Dezember Weihnachtsgrüße

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1 Dezember Weihnachtsgrüße Allen Freundinnen und Freunden der EDGET-Familie senden wir herzliche Weihnachtsgrüße und wünschen Euch/Ihnen ein gesundes und friedliches Neues Jahr Wir sind in Gedanken immer wieder bei den Menschen in der Region am Horn vorn Afrika, die Gesundheit und Frieden so dringend gebrauchen können... speziell denken wir an die vielen tausend Kinder in Somalia, Eritrea, Süd-Sudan, die sich nach Frieden sehnen. Unsere äthiopischen EDGET-Kinder trafen sich Weihnachten zu ein paar Feierstunden und einem "Weihnachtsessen". EDGET unterstützt ab insgesamt 92 Kinder und Jugendliche... wir können alle stolz auf das bisher Erreichte sein! Live, Love & Learn ist ein wunderbares Motto. Danke für Eure/Ihre Unterstützung!! November Vorgespräch mit Architekt vereinbart! Am wird es ein erstes Gespräch mit einem Hamburger Architekten geben! Unsere skizzierten Ideen für ein EDGET - "Kinderdorf" sind auf Papier gebracht. Die Überraschung ist groß, dass nach unserem Aufruf sofort eine Antwort kam! So darf es gerne weiter gehen...

2 Architekt (ehrenamtlich) gesucht! Wir suchen für unsere weiteren Kinderhauspläne einen Architekten, der uns eine Skizze anfertigen kann für unser zukünftiges Kinderhaus! Wir wissen HEUTE nicht, wie wir ein derartiges Bauprojekt finanzieren können, aber ohne Plan und Baukosten-Optionen können wir auch keine potentiellen Sponsoren ansprechen! Unser Optimismus hat uns bislang immer weiter geführt... Fakt ist: die Mieten steigen vor Ort rasant und langfristig müssen wir diesen - aus heutiger Sicht - beschwerlichen Weg wohl gehen. Wir prüfen in Äthiopien, ob es Wege gibt, kostengünstig einen Plan zu erstellen und vor allem, ob wir ein Grundstück bekommen können (evtl. auch von der Stadt geschenkt - alle Anträge sind gestellt... Wir wollen aber auch parallel in Deutschland suchen, und hoffen, jmd. zu finden, der sich engagieren möchte. Bitte sprechen Sie uns an! Update Mädchenstipendien ab 2014 Schauen Sie einmal auf das Kapitel Mädchenstipendien, eine Zusammenfassung der jüngsten Änderungen finden Sie dort! Unsere Begeisterung für dieses "pflegeleichte" und effektive Projekt scheint unsere LeserInnen zu motivieren, eine Patenschaft zu übernehmen: 4 neue Patenschaften, davon 2 bestätigt allein in den letzten 3 Tagen (!), könnten das Projekt weiter auf eine solide Finanzierungsbasis zu stellen sind bewilligt, fehlen noch (oder 360 monatlich) nach heutigem Stand für die Projektphase ! Wie immer sind wir optimistisch, dass unter AKTUELLES nicht nur gelesen wird, sondern die Mund-zu- Mund-Propaganda voranschreitet. Wir unterstützen Sie gern, wenn Sie eine AKTION planen. Kontakten Sie uns, wenn Sie eine Idee haben. Mehr... Mädchenstipendien INFO: Ottmar Jeschke plant am , in Hamburg Wohldorf-Duvenstedt, 13 Uhr, am Mühlenteich, einen Lauftreff (5 km) mit Spenden für EDGET! Wir sind mit Informationen und LäuferInnen dabei! Danke für diese tolle Idee!

3 Einige Stipendiatinnen mit Betreuerin, Oktober 2013, nach einer Konferenz mit Gundi Brendes Update: Straßenkinderkonzept ab 2014 Schauen Sie einmal auf das Kapitel Straßenkinder. eine Zusammenfassung der jüngsten Änderungen als Ergebnis unseres Projektbesuchs im Oktober finden Sie dort!... mehr unter Straßenkinder

4 Kinder und BetreuerInnen, Oktober 2013, im Kinderhaus mit neuen T-Shirts Anerkennung für unseren äthiopischen Partner! Unser Partner hat von der äthiopischen Behörde "Charities and Societies Agency" die Anerkennung erhalten als "Ethiopian Residents Charity". Was bedeutet diese großartige Entwicklung für EDGET? Unser Partner vor Ort ist bisher nur REGIONAL anerkannt gewesen und bekam nun die Anerkennung NATIONAL, d.h. darf auch die Grenzen der Südregion überschreiten, wenn geeignete Projekte vorhanden sind. Diese Neuigkeit richtet sich in erster Linie an potentielle Partner von EDGET, die unseren sehr vertrauensvollen Partner äthiopienweit nutzen wollen. Bitte sprechen Sie uns an. Wir selber sind in der Einschätzung so lange zurückhaltend, bis wir anhand von konkreten Projekten wissen, was die Anerkennung konkret bedeuten kann. Wir halten Sie auf dem Laufenden und bleiben "nah dran" Patenschaften Nach neuesten Hochrechnungen fehlen uns 360 an monatlichen Patenschaften für das Kinderhaus, um die nächste Projektphase ruhiger anzugehen! Wir glauben zwar fest dran, dass wir etwaige Fehlbeträge auch über Einzelspenden ausgleichen können, nur: fest

5 rechnen können wir ja nicht damit! Auch Paten verabschieden sich, wie wir gerade feststellen konnten... ein Umzug von Frankreich nach Australien, die Änderung einer Bankverbindung... EDGET verlor diese Tage schmerzhafte 50 monatlich! Genauer Stand der Spenden: mehr... Spenden BITTE: sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder Flyer benötigen. Sprechen Sie Freunde und Bekannte an, einmal über einen Dauerauftrag nachzudenken... Richten Sie doch auch einmal einen Geburtstag aus für EDGET. JEDER Kleinstbetrag hilft uns, die Garantie für die Kinder im Kinderhaus zu gewährleisten! Es war jetzt im Oktober wieder rührend zu sehen, wie dankbar die Kinder sind, dass es Menschen in Deutschland gibt, die ihnen ein Dach über dem Kopf, die Schule und das tägliche Essen finanzieren! LAMPEDUSA gilt es vor Ort zu verhindern... ein kleiner Beitrag kann Wunder bewirken. DANKE. Oktober Weitere Spende für Mädchenstipendien erhalten! Soeben erreichte uns eine weitere Spende für die Mädchenstipendien: 2 weitere Mädchen können für 3 Jahre gefördert werden. DANKE! Wir fördern jetzt ab insgesamt 62 Mädchen. Die Förderin dieser beiden Mädchen kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen, um nähere Einzelheiten zu erfahren bzw. Bilder von unserer letzten Projektreise zu erhalten. Liebe LeserInnen dieser Zeilen: Wir kämpfen z.z. um unser 24-Stunden-Übergangshaus für 30 Kinder. Ab sollen wir schon wieder das Haus verlassen und sind gezwungen, ein neues Haus zu suchen, da der Vermieter bei der gegenwärtigen Haussituation in Awassa das Haus profitabler nutzen kann (als Pension... und einen Mieterschutz gibt es nicht). Angesichts der hohen Inflationsrate fällt es unserem äthiopischen Partner immer schwerer einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Wir sind auf allen Ebenen aktiv: a) Es wurde ein Antrag an die Behörden gestellt, uns ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, b) die Organisation "Mutter Theresa" prüft gerade eine Kooperation mit unserem Partner vor Ort... wir hoffen auf Hilfe!, c) wir haben begonnen, ein Haus zu suchen, das "nur" 50% teurer ist, als das gegenwärtige Haus. Wir stoßen hier finanziell an Grenzen, könnten das aber wohl für die nächsten 3 Jahre gewährleisten, wenn weiterhin Einzelspenden und Patenschaften stabil bleiben. Es ist nicht einfach, 30 Kinder und deren Hausmütter unterzubringen! Längerfristig sind wir gezwungen, die Anzahl der "Heimkinder" zu reduzieren und kreative, andere Möglichkeiten zu eruieren. Augenblicklich brauchen "unsere Kinder" aber stabile Verhältnisse und schulische Integration, bevor sie wieder "ins Leben" entlassen werden können. Das gilt insbesondere für die Kleinsten und/oder die Waisen Neue Verzahnung der Kinderprojekte Die Kinderprojekte sind aufeinander abgestimmt worden für die neue Projektphase

6 2016. Ab 2014 betreuen wir - 30 Kinder in unserem "Übergangshaus" -kosten- und personalintensiv auf 24 Stunden Basis Mädchen incl. ehemalige Waisen-/Straßenkinder im Stipendienprojekt, das auch in Einzelfällen aus einem Extra-Budget Microkredite und kaufmännisches Training anbietet. Darüberhinaus werden von unserem Partner im "Haus für Kinder" bis zu 200 (!) Straßenkinder täglich erfasst, betreut/versorgt (im Durchschnitt 50 Kinder). Es gibt im Tagescenter kein Essen, aber medizinische, psycho-soziale Betreuung, Life-Skill-Training und Beratung & Unterstützung, eine Krankenstation, HIV/AIDS-Beratung, Toiletten und Waschgelegenheiten und vor allem: einen sicheren Ort. Dieses Programm ist eng mit uns verzahnt und wird von GOAL finanziert. Die KINDER-PROJEKT-STRUKTUR ist im PDF-Format anzusehen PDF Gerade zurück aus Äthiopien!!! Projektbesuch, gute Nachrichten und Outlook in Kürze September Arbeit an der neuen Projektphase Soeben erreicht uns eine Spendenzusage einer Stiftung, die folgendes impliziert: - Das Mädchenstipendienprojekt kann von 30 auf 60 Mädchen erweitert werden! Gerne möchten wir noch weitere Mädchen fördern... wer möchte, kann sich noch beteiligen! Benachteiligten Mädchen wird mit monatlich umgerechnet ca. 12,00 der Schulbesuch ermöglicht. Begleitet wird das Projekt von 1 Sozialarbeiterin, die die Mädchen in der Schule berät und unterstützt; die Familien erhalten ebenfalls Beratung & Unterstützung, wenn nötig. Die Mittelverwendung wird kontrolliert. 3 Jahre kosten ca und sind für 60 Mädchen finanziert! - Die Kinderhausfinanzierung steht beinahe: Es fehlen jetzt "nur" noch neue Patenschaftszusagen in Höhe von 295 monatlich! Durch eine Spendenzusage einer Stiftung konnten wir den Fehlbetrag reduzieren. Dem Eintritt in die neue Projektphase steht jetzt nichts mehr im Wege. Wir sind zuversichtlich, den Fehlbetrag von 295 über Einzelspenden und zukünftige, neue Patenschaften kompensieren

7 zu können. Wir sind erleichtert, dass die nächsten 3 Jahre gesichert werden können! - Alle Einzelspenden, die über den Projekt-Grundsicherungsbeitrag hinausgehen, können nach Einzelfallentscheidung - wie bisher - für Klassenräume und das WASH - Programm (Water and Sanitation, Hygiene) im Bereich Grundschulen ausgegeben werden. Zeugnisse Unsere Kinder haben Zeugnisse erhalten, Ergebnis für 38 Kinder wovon 6 ab Oktober bereits bei Angehörigen leben werden, 1 Jugendliche mit dem Studium beginnt: nur 3 Kinder müssen die Klasse wiederholen. 18 Kinder sind unter den besten 10 in ihren jeweiligen Klassen (Klassenstärke ca Kinder)!! Davon errangen 3 Kinder Platz 1 und 3 Kinder Platz 2!! 9 Kinder sind unter den besten Kinder sind im Rang die restlichen Kinder sind schlechter eingestuft als Rang 49. August Konzentration auf Projektanpassungen für Entsprechend unseres vergleichsweise kleinen Budgets passen wir die lfd. Projekte an: - die beiden Kinderhäuser werden auf großes Haus reduziert. Die Gründe liegen einerseits in den finanziellen Notwendigkeit (aufgrund der aktuellen Patenschaften), andererseits haben wir zusammen mit unserem äthiopischen Partner und den Behörden den Schwerpunkt auf Re-Integration der Kinder gelegt, wenn es Sinn macht. Jeder Einzelfall wird intensiv besprochen. "Unsere" Waisenkinder haben 6 intensive Jahre der Betreuung hinter sich, wirken stabiler und haben ja auch z.t. Abitur gemacht, so daß sie mit unserer Hilfe studieren können. Einige dieser Kinder aus der ersten Phase unseres Engagements werden weiterhin im "großen" Haus untergebracht und betreut, da sie keine gute Alternative haben. vgl. unsere Seite Waisenhaus... Waisenhaus sowie Straßenkinder... Straßenkinder - das Mädchenstipendienprojekt soll erweitert werden. Die genaue Zahl der geförderten Kinder ist noch nicht festgelegt, wir sind noch am Kalkulieren der Kosten! - Bauprojekte sind weiterhin - wie in der Vergangenheit - abhängig von den eingehenden Einzelspenden, insbesondere den Schulspenden. Genaueres wird noch zu gegebener Zeit festgelegt.

8 Juli Update der EDGET Aktivitäten Verwirrung kann enstehen, wenn der/die Leser/in die EDGET-Aktivitäten nur kurz überfliegt, deswegen ein kurzes Update: Als kleiner Verein mit begrenzten Mitteln, mit Sitz in Hamburg, "leisten" wir uns keine Hauptamtlichen. Ein ehrenamtlich Beschäftigter arbeitet per Internet mit unserer Partnerorganisation zusammen, 1-2 Projektreisen jährlich mit 2-4 Mitgliedern bzw. Gästen festigen die Arbeit und leisten die notwendige Kontrolle bzw. die Projektanpassungen vor Ort. Fester Bestandteil der Arbeit sind - unsere 2 Kinderhäuser (Projektanpassung ab notwendig) - die Mädchenstipendien für 30 Mädchen (bis 07/2014) - Bauprojekte je nach Kassenlage oder sachlichen Gegebenheiten (2013 wurden die 2. Bauphase aus 2012 abgeschlossen; die Projektreise im Oktober dient zur Entwicklung neuer Ideen). Alle EDGET - Aktivitäten sind bis Dezember 2013 finanziert und benötigen zur Fortführung und/oder Erweiterung konstante bzw. neue Mittel! Spenden und Patenschaften sind also höchst willkommen. Daneben führt der Partner vor Ort mit hauptamtlichen Mitarbeitern auch ein eigenes Leben, das allerdings immer vertrauensvoll mit uns reflektiert wird. Hier bringen wir Beratungsinput. Kontrolliert wird von den einzelnen Projektmittel-Gebern (jetzt aktuell: Irland, Schweden, USA). Die Schwerpunkte ergänzen unsere Arbeit zum Teil, bzw. helfen, Lücken zu füllen. Dies sind jeweils eigenständige Projekte mit meist sehr umfangreichen Projektabkommen und -evaluationen der jeweiligen Geber! Beispiele: 1. Unsere Straßenkinderarbeit beschränkt sich auf die Kinder in unserem Straßenkinderhaus. GOAL Irland finanziert jedoch eine Tagesstätte, Straßensozialarbeiter und begleitende Maßnahmen für Schulungen, berufliche Bildung, Familienhilfe für weitaus mehr Straßenkinder der ganzen Stadt! 2. Wir bauten Klassenräume und sammelten Erfahrungen mit Baumaßnahmen in der Zusammenarbeit mit den Behörden. Auch die Nachhaltigkeitsfrage behalten wir im Auge: Schulen, die wir bauen, sollen auch später noch gepflegt werden, d.h. manches Mal weisen wir die Behörden auf Missstände hin. Über Schweden werden ergänzend Maßnahmen gefördert, die im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften liegen. Das läuft dann wieder mit Projektabkommen direkt über unseren Partner, meist an Schulen, die in unserem Förderbereich liegen. 3. Uns liegt die Förderung von Frauen und Mädchen besonders am Herzen. Ein Projektabkommen zu Bildungsmaßnahmen im Bereich "traditionelle Praktiken" (Beschneidung u.a.) sind deshalb gerade neu aufgenommen worden, von einer großen NGO in den USA finanziert. Diese 3 Beispiele illustrieren, dass unser Partner die EDGET Kernprojekte flankiert mit Projekten, die in Äthiopien aquiriert, kontrolliert und komplett abgewickelt werden. Unsere

9 Aktivitäten sind davon klar abgegrenzt, auch personell. Der äthiopieninterne Sektor wächst stark und ist im Mittelpunkt unseres Oktoberbesuchs. Denn: Wir stehen unserem Partner beratend und unterstützend zur Seite und erwarten weiterhin Transparenz sämtlicher Aktivitäten! Bis heute klappt die Zusammenarbeit glänzend! Juni Interessante Linksammlung der ZEIT zum Thema "Europäischer Kolonialismus" Wir möchten mal wieder auf unsere Hintergrundinformationen aufmerksam machen, in denen wir in unregelmäßigen Abständen aktualisierte LINKS aufnehmen. so z.b. heute, wenn DIE ZEIT eine LINKSAMMLUNG zum Thema "Europäischer Kolonialismus" veröffentlicht. Das ist für OberstufenschülerInnen und -schüler von Bedeutung, die am Thema "Dritte Welt" arbeiten. Wir lassen uns gern als Referenten einladen! Mai Tote durch Hungersnot und Hunderttausende Flüchtlinge nach Äthiopien Der UN-Bericht ist gerade eben rausgekommen - ein Schock. Exakt Menschen seien in der Hungersnot in Somalia ums Leben gekommen, die Hälfte davon Kinder in: Süddeutsche Zeitung, Wer mehr über Zusammenhänge aufgeklärt werden möchte, lese Jean Zieglers gerade erschienenes neues Buch (2013): Wir lassen sie verhungern. Die Massenvernichtung in der Dritten Welt. Bertelsmann Verlag. April Glasklar Seit Jahren läuft die Debatte über die Baukosten von Schulen in Äthiopien. Wir haben verschiedentlich auf unsere Bauprinzipien hingewiesen. Und damit keine Missverständnisse auftreten: Baukostenvergleiche müssen eine gemeinsame Basis haben, damit nicht "Äpfel mit Birnen" verglichen werden. Wir bauen nach Maßgabe des regionalen Erziehungsministeriums, das ganz bestimmte Standards entwickelt hat, einfache, dennoch solide produzierte Klassenräume mit langer Lebensdauer. Davon

10 abweichend werden in Einzelfällen Genehmigungen zum Bau von "traditionell gebauten" Klassenräumen gegeben, wenn es in einer Schule dringende Bedarfe gibt. Hier entwickelten wir für wenig Geld (ca für 2 Klassenräume im traditionellen Verfahren im Gegensatz zu 4 Klassenräumen, allerdings weit weg von unserem eigentlichen Standort, im Standardverfahren für in nur 4 Monaten Bauzeit) Modelle, die unter den gegebenen Verhältnissen eine herausragende Qualität haben. Anmerkung: wir evaluieren jede Baumaßnahme in gewissen Abständen und wissen: ein Neubau kann schon nach kurzer Zeit wie ein "Altbau" aussehen, wenn sich die Schulleitung nicht "kümmert". EDGET kann da als kleiner Verein schnell reagieren: wir bauen dann einfach ein Jahr gar nichts! 2013 ist so ein Jahr! Wir nehmen uns dann Zeit, auf die Versäumnisse hinzuweisen und Probleme aufzuarbeiten. WIR haben damit kein Problem, aber die äthiopischen Stellen wissen jetzt nach einigen Jahren der Zusammenarbeit, wie wir "ticken". Deswegen verstehen wir uns mit den Behörden so gut. Glasklarer Vorgang. Wenn Organisationen nun behaupten, sie würden "für die Ewigkeit bauen", setzt das immer voraus, dass die Qualität der Schulleitungen der Schulen auf Dauer als phantastisch eingeschätzt wird. Das widerspricht nicht nur der Erfahrung mit Schulleitungen in Deutschland, denn auch hier sind ja große Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen sichtbar! Merke: Teuer bauen ist nicht immer besser. Außerdem soll das uns von Spendern anvertraute Geld ja auch ökonomisch ausbalanciert eingesetzt werden. Woher resultieren die Unterschiede in den Baukosten? Eingefahrende Muster gilt es zu überwinden, Korruption zu erkennen! Innerbetriebliche Schwachstellen zu erkennen. Und: wie kontrolliert man die teilweise wg. der Inflation aus dem Ruder gelaufenen Baukosten in Äthiopien? Warum gibt es so hohe Unterschiede in den Baukosten? Nochmals: wir bieten Hilfe - beschränkt auf die Südregion! Wir bauen für Sie! Wir beraten Sie! Wir stellen uns gern den von Ihnen selber eingesetzten Architekten und/oder Bauprüfern und sind - GLASKLAR Jährliche Mitgliederversammlung Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung (MV) wurde der Vorstand für weitere 2 Jahre im Amt bestätigt, der Finanzbericht 2012 genehmigt.. Der Projektreise im Herbst 2013 kommt eine besondere Bedeutung zu. Die MV öffnet sich dem Thema "Bau eines eigenen Kinderhauses" und möchte die Optionen vor Ort geprüft sehen. Ein Grundstück würde uns von den Behörden kostenlos überlassen werden. Zudem sollen die neuen Projektabkommen und Budgets - für die Kinderhäuser und das Mädchen- Stipendienprojekt - verhandelt und an die neuen Bedingungen angepasst werden, die durch unsere Projektpartner GOAL und Initiative Africa entstanden sind. Wir planen derzeit den Zeitraum Viel Arbeit wartet auf uns - es eröffnet jedoch auch Chancen für neue Dimensionen in der Zusammenarbeit mit unserem äthiopischen Partner! Eine entscheidende Grundlage für alle weiteren Planungen sind die verlässlichen Einnahmen des Vereins. Hier sollen insbesondere die Bemühungen verstärkt werden, PATEN zu gewinnen, die einen monatlichen Beitrag leisten! Sprechen Sie uns an!

11 März Baukosten von Schulen im Focus Die Baukosten von Schulen hängen von verschiedenen Variablen ab. Die Grundprinzipien von EDGET seien noch einmal aufgelistet: Einbeziehung der Eltern (Selbsthilfe und/oder finanzielle Beiträge) Einbeziehung der Schulverwaltung (Bereitstellen der Lehrkräfte und Schulmöbel) Organisation des Transports von Material: staatliche Transporte/Verhandlungen mit Lieferanten/selbst kostengünstig organisiert Einkauf des Baumaterials und Lagerung unter eigener Regie, mit eigener Kontrolle Bauaufsicht und Qualitätskontrolle durch eigenen Architekten. Eigener Polier zur Durchführung der Arbeiten. Wir gehen davon aus, dass in naher Zukunft andere Organisationen, die in Äthiopien arbeiten auf uns zukommen werden, um die Spender zufriedenzustellen. Gerne beantworten wir Fragen von Organisationen, die in der Südregion bauen wollen Straßenkinder im Focus Das neue Projektabkommen unseres äthiopischen Partners mit GOAL soll hier erwähnt werden, weil es unsere 2010 begonnene Arbeit ergänzt und wesentlich erweitert. Das 120seitige Projektabkommen (Juli Dezember 2015) beschreibt detailliert, was geleistet werden soll: Extrem benachteiligte und gefährdete (Straßen-)Kinder sollen besondere Beachtung finden! Projektmitarbeiter bieten Kindern Freizeitalternativen, Schutz, Essen, Beratung und neue Perspektiven. Das Programm umfasst, neben einer Tages- Anlaufstelle ("Haus der Straßenkinder" = DIRC = Drop In Rehabilitation Center), Aktivitäten, die die schulische, bzw. berufliche Eingliederung ("Life skills training", "assessment on employable skills and business opportunities", "family guidance and counseling sessions") zum Ziel haben. Daneben gibt es medizinische Erstversorgungsangebote und das aus unserer deutschen Sicht "normale" Tagesprogramm in sozialpädagogischen Freizeiteinrichtungen. Besondere Aufmerksamkeit bekommen junge "Straßenmütter" und Maßnahmen, die dem Bereich Hygiene zuzuordnen sind (Angebot einer ordentlichen Toilette, Seife, Wasser, Waschmöglichkeit für Wäsche... ). Aber auch die Stärkung der staatlichen Institutionen und die Einbeziehung der traditionellen Gemeindenetzwerke ("Idirs") ist Teil des Programms, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Hier seien nur beispielhaft Schulungen für Polizisten im Umgang mit Straßenkindern genannt, ein sensibles Kapitel! Alle Straßenkinder Awassas sind im Focus der Aktivitäten, einer Stadt, die - nur 275 km südlich von Addis Abeba - zu den am schnellsten wachsenden Städten Ostafrikas gehört (mit heute ca Einwohnern).

12 Projektkosten: ca , finanziert mit irischen Entwicklungshilfegeldern, die direkt vor Ort abgerechnet werden mit unserem Partner. Wir sind als kleiner Verein stolz darauf, dieses Projekt durch unsere Arbeit und Beratung angeschoben zu haben. Es macht aber auch nochmals deutlich, warum wir uns in diesem Jahr zurückhalten mit neuen Aktivitäten. Wir sind gespannt, wie unsere Freunde in Äthiopien diese Aufgabe bewältigen. Wir stehen allen Beteiligten mit Rat und Tat zur Seite! Januar Ausblick auf 2013 EDGET wünscht allen BesucherInnen der EDGET-Seiten alles Gute und vor allem Gesundheit für 2013! Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Spendern und Spenderinnen und Förderern von EDGET BAANDNET für die Unterstützung in 2012! Wir haben begonnen, für zu planen! Die Kinderhäuser sind bis finanziert und per Projektvertrag abgesichert. Die Bauprojekte aus 2012 sind kurz vor der Fertigstellung. Die neuen Anschlussverträge müssen sorgsam entwickelt werden und brauchen eine langfristig abgesicherte Finanzierung. Eine vorläufige Übersicht über die geplanten Aktivitäten 2013 gibt es unter Aktuelle Projekte auf einen Blick

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