B ETRIEBSANLEITUNG. Barcodescanner CLV 42x Standard line

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1 Neue Anschlusstechnik CDB 420 und CDM 420 B ETRIEBSANLEITUNG Barcodescanner CLV 42x Standard line

2 Software-Stand Betriebsanleitung Beschriebener Software-Stand Software/Tool Funktion Stand CLV 420/421/422 Firmware V 1.70 O078 CLV-Setup Bediensoftware (Windows-orientiert) V 4.1 O508 CLV-Setup Help Online-Hilfe (HTML) V 4.1 O508 UL-Zertifizierung Der CLV 42x ist UL-zertifiziert bei Verwendung eines CLass 2-Netzgerätes (geprüft nach UL 1310). Gültig nur bei entsprechender Gerätekennzeichnung auf dem Typenschild. Copyright Copyright 2004 SICK AG Waldkirch Auto Ident, Werk Reute Nimburger Straße Reute Germany Warenzeichen Windows 95 TM /98 TM, Windows NT TM, Windows 2000 TM, Windows XP TM und Internet- Explorer TM sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern. Ausgabeversion der Betriebsanleitung Die neueste Ausgabe dieser Betriebsanleitung ist als PDF erhältlich unter E-2 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

3 Betriebsanleitung Schnell zum Ziel... Schnell zum Ziel Was die Lieferung enthält Kapitel Lieferumfang, Seite 3-1 ACHTUNG! Kapitel 2 Zu Ihrer Sicherheit, Seite 2-1 Gerät in der Lesestation montieren Kapitel 4 Montage, Seite 4-1 Gerät elektrisch anschließen Kapitel 5 Elektroinstallation, Seite 5-1 Gerät und seine Funktionen im Überblick kennen lernen Kapitel 3 Produktbeschreibung, Seite 3-1 Kapitel 6.2 Grundeinstellung, Seite 6-1 Kapitel 6.5 Betriebsarten und Ausgabe des Lese-Ergebnisses, Seite 6-14 Kapitel 9 Technische Daten, Seite 9-1 Gerät mit der Grundeinstellung in Betrieb nehmen Kapitel 6.3 Quick-Start, Seite 6-3 Bediensoftware CLV-Setup auf PC installieren Kapitel 10.4 Installation und Bedienung der PC-Software CLV-Setup, Seite 10-5 Gerät an die Lesesituation anpassen Kapitel 6.4 Konfiguration (Parametrierung), Seite 6-4 Hilfe im Problemfall Kapitel 8 Fehlersuche, Seite 8-1 Wo steht was? Inhaltsverzeichnis, Seite E-5 Stichwortverzeichnis, Seite /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved E-3

4 Schnell zum Ziel... Betriebsanleitung Installationsschritte (Übersicht) Lesetaktung über Schalteingang Sensor 1 (Grundeinstellung) 1. Lieferung auf Vollständigkeit prüfen. 2. CLV in der Lesestation montieren und auf Objekt mit Barcode ausrichten. 3. Anschlussmodul CDB 420 oder CDM 420 montieren. 4. CLV an Anschlussmodul CDB 420 oder CDM 420 anschließen. 5. Lesetakt-Sensor montieren. 6. Lesetakt-Sensor an Schalteingang Sensor 1 im CDB 420 oder CDM 420 anschließen. 7. Host an Hostschnittstelle im CDB 420 oder CDM 420 anschließen. 8. Versorgungsspannung für CDB 420 oder CDM 420 einschalten. Nach dem Start des CLVs leuchtet die LED Device Ready. Der Beeper meldet mit zwei aufeinanderfolgenden Tönen die Aufnahme des Lesebetriebs. 9. PC einschalten und Windows TM starten (Mindestvoraussetzung Windows 95 TM ). 10. Mitgelieferte Bediensoftware CLV-Setup und Online-Hilfe CLV-Setup Help von CD-ROM ( Manuals & Software ) auf PC installieren. 11. PC mit Terminalschnittstelle des CLVs verbinden. Hierzu PC über 3-adrige RS-232-Datenleitung (Nullmodemleitung) am Stecker Aux im CDB 420 oder CDM 420 anschließen. 12. Software CLV-Setup starten. CLV-Setup nimmt die Kommunikation mit dem CLV auf und kopiert den Parametersatz des CLVs per Upload. Der Parametersatz wird in den Registerkarten angezeigt. 13. Probelesung mit Test-Barcodemuster durchführen (CLV entsprechend takten). Lese-Ergebnis im Terminal-Emulator von CLV-Setup anzeigen. 14. CLV mit Hilfe der Einstelloptionen auf den Registerkarten in CLV-Setup für die Anwendung konfigurieren. Geänderten Parametersatz per Download temporär zum CLV kopieren. Versorgungsspannung des CDB 420 oder CDM 420 (des CLVs) nicht ausschalten! 15. Test der Anwendung unter realen Bedingungen fahren. 16. Korrekte Datenübertragung des CLVs zum Host prüfen. 17. Ggf. Korrektur und Optimierung der eingestellten Parameterwerte. Parametersatz per Download permanent zum CLV kopieren. 18. Parametersatz als Konfigurationsdatei *.scl in CLV-Setup speichern! Der CLV ist mit der anwendungsspezifischen Einstellung betriebsbereit. E-4 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

5 Betriebsanleitung Inhalt Inhalt 1 Zu diesem Dokument Funktion Zielgruppe Montage, Elektroinstallation, Wartung und Gerätetausch Inbetriebnahme, Bedienung und Konfiguration Informationstiefe Verwendete Symbolik Zu Ihrer Sicherheit Autorisiertes Personal Montage und Wartung Elektroinstallation und Gerätetausch Inbetriebnahme, Bedienung und Konfiguration Bestimmungsgemäße Verwendung Allgemeine Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Quick-Stopp und Quick-Restart CLV ausschalten CLV wieder einschalten Umweltgerechtes Verhalten Energiebedarf Entsorgung nach endgültiger Außerbetriebnahme Produktbeschreibung Aufbau des Geräts Lieferumfang Gerätevarianten Systemanforderungen Produktmerkmale und Funktionen (Übersicht) Geräteansicht Linien-/Rasterscanner Arbeitsweise des Geräts Varianten des Scanverfahrens Anzeigen und Bedienelemente Bedienelemente Funktion der LEDs Funktion des Beepers (Summer) Montage Übersicht über die Montageschritte Vorbereiten der Montage Zu montierende Komponenten bereitlegen Zubehör bereitlegen Hilfsmittel bereitlegen Laserwarnschild tauschen Montageort wählen Befestigungszubehör Abstand zwischen CLV und Barcode Zählrichtung der Codeposition CP Montage und Justierung des Geräts CLV montieren CLV justieren Hilfsfunktionen für die Justierung Montage der externen Komponenten Anschlussmodul CDB 420 oder CDM 420 montieren Externen Lesetakt-Sensor montieren Polling-Reflektor montieren Demontage des Geräts Elektroinstallation Übersicht der Installationsschritte /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved E-5

6 Inhalt Betriebsanleitung 5.2 Elektrische Anschlüsse und Leitungen Anschlüsse/Leitungen bei Verwendung des Anschlussmoduls CDB 420 oder CDM Pinbelegung des Anschlusssteckers Vorbereiten der Elektroinstallation Rahmenbedingungen der Hostschnittstelle Versorgungsspannung Fremdnetzgerät/Verdrahtung ohne SICK-Anschlussmodul Elektroinstallation durchführen Übersicht über Anschlussschritte Hilfsmittel Versorgungsspannung anschließen Hostschnittstelle beschalten CAN-Schnittstelle beschalten PC anschließen Schalteingang Sensor 1 beschalten Schalteingang Sensor 2 beschalten Schaltausgänge Result 1 und Result 2 beschalten Bedienung Übersicht über die Inbetriebnahmeschritte Grundeinstellung Grundeinstellung Linien-/Rasterscanner CLV 42x Quick-Start Linienscanner/Rasterscanner mit werkseitiger Grundeinstellung in Betrieb nehmen Konfiguration (Parametrierung) CLV mit Benutzeroberfläche von CLV-Setup konfigurieren Funktion der Registerkarten in CLV-Setup (Übersicht) Leitfaden zur Parametrierung CLV mit AutoSetup konfigurieren Betriebsarten und Ausgabe des Lese-Ergebnisses Lesebetrieb (Standard-Betriebsart) Prozentauswertung Justierhilfe Zeige CP-Grenzen Betriebsdaten sichten und bearbeiten Lesediagnose Beobachtung Hostschnittstelle Hilfseingabe Selbsttest Ausführen von Gerätefunktionen des CLVs im Dialog Meldungen des CLVs Meldungen anzeigen Systemmeldungen Warnmeldungen Fehlermeldungen CLV ausschalten Wartung Instandhaltung während des Betriebs Wartung Entsorgung Fehlersuche Übersicht über mögliche Fehler und Störungen Montagefehler Fehler bei der Elektroinstallation Parametrierungsfehler Störungen im Betrieb E-6 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

7 Betriebsanleitung Inhalt 8.2 Fehler- und Störanzeichen überwachen Fehlermeldungen Fehlerstatus ST im Lese-Ergebnis eines Barcodes Fehlersuche und Behebung Allgemeine Störung: CLV nicht betriebsbereit Störung im Lesebetrieb: Fehler bei Lesetaktung Störung im Lesebetrieb: Fehler bei Ergebnisausgabe Störung im Lesebetrieb: Fehler bei Ausgabe des Ergebnisstatus Störung: Fehler bei Konfiguration (Parametrierung) SICK-Support Technische Daten Datenblatt Barcodescanner CLV 420/421/422 (Fixfokus) Maßbilder CLV Anhang Übersicht Spezifikationsdiagramme Lesebedingungen für alle Diagramme Lesefelddiagramm Linien-/Rasterscanner CLV 420 (stirnseitiges Lesefenster) Lesefelddiagramm Linien-/Rasterscanner CLV 420 mit Winkelvorsatz 105 (seitliches Lesefenster) Lesefelddiagramm Linien-/Rasterscanner CLV 421 (stirnseitiges Lesefenster) Lesefelddiagramm Linien-/Rasterscanner CLV 422 (stirnseitiges Lesefenster) Kennlinienfeld Scanfrequenz Systemmeldungen Installation und Bedienung der PC-Software CLV-Setup Installation vorbereiten Installation durchführen Software CLV-Setup starten Benutzeroberfläche von CLV-Setup Funktionen Funktionstasten Öffnen und Schließen von Registerkarten Online-Hilfe CLV-Setup Help Parametersatz zwischen CLV-Setup und CLV übertragen Behandlung unbekannter Parameter Logdatei im Terminal-Emulator mitschreiben CLV-Setup starten mit INI-Datei als Argument CLV Assistant CLV mit Profile-Barcodes konfigurieren AutoSetup aktivieren mit Profile-Barcode Profile-Programmierung CLV mit Kommandostrings konfigurieren Berechnung von Parameterwerten für die Einstellung des CLVs Berechnung der Anzahl von Scans Hilfstabellen Berechnung der Codelänge eines Barcodes Spezielle Anwendungen und Verfahren Triggerung Teach-in Sollcode 1 durch Schalteingang Sensor Hilfseingabe über Terminalschnittstelle Anschluss an Profibus-DP Anschluss an DeviceNet Anschluss an Ethernet Aufbau eines CAN-Scanner Netzwerks /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved E-7

8 Inhalt Betriebsanleitung Tausch eines CLVs (Parametersatz übernehmen) Übertragung des Parametersatzes mit Profile-Barcodes Übertragung des Parametersatzes mit einem Download Lieferbares Zubehör Montagezubehör Anschlussmodule Erweiterungen für Anschlussmodule Leitungen und Steckverbindungen Lesetakt-Erzeugung Maßbilder des Zubehörs Befestigungswinkel Ergänzende Dokumentationen CLV-Connect (ab Version 1.9) Glossar EG-Konformitätserklärung Stichwortverzeichnis Barcode-Muster E-8 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

9 Betriebsanleitung Verzeichnisse AK CAN CDB CDM CLV DOF EEPROM HD HTML LED LD RAM ROM RTF SD SPS Verwendete Abkürzungen Abstandskonfiguration Controlled Area Network. (Feldbusprotokoll auf Basis des CAN-Busses) Connection Device Basic Connection Device Modular Code-Leser V-Prinzip. Depth Of Field. Tiefenschärfebereich Electrically Erasable Programable Read Only Memory. Elektrisch löschbarer und programmierbarer nicht flüchtiger Speicher. High-Density. Hohe Dichte (bezogen auf Modulbreite) Hyper Text Markup Language (Seitenbeschreibungssprache im Internet) Light Emitting Diode. Licht aussendende Diode Low-Density. Geringe Dichte (bezogen auf Modulbreite) Random Acces Memory. Flüchtiger Speicher mit direktem Zugriff Read Only Memory. Nur lesbarer Speicher (nicht flüchtig) Rich Text Format (Standardisiertes Dokumentenformat mit Formatbeschreibungen) Standard-Density. Standard-Dichte (bezogen auf Modulbreite) Speicher-Programmierbare Steuerungen Tabellen Tab. 3-1: Varianten des CLV 42x Tab. 3-2: Bedeutung der LEDs Tab. 3-3: Funktion des Beepers Tab. 4-1: Zulässige Lesewinkel zwischen Scanlinie und Barcode Tab. 4-2: Zulässige Reichweiten der Polling-Reflektoren Tab. 5-1: Pinbelegung des 15-poligen D-Sub-HD-Leitungssteckers Tab. 5-2: Maximale Leitungslängen zwischen CLV und Host Tab. 5-3: Einschaltverzögerung in Abhängigkeit der Gerätenummer GN Tab. 5-4: Aderfarbbelegung der Leitung Nr (offenes Ende) Tab. 5-5: Kommunikationsparameter der Hostschnittstelle (Grundeinstellung) Tab. 5-6: Kenndaten des Schalteingangs Sensor Tab. 5-7: Kenndaten der Schaltausgänge Result 1 und Result Tab. 6-1: Auszug: Grundeinstellung der Parameterwerte des Linien-/ Rasterscanners CLV 42x Tab. 6-2: Leseabstände für Modulbreite 0,35 mm in der Grundeinstellung Tab. 6-3: Leitfaden: Lesetaktquelle parametrieren Tab. 6-4: Leitfaden: Laser-Timeout parametrieren Tab. 6-5: Leitfaden: vorzunehmende Einstellungen für die Auswertung von identischen Barcodes Tab. 6-6: Funktion Beobachtung Hostschnittstelle Tab. 6-7: Warnmeldungen Tab. 8-1: Fehlermeldung, Ausgabe über Terminalschnittstelle Tab. 8-2: Bedeutung des Fehlerstatus ST im Lese-Ergebnis Tab. 8-3: Fehlerbehebung: Wiederherstellen der Betriebsbereitschaft (Lesebetrieb) Tab. 8-4: Fehlerbehebung: Fehler bei Lesetaktung im Lesebetrieb Tab. 8-5: Fehlerbehebung: Fehler bei Ergebnisausgabe im Lesebetrieb Tab. 8-6: Fehlerbehebung: Fehler bei Ausgabe des Ergebnisstatus im Lesebetrieb Tab. 8-7: Fehlerbehebung: Fehler bei Konfiguration (Parametrierung) /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved E-9

10 Verzeichnisse Betriebsanleitung Tab. 9-1: Technische Spezifikationen CLV 420/421/422 (Linien-/Rasterscanner) Tab. 10-1: Lesebedingungen für Spezifikationsdiagramme Tab. 10-2: Systemmeldungen des CLVs Tab. 10-3: Grundeinstellungen von CLV-Setup (Auszug) Tab. 10-4: Funktion der vorgedruckten Profile-Barcodes der Karte Nr Tab. 10-5: Hilfstabelle zur Berechnung der Codelänge eines Barcodes Tab. 10-6: Einzustellende Kommunikationsparameter des Terminals/PCs für die Hilfseingabe Tab. 10-7: Einzustellende Kommunikationsparameter des SICK- Handscanners IT 38xx/46xx/48xx/58xx Tab. 10-8: Lieferbares Zubehör: Montagezubehör Tab. 10-9: Lieferbares Zubehör: Anschlussmodule Tab : Lieferbares Zubehör: Erweiterungen für Anschlussmodule Tab : Lieferbares Zubehör: Leitungen und Steckverbindungen Tab : Lieferbares Zubehör: Lesetakterzeugung (Polling-Reflektoren) Tab : Ergänzende Dokumentationen E-10 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

11 Betriebsanleitung Verzeichnisse Abbildungen Abb. 2-1: Am CLV angebrachte Laserwarnschilder Abb. 3-1: Aufbau des Linien-/Rasterscanners CLV42x ohne/mit Winkelvorsatz Abb. 3-2: Blockschaltbild: Funktionen des CLVs Abb. 3-3: LEDs Abb. 4-1: Beispiel Linienscanner: Tausch des Laserwarnschilds Abb. 4-2: Position der Befestigungsgewinde am CLV Abb. 4-3: Montagebeispiel: Befestigung des CLVs mit dem Befestigungswinkel Nr Abb. 4-4: Zuordnung der Scanverfahren zum Barcode und zur Förderrichtung Abb. 4-5: Definition des Leseabstands a und des Öffnungswinkels a Abb. 4-6: Linienscanner: Auftretende Lesewinkel zwischen Scanlinie und Barcode Abb. 4-7: Vermeidung von Oberflächenreflexion: Winkel zwischen austretendem Licht und Barcode (Verkippung weg vom Lot) Abb. 4-8: Zählrichtung der Codeposition CP innerhalb der Scanlinie Abb. 4-9: Linienscanner: Erscheinungsbild der Scanlinie in der Betriebsart Justierhilfe Abb. 4-10: Linienscanner: Montagebeispiel für die Positionierung des externen Lesetakt-Sensors Abb. 4-11: Linienscanner: Montageort des Polling-Reflektors Abb. 5-1: Blockschaltbild: Anschluss des CLVs am Anschlussmodul CDB 420 oder CDM Abb. 5-2: Beschaltung der Hostschnittstelle Abb. 5-3: Beschaltung der Terminalschnittstelle Abb. 5-4: Beschaltung des Schalteingangs Sensor Abb. 5-5: Beschaltung des Schalteingangs Sensor Abb. 5-6: Beschaltung des Schaltausgangs Result Abb. 6-1: Barcode-Muster (Code 39; Modulbreite 0,35 mm; Druckverhältnis 2:1) Abb. 6-2: CLV-Setup: Anzeige des Verlaufs des AutoSetups im Terminal-Emulator Abb. 6-3: CLV-Setup: Ausgabe des Lese-Ergebnisses der Terminalschnittstelle im Terminal-Emulator Abb. 6-4: Lese-Ergebnis der Terminalschnittstelle: Aufbau für Good Read Abb. 6-5: Lese-Ergebnis der Terminalschnittstelle: Aufbau für No Read Abb. 6-6: CLV-Setup: Anzeige der Prozentauswertung im Terminal-Emulator Abb. 6-7: Erscheinungsbild der Scanlinie in der Betriebsart Zeige CP-Grenzen Abb. 6-8: CLV-Setup: Dialogfenster Betriebsdaten Abb. 6-9: CLV-Setup: Ausgabe des Lese-Ergebnisses der Hostschnittstelle im Terminal-Emulator am Anfang (hier mit O = Output) Abb. 6-10: CLV-Setup: Ausgabe des Selbsttest-Ergebnisses im Terminal-Emulator Abb. 6-11: CLV-Setup: Dialogfenster zur Ausführung des AutoSetups Abb. 7-1: Reinigung des Lesefensters Abb. 7-2: Reinigung des externen optischen Sensors (Lesetaktgeber) Abb. 9-1: Abmessungen des Linien-/Rasterscanners CLV 42x Abb. 10-1: CLV /-1010: Lesebereich (DOF) für Linien-/Rasterscanner Abb. 10-2: CLV /3010: Lesebereich (DOF) für Linien-/Rasterscanner mit Winkelvorsatz Abb. 10-3: CLV /1010: Lesebereich (DOF) für Linien-/Rasterscanner Abb. 10-4: CLV /-1010: Lesebereich (DOF) für Linien-/Rasterscanner Abb. 10-5: CLV 42x: Kennlinienfeld Scanfrequenz in Abhängigkeit des Leseabstands und der Auflösung Abb. 10-6: CLV-Setup: Ergebnisanzeige des AutoBaud-Detects Abb. 10-7: Benutzeroberfläche der Software CLV-Setup Abb. 10-8: CLV-Setup: Eingabe von Kommandos in den Terminal-Emulator Abb. 10-9: Linienscanner: Berechnungsbeispiel Anzahl Scans bei leiterförmiger Anordnung des Barcodes /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved E-11

12 Verzeichnisse Betriebsanleitung Abb : Linienscanner: Berechnungsbeispiel Anzahl Scans bei zaunförmiger Anordnung des Barcodes Abb : Beschaltung des Schalteingangs Sensor 2 für Triggerung des Teach-in von Sollcode Abb : Hilfseingabe über die Terminalschnittstelle des CLVs Abb : CLV-Setup: Hilfseingabe über den Terminal-Emulator Abb : Abmessungen des Befestigungswinkels Nr Abb : Abmessungen des Befestigungswinkels Nr Abb : Abbildung der Konformitätserklärung, Seite 1 (verkleinert) Abb : Scanbare Barcodes verschiedender Modulbreiten (Druckverhältnis 2:1) E-12 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

13 Betriebsanleitung Kapitel 1 Zu diesem Dokument 1 Zu diesem Dokument 1.1 Funktion Dieses Dokument leitet an zum Betrieb der Barcodescanner CLV 420 mit Fixfokus, Standard-Range CLV 421 mit Fixfokus, Long-Range CLV 422 mit Fixfokus, High-Density in den Varianten Linienscanner ohne/mit Winkelvorsatz 105 Rasterscanner ohne/mit Winkelvorsatz 105 Das Dokument enthält Informationen zu Montage und elektrischer Installation Inbetriebnahme Bedienung und Konfiguration (Parametrierung) Wartung Gerätetausch mit Übernahme des Parametersatzes Speziellen Anwendungen und Verfahren. Die Barcodescanner werden im Folgenden gemeinsam vereinfacht als CLV bezeichnet, mit Ausnahme von Textstellen, an denen eine Unterscheidung erforderlich ist. 1.2 Zielgruppe Zielgruppe dieses Dokuments sind Personen für folgende Tätigkeiten: Montage, Elektroinstallation, Wartung und Gerätetausch Betriebselektriker und Servicetechniker Inbetriebnahme, Bedienung und Konfiguration Techniker und Ingenieure 1.3 Informationstiefe Dieses Dokument enthält alle Informationen, die für Montage, elektrische Installation und Inbetriebnahme des CLVs mit der werkseitigen Grundeinstellung erforderlich sind. Zu allen Tätigkeiten wird schrittweise angeleitet. Die Konfiguration des CLVs für die anwendungsspezifische Lesesituation erfolgt mit der windows-orientierten PC-Software CLV-Setup und dem CLV Assistant. Unterstützend steht das Online-Hilfesystem CLV-Setup Help zur Verfügung. Installation der Software und Bedienung der Benutzeroberfläche sind im Anhang beschrieben. Weiterführende Informationen zum Aufbau des Barcodescanners sowie zur Barcode-Technologie sind bei der SICK AG, Division Auto Ident, erhältlich. Im Internet unter /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved 1-1

14 Kapitel 1 Zu diesem Dokument Betriebsanleitung 1.4 Verwendete Symbolik Einige Informationen in dieser Dokumentation sind besonders hervorgehoben, um den schnellen Zugriff auf diese Informationen zu erleichtern: Warnhinweis! Ein Warnhinweis schützt vor körperlichen Verletzungen oder den Barcodescanner vor schwerer Beschädigung. Warnhinweise immer sorgfältig lesen und aufmerksam befolgen. Hinweis Erklärung Empfehlung Tipp Grundeinstellung SCANFREQUENZ Ein Hinweis informiert über Besonderheiten. Eine Erklärung vermittelt Hintergrundwissen über technische Zusammenhänge. Eine Empfehlung hilft, bei einer Tätigkeit optimal vorzugehen. Ein Tipp erläutert Einstellungsmöglichkeiten in der Benutzeroberfläche von CLV-Setup. Kennzeichnet einen Abschnitt, in dem Werte der werkseitigen Grundeinstellung aufgelistet werden. Diese Schriftart kennzeichnet einen Begriff in der Benutzeroberfläche von CLV-Setup. Ein Symbol verweist auf eine Schaltfläche in der Benutzeroberfläche von CLV-Setup. Host receive fault Diese Schriftart kennzeichnet Meldungen, die der CLV über die Terminalschnittstelle ausgibt. Dieses Symbol kennzeichnet einen Abschnitt, in dem Bedienschritte der Benutzeroberfläche von CLV-Setup beschrieben werden. Dieses Symbol kennzeichnet einen Abschnitt, in dem Bedienschritte der Profile-Programmierung beschrieben werden. Dieses Symbol verweist auf ergänzende technische Dokumentationen. Dieses Symbol kennzeichnet einschrittige Handlungsanleitungen. Hier gibt es etwas zu tun. Mehrschrittige Handlungsanleitungen werden durch aufeinander folgende Zahlen gekennzeichnet. Dieses Symbol kennzeichnet die Wahl einer Funktion in der Benutzeroberfläche von CLV- Setup. 1-2 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

15 Betriebsanleitung Kapitel 2 Zu Ihrer Sicherheit 2 Zu Ihrer Sicherheit 2.1 Autorisiertes Personal Damit der CLV korrekt und sicher funktioniert, muss er von ausreichend qualifiziertem Personal montiert und betrieben werden. Die Betriebsanleitung ist dem Endnutzer zur Verfügung zu stellen. Der Endnutzer ist durch Sachkundige einzuweisen und zum Lesen der Betriebsanleitung anzuhalten. Für die unterschiedlichen Tätigkeiten sind folgende Qualifikationen erforderlich: Montage und Wartung praktische technische Grundausbildung Kenntnisse der gängigen Sicherheitsrichtlinien am Arbeitsplatz Elektroinstallation und Gerätetausch praktische elektrotechnische Ausbildung Kenntnisse der gängigen elektrotechnischen Sicherheitsrichtlinien Kenntnisse über Betrieb und Bedienung der Geräte des jeweiligen Einsatzgebiets (z.b.förderstrecke) Inbetriebnahme, Bedienung und Konfiguration Kenntnisse über Betrieb und Bedienung der Geräte des jeweiligen Einsatzgebiets (z.b.förderstrecke) Kenntnis der Soft- und Hardware-Umgebung des jeweiligen Einsatzgebiets (z.b.förderstrecke) Grundkenntnisse über Windows 95 TM /98 TM, Windows NT TM, Windows 2000 TM oder Windows XP TM Grundkenntnisse über einen HTML-Browser (z. B. Internet Explorer TM ) Grundkenntnisse der Datenübertragung Grundkenntnisse der Barcode-Technologie 2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung Hinweis Der CLV erfasst und dekodiert Barcodes automatisch. Er wird in einer Lesestation montiert und liest z. B. Barcodes auf Objekten in einer Förderstrecke. Über die Hostschnittstelle überträgt der CLV den Dateninhalt der dekodierten Barcodes an einen Host zur Weiterverarbeitung. Bei jeder anderen Verwendung sowie bei Änderungen am Gerät, auch im Rahmen von Montage und Elektroinstallation, verfällt ein Gewährleistungsanspruch gegenüber der SICK AG. Mit dem Öffnen des Gerätes erlischt die Hersteller-Garantie /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved 2-1

16 Kapitel 2 Zu Ihrer Sicherheit Betriebsanleitung 2.3 Allgemeine Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Die allgemeinen Sicherheitshinweise gründlich lesen und aufmerksam bei allen Tätigkeiten am CLV beachten. Ebenso die Warnhinweise vor Handlungsanleitungen in den einzelnen Kapiteln dieses Dokuments beachten. Verletzungsgefahr durch elektrischen Strom! Das optionale Power-Supply-Modul CMP 400 wird im Anschlussmodul CDM 420 an die Netzspannung AC V/ Hz angeschlossen. Bei Arbeiten in elektrischen Anlagen die gängigen Sicherheitsvorschriften beachten. Schädigung des Auges durch Laserstrahlung! Der CLV arbeitet mit einem Rotlicht-Laser der Klasse 2. Bei längerem Blick in den Strahlengang kann die Netzhaut im Auge beschädigt werden. Das gesamte Glasfenster ist Laseraustrittsöffnung. Vorsicht - bestimmungsfemder Einsatz kann zu gefährlicher Strahlungsexposition führen. Nie direkt in den Strahlengang blicken (ähnlich Sonnenlicht). Laserstrahl des Geräts nicht auf Personen richten. Bei der Montage und Ausrichtung des CLVs Reflexionen der Laserstrahlen durch spiegelnde Oberflächen vermeiden. Gehäuse nicht öffnen. (Die Öffnung unterbricht nicht die Einschaltung der Laserdiode durch die Lesetaktung.) Gültige Laserschutzbestimmungen in ihrer neuesten Fassung beachten. Laserleistung Der Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von λ = 650 nm bis 670 nm (sichtbares Rotlicht). Die Ausgangsleistung des Laserstrahls beträgt am Lesefenster max. 3,6 mw (CLV 421). Die austretende Strahlung ist ungefährlich für die menschliche Haut. Das Produkt ist klassifiziert in die Laserklasse 2 (Laser Class II) gemäß EN , IEC und 21 CFR (Veröffentlichungsdatum siehe Warnschild am Gerät). Laserwarnschilder Die Laserwarnschilder (Abb. 2-1) befinden sich am CLV in schwarz-gelber Ausführung an folgenden Stellen: Beim Linien-/Rasterscanner befinden sich das Laserwarnsymbol und der Laserwarnhinweis in GB-englischer/US-amerikanischer Ausführung neben dem stirnseitigen Lesefenster auf der großen Seitenfläche (Abb. 3-1, Seite 3-5). Beim Linien-/Rasterscanner mit Winkelvorsatz 105 befinden sich das Laserwarnsymbol und der Laserwarnhinweis in GB-englischer/US-amerikanischer Ausführung neben dem seitlichen Lesefenster auf der großen Seitenfläche (Abb. 3-1, Seite 3-5). 2-2 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

17 Betriebsanleitung Kapitel 2 Zu Ihrer Sicherheit CLV 420/422 CLV 421 Abb. 2-1: Am CLV angebrachte Laserwarnschilder Übersetzung des GB-englischen Warnhinweises: LASERSTRAHLUNG NICHT IN DEN STRAHL BLICKEN; LASERKLASSE 2 Max. Leistung: 1,2 mw (CLV 420/422), 3,6 mw (CLV 421) Impulsdauer: 111 µs Wellenlänge: 650 nm 670 nm Nach IEC , IEC (Veröffentlichungsdatum siehe Warnschild am Gerät) Hinweis Erklärung Im Lieferumfang ist zusätzlich ein Satz Laserwarnhinweise in deutscher/us-amerikanischer und französischer/us-amerikanischer Sprache enthalten. Damit kann der GB-englische/USamerikanische Warnhinweis bei Bedarf überklebt werden. Erfolgt der Einbau des CLVs so in eine Maschine/Verkleidung, dass die Laserwarnschilder des Geräts verdeckt werden, sind weitere Warnschilder (nicht im Lieferumfang) neben der Austrittsöffnung des Laserstrahls an der Maschine anzubringen! Interne Schutzschaltungen Der CLV besitzt Überwachungsschaltungen, welche die Laserdiode bei Unregelmäßigkeiten in der Strahlerzeugung abschalten. Es ist keine regelmäßige Wartung notwendig, um die Einhaltung der Laserklasse 2 zu gewährleisten. Das Ein- und Ausschalten der Laserdiode beim Lesevorgang wird durch die Lesetaktung (Taktquelle) gesteuert. Eine Zeitstufe (Laser-Timeout) schaltet im Lesebetrieb bei den Taktungsarten Sensoreingang und serielle Schnittstelle automatisch 10 min (Grundeinstellung) nach Beginn eines andauernden Lesetakts die Laserdiode aus, beendet jedoch nicht den Lesetakt. Der CLV gibt hierbei über die Terminalschnittstelle die Meldung aus: Laser safety timeout Der Lesetakt ist durch ein entsprechendes Taktsignal zu beenden. Der nächste Lesetakt schaltet die Laserdiode wieder ein. Der Laser-Timeout kann im Bereich von 1 min h eingestellt oder deaktiviert werden (Siehe Tab. 6-4, Seite 6-8). In den Betriebsarten Prozentauswertung, Justierhilfe, Zeige CP-Grenzen und AutoSetup sowie im Lesebetrieb in den Taktungsarten Frei laufend und Continuous Read ist die Laserdiode ständig eingeschaltet. In der Taktungsart Reflektor- Polling wird die Laserdiode mit jedem 20. Scan eingeschaltet /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved 2-3

18 Kapitel 2 Zu Ihrer Sicherheit Betriebsanleitung 2.4 Quick-Stopp und Quick-Restart CLV ausschalten Versorgungsspannung ausschalten oder Leitungsstecker des CLVs vom Anschlussmodul abziehen. Es gehen hierbei maximal verloren: der anwendungsspezifische Parametersatz, wenn er nur temporär im CLV gespeichert war das letzte Lese-Ergebnis Tagesbetriebsdaten (Betriebsstundenzähler, Anzahl der Lesetore, Anzahl der Gutlesungen, Anzahl der Fehllesungen, Maximalzeit des Lesetors, Minimalzeit des Lesetors, Matchcode 1, Matchcode 2, No match) CLV wieder einschalten Versorgungsspannung einschalten oder Leitungsstecker wieder auf das Anschlussmodul aufstecken. Der CLV nimmt den Betrieb auf mit dem zuletzt dauerhaft gespeicherten Parametersatz und setzt die Tagesbetriebsdaten zurück. 2.5 Umweltgerechtes Verhalten Der CLV ist so konstruiert, dass er die Umwelt so wenig wie möglich belastet. Er enthält nach außen hin keine Werkstoffe unter Verwendung von Silikon und stellt somit auch keine Störungsquelle für z. B. die Lackbenetzung in Lackierereien dar Energiebedarf Der Energiebedarf ist gering: Linien-/Rasterscanner CLV 420/421/422 nehmen max. 3,5 W Leistung auf Der Wert entspricht jeweils einem Betrieb mit unbeschalteten Schaltausgängen Entsorgung nach endgültiger Außerbetriebnahme Unbrauchbare oder irreparable Geräte umweltgerecht gemäß den jeweils gültigen länderspezifischen Abfallbeseitigungsvorschriften entsorgen. Der Aufbau des CLVs ermöglicht die Trennung in wieder verwertbare Sekundärrohstoffe und Sondermüll (Elektronikschrott). Siehe Kapitel 7.3 Entsorgung, Seite 7-2. Die SICK AG nimmt derzeit keine unbrauchbar gewordenen oder irreparablen Geräte zurück. 2-4 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

19 Betriebsanleitung Kapitel 3 Produktbeschreibung 3 Produktbeschreibung 3.1 Aufbau des Geräts Lieferumfang Dem CLV liegen in der Geräteverpackung bei: zwei Polling-Reflektoren als Hilfsmittel zur automatischen Lesetakt-Erzeugung ein Informationsblatt (Gerätehinweis) mit elektrischem Anschlussbild und Quick-Start ein zusätzlicher Satz Laserwarnschilder (selbstklebend) der Klasse 2 in deutscher/usamerikanischer und französischer/us-amerikanischer Sprache Entsprechend der Anzahl bestellter Geräte liegt der Lieferung in einfacher oder mehrfacher Anzahl bei: CD-ROM (Nr ) mit der PC-Software CLV-Setup für Windows TM und dem Online-Hilfesystem CLV-Setup Help (HTML-Dateien) der PC-Software CLV-Connect (Anschlussbilder in HTML-Dateien) der Betriebsanleitung CLV 42x in Deutsch und Englisch als PDF-Ausgabe sowie weiterer Publikationen (Anschlussmodule, weitere SICK-Barcodescanner) die frei verfügbare PC-Software Acrobat Reader zum Lesen von PDF-Dateien Hinweis Alle auf der CD-ROM enthaltenen aktuellen Publikationen/Programme sind in ihrer neuesten Version auch als Download erhältlich unter Je nach Anzahl beim Kauf bestellter Ausgaben liegt der Lieferung optional bei: die Betriebsanleitung CLV 42x in Deutsch und/oder Englisch als Druckwerk Kapitel Lieferbares Zubehör, Seite 10-37, gibt eine Übersicht über lieferbares Montagezubehör, Anschlussmodule, Leitungen und Steckverbindungen sowie Sensoren zur Lesetakt-Erzeugung Gerätevarianten Der CLV steht in folgenden Varianten zur Verfügung: Typ Bestell-Nr. Scanverfahren CLV Linienscanner, Standard-Range CLV Rasterscanner, Standard-Range CLV Linienscanner mit Winkelvorsatz 105, Standard-Range CLV Rasterscanner mit Winkelvorsatz 105, Standard-Range CLV Linienscanner, Long-Range CLV Rasterscanner, Long-Range CLV Linienscanner mit Winkelvorsatz 105, Long-Range CLV Rasterscanner mit Winkelvorsatz 105, Long-Range CLV Linienscanner, High-Density CLV Rasterscanner, High-Density Tab. 3-1: Varianten des CLV 42x /O078/ SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved 3-1

20 Kapitel 3 Produktbeschreibung Betriebsanleitung Typ Bestell-Nr. Scanverfahren CLV Linienscanner mit Winkelvorsatz 105, High-Density CLV Rasterscanner mit Winkelvorsatz 105, High-Density Tab. 3-1: Varianten des CLV 42x (Forts.) Systemanforderungen Hinweis Zur Inbetriebnahme und Bedienung eines CLV 42x sind erforderlich: 1. Ein SICK-Anschlussmodul zur Stromversorgung und Verschaltung der Daten- und Funktionsschnittstellen. Lieferbare Typen: CDB (Nr ) für DC V, Schutzart max. IP 65 CDM (Nr ) für DC V, Schutzart max. IP 65 oder Alternativ ein Fremdnetzgerät mit einer Ausgangsspannung von DC V (Funktionskleinspannung nach IEC (VDE 0100 Teil 410)) und mind. 4 W Abgabeleistung. Zum Anschluss des CLVs an das Fremdnetzgerät die Anschlussleitung Nr mit 15-pol. D-Sub-HD-Buchse und offenem Leitungsende. Der CLV 42x ist UL-zertifiziert bei Verwendung eines Class 2-Netzgerätes (geprüft nach UL 1310). 2. Folgende Betriebsspannungen/Abgabeleistungen CDB : DC V, nach IEC , mind. 4 W CDM : DC V, nach IEC , mind. 4 W bei Einbau folgender, zusätzlicher Module in das CDB 420: CMC 400 (Connection Module Cloning): DC V, zusätzlich 0,5 W bei Einbau folgender, zusätzlicher Module in das CDM 420: CMC 400 (Connection Module Cloning): DC V, zusätzlich 0,5 W CMD 400 (Connection Module Display): DC V, zusätzlich 1 W CMF 400 (Connection Module Fieldbus): DC V, zusätzlich 2 W 3. Bei externer Lesetaktung über den Schalteingang Sensor 1 : ein geeigneter Lesetakt- Sensor zur Meldung eines Objekts mit Barcode, z. B. eine Reflexions-Lichtschranke. 4. Bei externer Lesetaktbeendigung über den Schalteingang Sensor 2 : ein geeigneter Lesetakt-Sensor zur Meldung Taktendes, z. B. eine Reflexions-Lichtschranke. 5. Zur Trennung von gleichnamigen Barcodes (gleiche Codeart, Dateninhalt identisch) mit der Funktion Vergleich Codeposition ein geeigneter Inkrementalgeber. 6. Ein übergeordneter Rechner (Host) mit einer Datenschnittstelle in RS-422-/485- oder RS-232-Ausführung. 7. Ein PC (mind , 66 MHz, 16 MB RAM, CD-Laufwerk, serielle Schnittstelle, Maus (empfohlen)) mit Betriebssystem Windows 95 TM /98 TM, Windows NT TM, Windows 2000 TM oder Windows XP TM. 8. Eine 3-adrige RS-232-Datenleitung (Nullmodemleitung) mit zwei 9-pol. D-Sub-Buchsen zum Anschluss des PCs an die Terminalschnittstelle des CLVs im Anschlussmodul CDB 420 oder CDM 420, z. B. Nr Pin 2 (RxD) und Pin 3 (TxD) sind gekreuzt. 9. Zur Anwendung des Online-Hilfesystems CLV-Setup Help ein HMTL-Browser, z. B. Internet Explorer TM. 3-2 SICK AG Division Auto Ident Germany All rights reserved /O078/

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