzeitige Angebot der Linie 9 durch den Anstieg der Ostheimer Einwohnerzahl den Bedarf nicht mehr deckt. FDP-Fraktionschef Ralph Sterck, zu dessen Wahlkreis unser Stadtteil gehört, hatte daraufhin im Verkehrsausschuss des Kölner Stadtrates beantragt, die Ostheimer Straßenbahnen im morgendlichen Berufsverkehr zu verstärken. Parallel dazu lief eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion Kalk an die Stadtverwaltung. Sowohl die Verwaltung als auch die KVB nahmen dies zum Anlass für eine detaillierte Überprüfung der Situation auf der Linie 9. Dabei stellte sich heraus, dass das Fahrgastaufkommen auf dem Streckenabschnitt zwischen Deutz und Königsforst in den Jahren 2004 bis 2009 um ca. 11% gestiegen ist. Insbesondere montags bis freitags zwischen 7 und 8 Uhr führt dies zu einer Überschreitung der Transportkapazitäten.Gleichzeitig wurde festgestellt, dass im gleichen Zeitraum auf der Linie 7 zwischen Deutz und Zündorf 6% weniger Fahrgäste fahren, was mit dem zusätzlichen S-Bahn-Angebot in Porz zusammenhängt. Daher hatten Verwaltung und KVB auch direkt eine Lösung des morgendlichen Kapazitätsproblems in Ostheim zur Hand: Eine Verstärkungsfahrt der Linie 7 wird sozusagen umgeleitet und zu einer Zusatzfahrt der Linie 9. Somit startet seit dem 10. Januar im Königsforst von 7.15 Uhr bis 7.25 Uhr alle 5 Minuten eine Linie 9, so dass in Ostheim um 7.28 Uhr eine zusätzliche Bahn in Richtung Deutz und Neumarkt fährt. Mit diesen 360 zusätzlichen Plätzen werden die Transportkapazitäten der gestiegenen Nachfrage angepasst und die Fahrgäste können sich in der fraglichen Zeit auf die drei Bahnen verteilen. Dass hier innerhalb von drei Monaten so flexibel und engagiert reagiert wurde, hat mich positiv überrascht, freut sich Ralph Sterck, der sich für diese Zusatzbahn stark eingesetzt hat. Er fügt aber hinzu: Mit Blick auf die Neu-Ostheimer, die im neuen Waldbadviertel angesiedelt werden, müssten sich Stadt und KVB jedoch noch mehr einfallen lassen, um die örtlichen Verkehrsprobleme auf Straße und Schiene in den Griff zu bekommen. Nachahmenswert: Mitbürger befreit Bushaltestellen vom Schnee Allen Ostheimern sind sicher noch die starken Schneefälle im Dezember letzten Jahres in Erinnerung. Und viele hatten Schwierigkeiten, in die Busse der KVB einzusteigen, da Schnee und Eis den Zugang behinderten oder gar unmöglich machten. Dies beobachtete der Ostheimer Bürger Franz-Josef Leiendecker, der daraufhin kurz entschlossen zu Schneeräumer und Eispickel griff. In mehrstündiger Arbeit befreite er die beiden Bushaltestellen am Buchheimer Weg von Schnee und Eis. Als ihn Günter Trützschler (2. Vorsitzender des Ostheimer Bürgervereins) samstags bei dieser Arbeit antraf, meinte Franz-Josef Leiendecker: Mir tun die Mütter mit Kindern im Kinderwagen und die Senioren mit Gehhilfe oder Rollatoren so leid! Beide Haltestellen und Zugangsflächen wurden gereinigt, wofür ihm der Bürgerverein ausdrücklich dankte. Sein kurzer, knapper Kommentar: Ist doch selbstverständlich!. Der Bürgerverein fand das nicht und bekräftigte den Dank an sein langjähriges Mitglied für das Engagement.

7 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 7 Ausgabe 1, Februar 2011 Ein Erlebnisbericht von Schülern der Albert-Schweitzer-Realschule Das hat mir auch persönlich was gebracht! Gedenkstättenfahrt ins KZ Buchenwald gar nicht so einfach, tolerant zu sein, den anderen in seinem Anderssein und Andersdenken so zu lassen und zu akzeptieren. Aber wir haben den ersten Schritt gemacht. Vieles ist uns bewusster geworden. Und wir wollen unsere Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Fahrt auch in unserem (Schul-) Alltag umsetzen. Wir sind froh, dass wir offen aufeinander zugehen konnten, denn dadurch haben wir neue Freunde gewonnen, die ruhig auch andere Werte haben dürfen. 100 Jahre Kirchenchor Ostheim Gerade fünf Jahre bestand die Kirche St. Servatius in Köln-Ostheim, als verschiedene Freunde des kirchlichen Gesangs, vor allem aber Freunde des kirchlichen Lebens, im Mai des Jahres 1911 in Ostheim das Fundament zu einem Kirchenchor Cäcilia Ostheim legten. So schreibt im Vorwort der ersten Chor-Chronik der Merheimer Pfarrer von Cleev (Ostheim gehörte ja noch zur Merheimer Pfarrei Wohnen. Wohlfühlen. Leben. Montagmorgen, 5:45 Uhr hinter der Feuerwache in Ostheim: 15 SchülerInnen der Albert-Schweitzer-Realschule warten auf den Bus, der uns nach Weimar bringen wird. Wir frieren und die Anspannung steigt, denn im Bus sitzen schon 15 SchülerInnen der Max-Planck- Realschule aus Porz. Wie die wohl sind? Bedenken machen die Runde. Bei der Ankunft in Weimar werden wir von den Seminarleitern in zwei Gruppen geteilt. Das heißt, wir müssen mit den Porzern die nächsten drei Tage verbringen. Aber im Laufe des Nachmittags wird klar: Die sind echt nett! Und das Seminar macht sogar Spaß, obwohl wir ein ernstes Thema haben. Wir bereiten uns auf den Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald vor. Hoch oben über Weimar erwartet uns eine herrliche Winterlandschaft, zu schön für diesen schrecklichen Ort. Während wir durch das Lager geführt werden, stellen wir uns vor, wie die Häftlinge gefroren haben müssen in ihrer dünnen Lagerkleidung und den Holzschuhen. Wir sind schon nach 10 Minuten trotz Winterkleidung so durchgefroren, dass es uns schwer fällt weiterzugehen. Wir halten durch. Auch wenn es manchmal nicht zu ertragen ist, was wir hören und sehen. Nie mehr darf so etwas passieren! Die nächsten zwei Tage diskutieren wir viel über unsere Werte, die teilweise so unterschiedlich sind, dass wir anfangen, uns miteinander zu streiten, wer die besseren Werte hat. Und wir merken: Es ist Sie suchen eine geeignete Mietwohnung in Köln? Oder Sie wollen sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen? Dann ist die GAG Immobilien AG genau der richtige Ansprechpartner! Kundennaher und kompetener Service in 11 Geschäftsstellen vor Ort Hohe Qualität durch fast 100 Jahre Erfahrung Rund Wohnungen in ganz Köln Telefon: 0221/2011-0

8 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 8 Ausgabe 1, Februar 2011 St. Gereon). Und weiter heißt es: Möge der Verein blühen und gedeihen. Möge er sein bestes Tun und Können stellen in den Dienst des Allerhöchsten. Möge er beitragen zur Erbauung der Ostheimer Christgläubigen. Mögen die Mitglieder des Vereins sich gegenseitig erbauen und ereifern und gegenseitige Liebe nie verletzen. Mögen sie niemals aufhören, fleißig die Proben zu besuchen, denn ohne Lernen kein Können. Dagegen vermeldet das Gründungsprotokoll des Kirchenchors vom ganz lapidar: An obigem Datum hat sich der Kirchenchor Cäcilia Ostheim gegründet. Es hatten sich 18 Herren zu diesem Zwecke gemeldet. In den nun einhundert Jahren seines Bestehens war und ist es das wichtigste Ziel des Chores, die Gottesdienste durch den Gesang zu bereichern. Das gilt auch für Gastauftritte in anderen Gemeinden. Darüber hinaus gibt es aber auch andere Aktivitäten wie z.b. das offene Singen im Advent oder die Mitwirkung bei Chorveranstaltungen auf überörtlicher Ebene. Nicht zuletzt steht beim Ostheimer Kirchenchor neben der Freude am gemeinsamen Gesang die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Nicht nur bei den wöchentlichen Proben wird der familiäre Zusammenhalt der Mitglieder spürbar, sondern auch bei Feiern und Ausflügen, die regelmäßig auch die Fördermitglieder mit einschließen. Im Laufe seiner Geschichte haben sich für den Chor natürlich manche Veränderungen ergeben, z.b. die Wechsel bei den Dirigenten oder die Veränderungen in der Zahl und Zusammensetzung der Mitgliedschaft. Wichtigstes Ereignis war in diesem Zusammenhang sicherlich der mit dem Jahr 1936 auch offiziell gewordene Charakter als gemischter Chor, also aus Damen und Herren bestehend. Das Jubiläumsjahr 2011 bringt wieder vielfältige Akzente, beginnend schon mit der wie gewohnt aus eigenen Kräften gestalteten Karnevalsfeier am 5. Februar Höhepunkt wird natürlich die Festmesse am 15. Mai um Uhr in der Engelkirche mit anschließender Feier in der Offenen Tür. Schon längst laufen die Proben und Vorbereitungen für dieses Ereignis, bei dem Mozarts Krönungsmesse zur Aufführung kommen wird. Dafür hat sich eigens ein Projektchor gebildet, in dem als Verstärkung der Ostheimer viele Sängerinnen und Sänger aus benachbarten Kirchenchören mitwirken. Am genannten Datum wird im Übrigen zugleich das fünfzigjährige Jubiläum der Engelkirche begangen. Der Kirchenchor Ostheim umfasst heute rund 45 aktive Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 26 und 86 Jahren. Dazu kommen noch einmal so viele Fördermitglieder. Die Proben finden wöchentlich am Donnerstag um 20 Uhr im Pfarrheim St. Servatius statt. Interessenten an einer Mitwirkung sind natürlich jederzeit gerne gesehen und herzlich willkommen! Kontakt: Annemie Lehner (Vorsitzende) Tel Mai Oasentag für Frauen in Ostheim Thema: Hautnah mich spüren und von Gott berühren lassen Einen Tag lang Zeit für mich. Unter dem Motto Hautnah können Frauen am Oasentag Kraft tanken. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn dreht sich dabei alles um unser größtes Organ, die Haut. Informatives, Sinnliches, Praktisch- Kreatives, Geistliches in unterschiedlichen Workshops können die Teilnehmerinnen sich mit ihrer Haut beschäftigen, sich von Geschichten, Düften und Übungen einhüllen und berühren lassen und Eindrücke sammeln. Der Tag endet mit einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst zur salbenden Frau. Samstag, , Uhr Ev. Gemeindehaus, Bensheimer Str. 13 und direkt nebenan in der Ev. Auferstehungskirche, Heppenheimer Straße 7 Anmeldung erwünscht. Teilnehmerinnenbeitrag: 8,00 Nähere Information und Flyer ab bei: Sabine Richarz Tel ; oder Christa Atten, Tel. Tel und , Ostheimer History Die Schützengesellschaft Ostheim kann unter mit einem wirklich tollen Internet-Auftritt aufwarten. Besonders stolz ist die Gesellschaft auf die Seite Ostheimer History, die mit vielen Bildern aus früheren Zeiten bestückt ist. Allerdings werden noch Bilder aus dem Ostheim der fünfziger und sechziger Jahre gesucht. Wer über solche verfügt, wird gebeten, eine Kopie zur Verfügung zu stellen. Die Fotos wer-

9 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 9 Ausgabe 1, Februar 2011 den dann mit Quellenangabe auf der Homepage veröffentlicht. Die Bilder können im Vereinslokal Zum Schützenheim bei Britta Rohde zu Händen Wilfried Theis abgegeben werden. Osteraktivitäten der Schützen Am Sonntag, den 17. April, findet im Vereinslokal Zum Schützenheim, Steinrutschweg 21-25, das Ostereierschießen der Ostheimer Schützengesellschaft statt. Beginn: Uhr. Neu: Musikschule am Steinrutschweg Ab März gibt es in Ostheim eine Musikschule, die von der Neu-Ostheimerin Larissa Dekhtiar geleitet wird. In unseren Ort zog sie im November 2009, wo sie am Steinrutschweg gemeinsam mit ihrem Mann ein Wohnhaus erworben hat. Das Ehepaar entschied sich für Ostheim, damit seine vier Kinder den Großeltern nahe sein können, die in unserem Stadtteil wohnen. Geboren wurde Musiklehrerin Larissa Dekhtiar im Kaukasus. Ihr Geburtsort Naltschik war damals noch Teil der Sowjetunion, heute ist er Hauptstadt der Republik Kabardino-Balkarien (nördlich von Georgien). Dort wuchs Larissa als Tochter eines Textil-Fabrikanten und einer Lehrerin auf. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie erstmals Klavierunterricht und mit sieben besuchte sie eine Grundschule mit musikalischer Ausrichtung. Anschließend nahm sie mit gerade 15 Jahren ein Studium zur Chordirigentin auf übersiedelte sie dann mit ihrer Mutter nach Deutschland, wo sie sich in Hamburg niederließen. Dort besuchte Larissa Dekhtiar ein Jahr lang eine Sprachschule, um Deutsch zu lernen. Einer ihrer Lehrer engagierte sie gleich als Klavierlehrerin für seine Kinder, sodass sie mit 16-Jahren eine 15-Jährige unterrichtete. Danach nahm sie auf einem privaten Konservatorium ein Musikstudium auf, das sie in den Fächern Gesang und Klavier erfolgreich abschloss. Anschließend war Larissa Dekhtiar an einer staatlichen Musikschule in Hamburg als Dozentin tätig. Neben Gesangsund Klavierunterricht leitete sie Kurse für die Grundausbildung an der Blockflöte und musikalische Früherziehung. Darüber hinaus gab sie in einem türkisch/kurdischen Aufnahmestudio Gesangsunterricht. Dort nahm sie als ausgebildete Sängerin ihre erste CD mit dem Titel Messias auf. Die Bandbreite reicht von Gebetsliedern bis hin zur Folklore. Nach Köln kam Larissa Dekhtiar aufgrund ihrer Heirat im Jahr 2005, da ihr Mann im Rheinland als Arzt arbeitet. Bis zur Geburt der ersten Tochter arbeitete sie in der Region an mehreren staatlichen Musikschulen sowie an der Klezmer- Akademie in Köln. Als Mutter von mittlerweile vier Kindern verlegte sie ihren Arbeitsplatz dann nach Hause und unterrichtete ihre Schüler in der eigenen Wohnung. Da die Nachfrage jedoch immer größer wurde, entschloss sie sich, das Angebot mit der Unterstützung weiterer Lehrer zu erweitern. Und da in ihrem Haus am Steinrutschweg genügend Platz vorhanden ist, richtete sie auf einer kompletten Etage sowie im Dachgeschoss mehrere Unterrichtsräume ein. Dabei achtete Larissa Dekhtiar auf eine familiäre Atmosphäre. So hat auch der Name der Schule einen familiären Bezug und ist aus den Anfangssilben der Namen ihrer Kinder zusammengesetzt ist: BeBeReLea. Die Musikschule bietet Unterricht für die verschiedensten Instrumente an: Von der Violine über das Saxophon bis hin zum Schlagzeug ist alles dabei. Und auch das traditionelle türkische Zupfinstrument Saz kann hier erlernt werden. Darüber hinaus wird Gesangsunterricht in allen Stilrichtungen angeboten, von 1x1design Ihr Partner in allen Medienfragen als kompetenter und zuverlässiger Partner stehen wir Ihnen in der Planung und Umsetzung von anspruchsvoller Werbung, Geschäftspapieren und Internetauftritten zur Seite. Telefon: Mobil: Internet:

10 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 10 Ausgabe 1, Februar 2011 Klassik bis Pop. Dafür stehen ausgebildete und erfahrene Musiklehrer zur Verfügung, von denen einige sogar als Opernsänger tätig sind. Die Schule ist täglich bis Uhr geöffnet, auch am Wochenende. Somit werden auch den Berufstätigen passende Zeiten angeboten. Zudem möchte Larissa Dekhtiar allen Ostheimern die Möglichkeit bieten, ein Instrument zu lernen. Daher hat sie die Preise an der unteren Grenze des Branchenniveaus angesiedelt. Weitere Informationen können dem Internet entnommen werden: Beberelea.de. Fragen beantwortet die Schulleiterin unter der Telefonnummer 0221/ auch persönlich. Am 13. März können sich alle Interessierten auch vor Ort informieren. Denn da findet zwischen 11 und 14 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Schon jetzt kann man sagen, dass die Musikschule unseren Ortsteil bereichert, denn nie zuvor hat es in Ostheim ein so vielfältiges Angebot an Musikunterricht gegeben. Musikschule Beberelea, Steinrutschweg 18, Rundhaus Ostheim Durch den Verkauf ging das 1996 fertiggestellte Haus, das mittlerweile zu einem Ostheimer Wahrzeichen geworden ist, vor Kurzem in den Besitz von Reinhold und Herbert Lülsdorf (Vater und Sohn) über. Ansprechpartner für alle Angelegenheiten des Hauses ist die Lülsdorf Management KG (Telefon ). Die bisherigen Eigentümer, die Familie von Oertzen, sind sehr zufrieden, dass es gelungen ist, trotz der Größenordnung, neue private Eigentümer zu finden, die die bisherige intensive persönliche Objektbetreuung weiterführen wollen. Der Kauf des Objektes soll eine langfristige Investition sein und ganz ausdrücklich keine vorübergehende Spekulationsanlage. Diese Zusammenhänge sprechen für eine gute Zukunft des Hauses. Seniorennetzwerk Mittagstisch mit Klaaf im Februar Regelmäßig veranstaltet das Seniorennetzwerk im Cafe im Veedel am Buchheimer Weg einen Mittagstisch. Der Winterzeit angepasst, gab es im Februar Grünkohl mit Wurst als Hauptgericht. Das schmeckt wie selbst gekocht, meint eine Teilnehmerin. Nach dem Hauptgericht gab es einen heißen Kaffee und einen leckeren Kuchen. Da kommt doch jeder auf seine Kosten, meint Frau Thol, die außerdem noch Bekannte aus der Seniorenwohnanlage der ASG in der Henleinstraße mitgebracht hatte. Es können aber durchaus noch mehr Gäste kommen, da Platz für gut 20 Teilnehmer vorhanden ist. Der nächste Mittagstisch findet am Dienstag, den 1. März statt. Dann soll es auf allgemeinen Wunsch hin Graupen mit Fleischeinlage geben. Da fühlt man sich doch in die Kindheit zurückversetzt war der allgemeine Tenor. Dazu gibt es natürlich wieder Kuchen und Kaffee. Sollte es bei diesem Zuspruch bleiben, soll der Mittagstisch mit Klaaf künftig an jedem ersten Dienstag im Monat angeboten werden. Gut versorgt in Ostheim? Geschäfte, Ärzte, Soziale Einrichtungen Die Versorgung in Ostheim war das Thema des Seniorennetzwerks bei ihrem Stadtteiltreffen im Februar, das im Jugendheim St. Servatius stattfand. 25 Interessierte diskutierten darüber, was es in Ostheim gibt und was man zusätzlich brauchen wird. Ich habe bereits drei Karteikarten voll geschrieben. Trotzdem ist meine Liste noch immer nicht vollständig sagte Frau Moorkamp, was alle überraschte. Denn in der Tat ist Ostheim vom Grundsatz her gut ausgestattet, sowohl an Geschäften und Ärzten als auch an sozialen Einrichtungen. Trotzdem bleiben viele Wünsche noch offen: Wir müssen dafür sorgen, dass die Zahl der Hausärzte nicht abnimmt. Sobald einer von ihnen in Rente geht, muss es einen Nachfolger geben. sagte Frau Dünnwald. Aktuell wird ein Frauenarzt, ein HNO- Arzt und ein Orthopäde benötigt. Außerdem gewünscht wird ein Bankautomat der Postbank; zudem könnte ein Optiker und ein Hörgerätespezialist das Angebot sinnvoll ergänzen. Gerade die Älteren vermissen in Ostheim Pausenplätze mit Bänken. Letztere sind in den vergangenen Jahren abgebaut und nicht wieder aufgestellt worden. Die Seniorenwohnanlage Zehnthofstraße erklärt sich bereit, einen Toilettenbeutelspender für Hunde zu betreuen. Aber auch für Menschen sind Toiletten erforderlich, insbesondere an der Haltestelle Ostheim, die von vielen Fahrgästen zum Umsteigen genutzt wird. Es wäre schön, wenn man die umliegenden Geschäfte und Gastwirtschaften dafür gewinnen könnte, dass sie bei der Aktion Freundliche Toilette mitmachen. Dann bräuchte niemand mehr die Sträucher an der Haltestelle aufzusuchen. Wenn viele zusammenarbeiten, dann wird sich auch das Image unseres Stadtteils wieder verbessern. Denn Ostheim hat mehr zu bieten als man so denkt!

11 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 11 Ausgabe 1, Februar 2011 Ampelanlage erneuert Verkehrssituation etwas entspannter Die Kreuzungssituation an der Frankfurter Straße/Rösrather Straße mit der direkt daneben liegenden Kreuzung der Stadtbahnlinie 9 ist hochkomplex. So drückt es der Leiter des Amtes für Verkehrstechnik Klaus Harzendorf aus. Gerade in den vergangenen Jahren waren immer wieder sehr lange Staus entstanden, die sich auch nur sehr langsam wieder abbauten. Unfälle auf dem östlichen Kölner Autobahnring, Berufsverkehr und kreuzende Bahnen: Das schien ein schier unlösbares Problem. Jetzt aber ist zumindest eine Verbesserung der Situation eingetreten. Nach immer wieder kehrenden Diskussionen um die Kreuzung, wurde die Ampelanlage im Herbst 2010 genauer untersucht. Es stellte sich heraus, dass sie defekt war. Um möglichst optimale Verkehrsabläufe für alle Verkehrsteilnehmer zu erzielen, wird mittels spezieller Technik festgestellt, wo Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrer und Straßenbahnen die Kreuzung queren wollen. Das Programm erfasst die Bedürfnisse und schaltet verkehrabhängig dort grün, wo das dringendste Verkehrsbedürfnis besteht. In die Fahrbahnen werden dazu sogenannte Schleifen eingelassen, mit Hilfe derer auch die wartenden Fahrzeuge erfasst werden. Vier dieser Schleifen waren defekt und mussten erneuert werden. Wegen dieser mangelhaften Verkehrserfassung gab es in der Vergangenheit zum Teil unplausible Signalschaltungen und unerträglich lange Staus. Nach der Erneuerung der Ampelanlage hat sich diese Situation entspannt. Die Verkehrsabläufe seien nun plausibler, sagen die Experten der Verkehrsverwaltung. Allerdings sind Staus, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten, nicht gänzlich zu vermeiden. Das ist zweifellos ein wichtiger Schritt, stellt die Ostheimer Ratsfrau Susana dos Santos Herrmann fest. Dabei allein darf es aber nicht bleiben. Die Vorschläge zur Busanbindung des neuen Baugebiets an die S-Bahn oder der dringende Ausbau des Alter Deutzer Postwegs müssen mit aller Konsequenz weiter verfolgt werden. Nach Informationen der SPD- Verkehrsexpertin wird daran in der Verwaltung gearbeitet. Die weiteren Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrssituation in Ostheim will sie gemeinsam mit Vertretern der Stadt Köln am 23. März im Jugendheim an der Servatiuskirche vorstellen. Beginn: Uhr. Interessierte Bürger sind herzlich willkommen. Kita Uckermarkstraße Neue Leitung Seit dem 1.Februar hat die Kindertagesstätte in der Uckermarkstraße eine weitere Leiterin. Sie heißt Christine Kossok und ist 37 Jahre alt. Ihre neue Stelle teilt sie sich mit Stefanie Eich, der anderen Leiterin der KiTa. Die gelernte Erzieherin und Sozialpädagogin Christine Kossok verfügt über eine neunjährige Berufserfahrung und nimmt ihre Tätigkeit nach einem Erziehungsurlaub nun wieder auf. Vor ihrem Studium leitete sie eine Kindertagesstätte in Köln-Poll. Unseren Stadtteil lernte Christine Kossok durch den Kölner Karneval kennen. Ursprünglich kommt sie aus dem süddeutschen Raum in der Nähe von Tübingen und kannte daher nur die schwäbischalemannische Fasnet. Als sie vor 12 Jahren nach Köln zog, wurde sie von ihrer Freundin Silvia Rosenthal, der Leiterin der KiTa Henleinstraße, im Ostheimer Zug mitgenommen. Sehr beeindruckt war Christine Kossok von der Stimmung und den Menschen am Rand des Zuges. Sicherlich eine gute Verheißung, nun selbst eine Kindertagesstätte in Ostheim zu leiten. Christine Kossok freut sich auf die vielfältige und gemeinsame Arbeit

12 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 12 Ausgabe 1, Februar 2011 mit allen Eltern und Kindern. Und auf gute Gespräche und stimmungsvolle Feste! Atempause für die Seele Neue Andachten für Frauen zum Thema Mit allen Sinnen Perlen des Glaubens Die Evangelische Kirchengemeinde in Köln Ostheim lädt alle Frauen am Mittwoch, um Uhr in die Evangelische Auferstehungskirche, Heppenheimer Str.7 ein. Das Thema Mit allen Sinnen - Perlen des Glaubens steht an diesem Abend im Mittelpunkt. Die Besucherinnen sind eingeladen, durch Musik, Stille, Texte und unterschiedliche Aktionen abzuschalten vom Alltag, zu sich selbst zu kommen und ihren ganz eigenen Zugang zu Gott zu entdecken. Die Leitung hat Christa Atten. Ein Engel aus Ostheim Auszeichnung für Elisabeth Hoffmann Sie sind aktiv in ihrer Nachbarschaft, setzen sich für andere Menschen ein, und oft genug ist Ihr Engagement für das Gemeinwohl nur im kleinen Umfeld bekannt: Die Veedels-Engel. Die GAG Immobilien AG würdigt und stärkt das Wirken dieser Menschen und stellt sie in Zusammenarbeit mit center.tv einer breiteren Öffentlichkeit vor. Immer dienstags, im Rahmen der Sendung Rheinzeit zwischen und Uhr auf center.tv, werden mit dem Format Veedels-Engel die guten Geister aus der Nachbarschaft in den Mittelpunkt gestellt und mit einer Urkunde ausgezeichnet. Der erste Veedels-Engel ist bereits gekürt und er kommt aus Ostheim. Elisabeth Hoffmann erhielt aus den Händen von GAG- Vorstandsmitglied Kathrin Möller die erste Urkunde, die sie sich durch ihr jahrelanges Wirken im Stadtteil mehr als verdient hat war sie entscheidend an der Gründung des Mieterrates in der GAG-Siedlung beteiligt. Noch heute ist die 68-Jährige Vorsitzende des Gremiums und kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft um die Belange der Menschen am Buchheimer Weg, der Grevenstraße, der Uckermarkstraße und der Ruppiner Straße. Seit mehr als drei Jahren kümmert sie sich zudem mit der Lebensmittelausgabe Happa Happa aktiv um die bedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Veedels. Die Not ist bei vielen Menschen sehr groß, stellt Elisabeth Hoffmann immer wieder fest: Knapp 400 Menschen sind derzeit bei dem Verein registriert, einmal in der Woche holen sie sich in der Ausgabestelle von Happa Happa eine Tüte mit Grundnahrungsmitteln ab. Die Wohnung am Buchheimer Weg stellt die GAG Immobilien AG dem Verein kostenlos zur Verfügung. Und bei jedem Anzeige 4c 73 x 131 mm Termin drängen sich rund 200 Menschen in den Räumen. Für sie ist Happa Happa mittlerweile eine unverzichtbare Institution im Veedel geworden. Geleitet wird der Verein von Elisabeth Hoffmanns Tochter Nicole und ihrem Ehemann Heinz- Dieter Hoffmann sowie von Bernd Gräber, Leiter der GAG-Geschäftsstelle Vingst. Mit den Veedels-Engeln auf center.tv will die GAG Immobilien AG aber nicht nur aktive und tatkräftige Menschen auszeichnen, sondern weitere Bewohnerinnen und Bewohner in den Veedeln zu guten Taten animieren. Denn oft sind es nur kleine Gesten, die zu einem besseren Klima beitragen und wer anderen eine Gefälligkeit leistet oder Unterstützung anbietet, erhält viel schneller Hilfe, wenn er oder sie diese benötigt. Darüber hinaus können natürlich Nachbarn ihre eigenen Veedels- Engel vorschlagen die Menschen, die sich regelmäßig und ganz selbstverständlich zum Wohl ihres Umfeldes engagieren und doch im Verborgenen bleiben. Wer solche Veedels-Engel kennt, kann sie unter der Telefonnummer 0221/ oder unter vorschlagen. seit 20 Jahren in Ostheim Anwaltskanzlei Dr. Ollick Familienrecht Erbrecht Mietrecht Forderungseinzug Forderungsabwehr Verkehrsrecht Unfallschadenregulierung Schmerzensgeld Verkehrsstraf-/Bußgeld-, Führerscheinsachen Dr. jur. Gabriele Ollick Rechtsanwältin Köln Ostheim Frankfurter Straße 765 (Ecke Bensheimer Str.) Tel.: 0221/

13 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 13 Ausgabe 1, Februar 2011 Music for the moment... lautete der Titel des Projektes 7b on stage, das die Schüler der Klasse 7b des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) aus Köln-Ostheim Anfang Februar im Pädagogischen Zentrum ihrer Schule, im Rahmen einer schulinternen Präsentation für Eltern, Lehrer und Schüler aufführten. Wir können auch anders, dachten sich die Schüler am Anfang des Schuljahres und wollten beweisen, dass mehr in ihnen steckt. Unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Brigitte Fulgraff entwickelten sie Ideen für ihren Bühnenauftritt und bereiteten in nur sieben Wochen während des Musikunterrichts alles vor. Auch Titel und Plakat wurden von der Klasse entworfen und von der Schülerin Michelle Blach gestaltet. Die Moderation wurde ebenfalls von Schülerinnen der 7b vorbereitet und übernommen und so führten Lena Kleinschmidt und Maike Pfützenreuter das Publikum souverän und ansprechend durch das Programm. Jeder aus der Klasse brachte sich ein, bereitete sich selbständig oder mit anderen als Gruppe vor, suchte die Musik selbst aus und übte zur Verzweiflung einiger Mütter immer wieder die gleichen Tanzschritte. Anfang Dezember war die erste Probe auf der Bühne der Schule. 24 ungeübte Jugendliche standen dort und starrten noch mehr oder weniger ins Leere. Aber jedem schwebten Ideen im Kopf herum. Sie wollten tanzen und Gedichte vortragen, Klavier oder Gitarre spielen. Aber alle wollten eins singen. Roter Faden des Abends sollte das Thema Ballade sein. Zum einen wurde es im Deutschunterricht der Klasse 7 behandelt. Zum anderen ist sie das sogenannte Ur-Ei der Dichtung, weil sie Lyrik mit Erzählendem und Dramatischem verbindet. Daher wurden auf der Bühne auch Balladen von Theodor Fontane und Heinrich Heine rezitiert. Vorläufer bzw. eng verwandt mit der Ballade sind die Moritat (= Lied, das schaurige Ereignisse schildert) und der Bänkelgesang. So sang die Klasse gemeinsam eine humoristische Moritat vom Sohn, der seine Mutter verbrannte. Dieser Vortrag wurde sehr schön in Szene gesetzt mit einem Bänkel (= Bank), auf dem die jeweilige Vorsängerin stand. Mit Ballade sind aber auch gefühlvoll vorgetragene Songs in ruhigerem Tempo gemeint. Davon gab es einige zu hören, wie z.b. Hurt von Christina Aguilera und Run von Leona Lewis. Darüber hinaus steckt in der Ballade auch das Wort ballare (= tanzen). Und so gab es auch viele unterhaltsame Tanzdarbietungen z.b. Let the party started von Pink, We no speak americano von Yolanda be cool & cup und In my head von Jason Derulo. Zum Finale wurde Makarena von Los del Rio aufgeführt, bei dem das Publikum zum Mittanzen auf die Bühne geholt wurde. Was für ein schönes Schlussbild! Gekrönt wurde das Ganze von dem gemeinsam vorgetragenen Song We are the world und der Zugabe: Thank you for the music, mit deutschem Text: Danke für die Lieder, die in uns klingen, danke für den Spaß am Singen! Einzelleistungen hervorzuheben sprengt den Rahmen. Eindrucksvoll, wie leidenschaftlich der Hippie Song San Francisco von drei Ostheimer Jungs vorgetragen wurde. Wie anrührend Fireflies von Owl City klingen kann und wie natürlich Nenas 99 Luftballons nur mit einer Gitarre begleitet klingt. Alles in allem war es eine unterhaltsame, kurzweilige Präsentation mit erstaunlich gut gelungenen Einzeldarbietungen, die nicht immer perfekt, dafür aber umso leidenschaftlicher waren. Eine gut besuchte Veranstaltung! Der Förderverein spendierte jedem der Akteure eine Rose, die Elternschaft honorierte die Leistungen mit einem Dömchen als Kerzenlicht und die Besucher spendeten am Ausgang für die Klassenkasse. Jungengruppe des Veedel e.v. Auch Rambo hat mal Liebeskummer Es ist davon auszugehen, dass ein Junge in seinen ersten zehn Lebensjahren überwiegend mit Frauen (Müttern, Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen) zusammenkommt und nur am Rande mit Männern. Er wird bei seiner Entwicklung also hauptsächlich von Prinzipien und Lebensweisen der Frauen geprägt, geschlechtsspezifische männliche Anregungen fehlen dagegen. Genau hier setzt die Jungengruppe des Veedel e.v. an, die darauf abzielt, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken, die Geschlechterrollen zu thematisieren und Orientierungshilfen bei der eigenen Selbstfindung sicherzustellen. Beispielsweise werden in der Gruppe, die ca Jugendliche umfasst, Songtexte sogenannter Gangsterrapper diskutiert und hinterfragt. Diese Texte enthalten meistens Gewaltbotschaften, mit denen sich viele der Jungen identifizieren. Außerdem erarbeitete die Gruppe Regeln für den Umgang miteinander. Dies geschah mit Hilfe einer Holzfigur, die den Na-

14 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 14 Ausgabe 1, Februar 2011 men unser gemeinsamer Freund trägt. Unter den zahlreichen Spielen, in denen die Jungen Wissen, Motorik, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer unter Beweis stellen müssen, ist das Geländespiel am beliebtesten. Aufgeweckt und sehr motiviert sind die Jungen beim gemeinsamen Kochen, welches das wöchentliche Programm der Jungengruppe abrundet. Highlight bleibt aber die lange Jungennacht, die an einem Samstag im Monat von Uhr stattfindet. Anmeldungen sind erbeten. Kontakt kann über Günter Schmitz und Dennis Stieler, Tel: , aufgenommen werden. 50 Jahre kath. Kirche Zu den Heiligen Engeln In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl von Ostheim spürbar an: Grund war der Neubau von Wohnungen, der vielen ausgebombten Kölnern eine neues Heim bieten sollte sowie der Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen aus dem Osten Deutschlands. Auch das kirchliche Leben wurde von den neuen Ostheimern sehr bereichert. So wurde die 1906 erbaute Servatius-Kirche für die vielen Menschen, die nun zusätzlich in Ostheim wohnten, zu klein. Daher wurde der Sonntagsgottesdienst ab November 1958 zusätzlich in der Offenen Tür Ruppiner Straße abgehalten. Da der dortige Saal aber jeden Sonntag entsprechend hergerichtet werden musste, konnte dies nur eine Zwischenlösung sein. Die Notwendigkeit eines weiteren Gotteshauses in Ostheim war offensichtlich. Im September 1958 wurde der Wohnbereich um den Buchheimer Weg, der im wesentlichen durch Neubauten der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft entstanden war, zur Tochterkirche von St. Servatius erklärt. Ein Jahr später wurde das Gebiet zur Rektoratspfarrei erhoben, die von Paul Schmitz geleitet wurde. Dieser war 1958 als Kaplan in die Pfarrei St. Servatius gekommen. Zudem wurde der Architekt Josef Bernard mit der Planung eines neuen Kirchengebäudes beauftragt. Nach dessen plötzlichem Tod übernahm Regierungsbaumeister a.d. Fritz Schaller die Bauleitung. Am 31. Januar 1960 fand dann der erste Spatenstich statt, die Grundsteinlegung erfolgte am 27. März und Richtfest war am 12. August des gleichen Jahres. Da der Bau zügig vorankam, konnte die neue Kirche schon im März 1961 fertiggestellt werden. Das Gebäude umfasst eine schlichte Saalkirche mit Satteldach, das einen Glockenreiter mit spitzem Helm trägt. Dieser wird von einem aus Kupferblech gefertigten Engel gekrönt. Im Inneren empfängt den Besucher ein weiter, stützenloser Raum mit offener Holzdecke. Geweiht wurde das neue Ostheimer Gotteshaus von Weihbischof Josef Ferche, was damals unter einer großen Beteiligung der Gläubigen stattfand. Der Name Zu den Heiligen Engeln geht auf die Mutter des Kaplans Kornel Lempfrid zurück, der von in Ostheim tätig war. Anlass waren die große Zahl junger Familien sowie die vielen Kinder, die damals in Ostheim wohnten. Die Kirche sollte zu Ehren der Schutzengel aller Kinder benannt werden. Im März dieses Jahres wird die Engelkirche am Buchheimer Weg nun 50 Jahre alt. Gefeiert wird dieses Jubiläum am Sonntag, dem mit einem Gottesdienst in der Engelkirche. Dieser beginnt um Uhr. Gemeinsam mit dem Kirchenchor, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, findet anschließend ein Empfang in der Offenen Tür Ruppiner Straße statt. Abschied von Frau Schön Am 31. Januar hatte die langjährige Rektorin der Katholischen Grundschule (KGS), Angelika Schön, ihren letzten Arbeitstag. Damit verliert unser Stadtteil eine Persönlichkeit, die in ihrer langjährigen Schaffenszeit Generationen von jungen Ostheimern geprägt und ihnen die ersten schulischen Werte auf den Lebensweg mitgegeben hat. Ihren Dienst als Ostheimer Rektorin trat Frau Schön, die im Januar dieses Jahres ihren 65. Geburtstag feierte, am 1. Juni 1978 an. Geboren wurde sie jedoch nicht in Köln, sondern in Peine bei Hannover. Und da ihre Eltern aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselten, erlebte sie ihre eigene Einschulung in einer bayerischen Dorfschule, die den gemeinsamen Unterricht mehrerer Jahrgänge vorsah. Ihr Studium absolvierte Frau Schön in Wuppertal, wo sie einen Abschluss in den Fächer Biologie und Sport machte. Ihr Wahlfach war Mathematik, für das sie die Lehrbefähigung zur Sekundarstufe 1 (5 10. Klasse) erwarb.

15 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 15 Ausgabe 1, Februar 2011 Aufgrund ihrer Heirat kam Frau Schön im Sommer 1972 nach Köln, wo ihr Mann als Architekt tätig war. Hier kamen dann die beiden gemeinsamen Töchter zur Welt. Beruflich war Frau Schön zunächst am Studienseminar Köln engagiert, wo sie als Fachleiterin für Mathematik junge Referendare ausbildete. Nach einer Zwischenstation an der Hauptschule Buschfeldstraße kam sie dann nach Ostheim, wo sie zunächst neun Monate lang an der Hauptschule unterrichtete. Anschließend trat sie ihre Stelle als Rektorin der KGS an, die sie 32 Jahre lang ausfüllte. In dieser Zeit erlebte sie unter anderem eine Veränderung der Schulstruktur. Aber auch in unserem Ortsteil Ostheim stellte sie einen Wandel fest, was auch daran lag, dass neue Viertel hinzukamen, wie zum Beispiel die Gernsheimer Straße. Stammten die Schüler bislang in der Mehrzahl aus mittelständischen Handwerkerfamilien, hatte sich die Ostheimer Lehrerschaft mit den Jahren mehr und mehr auf die Erziehung von Schülern mit Migrationshintergrund einzustellen. Aus dieser Erfahrung heraus hat Frau Schön während ihrer aktiven Zeit hartnäckig dafür plädiert, dass Schulen, die sich in einem soziokulturellen Bereich wie Ostheim befinden, bei ihrer Ausstattung bevorzugt werden. Als Resümee ihrer langjährigen leitenden Tätigkeit bringt es Frau Schön daher auf den Nenner: Ein Stadtteil wie Ostheim braucht eine Lobby. Trotzdem überwiegen die schönen Erinnerungen, da Frau Schön die tägliche Arbeit mit den Kindern ganz eindeutig als ihre berufliche Erfüllung ansieht. Und obwohl es für sie als Schulleiterin eine Doppelbelastung bedeutete, hat sie immer auch gerne eine eigene Klasse geführt. Der Kontakt zu den Kindern hat sie stets darin bestärkt, im Lehrbetrieb zu bleiben und nicht etwa einen Wechsel in die Schulverwaltung anzustreben. Frau Schön betont aber auch, dass sie ihre Aufgabe als Schulleiterin nicht ohne die Unterstützung vieler engagierter Eltern hätte bewältigen können. Sehr positiv in Erinnerung sind ihr in diesem Zusammenhang die Einführung eines Schul-T-Shirts sowie eines eigenen Logos. Auch die Forderung von Frau Schön, dass die Kinder mehr lesen sollten, konnte mit Hilfe der Elternschaft durch die Einrichtung einer Schulbücherei umgesetzt werden. Den Kindern eine Alternative zu den Pokemon-Karten bieten, war Frau Schön ein wichtiges Anliegen. Charakterisiert wurde die Rektorin Angelika Schön häufig mit der Umschreibung streng, aber gerecht, was sie selbst als durchaus zutreffend bezeichnet. Wenn der Begriff Strenge mit Konsequenz, der Einhaltung von gemeinsamen Regeln und der Förderung des Miteinander gleichgesetzt wird, dann war ich sicherlich eine strenge Rektorin, so Frau Schön, die noch hinzufügt: Bestimmt war ich keine bequeme, aber immer eine offene Schulleiterin, deren Ziel es war, den Kindern zu vermitteln, dass es Spaß macht, wenn man etwas leistet. Die Zahlen geben ihr Recht: Bestand die KGS zu ihrer Anfangszeit noch aus acht Klassen, so sind es bei ihrem Ausscheiden elf. Zwischenzeitlich waren es sogar mal 13 Klassen. Gewürdigt wurde die Arbeit der KGS-Lehrerschaft auch vom Ministerium, was im Jahr 2006 mit einem Besuch der damaligen Schulministerin Sommer abgerundet wurde. Nach einem erfüllten Berufsleben, in dessen Verlauf sie 41 Jahre und 60 Tage als Lehrerin tätig war, hat Frau Schön noch keine Vorstellung davon, wie sie künftig ihren Ruhestand gestalten soll. Aber da sie in unserem Nachbarort Merheim wohnt, werden ihr auch künftig viele ihrer ehemaligen Schüler über den Weg laufen, die dann gerne an ihre Schulzeit in Ostheim zurückdenken. Und natürlich an Frau Schön. Werfen Sie Wärme-Energie nicht zum Fenster raus! Fenster sind die schmalste Stelle in der Außenfläche Ihres Hauses. Intelligente Fenster mit öko2-paket können hier CO2 -Emissionen um bis zu 60% reduzieren! So sparen Sie jährlich in Ihrem Einfamilienhaus bis zu 674 Euro pro Jahr.* Ob Neu- oder Altbau: Setzen Sie auf nachhaltige Investitionen und aktiven Klimaschutz! FENSTER MÖBEL TÜREN PARKETT LAMINAT INNENAUSBAU BAUELEMENTE SCHREINEREI STEFAN MALZKORN Stefan Malzkorn Henri-Dunant-Str Köln F on Fax Mobil w ww.schreinerei-malzkorn.de

16 Stadtteilzeitung Ostheim Seite 16 Ausgabe 1, Februar 2011 Der Ostheimer Restaurant-Tester Heute: Grill-Spezialitäten Lüdicke Irgendwann war sicherlich jeder Ostheimer schon mal zu Gast bei Lüdickes. Denn bereits seit 1975 bietet der Familienbetrieb in unserem Ortsteil seine schnellen Mahlzeiten an, anfangs noch in einem Verkaufswagen. Ursprünglich hatten die Eheleute Walter und Erika Lüdicke, die mit ihren beiden Kindern in Sülz/ Klettenberg lebten, auf dem Gotenring in Deutz eine Metzgerei. Als sie den Discount-Märkten, die in ihrer Nachbarschaft entstanden, weichen mussten, verlegten sie sich auf den Verkauf von Eiern. Das führte sie unter anderem nach Ostheim! Hier entstand der Kontakt zu der damaligen Besitzerin des Grundstücks neben der Straßenbahnhaltestelle, auf dem jetzt das Rundhaus steht. Deren Angebot, auf ihrer Parzelle einen Imbiss- Wagen aufzustellen, nahmen sie in den folgenden acht Jahren wahr. Als dann im Haus gegenüber die Bäckerei ihr Geschäft aufgab und der Verkaufsraum umgebaut wurde, zog der Grillspezialist Lüdicke in jenes Ladenlokal ein, in dem er sich noch heute befindet. Und hier wurde er endgültig zu einer Ostheimer Institution. Das Geheimnis seines Erfolges ist die gutbürgerliche, regionale Küche, deren Produkte frisch und in eigener Herstellung angeboten werden. So sind die Frikadellen keine Fertigprodukte und die Salate kommen nicht aus dem Eimer. Vielmehr wird hier das Fleisch durch den eigenen Wolf gedreht und die Salate werden selbst hergestellt. Absolutes Highlight ist der Salat Sahnegurke, den man unbedingt mal probiert haben sollte. Zu Fleisch hat die Metzgersfamilie Lüdicke traditionell ein besonderes Verhältnis, weshalb die Wurst direkt vom Hersteller, dem Schlachthof in der Liebigstraße, bezogen wird. Im ständigen Angebot befinden sich Grillspezialitäten, wie Haxen, Hähnchen, dicke Schweinerippe und Spießbraten. Ebenfalls regelmäßig auf dem Speiseplan stehen Spaghetti Bolognese sowie Gulasch mit Nudeln. Wöchentlich gibt die Grillstube Lüdicke eine Menükarte heraus, auf der an fünf Arbeitstagen drei bis vier Tagesgerichte angeboten werden. Auf der Karte finden sich ausschließlich bürgerliche Gerichte, wie Kotelette mit Blumenkohl und Kartoffeln, Rindergulasch, Rotkohl und Klöße oder Matjesfilet, Bratkartoffeln und Salat. Die jeweils gültige Menükarte kann auch im Internet eingesehen werden unter: Hier kann der Gast auch direkt seine Bestellung aufgeben. Seit 2001 wird die Grillstube von Sohn Walter Lüdicke junior geführt, der das Geschäft von seinem inzwischen verstorbenen Vater übernommen hat. Hier hat er seine Berufung gefunden, in die er im wahrsten Sinne des Wortes hinein- gewachsen ist. Zu seinem Team gehören unter anderem die mehrjährigen Mitarbeiterinnen Drazepa Pantic und Rebecca Mann, welche beide in benachbarten Stadtteilen wohnen. Vielen Ostheimern ist sicherlich noch die gute Seele des Hauses in Erinnerung: Die aus Sachsen stammende Frau Birus ( Mein Gutster ). Auch sie ist mittlerweile leider verstorben. Die Gäste der Grillstube Lüdicke kommen in erster Linie aus der näheren Umgebung. Zur Mittagszeit handelt es sich zumeist um Werktätige aus Kalk, Mülheim, Brück und Rath, die hier regelmäßig ihre Mahlzeit einnehmen. Häufig sind es aber auch ältere Bürger aus Ostheim, die hier zu Mittag essen. Der in langen Jahren erworbene gute Ruf der Lüdickes wirkt aber auch über die Grenzen des Stadtbezirks hinaus. Wer einmal hier war, kommt gerne wieder - auch von weiter weg, wie von Gästen bestätigt wird. Es ist schon auffallend, wie begeistert sich einzelne Gäste über die Grillstube Lüdicke äußern: Die Qualität ist gut und auch über die Zeit konstant gut geblieben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Vertrauen der Gäste, dass ihnen frische und qualitativ gute Lebensmittel serviert werden. Grillstube Lüdicke, Rösrather Str. 11, Tel.: 0221/ Öffnungsszeiten: Montag bis Freitag 7.00 bis Uhr, Samstag 9.00 bis Uhr. Impressum: Herausgeber: Anlauf- und Koordinierungsstelle Ostheim Werntgenstraße Köln Telefon: AG Redaktionsteam: Rolf Blandow, Hans Herrmann, Axel Kramer

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