Hardware-Empfehlungen (Mindestanforderungen) für den Einzel- und Netzwerkbetrieb des protel hotelmanagement Systems für Windows

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1 Hardware-Empfehlungen (Mindestanforderungen) für den Einzel- und Netzwerkbetrieb des protel hotelmanagement Systems für Windows Die nachfolgenden Empfehlungen basieren auf den Erfahrungen der Entwicklungsabteilung der protel hotelsoftware GmbH sowie auf bereits bestehenden Installationen. Diese Empfehlungen verstehen sich in erster Linie als Anregung bei Neuanschaffungen. Gern stehen wir Ihnen und Ihrem Hardware-Händler für nähere Informationen zur Verfügung. 1. Netzwerke 1.1 Peer-to-Peer-Netzwerk Netzwerke mit bis zu 2 Rechnern können als Peer-to-Peer-Netzwerk unter Windows Windows 2000 Professional oder Windows XP Professional vernetzt werden. Um den hohen Anforderungen Ihres professionellen Betriebes gerecht zu werden, empfehlen wir dringend den ausschließlichen Einsatz von Windows 2000 oder Windows XP Professional. Der Datenbankrechner sollte mit einer unabhängigen Stromversorgung ausgestattet werden. Ferner sollte die Datenbank aus Geschwindigkeitsgründen auf dem stärker benutzten Rechner installiert sein. (Frontoffice-Rechner mit mind. 256 MB Arbeitsspeicher). Dieser muss natürlich, um allen anderen Arbeitsstationen Zugriff auf die Daten zu gewähren, ständig eingeschaltet sein. In einem Peer-to-Peer-Netzwerk mit Win 2000 Prof./ Win XP Prof. wird auf dem Rechner, auf dem die gemeinsam genutzten Datenbanken installiert sind, wie auf einer gewöhnlichen Workstation gearbeitet. Wenn auf diesem Rechner ein Absturz auftritt (sei es durch eine beliebige Anwendung oder durch Windows selbst), ist es möglich, dass eine oder mehrere Datenbanken beschädigt werden, im schlimmsten Fall irreparabel. Das betrifft protel-datenbanken natürlich auch dann, wenn an diesem Gerät nicht mit protel gearbeitet wird, da die Dateien auch durch einen anderen Arbeitsplatz genutzt werden. 1.2 Netzwerk mit eigenem Fileserver Das protel HMS arbeitet selbstverständlich auch in Netzwerken mit eigenem Netzwerkserver. Als Betriebssystem werden Windows 2000 Server oder Windows 2003 Server unterstützt. Der Server (auf dem die gemeinsam genutzten Datenbanken installiert sind) wird nicht als Arbeitsstation genutzt. Wenn ein Problem an einer oder mehreren Arbeitsstationen auftritt, betrifft dies im Normalfall nur lokal gespeicherte Daten. Die auf dem Server liegenden Datenbanken werden durch diese Form der Datenhaltung geschützt. Die Datensicherheit wird durch Einsatz des separaten Servers um ein Vielfaches erhöht.

2 1.3 Windows 2000/ 2003-Netzwerk (unsere Empfehlung!) Der Vorteil eines Windows 2000/2003 Server besteht darin, dass auf dem Server Windows- Programme gestartet werden können. Da die protel-interfaces (Verbindung zu Telefonanlage o.ä.) immer gestartet sein müssen, werden sie idealerweise auf dem Server betrieben, da dieser ständig gestartet sein muss. Für Wartungszwecke hat dies ebenfalls Vorteile, da zeitintensive Wartungsaufgaben und Analyse von Problemen mit Interfaces direkt am Server ablaufen können und somit in vielen Fällen der praktische Betrieb mit protel nicht unterbrochen werden muss. 2. Server Als Windows 2000 Server/2003 sollte ein Rechner ab folgendem Typ eingesetzt werden: Pentium IV Prozessor ab 2 GHz* 256 MB Hauptspeicher (SQL-Version: mind. 512 MB; empfohlen 1 GB) SCSI-II-Controller und Festplatte mit mind. 40 GB Kapazität oder mehr. Plattenspiegelung ermöglicht den Weiterbetrieb, selbst wenn eine Datenplatte defekt ist. Oder Enhanced IDE-Controller und Festplatte mit 40GB Kapazität oder mehr Betriebssystem: Windows 2000/2003 Server** Datenbank: MS SQL Server 2000 * hängt von der Anzahl der Sessions ab, Dual Prozessor System bei mehr als 50 Sessions **(Hinweis für bestehende Installationen: MS SQL 7.0 ist nicht unter Windows 2003 lauffähig) 3. Arbeitsstationen/Rechner im Einzelplatzbetrieb Pentium IV - Prozessor ab 2 GHz mind. 256 MB Hauptspeicher oder mehr Enhanced IDE-Controller und Festplatte mit mind. 20GB Kapazität oder mehr Betriebssystem: Windows 2000 Professional oder XP Professional. 4. Grafikkarten Grafikkarten mit mindestens 8 MB RAM 5. Schnittstellen Bitte beachten Sie, dass die meisten Interfaces eine oder teilweise sogar mehrere serielle Schnittstellen (RS-232) benötigen, um die Verbindung zur anzusteuernden Anlage (Telefonanlage, Schließsystem, Pay-TV-System, Kassensystem etc.) vorzunehmen. Ferner benötigen auch andere angehängte Geräte serielle Schnittstellen: z.b. USV, Modem etc.

3 Üblicherweise sind Rechner bereits mit zwei seriellen Standardschnittstellen ausgestattet. Bei Erweiterung auf drei oder vier Schnittstellen ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Interruptüberschneidungen mehrerer Geräte verursacht wird. Bei mehr als vier seriellen Schnittstellen oder bei Unvermeidbarkeit von Interruptüberschneidungen müssen sogenannte Interrupt-Sharing Karten zum Einsatz kommen. Da der Betrieb eines Rechners mit mehr als zwei seriellen Schnittstellen kein Standardfall ist, empfehlen wir in solchen Situationen, direkt Kontakt mit der protel Hotelsoftware GmbH zu suchen, um Beratung für die Planung solcher Konfigurationen sowie Bezugsquellen für Zusatzhardware zu bekommen. 6. Interface z.b. für Telefonanlagen Das Interface wird auf einer der Arbeitsstationen oder 2000/2003 Server installiert. Dieser Rechner muss über mindestens so viele freie serielle Schnittstellen verfügen wie sie das Interface benötigt (meistens eine, Voraussetzungen unter Punkt 5 zwingend notwendig). Insbesondere wenn das Interface zwei oder mehr freie serielle Schnittstellen benötigt, muss dies bei der Auswahl geeigneter Hardware berücksichtigt werden! Die größtmögliche Datensicherheit erreicht man selbstverständlich durch Einsatz der Interfaces auf dem Server oder, wenn kein Server zum Einsatz kommt, auf einem separaten Interface-PC (Konfiguration siehe Arbeitsstationen). 7. Monitore Grundsätzlich: Grafikkarten und Monitore sollten eine Einheit bilden und über die gleiche Leistungsfähigkeit verfügen. Die Geräte sollten strahlungsarm mindestens nach TCO-95 sein. Bei Platzmangel gerade an der Rezeption kann der Einsatz eines LCD/TFT Monitors hilfreich sein. Diese Monitore sind zwar teurer als Röhrenmonitore, haben aber den Vorteil, dass sie diesen gegenüber wesentlich weniger Platz beanspruchen. An Bildschärfe und Augenfreundlichkeit sind heute übliche LCD/TFT Monitore neueren Röhrenmonitoren überlegen. Da sich z.b. der protel-zimmerplan und der Kategoriespiegel automatisch einer höheren Auflösung anpassen, ist es nicht nur deshalb sinnvoll, einen möglichst großen Bildschirm zu verwenden (das hängt natürlich auch von der vorhandenen Stellfläche ab). Folgende Werte im Zimmerplan sind bei den verschiedenen Auflösungen möglich: Monitorgröße Auflösung Angezeigte Angezeigte Tage Zimmer 15 /17 800x x x

4 Man sollte bei der Wahl des Monitors auch berücksichtigen, dass an stark ausgelasteten Arbeitsplätzen (Rezeption) ein großer Monitor sinnvoll ist, um die Arbeit dort effizienter zu gestalten. 8. Netzwerkkarten Netzwerkkarten, sofern sie über einen internen Cache (32KB oder mehr) sowie über eine PCI-Schnittstelle verfügen, sind anderen Modellen vorzuziehen. Die Verfügbarkeit von Kartentreibern für die verschiedenen Betriebssysteme (Windows 2000, Windows 2003, XP) sollte vor der Installation sichergestellt werden, da dies nicht selbstverständlich ist. 9. Modem / ISDN-Karte Für die Fernwartung von protel Dortmund aus ist eine ISDN-Karte unerläßlich. Manche Probleme lassen sich nur lösen, wenn sich unsere Betreuer direkt in das Kundennetzwerk einwählen können. Wenn der Einsatz einer ISDN-Karte unmöglich sein sollte (Telefonanlage intern nicht ISDN-fähig oder Anschaffungskosten für direkten ISDN Amtsanschluß zu hoch), muss als Alternative ein Modem benutzt werden. Beide Lösungen bieten zusätzlich zur Fernbetreuungsfähigkeit weitere Möglichkeiten: Faxversand direkt aus Windowsprogrammen Faxempfang zwecks Vermeidung von Papiermüll Nutzung von Internetdiensten (Mail, Web, News) Electronic Banking Diese Möglichkeiten sind zwar unabhängig von der Wahl ISDN oder Modem, die Wahl sollte dennoch (wenn technisch möglich) auf ISDN fallen, da ISDN beim Verbindungsaufbau und Kommunikation wesentlich schneller ist, zwei Kommunikationskanäle bereitstellt für gleichzeitige Dienstnutzung und ISDN-Karten meistens kostengünstiger und leichter zu konfigurieren sind als Modems. Für die Fernbetreuung muss PcAnywhere von Symantec in den Versionen 10.5 oder höher auf jedem Rechner eingesetzt werden. Dies bedeutet: für den Server PcAnywhere Host & Remote Version für die Workstations PcAnywhere Host Version. Modems sollten externe oder interne Geräte kompatibel zum Hayes-Standard sein und eine Mindestübertragungsrate von Baud zur Verfügung stellen.

5 10. Netzwerk-Verkabelung Ethernet: Koax-Kabel (Übertragung: 10 Mbit/Sekunde) nur bei SQL oder Terminal Betrieb! Fast Ethernet: Twisted-Pair-Kabel (UTP oder STP Cat 5 oder besser) - sternförmige, HUB-basierte Verkabelung (Übertragung: 100 Mbit/Sekunde). Dies ist die von uns präferierte Lösung. 11. Datensicherung Die Datensicherung sollte über ein Streamerlaufwerk oder ein Wechselplattensystem (z.b. Syquest) erfolgen. Optimale Lösungen in einem Netzwerk sollten auf einem SCSI-Streamer im Server mit min. 40 GB Kapazität basieren. 12. Drucker Als Drucker sollten Tintenstrahl- oder Laserdrucker mit einer Mindestleistung von 6 Seiten/Minute eingesetzt werden - keine Nadeldrucker!!! 13. Stromversorgung Zumindest für den Server sollte eine unabhängige Stromversorgung (USV) vorhanden sein. Auch im Einzelplatzbetrieb ist die Installation ratsam, insbesondere dann, wenn bekannt ist, dass Stromausfälle tatsächlich auftreten können. 14. Netzwerk-Transport Gerade in größeren Netzwerken sollte berücksichtigt werden, dass protel im Netzwerk ein Transportprotokoll benutzt, mit dem sich alle Stationen unterhalten können. Dies wird bereitgestellt durch: Identischer Arbeitsgruppen- / Domänenname an allen Arbeitsstationen, auf denen protel oder protel-interfaces laufen Mindestens ein Netzwerkkartentreiber. Dies gilt auch für Einzelplatzbetrieb! In solchen Fällen muss ein DFÜ-Adapter eingerichtet werden Mindestens ein netbios-fähiges Protokoll, das auf sämtlichen Arbeitsstationen verfügbar ist. Theoretisch sind die drei verwendbaren Protokolle NetBEUI, IPX/SPX und TCP/IP netbios-fähig. Die direkte Sichtbarkeit zweier Arbeitsstationen innerhalb des Netzwerks muss sichergestellt sein. Dies ist insbesondere nicht gegeben, wenn ein Rechner (z.b. der Server) das Netzwerk durch mehrere Netzwerkkarten segmentiert und kein Protokoll- Routing zur Verfügung stellt. Bei Fragen und / oder Zweifeln zu diesen Voraussetzungen sollte direkt Kontakt mit der protel hotelsoftware GmbH gesucht werden, um möglicherweise in der Installationsphase auftretende Probleme gleich in der Planung der Konfiguration zu vermeiden.

6 15. Fernwartungssoftware Für eventuelle Fernwartungsarbeiten muss in jedem Fall die Fernwartungssoftware Symantec PcAnywhere ab Version 10.5 vorliegen. für den Server PcAnywhere Host & Remote Version für die Workstations PcAnywhere Host Version. 16. protel Technik Factsheet protel Standard protel smart & protel SQL protel MPE Entwicklungssprache (alle Produkte) C++ C++ C++ Umfang Sourcecode > Zeilen > Zeilen > Zeilen Generierter Code MS Windows/32 Bit MS Windows/32 Bit MS Windows/32 Bit Datenbankserver Fileserver MS SQL Server 2000 MS SQL Server 2000 Datenbanksprache DBase IV SQL SQL Datenbankinterface direkt ODBC ODBC Datenbankansteuerung C++ C++ C++ Monatliche Lizenzgebühren Datenbank Keine Keine Keine Monatliche Wartungsgebühren Datenbank Keine Keine Keine Report Generator Seagate Crystal Reports Seagate Crystal Reports Seagate Crystal Reports MS Office Integration Ja ja ja MS Backoffice Integration Ja ja ja Internet Integration Ja ja ja Automatisches Update über Internet Ja ja ja Web Interface via eingebautem HTTP Server nein ja ja Internet Reservierung nein ja ja

7 Workstation Betriebsysteme Windows 2000 Ja ja ja Windows 2003 Ja ja ja Windows XP Professional Ja ja ja "Dumb Terminal" Unterstützung Ja ja ja Linux* Nur als Terminalclient Nur als Terminalclient Nur als Terminalclient (Empfohlenes Workstation BS) Win 2000 / XP Prof. Win 2000 / XP Prof. Win 2000 / XP Prof. Server Betriebssysteme Windows 2000 Server Ja ja ja Windows 2003 Server Ja ja ja Citrix WinFrame/MetaFrame Ja ja ja Novell Netware* Ja nein nein Linux* nein nein nein (Empfohlenes Server BS) Windows 2000/2003 Windows 2000/2003 Windows 2000/2003 Netzwerkprotokolle TCP/IP Ja ja Ja NetBEUI Ja ja Nein IPX/SPX Ja ja Nein Netzwerkunterstützung 64 kbit ISDN Ja (Terminalbetrieb) ja (Terminalbetrieb) ja (Terminalbetrieb) 2 MBit Funknetz Ja (Terminalbetrieb) ja ja 10 MBit Ethernet abhängig von Hotelgröße ja ja 16 MBit Token Ring abhängig von Hotelgröße ja ja 100 MBit Ethernet Ja ja ja

8 Interfaces Entwicklungssprache C++ C++ C++ Generierter Code Windows/32 Bit Windows/32Bit Windows/32Bit Dedizierter Interface PC erforderlich Nein nein nein Mehrere Interfaces auf einem PC Ja ja ja Installation auf Server möglich Ja ja ja Installation auf WS möglich Ja ja ja Kommunikation mit FO nachrichtenorientiert nachrichtenorientiert nachrichtenorientiert *der Einsatz dieses Produktes ist technisch möglich, wird aber durch uns weder installiert noch gewartet protel hotelsoftware GmbH, 06/04 ID, JH, MH, MO, KM

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